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- Produkt-Upgrade: my.FirstClimate führt Rechner für Emissionen aus Geschäftsreisen ein
Neuer Rechner bietet Unternehmen mehr Unterstützung beim CO2-Management First Climate hat seine Berechnungsoptionen für CO2-Emissionen auf my.FirstClimate aktualisiert und erweitert sein Angebot auf der Plattform um ein Tool, das es Unternehmen ermöglicht, den geschäftsreisebedingten CO2-Fußabdruck ihrer Belegschaft zu berechnen. Damit Unternehmen ihre CO2-Emissionen bestmöglich managen können, braucht es Zeit, Know-how, umfassende Informationen sowie regelmäßige Überprüfungen. Trotz internationaler Bemühungen um eine Verringerung von CO2-Emissionen sind Geschäftsreisen nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil der Geschäftspraxis. Nicht nur Langstreckenflüge, auch kleinere Reisen wie etwa Kurzstreckenfahrten zu Kundenterminen können erhebliche Mengen an CO2-Emissionen verursachen. Zusatzoption für Emissionen aus Geschäftsreisen Die genaue Erfassung mehrerer kleiner Emissionsmengen und der Umgang mit ihnen kann eine mühsame Aufgabe sein. Um Unternehmen, bei denen Geschäftsreisen an der Tagesordnung sind, das Managen ihrer geschäftsreisebedingten CO2-Emissionen zu erleichtern, bietet der neue digitale CO2-Fußabdruckrechner auf der my.FirstClimate-Plattform exklusiv eine Option zur Berechnung verschiedener Arten von reisebezogenen CO2-Emissionquellen. Der Rechner ermöglicht einen detaillierten Überblick über die Emissionen, die durch diverse Geschäftsreisearten wie Auto, Flugzeug, Zug, Bus/Fähre und Hotelaufenthalte entstehen. Zudem bietet der Rechner eine benutzerfreundliche Navigation, die derzeit in deutscher und englischer Sprache verfügbar ist und es erlaubt, die CO2-Emissionsquellen für gleich mehrere Reisende in den fünf Geschäftsreisekategorien zu ermitteln und zu berechnen. Bei Flugreisen können die Nutzerinnen und Nutzer anhand eines standardmäßig dreibuchstabigen Städte-Codes schnell den Start- und den Zielflughafen bestimmen, um die Reisedistanzen genauer zu berechnen. Das Tool unterscheidet für jede Reise auch zwischen Langstrecken-, Mittelstrecken- und Kurzstreckenflügen. Diese erweiterten Funktionen sind einfach zu bedienen und bieten einen praktischen Schritt-für-Schritt-Guide. Der neue Rechner hat weitere attraktive Vorteile. Nutzerinnen und Nutzer können innerhalb des Lizenzzeitraums eine unbegrenzte Anzahl von Berechnungen eingeben, sodass die Plattform die individuellen Bedürfnissen eines Unternehmens unabhängig von seiner Größe deckt. Außerdem können die Berechnungen je nach Bedarf kontrolliert und beispielsweise wöchentlich, vierteljährlich oder jährlich ausgewertet werden. Für jede abgeschlossene Berechnung liefert der Rechner einen detaillierten Emissionsbericht, der es Nutzern ermöglicht, die einzelnen reisebedingten Emissionsquellen zu ermitteln. Sobald die erforderlichen Informationen eingegeben wurden und der Rechner die Summe der Emissionen anzeigt, schlägt das System Optionen zur Investition in hochwertige Klimaschutzprojekte aus dem umfangreichen Portfolio von First Climate vor. Damit haben die Nutzer die Möglichkeit, ihre Emissionen durch die Unterstützung nachhaltiger Projekttypen, wie Energieeffizienz oder Aufforstung, auszugleichen. Sind Sie daran interessiert, den neuen my.FirstClimate-Geschäftsreiserechner auszuprobieren? Kontaktieren Sie unser Team, um mehr darüber zu erfahren.
- Coversol Solar Investments sichert Finanzierung für Solarprojekt
First Climate Spin-Off vor der nächsten Entwicklungsphase seines Sonnenstrom-Portfolios in Italien Die Coversol Solar Investments GmbH hat erfolgreich eine Kreditlinie für ihr erstes Portfolio von Aufdach-Fotovoltaikanlagen auf gewerblich genutzten Gebäuden in Italien abgeschlossen. Das Unternehmen (früher First Climate Solar Investments), hat dazu jetzt die Verträge mit den Kreditgebern unterzeichnet. Mit der Finanzierung durch Unifergie, einer Tochtergesellschaft von Crédit Agricole Leasing & Factoring, und BPCE Energeco kann die Coversol Solar Investments GmbH (CSI) ihr großes Portfolio an Solarenergie-Anlagen mit dem Namen „Barolo“ ausbauen. Das Barolo-Projekt ist in Italien eines der größten seiner Art und besteht aus mehr als 40 Fotovoltaik-Dachanlagen, die zusammen eine Energieerzeugungskapazität von 29 MWp erreichen werden. Einzigartig an diesem Projekt ist, dass die Anlagen – mit Ausnahme von vier 1-MW-Freiflächenprojekten – auf Gewerbe- und Industriegebäuden errichtet werden. Auf diese Weise werden – vor allem in Norditalien aber auch in einigen Gebieten im Süden des Landes – wertvolle landwirtschaftliche Flächen in Regionen geschützt, die für ertragreichen Obstanbau und die Viehzucht bekannt sind. Mit diesem anpassungsfähigen und vielseitigen Energiekonzept unterstützt das Projekt nachhaltige Entwicklung auf innovative und messbare Weise. Das Projekt zeigt zudem, dass es ein erhebliches Potenzial zur Erschließung bisher ungenutzter Dachflächen im Bereich der gewerblichen und industriellen Energieversorgung gibt. „Angesichts des Rückenwinds, den wir derzeit in der Solarbranche erleben, und dank der starken Partnerschaften, die wir mit unseren Finanz- und Betriebspartnern aufbauen konnten, sind wir gut aufgestellt, um unseren ambitionierten Wachstumsplan umzusetzen. Das Ziel für das nächste Jahr ist es, mehr als 45 MWp an zusätzlicher gewerblicher und industrieller Fotovoltaik-Kapazität zu entwickeln und zu finanzieren, während unser Fünfjahresplan vorsieht, dass wir im Jahr 2027 eine Betriebskapazität von fast 300 MWp erreichen werden“, erläutert Coversol-Gründer und CEO, Thomas Stetter. Italien bietet für die Umsetzung des CSI-Projektes in mehrfacher Hinsicht besonders günstige Bedingungen. Dazu gehört zunächst die intensive Sonneneinstrahlung, die eine hohe Energieernte ermöglicht. Darüber hinaus bietet die Solarförderung der italienischen Regierung attraktive Tarife, die für diese Art von gewerblichen und industriellen Anlagen geeignet sind. Außerdem gibt es zusätzliche Sonderanreize für die Asbestsanierung von Dächern, die ebenfalls Teil der Projektaktivitäten ist. Unternehmen, die sich am Coversol-Programm beteiligen, erhalten einen zusätzlichen