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- First Climate ist Klimaschutz-Partner der Reitsport-Weltmeisterschaft 2022
Herning2022 kompensiert CO2-Emissionen des Events mit First Climate Vom 6. bis 14. August kommen Pferdesportler und Fans des Reitsports bei der ECCO FEI Weltmeisterschaft Herning – Dänemark 2022 zusammen. Als offizieller Partner kompensiert First Climate den CO2-Fußabdruck des Events im Auftrag des Veranstalters Herning2022. Im Solution Square bietet First Climate Besuchern die Möglichkeit, ihre Reiseemissionen direkt vor Ort über die Footprint-App auszugleichen. Die Pferdesport-Weltmeisterschaft (engl. ECCO FEI World Championships) in Herning, Dänemark, wird in drei Stadien ausgerichtet. Rund 550 Wettkämpfer aus 49 Ländern treten in vier verschiedenen Disziplinen an: Dressur, Springen, Voltigieren und Para-Dressur. Dass ein Event dieser Größenordnung Emissionen erzeugt, ist unvermeidbar. Aus diesem Grund hat es sich der Veranstalter Herning2022 zum Ziel gesetzt, einen neuen Maßstab für die Nachhaltigkeit von Sportveranstaltungen setzen. Das zeigen die vielen bereits getroffenen Nachhaltigkeits-Maßnahmen. Als größter Verursacher von CO2-Emissionen wurde die Anzahl der Gummimatten, die unter den Reitplatzböden verwendet werden, reduziert; die verbleibenden Matten werden auch weiterhin in Reitsportanlagen eingesetzt. Die Schiedsrichterhäuschen, Schleifen und Schärpen für die Sieger werden lokal aus recycelten Materialien hergestellt. Die Podien bestehen aus FSC-zertifiziertem Holz, sind langlebig und können wiederverwendet werden. Sanitäre Einrichtungen sind so konzipiert, dass sie nur eine minimale Wassermenge verbrauchen. Nach der Veranstaltung werden die Pflanzen und Blumen, die die Wände und Podien schmücken, entweder erneut angepflanzt oder gehen an dänische Pflegeheime. Außerdem wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Herning und der Growing Trees Network- Stiftung in der Nähe des Austragungsortes ein Wald gepflanzt – der World Championship Forest. Die bepflanzte Fläche entspricht 30 Fußballfeldern. Da aber trotz dieser Maßnahmen nicht alle Emissionen vermieden werden können, geht Herning2022 in seinem Engagement noch einen Schritt weiter, um das Event möglichst umweltfreundlich zu gestalten. So hat sich das Unternehmen mit First Climate zusammengetan, um die unvermeidbaren Restemissionen der Veranstaltung zu kompensieren. Vor diesem Hintergrund hat Herning2022 alle nationalen Reitsportverbände, die an der Veranstaltung teilnehmen, eingeladen, sich auf freiwilliger Basis finanziell an der Kompensation der veranstaltungsbedingten Restemissionen, zu beteiligen. Dies geschieht über die Unterstützung des zertifizierten Sah-Windkraftprojekts im Nordwesten der Türkei. Durch das Projekt wird die saubere Stromerzeugung in den türkischen Provinzen Balikesir und Bursa gefördert. Es trägt auf diese Weise zum Ausbau der erneuerbaren Energien in der Türkei bei und schafft darüber hinaus Beschäftigungsmöglichkeiten für die Menschen in der Projektregion. „Wir haben intensiv daran gearbeitet, die Treibhausgas-Emissionen der Veranstaltung durch diverse Maßnahmen zu reduzieren, doch es verblieben immer noch Restemissionen. Um diese auszugleichen, haben wir uns bewusst für die Zusammenarbeit mit unserem Kompensationspartner First Climate entschieden. Durch die Unterstützung des türkischen Windkraftprojekts stellen wir sicher, dass die ECCO FEI Weltmeisterschaft ohne negative Auswirkungen auf das Klima ausgetragen werden kann“, so Jens Trabjerg, CEO Sports bei Herning2022. First Climate im Solution Square First Climate gleicht nicht nur die Restemissionen der Veranstaltung aus, sondern ist außerdem im Solution Square – einem Ausstellungsbereich auf dem Event-Gelände, der dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet ist – vertreten. Am First Climate-Stand haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, ihren eigenen reisebedingten CO2-Fußabdruck mithilfe der Footprint-App direkt vor Ort zu berechnen und zu kompensieren. Das Tool ermöglicht die unkomplizierte Erfassung der mit ihrer An- und Abreise verbundenen Emissionen und bietet Nutzern die Gelegenheit, diese sogleich zu kompensieren, indem sie ein Waldschutzprojekt in Pará, Brasilien, finanziell unterstützen. Das Projekt schützt 150.000 Hektar Amazonas-Regenwald vor illegaler Abholzung und somit den Lebensraum der Einheimischen sowie gefährdeter Tierarten. Auf diese Weise können die Besucher die Veranstaltung genießen und gleichzeitig etwas für den Klimaschutz tun. Mike Hatert, COO der First Climate Markets AG, ist zusammen mit weiteren First Climate-Expertinnen und Experten am Ort des Geschehens und berichtet begeistert: „Es ist aufregend, ein Sportevent dieser Größenordnung zu unterstützen, insbesondere da Herning2022 bereits im Vorfeld mit diversen ambitionierten Nachhaltigkeits-Initiativen ein beeindruckendes Klimaschutz-Engagement gezeigt hat. Es ist schön, zu sehen, dass hier ein aktiver Beitrag dazu geleistet wird, Sportveranstaltungen möglichst klimaschonend zu gestalten. Wir hoffen, mit unserem Angebot der direkten, individuellen CO2-Kompensation über die Footprint-App im Laufe der Veranstaltung möglichst viele Besucherinnen und Besucher für mehr Klimaschutz zu sensibilisieren.“ Weitere Informationen zum Nachhaltigkeits-Engagement von Herning2022 finden Sie hier.
