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- Strategische Klima-Analysen für Ihre Firma | First Climate
Unsere Klima-Analysen helfen bei der strategischen Ausrichtung von Unternehmensprozessen: ✓Gap- ✓Chancen & Risiko- ✓Benchmarking- ✓Hotspot-Analysen Homepage >Klimastrategien Strategische Klima-Analysen Die Klimaerwärmung beeinflusst in vielfacher Weise die Geschäftstätigkeit von Unternehmen überall auf der Welt. Sie sehen sich dabei mit der Herausforderung konfrontiert, die vorhandenen Wertschöpfungsmodelle an sich verändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Nutzen Sie unsere Analyseergebnisse als wichtige Entscheidungsgrundlage für die strategische Ausrichtung Ihrer Unternehmensprozesse sowie für Investitions- und Managemententscheidungen. Strategische Klima-Analysen- Die Leistungen von First Climate Gap-Analysen Das First Climate Consulting-Team unterstützt Sie mit professionellem Service bei der Erfassung des Klimaschutz Ist-Zustands in Ihrem Unternehmen und dem Abgleich mit dem durch Ihre Klimastrategie definierten Soll-Zustand. Die First Climate Gap-Analysen ermöglichen es Ihnen dadurch, ggf. vorhandenes Handlungspotenzial aufzudecken und bei Bedarf entsprechend umzusetzen. Erstellung von Chancen und Risikoprofilen First Climate unterstützt Sie mit fundierten Analysen dabei, die Auswirkungen des Klimawandels für Ihr Unternehmen zu erfassen. Bei unseren Analysen orientieren wir uns an den Empfehlungen der Task Force on Climate-Related Financial Disclosure (TCFD). Benchmarking-Untersuchungen First Climate führt für Sie Benchmarking-Analysen zum Vergleich Ihrer CO 2 -Performance mit anderen Unternehmen Ihrer Branche anhand relevanter KPIs durch. Hotspot-Analysen Auf Basis von sogenannten Scope 3-Screenings legen wir relevante Emissionsquellen in Ihrem Unternehmen und innerhalb Ihrer Lieferketten offen. Die Hotspot-Analyse liefert dadurch wichtige Ansatzpunkte für eine kosteneffiziente Erschließung von CO2 -Reduktionspotenzialen. Unser Experte zum Thema Sid Petersen Managing Director First Climate Consulting GmbH
- First Climate | Pflanzenkohleprogramm
Zukunftsweisendes Kohlenstoff-Senkenprojekt - CO2-Speicherung durch Pflanzenkohle - Klimaschutz direkt in Ihrer Lieferkette. Top of page Effektiver Klimaschutz mit Pflanzenkohle Mit dem First Climate Pflanzenkohleprogramm erwerben Sie verifizierte Carbon-Removal-Zertifikate aus einer der am weitesten entwickelten, voll skalierbaren, CO₂-Senkentechnologien--dauerhafte Kohlenstoff-Speicherung mit messbarem ökologischem Zusatznutzen. Was ist Pflanzenkohle? Pflanzenkohle ist ein kohlenstoffreiches Material aus Restbiomasse, das durch Pyrolyse hergestellt wird und Kohlenstoff in einem stabilen Produkt für Jahrhunderte bis Jahrtausende speichert. Verifizierte CO2-Zertifikate belegen die dauerhafte CO₂-Entnahme. Mit dem Erwerb dieser Zertifikate trägt Ihr Unternehmen zum Klimaschutz bei. Hochwertige Carbon Dioxide Removals (CDR) sind entscheidend für glaubwürdige Netto-Null-Ziele. Mit unserem Pflanzenkohleprogramm machen wir sie umsetzbar. Von Pflanzenkohle zu verifizierter Klimawirkung Robustes Projektsetup Produktion und Anwendung der Pflanzenkohle sind in ein Klimaschutzprojekt eingebettet. Verifizierte Senkenleistung Der dauerhaft gebundene Kohlenstoff wird nach internationalen Standards quantifiziert. Unternehmen unterstützen das Projekt durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten. Skalierbare Wirkung Erlöse aus Carbon-Removal-Zertifikaten ermöglichen die Ausweitung der Pflanzenkohleproduktion und fördern nachhaltige Landwirtschaft. Fragen Sie uns nach CO2-Zertifikate Das First Climate Pflanzenkohleprogramm First Climate ist ein Pionier der Pflanzenkohle-basierten Kohlenstoffspeicherung und betreibt eines der führenden Biochar-Programme in Europa und weltweit. Mit Wurzeln in der Schweiz und einem wachsenden Projektportfolio zeigt das Programm, wie Pflanzenkohle dauerhaft Kohlenstoff bindet und gleichzeitig messbaren Nutzen für Landwirtschaft, Industrie und lokale Gemeinschaften schafft. Beispiele aus unserem Pflanzenkohleprogramm CARBONITY Wegweisendes Pflanzenkohle-Projekt mit SUEZ in Kanada INKoh Hochwertige Pflanzenkohle aus Graubünden, Schweiz APD Pflanzenkohle-Pionier aus Flaach, Schweiz Odisha Kleinbäuerliche Pflanzenkohle-Produktion in Odisha, Indien Pflanzenkohleprogramm unterstützen Fragen zu Pflanzenkohle? Wir beraten Sie gern. Kontakt Ihr Weg zur CO₂-Entnahme mit Pflanzenkohle Steigen Sie jetzt ein in den Klimaschutz mit Pflanzenkohle – unser First Climate Experten-Team begleitet Sie Schritt für Schritt dabei, Ambitionen in effektiven Klimaschutz umzusetzen. 01 Klimaziele definieren Bestimmen Sie, ob Sie Restemissionen adressieren, erste Schritte im Bereich Carbon Removals machen oder sich langfristige Lieferverträge sichern möchten 02 Geeigneten Projekttyp wählen Von industrieller Pflanzenkohleherstellung bis hin zu handwerklich geprägten Projekten überall auf der Welt – die Optionen sind vielfältig. 03 Umfang Ihres Engagements festlegen Vom ersten Pilotprojekt über den Erwerb von Carbon Removal-Zertifikaten bis hin zu mehrjährigen Offtake-Vereinbarungen – gemeinsam finden wir die Lösung, die optimal zu Ihrer Klimastrategie passt. 04 Integration in Ihre Nachhaltigkeitsstrategie Wir unterstützen Sie bei Reporting (GHG Protocol, SBTi, ESG-Frameworks) sowie Kommunikation und Stakeholder-Engagement. Steigen Sie jetzt ein Klare Vorteile von CO2-Zertifikaten aus Pflanzenkohle-Projekten First Climate verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung, Finanzierung und Zertifizierung hochwertiger Projekte zur CO₂-Entnahme. Unser Pflanzenkohleprogramm verbindet technisches Know-how, strenge Zertifizierungsstandards und langjährige Partnerschaften mit Projektentwicklern in Europa und weltweit. Verifizierte, langfristige Kohlenstoffsenken Flexible Projektformate und Einkaufsmodelle Transparenten Methoden und unabhängige Prüfungen Fachliche Unterstützung bei der Integration in Lieferketten, Net Zero Roadmaps, ESG Strategien und Reporting Standards " Viele Klimaschutzmaßnahmen zielen darauf ab, Emissionen zu vermeiden oder zu reduzieren. Die Pflanzenkohle-Technologie geht einen Schritt weiter und entfernt aktiv CO2 aus der Atmosphäre – und das dauerhaft. " Nino Berta Senior Project Manager Technical Removal Solutions Entdecken Sie Erfolgsgeschichten mit Pflanzenkohle SUEZ und First Climate schließen Forward-Vertrag mit Microsoft über Lieferung von CO2-Senkenzertifikaten aus Carbonity-Projekt 22. Mai 2024 Unterstützung für eine zukunftsweisende Klimaschutz-Technologie 7. Nov. 2023 Schweizer CO2-Senkenprojekt erhält „A“-Rating 22. Sept. 2023 Anwendung und Vorteile von Pflanzenkohle Pflanzenkohle-Projekte