Mehrwert, indem sie von den durch Coversol angebotenen kostengünstigen Direktverbrauch-Tarifen profitieren. Bilder 2, 3, 4: Der Bau der ersten Fotovoltaik-Anlagen ist bereits abgeschlossen, wie einige Bilder, die an einem sonnigen Tag in Piemont Anfang 2023 aufgenommen wurden, zeigen. Finanzierungs-Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern Crédit Agricole und BPCE Lease, mit denen Coversol bei der Projektfinanzierung zusammenarbeitet gehören zu den führenden Anbietern für die Finanzierung von Erneuerbare Energien-Projekten. Das Darlehen wurde im Rahmen eines Programms der Europäischen Investitionsbank (EIB) unterstützt. Im Rahmen der Kooperation mit Coversol hat First Climate für die nächsten zehn Jahre Guarantees of Origin (GoO) von CSI erworben, die an Unternehmenskunden vermittelt werden. Neben Coversol 1 entwickelt CSI bereits weitere Portfolios. Der Fokus liegt ebenfalls auf italienischen gewerblichen und industriellen Solardach-Projekten im Rahmen der von der italienischen Regierung unterstützten Programme und in Kombination mit der Möglichkeit, die erzeugte Energie für den Eigenverbrauch zu nutzen. Parallel dazu arbeitet CSI an der Erweiterung seines Angebots durch die Entwicklung von Portfolios für energieintensive Industrien und Energiegemeinschaften. Das aktuelle „Barolo“-Projekt ist in kurzer Zeit weit vorangeschritten und ein Teil der zum Portfolio zählenden Anlagen ist bereits an das nationale Stromnetz angeschlossen. Die übrigen Erneuerbare-Energie-Anlagen sollen in den kommenden Monaten gebaut, installiert und in Betrieb genommen werden. Über Coversol Solar Investments Coversol Solar Investments ist ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Finanzierung von gewerblichen und industriellen Solardach-Projekten in Italien spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde 2021 als Joint Venture zwischen der First Climate-Gruppe (Bad Vilbel, Deutschland) und der SI Solar Investments GmbH (Zürich, Schweiz) gegründet. Das CSI-Team ist in Italien, Deutschland und der Schweiz ansässig. Seine Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung, Finanzierung und Durchführung von Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien. Mehr zu Coversol Solar Investments (nur auf Englisch).
- Die Klimaschutz-Leistung von Agroforst mit Blockchain erschließen
Blockchain-Technologie erfasst CO2-Senkenleistung von Bäumen in der Agrarlandschaft Das gemeinsame Innovationsprojekt von First Climate und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) ebnet den Weg für ein neues, auf Blockchain-Technologie basierendes Klimaschutz-Produkt aus Agroforstprojekten. Dank der Blockchain-Technologie könnten Agroforstprojekte künftig schnell und transparent umgesetzt werden und hochwertige CO2-Senkenzertifikate generieren. Bäume sind auf landwirtschaftlichen Flächen meist eine Seltenheit. Durch die Pflanzung von Bäumen oder Sträuchern auf Acker- und Weideflächen können die Bodenqualität und die Kapazität der natürlichen Kohlenstoffsenke erheblich gesteigert werden, ohne die Nahrungsmittelproduktion zu verringern. Landbesitzer haben bereits großes Interesse bekundet, sich an Projekten zu beteiligen, um den CO2-Fußabdruck der Landwirtschaft zu verringern – dieser ist aktuell für etwa 11 % der gesamten jährlichen Treibhausgasemissionen in der EU verantwortlich. Bei entsprechender Finanzierung und Skalierung könnte die Agroforstwirtschaft eine wichtige Rolle für die verbesserte Klimabilanz in diesem Sektor spielen. Trotz großem Interesse und Potenzial sind die derzeitigen Methodologien und CO2-Standards für Agroforstprojekte in Europa kaum anwendbar. Eine der großen Herausforderungen ist es, den Klimanutzen eines bestimmten Agroforstprojekts effizient überwachen und nachweisen zu können. Die Entwicklung, Bewertung und Überwachung solcher Projekte ist zeitaufwendig und erfordert viel Personal, insbesondere bei kleineren Projekten. Darüber hinaus ist eine weltweite Nachweisbarkeit von entscheidender Bedeutung, um die dringend benötigten zusätzlichen Finanzmittel für solche Projekte über den freiwilligen CO₂--Markt zu erschließen. Blockchain hat sich als eine mögliche Lösung herauskristallisiert, um die digitalisierte Umsetzung derartiger Projekte durch die Klimafinanzierung über CO2-Senkenzertifikate zu fördern. Nach gemeinsamen Überlegungen und Gesprächen darüber, wie mehr Agroforstprojekte in ganz Europa unterstützt werden können, haben First Climate und die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ein Innovationsprojekt ins Leben gerufen, das die Möglichkeit von Kohlenstoff-Token für die Agroforstwirtschaft testet. Das Pilotprojekt startet im September 2023 und arbeitet ein Jahr lang mit Landbesitzern in der Schweiz zusammen, um die Umsetzbarkeit zu prüfen und potenzielle Herausforderungen bei der Skalierung im Rahmen der CO2-Märkte zu ermitteln. cc-by klimabuur.ch SilvoCultura, ein Projektentwickler für Agroforstwirtschaft in der Schweiz, wird Landbesitzer vor Ort bei der Implementierung von Agroforst auf ihrem Land unterstützen und die Biomasse quantifizieren. Die ZHAW wird seine Blockchain- und digitale Token-Plattform im Laufe der Projektlaufzeit entwickeln und optimieren. First Climate wird hingegen langjährige Expertise zu Klimaschutzprojekten auf dem freiwilligen CO₂--Markt einbringen, um so etwa bei Fragen zu den Anforderungen an CO₂-Standards, Methodologien, MRV (engl. Monitoring, Reporting and Verification) und Zertifizierung unterstützen. Schätzungen nach soll das Pilotprojekt die Kohlenstoffsenke um 6-10 t CO₂eq pro Hektar erhöhen. Bei erfolgreicher Umsetzung könnte es zu einem größeren europaweiten Agroforstprogramm ausgebaut werden. So funktioniert die Umsetzung von Agroforstprojekten mit Blockchain Nach der Einführung von Agroforst auf ihrem Land können Landbesitzer ihr Projekt mit Hilfe von Fernerkundungstechniken wie Drohnen oder Satelliten auswerten lassen. Die gesammelten Informationen über die Senkenleistung werden dann verschlüsselt und in Token umgewandelt, um CO2--Senken nachweisen zu können. Die Daten werden aufgezeichnet und können in der Blockchain nicht verändert werden, sodass ihre Zuverlässigkeit gewährleistet ist. Dank