- Eine Frage der Identität
First Climate definiert Vision, Mission und Unternehmenswerte Was macht First Climate aus? Worauf basiert der Kern der Unternehmensidentität? Lesen Sie hier, welche Vision, Mission und Firmenwerte das unternehmerische Selbstverständnis von First Climate prägen. Als Anbieter für Klimaschutzlösungen steht bei First Climate der Einsatz für die Bewältigung der Klimakrise an vorderster Stelle. Zusammen mit unseren Kunden und Partnern positiven Klimanutzen zu schaffen, ist fester Bestandteil der First Climate Firmenidentität. Denn First Climate hat das Ziel, die Zukunft positiv und aktiv mitzugestalten, indem das Unternehmen andere Organisationen auf dem Weg hin zur Dekarbonisierung begleitet. Daher lautet die Unternehmens-Vision: Wir treiben den Wandel zur Netto-Null-Gesellschaft voran. Rechtzeitig, um unseren Planeten lebenswert zu erhalten. Dieses Ziel lässt sich nur mit zukunftsfähigen Lösungen erreichen, die es Unternehmen ermöglichen, Treibhausgasemissionen wirksam zu reduzieren, zu vermeiden, oder der Atmosphäre aktiv CO2 zu entziehen. Das spiegelt sich auch in der First Climate-Mission wider: Intelligente Klimalösungen liefern. Organisationen auf ihrem Weg zu Net Zero unterstützen. Messbare Klimawirkung ermöglichen. Einen weiteren wichtigen Baustein der Firmenidentität bilden bei First Climate die Grundwerte, denn sie legen fest, welche Prinzipien die tägliche Arbeit und das Miteinander prägen. First Climate-CEO, Olaf Bachert, betont, wie bedeutsam das Zusammenspiel all dieser Faktoren für das Selbstverständnis und die Ausrichtung des Unternehmens ist: „Für First Climate ist es nicht nur essenziell, eine klare Vision und Mission zu haben, sondern auch über ein festes Gerüst an Grundwerten zu verfügen, die uns sowohl intern im Arbeitsalltag als auch extern im direkten Kontakt mit unseren Ansprechpartnern leiten. Sie definieren, was uns wichtig ist und wie wir unsere Arbeit heute, morgen und in Zukunft gestalten möchten.“ Die First Climate-Unternehmenswerte auf einen Blick: · Respekt · Transparenz und Qualität · Kundenorientierung · Leidenschaft · Innovation Sie möchten mehr über die Vision, die Mission und die Unternehmenswerte von First Climate erfahren? Lesen sie hier alles Wissenswerte rund um die Corporate Identity bei First Climate oder sehen Sie sich unser Video zu dem Thema an: https://www.firstclimate.com/what-we-stand-for
- Zwei neue Serviceangebote auf my.FirstClimate
Neue Anwendungen unterstützen Sie bei der Entwicklung Ihrer Klimaschutz-Reise Die Plattform my.FirstClimate erweitert ihr Serviceangebot in zwei attraktiven Bereichen. Ein neues Modul hilft Kundinnen und Kunden, geeignete Klimaschutzprojekte anzufragen, um ihr Klimaschutzengagement voranzutreiben. Zudem wird im Oktober ein exklusives Online-Buchungssystem für Consulting-Workshops freigeschaltet. Das neue Projektanfrage-Tool bietet eine einfache Möglichkeit, Informationen zur Verfügbarkeit effektiver Klimaschutzprojekte zu erhalten, indem Sie die verfügbaren Optionen entsprechend Ihrer Präferenzen und Projektkriterien filtern. Sie können die Projektsuche zum Beispiel nach den folgenden Kriterien filtern: · Projekttyp · Projektstandard · Fokus auf SDGs und Klimaschutzmaßnahmen · Projektstandort Die Bearbeitung Ihrer Anfrage erfolgt dann über die my.FirstClimate-Plattform. Das Tool ermöglicht es Ihnen, Projekte anzufragen, die genau auf die von Ihnen gewünschte positive Klimawirkung ausgerichtet sind. Besuchen Sie unsere Website und wählen Sie den Button „Jetzt anfragen“, um Klimaschutzprojekte anzufragen. Zunächst werden zwei 90-minütige Workshops angeboten, die die Themen „Einführung in die Welt der Science-based Targets“ und „Einführung in den Klimawandel und Klimaschutzmaßnahmen“ beleuchten. Alle Workshops werden von Expertinnen und Experten aus den First Climate Consulting-Teams geleitet. Die Einführungsworkshops können auf die individuellen Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen sowie für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem öffentlichen Sektor zugeschnitten werden. Das neue Buchungssystem wird direkt über die my.FirstClimate-Plattform abrufbar sein. Weitere Details und einen Link zum neuen Service finden Sie im nächsten First Climate-Newsletter. In der Zwischenzeit können Sie unser Team hier kontaktieren, um mehr über das neue Angebot zu erfahren.