bieten vielfältigen ökologischen und landwirtschaftlichen Zusatznutzen über die Kohlenstoffspeicherung hinaus – insbesondere im Bereich der Landwirtschaft und der Tierhaltung. Landwirtschaft Steigerung der Bodenfruchtbarkeit, verbesserte Wasser- und Nährstoffaufnahme-Kapazität, mehr Humus-Bildung und höhere Ernteerträge Erhöhte Düngerwirksamkeit und Reduzierung von Treibhausgasemissionen Verbesserung der Tiergesundheit und des Stallklimas sowie Verringerung von Methanemissionen Baubranche und Baustoffindustrie Dauerhafte Kohlenstoffspeicherung in langlebigen Baumaterialien Verbesserte Materialeigenschaften , z. B. bessere Wärmedämmung und Feuchtigkeitsregulierung Unterstützung nachhaltiger und zirkulärer Bauweisen Reduktion des unternehmerischen CO₂‑Fußabdrucks, ohne Kompromisse bei Leistung oder Haltbarkeit Gebäude und Infrastruktur tragen aktiv zur CO2-Entnahme bei Starten Sie noch heute Ihre Carbon Removal-Reise mit First Climate Pflanzenkohle bietet bereits heute einen bewährten Weg zur dauerhaften CO₂-Entnahme. Arbeiten Sie mit First Climate zusammen, um hochwertige Pflanzenkohle‑Lösungen in Ihre Klimastrategie zu integrieren – gestützt auf Erfahrung, Integrität und messbaren Klimanutzen. Nino Berta Senior Project Manager Technical Removal Solutions Kontakt Unsere Pflanzenkohle-Partner Mehr erfahren Mehr erfahren Mehr erfahren FAQs zur Pflanzenkohle Was ist Pflanzenkohle? Pflanzenkohle ist ein kohlenstoffreiches, holzkohleähnliches Material, das aus Restbiomasse durch Pyrolyse hergestellt wird, einem thermochemischen Prozess, der energieautark unter Ausschluss von Sauerstoff abläuft. Dabei wird der Kohlenstoff aus dem Ausgangsmaterial in einem stabilen Produkt über einen Zeitraum von Jahrhunderten bis Jahrtausende langfristig gespeichert: Pflanzenkohle. Das Produkt – die Pflanzenkohle – kann vielfältig eingesetzt werden, etwa in der Landwirtschaft. Eingebracht in den Boden, verbessert Pflanzenkohle die Wasser- und Nährstoffaufnahme-Kapazität, was die Bodenfruchtbarkeit steigert. Diese Eigenschaften machen Pflanzenkohle zu einer attraktiven Lösung nicht nur für die Kohlenstoffbindung, sondern auch für die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Neben der Anwendung im Boden hat Pflanzenkohle auch in anderen Bereichen ein erhebliches Potenzial. Sie kann beispielsweise als Futterzusatz in der Tierhaltung oder in der Bauindustrie als Zusatzstoff für Baumaterialien dienen. Kurz gesagt: Pflanzenkohle kombiniert langfristige Kohlenstoffspeicherung mit echten Vorteilen für die Umwelt. Wie entfaltet die Investition in Pflanzenkohle messbaren Klimanutzen? Pflanzenkohle wird zu einer effektiven CO2-Senke, wenn Produktion und Anwendung in ein robustes, verifiziertes Klimaschutzprojekt eingebettet ist. Im First Climate Pflanzenkohleprogramm wird der in der Pflanzenkohle gebundene Kohlenstoffgehalt nach international anerkannten Standards quantifiziert, überwacht und unabhängig verifiziert. Nur der Anteil des Kohlenstoffs, der nachweislich über lange Zeiträume in der Pflanzenkohle stabil gebunden bleibt, wird als Senkenleistung angerechnet. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Carbon Removal-Zertifikaten ermöglichen es Pflanzenkohleproduzenten sowie Landwirtinnen und Landwirten, die Produktion zu skalieren, bewährte Verfahren anzuwenden und die Verwendung von Pflanzenkohle auszuweiten – so wird sichergestellt, dass der Klimanutzen mit einer nachhaltigen Landwirtschaft einhergeht. Wie wird Pflanzenkohle aus Restbiomasse zu einer effektiven CO₂-Senke? Restbiomasse wird umgewandelt In Bäumen oder Pflanzen enthaltener organischer Kohlenstoff wird vor der Zersetzung oder Verbrennung bewahrt, wodurch Emissionen in die Atmosphäre freigesetzt würden. Anwendung einer bewährten Technologie Ein energieautarker Pyrolyse-Prozess wandelt den Kohlenstoff in der Biomasse in ein stabiles Produkt um – Pflanzenkohle. Eine dauerhafte CO2-Senke Eingebracht in den Boden oder in langlebige Materialien, bleibt der Kohlenstoff über Jahrhunderte hinweg gespeichert. Zusatznutzen über die Kohlenstoffspeicherung hinaus Pflanzenkohle verbessert die Bodenfruchtbarkeit und verleiht einer Vielzahl von Produkten hochwertige Eigenschaften. Welche Arten von Pflanzenkohle-Projekten gibt es? Pflanzenkohleprojekte können industrielle oder handwerklich geprägte Produktionsansätze verfolgen, die sich in puncto Methodik, Größe und Klimawirkung unterscheiden. Pflanzenkohle-Projekte im industriellen Maßstab betreiben meist zentralisierte Pyrolyse-Großanlagen mit standardisierten Verfahren, verlässlicher Rohstoffversorgung und hohen Produktionsmengen. Sie eignen sich besonders für Käuferinnen und Käufer, die Wert auf Skalierbarkeit, planbare Volumina und langfristige Abnahmeverträge für CO₂ Zertifikate legen. Handwerkliche, kleinbäuerliche Pflanzenkohleprojekte dagegen sind häufig dezentral organisiert gemeinschaftsgetragen. Sie sind kleiner angelegt und greifen auf lokal vorhandene Biomasse zu. Solche Projekte schaffen einen starken sozialen Zusatznutzen in ländlichen Regionen, insbesondere im Globalen Süden. First Climate arbeitet weltweit sowohl mit kleinbäuerlichen Projekten als auch mit Projekten im industriellen Maßstab zusammen. So können Käuferinnen und Käufer genau die Lösungen wählen, die am besten zu ihrer Klimastrategie, ihrem Risikoprofil und ihren gewünschten Wirkungszielen passen. Warum in das Pflanzenkohleprogramm von First Climate investieren? First Climate verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung, Finanzierung und Zertifizierung hochwertiger Projekte zur CO₂‑Entnahme. Unser Pflanzenkohleprogramm verbindet technisches Know-how, strenge Zertifizierungsstandards und langjährige Partnerschaften mit Projektentwicklern in Europa und weltweit. Führende Unternehmen – darunter Microsoft und die Schweizerische Post – setzen die Pflanzenkohle-Lösungen von First Climate bereits als festen Bestandteil ihrer Klimastrategie ein. Bereits 2018 entwickelte First Climate das weltweit erste Zertifizierungsprogramm für Pflanzenkohleprojekte – bis heute ein wichtiger Meilenstein für die Anwendung des Verfahrens. Seitdem haben wir unser Programm kontinuierlich weiterentwickelt und zertifizieren lassen – und damit Maßstäbe für glaubwürdige und hochwertige Carbon Removals gesetzt. Ursprünglich nach dem Standard ISO 14-064‑2 akkrediiert, umfasst unser Pflanzenkohleprogramm heute Projekte, deren zertifizierte CO2-Zertifikate zusätzlich von führenden internationalen Standards wie Puro.Earth, Biochar & Artisan C‑Sink, dem Verified Carbon Standard (VCS) und Isometrics ausgestellt werden. Die messbare CO2-Senkenwirkung der First Climate Pflanzenkohle-Projekte wird periodisch durch unabhängige Prüfstellen verifiziert. Wo entwickelt und betreibt First Climate Biochar-Projekte? First Climate betreibt eines der führenden Programme für Kohlenstoffspeicherung durch Pflanzenkohle in Europa. Mit starken Wurzeln in der Schweiz und einem stetig wachsenden Portfolio hochwertiger Projekte in der Region zeigt das Programm, wie effektiv Pflanzenkohle dauerhaft Kohlenstoff binden kann – und gleichzeitig messbaren Nutzen für Landwirtschaft, Industrie und lokale Gemeinschaften schafft. Auch über Europa hinaus unterstützt First Climate Pflanzenkohleprojekte weltweit. Dazu gehören groß angelegte Projekte im industriellen Maßstab wie Carbonity in Kanada – eine der größten Pflanzenkohle‑Produktionsstätten in Nordamerika, ebenso wie gemeinschaftsbasierte, handwerklich geprägte Projekte in Ländern wie Indien, Simbabwe und Kolumbien. Gemeinsam stehen diese Projekte für einen globalen Ansatz der CO₂‑Entnahme durch Pflanzenkohle – mit unterschiedlichen Technologien, Größenordnungen und regionalen Rahmenbedingungen.