intelligenter Verträge, in denen der Besitz eines CO2-Senkenzertifikats innerhalb eines Tokens geregelt ist, haben Token-Besitzer außerdem garantierten Zugriff auf die künftige CO2-Senkenleistung der Agroforst-Fläche. Übertragungen, Verkäufe oder die Stilllegung von CO2-Senkenzertifikaten werden automatisch und dauerhaft aufgezeichnet, wodurch die Möglichkeit einer Doppelzählung ausgeschlossen wird. „Blockchain ist ein spannendes Instrument zur Förderung von Agroforst durch den CO₂-Markt, da es die CO2-Senke von Projekten aus der Ferne dynamisch erfassen und überwachen kann. So werden Zeit- und Personalaufwand für die Verifizierung eines Projekts reduziert“, erklärt Wassim Chabrak, Business Analyst bei First Climate. „Dabei sparen Sie nicht nur Zeit, sondern gewinnen auch an Transparenz: Sie können jederzeit einsehen, wann, wo und wie Kohlenstoff gespeichert wird und können den Status eines CO₂-Tokens stets nachverfolgen.“ Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass Agroforstprojekte freiwillig auf den privaten landwirtschaftlichen Flächen durchgeführt werden. Blockchain bietet eine einfache Lösung, damit Landbesitzer die Entscheidungsfreiheit über die Bewirtschaftung ihres Landes behalten können: Entscheiden sie sich für das Pflanzen von Bäumen, erhöht sich die Kohlenstoffsenke auf ihrer Fläche, wodurch die Blockchain automatisch zur Ausschüttung von CO2-Zertifikaten führt. Entscheiden sie sich für andere Verfahren, werden folglich keine CO2-Zertifikate ausgestellt. Partnerschaft für mehr Innovation beim Klimaschutz „Wir müssen Agroforst in Europa zu einem Standardverfahren in der Landwirtschaft machen. Wir können nicht nur die Emissionen im Agrarsektor reduzieren, sondern auch die Widerstandsfähigkeit des Ernährungssystems verbessern und die Nahrungsmittelproduktivität in Europa erhalten. Ein Blockchain-basiertes MRV-Verfahren hat das Potenzial, Transparenz und Vertrauen im freiwilligen CO₂--Markt zu schaffen und kann die Agroforstwirtschaft durch den Zugang zu neuen Finanzmitteln und Investitionsmöglichkeiten fördern. Wir freuen uns auf die enge Zusammenarbeit mit First Climate, die es uns ermöglicht, zu erforschen, wie wir moderne Technologien wie Blockchain am besten nutzen können, um die Klimafinanzierung von sinnvollen Maßnahmen voranzutreiben“, sagt Michael Lustenberger, Dozent am Institut für Organisationsentwicklung der ZHAW. Das Projekt wurde von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Innosuisse gefördert, welche die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Unternehmen bei der Suche nach innovativen Lösungen unterstützt.
- First Climate erweitert Gesellschafterkreis
HANNOVER Finanz beteiligt sich als Minderheitsgesellschafter Die HANNOVER Finanz GmbH steigt ab sofort als Investor und Minderheitsgesellschafter bei First Climate ein. Vor dem Hintergrund der zunehmenden Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen in den Bereichen Klimaneutralität und grüne Energie ermöglicht es die Partnerschaft mit der HANNOVER Finanz First Climate, den Firmenausbau weiter voranzutreiben. Die HANNOVER Finanz ist eine 1979 gegründete Kapitalbeteiligungsgesellschaft mit Sitz in Hannover und Wien. Seit über 40 Jahren begleitet und unterstützt der Eigenkapitalpartner mittelständische Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen mittels langfristig ausgerichteter Investitionen bei der erfolgreichen Umsetzung ihrer Wachstums- und Expansionsstrategien. Vor dem Hintergrund des Klimawandels und den damit einhergehenden neuen Vorgaben und Herausforderungen wollen First Climate und HANNOVER Finanz das Unternehmen weiter stärken. Das Investment der HANNOVER Finanz ermöglicht es First Climate, in einem hochdynamischen Marktumfeld erfolgreich den nächsten Schritt der Unternehmensentwicklung zu gehen. Durch die Partnerschaft möchte First Climate gemeinsam mit den Kunden noch mehr positiven Klimanutzen erzielen. Über die Höhe des Kapitalinvestments haben die Beteiligten Stillschweigen vereinbart. „Wir haben uns bewusst für die HANNOVER Finanz als Wachstumspartner entschieden, die einer der renommiertesten Finanzierer der mittelständischen Wirtschaft im DACH-Raum ist. Gemeinsam wollen wir First Climate als führende Marke für Klimaschutzberatung, CO2-Kompensation und grüne Energie weiter ausbauen und unsere Kunden auf dem Weg zur Klimaneutralität begleiten“, so First Climate CEO Olaf Bachert über die künftige Zusammenarbeit. HANNOVER Finanz CEO Goetz Hertz-Eichenrode begründet die Investitionsentscheidung wie folgt: „Der Klimawandel ist das Thema unserer Zeit. Unternehmen und Institutionen sehen sich mit neuen Vorgaben und Herausforderungen konfrontiert, die externer Expertise bedürfen. Wir freuen uns, mit First Climate ein Unternehmen unterstützen zu dürfen, welches zu den etabliertesten und erfahrensten der Branche gehört.“ Beide Seiten bekräftigten, dass die Zusammenarbeit langfristig und partnerschaftlich angelegt sei. Gemeinsam wollen die Partner die Marktposition von First Climate durch nachhaltiges und stabiles Wachstum weiter verstetigen. Über die HANNOVER Finanz Gruppe Die 1979 gegründete HANNOVER Finanz verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung als Eigenkapitalpartner für den Mittelstand. Das Private-Equity-Haus mit Sitz in Hannover und einem Büro in Wien gehört zu den ersten Wagniskapitalgebern für die DACH-Region in Deutschland und ist eine inhabergeführte Beteiligungsgesellschaft in zweiter Generation. Namhafte Unternehmen wie Fielmann, Rossmann oder AIXTRON haben ihr Wachstum mit Beteiligungskapital der HANNOVER Finanz realisiert und die unternehmerische Begleitung in Anspruch genommen. Seit der Gründung hat der Eigenkapitalpartner für den Mittelstand über 250 Projekte abgeschlossen und über zwei Milliarden Euro investiert. Beteiligungsanlässe sind hauptsächlich Wachstumsfinanzierungen und Nachfolgeregelungen solider mittelständischer Unternehmen ab 20 Millionen Euro Jahresumsatz. Neben Mehrheitsbeteiligungen übernimmt die HANNOVER Finanz Gruppe als eine der wenigen Beteiligungsgesellschaften in Deutschland auch Minderheiten. Aktuell gehören 40 Unternehmen zum Portfolio. Weitere Informationen unter https://www.hannoverfinanz.de.
