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- Online-Seminar von CDP und First Climate | First Climate AG
Für viele Unternehmen sind die Erreichung von CO2-Neutralitätszielen und die Suche nach entsprechend nachhaltigen Lösungen wesentliche Bestandteile der Net-Zero-Reise. Rückblick: Grünstrom-Herkunftsnachweise als wirksame Klimaschutz-Instrumente Homepage Videomitschnitt des Online-Seminars von First Climate und CDP jetzt verfügbar Informationen zur Veranstaltung vom 5. Juli 2022 Für viele Unternehmen sind die Erreichung von CO2-Neutralitätszielen und die Suche nach entsprechend nachhaltigen Lösungen wesentliche Bestandteile der Net-Zero-Reise. In einem Online-Seminar werden CDP und First Climate Best-Practice-Beispiele für den Einsatz von Grünstrom-Herkunftsnachweisen (EACs) als wichtigem Bestandteil effektiver unternehmerischer Klimaschutzmaßnahmen vorstellen. Sehen Sie hier die Aufzeichnung der Veranstaltung Weiterführende Informationen Die Präsentationsfolien aus dem Online-Seminar stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung (auf Englisch). Sie haben Fragen zur Veranstaltung oder möchten mehr erfahren zum Thema Grünstrom-Herkunftsnachweise als wirksame Klimaschutz-Instrumente. Schreiben Sie uns! Unser Experten-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung. Kontakt
- Biochar | APD | Projektpartnerschaft
Die Zusammenarbeit mit APD (Auen Pflege Dienst) ist die am längsten währende Projektpartnerschaft im Rahmen unseres Pflanzenkohleprogramms. Als Pionierprojekt war die Initiative von APD die erste, die CO2-Zertifikate aus der Produktion und Anwendung von Pflanzenkohle generiert hat. Top of page Projektpartnerschaft: Auen Pflege Dienst (APD) Pflanzenkohle Pionierprojekt Die Zusammenarbeit mit APD (Auen Pflege Dienst) ist die am längsten währende Projektpartnerschaft im Rahmen unseres Pflanzenkohleprogramms. Als Pionierprojekt war die Initiative von APD die erste, die CO2-Zertifikate aus der Produktion und Anwendung von Pflanzenkohle generiert hat. Seit Juni 2019 betreibt APD eine Pyrolyse-Anlage im Flaachtal im Kanton Zürich. Im Fokus steht die Produktion von Pflanzenkohle höchster Qualität. APD ist auch Gründungsmitglied von AgroCO2ncept. In einem Ressourcenprojekt von Agroscope (Kompetenzzentrum des Schweizer Bundes für landwirtschaftliche Forschung) testet AgroCO2ncept die Möglichkeit, Pflanzenkohle auf intensiv genutzten landwirtschaftlichen Böden einzusetzen, mit dem Ziel, den CO2-Gehalt im Boden nachhaltig zu erhöhen. “ “Der Boden ist der größte Kohlenstoff-Speicher der Erde und ein wichtiger Faktor im globalen Klimaschutz. Pflanzenkohle ist dabei ein wichtiges Instrument und die Zusammenarbeit mit First Climate ermöglicht es uns, das Klimaschutz-Potenzial der Technologie zu nutzen. “ Toni Meier, Geschäftsführer APD Das könnte Sie auch interessieren KlimaKombi+ Mehr erfahren Dünger-programm Mehr erfahren Hat Ihr Pflanzenkohle-Projekt Potenzial für CO2 -Zertifikate? Vom Pflanzenkohle-Produkt zum CO2-Zertifikat: Mit unserem Online-Tool können Sie ganz einfach die potenzielle Menge der CO2-Zertifikate ermitteln. Auf Wunsch können Sie auch den Registrierungs-Prozess mit uns direkt online starten. Jetzt starten Unsere Expert zum Thema Nino Berta Senior Advisor Technical Removal Solutions Zusammenarbeit jetzt starten
- KlimaKombi+: Klimaschutzprojekte in Deutschland | First Climate
Unser Angebot KlimaKombi+ kombiniert globales Klimaschutz-Engagement mit regionalem Umweltnutzen. ✓Professionell ✓Effizient ➣Jetzt mehr erfahren! Top of page KlimaKombi+ Klimaschutz-Angebot mit regionalem Umweltnutzen Die Unterstützung internationaler Klimaschutzprojekte bietet Unternehmen ein etabliertes und wirksames Instrument für die aktive Förderung von Klimaschutzmaßnahmen. Projekte, die dafür in Frage kommen, befinden sich vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern. Dort kann pro investiertem Euro deutlich mehr für das Klima erreicht werden, als hierzulande. Unser Angebot KlimaKombi+ kombiniert globales Klimaschutz-Engagement mit regionalem Umweltnutzen. Im Rahmen von KlimaKombi+ unterstützen Sie das Waldschutzprojekt Rimba Raya Biodiversity Reserve REDD+ in Indonesien. Zusätzlich fließt für jedes erworbene Emissionsminderungs-Zertifikat ein fester Betrag an eines von vier Naturschutzprojekten in Deutschland. Sie wählen selbst, welches Projekt Sie unterstützen möchten. Internationaler Klimaschutz und regionales Engagement Internationaler Klimaschutz Durch die Unterstützung des Waldschutzprojektes Rimba Raya Biodiversity Reserve REDD+ tragen Sie zur Schaffung von zusätzlichem Klimanutzen bei. Es handelt sich dabei um das erste REDD-Projekt, das mit dem Dreifach-Gold-Zertifikat nach dem anerkannten CCB Standard ausgezeichnet wurde. Das Projekt schützt 64.000 Hektar natürlichen Regenwald vor der Abholzung und trägt dadurch zur Bewahrung des Waldes als wichtigem Kohlenstoffspeicher bei. Klimaprojekte in Deutschland Unser Partner für die Naturschutzmaßnahmen in Deutschland ist der gemeinnützige Verein Bergwaldprojekt e. V., mit dem First Climate seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet. Der Verein organisiert Wald- und Naturschutzmaßnahmen in Deutschland und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres heimischen Waldes, der durch den Klimawandel zunehmend unter Druck gerät. Vier Projekte stehen zur Auswahl, die mit der Unterstützung des Klimaschutzprojektes in Indonesien kombiniert werden können. Adamswalde Waldumbau und Moor- renaturierung Sauerland Wiederaufforstung Bayerische Rhön Moorwiedervernässung Oberammergau Biotoppflege und Schutzwaldsanierung Adamswalde Sauerland Oberammergau Biosphärenreservat Rhön Bildnachweis: Titelbild und Projektbilder © Bergwaldprojekt e.V. Broschüre herunterladen Kontaktieren Sie uns! Kontakt
- Das First Climate Team
First Climate das sind rund 100 Expertinnen und Experten unterschiedlichster Fachrichtungen mit einer gemeinsamen Vision – gemeinsam mehr für den Klimaschutz zu bewegen. Mit Büros in Bad Vilbel, Hamburg, Zürich, Wien und Santiago de Chile sind wir international präsent. Das First Climate-Team Engagiert für den Klimaschutz seit 1999 Gemeinsam mit engagierten Unternehmen auf der ganzen Welt einen Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise leisten – dafür steht First Climate. Lernen Sie unser Team kennen! First Climate – das sind rund 100 Expertinnen und Experten unterschiedlichster Fachrichtungen mit einer gemeinsamen Vision: zusammen mehr für den Klimaschutz zu bewegen. Mit Büros in Bad Vilbel, Hamburg, Zürich, Wien und Santiago de Chile sind wir international präsent. Teamwork ist für uns der Schlüssel zu erfolgreichem Arbeiten und Zusammenhalt eine wichtige Komponente unseres Handelns – ob online oder in Präsenz, ob beim Arbeitsmeeting oder bei gemeinsamen Veranstaltungen. Stellvertretend für alle unsere Mitarbeitenden stellen wir Ihnen hier unser Management und die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der einzelnen Abteilungen vor. Management CEO First Climate AG Olaf Bachert Managing Director First Climate (Switzerland) AG Linda Manieram Dr. Susanne Peindl Managing Director First Climate Markets GmbH Legal Counsel First Climate AG Sid Petersen Managing Director First Climate Consulting GmbH Managing Director First Climate Projektentwicklung GmbH Wolfgang Brückner Heads und Team Leads Marika Stocker Head of Impact Investing and Carbon Financing Lene Keerberg Team Lead Carbon Sourcing & Trading Anton Schön Team Lead Renewables Heike Natzet Head of Portfoliomanagement, Sourcing & Backoffice Carbon Competence Lead Vincent Erasmy Jonathan Schwieger Head of GHG Accounting & Climate Reporting Marisa Kunze Head of Nature-Based Solutions Head of Marketing & Communications Benjamin Seitz Head of Digital Climate Solutions Sonja Hutzler Yves Keller Head of Community-Based & Article 6 Projects Haben Sie eine Frage? Kontakt Werden Sie Teil unseres Teams Helfen Sie uns dabei, unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Zu unseren Stellenangeboten
- Sonnenstrom-Erzeugung auf Mauritius