- Carbon Capture and Storage (CCS)
Erfahren Sie alles rund um das Thema Carbon Capture and Storage im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Rechtslage ✓Risiken > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Carbon Capture and Storage (CCS) Carbon Capture and Storage (CCS) technology describes the capture and storage of carbon or carbon dioxide underground. The aim of this measure is to reduce carbon emissions in the atmosphere and thus contribute to protecting the climate. CCS is one of many ways to reduce greenhouse gas emissions. However, it is not suitable as a substitute for the other measures, because only limited technical sinks for permanent carbon storage are available globally, the technology has associated environmental risks, and the process is energy-intensive. Carbon Capture and Storage Die Technologie Carbon Capture and Storage (CCS) beschreibt die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff bzw. Kohlendioxid im Untergrund. Ziel dieser Maßnahme ist es, die CO2-Emissionen in der Atmosphäre zur verringern und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. CCS ist eine von vielen Maßnahmen, Treibhausgasemissionen zu senken. Sie ist jedoch nicht als Ersatz der anderen Maßnahmen geeignet, da global nur begrenzt technische Senken zur dauerhaften CO2-Speicherung zur Verfügung stehen, die Technologie mit Umweltrisiken verbunden und außerdem sehr energieintensiv ist. In welchen Bereichen kann das CCS-Verfahren angewendet werden? Industriezweige, die große Mengen an Kohlendioxid ausstoßen, könnten die größten Nutznießer der Carbon-Capture-and-Storage-Technologie sein. Dazu gehören beispielsweise fossile Energieversorgungsanlagen wie Öl- und Gasraffinerien, Industrieanlagen aus der Eisen- und Stahlproduktion sowie Energieerzeuger, die Biomasse einsetzen. Wie wird das CO2 abgeschieden? Es gibt zwei Möglichkeiten, um Kohlendioxid abzuscheiden : in Form einer nachgeschalteten Gaswäsche direkt beim Industrieprozess oder später aus der Luft. Die erste Option ist die einfachste, denn sie erfolgt nach der Entschwefelung der Abgase als letzter Schritt noch im Unternehmen. Etablierte Verfahren sind die Carbonat-Wäsche und die Amin-Wäsche . Beide sind jedoch mit einem vergleichsweise hohen Energieaufwand verbunden. Die Alternative zur nachgeschalteten Gaswäsche nennt sich Direct Air Capture (DAC) und wird derzeit noch in Forschungsprojekten geprüft. Auch sie verbraucht hohe Energiemengen. Um in Zukunft nachhaltig damit zu arbeiten, ist die Technologie auf Energie und Wasserstoff aus regenerativen Quellen angewiesen. Wo kann CO2 gespeichert werden? Modellrechnungen aus der Wissenschaft zeigen, dass zwischen 65 und 80 % des ausgestoßenen Kohlendioxids aus der Atmosphäre ferngehalten werden kann, wenn es unterirdisch gespeichert wird. Infrage kommen dafür sogenannte Senken wie ausgebeutete Gas- und Erdöllagerstätten, bestimmte Bereiche im Meeresgrund und saline Aquiferen (salzwasserführende Grundwasserleiter). Welche Risiken birgt die CCS-Technologie? Das Carbon-Capture-and-Storage-Verfahren bringt einige Herausforderungen mit sich. Dazu zählen: Abscheidung, Transport und Speicherung fordern einen enormen zusätzlichen Energieaufwand CO2 muss dauerhaft in den Speichern verbleiben, um einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten Auch während der Speicherung sind vielfältige Risiken nicht auszuschließen, vor allem wenn bei Unfällen Kohlendioxid entweicht oder das Treibhausgas allmählich aus dem Speicherkomplex freigesetzt wird. Schadstoffe können in den Untergrund gelangen. Salzige Grundwässer könnten aus tieferen Aquiferen verdrängt werden. Durch verdrängte saline Grundwässer könnte es zu Versalzungen von Grundwasser, Oberflächengewässern und Böden kommen. Oberirdische Anlagen für den Transport und die Speicherung von CO2 bergen auch Risiken für Flora, Fauna, Landschaft und Biodiversität . Zudem wird in Zukunft eine unterirdische Raumordnung erforderlich sein, um Nutzungskonflikte mit Geothermie und Speicherung von Erdgas bzw. regenerativ erzeugtem Methan zu vermeiden. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Einsatz von CCS ist jedoch ein effektives Monitoring , das mögliche Risiken frühzeitig erkennt und ein Gegensteuern ermöglicht. CCS in Deutschland: Wie ist die Rechtslage? Carbon Capture and Storage ist auch in Deutschland möglich. Eine der Grundvoraussetzungen ist jedoch, dass das CO2 vollständig und dauerhaft im Untergrund verbleiben muss. Das deutsche Recht regelt alle Glieder der CCS-Kette: Das Bundesimmissionsschutzgesetz beschäftigt sich mit der Abscheidung des Kohlendioxids, während das Kohlendioxid-Speicherungsgesetz (KSpG) die Richtlinien der EU zum Transport und der Speicherung von CO2 umsetzt. So können einheitliche Mindestanforderungen an die CCS-Technologie gewährleistet werden. In which sectors can CCS be applied? Industries that emit large amounts of carbon dioxide could be the biggest beneficiaries of carbon capture and storage technology. These include, for example, fossil fuel power plants such as oil and gas refineries , industrial plants involved in iron and steel production , and power producers that use biomass . How is carbon captured? There are two ways of capturing carbon dioxide : either with downstream gas scrubbing directly in the industrial process or from the air. The first option is the simplest, because it takes place after the desulfurization of the exhaust gases as the last step still in the company. Established processes are carbonate scrubbing and amine scrubbing . However, both involve a comparatively high energy input. The alternative to gas scrubbing is called Direct Air Capture (DAC) and is currently still being tested