- Wegweisendes Projekt: Reduzierung von CO2-Emissionen in der Shea-Lieferkette
Beiersdorf, AAK und First Climate implementieren Projekt für klimaeffizientes Kochen in Ghana und Burkina Faso Beiersdorf hat in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Pflanzenöl-Spezialunternehmen AAK und First Climate ein zukunftsweisendes CO2-Insetting-Projekt in Ghana und Burkina Faso entwickelt. Das Projekt reduziert die Emissionen aus der Lieferkette für Sheabutter, eines wichtigen Rohstoffs für kosmetische Produkte. Seit 2019 hat Beiersdorf mehrere Initiativen zur Unterstützung und Stärkung von Frauen in Ghana und Burkina Faso gestartet. Im Rahmen des Responsible-Sourcing-Programms des Unternehmens sollen dadurch 10.000 Sammlerinnen von Shea Nüssen in Westafrika unterstützt werden. Zu den Maßnahmen des Programms gehören unter anderem das Pflanzen neuer Setzlinge von Shea-Bäumen, Fortbildungsprogramme für Frauen in dörflichen Spar- und Darlehensvereinigungen für den Zugang zu Mikrokrediten sowie Schulungen zum Bau energieeffizienter Kochherde. Bezogen auf dieses Engagement hat Beiersdorf nun einen weiteren wichtigen Schritt unternommen: Gemeinsam mit First Climate und der Zertifizierungsstelle SustainCERT hat das Unternehmen ein sogenanntes Insetting-Projekt zur aktiven Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der eigenen Sheabutter-Lieferkette entwickelt. Klimaschutz: CO2-Insetting-Maßnahme in der Lieferkette von Beiersdorf Das neue Insetting-Programm setzt bei der Vorbehandlung der Shea Nuss-Kerne an: Bevor sie weiterverarbeitet werden können, muss der Keimprozesses der Nüsse durch Abkochen unterbrochen werden. Früher kamen dabei einfache Drei-Stein-Öfen zum Einsatz. Durch die Initiative von Beiersdorf und AAK, mit Unterstützung der Global Shea Alliance, können jetzt die verbesserten energieeffizienten Kochherde für die Behandlung der Shea Nüsse verwendet werden. Da die Kochöfen rund 2,5-mal effizienter sind als das traditionelle Kochen über offenem Feuer, verringern sie den Bedarf an Brennholz und die damit verbundenen Emissionen enorm: Bei einer Gesamtzahl von 11.000 produzierten und genutzten Kochöfen beläuft sich die erwartete Emissionsreduzierung - einschließlich der privaten Nutzung der Kocher - auf insgesamt rund 53.000 Tonnen über einen Zeitraum von fünf Jahren. Allein durch die effizientere Verarbeitung der Shea Nuss-Kerne mithilfe der effizienten Kochöfen werden dabei im gleichen Zeitraum voraussichtlich 2.890 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden können. Weltweit erste Projektvalidierung nach neuer Methodologie „Carbon Insetting ist ein vergleichsweise neues Konzept“, erklärt Syed Talal Raza Shah, der bei First Climate für das Management des Projekts verantwortlich ist. „Im Gegensatz zu klassischen Klimaschutzprojekten für die CO2-Kompensation, sogenannten Offsetting-Projekten, reduzieren Insetting-Maßnahmen Emissionen innerhalb der Wertschöpfungskette und tragen so direkt zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks eines Unternehmens bei.“ Während zertifizierte Klimaschutzprojekte bereits seit den 1990er-Jahren entwickelt werden, gibt es das Insetting-Konzept erst seit 2008. Weltweit haben seitdem nur eine Handvoll Lieferketten-Projekte den Zertifizierungs-Status erreicht. Als Partner von Beiersdorf hat First Climate das Unternehmen bei der Umsetzung des Programms beraten und unter anderem auch die erforderlichen Projektunterlagen für die Validierung durch SustainCERT erstellt. Dieses Verfahren hat das Projekt jetzt erfolgreich abgeschlossen. Die Validierung bestätigt, dass das Projekt allen relevanten Normen und Richtlinien entspricht und damit offiziell in die Verifizierungsphase eintreten kann. Es ist das erste Projekt überhaupt, das diesen Status im Rahmen des neuen „Value Chain Intervention“-Programms von SustainCERT, das speziell für die Zertifizierung von Insetting-Projekten entwickelt wurde, erreicht hat. Förderung nachhaltiger Entwicklung Zusätzlich zu den direkten Emissionseinsparungen bringt das Kochofen-Projekt in Westafrika eine Reihe von weiteren sozioökonomischen Vorteilen mit sich, von denen die Projektteilnehmerinnen und die lokale Umwelt direkt profitieren. So werden unter anderem Gesundheitsrisiken erheblich reduziert, die sich aus dem Einatmen von Rauch ergeben, denn aufgrund der effizienteren Verbrennungsprozesse in den verbesserten Kochherden werden deutlich weniger Schadstoffe freigesetzt. Darüber hinaus können die am Projekt teilnehmenden Familien ihren Brennholz-Verbrauch deutlich senken und dadurch die Abhängigkeit von den Wäldern bei der Brennstoffversorgung reduzieren. Klimaschutz aus Verantwortung Die Minimierung des CO2-Fußabdrucks ist ein wichtiger Bestandteil der CARE BEYOND SKIN Nachhaltigkeitsagenda von Beiersdorf. Das Unternehmen verfolgt anspruchsvolle Klimaziele. Bis 2025 sollen die operativen Emissionen um 30% gegenüber dem Basisjahr 2018 gesenkt werden. Darüber hinaus strebt Beiersdorf an, auch alle Emissionen aus der Lieferkette (Scope 3) im gleichen Maß zu reduzieren. Mit dem neuen Kochofen-Programm gehört Beiersdorf zu den „Early Movers“ in diesem Bereich des unternehmerischen Klimaschutzes. „Unser Einsatz für den Klimaschutz ist ein zentraler Bestandteil unseres Engagements für unsere Kund*innen, die Gesellschaft und die Umwelt. Deshalb übernehmen wir Verantwortung für die Emissionen aus unserer Geschäftstätigkeit, einschließlich der Emissionen unserer Wertschöpfungskette. Mit der Entwicklung des Carbon-Insetting-Programms wollen wir auch dazu beitragen, die durch unsere Geschäftstätigkeit verursachten Emissionen in unserer Shea-Lieferkette zu reduzieren. Gleichzeitig ist es uns sehr wichtig, dass wir mit diesem Projekt einen positiven Beitrag zum Erhalt einer intakten Umwelt und zur Verbesserung der Lebensbedingungen der lokalen Gemeinschaften leisten können“, sagt Julia Beier, Responsible Sourcing Manager bei Beiersdorf. Bildnachweis: AAK AB, alle Rechte vorbehalten.