Sonnenstrom-Erzeugung auf Mauritius Sonnenstrom-Erzeugung auf Mauritius Solar Power Generation on Mauritius Key Facts Standort: Projekttyp: Projektstandard: Eau Bonne, Mauritius Erneuerbare Energien Renewable Energy Verified Carbon Standard Projektbilder Projektportrait Bei dem La Ferme Bambous Solarpark handelt es sich um eine Freiflächen-Fotovoltaikanlage mit einer installierten Gesamtkapazität von 15,2 MW. Damit ist der Solarpark eine der ersten großen PV-Anlagen auf der Insel. Das Projekt besteht in der Errichtung von insgesamt 60.800 PV-Modulen, die jährlich rund 23 GWh sauberen Sonnenstrom erzeugen. Die Energieproduktion wird komplett in das örtliche Übertragungssystem eingespeist und trägt dazu bei, Strom aus konventioneller Erzeugung zu verdrängen. The La Ferme Bambous solar park is a free-field photovoltaic system with a total installed capacity of 15.2 MW. This makes the solar park one of the first large PV systems on the island. The project consists of installing a total of 60,800 PV modules, which will generate around 23 GWh of clean solar power annually. The energy production is completely fed into the local transmission system and helps to displace electricity from conventional generation. Projektportrait Projektdatenblatt herunterladen Download project datasheet Nachhaltige Entwicklung Zurück zur Übersicht
- Biogas
Erfahren Sie alles rund um das Thema Biogas im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Erzeugung ✓Vorteile > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Biogas Biogas is an energy source obtained from organic and renewable raw materials, such as slurry and manure from animal husbandry, green waste and food leftovers from farms and private households, and renewable energy crops such as corn. Biogas Biogas ist ein Energieträger, der aus organischen und erneuerbaren Rohstoffen gewonnen wird. Das können beispielsweise Gülle und Mist aus der Tierzucht sein, Grünabfälle und Speisereste von Betrieben und privaten Haushalten sowie nachwachsende Energiepflanzen wie Mais. Wie wird Biogas erzeugt? Das regenerative Gas wird in speziellen Biogasanlagen gewonnen. Dafür werden die nachwachsenden Rohstoffe bzw. organischen Abfälle vergoren. Die natürliche Zersetzung erfolgt unter Luftabschluss (anaerob) durch Bakterien in sogenannten Fermentern. Das entstandene Roh-Biogas wird anschließend aufgefangen und zu Biogas aufbereitet, das chemisch identisch mit Erdgas ist. Nur so ist es möglich, das Biogas als Alternative zum Erdgas zu nutzen und im Gasnetz zu transportieren. Wofür wird Biogas eingesetzt? Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Biogas eingesetzt werden kann – entweder direkt als Roh-Biogas vor Ort oder methanisiert bzw. aufbereitet zur Einspeisung ins Gasnetz. In der ersten Variante wird das Gas am Erzeugungsort in Blockheizkraftwerken verwertet, um beispielsweise Strom und Wärme für landwirtschaftliche Betriebe zu erzeugen. Bei der zweiten Variante geht der Nutzung des Biogases ein weiterer Produktionsprozess voraus: Dabei wird das Roh-Biogas entschwefelt und anschließend der Methangehalt erhöht, indem CO2 entnommen und abgeschieden wird. Danach kann das Biomethan in unbegrenzten Mengen in das reguläre Gasnetz eingespeist und für Gasheizungen, als Kraftstoff für Fahrzeuge oder in KWK-Anlagen genutzt werden. Welche Vorteile hat Biogas? Biogas zählt zu den erneuerbaren Energien, die sehr gut plan- und regelbar sind . Da die Rohstoffe jederzeit verfügbar sind, kann ganzjährig produziert werden – unabhängig von den Witterungsbedingungen. Das ermöglicht den Einsatz nachhaltiger Energien auch dort, wo sich andere Lösungen (z.B. Wind- oder Solarenergie) technisch nicht realisieren lassen. Biogas ist außerdem ein regionales Produkt , das viele Vorteile mitbringt: Als zweites Standbein für Landwirte stärkt es die heimische Landwirtschaft. Lange Transportwege entfallen, da die nachwachsenden Rohstoffe idealerweise (als Abfallprodukte) direkt am Standort vorhanden sind. Die Artenvielfalt im Energiepflanzenanbau wird gestärkt, da außer Mais mittlerweile auch Szarvasi-Gras, Durchwachsene Silphie und Wickroggen angebaut werden. Der hohe Anteil tierischer Exkremente von ungefähr 50 Prozent gewährleistet die sinnvolle Nutzung von Abfallprodukten aus der landwirtschaftlichen Tierzucht. Gärreste aus der Biogas-Erzeugung werden häufig als organischer Dünger genutzt und somit wird ein nachhaltiger regionaler Wirtschaftskreislauf gefördert. Die Investition in regionale Biogas-Projekte von Kleinbauern bietet Unternehmen die Möglichkeit, aktiv die Reduktion von CO2-Emissionen zu unterstützen – und dabei den Ausbau der Energiegewinnung aus erneuerbaren Rohstoffen zu fördern. Industries that emit large amounts of carbon dioxide could be the biggest beneficiaries of carbon capture and storage technology. These include, for example, fossil fuel power plants such as oil and gas refineries, industrial plants involved in iron and steel production, and power producers that use biomass. How is biogas produced? The regenerative gas is produced in special biogas plants. For this purpose, the renewable raw materials or organic waste are fermented. Natural decomposition takes place in the absence of air (anaerobic) by bacteria in so-called fermenters . The resulting raw biogas is then collected and upgraded to biogas, which is chemically identical to natural gas. Only in this way is it possible to use the biogas as an alternative to natural gas and to transport it in the gas network. What is biogas used for? There are two ways in which biogas can be used - either directly as raw biogas on site or methanated or upgraded to feed into the gas grid. In the first way, the gas is utilized at the point of production in combined heat and power plants to generate electricity and heat for agricultural operations, for example. In the second variant, the use of the biogas (also known as biomethane) is preceded by a further production process: the raw biogas is desulfurized and then the methane content is increased by removing CO2 and capturing it. After that, the biomethane can be fed into the regular gas grid in unlimited quantities and used for gas heating, as fuel for vehicles or in CHP plants. What are the advantages of biogas? Biogas is one of the renewable energies that can be planned and controlled very well. Since the raw materials are available at all times, production can take place all year round - regardless of weather conditions. This makes it possible to use sustainable energy even in places where other solutions are technically impossible. Biogas is also a regional product , that has many advantages: Strengthens domestic agriculture as a second mainstar for farmers. Long transport routes are eliminated because the renewable raw amterials are ideally available (as waste products) directly onsite. The biodiversity in energy crop cultivation is strengthened: Szarvasi grass, through-grown Silphia and vetch rye are now also cultivated. The high proportion of animal excrement of around 50 percent ensures the sensible use of waste products from agricultural animal husbandry. Digestate from biogas production is often used as organic fertilizer, thus promoting a sustainable regional economic cycle. Investing in regional biogas projects run by small farmers offers companies the opportunity to actively support carbon emission reductions while also promoting the expansion of energy production from renewable raw materials. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- ESG-Kriterien: Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und Unternehmensführung im Fokus
Erfahren Sie alles rund um das Thema ESG: Environmental (Umwelt) , Social (Soziales), Governance (Unternehmensführung) ✓Definition ✓Ziel ✓ im Rahmen der CSRD > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht ESG-Kriterien: Nachhaltigkeit, soziale Verantwortung und Unternehmensführung im Fokus In today's globalized world, economic, social, and environmental challenges are becoming more interconnected, with businesses playing a key role. To operate sustainably and responsibly while ensuring financial stability, both large corporations and SMEs can follow ESG criteria. But what do these criteria really mean, and why are they essential for the future of business and society? Find out everything you need to know on this page. ESG Criteria: Driving Sustainability, Social Responsibility, and Corporate Governance Wirtschaftliche, gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen überlappen sich immer stärker in der globalisierten Welt, in der Unternehmen eine zentrale Rolle spielen. Um nachhaltig und verantwortungsvoll zu handeln und gleichzeitig eine wirtschaftliche Stabilität zu erreichen, können sich sowohl Konzerne als auch KMUs an den ESG-Kriterien orientieren. Doch was genau steckt dahinter und warum sind sie für die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft so wichtig? Lesen Sie auf dieser Seite alles Wichtige dazu. ESG-Kriterien – Definition Die ESG-Kriterien stehen für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung) . Sie bieten einen strukturierten Rahmen, um die Verantwortung von Unternehmen in Bezug auf Umwelt- und Sozialthemen sowie Unternehmensethik zu bewerten. Sowohl für Investoren als auch für die Firmen selbst gewinnen die ESG-Kriterien