in research projects. It, too, consumes high amounts of energy. For future sustainable use, the technology relies on energy and hydrogen from renewable sources. Where can carbon be stored? Scientists’ model calculations show that if stored underground, between 65 and 80 % of the carbon dioxide emitted can be kept out of the atmosphere. Potential storage sites include depleted gas and oil reservoirs, certain areas of the ocean floor, and saline aquifers. Does CCS Technology pose any risks? The carbon capture and storage process poses some challenges. These include: Capture, transport and storage require enormous additional energy inputs Carbon must remain in storage permanently to effectively protect the climate Even during storage, a variety of risks cannot be ruled out, especially if carbon dioxide escapes in the event of accidents or if the greenhouse gas is gradually released from the storage complex. Pollutants could seep into the subsurface. Saline groundwaters could be displaced from deeper aquifers. Displaced saline groundwaters could cause salinization of groundwater, surface waters, and soils. Above-ground facilities for carbon transport and storage also pose risks to flora, fauna, landscape, and biodiversity . In addition, underground land use planning will be required in the future to avoid conflicts of use with geothermal energy and storage of natural gas or renewably produced methane. One of the most important prerequisites for the use of CCS, however, is effective monitorin g that identifies possible risks at an early stage and enables countermeasures to be taken. CCS in Germany: What is the legal situation? Carbon capture and storage is also possible in Germany. However, one of the basic requirements is that the carbon must remain completely and permanently underground. German law regulates all links along the CCS chain : the Federal Emission Control Act deals with the capture of carbon dioxide, while the Carbon Dioxide Storage Act (KSpG) implements EU directives on the transport and storage of carbon. In this way, uniform minimum requirements for CCS technology can be ensured. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- CO2-Budget
Erfahren Sie alles rund um das Thema CO2-Budget im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Emissionen ✓Globales vs. nationales CO2-Budget > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht CO2-Budget The carbon budget describes the maximum total amount of carbon dioxide (CO2) that may be emitted over a given period of time to ensure that global warming does not exceed the 1.5-degree limit. The term is primarily to be understood in the context of global climate protection measures in order to quantify their effect. Research considers the beginning of industrialization as an important reference point for the global carbon budget. Carbon Budget Das CO2-Budget beschreibt die maximale Gesamtmenge an Kohlenstoffdioxid (CO2), die über einen bestimmten Zeitraum emittiert werden darf, damit die globale Erwärmung die 1,5-Grad-Grenze nicht überschreitet. Der Begriff ist vor allem im Kontext globaler Klimaschutzmaßnahmen zu verstehen, um deren Wirkung quantitativ zu bestimmen. In der Forschung wird aktuell der Beginn der Industrialisierung als wichtiger Referenzzeitpunkt für das globale CO2-Budget betrachtet. Welche Emissionen zahlen auf das CO2-Budget ein? Im Fokus des CO2-Budgets stehen zunächst die vom Menschen verursachten Emissionen. Da natürliche CO2-Emissionen in der Regel innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs auftreten, verursachen sie im Jahresmittel keine Veränderung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Neben Kohlenstoffdioxid – dem wichtigsten menschlich verursachten Treibhausgas – muss auch der Einfluss anderer klimawirksamer Gase wie Methan beim CO2-Budget berücksichtigt werden. Dies ist ein Weg, um zuverlässige Aussagen über mögliche Klimaveränderungen in der Zukunft zu treffen. Globales vs. nationales CO2-Budget Da sich die Atmosphäre ständig durchmischt, konzentriert sich die Wissenschaft auf das sogenannte globale Emissionsbudget. Dadurch ist es möglich, einen Überblick über die maximal zulässigen Emissionen weltweit zu erhalten, um die Klimarisiken auf ein Minimum zu reduzieren. Außerdem lässt sich aus diesem Budget ableiten, wie umfangreich die Maßnahmen sein müssen, damit die Klimaschutzziele aus dem Pariser Abkommen erreicht werden können. Das globale CO2-Budget kann auch in nationale Budgets aufgeteilt werden. Es gibt hierfür Methoden, die auf verschiedenen nationalen Faktoren, wie der Industrialisierung und Wohlstand, basieren. In Deutschland gibt beispielsweise der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) ein Gutachten dazu ab, welcher Wert aus wissenschaftlichen und ethischen Gründen gerechtfertigt ist. Daraus wiederum werden die Maßnahmen der nationalen Klimapolitik abgeleitet. Which emissions are in the carbon budget? The carbon budget initially focuses on man-made emissions. Since natural CO2 emissions generally take place within a closed cycle, they do not cause any change in the CO2 concentration in the atmosphere on an annual average. In addition to carbon dioxide - the most important human-caused greenhouse gas - the influence of other climate-impacting gases such as methane must also be taken into account in the carbon budget. This is one way to make reliable statements about possible climate changes in the future. Global vs. national carbon budget Since the atmosphere is constantly mixing, scientists focus on what is known as the global carbon budget. This makes it possible to obtain an overview of the maximum permissible emissions worldwide in order to reduce climate risks to a minimum. In addition, this budget can be used to derive how much action needs to be taken to achieve the climate goals of the Paris Climate Agreement. The global carbon budget can also be divided into national budgets. There are methods to caclulate this based on various country factors such as industrialization, and wealth. In Germany, for example, the German Advisory Council on the Environment (SRU) provides their own assessment on what value is justified on scientific and ethical grounds. National climate policy is often based off of the national carbon budget. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Clean Development Mechanism (CDM)