- Barolo-Projekt leitet Bauphase ein
43 Fotovoltaikanlagen der First Climate Solar Investments werden Zug um Zug fertiggestellt Im Piemont in Italien sind die ersten drei Fotovoltaik-Anlagen des Barolo-Projektes mechanisch fertiggestellt worden und können nach Elektrifizierung und Abnahme durch den Netzbetreiber in Betrieb gehen. Damit hat das zukunftsweisende Erneuerbare-Energien-Projekt des First Climate Spin-Offs First Climate Solar Investments (FCSI) einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht. Das „Barolo-Portfolio“ umfasst 43 Fotovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 29 MWp, die vornehmlich auf Dächern von Gewerbegebäuden errichtet werden. Damit ist Barolo eines der größten Projekte seiner Art unter dem aktuellen FER1-Solar-Förderprogramm der italienischen Regierung (wir berichteten). Mit der jetzt erfolgten Fertigstellung der ersten drei Anlagen mit zusammen rund 1,85 MW Erzeugungsleistung hat das Projekt die finale Stufe der Projektentwicklung erreicht. Bis ca. Mitte 2023 werden alle Anlagen des Projekts an das lokale Stromnetz angeschlossen sein und dann gemeinsam rund 35 GWh erneuerbaren Sonnenstrom pro vollem Betriebsjahr erzeugen. Damit liegt das Projekt trotz der aktuell angespannten Lage im Hinblick auf die Beschaffung von Material und Baustoffen genau im Zeitplan. „Dadurch, dass jetzt immer mehr Dachflächen mit Solarmodulen ausgestattet werden, werden auch viele Unternehmen in der Nachbarschaft unserer Anlagen auf das Projekt und unsere damit verbundenen Aktivitäten aufmerksam. Wir haben schon mehrere konkrete Anfragen von Interessenten erhalten, die ebenfalls ihre Dächer bereitstellen wollen und die günstige Solarenergie selbst nutzen möchten“, freut sich Julian Schirm, Business Development Manager bei der FCSI. Die Erweiterung um weitere Portfolien ist für das nächste Jahr fest eingeplant. Attraktive Stromversorgungs-Konditionen für teilnehmende Unternehmen Für Unternehmen ergeben sich durch die Teilnahme am Projekt konkrete Vorteile. Nicht zuletzt können sie sich durch die Direktabnahme des erzeugten Stroms attraktive Konditionen für ihre Stromversorgung sichern, die aktuell sehr deutlich unter den lokalen Stromkosten liegen. Gerade für das produzierende Gewerbe können auch Lastspitzen geglättet und zusätzlich Kosten gesenkt werden. Bei Asbestdächern übernimmt FCSI die Sanierung und für Dachbesitzer entsteht eine attraktive jährliche Pachtzahlung. Das spiegelt sich auch in den jetzt fertiggestellten Anlagen wider: Eine der Anlagen dient allein dem Direktverbrauch des Unternehmens, auf dessen Gebäude sie errichtet wurde (keine geplante Einspeisung in das öffentliche Netz). Die anderen Anlagen speisen hingegen den durch sie produzierten grünen Strom mehrheitlich planmäßig in das Übertragungsnetz ein. Auch hier profitiert der Dachbesitzer, jedoch nur über die Dachpacht bzw. Dachsanierung.
- Investition in effektiven Klimanutzen
First Climate erwirbt Beteiligung an everi GmbH / Unterstützung von Projektvorhaben First Climate beteiligt sich an der everi GmbH aus Hamburg und schließt eine strategische Partnerschaft mit dem Unternehmen, das zertifizierte Klimaschutzprojekte entwickelt sowie Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien plant und umsetzt. Als Teil der Partnerschaft unterstützt First Climate auch die Finanzierung von Projekten im Entwicklungsportfolio von everi. Die Investition in everi ist Teil der Expansionsstrategie von First Climate. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, das Angebot an Klimaschutz-Dienstleistungen durch eigenes Wachstum, aber auch durch strategische Beteiligungen und Akquisitionen weiter auszubauen. Wie First Climate unterstützt everi Unternehmen und öffentliche Auftraggeber bei der Erarbeitung und Umsetzung individueller Klimastrategien. Dazu gehört auch die Entwicklung von zertifizierten Klimaschutzprojekten, die an verschiedenen Standorten weltweit – unter anderem auch in Deutschland – umgesetzt werden. Mit der Beteiligung und den beschlossenen Projektinvestitionen unterstützt First Climate die Wachstumsziele von everi und trägt dazu bei, den Klimanutzen aktueller und zukünftiger Projekte in den nächsten Jahren weiter auszubauen. „Bei der Bekämpfung der Klimakrise geht es heute insbesondere um die Frage, wie schnell wir effektive Lösungen und Maßnahmen realisieren können“, erklärte First Climate-CEO Olaf Bachert anlässlich der Unterzeichnung des Beteiligungsvertrags. „Mit unserer Beteiligung an everi sichern wir uns den Zugang zu einem Portfolio bereits zertifizierter sowie in Entwicklung befindlicher Klimaschutzprojekte, die wir gemeinsam schnell und umfassend umsetzen wollen.“ Entwicklung von zukunftsweisenden CO2-Senken- und Emissionsminderungs-Projekten Zu den Projektvorhaben von everi gehören insbesondere naturbasierte CO2-Senkenprojekte – beispielsweise das Pflanzen von Mangrovenwäldern – sowie Projekte zur Energieeinsparung durch die Verbreitung effizienter Kochherde für Haushalte in Afrika und Asien. Beide Projekttypen generieren neben der eigentlichen Klimawirkung auch umfangreichen sozio-ökonomischen Zusatznutzen. So schaffen sie unter anderem Arbeitsplätze und Bildungsangebote in den Projektregionen, und reduzieren Brennstoffkosten für die Familien vor Ort. everi ist aber auch innerhalb Deutschlands im Bereich regenerative Landwirtschaft tätig. „Unser Ziel ist es, den Beitrag, den wir mit unseren Projekten zur Vermeidung und Reduktion von Emissionen leisten, massiv und nachhaltig auszubauen. Wir freuen uns, mit First Climate einen etablierten und renommierten Partner aus der Branche an unserer Seite zu haben, der gemeinsam mit uns an der Erreichung dieses Ziels arbeitet. Die Partnerschaft gibt uns die Möglichkeit, unsere Projekte und Aktivitäten insgesamt weiter zu skalieren“, so die everi-Gründer und Geschäftsführer, Wolfgang Brückner und Sid Petersen. Komplementäre Strukturen als Basis für gemeinsames Wachstum Auch Mirco Thelen, Investment Manager beim First Climate-Investor. HANNOVER Finanz, sieht in der First Climate-Beteiligung an everi und der vereinbarten Zusammenarbeit der beiden Unternehmen großes Potenzial: „Als Investor unterstützen wir unsere Beteiligungsunternehmen, Wachstumschancen aktiv zu nutzen. Der Einstieg von First Climate bei everi ist eine klassische Win-Win-Situation, durch die der Unternehmenswert beider Partner nachhaltig steigt. Wir freuen uns, First Climate auf diesem Wachstumspfad begleiten zu können.“ Über everi Die everi GmbH wurde 2021 mit dem Ziel gegründet, zertifizierte Klimaschutzprojekte in großem Maßstab umzusetzen. Das Startup hat zertifizierte Klimaschutzprojekte weltweit im Portfolio sowie weitere Projekte in der Entwicklung. Im Fokus der Projekte steht neben der CO2-Reduktion auch der sozioökonomische Nutzen für die lokale Bevölkerung. Zusätzlich ist everi ein kompetenter Partner und Berater für die Entwicklung und Umsetzung von Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien. Bereits innerhalb des ersten Geschäftsjahres konnte everi zahlreiche namhafte Kunden auf dem Weg zu einer verbesserten Klimabilanz begleiten.