zunehmend an Bedeutung. Die drei ESG-Kategorien Environmental (Umwelt) Die Umweltkriterien beziehen sich auf den Einfluss, den Unternehmen auf die Natur und den Planeten ausüben. Angesichts des Klimawandels und der Ressourcenknappheit ist es unerlässlich, dass sie ihre ökologischen Auswirkungen verstehen und minimieren . Hierzu gehören Maßnahmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen , die Nutzung erneuerbarer Energien , ein effizientes Abfallmanagement sowie der schonende Umgang mit natürlichen Ressourcen . Ein prominentes Beispiel sind Unternehmen, die ihren CO2-Fußabdruck durch den Einsatz von Solar- oder Windenergie reduzieren und gleichzeitig innovative Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz nutzen. Die langfristigen Vorteile eines starken Umweltmanagements liegen auf der Hand: Unternehmen, die frühzeitig auf Nachhaltigkeit setzen , sichern sich Wettbewerbsvorteile . Sie senken nicht nur ihre Betriebskosten durch den effizienteren Umgang mit Ressourcen, sondern minimieren auch rechtliche Risiken, die sich aus strengeren Umweltvorschriften ergeben können. Darüber hinaus verbessern sie ihre Reputation bei umweltbewussten Konsumenten und Investoren, die zunehmend darauf achten, wie Unternehmen mit ökologischen Herausforderungen umgehen. Social (Soziales) Die soziale Verantwortung eines Unternehmens umfasst eine Vielzahl von Aspekten, darunter faire Arbeitsbedingungen , die Achtung der Menschenrechte , die Wahrung der Arbeitssicherheit und Diversität . Unternehmen sind zunehmend gefordert, sich um das Wohlergehen ihrer Mitarbeitenden und der Gesellschaft insgesamt zu kümmern. So spielen etwa faire Löhne, sichere Arbeitsumgebungen und die Förderung von Gleichberechtigung eine zentrale Rolle in der Bewertung der sozialen Nachhaltigkeit . Ein Unternehmen, das in soziale Themen investiert, fördert nicht nur das Wohlergehen seiner Mitarbeitenden, sondern stärkt auch seine Position am Markt. Ein engagiertes und zufriedenes Team ist produktiver und die Förderung von Inklusion und Diversität führt nachweislich zu besseren Innovations- und Geschäftsergebnissen . Darüber hinaus achten Konsumenten verstärkt darauf, bei Unternehmen zu kaufen, die sich sozialen und ethischen Standards verpflichtet fühlen. In einer Welt, in der Transparenz immer wichtiger wird, zahlt sich soziale Verantwortung auch durch stärkere Kundenbindung und Markenloyalität aus. Governance (Unternehmensführung) Gute Unternehmensführung ist das Fundament jedes erfolgreichen Unternehmens. Governance bezieht sich auf den ethischen Rahmen , die Transparenz und die Kontrollmechanismen , die dafür sorgen, dass ein Unternehmen verantwortungsvoll geführt wird. Dazu gehört die Vermeidung von Korruption, die Sicherstellung eines fairen und transparenten Entscheidungsprozesses und die Wahrung der Interessen von Aktionären und Stakeholdern. Positive Beispiele für gute Governance sind Unternehmen, die Unabhängigkeit und Vielfalt im Vorstand fördern. Sie ermöglichen, dass Entscheidungen nicht von Einzelinteressen dominiert werden, sondern das Unternehmen langfristig stabil und nachhaltig bleibt. Eine gute Governance schafft Vertrauen bei Investoren und Partnern und verringert auch das Risiko von Skandalen und Rechtsstreitigkeiten. Auf einen Blick E – Environmental (Umwelt) S – Social (Soziales) G – Governance (Unternehmensführung) Umweltaspekte soziale Verantwortung Unternehmensführung und -ethik CO2-Emissionen reduzieren Ressourceneffizienz Nutzung erneuerbarer Energien Abfallmanagement und Recycling Schutz der Biodiversität faire Arbeitsbedingungen Förderung von Diversität und Inklusion Achtung der Menschenrechte Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz soziales Engagement in der Gemeinschaft transparente Geschäftsführung Vermeidung von Korruption Rechte und Mitspracherechte von Aktionären Ethik- und Compliance-Richtlinien Diversität im Management und Vorstand Ein Blick zurück: die Geschichte der ESG-Kriterien Das Entstehen der ESG-Kriterien lässt sich bis in die 1960er-Jahre zurückverfolgen. Die Gewerkschaften, die damals große Pensionsfonds verwalteten, beeinflussten ihr soziales Umfeld, indem sie sich beispielsweise für bezahlbaren Wohnraum einsetzten. In dieser Zeit kam langsam auch das Konzept des ethischen Investierens auf. Investoren begannen, Industrien wie Waffen, Tabak oder Glücksspiel aus moralischen Gründen zu meiden. In den 1970er-Jahren konnte durch diese Bewegung, die auch als Socially Responsible Investing (SRI) bekannt wurde, zur Abschaffung der Apartheit in Südafrika beigetragen werden. Denn Großanleger mit Divest-Strategien zogen immer mehr Kapital aus dem rassistischen Regime ab, was den Druck auf die südafrikanische Wirtschaft massiv steigerte. SRI legte den Grundstein für das, was später zu den ESG-Kriterien werden sollte. In den folgenden Jahrzehnten wuchs das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer breiteren Bewertung von Unternehmen, die über die rein finanziellen Aspekte hinausgeht. Der Begriff ESG entstand jedoch erst 2004 . Damals betonten das Global Compact der Vereinten Nationen und die International Finance Corporation (IFC) in ihrem Bericht „Who Cares Wins“ die Notwendigkeit einer klaren Integration von Umwelt-, Sozial- und Governance-Faktoren in Investmententscheidungen . Welche ESG-Kriterien sind im Rahmen der CSRD besonders relevant? Im Rahmen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sind die ESG-Kriterien von zentraler Bedeutung. Durch die CSRD-Berichtspflichten sollen Transparenz und Vergleichbarkeit von Berichten über die Nachhaltigkeit von Unternehmen in der EU verbessert werden. Die Unternehmen sind verpflichten, ihre Auswirkungen auf Umwelt und Gesellschaft sowie die Art der Unternehmensführung offenzulegen. Zu den relevantesten ESG-Kriterien zählen die folgenden: Umweltkriterien Klimaschutz Offenlegung von Treibhausgasemissionen ( Scope 1, 2 und 3 ) : Scope 1 umfasst direkte Emissionen aus eigenen Quellen, Scope 2 indirekte Emissionen aus dem Energieverbrauch und Scope 3 die gesamte Wertschöpfungskette. Klimaschutzziele: Unternehmen müssen darlegen, welche Maßnahmen sie zur Erreichung von Netto-Null-Emissionen umsetzen, z. B. Investitionen in erneuerbare Energien oder die Reduktion von Kohlenstoffemissionen. Klimarisiken und -anpassung: Unternehmen sollen aufzeigen, wie sie sich auf klimatische Veränderungen vorbereiten und wie diese ihre Geschäftsmodelle beeinflussen könnten. Ressourcennutzung und Effizienz Reduktion von Energieverbrauch durch Effizienzmaßnahmen und Umstellung auf erneuerbare Energien Maßnahmen zur Reduktion des Wasserverbrauchs und zur nachhaltigen Wassernutzung, insbesondere in wasserarmen Regionen Förderung der Kreislaufwirtschaft : Unternehmen sollen darlegen, wie sie Materialien wiederverwerten, Abfälle reduzieren und die Lebensdauer von Produkten verlängern. Biodiversität und Ökosystemschutz Offenlegung von Maßnahmen, die den Erhalt der biologischen Vielfalt fördern Vermeidung von Eingriffen in empfindliche Ökosysteme , beispielsweise durch verantwortungsbewusstes Ressourcenmanagement in Lieferketten Zusammenarbeit mit Umweltschutzorganisationen , um nachhaltige Projekte zu fördern Soziale Kriterien Arbeitsbedingungen und Mitarbeiterwohl Sicherstellung fairer Arbeitsbedingungen , einschließlich angemessener Bezahlung, geregelter Arbeitszeiten und betrieblicher Gesundheitsförderung Berichterstattung über Arbeitsunfälle, Krankheitsquoten und Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitssicherheit Förderung von Diversität und Inklusion: Unternehmen müssen belegen, wie sie Chancengleichheit schaffen, Diskriminierung abbauen und Vielfalt in Führungspositionen fördern. Menschenrechte und Lieferkette Sorgfaltspflichten (Due Diligence) : Unternehmen müssen sicherstellen, dass ihre Lieferketten frei von Menschenrechtsverletzungen wie Kinderarbeit, Zwangsarbeit und Ausbeutung sind. Umsetzung internationaler Standards wie der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte oder der ILO-Kernarbeitsnormen Dokumentation von Maßnahmen zur Überprüfung und Optimierung von Lieferketten , z. B. durch Audits oder Zertifizierungen Gesellschaftliches Engagement und soziale Verantwortung Unterstützung lokaler Gemeinschaften durch soziale Projekte , Bildungsprogramme oder Spenden Transparenz über die Auswirkungen von Produkten und Dienstleistungen auf Gesellschaft und Gesundheit Kriterien zur Unternehmensführung Ethik und Integrität Bekämpfung von Korruption und Bestechung: Unternehmen müssen darlegen, welche Maßnahmen sie zur Prävention von unethischem Verhalten implementieren. Förderung einer transparenten Unternehmenskultur, die auf Werten wie Integrität, Fairness