Erfahren Sie alles rund um das Thema Clean Development Mechanism (CDM) im Klimaschutz Lexicon von First Climate ✓Definition ✓Voraussetzungen ✓Vorteile > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Clean Development Mechanism (CDM) The Clean Development Mechanism (CDM), is defined in Article 12 of the 1997 Kyoto Protocol on Climate Change and is considered the first global environmental investment and credit program of its kind, providing a standardized tool for reducing greenhouse gas emissions. The mechanism, which is recognized under the UN Framework Convention on Climate Change, enables climate protection projects to be carried out under defined conditions in newly industrializing and developing countries. Clean Development Mechanism Der Clean Development Mechanism (CDM), auch Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung genannt, ist im Artikel 12 des Kyoto-Protokolls zum Schutz des Klimas aus dem Jahr 1997 definiert und gilt als erstes globales Umweltinvestitions- und Kreditprogramm seiner Art, das ein standardisiertes Instrument zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bereitstellt. Der von der UN-Klimarahmenkonvention anerkannte Mechanismus ermöglicht es, Klimaschutzprojekte unter definierten Bedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern durchzuführen. Wie funktioniert der Clean Development Mechanism? Im Rahmen des Clean Development Mechanism lassen sich in Schwellen- und Entwicklungsländern verschiedene Projekte zum Klimaschutz umsetzen . Das kann beispielsweise eine ländliche Elektrifizierung mit Sonnenkollektoren sein oder eine Installation energieeffizienter Kochöfen. Mithilfe von diesen Klimaschutzprojekten können die jeweiligen Projektinitiatoren, wie Länder und Unternehmen, verkaufsfähige zertifizierte Emissionsgutschriften ( CERs ) verdienen. Dabei entspricht 1 CER jeweils 1 Tonne vermiedenen oder entfernten CO2-Äquivalenten. Ein Land kann sich diese Gutschriften zur Erfüllung seiner Klimaziele anrechnen, auch wenn die CO2-Einsparungen in einem anderen Land erfolgen. Welche Vorteile bietet der Clean Development Mechanism? Der CDM ist so konzipiert, dass alle beteiligten Parteien einen Nutzen aus den Klimaschutzprojekten ziehen können. Unter anderem bietet er folgende Vorteile: Stimuliert die nachhaltige Entwicklung und Emissionsminderung Fördert den Technologietransfer in Entwicklungsländer Gewährt Industrieländern eine gewisse Flexibilität bei der Erfüllung ihrer Emissionsminderungs-/Begrenzungsziele Als Fortsetzung vom Kyoto-Protokoll bietet das Klimaabkommen von Paris unter Artikel 6 ähnliche Möglichkeiten der Emissionsminderung auf internationaler Ebene. Damit sollen die bisherigen Bemühungen unter angepassten Rahmenbedingungen fortgesetzt werden. Welche Voraussetzungen gelten für ein CDM-Projekt? Wichtig ist, dass CDM-Projekte immer an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sind. Projekte müssen standardisierte Baselines verwenden, um sicherzustellen, dass das Projekt auch tatsächlich zum Klimaschutz beiträgt. Außerdem können Projekte im Sinne des CDM laut Kyoto-Protokoll nur in Ländern umgesetzt werden, die nicht als Industriestaaten genannt sind – die Rede ist von „weniger entwickelten Ländern“. Folgende Kriterien gelten für Länder, welche Emissionsminderungsprojekte über den Kauf von CERs aus CDM-Projekten unterstützen: Das Land muss das Kyoto-Protokoll ratifiziert haben. Eine Berechnung der Ausstattung mit zugeteilten Emissionsrechten (Assigned-Amount-Units) muss vorgelegt werden. Ein nationales System zur Abschätzung der eigenen Treibhausgasemissionen bzw. zur möglichen Speicherung von CO2 in Senken muss etabliert sein. Es muss ein nationales Treibhausgasregister geführt werden. Das Treibhausgasinventar muss jedes Jahr rechtzeitig eingereicht werden. Zur Ausstattung mit zugeteilten Emissionsrechten müssen zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Das Land, in dem das Projekt umgesetzt werden soll, muss ein "weniger entwickeltes Land" sein und das erste Kriterium erfüllen. How does the Clean Development Mechanism work? Under the Clean Development Mechanism, various climate protection projects can be implemented in emerging and developing countries. These can include, for example, rural electrification with solar panels or the installation of energy-efficient cooking stoves. With the help of these climate protection projects, the respective project initiators, such as countries and companies, can earn saleable certified emission reduction credits (CERs) . In each case, 1 CER corresponds to 1 metric ton of avoided or removed CO2 equivalents . A country can count these credits toward meeting its climate targets, even if the carbon savings occur in another country. Welche Vorteile bietet der Clean Development Mechanism? The CDM is designed so that all parties involved can benefit from climate protection projects. It also has the following benefits: stimulates sustainable development and emissions reduction promotes technology transfer in developing countries Grants industrialized countries some flexibility in meeting their emission reduction/mitigation targets As a continuation of the Kyoto Protocol, the Paris Climate Agreement under Article 6 offers similar possibilities for reducing emissions at the international level. This is intended to continue the previous efforts under adapted framework conditions. What are the requirements for a CDM Project? It is important to note that CDM projects are always subject to certain conditions. Projects must use standardized baselines to ensure that the project actually contributes to climate protection. Furthermore, according to the Kyoto Protocol, projects under the CDM can only be implemented in countries that are not listed as industrialized countries but as "least developed countries". The following criteria apply to countries that want financial support with CERs from CDM projects: The country must have ratified the Kyoto Protocol. A calculation of the allocation of emission rights (Assigned-Amount-Units) must be submitted. A national system for estimating the country's own greenhouse gas emissions or for the possible storage of carbon in sinks must be established. A national greenhouse gas registry must be maintained. The greenhouse gas inventory must be submitted on time each year. Additional information must be made available for the provision of allocated emission rights. The project's host country must be a "least developed country" and meet the first criterion. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- CO2-Bepreisung