- Weihnachtsspende für saubere Meere
First Climate unterstützt in diesem Jahr die gemeinnützige Organisation Healthy Seas Im Rahmen unserer jährlichen Weihnachtsaktion „Spende statt Geschenke“ unterstützt First Climate in diesem Jahr Healthy Seas – eine Organisation, die sich weltweit für den Schutz der maritimen Fauna einsetzt. Mit der Spende möchten wir einen Beitrag zu der Arbeit von Healthy Seas und ihren Säuberungs-, Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen leisten. Saubere Meere rund um den Globus – so lautet die Mission von Healthy Seas. Die Organisation bekämpft seit 2013 das sogenannte „Ghost Fishing“, bei dem Meeresmüll insbesondere aus verlorenen oder zurückgelassenen Fischereiausrüstungen zur tödlichen Gefahr für Fische und andere Meerestiere wird. Gemeinsam mit freiwilligen Tauchern und Fischern führt Healthy Seas Säuberungsaktionen und Aktivitäten zur Vermeidung von Meeresabfällen durch, bei denen sie die zurückgelassenen Netze bergen. Auf diese Weise konnten bisher mehr als 700 Tonnen Meeresabfälle geborgen sowie Tausende von Meeresbewohnern gerettet werden. Eine Reise von "Waste to Wear" Außerdem setzt sich Healthy Seas für Nachhaltigkeit ein, indem es mit Partnern in der Recycling- und Textilindustrie zusammenarbeitet, die geborgenen Abfallnetze zu Kleidung, Accessoires, Teppichen und zu vielem mehr verarbeiten. Zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Themen Meeresverschmutzung und -schutz und zur besseren Vermeidung künftiger Anhäufungen von marinen Abfällen, organisiert Healthy Seas darüber hinaus Kampagnen, Bildungsprogramme und Präventionsaktionen. Um den Einsatz von Healthy Seas finanziell zu unterstützen, fließt die diesjährige First Climate-Weihnachtsspende direkt in ihre zahlreichen Initiativen. „Meeresverschmutzung geht uns alle an. Reinigungs-, Bildungs- und Präventionsmaßnahmen zur Bewahrung des wertvollen wie einzigartigen Ökosystems Meer ganz allgemein und der marinen Biodiversität im Speziellen sind in Zeiten des sich immer weiter ausbreitenden Artensterbens so wichtig wie nie. Wir sind beeindruckt von der Leidenschaft und dem Engagement, mit dem das Healthy Seas-Team sich für den Schutz unserer Ozeane einsetzt und möchten mit unserer Spende einen Beitrag zur Unterstützung dieser wichtigen Arbeit leisten“, so Olaf Bachert, CEO der First Climate Markets AG. Für nähere Informationen zu unserer Weihnachtsaktion und zum Wirken von Healthy Seas, besuchen Sie unsere Aktionsseite.
- First Climate investiert in Klimaschutz-Start-up Glacier
Strategische Partnerschaft bei Klimaschutz-Weiterbildung für Unternehmen First Climate wird Lead-Investor der aktuellen Finanzierungsrunde der österreichischen Glacier Carbon Reduction GmbH. Das gaben beide Unternehmen anlässlich der Vertragsunterzeichnung in Wien bekannt. First Climate erwirbt mit seinem Investment-Anteil eine Beteiligung an dem Start-up, das auf Lösungen für Klimaschutz-Weiterbildungen in Unternehmen spezialisiert ist. Die strategische Partnerschaft mit First Climate ermöglicht es Glacier, seinen Wachstumskurs fortzusetzen und seine Angebotspalette auszuweiten. Das Engagement bei Glacier und die geplante enge Zusammenarbeit mit dem Start-up ermöglichen First Climate den Zugang zu den Online-Kursen der Glacier Climate Academy sowie zu allen anderen Angeboten von Glacier im Bereich Klima-Know-how-Transfer und Mitarbeiterengagement. Damit baut First Climate im Rahmen der eigenen Expansionsstrategie das Portfolio an Klimaschutz-Dienstleistungen für Unternehmen weiter aus. Wissensmanagement als Baustein unternehmerischer Klimastrategien Olaf Bachert, CEO von First Climate, sagt: „Die Klimakrise verändert die Art, wie Unternehmen sich strukturieren und wie sie arbeiten. Erfolgreiches Wissensmanagement und die Aktivierung der Belegschaften sind zentrale Voraussetzungen, um diesen Wandel aktiv zu gestalten. Durch unser Engagement und die Zusammenarbeit mit Glacier werden wir unseren Kunden zukünftig auch in diesem Bereich innovative Lösungen für die erfolgreiche Dekarbonisierung anbieten können, um sie noch besser bei der Erreichung ihrer Klimaziele zu unterstützen.“ Erfolgreiches Klimaschutz-Start-up Glacier wurde im Jahr 2020 gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, Klimaschutzwissen einfach und verständlich zu machen und in jedem Unternehmen zu verankern. Dafür bietet das Start-up mit Online-Kursen auf seiner Lernplattform – der „Glacier Climate Academy“ – sowie in der jährlichen Aktionswoche – der „Glacier Climate Week“ – zwei unterschiedliche Programme, um Bewusstsein, Klimawissen und -kompetenzen bei den Belegschaften in Unternehmen weiterzuentwickeln. Seit der Unternehmensgründung konnte Glacier bereits mehr als 170 Unternehmen gewinnen und Klimaschutzwissen an über 30.000 Mitarbeitende in Österreich vermitteln, darunter Bank Austria, Magenta, Microsoft, ÖBB oder Verbund, aber auch zahlreiche KMUs. Mit der Kapitalerhöhung sichert sich Glacier frisches Kapital für die weitere Unternehmensentwicklung. Die aktuelle Finanzierungsrunde mit First Climate als größtem Einzelinvestor ermöglicht dem Unternehmen die Expansion, vor allem im deutschen Markt, sowie den Ausbau der Weiterbildungsprogramme und die Weiterentwicklung der Lernplattform. Andreas Tschas und Rainhard Fuchs, die beiden Gründer von Glacier, erklären: „Unser Antrieb war es von Anfang an, Klimakompetenzen durch Wissen zu vermitteln sowie Unternehmen und ihre Belegschaften dabei zu unterstützen, die Dekarbonisierung der Wirtschaft aktiv und erfolgreich zu gestalten. Die Partnerschaft mit First Climate gibt uns die Möglichkeit, unsere Vision des Aufbaus der größten und effektivsten Klimaschutz-Lernplattform im Unternehmensbereich weiter voranzutreiben und Klimaschutz in der DNA aller Unternehmen zu verankern.