und Offenheit basiert Etablierung von Ethikrichtlinien, die in der gesamten Organisation angewendet werden Nachhaltigkeitsstrategie und Verantwortung I ntegration von Nachhaltigkeitszielen in die Unternehmensstrategie und die Berichterstattung darüber, wie diese Ziele erreicht werden sollen Benennung von Verantwortlichen für Nachhaltigkeit auf Führungsebene , um sicherzustellen, dass ESG-Themen in Entscheidungsprozesse einfließen Risikomanagement und Compliance Analyse und Integration ESG-bezogener Risiken , wie z. B. Klimarisiken, in Geschäftsstrategien Einrichtung von Kontrollmechanismen zur Überwachung der Einhaltung von ESG-Vorgaben und Zielerreichung Besonderheiten der CSRD Die CSRD verpflichtet Unternehmen, den Ansatz der doppelten Wesentlichkeit (Double Materiality) zu berücksichtigen: Outside-in-Perspektive oder finanzielle Wesentlichkeit: Unternehmen müssen darlegen, wie externe Nachhaltigkeitsfaktoren oder -auswirkungen (z. B. Klimawandel) ihre Geschäftstätigkeit finanziell beeinflussen. Inside-out-Perspektive oder nicht-finanzielle Wesentlichkeit: Gleichzeitig muss offengelegt werden, wie die Geschäftstätigkeit des Unternehmens die Umwelt und Gesellschaft beeinflusst – und zwar kurz-, mittel- und langfristig. Warum sind ESG-Kriterien wichtig für Investoren? Für Investoren haben die ESG-Kriterien in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, da sie als Indikator für die langfristige Stabilität und Rentabilität eines Unternehmens gelten. Immer mehr Anleger integrieren sie in ihre nachhaltigen Investmentstrategien. Sie haben erkannt, dass Unternehmen nicht nur in diesen Bereichen stark sind, sondern oft auch widerstandsfähiger gegenüber Krisen und Marktschwankungen. Vorteile von ESG-Investings Langfristige Stabilität: Unternehmen mit starken ESG-Praktiken sind oft widerstandsfähiger gegenüber Krisen und Marktschwankungen. Risikominimierung: Durch die Berücksichtigung von ESG-Kriterien werden potenzielle Risiken wie Umweltkatastrophen, soziale Unruhen oder schlechte Unternehmensführung frühzeitig erkannt. Reputation und Markenstärke: Unternehmen, die ESG-Standards erfüllen, genießen oft ein besseres Ansehen und stärken ihre Marke bei umwelt- und sozialbewussten Kunden. Regulatorische Konformität: ESG-konforme Unternehmen sind besser vorbereitet auf zukünftige Vorschriften. Wachsende Nachfrage: Die Nachfrage nach nachhaltigen Investments nimmt zu, was zu potenziell höheren Renditen für ESG-konforme Unternehmen führt. Attraktivität für Investoren: Nachhaltige Unternehmen sind für eine breite Investorenbasis interessanter, da ESG-Kriterien oft auch finanziell positive Ergebnisse bringen. ESG-Kriterien als Wettbewerbsfaktor für Unternehmen Unternehmen, die ESG-Kriterien aktiv in ihre Geschäftsstrategie integrieren, verschaffen sich einen klaren Wettbewerbsvorteil . Eine starke ESG-Performance kann nicht nur die Betriebskosten senken, indem Ressourcen effizienter genutzt und Risiken minimiert werden, sie trägt auch zur Markenstärkung bei. Insbesondere jüngere Generationen von Konsumenten achten verstärkt darauf, ob Unternehmen sozial und ökologisch verantwortungsvoll handeln . Praktische Schritte zur Umsetzung von ESG in Unternehmen Bestandsaufnahme und Prioritäten setzen Unternehmen sollten zunächst ihre aktuellen ESG-Positionen analysieren und festlegen, welche Bereiche Priorität haben. Dies könnte etwa der Fokus auf Energieeffizienz oder faire Arbeitsbedingungen sein. Entwicklung einer ESG-Strategie Eine gut durchdachte ESG-Strategie muss alle drei Bereiche – Umwelt, Soziales und Governance – abdecken. Unternehmen sollten dabei klare Ziele formulieren, die messbar sind. Einbindung der Stakeholder Die ESG-Ziele müssen klar kommuniziert und alle Stakeholder, also Mitarbeiter, Investoren, Lieferanten und Kunden, einbezogen werden. Nur durch eine offene und transparente Kommunikation können ESG-Maßnahmen erfolgreich umgesetzt werden. Reporting und Transparenz Unternehmen sollten ihre Fortschritte regelmäßig in Nachhaltigkeitsberichten dokumentieren und dabei international anerkannte Standards wie die Global Reporting Initiative (GRI) oder die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen berücksichtigen. Langfristige Überwachung und Anpassung Da sich die ESG-Landschaft ständig verändert, sollten Unternehmen ihre Maßnahmen regelmäßig überprüfen und anpassen, um auf neue Herausforderungen und Entwicklungen reagieren zu können. ESG-Kriterien sind mehr als nur ein Trend. Sie bieten einen umfassenden Rahmen, um Unternehmen nachhaltiger, sozial verantwortlicher und ethisch zu führen . Für Investoren sind sie ein unverzichtbares Werkzeug, um langfristige Erträge zu sichern und Risiken zu minimieren. Unternehmen, die ESG in ihre Strategie integrieren, profitieren von einer gesteigerten Wettbewerbsfähigkeit, stärkeren Beziehungen zu Stakeholdern und einer verbesserten Reputation. First Climate unterstützt Sie bei der Entwicklung und Umsetzung Ihrer Strategie für die CSRD und die EU-Taxonomie. Kontaktieren Sie uns! FAQ Wie können KMU ESG-Kriterien umsetzen? Auch KMU können ESG-Kriterien umsetzen, indem sie mit kleinen Schritten beginnen: Energieverbrauch reduzieren, faire Arbeitsrichtlinien einführen oder Governance-Strukturen verbessern. Viele ESG-Maßnahmen lassen sich kosteneffizient umsetzen und schaffen langfristige Vorteile wie eine stärkere Kundenbindung und verbesserte Marktposition. Welche Rolle spielen ESG-Ratings für Unternehmen? ESG-Ratings sind unabhängige Bewertungen, die die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung messen. Diese Ratings sind besonders für Investoren wichtig, da sie aufzeigen, welche Unternehmen ESG-Standards erfüllen und daher als nachhaltige Investitionsmöglichkeiten gelten. Wie wirken sich ESG-Kriterien auf die Lieferkette eines Unternehmens aus? Unternehmen, die ESG-Kriterien umsetzen, müssen sicherstellen, dass auch ihre Lieferkette nachhaltigen Standards entspricht. Dies bedeutet beispielsweise, dass Zulieferer auf umweltfreundliche Praktiken achten und faire Arbeitsbedingungen bieten. Die Verbesserung der Lieferkette kann zu einer besseren Risikominimierung und einer stärkeren Marktstellung führen. Welche Herausforderungen gibt es bei der Umsetzung von ESG-Kriterien? Zu den Herausforderungen gehören oft der hohe Anfangsaufwand für die Implementierung von Maßnahmen, der Mangel an interner Expertise und das Management von Veränderungen innerhalb der Unternehmenskultur. Zudem müssen Unternehmen auf dem Laufenden bleiben, da sich ESG-Standards und gesetzliche Vorgaben ständig weiterentwickeln. ESG Definition ESG stands for Environmental, Social, and Governance . They provide a structured framework for evaluating a company’s responsibility in environmental and social issues, as well as corporate ethics. These criteria are becoming increasingly important for both investors and companies themselves. The three ESG Categories Environmental Environmental criteria assess the impact of businesses on nature and the planet. In the face of climate change and resource scarcity, companies must understand and minimize their ecological footprint. This includes measures such as reducing CO₂ emissions, using renewable energy, implementing efficient waste management, and responsibly managing natural resources. A notable example is companies reducing their carbon footprint by adopting solar or wind energy while leveraging innovative technologies to enhance energy efficiency. The long-term benefits of strong environmental management are clear: businesses that prioritize sustainability gain a competitive edge. By using resources more efficiently, they lower operational costs and mitigate legal risks arising from stricter environmental regulations. Additionally, they strengthen their reputation among eco-conscious consumers and investors who are increasingly scrutinizing corporate environmental practices. Social A company’s social responsibility covers various aspects, including fair labor conditions, respect for human rights, workplace safety, and diversity. Companies are expected to take responsibility for the well-being of their employees and society at large. Fair wages, safe working environments, and equal opportunities play a crucial role in assessing social sustainability. Investing in social initiatives benefits not only employees but also the company itself. A motivated and satisfied workforce leads to higher productivity, while fostering inclusion and diversity drives innovation and better business outcomes. Additionally, consumers are becoming more mindful of ethical business practices, favoring brands that align with their values. In a world where transparency is increasingly