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- CO2-Neutralisation für Ihr Unternehmen | First Climate
CO2-Neutralisation - naturbasierte Lösungen mit First Climate: ✓NCS-Strategieentwicklung ✓Projekt-Sourcing ✓NCS-Projekte ✓Contracting ➣Jetzt anfragen! Homepage > Kompensieren / Neutralisieren CO2-Neutralisation: Naturbasierte Lösungen First Climate ist Ihr Partner für nachhaltiges CO2 -Management mit Hilfe von CO2-Senkenmaßnahmen. Durch die Unterstützung entsprechender Projekte – in der Vergangenheit wurde dafür häufig der Begriff „CO2-Neutralisation“ verwendet – wird die aktive Sequestrierung von Kohlenstoff ermöglicht. Die Unterstützung entsprechender Projekte ist ein wichtiger Beitrag zur Erreichung internationaler Klimaziele. Jetzt CO2-Senkenprojekt unterstützen Die fortschreitende Entwaldung in vielen Teilen der Erde und die Umwandlung natürlicher oder naturnaher Gebiete in Nutzflächen gehören zu den wichtigsten Quellen von Kohlendioxidemissionen und somit Treibern des globalen Klimawandels. Ohne einen deutlichen Rückgang der fortschreitenden Entwaldung und der Bodendegradation auf der Erde wird es nicht möglich sein, das 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Neben dem Rückgang der Emissionen ist auch die Senkenleistung von Wäldern und Böden ein wichtiger Faktor für die Erreichung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Naturbasierten Klimaschutzmaßnahmen (engl. = Natural Climate Solutions, NCS), die dem Erhalt und Aufbau natürlicher CO2 -Senken dienen, kommt im Kampf gegen den Klimawandel deshalb ebenfalls eine besondere Bedeutung zu. First Climate unterstützt Sie auf Ihrem Weg zur Klimaneutralität dabei, unvermeidbaren Restemissionen durch die Unterstützung qualitativ hochwertiger CO2-Senkenprojekte zu begegnen. Diese Projekte entziehen der Atmosphäre aktiv Kohlendioxid und speichern den Kohlenstoff langfristig. Wir ermöglichen Ihnen den Bezug von Emissionsminderungs- und Senkennachweisen aus hochwertigen Waldschutz-, Bodenmanagement- und Aufforstungsprojekten in der ganzen Welt. Ihr Weg zur Klimaneutralität mit naturbasierten CO 2 -Senkenprojekten Jetzt CO2-Zertifikate kaufen
- Was bedeutet Net Zero? » Ihre Zukunftsorientierte Strategie
Erfahren Sie mehr über Net Zero und wie Sie die Netto-Null-Strategie für Ihr Unternehmen umsetzten können - mit First Climate. ✓Professionell ✓Effizient Was bedeutet Net Zero? Net Zero. Mehr Klimaschutz. Jetzt beraten lassen Die Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen allein reicht als Beitrag zum Klimaschutz nicht aus. Die aktuellen Erkenntnisse der Klimaforschung zeigen: Wir müssen mehr tun! Immer mehr Unternehmen gehen deshalb einen Schritt weiter und planen, ihre Emissionen bis 2050 oder früher auf Netto Null zu senken. Machen Sie mit und starten Sie jetzt Ihre Reise zu Net Zero . Der Weg zu Net Zero Die Klimaforschung hat deutlich gemacht, dass die Reduktion von CO2-Emissionen allein nicht mehr ausreicht, um den Klimawandel zu stoppen. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müssen die Emissionen zeitnah auf Netto-Null (engl. = Net Zero) gesenkt werden. Ohne drastische Veränderungen wird dies jedoch nicht so schnell möglich sein. Solange der Nettoausstoß von CO2 über Null liegt, wird der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Atmosphäre weiter steigen. Durch die Entwicklung und Umsetzung von Net-Zero-Strategien kann der Anreicherung von klimaaktiven Treibhausgasen in der Atmosphäre entgegengewirkt werden. Das Ziel von Net-Zero-Konzepten ist es, so viel Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen, wie produziert wird. Dabei spielen die Reduzierung vermeidbarer Emissionen sowie die dauerhafte Speicherung von Kohlenstoff mit Hilfe von CO2-Senkenprojekten eine wichtige Rolle. In vielen Branchen lassen sich mit den heute vorhandenen Technologien bereits substanzielle Treibhausgas-Reduktionen erzielen – etwa durch die Nutzung erneuerbarer Energien bzw. die Umstellung auf Grünstrom. Andere Sektoren, wie die Luftfahrt oder die Landwirtschaft, haben jedoch nur begrenzte Möglichkeiten, ihre Emissionen in Richtung Netto-Null zu senken. Dennoch können auch diese Branchen ein Net-Zero-Ziel anstreben. Das Äquivalent der verbleibenden Residualemissionen muss dazu mit Hilfe entsprechender Projekte aus der Atmosphäre entfernt werden, um die Gesamtbilanz wieder auf einen Nullwert zu bringen. Net Zero kann sich speziell auf Kohlendioxid beziehen oder auf alle Treibhausgase, die in Kohlendioxid-Äquivalenten oder CO2e gemessen werden. Beratung Reise Unser Experte zum Thema Vincent Erasmy Carbon Competence Lead CO2-Senken: Wie sie Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernen Kohlenstoffdioxid ist das einzige Treibhausgas, das sich mit den heute vorhandenen Technologien effektiv aus der Atmosphäre entfernen lässt. Dafür werden sogenannte CO2-Senkentechnologien eingesetzt. Eine besondere Rolle spielen dabei naturbasierte Projekte. Diese machen sich das Potenzial von Pflanzen zu nutze, CO2 während der Photosynthese aufzunehmen und Kohlenstoff in der Biomasse zu