“ „Hier wird eine zukunftsorientierte unternehmerische Vision umgesetzt…“ Auch Mittelstandsinvestor, HANNOVER Finanz, der als Anteilseigner von First Climate das aktuelle Beteiligungsprojekt begleitet hat, sieht in der Zusammenarbeit zwischen First Climate und Glacier große Entwicklungsperspektiven. „Das Engagement für nachhaltige Entwicklung und Klimaeffizienz spielt im Unternehmensbereich eine zunehmend wichtige Rolle“, sagt HANNOVER Finanz Investment Manager und First Climate-Aufsichtsratsmitglied Mirco Thelen. „Wir freuen uns vor diesem Hintergrund über den erfolgreichen Expansionskurs von First Climate. Hier wird eine zukunftsorientierte unternehmerische Vision umgesetzt und mit gesellschaftlichem Mehrwert ausgebaut.“ Für First Climate ist die Beteiligung bereits das zweite Investmentprojekt innerhalb weniger Monate. Zuletzt hatte das Unternehmen im November die Beteiligung an der Projektentwicklungs- und Strategieberatungsgesellschaft everi aus Hamburg bekanntgegeben. Über First Climate First Climate ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen in den Bereichen CO2-Management und regenerative Energieversorgung für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Das Unternehmen entwickelt und finanziert verifizierte Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt. Durch die Unterstützung dieser Projekte können Unternehmen zum Ausgleich eigener Emissionen beitragen und nachhaltige Entwicklung in den Projektregionen fördern. Durch den Zugang zu einem breiten Netzwerk von globalen Partnern und mit Expertise in der bedarfsgerechten Bereitstellung von erneuerbaren Energien bietet First Climate Unternehmen außerdem individuelle Optionen für die Reduzierung ihres energiebezogenen CO2-Fußabdrucks. www.firstclimate.com Über Glacier Das österreichische Unternehmen Glacier mit Sitz in Wien verankert seit 2020 den Nachhaltigkeitsgedanken in Unternehmen. Gegründet wurde es von CEO Andreas Tschas und CCO Rainhard Fuchs. Bei Glacier verbindet die Mitarbeiter*innen das Ziel, Klimaschutzwissen in der DNA jedes Unternehmens zu verankern. Glacier ermöglicht es Unternehmen und ihren Mitarbeiter*innen mit der Climate Academy, Klimaschutz-Fortbildungen in den Arbeitsalltag zu integrieren und das neugewonnene Wissen direkt anzuwenden. In enger Zusammenarbeit mit den Main-Partnern UniCredit Bank Austria, ServiceNow und TPA konnte Glacier in Österreich bereits über 170 Unternehmen für seine Vision gewinnen. Seit 2021 unterstützt Glacier auch die UN Global Compact Corporate Responsibility-Initiative und ihre Prinzipien in den Bereichen Menschenrechte, Arbeit, Umwelt und Anti-Korruption. www.glacier.eco. Über die HANNOVER Finanz Gruppe Die 1979 gegründete HANNOVER Finanz verfügt über mehr als 40 Jahre Erfahrung als Eigenkapitalpartner für den Mittelstand. Das Private-Equity-Haus mit Sitz in Hannover und einem Büro in Wien gehört zu den ersten Wagniskapitalgebern für die DACH-Region in Deutschland und ist eine inhabergeführte Beteiligungsgesellschaft in zweiter Generation. Namhafte Unternehmen wie Fielmann, Rossmann oder AIXTRON haben ihr Wachstum mit Beteiligungskapital der HANNOVER Finanz realisiert und die unternehmerische Begleitung in Anspruch genommen. Seit der Gründung hat der Eigenkapitalpartner für den Mittelstand über 250 Projekte abgeschlossen und über zwei Milliarden Euro investiert. Beteiligungsanlässe sind hauptsächlich Wachstumsfinanzierungen und Nachfolgeregelungen solider mittelständischer Unternehmen ab 20 Millionen Euro Jahresumsatz. Neben Mehrheitsbeteiligungen übernimmt die HANNOVER Finanz Gruppe als eine der wenigen Beteiligungsgesellschaften in Deutschland auch Minderheiten. Aktuell gehören 40 Unternehmen zum Portfolio. www.hannoverfinanz.de/en/home/
- Silber-Prämierung für Nachhaltigkeitsengagement
EcoVadis zeichnet First Climate für unternehmerische Nachhaltigkeitsleistung mit Silbermedaille aus First Climate wurde von der renommierten Umwelt-Ratingplattform EcoVadis mit einer Silber-Scorecard für ihr ESG-Engagement ausgezeichnet. Im Rahmen der Erstbewertung gehört First Climate zu den besten 25 Prozent der geprüften Unternehmen im Bereich der betrieblichen Nachhaltigkeit. Innerhalb der vier Hauptbewertungsbereiche erhielt das Unternehmen durchweg gute Bewertungen. Für die Teilnahme am EcoVadis Nachhaltigkeits-Audit durchlief First Climate einen strengen Prüfsprozess, mit dem EcoVadis weltweit über 100.000 Unternehmen bewertet. Dies erfolgt auf Basis einer ausgefeilten KI-Technologie, die EcoVadis im Rahmen seines Standardprüfprozesses einsetzt. First Climate wurde mit diversen Unternehmen ähnlicher Größe aus ganz Deutschland verglichen. Das Bewertungsmodell deckt Messwerte für sieben Management-Indikatoren ab, die 21 