important, social responsibility enhances customer loyalty and brand trust. Governance (Corporate Governance) Strong corporate governance is the foundation of any successful company. Governance refers to ethical standards, transparency, and control mechanisms that ensure responsible business operations. Key aspects include preventing corruption, maintaining fair and transparent decision-making processes, and protecting the interests of shareholders and stakeholders. Companies that promote independence and diversity within their boards set a positive example of good governance. This prevents decision-making from being dominated by individual interests and ensures long-term stability and sustainability. Strong governance builds trust among investors and business partners while reducing the risk of scandals and legal disputes. At a Glance E – Environmental S – Social G – Governance Environment aspects Social responsibility Corporate Governance and ethics Reduce CO2-Emissions Resource efficiency Use of renewable energy Waste management and recycling Conservation of Biodiversity Fair working conditions Promoting Diversity and Inclusion Respect for human rights Workplace safety and health protection Community engagement and social responsibility Transparent management Prevention of Corruption Shareholder rights and participation Ethics and Compliance Policies Diversity in management and executive board A Look Back: The History of ESG The origins of ESG criteria can be traced back to the 1960s , when labor unions managing large pension funds began influencing their social environment by advocating for causes like affordable housing. Around this time, the concept of ethical investing started to take shape, with investors avoiding industries such as weapons, tobacco, and gambling for moral reasons. By the 1970s , this movement—later known as Socially Responsible Investing (SRI) —played a key role in the fight against apartheid in South Africa. Large institutional investors used divestment strategies, withdrawing capital from companies operating under the apartheid regime, which significantly increased economic pressure on the country. SRI laid the foundation for what would eventually become ESG criteria . In the following decades, awareness grew about the need to assess businesses beyond financial performance alone. However, the term ESG itself was only coined in 2004 . That year, the United Nations Global Compact and the International Finance Corporation (IFC) released the report "Who Cares Wins," highlighting the importance of integrating environmental, social, and governance factors into investment decisions. Which ESG Criteria Are Most Relevant Under CSRD? Under the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) , ESG criteria play a crucial role. The directive aims to improve the transparency and comparability of corporate sustainability reporting across the EU . Companies are required to disclose their impact on the environment and society, as well as their governance structures. Among the most relevant ESG criteria within the CSRD framework are : Environmental Criteria Climate Action Disclosure of Greenhouse gas emissions ( Scope 1, 2 and 3 ) : Scope 1: Direct emissions from a company’s own operations. Scope 2: Indirect emissions from purchased energy consumption. Scope 3: Emissions across the entire value chain, including suppliers and customer s. Climate targets: Companies must outline their strategies for achieving their goal of net-zero emissions, such as investing in renewable energy or reducing carbon emissions. Climate risks and adaptation: Businesses are expected to demonstrate how they are preparing for climate change and how it could impact their business models. Efficient use of resources Reduce energy consumption with efficiency measures and switching to renewable energy Measures to reduce water consumption and more sustainable use of water, especially in water-scarce regions Promoting the circular economy : Businesses should demonstrate how they recycle materials, reduce waste and extend the service life of products. Biodiversity and ecosystem conservation Disclosure of measures that promote the conservation of biodiversity Avoiding negatively impacting ecosystems, for example by implementing responsible resource management throughout supply chains Collaboration with environmental protection organizations to promote sustainable projects Social Criteria Working Conditions and Employee Well-Being Ensure fair working conditions, including adequate wages, regulated working hours and the promotion of workplace health. Reporting workplace accidents, illness rates and implementing measures to improve occupational safety- Promoting Diversity and Inclusion: Companies should demonstrate that they have taken efforts to ensure equal opportunitites, eliminate discrimination and increase representation in leadership roles. Human Rights and Supply Chain Responsibility Due Diligence: Companies must ensure that their supply chains are free from human rights violations, such as child labor, forced labor or exploitation. Implementation of international standards such as the UN Guiding principles on Business and Human Rights or the ILO Core Labor Standards Documentation of supply chain monitoring. This could be audits, certifications or other optimization measures. Community Engagement and Social Responsibility Supporting local communities with social projects, educational programs and charitable donations. Transparency regarding societal and health impacts of products and services Corporate Governance Criteria Ethics and integrity Combating corruption and bribery: Companies must outline the measures they have taken to prevent unethical behavior Fostering a transparent corporate culture that values integrity, fairness and openness Establishing ethical guidelines that are applied consistently across the organization Sustainability strategy and responsibility Integration of sustainability targets into the overall corporate strategy and disclosing how these goals will be achieved Appointing someone responsible for sustainability at the executive level to ensure that ESG topics are embedded in decision-making processes. Risk management and compliance Assessing and Integrating ESG-Related Risks , such as climate risks, into business strategies. Establishing Control Mechanisms to monitor compliance with ESG requirements and track progress toward sustainability goals. Why Are ESG Criteria Important for Investors? ESG criteria have gained significant importance for investors , as they are considered indicators of a company's long-term stability and profitability . Many investors now integrate ESG factors into their sustainable investment strategies, recognizing that companies excelling in these areas are often more resilient to crises and market fluctuations . Benefits of ESG Investing Long-Term Stability: Companies with strong ESG practices tend to be more resilient to crises and economic downturns. Risk Mitigation: ESG considerations help identify and address potential risks, such as environmental disasters, social unrest, or poor corporate governance. Reputation and Brand Strength: Companies that meet ESG standards enjoy a stronger reputation and greater brand loyalty from socially and environmentally conscious consumers. Regulatory Compliance: ESG-aligned businesses are better prepared for evolving regulatory requirements. Growing Demand: The increasing demand for sustainable investments can lead to higher returns for ESG-compliant companies. Investor Appeal: Sustainable companies attract a broader investor base, as ESG factors are increasingly linked to strong financial performance . ESG as a Competitive Advantage Companies that actively integrate ESG criteria into their business strategy gain a clear competitive edge . Strong ESG performance can lower operating costs through resource efficiency and risk reduction while also strengthening brand perception. Younger consumers, in particular, prefer companies that operate socially and environmentally responsibly . Practical Steps for Implementing ESG in Businesses 1. Assess & Prioritize Companies should first analyze their current ESG position and determine priority areas , such as energy efficiency, fair labor practices, or governance improvements. 2. Develop an ESG Strategy A well-defined ESG strategy should cover all three pillars— Environmental, Social, and Governance —and include clear, measurable goals . 3. Engage with Stakeholders Successful ESG implementation requires transparent communication and the involvement of all stakeholders, including employees, investors, suppliers, and customers. 