binden. Beispiele für CO2-Senkentechnologien, die auf diesem Prinzip basieren, sind Aufforstungsprojekte oder das First Climate Pflanzenkohle-Programm . Es sollte beachtet werden, dass CO2-Senken, bei denen CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Brennstoffe gebunden werden, nicht zum CO2-Abbau beitragen, da sie lediglich die Emission von zusätzlichem CO2 vermeiden und Kohlenstoff, der sich bereits in der Atmosphäre befindet, nicht aktiv entfernen. Ob technologie- oder naturbasiert, die Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre ist ein bedeutender Schritt in Richtung eines Netto-Null-Zustands. Langfristig könnte die Entwicklung neuer Technologien dazu führen, dass alle Wirtschaftssektoren emissionsfrei werden. Die Welt könnte dadurch sogar einen Zustand erreichen, in dem es Negativ-Emissionen gibt und in dem mehr Kohlenstoff entfernt als produziert wird. CO2-Zertifikate und Net Zero-Ziele Dekarbonisierung und CO2-Abbau haben für das Erreichen von Net Zero höchste Priorität, dennoch wird es in jedem Fall noch eine Weile dauern, bis ein Netto-Null-Zustand erreicht ist. Es wird erwartet, dass die Sektoren, die nur über wenige praktikable Technologien zur schnellen Dekarbonisierung verfügen, ihre Netto-Null-Ziele für einen späteren Zeitpunkt festlegen als diejenigen, die bereits die Mittel besitzen, um ihre Emissionen deutlich zu reduzieren. Während des Dekarbonisierungs-Prozesses, ob lang- oder kurzfristig, ist es wichtig, die globalen Emissionen weiter zu senken. Neben der Reduktion vermeidbarer Emissionen kann dazu übergangsweise auch die Förderung von CO2-Senkenprojekten zur Bindung und Speicherung von Kohlenstoff einen wichtigen Beitrag leisten. Sie möchten mehr über CO2-Zertifikate und unsere Angebote in diesem Bereich wissen? Hier erfahren Sie mehr In Kombination mit der aktiven Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre sowie zusammen mit Dekarbonisierungsschritten kann die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen den Übergang zu einem Netto-Null-Zustand begleiten. Selbst nachdem ein Net Zero-Zustand erreicht wurde, kann die Projektförderung über CO2-Zertifikate immer noch ein Vorteil für die eigene Nachhaltigkeitsstrategie sein. Der Grund hierfür ist, dass die meisten Klimaschutzprojekte auch vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt vor Ort generieren, der über die bloße Reduzierung von CO2-Emissionen hinausgeht. Diese Vorteile können zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen in den Projektregionen beitragen, eine größere Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien mit sich bringen oder die Schaffung neuer Arbeitsplätze umfassen. Durch den Zusatznutzen tragen Klimaschutzprojekte zum Erreichen der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen bei. Und nicht nur das: Wenn Unternehmen oder Organisationen auch nach dem Erreichen eines Net-Zero-Zustands weiter in Klimaschutzprojekte investieren, können sie zur Erreichung eines Netto-Negativ-Zustands beitragen, in dem mehr Emissionen entfernt werden als neue entstehen. Um die Emissionen entsprechend dem 1,5°C-Ziel des Weltklimarats (IPCC) zu senken, müssen massive Veränderungen vorgenommen werden. Erneuerbare Energien sind bereits gut entwickelt, und ihre zunehmende Einspeisung in die weltweiten Stromnetze wird die CO2-Emissionen erheblich reduzieren. Auch der Wechsel von Brennstoffen und Energieeffizienz-Maßnahmen im Transportsektor können wichtige Schritte bei der Reduktion des CO2-Fußabdrucks eines Landes sein. Technologien wie kohlenstoffarmer Wasserstoff könnten zukünftig helfen, die Emissionen des Wärmesektors zu reduzieren, und könnten erneuerbare Energiequellen so stabilisieren, dass sie besser in die nationalen Stromnetze eingespeist werden können. Neben diesen Maßnahmen werden die CO2-Reduktion und die Bindung sowie Speicherung von Kohlenstoff mithilfe von CO2-Senken als begleitende Maßnahmen auch mittelfristig eine wichtige Rolle im Rahmen von unternehmerischen Netto-Null-Strategien spielen. Die Science Based Targets-Initiative (SBTi) hat vor Kurzem ihren ersten Leitfaden veröffentlicht, der Unternehmen dabei unterstützen soll, Net-Zero-Ziele zu verstehen und festzulegen. Laut der Initiative setzt sich mittlerweile mehr als die Hälfte der Weltwirtschaft mit ihren Netto-Null-Verpflichtungen auseinander. Trotzdem hat ein Mangel an Richtlinien dazu geführt, dass die Ansätze der Unternehmen in Bezug auf Netto-Null-Ziele weitgehend inkonsistent waren. Der Leitfaden wurde verfasst, um mehr Einheitlichkeit zu erreichen, indem er Klarheit über die unternehmerischen Netto-Null-Ziele und deren Festlegung schafft. Das Dokument analysiert verschiedene Strategien für die Festlegung von Net-Zero-Zielen und führt zudem im Einklang mit der aktuellen Forschung Empfehlungen zur Reduktion von Emissionen auf, um einen Ansatz zu schaffen, der über Net Zero hinausgeht. Der Leitfaden betont weiterhin die Bedeutung der finanziellen Unterstützung von CO2-Minderungsprojekten bzw. CO2-Senkenprojekten für die Übergangsphase zu Net Zero und darüber hinaus.