Nachhaltigkeitskriterien in vier Hauptbewertungsbereichen umfassen: „Umwelt“, „Ethik“, „Arbeits- und Menschenrechte“ sowie „nachhaltige Beschaffung“. First Climate schnitt dabei in zwei Bereichen besonders gut ab: „Arbeits- und Menschenrechte“ sowie „Umwelt“. Spitzen-Bewertungen in den Bereichen „Umwelt“ sowie „Arbeits- und Menschenrechte“ Besonders im Bereich „Umwelt“ konnte First Climate mit einer hohen Punktzahl überzeugen. Zurückzuführen ist das vor allem auf die Nutzung erneuerbarer Energien beim Strombezug sowie auf den Einsatz nachhaltiger Produkte und Konsumgüter, wie beispielsweise umweltfreundliche Reinigungsmittel und Trinkwasser in Glasflaschen. Positiv bewertete EcoVadis auch, dass das First Climate-Team aktiv dazu ermutigt wird, Müll konsequent zu trennen, den Stromverbrauch im Büro zu minimieren und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. All das sind Beispiele dafür, wie auch kleine Schritte dazu beitragen, die CO2-Bilanz eines Unternehmens zu reduzieren. Darüber hinaus führte First Climate im Jahr 2021 eine umfassende Berechnung des unternehmerischen CO2-Fußabdrucks durch, die die Scopes 1, 2 und 3 abdeckte. Die unvermeidbaren CO2-Emissionen wurden anschließend zu 100 % über hochwertige Klimaschutzprojekte ausgeglichen. Im Bereich „Arbeits- und Menschenrechte“ hat EcoVadis insbesondere die positive Arbeitskultur des Unternehmens mit einer hohen Gesamtpunktzahl gewürdigt. Interne Maßnahmen bewirken positiven Klimanutzen Heike Natzet, Prokuristin bei First Climate, erklärt: „Als Pionier unter den Anbietern von Klimaschutzlösungen ist First Climate bestrebt, mit gutem Beispiel voranzugehen. Wir passen unsere internen Abläufe kontinuierlich an, um das Unternehmen noch nachhaltiger zu gestalten. So haben wir beispielsweise E-Ladesäulen installiert, an denen unsere Mitarbeitenden ihre Elektrofahrzeuge bequem mit sauberem Strom betanken können. Zudem haben wir eine App zur Messung des persönlichen CO2-Fußabdrucks eingeführt, um unser Team dazu zu ermutigen, nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Wir sind zufrieden mit unserer Leistung im EcoVadis ESG-Rating und die Auszeichnung mit der Silber-Scorecard spornt uns dazu an, noch härter an uns zu arbeiten, um beim nächsten Mal noch bessere Resultate zu erzielen.“ Weitere Informationen über EcoVadis finden Sie hier.
- Investition in digitale Plattformlösung zur EU-Taxonomie
First Climate steigt bei Software- und Beratungs-Start-up VIRIDAD ein First Climate investiert in eine digitale Plattformlösung zur EU-Taxonomie und beteiligt sich an der österreichischen VIRIDAD GmbH. Durch die Kooperation erweitert First Climate das Dienstleistungsangebot des hauseigenen Beratungsteams um eine anpassbare Softwarelösung, die Zugriff auf eine Vielzahl von Services im Zusammenhang mit der EU-Taxonomie bietet. Dem Start-up ermöglicht die Beteiligung die Weiterentwicklung der eigenen Plattform und das Unternehmenswachstum im DACH-Markt. Für First Climate ist die Beteiligung an VIRIDAD ein weiterer wichtiger Baustein der Entwicklung hin zum vollintegrierten Klimaschutz-Servicedienstleister für die Privatwirtschaft und öffentliche Auftraggeber: „Unser Ziel ist es, First Climate zum zentralen Ansprechpartner für alle Aspekte rund um den unternehmerischen Klimaschutz zu machen, und unsere Kunden auf allen Stationen ihrer individuellen Climate Journey mit innovativen Lösungen zu begleiten“, so First Climate-CEO, Olaf Bachert. „Wir freuen uns deshalb sehr darüber, unsere Partner durch die Kooperation mit VIRIDAD zukünftig auch dabei unterstützen zu können, auf die Herausforderungen bei der Umsetzung der EU-Taxonomie zu reagieren, die schon heute viele Unternehmen innerhalb der EU direkt betrifft und in naher Zukunft zu einem echten Megathema werden wird.“ EU-Taxonomie erhöht Handlungsdruck für Unternehmen Die EU-Taxonomie legt als europäisches Regulativ Kriterien für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Wirtschaftstätigkeiten fest. Ziel ist es, Transparenz- und Vergleichbarkeitsmaßstäbe zu schaffen, um Investitionen und Kapitalflüsse stärker an Umweltgesichtspunkten auszurichten. Mit der EU-Taxonomie wird stufenweise eine Berichtspflicht für Unternehmen und Kapitalmarktteilnehmer eingeführt: Aktuell gilt diese bereits für große börsennotierte Unternehmen und Finanzdienstleister. Bis 2026 wird mit der Einführung der sogenannten Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den Vorgaben der EU-Taxonomie weiter ausgedehnt. Langfristig wird das alle Unternehmen in der Europäischen Union betreffen. Digitale Lösung zur kosteneffizienten Umsetzung der EU-Taxonomie Im Rahmen des Software-as-a-Service-Modells von VIRIDAD können Kunden auf der web-basierten Plattform nach individuellem Bedarf ihre Geschäftsaktivitäten auf Konformität mit den Vorgaben der EU-Taxonomie analysieren, Nachhaltigkeitsbewertungen vornehmen und digitale Lösungen für die nicht-finanzielle Berichterstattung nutzen. Für komplexere Aufgaben mit individuellem Beratungsbedarf bietet die VIRIDAD-Plattform, die in Zusammenarbeit mit dem AIT Austrian Institute of Technology entwickelt wurde, außerdem Zugriff auf einen umfangreichen Pool erfahrener Fachexperten, die über die VIRIDAD mit der Bearbeitung individueller Aufgabenstellungen