4. Reporting & Transparency Companies should regularly publish sustainability reports , aligning with internationally recognized standards such as the Global Reporting Initiative (GRI) or the UN Sustainable Development Goals (SDGs) . 5. Continuously Monitor & Adapt Since the ESG landscape is constantly evolving, companies must regularly review and update their ESG initiatives to adapt to new challenges and developments . ESG Criteria: More Than Just a Trend ESG criteria provide a comprehensive framework for businesses to operate more sustainably, socially responsibly, and ethically . For investors, they are an essential tool to secure long-term returns and mitigate risks . Companies that integrate ESG into their strategy benefit from greater competitiveness, stronger stakeholder relationships, and an enhanced reputation . First Climate supports you in developing and implementing your ESG strategy. Get in touch with us today! Contact us! FAQs How Can SMEs Implement ESG Criteria? Small and medium-sized enterprises (SMEs) can adopt ESG criteria by starting with small, manageable steps : reducing energy consumption, implementing fair labor policies, or improving governance structures. Many ESG initiatives can be cost-effective and provide long-term benefits, such as stronger customer loyalty and an improved market position . What Role Do ESG Ratings Play for Businesses? ESG ratings are independent assessments that measure a company’s sustainability performance in environmental, social, and governance areas. These ratings are particularly important for investors , as they help identify businesses that meet ESG standards and are considered sustainable investment opportunities . How Do ESG Criteria Impact a Company’s Supply Chain? Companies implementing ESG criteria must ensure that their supply chains also comply with sustainable standards. This includes requiring suppliers to adopt environmentally friendly practices and maintain fair working conditions . Strengthening the supply chain not only reduces risks but also enhances a company’s market position . What Challenges Exist in Implementing ESG Criteria? Common challenges include: High initial investment in implementing ESG measures Lack of internal expertise on ESG best practices Managing organizational change and integrating ESG into company culture Keeping up with evolving ESG standards and regulations Despite these challenges, businesses that proactively engage in ESG stand to gain long-term resilience, regulatory compliance, and competitive advantages . Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Kochofen-Programm-BGD
Kochofen-Programm-BGD Kochofen-Programm-BGD Bangladesh - Cookstoves Program Key Facts Standort: Projekttyp: Projektstandard: Bangladesch Energieeffizienz Energy efficiency CDM Projektbilder Projektportrait Dieses Projekt ist Teil eines sogenannten „Programme of Activities“ (PoA), d.h. eines übergreifenden Projektansatzes, der zahlreiche Teilprojekte an verschiedenen Standorten in Bangladesch vereint. Ziel des PoA ist die Verteilung von optimierten und energieeffizienten Kochherden an Haushalte und kleine sowie mittlere Unternehmen in Bangladesch. Durch den Einsatz dieser neuen Herde wird die Rauchentwicklung deutlich reduziert und der Brennstoffverbrauch um 50% gesenkt. Die Herde erreichen eine höhere Verbrennungseffizienz durch geringere Wärmeverluste und eine bessere Wärmeübertragung auf den Kochtopf. Das PoA wird den Lebensstandard der Menschen vor Ort erheblich verbessern, da es die Luftverschmutzung und damit verbundene Gesundheitsrisiken verringert. This project is part of a so-called Programme of Activities (PoA), i.e. an overarching project approach that combines numerous sub-projects and initiatives in various locations in Bangladesh. The aim of the PoA is the dissemination of optimized energy efficient biomass-based improved cooking stoves to households and small as well as medium-sized enterprizes in Bangladesh. Using these new stoves will significantly reduce smoke production and reduce fuel consumption by 50%. The stoves achieve a higher combustion efficiency through reduced heat loss and increased heat transfer to the cooking pot. The PoA will significantly improve the living standards of the local people, as it will decrease air pollution and the risks of connected health issues an will have benefits for the environment. Projektportrait Projektdatenblatt herunterladen Download project datasheet Nachhaltige Entwicklung Zurück zur Übersicht
- GRI-Standard – Nachhaltigkeitsberichte transparent und vergleichbar gestalten
Erfahren Sie alles rund um das Thema GRI-Standard Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Nachhaltigkeits-Berichterstattung ✓Global Reporting Initiative ✓doppelte Wesentlichkeitsanalyse > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht GRI-Standard – Nachhaltigkeitsberichte transparent und vergleichbar gestalten Companies are increasingly concerned with the environmental, social and economic impact of their actions. With the GRI standard, the Global Reporting Initiative (GRI) offers a globally recognized framework for transparent sustainability reporting. The GRI Standard – Preparing Transparent and Comparable Sustainability Reports Unternehmen beschäftigen sich immer mehr mit den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die ihr Handeln verursacht. Die Global Reporting Initiative (GRI) bietet mit dem GRI-Standard einen weltweit anerkannten Rahmen für die transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung. Mit einer GRI-konformen Berichterstattung erfüllen Sie nicht nur regulatorische Anforderungen der Europäischen Union, wie die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), sondern stärken auch das Vertrauen Ihrer Stakeholder. Was ist der GRI-Standard? Der GRI-Standard ist ein weltweit anerkannter Rahmen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung . Unternehmen und Organisationen aller Branchen nutzen ihn, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Effekte ihres Handelns systematisch zu erfassen und transparent offenzulegen. Die Global Reporting Initiative hat den Standard entwickelt, um nachhaltige Geschäftspraktiken zu fördern und die Unternehmen durch eine einheitliche Methode zur Berichterstattung bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen. Warum ist der GRI-Standard wichtig? Transparenz : Einheitliche Berichtsstrukturen machen Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar. Vergleichbarkeit : Die standardisierte Erfassung ermöglicht Vergleiche innerhalb der Branche. regulatorische Konformität : Die GRI-Richtlinien erfüllen die Anforderungen der CSRD und anderer Berichtsstandards. Stakeholder-Kommunikation : Nachhaltigkeitsberichte nach dem GRI-Standard stärken das Vertrauen von Investoren, Kunden und Mitarbeitern. Die GRI-Richtlinien im Überblick Die GRI-Richtlinien bestehen aus einer Reihe modularer Standards, die Unternehmen an ihre individuellen Anforderungen anpassen können. 1. Universal-Standards (GRI 1, GRI 2, GRI 3) GRI 1: Foundation 2021 – definiert Grundprinzipien und Berichtspflichten GRI 2: General Disclosures 2021 – enthält allgemeine Angaben zu Governance, Strategie und Geschäftsmodell GRI 3: Material Topics 2021 – hilft bei der Identifikation und Priorisierung relevanter Nachhaltigkeitsthemen 2. Sektor-Standards spezifische Vorgaben für unterschiedliche Branchen – wie Industrie, Finanzwesen oder Landwirtschaft ergänzen die Universal-Standards um sektorspezifische Anforderungen 3. Topic-Standards detaillierte Vorgaben für spezifische Themen wie CO₂-Emissionen, Wasserverbrauch und Menschenrechte Unternehmen wählen die für sie relevanten Themenstandards aus Aktuelle Änderungen: GRI 2021 & GRI 2023 GRI 2021: Überarbeitung der Universal-Standards , stärkere Berücksichtigung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten und Lieferkettenverantwortung GRI 2023: Erweiterung der Sektor-Standards , insbesondere für energieintensive Branchen Diese Updates erleichtern es Unternehmen, relevante Daten zu ESG-Kriterien zu erfassen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Vorteile einer GRI-Berichterstattung Ein Nachhaltigkeitsbericht nach GRI-Standard bringt zahlreiche Vorteile, von denen auch Ihr Unternehmen profitieren kann. Vorteil Nutzen für Ihr Unternehmen erhöhte Transparenz stärkt das Vertrauen von Investoren, Kunden und Mitarbeitenden Vergleichbarkeit einheitliche Berichterstattung erleichtert den Vergleich mit anderen Unternehmen Rechtssicherheit Unterstützung bei der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben wie der CSRD Effizienzsteigerung strukturierte Erfassung nachhaltigkeitsrelevanter Daten erleichtert strategische Entscheidungen bessere ESG-Ratings verbessert die Bewertung durch Nachhaltigkeitsratings und eröffnet neue Finanzierungsmöglichkeiten So erstellen Sie einen GRI-Nachhaltigkeitsbericht Die Erstellung eines GRI-konformen Nachhaltigkeitsberichts erfolgt in mehreren strukturierten Schritten. Eine sorgfältige Planung und präzise Datenerfassung stellen sicher, dass der Bericht den aktuellen GRI-Richtlinien entspricht und die Erwartungen Ihrer Stakeholder erfüllt. 