- Carbon Insetting Projekte mit First Climate
Was ist Carbon Insetting? Erfahren Sie mehr über Klimaschutz in der Wertschöpfungskette mit Carbon Insetting Projekte. ✓Persönliche Beratung ✓Scope 3 Emissionen reduzieren ✓Großer Impact ➣ Jetzt anfragen ! Carbon Insetting Projekte Im Rahmen von zeitgemäßen Strategien zum CO2-Management von Unternehmen geraten die Lieferketten mehr und mehr in den Fokus der Betrachtung. First Climate unterstützt Sie dabei, durch die Umsetzung von Emissionsminderungs- oder CO2-Senkenprojekten innerhalb Ihrer Lieferkette (Insetting) die Klimarisiken in Ihrer Wertschöpfung zu minimieren. Mehr erfahren Scope-3-Emissionen mit Insetting reduzieren Bei der Bilanzierung von Treibhausgasemissionen zeigt sich regelmäßig, dass die Emissionen, die sich aus der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens ergeben, sehr ungleich verteilt sind: Die Emissionen, die außerhalb der Unternehmensgrenzen entlang der Wertschöpfungskette entstehen – die sogenannten Scope-3-Emissionen-, übersteigen die Emissionen aus den eigenen Aktivitäten eines Unternehmens (Scope-1 und -2) zumeist deutlich: Die Ergebnisse einer CDP-Umfrage zeigen, dass die Emissionen der Wertschöpfungskette je nach Branche die direkten Unternehmensemissionen um den Faktor 10 bis 28 übersteigen können . Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen in der Lieferkette durch projektbasierte Maßnahmen ist deshalb ein wichtiger Baustein effektiver Dekarbonisierungsstrategien. First Climate ist Ihr erfahrener Partner für die Planung und Umsetzung sogenannter Insetting-Projekte. Sprechen Sie uns an und erfahren Sie mehr dazu, wie Sie durch zielgerichtete Insetting-Maßnahmen wirksamen Klimaschutz in Ihrer Wertschöpfungskette umsetzen und einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung von Lieferketten und Wettbewerbsfähigkeit leisten können. Kontakt Jetzt Angebot anfordern Kontakt Unser Experten-Team zum Thema Marisa Kunze Head of Nature-Based Climate Solutions Wolfgang Brückner Managing Director First Climate Projektentwicklung GmbH (Project Development) Was ist Carbon Insetting? Beim Carbon Insetting geht es um die Reduktion von CO2-Emissionen innerhalb der unternehmenseigenen Wertschöpfungskette. Carbon Insetting kann beispielsweise über ein Klimaschutzprojekt am Produktionsstandort im In- oder Ausland abgebildet werden. Ein mögliche Option des Carbon-Insettings ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl die wirtschaftlichen als auch die ökologischen und sozialen Herausforderungen berücksichtigen kann. Gegensatz zur Entwicklung externer Klimaschutzprojekte bzw. der Unterstützung von zertifizierten existierenden Projekten durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten, wirkt sich die Entwicklung eines Carbon Insetting-Projektes direkt emissionsmindernd auf die die Scope-3-Bilanz Ihres Unternehmens aus. Wie funktioniert Carbon-Insetting in der Praxis? Beim Carbon Insetting müssen alle Maßnahmen auf den individuellen Scope-3 Emissionen zugeschnitten sein. Das bedeutet vor allem, dass Klimaschutzprojekte innerhalb der Wertschöpfungskette eines Unternehmens angesiedelt und umgesetzt werden müssen. Mögliche Ansätze für Carbon Insetting in der Lieferkette (Beispiele): Maßnahmen, um Ausschüsse und Abfälle in der Produktion zu reduzieren Maßnahmen, um den Energieverbrauch zu senken Umstellung auf nachhaltige Formen der Land- und Bodennutzung Durchführung von Agroforstprogrammen Welche Insetting-Lösung für Ihr Unternehmen infrage kommt, finden wir gemeinsam im Rahmen einer ausführlichen Analyse heraus. In der weitergehenden Entwicklung Ihrer Insetting Strategie definieren wir anschließend detaillierte Projektvorhaben und beleuchten Methoden zur Umsetzung sowie zur Evaluierung der durchgeführten Maßnahmen. Start Insetting-Projekt entwickeln: Unser Angebot für Sie Mit den Insetting-Lösungen von First Climate leisten Sie einen direkten Beitrag zum Klimaschutz und gleichzeitig können weiter positive Effekte für die Menschen und die Natur in den Projektregionen entlang Ihrer Lieferkette erreicht werden. Hier ist der typische 4-Schritte-Prozess zur Entwicklung eines Insetting-Projekts: 1. Scoping- Analyse 2. Durchführbarkeits-studie 3. Projektinitiierung und -umsetzung 4. Monitoring und Verifizierung 1. Scoping-Analyse Wo ist ein Intervention entlang Ihrer Lieferkette am sinnvollsten? Im ersten Schritt, unterstützen wir Ihr Unternehmen, die Prioritäten für Scope-3-Interventionen in Ihrer Lieferkette zu identifizieren. Welche mögliche Vorteile bietet Carbon Insetting? Je nach Projekt gibt es viele mögliche Vorteile des Carbon Insettings. Unternehmen, die sich im Insetting engagieren, können nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern tragen auch dazu bei, positive Auswirkungen auf die Umwelt und die Menschen in den Projektregionen zu erzielen. Außerdem bietet Carbon Insetting den Vorteil, dass die unternehmenseigene Lieferkette langfristig resilienter, qualitativ besser und kostengünstiger wird. Klimaschutz und Reduzierung von Scope 3-Emissionen Erhöhtes Resilienz Ihrer Lieferkette Verbesserung relevanter ESG-Rating Scores (CSRD, EU-Taxonomie, CDP, etc.) Jetzt anfragen Insetting-Projekt Beispiel: Reduzierung von CO2-Emissionen in der Shea-Lieferkette Beiersdorf, AAK und First Climate implementieren Projekt für klimaeffizientes Kochen in Ghana und Burkina Faso Beiersdorf hat in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Pflanzenöl-Spezialunternehmen AAK und First Climate ein zukunftsweisendes CO2-Insetting-Projekt in Ghana und Burkina Faso entwickelt. Das Projekt reduziert die Emissionen aus der Lieferkette für Sheabutter, eines wichtigen Rohstoffs für kosmetische Produkte. Mehr über das Projekt erfahren. Mehr über Carbon Insetting Projekte Passt ein Insetting-Projekt in die Klimastrategie meines Unternehmens? Grundsätzlich haben Unternehmen mit langen oder komplexen Lieferketten ein hohes Emissionsreduktionspotenzial durch ein Insetting-Projekt. Wenn die CO2-Bilanz Ihres Unternehmens einen Scope-3-Hotspot zeigt, ist ein Insetting-Projekt wahrscheinlich eine gute Wahl. Der beste Weg, um herauszufinden, ob ein Insetting-Projekt für Sie in Frage kommt, ist eine enge Zusammenarbeit mit First Climate. Zusammen können wir eine erste Beratung und eine Scoping-Studie durchführen, um prioritäre Bereiche für Scope-3-Maßnahmen in Ihrer Wertschöpfungskette zu identifizieren. Was ist der Unterschied zwischen Offsetting und Insetting? Der Begriff „Offsetting“ beschreibt im Englischen den Ausgleich unvermeidbarer Treibhausgasemissionen durch die Unterstützung externer Klimaschutzprojekte. Insetting bezeichnet