Die CO2-Bepreisung ist eine Methode, um Unternehmen einen Anreiz zu geben, ihre Kohlendioxidemissionen zu verringern. Derzeit ist es für Unternehmen oft günstiger, Energiequellen sowie Produktions- und Transportmethoden zu nutzen, die hohe Emissionen verursachen. Die CO2-Bepreisung soll diesem Phänomen entgegenwirken, indem sie einen Preis für diese Emissionen festlegt. Homepage > Zurück zur Übersicht CO2-Bepreisung Carbon pricing is one method designed to give companies an incentive to reduce their carbon emissions. Currently it is often cheaper for companies to use energy sources, and production and transportation methods that cause a high amount of emissions. Carbon pricing seeks to counter this phenomenon, by putting a price on these emissions. Carbon Pricing Die CO2-Bepreisung ist eine Methode, um Unternehmen einen Anreiz zu geben, ihre Kohlendioxidemissionen zu verringern. Derzeit ist es für Unternehmen oft günstiger, Energiequellen sowie Produktions- und Transportmethoden zu nutzen, die hohe Emissionen verursachen. Die CO2-Bepreisung soll diesem Phänomen entgegenwirken, indem sie einen Preis für diese Emissionen festlegt. Welche Arten der CO2-Bepreisung gibt es? Das Ziel der CO2-Bepreisung ist es, klimafreundliche Anreize zu schaffen und damit langfristig den menschengemachten Kohlendioxidausstoß zu reduzieren. Um das möglich zu machen, ist die konsequente Erfassung aller Emissionen die wichtigste Basis. Darauf aufbauend werden vor allem zwei Varianten der CO2-Bepreisung genutzt: die CO2-Steuer und der Emissionshandel. Beide Möglichkeiten der CO2-Bepreisung lassen sich auch auf andere klimaschädliche Gase übertragen. Mithilfe des CO2-Äquivalents können beispielsweise auch Methan oder Fluorkohlenwasserstoffe in der CO2-Steuer oder dem Emissionshandel berücksichtigt werden. CO2-Steuer Sogenannte CO2-Steuern werden verwendet, um eine Versteuerung von Produkten festzulegen, bei deren Herstellung oder Nutzung CO2-Emissionen entstanden sind. Die Steuereinnahmen, die der Staat dadurch generiert, können entweder für allgemeine Zwecke oder zweckgebunden genutzt werden. Zu Letzteren zählen zum Beispiel konkrete Klimaschutzmaßnahmen, Förderungen für die Energieforschung oder die energetische Sanierung von Gebäuden. Emissionshandelssystem Emissionshandelssysteme hingegen dienen dazu, die maximal vertretbaren CO2-Emissionen festzulegen und diese durch einen Marktmechanismus zu begrenzen. Somit werden die Emissionsrechte handelbar und es entsteht ein Marktpreis, der die Knappheit der Emissionsrechte widerspiegelt. Bei einem "Cap-and-Trade"-Emissionshandelssystem wird jedem Unternehmen (in der Regel sind solche Systeme nur für große Unternehmen oder Unternehmen in Branchen mit hohen Emissionen obligatorisch) eine bestimmte Menge an Emissionen als "Allowance" zugeteilt. Liegen die Emissionen eines Unternehmens unter der zugeteilten Menge, kann es seinen Überschuss verkaufen. Übersteigen die Emissionen jedoch die erlaubte Menge, müssen die Unternehmen Gutschriften kaufen. Diese Gutschriften können gegen den Überschuss eines anderen ETS-Unternehmens eingetauscht werden. Das Emissionshandelssystem erhöht indirekt die Preise für umweltschädliche Waren und Dienstleistungen und bietet einen Anreiz zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen. Anfang 2023 erreichten die Kohlenstoffpreise in der EU ein Rekordhoch von über 100 Euro pro Tonne Kohlenstoff - ein Meilenstein für die Wirksamkeit des Systems zur Reduktion von Emissionen. What are the options for carbon pricing? The goal of carbon pricing is to create climate-friendly incentives and thus reduce man-made carbon dioxide emissions in the long term. To make this possible, the consistent recording of all emissions is the most important basis. Based on this, two main variants of carbon pricing are used: the carbon tax and emissions trading. Both options for carbon pricing can also be applied to other climate-damaging gases. With the help of the CO2 equivalent, methane or hydrofluorocarbons, for example, can also be taken into account in the carbon tax or emissions trading. Carbon tax A carbon tax is a levy on products that cause CO2 emissions through their production or use. The tax revenue generated by the state as a result can either be used for general purposes or earmarked for specific purposes. The latter could include specific climate measures, subsidies for energy research or the energy-efficient refurbishment of buildings. Emissions trading system Emissions trading systems (ETS) on the other hand, specify the maximum justifiable CO2 emissions as “allowances”. In a “cap-and trade” emissions trading system, each company (typically such systems are only mandatory for companies that are large or in a heavy emission industry) is given a certain amount of emissions as an “allowance”. If a company’s emissions are lower than the allowance, it can sell its surplus. Once emissions go over that allowance however, companies are then required to purchase credits. These credits can be traded for another ETS company’s surplus. The emissions trading system indirectly raises the prices of goods and services that are harmful to the environment and provides an incentive to reduce carbon emissions. In early 2023, carbon prices in the EU hit a record high above 100 euros per carbon ton, a landmark moment in the effectiveness of the system to reduce emissions. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- CO2-Speicherung-durch-Pflanzenkohle
Ziel des Programms ist es, Produktion und Vertrieb von Pflanzenkohle als langfristigen Kohlenstoffspeicher zu fördern. CO2-Speicherung durch Pflanzenkohle Carbon Sequestration through Biochar Homepage Klimaschutzprojekte Projekttechnologie Pflanzenkohle Biochar Emissionsminderung ~ 20,000 t CO2 e p.a. Projektstandard Key facts Standort: Diverse Standorte in der Schweiz Projekttyp: Pflanzenkohle-Programm Projektbeginn: November 2019 Various sites across Europe Biochar Program November 2019 Download Factsheet Projektportrait In Europa wird Pflanzenkohle in der Landwirtschaft aufgrund der hohen Verkaufspreise derzeit nur von wenigen Pionieren angewandt. Ziel des vorliegenden Programms ist es, Produktion und Vertrieb von Pflanzenkohle als langfristigen Kohlenstoffspeicher zu fördern und den Einsatz von Pflanzenkohle somit zu verstärken. Dies geschieht mithilfe des Einsatzes von CO2-Zertifikaten. Dadurch können die Kosten für Landwirte maßgeblich gesenkt werden; gleichzeitig kann eine ausreichende Rendite für Schweizer Produzenten von Pflanzenkohle gewährleistet werden. Als Abnehmer der Produkte stehen landwirtschaftliche Betriebe im Vordergrund; weitere mögliche Abnehmer sind z.B. der Gartenbau und die Baubranche, in welcher Pflanzenkohle in Baustoffen eingesetzt wird und ebenfalls ein stabiler Kohlenstoffspeicher ist. Als erstes Programm seiner Art erhielt das Pflanzenkohle-Programm von First Climate in der Schweiz eine “A”-Bewertung der globalen Rating-Agentur Be Zero Carbon. In Europe as well as globally, only a few agricultural pioneers currently apply biochar. A wider application is impeded by cost- and information barriers. Against this background, First Climate initiated a program in 2018 to promote the production of biochar and its application to agricultural soils as a long-term sink for atmospheric carbon. Under the program, proceeds from the sale of certified carbon removals are used to lower the sales price of biochar while ensuring an adequate return for biochar producers. The program also promotes innovative uses of biochar in non-agricultural contexts, always with long-term carbon storage. For urban forestry and gardening, biochar is an ideal co-substrate. In construction, biochar has shown promising results as a light-weight insulation material. Participating producers must conform with the quality standards of the European Biochar Certificate. As the first carbon removal project to be evaluated by global ratings agency, Be Zero Carbon, First Climate’s biochar program was awarded an “A” rating. Anfrage über my.FirstClimate Kontakt aufnehmen Nachhaltige Entwicklung Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN. Good Health and Well-Being Pflanzenkohle hat die Fähigkeit, Schwermetalle zu absorbieren. Dadurch kann sie dazu beitragen die Gesundheitsgefahren durch diese Stoffe zu reduzieren. Clean Water and Sanitation Der Einsatz von Pflanzenkohle erhöht das Wasserrückhaltevermögen des Bodens. Sie trägt dazu bei, Schadstoffe im Boden zu binden und die Auswaschung von Dünger zu reduzieren. Damit hat sie positive Wirkung auf die Grundwasser-Qualität. Affordable and Clean Energy Einmal gestartet, läuft der Pyrolyseprozess energieautark ab. Ausgekoppelte Wärmeenergie aus dem Prozess steht außerdem für die weitere nachhaltige Nutzung zur Verfügung. Decent Work and Economic Growth Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Pflanzenkohle machen sie zu einem attraktiven Produkt, das dazu beitragen kann, Profitabilität in den unterschiedlichsten Branchen - wie beispielsweise der Landwirtschaft, der verarbeitenden Industrie oder dem Bausektor zu steigern. Industry, Innovation and Infrastructure Biomasseabfälle werden in Pflanzenkohle umgewandelt und in der Landwirtschaft oder in langlebigen Materialien verwendet, um eine dauerhafte Kohlenstoff-Senke zu schaffen. Der Einsatz von Pflanzenkohle trägt dazu bei, Nachhaltigkeit und Innovation in der Wirtschaft zu stärken. Sustainable Cities and Communities Stadtverwaltungen können Pflanzenkohle ausbringen und in den Boden einarbeiten, um Regenwasser leichter und effektiver zurückzuhalten und damit die Pflanzen und das städtische Leben widerstandsfähiger gegen extreme Hitze zu machen.und damit die Pflanzen und das städtische Leben widerstandsfähiger gegen extreme Hitze zu machen. Responsible Consumption and Production Die Anwendung von Pflanzenkohle in der Landwirtschaft verbessert die Düngeraufnahme und trägt zur Bodengesundheit bei. Das führt zu höheren und stabileren Erträgen im Anbau. Climate Action Pflanzenkohle stellt eine dauerhafte Kohlenstoffsenke dar. Aufgrund ihrer porösen Struktur bietet Pflanzenkohle auch Lebensraum für nützliche Bodenmikroorganismen und fördert so gesündere und produktivere Böden. Good Health and Well-Being Biochar has the ability to absorb harmful heavy metals. In this way, it can reduce the damaging effects of these and other pollutants to the health and well-being of living creatures. Clean Water and Sanitation The application of biochar increases water retention capabilities in soil and helps capture and immobilize soil contaminants, limits fertilizer run-off, and thereby enhancing groundwater quality. Affordable and Clean Energy The pyrolysis process is self-sustaining and provides a surplus of renewable energy. The produced renewable energy can be used to continually provide energy to the pyrolyisis equipment. Decent Work and Economic Growth The vast application possibilities of biochar create various sustainable economic opportunities, adding to profitability and multi-usage in the agriculture, manufacturing, and building industry sectors. Industry, Innovation and Infrastructure Biomass waste is converted biochar and applied in agriculture or long-lived materials to generate a permanent carbon sink. Biochar from this project adds unique properties to concrete, supporting a resilient infrastructure and promoting sustainable industrialization and innovation. Sustainable Cities and Communities Municipal authorities can apply and mix biochar into soil to retain rainwater more easily and effectively, making plants and ultimately urban life more resilient to extreme heat conditions. Responsible Consumption and Production Applying biochar improves in agriculture limits fertilizer run-off and contributes to soils regeneration and resilience. Improved nutrient availability and soil health may result in higher and more stable crop yields in agricultural applications. Climate Action Biochar provides a permanent carbon sink. With its porous nature, biochar also provides a habitat for beneficial soil microorganisms, fostering healthier and more productive soils. Projektbilder Projektvideo Project video Projektvideo Project video
- Nigeria-Kenia-Sauberes-Trinkwasser
Das Projekt trägt dazu bei, die Trinkwasserversorgung von Schulen in Afrika zu verbessern und Emissionen zu reduzieren. ✓Afrika ✓Klimaschutzprojekt Kenia und Nigeria: Sauberes Trinkwasser Kenya and Nigeria: Safe drinking water Homepage Klimaschutzprojekte Projekttechnologie Energieeffizienz Energy Efficiency Emissionsminderung ~60.000 t CO2 e p.a. Projektstandard Key facts Standort: Kenia, Nigeria Projekttyp: Sauberes Trinkwasser Projektbeginn: September 2014 Kenya, Nigeria Safe drinking water September 2014 Download Factsheet Projektportrait Das Projekt ist ein „PoA“ oder Program of Activities, d.h., es besteht aus mehreren Mikro-Projekten. Es leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Trinkwasserversorgung von Schulen in Afrika zu verbessern und gleichzeitig Emissionen aus der Nutzung von Festbrennstoffen zu reduzieren. Die Bereitstellung von sauberem Wasser ist eine tägliche Herausforderung für viele Schulen in aller Welt. Das ineffiziente Abkochen von Wasser ist oft die einzige Option, um die Versorgung der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen. Die gesamte Emissionsersparnis aller Projektaktivitäten zusammen beträgt rund 2.000.000 Tonnen CO2e pro Jahr. This project is a PoA, or program of activities, which means it is comprised of various micro-projects. The project delivers reliable, low-cost water treatment technologies to primarily public schools in developing countries and finances its operation through carbon emission reductions resulting from the displacement of boiling water. In total the project avoids around 2,000,000 tons of carbon emissions per year. Anfrage über my.FirstClimate