- Expertenrat sieht deutsche Klimaziele für 2030 in Gefahr
Gremium weist auf mögliche Probleme bei der Umsetzung des nationalen Klimaschutzgesetzes hin Der Expertenrat für Klimafragen hat seine jüngste Stellungnahme zum Klimaschutzprogramm der Bundesregierung veröffentlich. Die Analyse legt nahe, dass Deutschland bei der Erreichung seiner nationalen Klimaziele nicht ausreichend vorangekommen ist und weitere Schritte notwendig sind. Deutschland hat sich 2021 das Ziel gesetzt, die Kohlendioxidemissionen bis 2030 um 65 Prozent zu senken. Das Klimaschutzprogramm sieht rund 130 Maßnahmen vor, mit denen dieses Ziel erreicht werden soll. Allerdings gibt es schon seit der COP27 – die knapp ein Jahr nach der Verabschiedung des Programms stattfand – Zweifel daran, dass damit die deutschen Klimaziele erreichbar sind. Selbst bei voller Umsetzung aller Maßnahmen würde Deutschland nach Meinung der Expertenrat für Klimafragen sein Klimaziel 2030 voraussichtlich um 200 Millionen Tonnen CO2e verfehlen. Stellungnahme des Expertenrates für Klimafragen Der Expertenrat hat in seiner aktuellen Stellungnahme seine generelle Einschätzung zum Stand des Klimaschutzgesetzes 2023 veröffentlicht. Nach eingehender Prüfung der von der Bundesregierung vorgelegten Unterlagen erkennt der Rat an, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen einen messbaren Beitrag zu einem wirksamen Klimaschutz leisten könnten. Er äußert jedoch seine Besorgnis darüber, dass die von der Bundesregierung vorgelegte Datenbasis unzureichend sei, was zu "erheblichen Inkonsistenzen und Unsicherheiten" in der Analyse führe. Der Beirat sieht sich daher nicht in der Lage, die von der Bundesregierung erwarteten Wirkungen der nationalen Klimaschutzmaßnahmen zu bestätigen. Gleichzeitig geht der Expertenrat davon aus, dass die zu erwartenden Lücken bei der Erreichung der Klimaziele größer sein könnten als von der Bundesregierung prognostiziert. In einem zweiten Plausibilitätsbericht, der am selben Tag veröffentlicht wurde, nahm der Expertenrat Stellung zu den Annahmen und Plänen im Rahmen der Sofortprogramme, die zur Reduktion der Kohlendioxidemissionen in den Sektoren Gebäude und Verkehr vorgelegt wurden. Das Gremium prüfte die Pläne in drei Bereichen: Einhaltung der Zielvorgaben, Bewertung der Methodik und Plausibilität. Da beide Sektoren ihre jährlichen Emissionsziele für 2022 überschritten hatten, waren die zuständigen Ministerien aufgefordert, Sofortprogramme zur Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen vorzulegen. Dafür waren für die beiden Sektoren Pläne mit 17 bzw. 50 Maßnahmen vorgeschlagen worden, um die prognostizierten Lücken bei der Klimaziel-Erreichung zu schließen. Der Rat stellte fest, dass die vorgeschlagenen Maßnahmen zwar geeignet seien, die jeweiligen Treibhausgasemissionen messbar zu reduzieren, allerdings nicht im erforderlichen Umfang. Weitere Anstrengungen und schlüssiges Gesamtkonzept notwendig Im Kern konstatiert der Expertenrats das Fehlen eines zusammenhängenden, in sich schlüssigen und konsistenten Gesamtkonzepts und eines übergreifenden Maßnahmenrahmens und sieht damit dringenden weiteren Handlungsbedarf beim Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Während der Expertenrat dem Klimaschutzprogramm wichtige Neuerungen, insbesondere in den Sektoren Industrie, Gebäude und Verkehr attestiert, sehen die Experten dennoch dringenden weiteren Handlungsbedarf bei der Erschließung neuer Klimaschutzpotenziale. Brigitte Knopf, stellvertretende Vorsitzende des WBGU und Generalsekretärin des Mercator Research Institute, kommentiert: „Erforderlich wäre eine Adressierung der Minderungspotenziale aller verfügbaren Handlungsfelder, beispielsweise auch der Abbau klimaschädlicher Subventionen, der bisher nur vage formuliert wird.“ Über den Expertenrat für Klimafragen Der Expertenrat für Klimafragen ist ein unabhängiges Gremium von fünf sachverständigen Personen verschiedener Disziplinen. Er wurde im September 2020 benannt und sein Auftrag ergibt sich aus §§ 11 und § 12 KSG. Das Gremium besteht aus den fünf Mitgliedern Prof. Dr. Hans-Martin Henning (Vorsitzender), Dr. Brigitte Knopf (stellvertretende Vorsitzende), Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Prof. Dr. Thomas Heimer und Dr. Barbara Schlomann. Neben weiteren gesetzlichen Aufgaben prüft der Expertenrat gemäß § 12 Abs. 2 KSG die bei Zielverfehlung zu beschließenden Maßnahmen im Hinblick auf die diesen zugrunde liegenden Annahmen zur Treibhausgasreduktion und gibt gemäß § 12 Abs. 3 KSG vor dem Beschluss eines Klimaschutzprogramms eine Stellungnahme ab.
- „Amerika bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, beim Klimaschutz voranzugehen.“
First Climate nimmt an der Climate Week in New York teil um sein verstärktes Engagement in Nordamerika zu zeigen Mit mehr als zwei Jahrzehnten internationaler Erfahrung im Klimaschutzsektor und diversen Geschäftstätigkeiten in Nordamerika hat sich First Climate strategisch positioniert, um 2023 mehr positiven Klimanutzen in Nordamerika zu schaffen. Das in Deutschland und der Schweiz ansässige Unternehmen möchte seine verstärkte Präsenz in der Region nutzen, um nordamerikanische Partner und Unternehmen bei der Entwicklung und Erreichung ambitionierter Klimaziele zu unterstützen. First Climate ist in Nordamerika bereits aktiv: Das Unternehmen unterstützt Klimaschutzprojekte im American Carbon Registry, berät Kunden auf dem ganzen Kontinent zu Emissionsminderungs-Maßnahmen und ist seit 2018 eines von nur 50 Unternehmen weltweit, die im Rahmen des nordamerikanischen Grünstrom-Zertifizierungsprogramms Green-e zertifiziert sind. Weiterhin konnte First Climate bereits viele enge Partnerschaften in der Region aufbauen, insbesondere mit US-amerikanischen Projektentwicklern Impact Carbon und Impact Water. In diesem Jahr hat First Climate seine Aktivitäten in der Region jedoch ausgebaut. Das internationale Team wurde um nordamerikanische Experten erweitert, wodurch Kunden nun Ansprechpartner mit regionalem Fachwissen direkt kontaktieren können. Unternehmen profitieren nun auch von umfassenden Klimalösungen mit Fokus auf Entwicklungen im nordamerikanischen Klimaschutz. Auf der Projektseite machte First Climate in diesem Sommer Schlagzeilen als Carbon Asset Manager für das bahnbrechende Pflanzenkohleprojekt „CARBONITY“ in Port-Cartier, Kanada. Climate Week New York und der IETA-Klimagipfel in Nordamerika Diese Schritte sind nur der Anfang des verstärkten Engagements von First Climate in Nordamerika. Mike Hatert, COO, und Maximilian Schlicher, Business Development Manager für Nordamerika, werden vom 17. bis 24. September zur Climate Week in New York sein, um mit Partnern und Kunden vor Ort in Kontakt zu treten und ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit und Unterstützung zu zeigen. „Amerika bietet Unternehmen zahlreiche Möglichkeiten, beim Klimaschutz voranzugehen. Unsere Tür steht weit offen für Unternehmen, die diese Chance erkennen und ehrgeizige Maßnahmen ergreifen möchten.“ -Mike Hatert, COO Auf dem North American Climate Summit im September, einer Veranstaltung für Mitglieder der International Emissions Trading Association (IETA) wird sich Mike auch mit anderen Experten austauschen, die sich mit der Reduzierung von Treibhausgasemissionen befassen. Neue Entwicklungen in den USA Das verstärkte Engagement von First Climate erfolgt auch in einer Zeit regulatorischer Veränderungen: neue SEC-Vorschriften zur Klimaberichterstattung für US-Unternehmen stehen bevor. Diese werden voraussichtlich im Herbst 2023 in Kraft treten und bilden für viele Unternehmen die Grundlage zur Neubewertung ihrer derzeitigen Klimastrategien. „Der US-Markt verändert sich schnell: Es sind nicht nur neue Klimavorschriften zu erwarten – auch die Erwartungen von Verbrauchern und Investoren an den Klimaschutz sind deutlich gestiegen. Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur ein Wunsch, sondern eine Erwartung an Unternehmen“, erklärt Maximilian Schlicher. „Wir können ihnen helfen, diese Erwartungen zu verstehen und zu übertreffen.“ „Nachhaltigkeit ist nicht mehr nur ein Wunsch, sondern eine Erwartung an Unternehmen. “ -Maximilian Schlicher, Business Development Manager for North America Mit über 20 Jahren Erfahrung in der Projektentwicklung und Klimastrategieberatung für mehr als 900 Kunden weltweit sowie einem umfassenden Angebot an Dienstleistungen ist First Climate bestens gerüstet, um die klimabedingten Herausforderungen in ganz Nordamerika anzugehen. First Climate wird weiterhin über die Entwicklungen in Nordamerika und unsere Erkenntnisse aus der Climate Week berichten. Melden Sie sich für unseren Newsletter an oder folgen Sie uns auf Social Media, um auf dem Laufenden zu bleiben. Möchten Sie sich mit Mike und Max in New York treffen? Kontaktieren Sie sie hier, um einen Termin zu vereinbaren.