1. Wesentlichkeitsanalyse durchführen Bevor Sie einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen, müssen Sie die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen identifizieren. Die GRI-Richtlinien unterstützen diesen Prozess, indem sie eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse vorschlagen: Inside-Out-Perspektive: Welche Auswirkungen hat das Unternehmen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft? Outside-In-Perspektive: Welche finanziellen Risiken und Chancen ergeben sich aus Nachhaltigkeitsaspekten? Zur Durchführung der Analyse können Sie Stakeholder – etwa durch Befragungen oder Workshops – einbeziehen. Diese Phase legt die Grundlage für einen relevanten und zielgerichteten Nachhaltigkeitsbericht . 2. Daten erfassen und auswerten Nachdem Sie die wesentlichen Themen festgelegt haben, müssen Sie die relevanten ESG-Daten erheben. Dazu gehören Umweltkennzahlen, soziale Indikatoren und Governance-Daten wie: CO₂-Emissionen ( Scope 1, 2, 3 ) , Wasser- und Energieverbrauch , Lieferkettenverantwortung , Arbeitsbedingungen und Diversität sowie die Einhaltung von Compliance- und Governance-Richtlinien. Die Nutzung spezialisierter Softwarelösungen erleichtert Ihnen die strukturierte Datenerfassung, -analyse und -verwaltung. 3. Bericht erstellen und veröffentlichen Sobald alle relevanten Daten erfasst sind, erstellen Sie den Nachhaltigkeitsbericht nach den GRI-Standards . Dabei sollten Sie folgende Punkte beachten: Strukturierung des Berichts gemäß den GRI-Universal-Standards (GRI 1, 2, 3) Anwendung der relevanten GRI-Topic- und Sector-Standards klare und verständliche Darstellung der Daten und Analysen Verlinkung des Berichts mit anderen Nachhaltigkeitsstrategien oder ESG-Zielen Nach der Fertigstellung sollten Sie den Bericht auf Ihrer Unternehmenswebsite veröffentlichen, ihn als Teil des Jahres- oder Geschäftsberichts publizieren und an Ihre Investoren sowie andere Stakeholder kommunizieren. Ein gut aufbereiteter Bericht stärkt das Unternehmensimage und zeigt die Fortschritte in der Nachhaltigkeitsstrategie. 4. Externe Validierung einholen Um die Glaubwürdigkeit und Qualität des GRI-Berichts zu erhöhen, können Sie eine externe Prüfung durch unabhängige Auditoren vornehmen lassen. Gern steht Ihnen First Climate auch hierbei zur Seite. Eine externe Validierung steigert das Vertrauen in die Berichterstattung und erleichtert die Erfüllung regulatorischer Anforderungen wie der CSRD . GRI-Standard im Vergleich zu anderen Berichtsstandards Standard Fokus Eignung GRI-Standard ganzheitliche Nachhaltigkeitsberichterstattung Unternehmen aller Branchen ESRS (CSRD) EU-weite regulatorische Berichtsstandards Unternehmen mit Berichtspflicht nach CSRD SASB branchenbezogene Nachhaltigkeitskennzahlen Unternehmen mit Fokus auf Investoren TCFD klimabezogene Finanzrisiken Finanzsektor, klimabezogene Berichterstattung CDP CO₂- und Klimadaten Unternehmen mit strategischer Emissionsreduktion First Climate: Ihre Experten für GRI-Berichterstattung Möchten Sie Ihre GRI-Berichterstattung effizient und professionell umsetzen? First Climate unterstützt Sie bei jedem Schritt – von der Wesentlichkeitsanalyse über die Datenaufbereitung bis hin zur Erstellung und externen Validierung Ihres Nachhaltigkeitsberichts. Setzen Sie auf First Climate als kompetenten Partner für eine transparente, vergleichbare und konforme GRI-Berichterstattung . Kontaktieren Sie uns! FAQ – GRI-Standard Ist die GRI-Standard verpflichtend? Nein, die Anwendung des GRI-Standards ist freiwillig. Allerdings nutzen viele Unternehmen ihn, um Nachhaltigkeitsberichte gemäß den Erwartungen von Stakeholdern und Gesetzgebern zu erstellen. Welche Unternehmen profitieren von GRI? Der GRI-Standard eignet sich für Unternehmen aller Größen und Branchen, insbesondere für Unternehmen mit ESG-Strategien oder Nachhaltigkeitszielen. Wie oft sollte ein GRI-Bericht veröffentlicht werden? Viele Unternehmen veröffentlichen ihre GRI-Berichterstattung jährlich, um Fortschritte und Entwicklungen transparent darzustellen. Welche Neuerungen bringt GRI 2021? GRI 2021 betont verstärkt menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und erhöht die Transparenz in der Lieferkette. Welche Kosten entstehen bei der Erstellung eines GRI-Berichts? Die Kosten hängen immer von der Unternehmensgröße, internen Ressourcen und dem Umfang des GRI-Berichts ab. With GRI-compliant reporting, companies not only meet the regulatory requirements of the European Union, such as the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), but also strengthen the trust of their stakeholders. What is the GRI Standard? The GRI Standard is a globally recognized framework for sustainability reporting . Companies and organizations in all sectors use it to systematically record and transparently disclose the environmental, social and economic effects of their actions. The Global Reporting Initiative developed the standard to promote sustainable business practices and to support companies in achieving their sustainability goals by providing a uniform method of reporting. Why is the GRI Standard important? Transparency : Standardized reporting structures make sustainability performance more visible. Comparability: Standardized reporting enables comparisons within the industry. Regulatory Conformity: The GRI Standard satisfy the requirements of the CSRD and other reporting standards. Stakeholder Communication : Sustainability reports in accordance with the GRI standard strengthen the trust of investors, customers and employees. An Overview of the GRI Standard The GRI Standard consist of a series of modular standards that companies can adapt to their individual specifications. 1. Universal Standards (GRI 1, GRI 2, GRI 3) GRI 1: Foundation 2021 – defines the foundational principles and reporting requirements GRI 2: General Disclosures 2021 – include the general specifications on Governance, Strategy, and Business model(s) GRI 3: Material Topics 2021 – helps with the identification and prioritization of relevant sustainability topics 2. Sector Standards Specific requirements for various branches such as industry, financing or agriculture Supplement the Universal Standards with sector-specific requirements 3. Topic Standards Detailed requirements for specific topics like carbon emissions , water consumption and human rights Companies select the topic standards which are relevant for their sectors Current Changes: GRI 2021 & GRI 2023 GRI 2021: Modifications of universal standards , greater consideration of human rights due diligence and supply change GRI 2023: Expansion of sector standards , especially in energy-intensive sectors These updates make it easier for companies to collect relevant data related to ESG criteria and fulfill regulatory requirements. Advantages of GRI Reporting A sustainability report according to the GRI Standard brings numerous advantages, from which your business can definitely benefit. Preparing a sustainability report according to the GRI Standard has numerous advantages, from which your company can also greatly benefit. Key Advantages Benefits for your Company Increased Transparency Boosts the confidence of investors, clients/customers, and employees Comparability Standardized reporting facilitates comparison with other companies Legal Compliance Support in fulfilling legal requirements such as the CSRD Increased Efficiency Structured collection of sustainability-related data facilitates strategic decision-making Better ESG Ratings Improve the assessment by sustainability ratings and open up new financing opportunities How to Prepare a GRI Sustainability Report Preparing a GRI-compliant sustainability report involves several structured steps. Careful planning and precise data collection ensure that the report complies with the current GRI Standard and meets the expectations of your stakeholders. 1. Conduct a Materiality Analysis Before you prepare a sustainability report, you need to identify the material sustainability aspects . The GRI Standards support this process by suggesting conducting a double materiality analysis : Inside-Out perspective: What is the company’s impact on the environment, society, and economy? Outside-In perspective: What financial opportunities and risks arise from sustainability aspects? To conduct the analysis, you can involve stakeholders - for example through surveys or workshops. This exploratory phase lays the foundation for a relevant and targeted sustainability report . 