beauftragt werden können. Bei der Unterzeichnung der Verträge in Wien (v.l.n.r): Wolfgang Hribernik, AIT; Andreas Pointvogl, Klemens Marx (beide VIRIDAD) und First Climate-CEO, Olaf Bachert. Kooperation schafft Win-Win-Situation in einem Wachstumsmarkt „Die primären Herausforderungen der EU-Taxonomie für die Unternehmen bestehen in dem Management der ungeheuren Komplexität der Regeln und der umfangreichen Nachweisführung. Hinzu kommt, dass vielen betroffenen Unternehmen der Handlungsdruck noch gar nicht richtig bewusst ist. Dadurch läuft in vielen Fällen die Zeit davon, die es bräuchte, um sich aktiv auf die EU-Taxonomie-Anforderungen vorzubereiten“, erläutert Dr. Klemens Marx, CEO und Co-Founder von VIRIDAD. Häufig könne das dann nur noch mithilfe teurer Beratungsmandate durch spezialisierte Experten ausgeglichen werden. An dieser Stelle setzt die Softwarelösung von VIRIDAD an, die Unternehmen bei der Umsetzung der verpflichtenden Anforderungen der EU-Taxonomie unterstützt sowie eine effiziente und damit zeit- und kostensparende Bearbeitung aller dafür relevanten Prozesse ermöglicht. „Aufbauend auf unserer bestehenden Plattform, werden wir unsere digitalen Lösungen jetzt Schritt für Schritt weiterentwickeln und im Markt wachsen“, so Marx. „Die Investition und die Zusammenarbeit mit First Climate ermöglichen es uns, den nächsten wichtigen Schritt zu gehen und gemeinsam mit unserem Partner langfristigen Mehrwert für unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien zu schaffen.“ Nach den Investitionen in das Hamburger Nachhaltigkeitsberatungs- und Projektentwicklungsunternehmen everi sowie in das Wiener Start-up Glacier, einem Anbieter IT-gestützter Klima-Weiterbildungsprogramme, ist die Kooperation mit VIRIDAD bereits das dritte Beteiligungsprojekt, das First Climate innerhalb weniger Monate erfolgreich abschließen konnte. Über VIRIDAD VIRIDAD macht mit seiner digitalen Plattform durch standardisierte Prozesse und intuitive Oberflächen die EU-Taxonomie einfach, verständlich und beschleunigt die Umsetzung. Die Plattform umfasst alle relevanten Anwendungsfelder der EU-Taxonomie und technische Experten sämtlicher Bereiche stehen in einem Pool zur Lösung individueller Fragestellungen zur Verfügung. VIRIDAD hat seinen Hauptsitz in Wien und seine Mitarbeiter und Partner verbindet die Mission, die nachhaltige Transformation des Wirtschaftssystems mittels innovativer Lösungen und Dienstleistungen weiter zu beschleunigen. Über First Climate First Climate ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen in den Bereichen CO2-Management und regenerative Energieversorgung für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Das Unternehmen entwickelt und finanziert verifizierte Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt. Durch die Unterstützung dieser Projekte können Unternehmen zum Ausgleich eigener Emissionen beitragen und nachhaltige Entwicklung in den Projektregionen fördern. Durch den Zugang zu einem breiten Netzwerk von globalen Partnern und mit Expertise in der bedarfsgerechten Bereitstellung von erneuerbaren Energien bietet First Climate Unternehmen außerdem individuelle Optionen für die Reduzierung ihres energiebezogenen CO2-Fußabdrucks.
- Diese sieben I-REC Trends erwarten Sie im Jahr 2023
Lotus Shaheen, Green Energy Specialist bei First Climate, gibt einen Überblick über wichtige Trends für Zertifikate des International REC Standard (I-RECs) und die zu erwartenden Entwicklungen für 2023. 2022 konnten wir ein weiteres Wachstum der I-REC-Märkte beobachten. Seit der Einführung des Standards ist der globale Markt für I-RECs schnell gewachsen und hat mittlerweile 46 Märkte weltweit erreicht. 2021 wurden insgesamt etwa 85 Millionen Zertifikate stillgelegt – mehr als die Hälfte der Zertifikate im Jahr 2020. In diesem Jahr wird mit einem weiteren Wachstum von I-RECs gerechnet und die erste I-REC-Standardkonferenz (ISC) in Bangkok, Thailand, machte deutlich, dass 2023 auch spannende neue Entwicklungen im Bereich IRECS bereithält. Was können Unternehmen also in diesem Jahr von I-RECs erwarten? Trend 1: Mehr I-RECs verfügbar in Asien und Lateinamerika Einer der auffälligsten Trends auf den I-REC-Märkten ist das schnelle Wachstum der Regionen Asien und Lateinamerika. China ist mit Blick auf das Volumen der weltweit ausgegebenen Zertifikate Spitzenreiter und erreichte im Jahr 2021 einen Höchstwert von ca. 67 Millionen MWh. In den Regionen Lateinamerika und der Karibik dominiert Brasilien mit fast 50 % des Gesamtvolumens der emittierten Zertifikate. Das Land hat 2021 ca. 21 Mio. MWh erreicht. Ausgehend von dem Gesamtvolumen der ausgestellten I-REC-Zertifikate, folgen Chile und Mexico auf die sich schnell entwickelnde BRIC-Wirtschaft. Im Jahr 2022 scheint sich der Trend mit China, Brasilien und der Türkei als den drei größten I-REC-Emittenten fortzusetzen. Für 2023 heißt das, dass Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien vermehrt Zugang zum I-REC-Markt finden und Unternehmen in Asien und Lateinamerika mehr I-REC-Volumen beschaffen können. Das deutliche Marktwachstum wird von den Marktteilnehmern in diesen Regionen wahrgenommen, insbesondere seitens der Lieferanten. Trend 2: Mehr Unternehmen reduzieren Lieferketten- und Scope 3-Emissionen