- Motivation und Teamgeist beim B2Run Frankfurt 2023
Großartige Firmenlauf-Stimmung im Deutsche Bank Park Team-Trikot angezogen, in die Sporthose geschlüpft, Laufschuhe geschnürt – und los! Getreu dem B2Run-Motto “Gemeinsam Aktiv“ liefen am 8. August 30 First Climate-Mitarbeitende beim B2Run Firmenlauf in Frankfurt am Main über die Ziellinie im Deutsche Bank Park. Auch in diesem Jahr trugen alle Team-Mitglieder nachhaltig hergestellte Trikots aus recycelten Plastikflaschen. Ganze 2.600 Teilnehmende aus 132 Unternehmen gingen in Frankfurt an den Start und genossen bei besten Wetterbedingungen das sportliche und kollegiale Miteinander auf der 5,3 km langen Laufstrecke, die durch den grünen Stadtwald führte und ihren Zieleinlauf im Stadion hatte. Doch nicht nur auf der Laufstrecke war der Zusammenhalt deutlich zu spüren. Die First Climate-Kolleginnen und Kollegen, die nicht mitliefen, unterstützten die Läuferinnen und Läufer als Fans und versprühten echten Team-Spirit, indem sie sie anfeuerten und nach dem Lauf unter Jubel am Team-Stand in Empfang nahmen. Im Anschluss wurden die gemeinsamen Erfolgserlebnisse in entspannter und ausgelassener Atmosphäre gefeiert und das ein oder andere Erinnerungsfoto geschossen. „Top Event, top Stimmung! Wie im vergangenen Jahr hat es unserem Team viel Spaß gemacht, beim B2Run mitzumachen“, so Mike Hatert, Chief Operating Officer bei First Climate, der an der Startlinie die Start-Glocke läutete. „Wir sind stolz darauf, Klimaschutzpartner einer Veranstaltung zu sein, die so viele Menschen zusammenbringt und dabei nicht nur Teambuilding, sondern auch die Gesundheit fördert.“ Mehr zur Partnerschaft und zur klimafreundlichen Gestaltung der Laufserie lesen Sie hier.
- Den Klimaschutz zum Laufen bringen
First Climate ist auch 2023 wieder offizieller Klimapartner von B2Run Ab in die nächste Runde! Auch in diesem Jahr setzen First Climate und der Firmenlauf-Veranstalter B2Run ihre Partnerschaft fort. Das First Climate-Team freut sich, am 08. August 2023 wieder mit motivierten Läuferinnen und Läufern beim B2Run Frankfurt an den Start zu gehen und gemeinsam die Ziellinie zu überqueren. Insgesamt werden 2023 rund 180.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei den deutschlandweiten Lauf-Events von B2Run erwartet. First Climate freut sich, dieses Jahr wieder am Firmenlauf in Frankfurt am Main teilnehmen zu können. Mehr als 20 Teammitglieder werden am 5 km langen Firmenlauf im Deutsche Bank Park ihre sportlichen Qualitäten unter Beweis stellen und dabei Spaß und Erfolgserlebnisse miteinander teilen. Darüber hinaus begleitet First Climate die Veranstaltung wie im vergangenen Jahr auch wieder als Klimaschutzpartner. Klimafreundliche Laufveranstaltung „Gemeinsam. Aktiv“ lautet das Credo von B2Run. Das nimmt der Firmenlauf-Veranstalter nicht nur sportlich gesehen sehr ernst – auch für den Schutz des Klimas bringt sich B2Run aktiv ein. Bei Laufevents werden in der Organisationsphase, aber auch durch die An- und Abreise der Teilnehmenden unvermeidlich Treibhausgase verursacht. Um den CO2-Fußabdruck der kompletten Laufserie und des BASF Firmencups am Hockenheimring in Baden-Württemberg so gering wie möglich zu halten, investiert B2Run im Rahmen der Partnerschaft mit First Climate in ein Erneuerbare Energien-Projekt in Uganda und fördert damit nachhaltige Entwicklung in der Projektregion. Neben der finanziellen Unterstützung des Klimaschutzprojekts in Uganda startet B2Run in dieser Saison erstmals die Baumpflanzaktion „Pro Team ein Baum“. Bereits jetzt hat der Firmenlauf-Veranstalter sein Anfangsziel von 7.500 zu pflanzenden Bäumen, die 7.500 teilnehmenden Teams entsprechen, erreicht. Und doch setzt sich B2Run nun ein noch ambitionierteres Ziel, ganz nach dem Motto „Challenge accepted!“: bis zum Ende der Saison sollen im Rahmen verschiedener Aufforstungsprojekte, viele davon in Nepal, insgesamt 10.000 Bäume gepflanzt werden. Weitere Informationen zum Klimaschutz-Engagement von B2Run finden Sie hier.
- CARBONITY CO2-Senkenprojekt markiert Meilenstein
Kanadisches Joint Venture eröffnet groß angelegte Produktionsstätte für Pflanzenkohle / First Climate ist Partner für das Management und die Vermarktung der CO2-Senkenzertifikate Nach Erreichen der vollen Produktionskapazität im Jahr 2026 wird die neue CARBONITY-Pflanzenkohle-Produktionsanlage in Port Cartier, Quebec, voraussichtlich die größte ihrer Art in Nordamerika sein und zu den größten Pflanzenkohle-Projekten weltweit zählen, die CO2-Senkenzertifikate erzeugen. Die im Bau befindliche Anlage wurde nun in Anwesenheit von Repräsentantinnen und Repräsentanten der lokalen Regierung in Quebec sowie der Joint-Venture-Partner SUEZ, Airex Energy und Groupe Rémabec offiziell eingeweiht. Für First Climate nahm Nino Berta, Leiter des Technical Removals-Teams, an der Zeremonie teil. Die Produktion in der CARBONITY-Anlage wird 2024 mit einer jährlichen Erzeugungsleistung von 10.000 Tonnen Pflanzenkohle pro Jahr beginnen. Bis 2026 soll sich diese verdreifachen und zu einer jährlichen Bindung von 75.000 Tonnen CO2 führen. Mit seiner hohen Produktionskapazität wird das Projekt maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des globalen Angebots an CO2-Senkenzertifikaten aus dem Einsatz von Pflanzenkohle haben. First Climate ist für die Vermarktung der CO2-Senkenzertifikate aus dem Projekt verantwortlich und bietet seinen Kunden dadurch die einzigartige Möglichkeit, in eine zukunftsweisende Klimaschutztechnologie zu investieren. „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit First Climate, die auf dem freiwilligen Markt zertifizierte CO2-Senkenzertifikate für unser Projekt verkaufen werden. Wir schätzen, dass durch die Pflanzenkohleproduktion 75.000 Tonnen CO2 pro Jahr gebunden werden. Neben den Vorteilen für die Umwelt wird unser Projekt es Unternehmen ermöglichen, ihre Treibhausgasemissionen effektiv zu managen“, sagt Michel Gagnon, CEO von Airex Energy. Yves Rannou, Chief Operating Officer Recycling & Recovery, Executive Vice-President von SUEZ, fügt hinzu: „SUEZ wird sein Know-how im Bau und Betrieb von Industrieanlagen nutzen, um den weltweiten Einsatz dieser bahnbrechenden Dekarbonisierungs-Lösung zu ermöglichen.