Kontakt aufnehmen Nachhaltige Entwicklung Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN. No Poverty Das Projekt setzt sich für benachteiligte Männer, Frauen und Kinder ein und hilft Ihnen, ihr Recht auf Zugang zu grundlegenden wirtschaftlichen und natürlichen Ressourcen, Land und Technologie durchzusetzen. Good Health and Well-Being Sauberes Wasser ist eine entscheidende Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden. Das im Rahmen des Projekts aufbereitete Wasser ist sowohl zum Trinken als auch für andere sanitäre Zwecke bestimmt. Quality Education Sicherer Zugang zu sauberem Wasser kann dazu beitragen, dass Schüler regelmäßig die Schule besuchen. Vor durch Wasser übertragbare Krankheiten sind sie geschützt. Gender Equality Das Projekt verbessert besonders die Lebensbedingungen für Frauen und Mädchen. Studien zeigen, dass die Bewältigung der Menstruation für Mädchen und Lehrerinnen einfacher wird, wenn sauberes Wasser und angemessene sanitäre Einrichtungen verfügbar sind. Clean Water and Sanitation Man schätzt, dass mehr als 40% der Durchfallerkrankungen auf eine Ansteckung im Schulumfeld zurückzuführen sind; Die Schülerinnen und Schüler müssen Flüssigkeit zu sich nehmen, aber den Schulen fehlen jedoch die Mittel, ihr Wasser wirksam und sicher aufzubereiten. Decent Work and Economic Growth Das Projekt führt zu sozioökonomischem Fortschritt, da die Kosten für das Abkochen und den Kauf von Wasserflaschen eingespart werden. Laut WHO rentieren sich Investitionen in Wasser und sanitäre Anlagen mit 4,3 US-Dollar pro investiertem Dollar. Climate Action Das Projekt trägt zu einem geringeren Biomasseverbrauch und somit zur Verringerung der Luftverschmutzung in Innenräumen bei. Die Wasserfiltersysteme machen das Abkochen überflüssig und verringern so, dass CO2, CH4, Kohlenmonoxid und andere giftige Partikel freigesetzt werden. No Poverty The project works to ensure that all men, women, and children, in particular, the poor and the vulnerable, have equal rights to basic economic resources, as well as land, natural resources, and technology. Good Health and Well-Being Safe water is a vital prerequisite for good health and well-being. The water sanitized in the project is for drinking and other sanitary uses, particularly for female students. Quality education An effective learning environment cannot be achieved when unsafe. Dependable water security can ensure students attend school regularly and are protected against waterborne illnesses, as well as support the human right to education. Gender equality The project helps create improved gender ratios when safe water is combined with improved sanitation services as menstruation management becomes easier for girls. Clean Water and Sanitation It is estimated that over 40% of diarrhea cases are attributable to the school environment; students need to hydrate at school. However, schools lack the means to effectively and safely treat their water. Decent work and economic growth The project contributes to socio-economic progress by saving costs of boiling and buying bottled water. WHO states that investing in water and sanitation provides a US $4.3 return on every dollar invested, lowering healthcare costs, and increasing workplace productivity. Climate Action The project contributes to reduced biomass consumption and a corresponding decrease in indoor air pollution. The water filtration systems can replace boiling, thus reducing CO2, CH4, carbon monoxide and toxic particulate matter emissions. Projektbilder Projektvideo Project video Projektvideo Project video
- CORSIA CO2-Zertifikate | First Climate
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- SBTi v2.0 Webinars | What's new with SBTi v2.0? | First Climate AG
First Climate prepared a webinar series so that you can best prepare for the SBTi v2.0 changes. Our experts will break down the new requirements and translate them into practical implications for your business. SBTi Corporate Net-Zero Standard V2.0: Moving from Targets to Action What's changing for companies with science-based targets Oct 2026 | Webinar Series | First Climate | English Corporate Net-Zero Standard V2.0 Old target, new rules? Version 2.0 of the SBTi Corporate Net-Zero Standard signals a focus shift from climate targets to climate action. But what does that mean for companies concretely? And what tools do companies have available to them under the new standard? Our First Climate team prepared a webinar series so that you can best prepare for the changes. Our experts will break down the new requirements and translate them into practical implications for your business. Practical insights on what measures and instruments are accepted under the new SBTi V2.0 Free, and online. Sign up for the whole series, or just one webinar that sparks your interest! Expert speakers from renewable energy teams, carbon teams, and SBTi consulting teams. The SBTi V2.0 Webinar Series (English) Beyond the Spot Market: Smart Sourcing for Future Carbon Removal Needs Mi., 21. Okt. With the SBTi Net-Zero Standard V2.0, forward-looking procurement for carbon removals is becoming an increasingly important part of long-term carbon planning. Join this focused 30-minute webinar to learn what companies should already consider today when planning for future removal needs. Teilen Register Will today's credits still count? Ongoing Emissions Responsibility (OER) under SBTi V2.0 Mi., 14. Okt. Even on a credible path to Net Zero, emissions remain for years. With the concept of OER, the SBTi Net-Zero Standard V2.0 introduces a framework for addressing these emissions, which is set to gradually become mandatory for large companies starting 2035. Learn what OER could mean in practice. Teilen Details SBTi Net-Zero Standard V2.0: EACs, Biomethane, and the Procurement Choices Ahead Mi., 07. Okt. Can companies continue their current EAC procurement under SBTi Net-Zero Standard V2.0? Join this focused 30-minute webinar to learn about the practical implications for renewable electricity procurement and explore other innovative options that can help address harder-to-decarbonize energy use. Teilen Details Webinars Meet the Speakers Vincent Erasmy Carbon Competence First Climate Lotus Shaheen Renewable Energy First Climate Morten Baumann Renewable Energy First Climate Sid Petersen Managing Director First Climate Consulting Nino Berta Senior Project Manager Technical Removal Solutions First Climate Marisa Kunze Head of Carbon Asset Development First Climate Speakers Don't miss out on future webinars Sign up for our newsletter to get the latest on coporate climate action. For additional information, please send an email to marketing@firstclimate.com newsletter sign up