hingegen die Umsetzung von Emissionsminderungsprojekten innerhalb der eigenen Lieferkette. Dadurch können Klimarisiken in der Wertschöpfung minimiert werden. Insetting-Projekte können beispielsweise die Umstellung auf nachhaltige Formen der Land- und Bodennutzung sowie die Durchführung von Agroforstprogrammen sein. Gibt es bei Carbon-Insetting Nachteile? Carbon Insetting ist ein sehr gutes Instrument für wirksame Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen. Folgende Faktoren spielen für die Umsetzung von Insetting-Projekten generell eine wichtige Rolle und müssen im Rahmen der Projektentwicklung individuell geprüft werden: Zeit: Ein Insetting-Projekt muss speziell auf die Wertschöpfungskette eines Unternehmens zugeschnitten werden. Die Gewährleistung von Qualität und Effizienz der Projektentwicklung setzt dabei große Sorgfalt voraus, wodurch der Entwicklungs-Prozess entsprechend zeitaufwändig ist – zwischen einem Jahr und mehreren Jahren sind realistisch zu veranschlagen. Dafür erhalten Unternehmen ein maßgeschneidertes Klimaschutz-Projekt mit maximaler Effizienz, messbarem Klimanutzen und direkten Einflussmöglichkeiten. Kosten: Die Entwicklung eines eigenen Klimaschutzprojektes ist immer mit Investitionen verbunden. Neben der Reduktion von Scope 3 Emissionen, können sich Investitionen in die eigene Wertschöpfungskette in der Zukunft auszahlen, z.B. durch resilientere Lieferketten und eine grössere Versorgungssicherheit
- CO2-Kompensation für Unternehmen & Firmen | First Climate
Die CO2-Kompensation - Klimaschutzlösung für Ihr Unternehmen - mit First Climate: Strategie ➤ Projektentwicklung ➤ Emissionsminderungszertifikate Homepage > Kompensieren / Neutralisieren Angesichts der globalen Klimakrise setzen sich immer mehr Unternehmen für wirksame Klimaschutzmaßnahmen ein. Dazu gehören die Reduzierung und Vermeidung von Emissionen im Geschäftsbetrieb — aber was ist mit den unvermeidbaren Emissionen? Durch die finanzielle Förderung hochwertiger, zertifizierter Klimaschutzprojekte über den Kauf von CO2-Zertifikaten kann diesen Emissionen ein gleichwertiger Klimanutzen gegenüber gestellt werden. In diesem Zusammenhang wurde in der Vergangenheit zumeist von „CO2-Kompensation“ gesprochen. Jetzt Klimaschutzprojekt unterstützen CO 2 -Kompensation als Klimaschutzlösung für Unternehmen Was ist „CO2-Kompensation?“ Im Rahmen des Kyoto-Protokolls wurde die Kompensation als Verfahren zum Ausgleich von CO2-Emissionen definiert, die auf dem Prinzip der weltweiten Klimabalance basiert. Die Idee: Für das Klima ist es unerheblich, wo auf der Welt Emissionen entstehen und wo sie eingespart werden. Leider lassen sich in der Praxis aber häufig nicht alle Emissionen vollständig vermeiden. Auch nach der Durchführung der zur Verfügung stehenden Klimaschutzmaßnahmen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks verbleiben oft unvermeidbare Emissionen. Diese unvermeidbaren Restemissionen, die an einem Standort entstehen, können Unternehmen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten an einem anderen Ort der Erde einen äquivalenten Klimanutzen durch Emissionseinsparungen bzw. die Speicherung von CO2 gegenüberstellen. Früher war das Verfahren vor allem unter dem Begriff der „CO2-Kompensation“ bekannt. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen durch das Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens und dem Streben nach mehr Transparenz in der Klimakommunikation spricht First Climate in diesem Zusammenhang heute präziser von einem Klimaschutz-Beitrag im Sinne des sogenannten Contribution-Ansatzes. Klimaschutz-Beitrag statt „CO2-Kompensation“ In Übereinstimmung mit den auf dem freiwilligen CO2-Markt aktiven Qualitätsinitiativen wie der Science Based Targets initiative (SBTi) und den Richtlinien des Pariser Abkommens sprechen wir heute, anstatt von „ CO2-Kompensation“ , von einem „ Klimaschutz-Beitrag“ . Dieser basiert auf der Finanzierung von projektbasierten Klimaschutzmaßnahmen durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten. Als Übergangslösung bis zur Entwicklung neuer CO2-armer Technologien oder Energieträger ist das Fördern von Klimaschutzprojekten ein wichtiges Instrument für unternehmerischen Klimaschutz, insbesondere in Bereichen, in denen eine substanzielle Reduktion von Treibhausgasemissionen mit anderen Mitteln nicht kurzfristig zu erreichen ist. Wir unterstützen Sie auf dem Weg zu mehr Klimaschutz! Erfahren Sie mehr über unsere Angebote im Bereich der Förderung von Klimaschutzprojekten durch CO2-Zertifikate . Weitere Informationen zum Claiming nach dem Contribution-Ansatz: Jetzt mehr erfahren
- Namibia-Windprojekt
Namibia-Windprojekt Namibia-Windprojekt Namibia-Wind Project Key Facts Standort: Projekttyp: Projektstandard: Region Karas, Namibia Erneuerbare Energien Renewable Energy VCS Projektbilder Projektportrait Das Projekt ist in Lüderitz gelegen, in der Region Karas in Namibia; einem Gebiet mit einigen der höchsten Windgeschwindigkeiten des Landes. Das Projekt ist in zwei Phasen unterteilt: In der ersten Phase werden drei Windturbinen und in der zweiten Phase zwei weitere Turbinen installiert. Jede Turbine hat eine Erzeugungskapazität von 2 MW, sodass die installierte Gesamtkapazität 10 MW beträgt. Damit speist das Projekt jährlich 36.700 MWh sauberen Strom in das namibische Netz ein. Ausgehend von einem durchschnittlichen Jahresverbrauch wird das Projekt rechnerisch den Strombedarf von knapp 23.000 Menschen in Namibia auf nachhaltige Weise decken. The project is located in Lüderitz, in the Karas region of Namibia; an area with some of the highest wind speeds in the country. The project is structured in two phases, the first seeing the installation of 3 wind turbines and the second seeing the addition of another 2 turbines. Each turbine has an individual capacity of 2MW, creating a total installed capacity of 10MW. Once all turbines are installed, the project will deliver 36,700MWh of clean electricity to the Namibian grid every year. Based on average annual consumption, the project alone will sustainably meet the electricity needs of just under 23,000 Namibians every year. Projektportrait Projektdatenblatt herunterladen Download project datasheet Nachhaltige Entwicklung Zurück zur Übersicht
- Towards a greener Supply Chain | First Climate AG
Wie Unternehmen Reduktionsstrategien in diesem Bereich umsetzen können und welche entscheidende Rolle dabei die Beschaffung nachhaltig erzeugter Energie spielt, zeigten CDP und First Climate in ihrem gemeinsamen Online-Seminar am 25. November. Rückblick: "Towards a greener Supply Chain" Homepage Videomitschnitt des Online-Seminars von First Climate und CDP jetzt verfügbar Informationen zur Veranstaltung vom 25. November 2021 Im Rahmen von zeitgemäßen unternehmerischen CO2-Management-Strategien rücken Emissionen aus der Lieferkette immer mehr in den Fokus. Denn die Scope-3-Emissionen, also die Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette eines Unternehmens, sind bis zu elfmal höher als Scope 1- und 2-Emissionen zusammen. Wie Unternehmen Reduktionsstrategien in diesem Bereich umsetzen können und welche entscheidende Rolle dabei die Beschaffung nachhaltig erzeugter Energie spielt, zeigten CDP und First Climate in ihrem gemeinsamen Online-Seminar am 25. November. Sehen Sie hier die Aufzeichnung der Veranstaltung Weiterführende Informationen Die Dokumentation der Fragen & Antworten aus dem Online-Seminar steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung (auf Englisch). Sie haben Fragen zur Veranstaltung oder möchten mehr erfahren zum Thema erneuerbare Energien in der Lieferkette? Schreiben Sie uns! Unser Experten-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung. Kontakt
- Aegypten-West-Bakr-Windpark
Das Projekt erzeugt Strom, ohne die Umwelt in der Projektregion zu verschmutzen und erzielt Emissionsminderungen von ca. 532.000 t CO2 pro Jahr. ✓Ägypten ✓Klimaschutzprojekt ✓First Climate Ägypten: West Bakr-Windpark Egypt: West Bakr Wind Farm Homepage Klimaschutzprojekte Projekttechnologie Erneuerbare Energie Renewable Energy Emissionsminderung 532.000 t CO2 e p.a. Projektstandard Key facts Standort: Ras Ghareb, Ägypten Projekttyp: Erneuerbare Energien - Wind Projektbeginn: November 2021 Eqypt Renewable Energy - Wind November 2021 Download Factsheet Projektportrait Heute bietet Ägypten aufgrund seiner Lage und seines Klimas beste Bedingungen zum Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere der Wind- und Solarenergie. Im Golf von Suez herrscht eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 10.5 m/s, und die Gebiete rund um den Nil haben großes Windenergie-Potenzial. Das Projekt umfasst die Installation von 96 Windturbinen mit einer Leistung von je 2,625 MW und einer installierten Gesamtleistung von 252 MW. Jährlich wird das Projekt durch Nutzung von Windenergie eine durchschnittliche Strommenge von 1.197.600 MWh erzeugen und dazu beitragen, fossile Kraftwerke zu verdrängen. There is enormous opportunity to expand renewable energy in Egypt — particularly wind and solar energy due to its location and climate. The Gulf of Suez has an average wind speed of 10.5 m/sec., and on both banks of the Nile have great wind power potential. This large-scale project installs 96 wind turbines with 2.625 MW capacity each for a total installed capacity of 252 MW. The project displaces an average 1,197,600 MWh/year amount of electricity, which is dominated by fossil fuel-based power plants. Anfrage über my.FirstClimate Kontakt aufnehmen Nachhaltige Entwicklung Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN. Affordable and Clean Energy Windkraft ist eine emissionsfreie Energiequelle. Dieses Projekt erzeugt jährlich 1.197.600 MWh sauberen Strom und wird Ägypten dabei unterstützen, das Ziel, bis 2035 42 % des lokalen Stroms aus erneuerbaren Energien zu beziehen, zu erreichen. Decent Work and Economic Growth Die sich aus den Projektaktivitäten ergebenden Beschäftigungsmöglichkeiten werden sowohl den Technologietransfer als auch das öffentliche Bewusstsein für erneuerbare Energietechnologien und deren Vorteile, insbesondere der Windenergie, weiter fördern. Climate Action Das Projekt reduziert die lokale Umweltverschmutzung, die durch die Emissionen von fossilen Kraftwerken verursacht wird. Das Projekt erzeugt Strom, ohne die Umwelt in der Projektregion zu verschmutzen und erzielt Emissionsminderungen von ca. 532.000 t CO2 pro Jahr. Affordable and Clean Energy Wind power is a zero-emission source of energy. This project generates 1,197,600 MWh of renewable energy each year and will help Egypt to achieve its goal of 42% renewable energy by 2035. Decent Work and Economic Growth The project enables Egypt to save natural gas that would otherwise be combusted for power generation. It will also contribute to the diversification of energy sources for the country. The resulting new job opportunities will further enhance both technology transfer and public awareness of renewable energy technologies and their benefits, specifically wind power generation. Climate Action The project mitigates local pollution caused by air emissions from thermal power plants that would have provided the same amount of power in the absence of the project activity. This project provides electricity without the generation of any local pollution and leads to the reduction of approx. 532,000 t CO2 per annum due to implementation of project activity. Projektbilder Projektvideo Project video Projektvideo Project video
- Dekarbonisierung
Erfahren Sie alles rund um das Thema Dekarbonisierung im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Dekarbonisierungsziele ✓allgemeine Maßnahmen > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Dekarbonisierung Decarbonization describes processes and measures that reduce or completely prevent the emission of carbon dioxide (CO2) and other greenhouse gases in the long term. The aim of decarbonization is to establish a carbon-free global economy as part of the energy transition and thus minimize the negative effects of man-made climate change in the long term. All sectors – not only industrial production and transportation, but also energy supply, agriculture and the financial sector – are affected by measures to reduce CO2 emissions. Decarbonization is one of the greatest global challenges of the 21st century and requires radical and fundamental changes in all segments of society. Decarbonization Dekarbonisierung beschreibt Prozesse und Maßnahmen, die den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid (CO2) und anderen Treibhausgasen reduzieren bzw. langfristig gänzlich verhindern. Ziel der Dekarbonisierung ist es, im Zuge der Energiewende eine kohlenstofffreie Weltwirtschaft aufzubauen und damit die negativen Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels auf lange Sicht zu minimieren. Alle Branchen – nicht nur die industrielle Produktion und der Transport, sondern auch die Energieversorgung, die Landwirtschaft und der Finanzsektor – sind von den Maßnahmen zur CO2-Reduktion betroffen. Die Dekarbonisierung stellt eine der größten globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts dar und erfordert tiefgreifende Veränderungen in allen Bereichen der Gesellschaft. Warum ist die Dekarbonisierung weltweit notwendig? Klimawandel als Treiber der Dekarbonisierung Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen, mit denen die Menschheit heute konfrontiert ist. Die steigenden Temperaturen, der Anstieg des Meeresspiegels, extreme Wetterereignisse und der Verlust der Biodiversität sind nur einige der globalen Auswirkungen. Eine der Hauptursachen dafür sind Treibhausgasemissionen, die hauptsächlich durch die Nutzung fossiler Brennstoffe wie Kohle, Öl und Gas entstehen. Diese Emissionen führen zu einer Erhöhung der Erderwärmung , was katastrophale Folgen für Ökosysteme, Lebensräume und letztlich auch für die Menschheit hat. Vorteile der Dekarbonisierung Die Verringerung und Vermeidung dieser Emissionen sind entscheidende Schritte, um den Klimawandel zu bekämpfen . Die Dekarbonisierung stellt sicher, dass der Energieverbrauch zunehmend aus erneuerbaren Quellen gedeckt wird, wodurch CO2-Emissionen vermieden und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen verringert wird. Ein zusätzlicher Vorteil der Minimierung des CO2-Ausstoßes ist, dass eine klimaneutrale oder -positive Wirtschaft auch geopolitische Risiken reduziert. Diese entstehen häufig durch die Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen. Gleichzeitig ist eine CO2-neutrale Wirtschaft resilienter gegenüber rohstoffbedingten Energiekrisen, da sie ihren Strom aus erneuerbaren Quellen bezieht. Quellen von Treibhausgasemissionen in der Industrie Verschiedene Emissionsquellen in der Industrie In den meisten Industrieländern stammen die Treibhausgasemissionen überwiegend aus den Bereichen Energie, Industrie, Verkehr und Landwirtschaft . Diese Emissionen werden in drei sogenannte Scopes unterteilt : Scope 1 : Direkte energiebedingte Emissionen aus dem Einsatz von Brennstoffen. Scope 2 : Indirekte energiebedingte Emissionen aus der vorgelagerten Erzeugung des genutzten Stroms. Scope 3 : Indirekte prozessbedingte Emissionen aus dem Einsatz CO2-haltiger Energieträger, die nicht der Energieerzeugung dienen – oder die prozessbedingte Freisetzung anderer Treibhausgase. Herausforderungen bei der Emissionsreduktion Maßnahmen zur Dekarbonisierung müssen alle diese Bereiche berücksichtigen. Insbesondere die Scope-3-Emissionen werden oft nicht direkt von Unternehmen kontrolliert, machen jedoch einen wesentlichen Teil des CO2-Fußabdrucks aus. Deshalb ist es wichtig, dass Unternehmen neben ihren direkten Emissionen auch die Emissionen in ihrer Lieferkette und im Produktlebenszyklus betrachten . Die Industrie trägt einen wesentlichen Anteil zu den weltweiten Emissionen bei. In den Bereichen Stahlproduktion, Chemieindustrie, Zementherstellung und in der Textilindustrie fallen diese besonders hoch aus. Die Dekarbonisierung dieser Sektoren erfordert sowohl technologische Innovationen als auch einen grundlegenden Wandel der Produktionsprozesse. Maßnahmen wie die Elektrifizierung von Produktionsprozessen , die Einführung von grünem Wasserstoff und die Nutzung von CO2-abscheidenden Technologien sind hierbei von entscheidender Bedeutung. Rechtliche Rahmenbedingungen der Dekarbonisierung Internationale und nationale Klimaziele Im Rahmen des Klimaabkommens von Paris 2015 haben sich 195 Staaten dazu verpflichtet, die Weltwirtschaft klimafreundlicher zu gestalten . Einer der Kernpunkte ist das sogenannte 1,5-Grad-Ziel , das besagt, dass die vom Menschen verursachte Erderwärmung bei 1,5 Grad Celsius gegenüber der vorindustriellen Zeit gestoppt werden soll. Hinzu kommt, dass Europa seine Industrie und Wirtschaft bis 2050 klimaneutral umbauen will. Nationale Maßnahmen, wie zum Beispiel der deutsche Kohleausstieg bis 2038, sollen ebenfalls zur Dekarbonisierung und damit zum Klimaschutz beitragen. Europäische und finanzielle Rahmenbedingungen Das Klassifizierungssystem EU-Taxonomie soll zudem einen europaweit verbindlichen Standard schaffen, der festlegt, wann Unternehmensaktivitäten als ökologisch nachhaltig zu bewerten sind. Dies fördert Transparenz und unterstützt Investoren bei der Auswahl von Projekten, die zur Erreichung von Klimazielen beitragen. Doch nicht nur energieintensive Industriezweige und produzierende Wirtschaftsunternehmen stehen bei der Dekarbonisierung im Fokus: Auch die Finanzwirtschaft wird in Zukunft dazu verpflichtet sein, die Nachhaltigkeit ihrer Geldanlagen transparent und vergleichbar darzulegen. Finanzinstitute und Investoren spielen eine entscheidende Rolle, indem sie nachhaltige Investitionen fördern und den Übergang zu einer kohlenstofffreien Wirtschaft unterstützen . Grüne Anleihen, ESG-Investments ( Environmental, Social, Governance ) und Impact Investing sind Instrumente, die helfen, Kapital in nachhaltige Projekte zu lenken. Minderungsziele für einzelne Sektoren In Deutschland schreibt das Klimaschutzgesetz konkrete Minderungsziele für einzelne Wirtschaftsbereiche vor: Energiewirtschaft: um 77 Prozent Gebäudesektor: um 68 Prozent Industrie: um 58 Prozent Verkehrssektor: um 48 Prozent Diese Vorgaben zur Dekarbonisierung sind rechtsverbindlich und sollen bis 2030 umgesetzt werden . Als Basis dienen die Treibhausgasemissionen aus dem Jahr 1990. Zudem legt das Klimaschutzgesetz fest, dass Deutschland bis 2045 weitgehend klimaneutral werden soll, was eine vollständige Dekarbonisierung der Wirtschaft erfordert. Hierzu gehört auch der Ausbau von erneuerbaren Energien, die Förderung nachhaltiger Mobilität und die Verbesserung der Energieeffizienz in allen Sektoren. Ein weiteres wichtiges Ziel der Dekarbonisierung ist es, die Lebensqualität zu verbessern sowie die sozialen und ökonomischen Vorteile einer nachhaltigen Wirtschaft für alle zu sichern . Der Übergang zur Klimaneutralität kann durch Investitionen in Bildung, Ausbildung und Forschung unterstützt werden, um innovative Lösungen zu entwickeln und die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Allgemeine Maßnahmen zur Dekarbonisierung Politische und technologische Maßnahmen Um die Dekarbonisierung voranzutreiben und eine kohlenstoffarme Wirtschaft aufzubauen, müssen Regierungen, Unternehmen und Einzelpersonen zusammenarbeiten . Die folgenden Maßnahmen können dazu beitragen, den Übergang zu einer klimafreundlichen Weltwirtschaft zu beschleunigen: Politische Unterstützung: Regierungen können Anreize für Unternehmen und Einzelpersonen schaffen, um den Übergang zu erneuerbaren Energien und energieeffizienten Technologien zu beschleunigen. Dies kann durch die Einführung von CO2-Preisen, Subventionen für nachhaltige Technologien und die Schaffung eines gesetzlichen Rahmens für Klimaschutz geschehen. Technologische Innovation: Technologien wie Pflanzenkohle (engl. „Biochar“), Solarenergie, Windenergie und Wasserkraft können weiter unterstützt werden. Darüber hinaus spielen neue Technologien wie grüner Wasserstoff und CO2-Abscheidung sowie -Speicherung (CCS) eine Schlüsselrolle, um den CO2-Außstoß auch schwer dekarbonisierbarer Sektoren wie der Stahlproduktion und des Verkehrs zu minimieren. Voluntary Carbon Markets: CO2-Märkte können Unternehmen dazu ermutigen, ihre Emissionen zu reduzieren, indem sie über den Kauf von Emissionszertifikaten oder die Beteiligung an Klimaschutzprojekten ihre CO2-Bilanz ausgleichen. Science-Based Targets: Unternehmen können auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende Klimaziele festlegen, damit ihre Emissionsreduktionen zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels beitragen. Internationale Zusammenarbeit und Entwicklungsländer Die Dekarbonisierung muss global angegangen werden , wobei internationale Zusammenarbeit und Investitionen in Entwicklungsländer besonders wichtig sind. Diese Länder benötigen Unterstützung, um nachhaltige Entwicklungsstrategien zu verfolgen und Zugang zu grünen Technologien zu erhalten. Why is global decarbonization necessary? Climate Change is the Driver Climate change is one of the greatest challenges facing humanity today. Skyrocketing temperatures, rising sea levels, extreme weather events and the loss of biodiversity are just some of the negative global impacts. One of the main causes of this is greenhouse gas emissions, which are mainly caused by the use of fossil fuels such as coal, oil and gas. These emissions lead to an increase in global warming , which has catastrophic consequences for ecosystems, habitats and ultimately for humanity. Benefits of Decarbonization Reducing and avoiding these emissions are crucial steps in the fight against climate change . Decarbonization ensures that energy consumption is increasingly met by renewable sources, thereby avoiding carbon emissions and reducing dependence on fossil fuels. An additional benefit of minimizing carbon emissions is that a low-emissions or climate-positive economy also reduces geopolitical risks . These often arise from dependence on imported fossil fuels. At the same time, a decarbonized economy is more resilient to resource-related energy crises, as it obtains its electricity from renewable sources. Sources of greenhouse gas emissions in industry Various Emission Sources in Industrial Sector In most industrialized countries, greenhouse gas emissions mainly come from the energy, industry, transport and agriculture sectors . These emissions are divided into three scopes : Scope 1 : Direct energy-related emissions from the use of fuels. Scope 2 : Indirect energy-related emissions from the upstream generation of the electricity used. Scope 3 : Indirect process-related emissions from the use of energy sources containing carbon that are not used to generate energy – or the process-related release of other greenhouse gases. Challenges in Reducing Emissions Decarbonization measures must take all of these areas into account. Scope 3 emissions in particular are often not directly controlled by companies, however they account for a significant part of the carbon footprint. Therefore, it is important that companies consider not only their direct emissions but also the emissions in their supply chain and product life cycle . The industry sector is a major contributor to global emissions. These are particularly high in the areas of steel production, the chemical industry, cement production and the textile industry. The decarbonization of these sectors requires both technological innovations and a fundamental change in production processes. Measures such as the electrification of production processes , the introduction of green hydrogen and the use of carbon removal and carbon capturing technologies are of crucial importance here. Legal framework for decarbonization International and National Climate Targets As part of the 2015 Paris Climate Agreement, 195 countries committed to making the global economy more climate friendly . One of the key points is the so-called “1.5 degree” target, which states that global warming caused by humans should be stopped at 1.5 degrees Celsius compared to pre-industrial times. In addition, Europe wants to move its industry and economy to climatee-neutral by 2050. National measures, such as the German coal phase-out by 2038, are also intended to contribute to decarbonization and thus to climate change mitigation efforts. European and Financial Frameworks The EU Taxonomy classification system is also intended to create a binding Europe-wide standard that defines when corporate activities are to be assessed as environmentally sustainable. This promotes transparency and supports investors in selecting projects that contribute to achieving climate targets. However, it is not only energy-intensive industries and manufacturing companies that are the focus of decarbonization: in the future, the financial sector will also be obliged to present the sustainability of its investments in a transparent and comparable manner. Financial institutions and investors play a crucial role in promoting sustainable investments and supporting the transition to a decarbonized economy . Green bonds, ESG investments (environmental, social, governance) and impact investing are instruments that help to channel capital into sustainable projects. Reduction targets for individual sectors In Germany, the Climate Protection Act prescribes specific reduction targets for specific sectors of the economy: Energy sector: by 77 percent Building sector : by 68 percent Industry: by 58 percent Transport sector : by 48 percent These decarbonization targets are legally binding and are to be implemented by 2030 . The Climate Protection Act also stipulates that Germany should become largely decarbonized by 2045 , which requires a complete decarbonization of the economy. This also includes the expansion of renewable energy sources, the promotion of sustainable mobility, and the improvement of energy efficiency across all sectors. Another important goal of decarbonization is to improve the quality of life and to ensure the social and economic benefits of a sustainable economy for all . The transition to becoming climate neutral can be supported by investing in education, training and research in order to develop innovative solutions and strengthen competitiveness. General measures for decarbonization Political and Technological Measures To drive decarbonization and build a low-carbon economy, governments, businesses and individuals must work together . The following actions can help accelerate the transition