“ Der Klimanutzen von Pflanzenkohle Mit zunehmender Verfügbarkeit auf dem Markt könnte sich auch die Klimawirkung von Pflanzenkohle weiter erhöhen. Mit ihrer Fähigkeit, Kohlenstoff über Hunderte von Jahren hinweg zu speichern, verfügt Pflanzenkohle über ein enormes Potenzial zur Abschwächung des Klimawandels, was auch in den jüngsten Berichten des Weltklimarats (IPCC) anerkannt wurde. Pflanzenkohle wird im Rahmen eines speziellen Pyrolyseverfahrens hergestellt: Biomasse-Rohstoffe wie Holzreste, Stroh oder Nussschalen werden unter Ausschluss von Sauerstoff erhitzt. Während dieses Prozesses wird der in der Biomasse enthaltene Kohlenstoff dauerhaft in der Pflanzenkohle gebunden. Hochwertige Pflanzenkohle kann einen Anteil von bis zu 85 % hochreinem Kohlenstoff enthalten. Einmal in den Boden oder in langlebige Materialien wie Beton eingebracht, kann Pflanzenkohle den Kohlenstoff langfristig binden und speichern. Darüber hinaus kann sie bis zum Fünffachen ihres Eigengewichts an Wasser und Nährstoffen aufnehmen. Daraus ergeben sich weitere Möglichkeiten für den Einsatz von Pflanzenkohle in der Landwirtschaft und in Städten, um deren Widerstandsfähigkeit gegen die Auswirkungen des Klimawandels zu erhöhen (siehe das Konzept der Schwammstadt). „Pflanzenkohle kann in vielerlei Hinsicht zur Erreichung der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen beitragen. Je nach Anwendung kann der Fokus auf der Verbesserung der Bodenqualität, der Bindung von Schadstoffen oder dem Beitrag zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft liegen“, erklärt Nino Berta, Head of Technical Removal Solutions bei First Climate. Pioniere im Bereich der CO2-Senken-Technologie Trotz des großen Potenzials von Pflanzenkohle haben verschiedene Faktoren bisher verhindert, dass sie in großem Maßstab als Instrument zur CO2-Speicherung auf den Markt kommen konnte. Dazu gehören insbesondere die hohen Kosten für die Entwicklung und Umsetzung der Technologie. Als Pionier im Bereich der CO2-Speicherung mit Pflanzenkohle treibt First Climate die Entwicklung der Technologie und die Nutzung des Senkenpotenzials seit 2018 weltweit aktiv voran. Gemeinsam mit den Herstellern von Pflanzenkohle und in Zusammenarbeit mit engagierten Unternehmen engagiert sich First Climate dafür, messbaren Klimanutzen durch die Anwendung fortschrittlicher Techniken zur CO2-Speicherung zu generieren. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen eine wissenschaftlich fundierte Methodik entwickelt, die es ermöglicht, Pflanzenkohle-Projekte als offizielle CO2-Senkenprojekte durch entsprechende Standards und Register zu zertifizieren. Dies sind die Voraussetzungen für zusätzliche Finanzmittel aus dem Verkauf von CO2-Senkenzertifikaten, die erforderlich sind, um Projekte wie CARBONITY finanziell tragfähig zu machen. In seiner Rolle als Carbon Asset Manager stellt First Climate sicher, dass das Projekt die internationalen Standards für die Bindung von Kohlenstoff erfüllt. Zusätzlich verantwortet First Climate den gesamten Projektzyklus rund um die Erzeugung von CO2-Senkenzertifikaten – von der Registrierung beim relevanten CO2-Standard über das Projektmonitoring, die Berichterstattung und Prüfung durch Dritte bis hin zu Vermarktung, Verkauf und Stilllegung der Zertifikate. „Dies ist ein großer Schritt sowohl für First Climate als auch für den weltweiten Klimaschutz durch Bindung von CO2“, erklärt Nino Berta. „Das CARBONITY-Projekt zeigt, dass CO2-Zertifikate groß angelegte, langfristige CO2-Senkenprojekte finanziell tragfähig machen können. Dies ist ein entscheidender Aspekt, um die Entwicklung von CO2-Senken voranzutreiben und die internationalen Klimaziele zu erreichen.“ CARBONITY ist ein Joint Venture von: Airex Energy Airex Energy ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung von Klimalösungen, das Kunden mit seinem Know-how und seinen Technologien bei der Reduzierung ihres CO2-Fußabdrucks unterstützt. Mit seiner innovativen CarbonFX™-Torrefizierungstechnologie wandelt Airex alle Arten von Biomasse in hochwertige kohlenstoffhaltige Produkte wie Pflanzenkohle um. Groupe Rémabec Die 1988 gegründete Groupe Rémabec ist das größte private Forstwirtschaftsunternehmen in Québec und einer der führenden Holzproduzenten der Provinz. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.000 Menschen. Groupe Rémabec ist in mehreren Regionen Québecs fest etabliert und gehört zu den wenigen Forstunternehmen seiner Größe, die ihren Hauptsitz im Herzen einer forstwirtschaftlichen Gemeinde, in La Tuque, haben. SUEZ SUEZ bietet seit 160 Jahren wichtige Dienstleistungen zum Schutz und zur Verbesserung der Lebensqualität angesichts zunehmender Umweltprobleme. Die Gruppe ermöglicht ihren Kunden den Zugang zu Wasser- und Abfalldienstleistungen durch innovative und verlässliche Lösungen. SUEZ ist in 40 Ländern mit mehr als 44.000 Mitarbeitenden vertreten und ermöglicht es Kunden, innerhalb ihrer gesamten Wertschöpfungskette Mehrwert zu generieren und zur Klimatransformation beizutragen.