2. Data Collection and Evaluation Once the material aspects have been defined, relevant ESG data will need to be collected. This includes environmental indicators, social indicators and governance data such as: Carbon emissions ( Scope 1, 2, 3 ) , Energy and water consumption , Supply chain responsibility , Working conditions and diversity as well as, Adherence to compliance and governance guidelines. The use of specialized software solutions facilitates structured data collection, analysis and management. 3. Preparing and Publishing a Report When all the relevant data has been collected, prepare the sustainability report in accordance with the GRI Standards . In the process, the following points should be considered: Structuring the report in accordance with GRI Universal Standards (GRI 1, 2, 3) Application of the relevant GRI aspects and sector standards Clear and understandable presentation of data and analyses Linking the report to other sustainability strategies or ESG goals Once completed, the report should be published on the company website as part of the annual or business report and communicated to your investors and other stakeholders. A well-prepared report strengthens corporate image and shows the progress made in the sustainability strategy. 4. Obtain External Validation To increase the credibility and quality of the GRI report, you can have an external review carried out by independent auditors. First Climate will gladly assist you with these activities as well. External validation reinforces confidence in the reporting and makes it easier to comply with regulatory requirements such as the CSRD . GRI Standard in Comparison with Other Reporting Standards Standard Focus Recommended for GRI Standard Integrated sustainability reporting Companies in any sector ESRS (CSRD) EU-wide regulatory reporting standards Companies with reporting obligations under CSRD SASB Sector-specific sustainability indicators Companies with a focus on their investors TCFD Climate-related financial risks Financial sector, climate-related reporting CDP Carbon and climate data Companies with strategic emission reduction targets First Climate: Your GRI Reporting Expert Would you like to prepare your GRI report efficiently and professionally? First Climate provides comprehensive support at every step of the reporting journey – from materiality analysis and data preparation to the creation and external validation of your sustainability report. Place your trust in First Climate as a competent partner for transparent, comparable and compliant GRI reporting. Contact us! FAQ – The GRI Standard Is GRI reporting mandatory? No, adoption of the GRI standard is voluntary. However, many companies use it to prepare sustainability reports in line with the expectations of stakeholders and legislators. Which companies can benefit from GRI? The GRI Standard is suitable for companies of all sizes and industries, especially for companies with ESG strategies or sustainability goals. How often should a GRI Report be published? Many companies choose to publish their GRI Report annually to demonstrate progress and developments in a transparent way. What innovations does GRI 2021 include? GRI 2021 strongly emphasizes human rights due diligence and increases transparency in the supply chain. What costs are associated with preparing a GRI Report? The associated costs always depend on the size of the company, internal resources, and the schope of the GRI Report. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Tuerkei-Strom-aus-Deponiegas
Das Ziel des Projektes ist die klimafreundliche Energieerzeugung aus Deponiegas in ✓Türkei ✓Klimaschutzprojekt ✓First Climate ➣Jetzt mehr erfahren! Türkei: Strom aus Deponiegas Turkey: Sustainable Energy Generation Homepage Klimaschutzprojekte Projekttechnologie Deponiegas Landfill gas Emissionsminderung 819.000 t CO2 e p.a. Projektstandard Key facts Standort: Türkei Projekttyp: Deponiegas Projektbeginn: April 2008 Turkey Landfill gas April 2008 Download Factsheet Projektportrait Das vorliegende Projekt zeigt, wie die Installation von Systemen zum Auffangen und der energetischen Verwertung von Deponiegas zur Vermeidung von Methanemissionen beitragen kann. Der Standort des vorliegenden Deponiegas-Projektes ist die Metropolregion Istanbul, wo auf zwei Deponien entsprechende Anlagen installiert wurden. Zusammen generieren die Systeme rund 417 GWh nachhaltig erzeugten Strom pro Jahr, der in das lokale Übertragungsnetz eingespeist wird. Located in Istanbul Metropolitan Municipality, the project is based in two landfill sites and involves the construction and operation of landfill gas extraction and utilization systems. The two sites collectively dispose 19,000 tons of municipal solid waste every day. The installed capacity of the generators are 33.807MW and 16.980MW. Together, the two sites deliver, on average, 417GWh of electricity to the local grid every year. Anfrage über my.FirstClimate Kontakt aufnehmen Nachhaltige Entwicklung Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN. Clean Water and Sanitation Sickerwasser ist ein Risiko für nicht abgedeckte Deponien. Um es zu reduzieren, werden die Anlagen im Rahmen des Projekts mit einer 60 cm dicken Sandschicht und einer 30 cm dicken Erdschicht abgedeckt. Zudem werden mehr als 200 Brunnen zur Abwasseraufbereitung mit Sickerwasserpumpen ausgestattet. Affordable and CleanWater Noch heute ist die Türkei bei der Energieversorgung weitgehend auf importiertes Erdöl und Erdgas angewiesen. Die Nutzung von Deponiegas zur Stromerzeugung wird die Abhängigkeit von Energieimporten verringern und den türkischen Strommix nachhaltiger gestalten. Decent Work and Economic Growth Durch den Bau, den Betrieb und die Wartung der Projektanlagen wurden vor Ort zahlreiche neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Leistungen der Projektes im Bereich Weiterbildung und Arbeitsbedingungen wurde im Rahmen der Zertifizierung besonders hoch bewertet. Industry, Innovation and Infrastructure Mit einer jährlichen Stromerzeugung von über 417 GWh ist dieses Projekt die größte Anlage zur Stromerzeugung aus Deponieabfällen in Europa. Die eingesetzten Systeme entsprechen modernsten Standards. Climate Action Das Projekt verringert die lokale Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen, deren Emissionen zum Klimawandel und zu Umweltproblemen beitragen. Weiterhin wird der Ausstoß von Methan aus der Deponie reduziert, das 21-mal umweltschädlicher ist als Kohlendioxid. Life on Land Deponiegas enthält Spuren von Luftschadstoffen. Durch die Abscheidung und Verbrennung von Deponiegas werden diese Emissionen reduziert. So verbessert sich die lokale Luftqualität und die Geruchsbelastung nimmt ab. Clean Water and Sanitation Leachate is a significant risk for uncovered landfills. All landfills with at least 60cm of clary and 30cm of soil are included in project to minimize leachate. More than 200 wells will also be equipped with leachate pumps to divert leachate to wastewater treatment pumps. Affordable and Clean Energy Still today, Turkey largely depends on imported petrol and natural gas for energy. Using landfill gas to generate electricity will decrease the dependency on energy imports leading to a more sustainable energy mix in Turkey. Decent Work and Economic Growth The project creates numerous job opportunities though the construction, operation and maintenance phases of the project. The project has been given a “+1” rating by Gold Standard due to training and job quality aspects. Industry, Innovation and Infrastructure Generating over 417 GWh of electricity every year, this project is one of the largest landfill waste to electricity production plants in Europe. The technologies and equipment used are also state of the art and high performing. Climate Action The project reduces the need to import fossil fuels whose emissions contribute to climate change and environmental problems. In addition to this, it reduces the emission of methane from the landfill, which is 21 times more environmentally damaging than carbon dioxide. Life on Land Landfill gas, or LFG, contains trace amounts of volatile organic compounds, which are local air pollutants. The capture and combustion of LFG reduces such emissions. It improves local air quality and reduces the exposure to odors. Projektbilder Projektvideo Project video Projektvideo Project video