to a low-carbon global economy: Policy Support : governments can incentivize businesses and individuals to accelerate the transition to renewable energy and energy efficient technologies. This can be done through the introduction of carbon pricing, subsidies for sustainable technologies and the creation of a legal framework for climate action. Technological Innovation : technologies such as biochar, solar energy, wind energy and hydropower can be further supported. In addition, new technologies such as green hydrogen and carbon capture and storage (CCS) play a key role in minimizing carbon emissions even from sectors that are difficult to decarbonize, such as steel production and transport. Voluntary Carbon Markets : Carbon markets can encourage companies to reduce their emissions by counteracting their carbon footprint through the purchase of high-integrity carbon credits or participation in low-emissions focused climate projects. Science-Based Targets : Companies can set climate targets based on scientific findings so that their emission reductions contribute to achieving the 1.5 degree target. International Collaboration and the Global South Die Dekarbonisierung muss global angegangen werden , wobei internationale Zusammenarbeit und Investitionen in Entwicklungsländer besonders wichtig sind. Diese Länder benötigen Unterstützung, um nachhaltige Entwicklungsstrategien zu verfolgen und Zugang zu grünen Technologien zu erhalten. 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- Hydro Power Project in Sikkim
Hydro Power Project in Sikkim Hydro Power Project in Sikkim Harnessing hydropower to displace fossil fuels Key Facts Standort: Projekttyp: Projektstandard: Sikkim, Indien Erneuerbare Energien Renewable Energy Verified Carbon Standard Projektbilder Projektportrait Durch die Lage am Südrand des Himalayas verfügt Sikkim über ein großes Potenzial für die Wasserkraft-Nutzung: Viele wasserreiche Flüsse, die den Gletschern des Gebirges entstammen, durchziehen das Land von Nord nach Süd und es gibt bereits mehrere Wasserkraft-Anlagen, die umweltfreundlichen Strom produzieren. Das Laufwasserkraftwerk der staatlichen NHPC am Fluß Teesta ist mit Abstand die leistungsfähigste dieser Anlagen. Drei Turbinen mit einer Leistung von jeweils 170 MW liefern jährlich rund 2600 GWh an sauberem elektrischem Strom – eine Menge die ausreicht um mehrere Millionen nordindischer Haushalte mit Energie zu versorgen. The project is based in the province of Sikkim, found on the southern edge of the Himalayas. Therefore, glaciers in mountains and strong rain seasons provide a consistent and reliable flow of water through the area. The project utilizes this source by installing a run-of-river hydropower plant along the river Teesta, which uses 3 turbines, each with an installed capacity of 170MW. The total capacity is 510MW and, assuming energy generation at 90% and reliability of 95%, annual energy production amounts to 2600 GWh. This energy will be fed to the NEWNE grid, displacing energy that has been generated through burning fossil fuels. Projektportrait Projektdatenblatt herunterladen Download project datasheet Nachhaltige Entwicklung Good health and well-being Durch die Verbesserung der Luftqualität trägt die Wasserkraftnutzung in Sikkim auch dazu bei, die gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung zu mildern und die Ursachen für Augen- und Atemwegserkrankungen zu bekämpfen. Dadurch wird die Freisetzung von Luftschadstoffe reduziert. Affordable and clean energy Das Teesta-Kraftwerk speist seine Stromproduktion in die öffentlichen Energienetze ein. Der saubere Strom verdrängt dadurch Energien aus anderen Quellen – in Indien sind das vor allem die fossilen und emissionsintensiven Brennstoffe wie Kohle oder Öl. Dadurch werden Luftverschmutzung und CO2-Emissionen reduziert. Decent work and economic growth Sowohl während der Bauphase als auch im Rahmen des Betriebs des Kraftwerks sind in der Region neue Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bevölkerung in Sikkim entstanden. Industry, Innovation and infrastructure Durch den Bau neuer Zufahrtsstraßen hat das Projekt dazu beigetragen, die Verkehrsinfrastruktur in der Region zu verbessern. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Projekts lokale Schulen und medizinische Versorgungszentren gefördert und durch Spenden unterstützt. Zurück zur Übersicht
- First Climate: Klimaschutz & Grüne Energie für Ihr Unternehmen
First Climate unterstützt Unternehmen mit CO2-Management & Grüner Energie beim Erreichen ihrer Klimaziele: ✓Klimastrategie ✓CO2-Ausgleich ✓Grüne Energie Unser Kochofenprojekt mit CCP-gelabelten CO2-Zertifikaten Die Kranti Clean Cooking Initiative Mit unserem Kranti-Projekt fördern wir den Einsatz energieeffizienter Kochöfen in ländlichen Regionen Indiens. Das Projekt reduziert nachweislich CO₂-Emissionen, verbessert die Luftqualität in Haushalten – und ist Indiens erstes Carbon-Projekt mit CCP-gelabelten CO2-Zertifikaten. Jetzt verfügbar! Mehr über unser Kranti-Projekt erfahren Eines der weltweit ersten Kochofen-Projekte mit CCP-gelabelten CO2-Zertifikaten. Jetzt Plattform entdecken First Climate in Zahlen Mit über 25 Jahren Erfahrung gehört First Climate zu den führenden Anbietern von Lösungen in den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit für Unternehmen weltweit. Wir entwickeln und finanzieren verifizierte Emissionsminderungs- und CO2-Senkenprojekte weltweit. Unsere Lösungen zur bedarfsgerechten Beschaffung von erneuerbaren Energien ermöglichen es Unternehmen, ihre energiebezogenen Emissionen zu reduzieren. Darüber hinaus bietet unser erfahrenes Consulting-Team umfangreiche Beratungs-Lösungen in den Bereichen Nachhaltigkeit sowie ESG-Strategie und -Reporting. 25+ Jahre Erfahrung 900+ Zufriedene Kunden 650+ Projekte im Portfolio Klimaschutz- und Nachhaltigkeitslösungen für Unternehmen Zusammenarbeit jetzt starten! Klimastrategien Erneuerbare Energie CO 2 -Zertifikate Klimaschutzprojekte ESG-Reporting / CSRD Unsere exklusiven Projektangebote Sauberes Trinkwasser Nigeria & Kenia Klimaschutz durch emissionsfreie Wasseraufbereitung: Das Projekt ermöglicht die Trinkwasserversorgung von Schulen und vermindert gleichzeitig Emissionen aus der Nutzung von Festbrennstoffen. Mehr erfahren Neueste Nachrichten 1 2 3 4 5 Alle News Service für Projektentwickler Hat Ihr Pflanzenkohle-Projekt Potenzial für CO2 -Zertifikate? Vom Pflanzenkohle-Produkt zum CO2-Zertifikat: Mit unserem neuen Online-Tool für Pflanzenkohle-Hersteller jetzt einfach und unverbindlich Potenzial ermitteln und auf Wunsch den Registrierungs-Prozess starten. Mehr erfahren Newsletter