mit I-RECs Bislang waren I-RECs in erster Linie ein Instrument zur Reduzierung der Scope 2-Emissionen eines Unternehmens. Da Unternehmen jedoch ihre Lieferketten zunehmend genauer unter die Lupe nehmen, könnte es sein, dass sich mehr Unternehmen dafür entscheiden, in ihrer gesamten Lieferkette erneuerbare Energie zu beziehen, um auch ihre Scope 3-Emissionen zu reduzieren. Dies könnte dazu führen, dass die Bedeutung einer zunehmend genaueren und transparenteren Berichterstattung zunimmt. Es wäre möglich, dass dies die Einführung neuer Tracking-Instrumente für Zertifikate zur Folge hat, die für die Reduzierung von Emissionen aus dem nachgelagerten Energieverbrauch bestimmt sind. Trend 3: Wasserstoff könnte mit I-REC(H) auf den Markt gebracht werden Obwohl grüner Wasserstoff als kommerzieller Markt noch in den Kinderschuhen steckt, wird er in vielen öffentlichen und privaten Kreisen weltweit bereits angeregt diskutiert. Ein sich in noch Entwicklung befindlicher Standard mit dem Akronym I-REC(H) (für Wasserstoff) zeigte, wie der grundlegende Bestandteil des I-REC(E)-Produkts (globales System zur Verfolgung von Attributen für Elektrizität im Rahmen des I-REC-Standards) als wertvolle Grundlage für die Einführung eines globalen Standards zum Tracken von Herkunftsnachweisen für grünen Wasserstoff dienen könnte. Trend 4: I-REC-Produkte mit präziseren Zeitintervallen Mit dem raschen Wachstum des Marktes werden ausgefeiltere Tracking-Konzepte entwickelt, wie z. B. die Einführung genauerer Zeitintervalle (z. B. 15- oder 60-minütige Produkte). Dies könnte eine Möglichkeit sein, um sicherzustellen, dass die erworbenen Herkunftsnachweise auf saubere Energie zurückzuführen ist, die genau zum Zeitpunkt des Verbrauchs in das Netz eingespeist wird. Ein solches Produkt kann für bestimmte Branchen und Fallstudien hilfreich sein, z. B. für das Tracking von grünem Wasserstoff. Andererseits gibt es noch technische und kommerzielle Herausforderungen, wenn es um genauere Zeitintervallen geht, wie z. B. Regeln für die physische Stromeinspeisung, nationale Vorschriften für Netzdaten oder ein zu erwartender Preisaufschlag für solche Zertifikate. Trend 5: Globale Standardisierung Die globale Standardisierung wird als eines von vielen wichtigen Instrumenten zur nachvollziehbaren und transparenten Dokumentation und Tracking von grüne Energie-Claims angesehen. Sie war Thema einer kritischen Diskussion während der I-REC-Konferenz, und obwohl es unwahrscheinlich ist, dass sie bereits 2023 erfolgt, können Unternehmen damit rechnen, dass die Gespräche über eine globale Standardisierung von I-RECs im Laufe des Jahres fortgesetzt werden. Trend 6: Integration von ASEAN-Märkten in den I-REC-Handel Eine Hauptdiskussion während der Konferenz drehte sich um die Integration der ASEAN-Märkte zur Unterstützung länderübergreifender Transaktionen von Grünstrom-Herkunftsnachweisen (eng. EACs) in Ländern mit vereinheitlichten physischen Strommärkten. Dies könnte es Unternehmen mit Zielen im Bereich der erneuerbaren Energien ermöglichen, ihren Bedarf an Herkunftsnachweisen effizienter zu decken. Ähnlich wie bei der Standardisierung der globalen Herkunftsnachweismärkte ist es unwahrscheinlich, dass die Integration der ASEAN-Märkte im Jahr 2023 stattfinden wird. Unternehmen können jedoch davon ausgehen, dass die Entwicklungen in Bezug auf den I-REC-Markt und relevante Produkte für den I-REC-Standard oder andere ähnliche Organisationen im Laufe des Jahres weitergehen werden. Durch die Vereinheitlichung der Produkte würden diese transparenter werden und das Marktgeschehen harmonisieren. Dadurch wird der Handel mit Herkunftsnachweisen einfacher und schneller. Trend 7: Mehr aufstrebende I-REC-Märkte zu erwarten Auf Länderebene wurden im Jahr 2022 neun neue Märkte für die Ausgabe von I-RECs zugelassen, darunter Kasachstan, Sambia, Kambodscha, Libanon, Ecuador, Pakistan, Brunei, Haiti und Äthiopien. Japan und Pakistan haben die Marktentwicklung mit der Registrierung der ersten Instrumente in diesen beiden Märkten noch verstärkt. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese aufstrebenden Märkte entwickeln werden, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass bis 2023 weitere Länder hinzukommen werden, da I-RECs immer bekannter und lukrativer werden. In aller Kürze I-RECs sind ein wichtiger Bestandteil des Marktes für Grünstrom-Herkunftsnachweise und bieten internationalen Verbrauchern ein wichtiges Instrument, um erneuerbare Energien in ihre Klimastrategie zu integrieren. Der Standard ist in den letzten Jahren stark gewachsen, und die Zahl der Marktteilnehmer nimmt rasch zu. Es ist mit Marktinnovationen im I-REC-Bereich zu rechnen, und IRECs werden im Jahr 2023 weiter zunehmen. Unternehmen werden also mehr Möglichkeiten für die Integration der Beschaffung erneuerbarer Energien in ihrer Klimastrategie haben als je zuvor. Plant Ihr Unternehmen, erneuerbare Energien aus verschiedenen internationalen Märkten zu beziehen? Dann können I-RECs ein nützliches Marktinstrument sein, um Ihr Ziel zu erreichen. Wenden Sie sich an unser Team für grüne Energie und an unsere Sales-Experten bei First Climate, um Ihren Bedarf zu ermitteln und die richtige Lösung für Ihr Unternehmen zu finden! Gut zu wissen:











