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  • Emissionsfaktor

    Erfahren Sie alles rund um das Thema Emissionsfaktor im Klimaschutz Lexicon von First Climate ✓Definition ✓Treibhausgasse ✓ > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Emissionsfaktor The emission factor helps to calculate an emitted, i.e. released, substance. It can be used to determine the ratio of the initial substance to the emission, for example, how high the emission of greenhouse gases is in relation to the heating capacity of various raw materials. Important to know: The term originates from chemistry and is not exclusively related to carbon dioxide. For example, the emission factor can also be used to calculate the amount of dust emitted when a certain mass of debris is reloaded. Emissions Factor Der Emissionsfaktor hilft bei der Berechnung eines emittierten, also freigesetzten Stoffes. Mit ihm lässt sich bestimmen, in welchem Verhältnis der Ausgangsstoff zur Emission steht, also zum Beispiel wie hoch der Ausstoß von Treibhausgasen in Relation zur Heizleistung verschiedener Rohstoffe ist. Wichtig zu wissen: Der Begriff stammt aus der Chemie und hat nicht ausschließlich mit Kohlenstoffdioxid zu tun. So kann etwa auch die Menge der Emission von Staub beim Umladen einer bestimmten Masse Schutt mithilfe des Emissionsfaktors errechnet werden. Was ist der CO2-Emissionsfaktor? Der Emissionsfaktor für Kohlenstoffdioxid (CO2) macht es möglich, das Verhältnis zwischen emittiertem CO2, also freigesetztem Kohlenstoffdioxid, und dem Ausgangsstoff bei einem bestimmten Prozess zu ermitteln. Ein Beispiel dafür wäre, wie viel Kohlenstoffdioxid entsteht, wenn fünf Liter Erdöl verbrannt werden. Häufig wird die Treibhausgasproduktion auch in Relation zur Energiemenge gesetzt, die ein bestimmter Stoff liefert. Der Emissionsfaktor ist Teil dieser Berechnung. Wie berechne ich den Emissionsfaktor? Der Emissionsfaktor selbst ist pro Stoff und Prozess festgelegt – er ist also Teil einer mathematischen Formel. Einige Beispiele: Für herkömmlichen Diesel liegt der CO2-Emissionsfaktor bei 0,266 t CO2/MWh und für Biodiesel nur bei 0,096 t CO2/MWh. Das Umweltbundesamt nutzt für Klärgas den Faktor 104 894 kg CO2/TJ. Was sagt der Emissionsfaktor aus? Der Emissionsfaktor sagt aus, wie hoch der Ausstoß bestimmter Stoffe in Relation zur Ausgangsmasse ist, wenn sie auf eine bestimmte Art verarbeitet wird. Damit ist er in umweltrelevanten Datensätzen und Debatten enorm wichtig, da er hilft, die Entstehung von Treibhausgasen zu bestimmen. Ein niedriger Emissionsfaktor weist darauf hin, dass ein Stoff im Vergleich zu anderen einen weniger schädlichen Einfluss auf die Atmosphäre hat. Drei wichtige Größen für den Emissionsfaktor Der Emissionsfaktor hängt von den Stoffen und der Behandlungsmethode ab – etwa von: dem verwendeten Ursprungsstoff dem Verarbeitungsprozess dem dabei emittierten Stoff So lassen sich zum Beispiel die Kohlenstoffdioxid-Emissionen von verbranntem Diesel ermitteln. Die Berechnung kann sehr komplex werden – je nach spezifischer Zusammensetzung des Kraftstoffs ändert sich seine Effizienz und damit auch, wie viel CO2 er im Verhältnis zur verwerteten Menge bzw. produzierten Energie freisetzt. Der Emissionsfaktor variiert entsprechend. Vor allem im Energiebereich wie Heizen, Antrieb und Warmwasser gilt oft nicht nur die eingesetzte Masse, sondern auch oder ausschließlich die entstandene Energieeinheit als Ausgangsgröße. Sonderfall warenbasierter Emissionsfaktor Auch bei der Warenproduktion spielt der Emissionsfaktor eine Rolle. Beispiel Textilindustrie: Einerseits emittiert sie durch ihren Energieverbrauch in der Herstellung Treibhausgase. Andererseits setzt sie toxische Substanzen frei, die zum Beispiel das Personal, die Böden und das Grundwasser belasten. Diese Substanzen werden ebenfalls mit dem Emissionsfaktor berechnet. Der Emissionsfaktor und die Umwelt Für Verbrauchende In den Bereichen Strom und Heizen ist der Begriff Emissionsfaktor, genauer CO2-Emissionsfaktor, häufig mit den dazugehörigen Zahlen anzutreffen. Letztere helfen den Endverbraucherinnen und Endverbrauchern, die umweltschädigenden Einflüsse der Energiequellen einzuordnen. Sie vergleichen verschiedene Anbieter und treffen damit informierte Entscheidungen. Mit dem gestiegenen Bewusstsein für den Treibhauseffekt und die Auswirkungen auf das Klima sind auch die Ansprüche an die Energielieferanten gestiegen. Die meisten Menschen wissen, dass nicht nur das Auto, sondern auch die warme Wohnung, der Herd, das Licht und ausgiebiges Duschen einen Einfluss auf die Umwelt haben. Umso wichtiger ist grüner bzw. Ökostrom , da er einen deutlich niedrigeren Emissionsfaktor aufweist. Für den Staat Auch für Deutschland als Staat sind die verschiedenen Emissionsfaktoren enorm wichtig – machen sie es doch möglich, die jährliche Produktion von Treibhausgasen zuverlässig zu ermitteln. Das Land ist verpflichtet, diese Daten jedes Jahr der Europäischen Union und den Vereinten Nationen vorzulegen. Sie zeigen auf, wie viele Treibhausgase hierzulande jährlich entstanden sind, ob der Ausstoß im Vergleich zu den Vorjahren sank oder stieg und ob wir uns den vereinbarten Klimazielen nähern. Übrigens: Die länderspezifischen CO2-Emissionsfaktoren zur Berechnung können auf der Seite des Umweltbundesamtes öffentlich und kostenfrei eingesehen werden. Die Menge und Entwicklung der Emissionen gibt die Bundesbehörde dort ebenfalls an. Welche Treibhausgase haben einen Emissionsfaktor? Das Kyoto-Protokoll definiert folgende Treibhausgase: Distickstoffoxid (N2O) Kohlenstoffdioxid (CO2) Methan (CH4) Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (FKW/PFC) Schwefelhexafluorid (SF6) Teilhalogenierte Fluorkohlenwasserstoffe (H-FKW/HFC) Den mit Abstand größten Anteil an den Treibhausgasen besitzt CO2. Alle Gase wiederum entstehen vornehmlich bei der Verbrennung von fossilen Energieträgern, also Erdöl und Erdgas sowie Kohle. Umso wichtiger ist es, den Emissionsfaktor zu nutzen und die Stoffe zu identifizieren, die uns helfen, die umweltschädigenden Emissionen zu minimieren. What is the CO2 emission factor? The carbon dioxide (CO2) emission factor makes it possible to determine the ratio between emitted CO2, i.e. carbon dioxide released, and the starting material in a particular process. An example would be how much carbon dioxide is produced when five liters of crude oil are burned. Often, greenhouse gas production is also related to the amount of energy a particular substance provides. The emission factor is part of this calculation. How do I calculate the emission factor? The emission factor itself is used for a mathematical formula and is a fixed number for each item or process. Some examples: For conventional diesel, the CO2 emission factor is 0.266 t CO2/MWh, and for biodiesel it is only 0.096 t CO2/MWh. The Federal Environment Agency uses the factor 104 894 kg CO2/TJ for sewage gas. What does the emission factor say? The emission factor tells us how high the emission of certain substances is in relation to the initial mass when it is processed in a certain way. Thus, it is of enormous importance in environmentally relevant data sets and debates, as it helps to determine the production of greenhouse gases. A low emission factor reveals that a substance has a lower harmful impact on the atmosphere compared to others. Three important variables for the emission factor By its nature, the emission factor depends on the substances and the treatment method. That is, on: the original substance used the processing method the substance emitted in the process For example, it can be used to determine the carbon dioxide emissions from burned diesel. The calculation can become very complex - depending on the specific composition of the fuel, its efficiency changes and also how much CO2 it releases in relation to the amount utilized or energy produced. The emission factor varies accordingly. Particularly in the energy sector, such as heating, propulsion and hot water, it is often not only the mass used but also or exclusively the unit of energy produced that is taken as the output variable. Special case of goods-based emission factor The production of goods also knows the emission factor. The textile industry serves as an example: On the one hand, it emits greenhouse gases through its energy consumption in production. On the other hand, it releases toxic substances that pollute, for example, the workforce, the soil and the groundwater. These substances are also calculated using the emission factor. The emission factor and the environment For consumers In the field of electricity and heating, the term emission factor, or more precisely CO2 emission factor, is often encountered with the associated figures. The latter help end consumers to classify the environmentally harmful influences of energy sources. They compare different suppliers and thus make informed decisions. As awareness of the greenhouse effect and its impact on the climate has increased, so have the demands placed on energy suppliers. Most people know that not only the car, but also the warm apartment, the stove, the light and the long shower have an impact on the environment. Using green energy or green electricity with a significantly lower emission factor has become all the more important. For the state The various emission factors are also enormously important for Germany as a country. After all, they make it possible to reliably determine the annual production of greenhouse gases. The country is obliged to submit these data to the European Union and the United Nations every year. They show how much greenhouse gases have been produced in this country in a given year, whether emissions have fallen or risen compared with previous years, and whether we are getting closer to the agreed climate targets. Incidentally, the country-specific CO2 emission factors used in the calculation can be viewed publicly and free of charge on the website of the Federal Environment Agency. The federal authority also states the quantity and development of emissions there. Which greenhouse gases have an emission factor? The Kyoto Protocol defines the following greenhouse gases: Nitrous oxide (N2O) Carbon dioxide (CO2) Methane (CH4) Perfluorinated hydrocarbons (HFC/PFC) Sulfur hexafluoride (SF6) Partially halogenated hydrofluorocarbons (HFC/HFC) CO2 accounts for by far the largest share of greenhouse gases. All gases, in turn, are primarily produced by the combustion of fossil fuels, i.e. oil and natural gas as well as coal. This makes it all the more important to use the emission factor and identify the substances that help us minimize environmentally harmful emissions. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel

  • Greenwashing

    Erfahren Sie alles rund um das Thema Greenwashing im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Ziele ✓Contribution Claim > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Greenwashing Climate action and credible climate communication are becoming increasingly important in the business world. More and more companies are taking responsibility for their environmental impact—driven in part by the growing expectations of customers and other stakeholders, such as business partners or investors. Effectively communicating a company's voluntary climate efforts is a crucial element of any corporate climate strategy, helping to position the company in the eyes of its stakeholders. "Green claims" still play a key role in shaping a company’s external image, providing a way to showcase climate efforts in a clear and impactful way. However, this can be challenging, especially as media coverage increasingly highlights cases where companies present their environmental actions as greener than they really are—commonly known as greenwashing. Greenwashing Aktiver Klimaschutz und eine entsprechend glaubwürdige Klima-Kommunikation gewinnen im Unternehmensumfeld zunehmend an Bedeutung. Immer mehr Unternehmen übernehmen Verantwortung für ihre Umweltauswirkungen – auch, weil Kunden und andere Stakeholder wie Geschäftspartner oder Investoren dies mittlerweile voraussetzen. Eine effektive Kommunikation des eigenen freiwilligen Klimaschutz-Engagements ist ein wichtiger Bestandteil jeder unternehmerischen Klimastrategie. Sie trägt dazu bei, Unternehmen gegenüber ihren Stakeholdern zu positionieren. Sogenannte „Green Claims“ haben für die Außendarstellung von Unternehmen nach wie vor eine hohe Bedeutung. Sie ermöglichen es, Klimaschutz-Engagement auf einprägsame Weise zu kommunizieren. Das stellt Unternehmen oft jedoch vor große Herausforderungen. Insbesondere angesichts der Tatsache, dass in der Medienlandschaft immer häufiger die Rede von Fällen ist, in denen vereinzelte Unternehmen ihr Engagement nach außen hin umweltfreundlicher darstellen, als es tatsächlich der Fall ist – die Rede ist von einem Phänomen, das als Greenwashing bekannt ist. Um die Frage, welches Claiming in der Klimakommunikation angemessen und zutreffend ist, gab es zuletzt intensive Diskussionen. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine Rolle: Veränderte Rahmenbedingungen als Folge des Inkrafttretens des Übereinkommens von Paris, ein Mangel an allgemein anerkannten Begriffsdefinitionen und nicht zuletzt eine inflationäre und in manchen Fällen irreführende Verwendung von Claims durch einzelne Unternehmen. Das hat zur Verunsicherung von Kunden und Verbrauchern und zu Kritik geführt. Freiwilliges Klima-Engagement wurde so mit Greenwashing-Vorwürfen in Verbindung gebracht. Den richtigen Ton bei der Klima-Kommunikation zu treffen, ist gerade vor diesem Hintergrund alles andere als leicht. Kein Wunder – das Marktumfeld des unternehmerischen Klimaschutzes befindet sich in einem ständigen Wandel und die verwendeten Begriffe und Claims sind häufig vage oder missverständlich. Es gibt jedoch hilfreiche Mittel, mit denen Sie es vermeiden können, bei Ihrer Kommunikation selbst unbeabsichtigt in die Greenwashing-Falle zu tappen. Doch zunächst: Was ist Greenwashing eigentlich? Greenwashing – Was steckt dahinter? Greenwashing bezeichnet die Praxis von Unternehmen, durch Desinformationen oder übertriebene Darstellungen von Klimaschutz-Maßnahmen den Anschein eines umweltfreundlichen Images zu erwecken, ohne dass nachhaltiges Handeln tatsächlich im Kern ihrer Geschäftstätigkeiten verankert ist . Zwar kann es sich dabei durchaus um wahre Behauptungen für einen Teil des Firmen-Portfolios handeln – sie lenken jedoch vom emissionsintensiven Kerngeschäft ab. Durch dieses Vorgehen wird fälschlicherweise ein Pflichtbewusstsein für Klima und Umwelt suggeriert, sodass Stakeholder wie Kunden, Geschäftspartner oder Investoren in die Irre geführt werden. Bewusstes Greenwashing untergräbt die Bemühungen des Privatsektors um echten Klimaschutz. Je nach Branche kann Greenwashing verschiedene Formen annehmen. Manchmal betreiben Unternehmen absichtlich Greenwashing und täuschen nur vor, sich für den Klimaschutz zu engagieren. Es gibt aber auch Szenarien, in denen Unternehmen ihre Maßnahmen versehentlich durch den Einsatz vager Formulierungen, missverständlicher Terminologien und irreführender Claims in übertriebenem Maße kommunizieren oder sie weder detailliert noch transparent genug erklären. Die Folge: Viele Unternehmen und Organisationen, die Verantwortung für den Klimaschutz und ihre Emissionen übernehmen, ziehen es vor, ihr Engagement nicht mehr nach außen zu kommunizieren. Das ist ein Problem, denn Unternehmen, die selbstbewusst über ihre Klimaschutz-Aktivitäten, Maßnahmen und Beweggründe berichten, sind wichtige Multiplikatoren und können andere davon überzeugen, selbst aktiv zu werden. Wie erkennt man Greenwashing? Ein Zeichen für Greenwashing können in diesem Zusammenhang etwa irreführende Claims, Begriffe und übertriebene Formulierungen sein, die Unternehmen, ihre Produkte oder Firmenveranstaltungen ohne gesetzliche Grundlage als umweltfreundlich oder nachhaltig darstellen, wie etwa „klimaneutrales Unternehmen“ oder „Klimaneutralität“. Per se beschreibt der Begriff „klimaneutrales Unternehmen“ jedoch keinen Ist-Zustand, sondern vielmehr das angestrebte Ziel einer klimabewussten und engagierten Organisation. Auf solche kleinen, aber feinen Unterschiede sollte geachtet werden. Zudem nutzen einige Unternehmen eigens kreierte Nachhaltigkeits- und Qualitätssiegel als Belege für die Nachhaltigkeit ihrer Produkte oder Leistungen, ohne dass diese strengen Kriterien folgen oder von einer unabhängigen Prüfinstanz kontrolliert und verifiziert werden. Auch eine übermäßig „grüne“ Bildsprache kann Stakeholder täuschen. Zwar sind Bilder durchaus ein gutes Instrument, um starke Botschaften zu vermitteln und starke Emotionen hervorzurufen. Manche Unternehmen machen jedoch übermäßigen Gebrauch davon, um den tatsächlichen Mangel an Klimaschutzaktivitäten optisch zu verschleiern. Es ist also essenziell, die Glaubwürdigkeit von Green Claims kritisch zu hinterfragen und auf verifizierte Prüfsiegel, Zertifikate sowie transparente Informationen zu achten. Viele Verbraucherinitiativen sowie Umwelt- und Naturschutzbünde engagieren sich, um Greenwashing aufzudecken und Unternehmen zum Umdenken anzuregen. Im Alltag können Verbraucherinnen und Verbraucher auf Apps wie den „ NABU-Siegel-Check “ und „ Siegelklarheit “ der Bundesregierung setzen – auch für Unternehmen eine gute Möglichkeit, um sich im Siegel-Dschungel zu orientieren. Die EU-Kommission forderte angesichts von zunehmenden Greenwashing-Fällen mehr Transparenz und reagierte daher im vergangenen Jahr mit der Einführung strengerer gesetzlicher Vorschriften und Berichtspflichten. Unternehmen in Europa sind seitdem dazu verpflichtet, Klima-Claims wissenschaftlich zu belegenund ihre Umweltdaten durch transparentes Nachhaltigkeits-Reporting im Rahmen der CSRD (Corporate Sustainability Directive ) und der EU-Taxonomie offenzulegen und zu kommunizieren. Welche Folgen kann Greenwashing für Unternehmen haben? Unternehmen, die Greenwashing betreiben, müssen mit ernsthaften rechtlichen und imagebezogenen Konsequenzen rechnen. Die rechtliche Situation variiert je nach Land, aber generell schützen Gesetze wie das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) in Deutschland Verbraucherinnen und Verbraucher vor irreführender Werbung. Verstöße gegen diese Bestimmungen können zu erheblichen Geldstrafen führen. Neben der institutionellen Haftung können auch Einzelpersonen, wie Marketingverantwortliche oder Geschäftsführende, die an der Verbreitung irreführender Informationen beteiligt sind, persönlich haftbar gemacht werden, was sowohl zivil- als auch strafrechtliche Folgen nach sich ziehen kann. Darüber hinaus steht das Unternehmensimage auf dem Spiel. Ein Vertrauensverlust bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern kann langfristige negative Auswirkungen auf das Kundenverhältnis und somit auf den Marktwert des Unternehmens haben. Wie können Sie Greenwashing in Ihrer Kommunikation vermeiden? Um Greenwashing zu umgehen und freiwilliges unternehmerisches Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsengagement glaubwürdig zu vermitteln, sollten Unternehmen eine proaktive und transparente Kommunikationsstrategie verfolgen. Es geht darum, authentisch über die geplanten oder erreichten Fortschritte im Bereich Klimaschutzmaßnahmen und Nachhaltigkeit zu berichten und auch Herausforderungen offen anzusprechen. Jede Klimastrategie ist individuell. Nachhaltigkeits- und Klimaziele müssen jedoch immer klar definiert und in die unternehmerische Klimastrategie integriert werden. Strategieanalyse Bevor Sie Ihr Unternehmen, Ihr Produkt oder Ihre Veranstaltung als nachhaltig und umweltfreundlich bezeichnen, sollten Sie sich genau ansehen, welche Maßnahmen in den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit tatsächlich durchgeführt wurden. Nennen Sie einen verbindlichen Zeitplan – in welchem Jahr möchten Sie Ihr Netto-Null-Ziel erreichen? Haben Sie sich bereits Science-Based Targets gesetzt oder Ihren CO2-Fußabdruck berechnet, um zu ermitteln, in welchem Bereich Emissionen anfallen? Kommunizieren Sie auch die kleinen Schritte auf Ihrer Climate Journey. Wie viel Prozent Ihrer Emissionen haben Sie zum Beispiel bereits aktiv reduziert? Wie viel wollen Sie im nächsten Jahr oder in den nächsten Jahren reduzieren? Um welche Scopes geht es konkret? Wurden innerhalb Ihres Unternehmens Dekarbonisierungs-Maßnahmen umgesetzt, wie z.B. der Bezug erneuerbarer Energien? In welchem Umfang wurden Emissionsminderungen bzw. -einsparungen tatsächlich bereits erzielt? Haben Sie als zusätzliche Maßnahme CO2-Zertifikate erworben, um Klimaschutzprojekte zu unterstützen? Um welche Projekte handelt es sich? In welchen Bereichen kann mehr getan werden? Verfolgen Sie ein transparentes Nachhaltigkeits-Reporting ? Beispielsweise kann die transparente Veröffentlichung Ihres CO2-Fußabdrucks und der entsprechenden Reduktionsmaßnahmen, z.B. auf Ihrer Website, ein wichtiges Signal an Ihre Kunden und Partner dafür sein, dass sich Ihr Unternehmen seiner Umweltauswirkungen bewusst ist und Verantwortung übernimmt. Verständliche und authentische Bildsprache Verwenden Sie eine verständliche und anschauliche Bildsprache für die visuelle Darstellung Ihres Engagements , z.B in Form von Schaubildern, Icons oder Erklärvideos auf Ihrer Website, auf Social Media oder in Präsentationen. Einrichten einer Landing-Page zum Thema Klimaschutz-Engagement Erwägen Sie die Nutzung von QR-Codes (auf Produkten, in Präsentationen, in Broschüren), die zu einer Landing Page auf Ihrer Website führen und weiterführende detaillierte Informationen zu Ihrem Klimaschutz-Engagement zur Verfügung stellen. Mögliche Informationen sind im Folgenden: Informationen zur Klimastrategie , den Klimazielen und dem Klima-Zielpfad Ihres Unternehmens Detaillierte Angaben zum ermittelten CO2-Fußabdruck Ihres Unternehmens, Produkts, oder Firmen-Events (Umfang / Standard) Welche Emissionen wurden berücksichtigt? Welche wurden ggf. ausgenommen? Warum? Informationen zu Emissions-Reduktionsmaßnahmen innerhalb und außerhalb Ihrer Wertschöpfungskette Ggf. unabhängige Zertifizierungen etc. Allgemeine Informationen zum Prinzip der Projektförderung durch CO2-Zertifikate Informationen zu den unterstützten Klimaschutzprojekten (Standards, Technologien, Menge der erworbenen Credits) In welchem Jahr erfolgte die CO2-Minderung/-Speicherung? Informationen zum Verwendungszweck der erworbenen CO2-Zertifikate Nachhaltigkeits-Reporting Darüber hinaus spielt auch die transparente Nachhaltigkeits-Berichterstattung eine wichtige Rolle – ob freiwillig wie beispielsweise beim CDP-Disclosure oder im Falle des verpflichtenden Reportings nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und der EU-Taxonomie. Die Offenlegung präziser und messbarer (Umwelt-)Daten ist entscheidend, um das Vertrauen von Stakeholdern zu stärken und die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens zu unterstreichen. Halten Sie Ihre Kommunikation aktuell Indem Unternehmen regelmäßig über neue Maßnahmen, Fortschritte und Erfolge, aber auch über über mögliche Rückschläge oder Lücken informieren, zeigen sie, dass sie sich kontinuierlich weiterentwickeln möchten. Diese Transparenz trägt dazu bei, eine vertrauensvolle Beziehung zu unterschiedlichen Stakeholdern aufzubauen. Passen Sie Ihre Ziele, Maßnahmen und Kommunikation stets an die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse an. Wie kann ich Greenwashing vermeiden, wenn ich CO2-Zertifikate kaufe? Bei der Verwendung von Green Claims geht es stets um die Wahrung größtmöglicher Transparenz. Für Unternehmen ist es deshalb sehr wichtig, offen über ihre Klimastrategie und geplante bzw. umgesetzte Maßnahmen zu berichten. Das gilt auch für den Erwerb von CO2-Zertifikaten. Die finanzielle Förderung von projektbasierten Klimaschutzmaßnahmen ist ein wichtiges Instrument des globalen Klimaschutzes. Fest steht aber auch: Finanzielles Engagement alleine ist als Grundlage für unternehmerische Klimastrategien nicht ausreichend und kann auch nicht zur Erreichung des Netto-Null-Ziels führen! Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten trägt Ihr Unternehmen oder Ihre Organisation dazu bei, Finanzmittel für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zu mobilisieren und die Durchführung dieser Maßnahmen zu ermöglichen. Genau so sollte es im Rahmen einer transparenten Kommunikation auch benannt werden. Das Transparenz-Kriterium erfüllen die häufig genutzten Klimaneutral-Claims nicht und auch von der Verwendung des Claims „CO₂-kompensiert“ oder ähnlicher Aussagen ist vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen durch das Inkrafttreten des Pariser Übereinkommens abzuraten. First Climate empfiehlt deshalb die Verwendung des zeitgemäßen, sachgerechten und zukunftsfähigen Claims „Klimaschutz-Beitrag“, um in diesem Sinne auf Ihr Engagement für die Klimaschutzförderung hinzuweisen. Erfahren Sie mehr über den "Klimaschutz-Beitrag" Claim hier. Hinweis: Die hier dargestellten Informationen und Empfehlungen wurden von First Climate nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen und spiegeln die Sichtweise von First Climate unter Berücksichtigung der zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Website verfügbaren Informationen wider. Die Darstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bei den hier gemachten Angaben handelt es sich insofern um eine unverbindliche Darstellung, für die First Climate keine Haftung übernimmt. Die hier gemachte Darstellung entlastet insofern nicht von einer eigenen Prüfung des Sachverhalts. Daher prüfen Sie bitte vor einer möglichen Veröffentlichung von Inhalten zum Thema alle Empfehlungen und Inhalte auf sachliche Angemessenheit und inhaltliche Korrektheit sowie, ob Sie sich die hier gemachten Aussagen und Empfehlungen zu eigen machen möchten. Recently, there’s been a lot of debate about what counts as appropriate and accurate claims in climate communication. Several factors are at play here: evolving conditions after the Paris Agreement, the lack of clear, universally accepted definitions for key terms, and the overuse—or sometimes misleading use—of claims by some companies. This has caused confusion among customers and consumers, sparking criticism. As a result, voluntary climate initiatives are increasingly being linked to accusations of greenwashing. Hitting the right tone in climate communication is no easy task, especially given these challenges. It’s no wonder—corporate climate action is always evolving, and the terms and claims being used are often unclear or even misleading. But there are ways to avoid accidentally falling into the greenwashing trap when communicating your efforts. First things first: what exactly is greenwashing? What is Greenwashing? Greenwashing refers to the practice of companies using misinformation or exaggerated claims about their environmental efforts to create a false impression of being eco-friendly, even when sustainability is not at the core of their business operations. While some of these claims may be true for certain aspects of the company’s portfolio, they often distract from a more emissions-intensive core business. This approach misleadingly suggests a sense of responsibility for climate and environmental issues, deceiving stakeholders like customers, business partners, or investors. Deliberate greenwashing undermines the private sector’s genuine efforts toward meaningful climate action. Depending on the industry, greenwashing can take various forms. Sometimes companies deliberately engage in greenwashing, pretending to be committed to climate action when they’re not. However, there are also cases where companies unintentionally miscommunicate their efforts by using vague language, confusing terminology, or overstated claims without providing enough detail or transparency. As a result, many companies and organizations that do take responsibility for their emissions and climate action choose not to communicate their efforts publicly anymore. This is problematic, as businesses that confidently share their climate activities, initiatives, and motivations play a crucial role as influencers, encouraging others to take action as well. How to Spot Greenwashing A common sign of greenwashing includes misleading claims, vague terms, and exaggerated statements that present companies, their products, or events as environmentally friendly or sustainable without any legal basis. For example, phrases like “climate-neutral company” or “carbon neutrality” can be red flags. The term “climate-neutral company ” doesn’t describe a current state but rather the goal of a climate-conscious and committed organization. It’s important to pay attention to these subtle, yet significant, distinctions. Additionally, some companies create their own sustainability or quality seals to suggest their products or services are eco-friendly, even though these seals may not adhere to strict criteria or be verified by an independent body. Overly “green” visuals can also mislead stakeholders. While images are indeed a powerful tool for conveying messages and evoking strong emotions, some companies overuse them to visually mask a lack of genuine climate action. It’s essential to critically assess the credibility of green claims and look for verified certification labels, authentic seals of approval, and transparent information. This helps ensure that the company’s environmental efforts are genuine and not just a façade. Many consumer organizations and environmental groups are actively working to expose greenwashing and push companies to rethink their practices. For example for everyday use, consumers in Germany can rely on apps like "NABU-Siegel-Check" and the German government’s "Siegelklarheit" to help navigate the maze of eco-labels. These tools can also be a useful resource for companies trying to make sense of the certification landscape. With the rise in greenwashing cases, the European Commission has called for more transparency, introducing stricter regulations and reporting requirements last year. Companies in Europe are now required to back up their climate claims with scientific evidence and disclose their environmental data through transparent sustainability reporting under the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD ) and the EU Taxonomy. Need help with sustainability reporting? We can help. Reach out to our sustainability consultants today! What are the Consequences of Greenwashing for Companies? Companies engaging in greenwashing face serious legal and reputational consequences. While the legal specifics vary by country, laws like Germany’s Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (Act Against Unfair Competition) protect consumers from misleading advertising. Violating these regulations can result in hefty fines. Beyond corporate liability, individuals involved in spreading misleading information, such as marketing managers or executives, may also be held personally accountable, facing both civil and criminal charges. Additionally, a company's reputation is at risk. Losing the trust of consumers can have long-term negative effects on customer relationships, ultimately impacting the company’s market value. How Can You Avoid Greenwashing in Your Communication? To steer clear of greenwashing and communicate corporate climate and sustainability efforts credibly, companies should adopt a proactive and transparent communication strategy. This means being authentic about both the progress made, and the challenges faced in implementing climate action and sustainability measures. Every climate strategy is unique, but sustainability and climate goals should always be clearly defined and integrated into the overall corporate strategy. By communicating openly and honestly, companies can build trust and demonstrate genuine commitment to their environmental responsibilities. Strategy Analysis Before labeling your company, product, or event as sustainable and environmentally friendly, it’s essential to closely examine what climate action and sustainability measures have actually been implemented. Provide a clear timeline—by what year do you plan to reach your net-zero target? Have you set Science-Based Targets or calculated your carbon footprint to identify where emissions occur? Communicate even the small steps on your climate journey. For example, how much of your emissions have you actively reduced so far? How much do you plan to reduce next year or in the coming years? Which scopes are specifically involved? Have you implemented decarbonization measures within your company, such as sourcing renewable energy ? To what extent have emission reductions or savings already been achieved? Additionally, have you purchased carbon credits to support climate projects ? What types of projects are these? In which areas can more be done? Do you follow a transparent sustainability reporting process? For instance, publishing your carbon footprint and the corresponding reduction measures on your website can send a strong message to customers and partners that your company is aware of its environmental impact and is taking responsibility for it. Understandable and Authentic Visual Language Use clear and illustrative visual language such as diagrams, icons, or explanatory videos on your website, social media, or presentations to depict your commitment. Set Up a Climate Action Landing Page Consider using QR codes (on products, presentations, brochures) that link to a landing page on your website, offering detailed information about your company’s climate action efforts. Potential content for this page could include: Information about your climate strategy , climate goals , and your company’s climate roadmap. Detailed data on your company’s, product’s, or event’s calculated carbon footprint (scope/standard). Which emissions were accounted for? Were any excluded, and if so, why? Information about emission reduction measures both within and outside your value chain. Any independent certifications your efforts have received. General information about any projects supported with carbon credits. Details about the climate projects you support (standards, technologies, number of credits purchased). The year in which the carbon reductions or sequestration took place. Information about how the purchased carbon credits are being used . This approach can help enhance transparency and showcase your commitment to climate action in a clear, accessible way for your stakeholders. Sustainability-Reporting Transparent sustainability reporting plays a crucial role, whether done voluntarily, such as through CDP disclosure, or as part of mandatory reporting under the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) and the EU Taxonomy. Disclosing precise and measurable environmental data is essential for building stakeholder trust and reinforcing the credibility of a company. Clear, transparent reporting ensures that your sustainability efforts are seen as authentic and verifiable, helping to demonstrate your genuine commitment to environmental responsibility. Keep your communication up to date By regularly sharing updates on new measures, progress, successes, as well as any setbacks or gaps, companies show a commitment to continuous improvement. This transparency helps foster a trusting relationship with various stakeholders. Always align your goals, actions, and communication with the latest scientific findings to ensure that your sustainability strategy remains relevant and credible. Keeping your stakeholders informed of both achievements and challenges demonstrates accountability and dedication to genuine progress. Know which Green Claim you Need for Carbon Credits When making green claims, it’s all about maintaining the highest level of transparency. For companies, it’s essential to openly communicate their climate strategy and any planned or implemented actions—this includes the purchase of carbon credits. Financial support for climate projects is an important tool in global climate action, but financial contributions alone are not enough to form the foundation of a corporate climate strategy or achieve net-zero goals! By purchasing carbon credits, your company or organization helps mobilize funds for additional climate action and enables their implementation. This should be clearly communicated as part of a transparent strategy. Common "carbon-neutral" claims often fall short of meeting transparency standards, and in light of evolving frameworks such as the Paris Agreement, it’s best to avoid using terms like "carbon compensated" or similar claims. First Climate recommends adopting a more contemporary and accurate claim with the contribution model, like "Supporting Climate Action," to highlight your organization’s support for climate projects or initiatives. Learn more about the Supporting Climate Action with Carbon Credits Claim here. Notice: The information and recommendations presented herein have been compiled by First Climate to the best of its knowledge and belief and reflect the views of First Climate in light of the information available at the time this website was created. The presentation does not claim to be complete. In this respect, the information provided here is a non-binding representation for which First Climate assumes no liability. In this respect, the representation made here does not exonerate you from conducting your own examination of the facts. Therefore, please check all recommendations and content for factual appropriateness and correctness of content and also whether you wish to adopt the statements and recommendations made here as your own, prior to any possible publication of content on the subject. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel

  • CO2-Kompensation für Unternehmen & Firmen | First Climate

    Die CO2-Kompensation - Klimaschutzlösung für Ihr Unternehmen - mit First Climate: Strategie ➤ Projektentwicklung ➤ Emissionsminderungszertifikate Homepage > Kompensieren / Neutralisieren Angesichts der globalen Klimakrise setzen sich immer mehr Unternehmen für wirksame Klimaschutzmaßnahmen ein. Dazu gehören die Reduzierung und Vermeidung von Emissionen im Geschäftsbetrieb — aber was ist mit den unvermeidbaren Emissionen? Durch die finanzielle Förderung hochwertiger, zertifizierter Klimaschutzprojekte über den Kauf von CO2-Zertifikaten kann diesen Emissionen ein gleichwertiger Klimanutzen gegenüber gestellt werden. In diesem Zusammenhang wurde in der Vergangenheit zumeist von „CO2-Kompensation“ gesprochen. Jetzt Klimaschutzprojekt unterstützen CO 2 -Kompensation als Klimaschutzlösung für Unternehmen Was ist „CO2-Kompensation?“ Im Rahmen des Kyoto-Protokolls wurde die Kompensation als Verfahren zum Ausgleich von CO2-Emissionen definiert, die auf dem Prinzip der weltweiten Klimabalance basiert. Die Idee: Für das Klima ist es unerheblich, wo auf der Welt Emissionen entstehen und wo sie eingespart werden. Leider lassen sich in der Praxis aber häufig nicht alle Emissionen vollständig vermeiden. Auch nach der Durchführung der zur Verfügung stehenden Klimaschutzmaßnahmen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks verbleiben oft unvermeidbare Emissionen. Diese unvermeidbaren Restemissionen, die an einem Standort entstehen, können Unternehmen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten an einem anderen Ort der Erde einen äquivalenten Klimanutzen durch Emissionseinsparungen bzw. die Speicherung von CO2 gegenüberstellen. Früher war das Verfahren vor allem unter dem Begriff der „CO2-Kompensation“ bekannt. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen durch das Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens und dem Streben nach mehr Transparenz in der Klimakommunikation spricht First Climate in diesem Zusammenhang heute präziser von einem Klimaschutz-Beitrag im Sinne des sogenannten Contribution-Ansatzes. Klimaschutz-Beitrag statt „CO2-Kompensation“ In Übereinstimmung mit den auf dem freiwilligen CO2-Markt aktiven Qualitätsinitiativen wie der Science Based Targets initiative (SBTi) und den Richtlinien des Pariser Abkommens sprechen wir heute, anstatt von „ CO2-Kompensation“ , von einem „ Klimaschutz-Beitrag“ . Dieser basiert auf der Finanzierung von projektbasierten Klimaschutzmaßnahmen durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten. Als Übergangslösung bis zur Entwicklung neuer CO2-armer Technologien oder Energieträger ist das Fördern von Klimaschutzprojekten ein wichtiges Instrument für unternehmerischen Klimaschutz, insbesondere in Bereichen, in denen eine substanzielle Reduktion von Treibhausgasemissionen mit anderen Mitteln nicht kurzfristig zu erreichen ist. Wir unterstützen Sie auf dem Weg zu mehr Klimaschutz! Erfahren Sie mehr über unsere Angebote im Bereich der Förderung von Klimaschutzprojekten durch CO2-Zertifikate . Weitere Informationen zum Claiming nach dem Contribution-Ansatz: Jetzt mehr erfahren

  • CO2-Zertifikate kaufen: Klimaschutz finanzieren

    Leisten Sie Ihren Beitrag zum internationalen Klimaschutz mit CO2-Zertifikate. ✓Zertifizierte Projekte ✓Gezielte Förderung ✓Großer Impact ➣Jetzt CO2-Zertifikate kaufen! CO2-Zertifikate kaufen: Klimaschutz finanzieren Die Förderung zusätzlicher Klimaschutzmaßnahmen ist ein wichtiger Bestandteil unternehmerischer Klimastrategien. First Climate bietet Ihnen viele Möglichkeiten, durch die Unterstützung von zertifizierten CO2-Minderungs- und Senkenprojekten einen schnell wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Angebot einholen Leisten Sie Ihren Beitrag zum internationalen Klimaschutz Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten aus hochwertigen Klimaschutzprojekten ermöglicht Ihr Unternehmen die Umsetzung und Durchführung von Projekten, die aktiv CO2-Emissionen reduzieren oder CO2 aus der Atmosphäre binden. First Climate bietet Ihnen unterschiedlichste Optionen, zur Unterstützung projektbasierter Klimaschutzmaßnahmen – von der langfristigen Projektförderung über Forward-Verträge und die Kooperation mit Early-Stage-Projekten bis hin zur exklusiven Entwicklung Ihres eigenen Klimaschutzprojektes . Kontakt So entsteht Klimanutzen über den freiwilligen CO2-Markt Die Förderung von Maßnahmen und Verfahren zur Reduzierung von CO2-Emissionen oder zur Kohlenstoffspeicherung wird in vielen Wirtschaftsbereichen seit Langem als Instrument des freiwilligen Klimaschutzes eingesetzt. Das Verfahren basiert auf dem Handel von CO2-Zertifikaten über den freiwilligen CO2-Markt. Sie haben Fragen? Kontakt Geprüfte und zertifizierte Projekte Gezielte Förderung Großer Impact Unser Experte zum Thema Vincent Erasmy Carbon Competence Lead Geprüfte Qualität Die Dienstleistungen von First Climate rund um die Lieferung und Stilllegung von CO2-Zertifikaten zur Förderung von zusätzlichen Klimaschutzmaßnahmen werden jährlich durch den TÜV Rheinland geprüft. Was sind CO2-Zertifikate? Ein CO2-Zertifikat ist im engeren Sinne ein Datensatz, der in einer speziellen, öffentlich einsehbaren Datenbank hinterlegt ist. Ein CO2-Zertifikat belegt, dass durch ein bestimmtes nach klaren Kriterien zertifiziertes Klimaschutzprojekt CO2-Emissionen vermindert, bzw. Kohlenstoff langfristig gespeichert und damit der Atmosphäre entzogen wurde. CO2-Zertifikate belegen damit in transparenter Weise einen genau definierten Klimanutzen. Ein CO2-Zertifikat steht dabei immer für eine Tonne CO2-Äquivalent. Wie funktionieren CO2-Zertifikate? Klimaschutzprojekte, die die Qualitätsanforderungen für den freiwilligen CO2-Markt erfüllen, werden nach international anerkannten Standards zertifiziert und die erzielten Emissionseinsparungen bzw. die erzielte Senkenleistung durch unabhängige Prüfinstitute bestätigt. Entsprechend anerkannte Projekte können für jede von ihnen nachweislich eingesparte Tonne CO2 einen Emissionsminderungs- oder CO2-Senkennachweis ausgeben, der dann über den freiwilligen CO2-Markt gehandelt und von Unternehmen erworben werden kann. Welchen Nutzen haben CO2-Zertifikate? CO2-Zertifikate ermöglichen es, ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen gezielt zu fördern. Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb lassen sich dadurch nicht verhindern; das Verfahren ermöglicht es aber, Finanzmittel zu generieren und in Länder des globalen Südens zu transferieren, wo mit jedem Euro viel größere Emissionseinsparungen erzielt bzw. CO2-Senkenpotenziale erschlossen werden können als in Europa oder anderen industrialisierten Regionen der Erde. Indem Ihr Unternehmen CO2-Zertifikate erwirbt, schaffen Sie wirtschaftliche Anreize für die Entwicklung von Emissionsminderungs- und Senkenprojekten, die ohne Ihr Engagement und die entsprechende Förderung nicht umsetzbar wären. Jetzt Projekte online auswählen my.FirstClimate Finanzielle Unterstützung benötigt Die Science Based Targets-Initiative (SBTi) schätzt, dass bis 2030 jährlich mindestens 4,3 Billionen US-Dollar benötigt werden, um die globalen Klimaziele zu erreichen. Dies würde eine Versiebenfachung der heute verfügbaren Mittel bedeuten. Die SBTi empfiehlt Unternehmen deshalb, zusätzlich zur Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung ihrer wissenschaftsbasierten Klimaziele in Klimaschutzmaßnahmen außerhalb der Wertschöpfungskette zu investieren. CO2-Zertifikate und Netto Null-Strategien Auch für die Umsetzung von Net Zer o-Strategien spielt der Erwerb von CO2-Zertifikaten eine wichtige Rolle: Als flankierende Maßnahme empfiehlt SBTi auf dem Weg bis zum Erreichen des Netto-Null-Ziels die Förderung von Klimaschutzprojekten (Beyond Value Chain Mitigation). Ihr Unternehmen kann sich dabei wahlweise für die Unterstützung von Emissionsminderungsprojekten entscheiden oder aber alternativ auch CO2-Senkenprojekte fördern. Ist der Netto Null-Zus tand dann einmal erreicht, sieht die SBTi-Guideline den Erwerb von Zertifikaten aus Senkenprojekten in einem Umfang vor, der den Residualemissionen aus dem Geschäftsbetrieb entspricht. Die Residualemissionen dürfen dabei maximal 10% der Emissionen im Ausgangsjahr des Reduktionspfades entsprechen. „Klimaschutz-Beitrag“ statt „CO2-Kompensation“ – das richtige Claiming Die Frage, wie sich unternehmerisches Engagement für den Klimaschutz nach innen und außen richtig darstellen lässt, ist von großer Bedeutung. Das richtige Claiming ermöglicht es, die von Ihnen ergriffenen Maßnahmen und Ihren Beitrag zum Klimaschutz auf einprägsame Weise zu kommunizieren. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen auf dem CO2-Markt – vor allem durch das Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens – entsprechen Claims wie „klimaneutral“ oder auch „CO2-kompensiert“ nicht mehr den aktuellen Transparenz-Anforderungen. Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten trägt Ihr Unternehmen dazu bei, Finanzmittel für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zu mobilisieren und leistet damit einen Beitrag zur Erreichung weltweiter Klimaziele. Genau so sollte Ihr Engagement auch benannt werden. Vor diesem Hintergrund unterstützt First Climate den Claim „Klimaschutz-Beitrag“. Dieser ist kompatibel mit den Richtlinien des Pariser Abkommens und stellt insofern eine zukunftssichere Alternative zu den bisherigen Klima-Claims dar. Nutzen Sie den Claim und das von First Climate zur Verfügung gestellte Label, um Ihre Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen außerhalb Ihrer eigenen Wertschöpfungskette zu kommunizieren und transparent zu machen, wie Sie Verantwortung übernehmen. Jetzt informieren Der richtige Umgang mit CO2-Zertifikaten Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten leistet Ihr Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum internationalen Klimaschutz. Drei Prinzipien sind wichtig, um sicherzustellen, dass Ihr Engagement maximalen Klimanutzen entfaltet: Weitere gute Gründe für die Förderung von Klimaschutzprojekten über CO2-Zertifikate: CO2-Zertifikate schaffen Anreize für zusätzliche Emissionsminderungen: Durch den Erwerb von Emissionsminderungsnachweisen oder CO2-Senkenzertifikaten setzen Unternehmen einen internen CO2-Preis und schaffen damit finanzielle Anreize, vermeidbare Treibhausgasemissionen in Betrieb und Lieferkette weiter zu reduzieren. Der interne CO2-Preis erleichtert so beispielsweise Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen, um Emissionen weiter zu reduzieren und Reduktionsziele zu erreichen. CO2-Zertifikate ermöglichen zusätzlichen Klimaschutz: Es ist vielfach durch Studien belegt, dass Unternehmen, die Emissionsgutschriften kaufen, sich auch überdurchschnittlich stark für die Umsetzung von Emissionsreduktionen im eigenen Betrieb einsetzen. CO2-Zertifikate werden so also zusätzlich zu Reduktionen eingesetzt und nicht stattdessen. Eine aktuelle Auswertung von Trove Research kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die CO2-Zertifikate gekauft haben, ihre Scope-1- und Scope-2-Emissionen gleichzeitig um 6,2 % pro Jahr reduzierten. Unternehmen, die keine Zertifikate nutzten, reduzierten ihre betriebsbedingten Emissionen hingegen nur um 3,4 % pro Jahr. CO2-Zertifikate fördern innovative Klimaschutztechnologien: Ein gutes Beispiel hierfür ist die von First Climate vorangetriebene natürliche Kohlenstoffspeicherung durch Pflanzenkohle. Die Entwicklung und der verstärkte Einsatz solcher innovativen CO2-Senkentechnologien sind wichtige Instrumente, um CO2 aktiv aus der Atmosphäre zu entfernen und damit von hoher Bedeutung für den Klimaschutz. Ohne Förderung durch den freiwilligen CO2-Markt wäre die Entwicklung solcher vielversprechenden innovativen Klimaschutztechnologien finanziell nicht tragfähig. CO2-Zertifikate fördern nachhaltige Entwicklung: Der aktuelle IPCC-Klimabericht unterstreicht, wie wichtig eine ausreichende Finanzierung ist, um der Klimakrise entschlossen begegnen zu können. Leider aber klafft noch immer eine riesige Klimafinanzierungslücke und nach wie vor fehlen dringend benötigte Investitionen für die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit. Der CO2-Markt kann dazu beitragen, Einnahmen zu generieren und Gesellschaften des Globalen Südens beim Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Investitionen, Technologietransfer und Beschäftigungsmöglichkeiten ermöglichen darüber hinaus Wirtschaftswachstum und aktive Armutsbekämpfung. Auf diese Weise leisten CO2-Zertifikate nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern unterstützen auch andere ökologische oder sozioökonomische Belange. 1. Einbindung des Zertifikate-Kaufs in eine umfassende Klimastrategie Die Projektförderung über CO2-Zertifikate sollte nur im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen – insbesondere der engagierten Reduktion aller vermeidbaren Emissionen im Betrieb und in der Wertschöpfungskette – angewendet werden; sie ist ein zusätzlicher Beitrag zum Klimaschutz. 3. Wahrung der einschlägigen Qualitätsrichtlinien Um die Qualität der unterstützten Emissionsminderungs- oder CO2-Senkenprojekte sicherzustellen, müssen erworbene CO2-Zertifikate nach einem anerkannten Qualitätsstandard (zum Beispiel Gold Standard, VERRA etc.) zertifiziert sein. 2. Berücksichtigung aller relevanten Emissionen Der Erwerb von CO2-Zertifikaten sollte in einem direkten Zusammenhang mit den anhand einer gemäß einschlägiger Standards (ISO 14064, GHG Protocol) durchgeführten, vollumfassenden Treibhausgas-Bilanzierung erfolgen, die alle Emissionsquellen einschließt. Sofern dennoch einzelne Emissionsquellen bei der Betrachtung ausgespart werden, soll dies transparent und öffentlich zugänglich kommuniziert werden. Die so ermittelte Emissionsbilanz ist maßgeblich für die Menge der zu erwerbenden CO2-Zertifikate (Tonne-für-Tonne-Prinzip). Damit ist sichergestellt, dass ein äquivalenter Klimanutzen entsteht und außerdem Anreize für weitere Reduktionsmaßnahmen geschaffen werden. Wie können Unternehmen CO2-Zertifikate richtig einsetzen? und vier weitere Fragen zur CO2-Zertifikaten „Unternehmen sollten ambitionierte Ziele verfolgen und Wert auf die Qualität der unterstützten Klimaschutz-projekte legen." -Vincent Erasmy Carbon Competence Lead Was sind aus Sicht von First Climate die wichtigsten Regeln zum Umgang mit CO2-Zertifikaten? First Climate hat dazu ganz klare Kriterien definiert. Besonders wichtig ist es zu verstehen, dass die finanzielle Unterstützung von projektbasierten Maßnahmen eine wichtige Ergänzung einer unternehmerischen Klima- und Umweltstrategie sind, aber diese eben nur begleiten und nicht ersetzen können. Das gilt heute bereits für die Unterstützung von Klimaschutzprojekten und das wird sich in Zukunft auch auf andere Bereiche übertragen lassen – beispielsweise auf die Unterstützung von Projekten zur Bewahrung der biologischen Vielfalt mittels sogenannter Biodiversity Credits oder vergleichbarer Instrumente. Transparenz ist ein weiteres wichtiges Kriterium beim Umgang mit CO2-Zertifikaten. Darüber hinaus müssen Unternehmen ambitionierte Ziele verfolgen und Wert auf die Qualität der unterstützten Klimaschutzprojekte legen. Aus unserer Sicht ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser Faktoren ein deutliches Muster dazu, wie unternehmerischer Klimaschutz ausgestaltet sein muss und wir beraten unsere Kunden dementsprechend bei der Planung ihrer Klimastrategie. Was heißt das genau? Was ist, wenn Kunden spezifische Anforderungen haben? Wir erkennen an, dass die unternehmerische Klima-Reise ein sehr individueller Prozess ist. Unser Ziel ist es, unsere Kunden in allen Phasen dieses Prozesses zu begleiten und immer die jeweils beste Klima-Lösung zur Verfügung zu stellen. Entscheidet sich beispielsweise ein Unternehmen, das eigene Klima-Handeln an den spezifischen Kriterien und Empfehlungen der Science Based Targets-Initiative oder einer anderen Marktinitiative auszurichten, so werden wir selbstverständlich alle benötigten Instrumente für eine erfolgreiche Zertifizierung zur Verfügung stellen. Soweit gewünscht, werden wir aber immer auch unsere eigenen Empfehlungen aussprechen und den Kunden entsprechend beraten. Gilt das auch für den Umgang mit Corresponding Adjustments? Ja, ganz klar. First Climate wird auf Wunsch gerne CO2-Zertifikate mit Corresponding Adjustments liefern – vorausgesetzt natürlich, dass diese überhaupt am Markt verfügbar sein werden. Bei allen Diskussionen, die es aktuell zu diesem Thema gibt, wird nämlich häufig übersehen, dass es bislang gar keine CO2-Zertifikate gibt, für die tatsächliche Corresponding Adjustments vorliegen. Auch zur konkreten Anwendung von Corresponding Adjustments in der Praxis sehen wir noch viele offene Fragen. Vor diesem Hintergrund rät First Climate seinen Kunden aktuell davon ab, ihre Klimastrategie an Corresponding Adjustments auszurichten. Wir empfehlen stattdessen, den Erwerb von Emissionsminderungs-Nachweisen oder CO2-Senkenzertifikaten als Beitrag zur Erreichung internationaler Klimaziele auszuweisen und auf das Aufrechnen der ermöglichten Emissionsminderungen oder Senkenleistungen gegen den eigenen Fußabdruck zu verzichten. Dieses Vorgehen schafft konkreten Klimanutzen, ohne dass Corresponding Adjustments benötigt werden würden. Und wie ist es mit CO2-Zertifikaten, die aus der Kyoto-Ära stammen? Lässt sich mit diesen ein Kompensations-Claim begründen? Wir sind der Meinung, dass es im Sinne der Transparenz wichtig ist, ein einheitliches Claiming zu verfolgen. First Climate unterstützt deshalb ausschließlich den Claim „Klimaschutz-Beitrag“ und stellt keine anderslautenden Label mehr aus. Fragen Sie uns nach CO2-Zertifikate

  • EU-Taxonomie-Verordnung

    Erfahren Sie alles rund um das Thema EU-Taxonomie-Verordnung: ✓Struktur ✓Anforderungen ✓ Tipps zur praktischen Umsetzung > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht EU-Taxonomie-Verordnung In today's globalized world, economic, social, and environmental challenges are becoming more interconnected, with businesses playing a key role. To operate sustainably and responsibly while ensuring financial stability, both large corporations and SMEs can follow ESG criteria. But what do these criteria really mean, and why are they essential for the future of business and society? Find out everything you need to know on this page. EU Taxonomy Regulation Nachhaltiges Wirtschaften gewinnt immer mehr an Bedeutung. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Aktivitäten nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch und sozial verantwortungsvoll zu gestalten. Die EU-Taxonomie-Verordnung spielt hierbei eine zentrale Rolle, indem sie klare Kriterien für nachhaltige Wirtschaftsaktivitäten festlegt. In diesem Ratgeber geben wir Ihnen einen umfassenden Überblick über die EU-Taxonomie-Verordnung, erläutern ihre Bedeutung und bieten Unternehmen praktische Hinweise zur Umsetzung. EU-Taxonomie-Verordnung: Zusammenfassung Die EU-Taxonomie-Verordnung ist ein Klassifizierungssystem, das von der Europäischen Union entwickelt wurde, um festzulegen, welche wirtschaftlichen Aktivitäten von Unternehmen als ökologisch nachhaltig eingestuft werden. Das Hauptziel der Verordnung ist es, Investitionen in nachhaltige Projekte zu lenken und so zur Erreichung der Klimaziele der EU beizutragen. Sie stellt eine wichtige Komponente des EU-Aktionsplans zur Finanzierung nachhaltigen Wachstums dar. Die Verordnung ist seit Juli 2020 in Kraft und muss seit Januar 2022 angewendet werden. Ziele der EU-Taxonomie-Verordnung Die EU-Taxonomie-Verordnung verfolgt drei zentrale Ziele: Förderung nachhaltiger Investitionen: Durch klare Kriterien soll die Verordnung dazu beitragen, umweltfreundliche und nachhaltige Projekte zu identifizieren und zu fördern. Transparenz und Vergleichbarkeit: Indem Unternehmen offenlegen müssen, inwieweit ihre Aktivitäten im Einklang mit den Nachhaltigkeits-Kriterien der Taxonomie stehen, sollen Transparenz und Vergleichbarkeit gefördert werden. Beitrag zu den Klimazielen: Die Verordnung soll dazu beitragen, die Klimaziele der EU, insbesondere die Reduktion von Treibhausgasemissionen, zu erreichen. Die Struktur der EU-Taxonomie Umweltziele Die EU-Taxonomie-Verordnung definiert sechs Umweltziele, die eine wirtschaftliche Aktivität erfüllen muss, um als nachhaltig zu gelten: 1. Klimaschutz 2. Anpassung an den Klimawandel 3. Nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen 4. Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft 5. Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung 6. Schutz und Wiederherstellung der Biodiversität und der Ökosysteme Technische Bewertungskriterien Für jede wirtschaftliche Aktivität wurden technische Bewertungskriterien entwickelt, die festlegen, wie diese zur Erreichung der genannten Umweltziele beitragen können. Die Kriterien sind detailliert und branchenspezifisch , um sicherzustellen, dass die Nachhaltigkeitsanforderungen präzise und umsetzbar sind. Anforderungen an Unternehmen Offenlegungspflichten Unternehmen , die unter die EU-Taxonomie-Verordnung fallen, sind verpflichtet, regelmäßig Berichte über die Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten zu veröffentlichen . Dazu zählten bei Inkrafttreten der EU-Taxonomie-Verordnung zunächst vor allem kapitalmarktorientierte Unternehmen, die eine nichtfinanzielle Berichterstattung leisten müssen, und Finanzmarktteilnehmer, die Finanzprodukte bereitstellen. Nach und nach fielen und fallen aber auch andere Unternehmen in der EU unter die Berichtspflichten der EU-Taxonomie. Eine genaue Übersicht über den Stufenplan finden Sie hier. Die Berichterstattung nach der EU Taxonomie muss insbesondere Informationen darüber enthalten, inwieweit die wirtschaftlichen Aktivitäten des Unternehmens den technischen Bewertungskriterien der Taxonomie entsprechen. Bewertung der Nachhaltigkeit Um die Nachhaltigkeit ihrer Aktivitäten zu bewerten, müssen Unternehmen einen strukturierten Ansatz verfolgen. Dies umfasst: Identifikation relevanter Aktivitäten: Zunächst müssen die wirtschaftlichen Aktivitäten des Unternehmens identifiziert werden, die unter die Taxonomie-Verordnung fallen. Bewertung der Übereinstimmung: Anschließend muss geprüft werden, inwieweit diese Aktivitäten den technischen Bewertungskriterien entsprechen. Dokumentation und Berichtserstellung: Die Ergebnisse dieser Bewertung müssen dokumentiert und im Rahmen der gesetzlichen Berichterstattung offengelegt werden. Herausforderungen und Chancen Herausforderungen Die Implementierung der EU-Taxonomie-Verordnung stellt Unternehmen vor mehrere Herausforderungen. Komplexität der Kriterien: Die technischen Bewertungskriterien sind oft komplex und erfordern eine detaillierte Analyse der eigenen Aktivitäten. Datenverfügbarkeit: Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie über die notwendigen Daten verfügen, um die Anforderungen der Verordnung zu erfüllen. Die Datensammlung kann unter Umständen die Schaffung der entsprechenden strukturellen Voraussetzungen erforderlich machen und dadurch zu sehr langen Vorlaufzeiten führen. Ressourcenbedarf: Die Umsetzung der Taxonomie-Verordnung kann sich auf den personellen und finanziellen Ressourcenbedarf auswirken. Chancen Gleichzeitig bietet die EU-Taxonomie-Verordnung auch zahlreiche Chancen, von denen Unternehmen profitieren können. Zugang zu nachhaltigen Investitionen: Unternehmen, die als nachhaltig eingestuft werden, sind in vielen Fällen attraktiver für Investoren. Wettbewerbsvorteile: Eine nachhaltige Ausrichtung kann Unternehmen helfen, sich von Wettbewerbern abzuheben und neue Kunden zu gewinnen. Langfristige Stabilität: Nachhaltige Geschäftsmodelle sind oft widerstandsfähiger gegenüber langfristigen Risiken wie Klimawandel und Ressourcenknappheit. 4 Tipps zur praktischen Umsetzung Schulung und Sensibilisierung Der erste Schritt zur erfolgreichen Umsetzung der EU-Taxonomie-Verordnung ist die Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter. Alle relevanten Abteilungen sollten über die Anforderungen und Ziele der Verordnung informiert werden. Datenmanagement Ein effektives Datenmanagement ist entscheidend, um die notwendigen Informationen zur Bewertung der Nachhaltigkeit zu sammeln und zu analysieren. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie über geeignete Systeme und Prozesse verfügen, um die erforderlichen Daten zu erfassen. Interne und externe Kommunikation Transparente Kommunikation ist ein wichtiger Aspekt der EU-Taxonomie-Verordnung. Unternehmen müssen dafür sowohl intern als auch extern klar kommunizieren, wie sie die Anforderungen der Verordnung erfüllen und welche Fortschritte sie dabei machen. Zusammenarbeit mit Experten Die Zusammenarbeit mit externen Experten kann hilfreich sein, um die komplexen Anforderungen der Verordnung zu verstehen und umzusetzen. Die Experten von First Climate unterstützen Sie mit dem EU-Taxonomie-Service gern bei der konformen Umsetzung der Verordnung . Nehmen Sie am besten gleich Kontakt zu uns auf! Kontaktieren Sie uns! 10 Fragen rund um die EU-Taxonomie-Verordnung Was ist die EU-Taxonomie-Verordnung? Die EU-Taxonomie-Verordnung ist ein Regelwerk der Europäischen Union, das definiert, welche wirtschaftlichen Aktivitäten als ökologisch nachhaltig betrachtet werden. Die Verordnung dient dazu, Investitionen in nachhaltige Projekte zu fördern und so den ökologischen Übergang der Wirtschaft zu unterstützen. Wer muss die EU-Taxonomie beachten? Die Regelungen der EU-Taxonomie zur Nicht-Finanziellen Berichterstattung traten zum Januar 2022 in Kraft. Im ersten Schritt galten die durch sie definierten Berichtspflichten vor allem für Groß-Unternehmen von öffentlichem Interesse sowie für Unternehmen des Finanzmarktes. Dazu zählen auch Banken und Versicherungen, die über nachhaltige Produkte und Dienstleistungen berichten müssen. Die Berichtspflichten der EU-Taxonomie werden seitdem sukzessive auf immer weitere Unternehmens-Klassen ausgerollt. Je nach Größe und in Abhängigkeit verschiedener anderer Faktoren gelten dabei unterschiedliche Fristen. Ganz aktuell wird im Rahmen der sogenannten „Omnibus“-Initiative der EU-Kommission über eine Bündelung verschiedener Verordnungen aus dem Bereich Nachhaltigkeit diskutiert; genaue Auswirkungen auf die Umsetzung sind aktuell noch nicht bekannt. Welche Ziele verfolgt die EU-Taxonomie? Die Taxonomie zielt darauf ab, Investoren klare Informationen zu bieten, welche Investitionen als umweltfreundlich gelten, um damit grüne Investitionen zu fördern und den ökologischen Fußabdruck der EU-Wirtschaft nachhaltig zu reduzieren. Welche Kriterien bestimmen, ob eine Aktivität nachhaltig ist? Eine Aktivität gilt als nachhaltig, wenn sie substanziell zu einem von sechs festgelegten Umweltzielen beiträgt und gleichzeitig keine erhebliche Schädigung eines dieser Ziele verursacht. Diese Kriterien werden durch technische Bewertungsleitlinien spezifiziert. Was sind die sechs Umweltziele der Taxonomie? Die sechs Umweltziele umfassen den Klimaschutz, die Anpassung an den Klimawandel, die nachhaltige Nutzung und den Schutz von Wasserressourcen, den Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, die Vermeidung und Verminderung von Umweltverschmutzung und den Schutz und die Wiederherstellung der Biodiversität. Wie wirkt sich die EU-Taxonomie-Verordnung auf Investitionen aus? Die Taxonomie bietet eine klare Definition für grüne Investitionen, was es Investoren ermöglicht, gezielt in Projekte und Unternehmen zu investieren, die einen positiven Beitrag zur Umwelt leisten. Dies kann zu einer Erhöhung der Kapitalflüsse in nachhaltige Sektoren führen. Müssen kleine Unternehmen die EU-Taxonomie anwenden? Auch kleine und mittlere Unternehmen (KMU) unterliegen den Regelungen der EU-Taxonomie, sofern sie eine gewisse Mindestgröße nicht unterschreiten. Kleinst-Unternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitenden und unterhalb einer bestimmten Umsatz-Grenze bzw. Bilanzsumme sind von der direkten Anwendung der EU-Taxonomie hingegen ausgenommen, es sei denn, sie sind in bestimmten hochwirksamen umweltfreundlichen Sektoren tätig oder wollen sich aktiv am Markt für nachhaltige Finanzen beteiligen. Wie erfolgt die Berichterstattung gemäß der Taxonomie? Unternehmen, die der Taxonomie unterliegen, müssen detailliert berichten, wie ihre Aktivitäten zu den definierten Umweltzielen beitragen. Diese Berichterstattung muss transparent darlegen, welcher Anteil ihrer Einnahmen, Investitionen und Betriebsausgaben mit den EU-Taxonomie-Kriterien übereinstimmt. Was passiert bei Nichteinhaltung? Bei Nichteinhaltung der Taxonomie können regulatorische Sanktionen folgen. Zudem kann das betroffene Unternehmen an Kreditwürdigkeit und Investitionsattraktivität verlieren, was negative finanzielle Auswirkungen haben kann. Ändert sich die Taxonomie über die Zeit? Die EU-Taxonomie ist dynamisch und kann angepasst werden, um technologische Entwicklungen und neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu reflektieren. Solche Anpassungen sind notwendig, um sicherzustellen, dass die Verordnung weiterhin relevante und wirksame Kriterien für ökologische Nachhaltigkeit bietet. EU Taxonomy Regulation: Executive Summary The EU Taxonomy Regulation is a classification system developed by the European Union to determine which corporate economic activities are considered environmentally sustainable. The main objective of the regulation is to steer investment towards sustainable projects, thereby contributing to the EU's climate goals. It is an important part of the EU Action Plan for Financing Sustainable Growth. The regulation entered into force in July 2020 and is applicable since January 2022. Goals of the EU Taxonomy Regulation The EU Taxonomy Regulation has three key objectives: Promoting sustainable investment: By providing clear criteria, the Regulation aims to help identify and promote environmentally friendly and sustainable projects. Transparency and comparability: by requiring companies to disclose the extent to which their activities are in line with the sustainability criteria of the Taxonomy, the Regulation aims to promote transparency and comparability. Contribution to climate goals: The Regulation aims to contribute to the EU's climate change objectives, in particular the reduction of greenhouse gas emissions. Structure of the EU taxonomy Environmental objectives The EU Taxonomy Regulation defines six environmental objectives that an economic activity must meet in order to be considered sustainable: Climate change mitigation Climate change adaptation Sustainable use and protection of water and marine resources Transition to a circular economy Pollution prevention and control Protection and restoration of biodiversity and ecosystems Technical Evaluation Criteria Technical evaluation criteria have been developed for each economic activity to determine how it can contribute to achieving the stated environmental objectives. The criteria are detailed and sector-specific to ensure that the sustainability requirements are precise and feasible. Requirements for companies Disclosure requirements Companies covered by the EU Taxonomy Regulation are required to publish regular reports on the sustainability of their activities. Initially, when the EU Taxonomy Regulation came into force, this included primarily capital market-oriented companies that are required to provide non-financial reporting. In addition to this, financial market participants providing financial products also fell under the EU Taxonomy Regulation right from the start. Gradually, other companies in the EU were and are successively subjected to the reporting requirements of the EU Taxonomy. A detailed overview of the timetable can be found here. In particular, reporting according to the EU Taxonomy Regulation must include information on the extent to which the economic activities of the company correspond to the technical assessment criteria of the taxonomy. Sustainability Assessment To assess the sustainability of their activities, companies need to follow a structured approach. This includes: I dentifying relevant activities: The first step is to identify the company's economic activities that fall within the scope of the Taxonomy Regulation. Assessment of compliance: In a second step it must be verified in how far these activities comply with the technical assessment criteria. Documentation and Reporting: The results of this assessment must be documented and disclosed as part of regulatory reporting. Challenges and Opportunities The challenges The implementation of the EU Taxonomy Regulation poses several challenges for companies. Criteria complexity: The technical assessment criteria are often complex and require a detailed analysis of a company's own activities. Data Availability: Companies need to ensure that they possess the necessary data to meet the requirements of the Regulation. Data collection may require the creation of the appropriate structural procedures, resulting in long lead times. Resource requirements: The implementation of the Taxonomy Regulation may have an impact on human and financial resources. Opportunities At the same time, the EU Taxonomy Regulation offers a number of opportunities that companies can benefit from. Access to sustainable investments: Companies that are classified as sustainable are often more attractive to investors. Competitive advantages: A sustainable focus can help companies differentiate themselves from competitors and attract new customers. Long-term stability: Sustainable business models are often more resilient to long-term risks such as climate change and resource scarcity. 4 Practical Tips for implementing the EU Taxonomy 1. Training and awareness The first step in successfully implementing the EU Taxonomy Regulation is to train the staff and raise awareness among employees. All relevant departments should be informed about the requirements and objectives of the Regulation. 2. Data management Effective data management is critical to collecting and analyzing the information needed to assess sustainability. Companies should ensure that they have appropriate systems and processes in place to collect the necessary data. 3. Internal and external communication Transparent communication is an important aspect of the EU Taxonomy Regulation. Companies need to clearly communicate both internally and externally how they are meeting the requirements of the Regulation and what progress they are making. 4. Working with experts Working with external experts can be helpful in understanding and implementing the complex requirements of the Regulation. First Climate's experts are ready to assist you with the EU Taxonomy Service to help you comply with the Regulation. Contact us today! Contact us! 10 Questions on the EU Taxonomy Regulation What is the EU Taxonomy Regulation? The EU Taxonomy Regulation is a set of European Union rules that define which economic activities are considered environmentally sustainable. The purpose of the regulation is to encourage investment in sustainable projects, thereby supporting the ecological transformation of the economy. Who needs to comply with the EU Taxonomy? The EU Taxonomy regulations for non-financial reporting came into force in January 2022. In the first phase, the reporting requirements applied primarily to large public interest entities and financial market companies. This includes banks and insurance companies, which are required to report on sustainable products and services. Since then, the reporting requirements of the EU taxonomy have been gradually extended to more and more categories of companies. Different deadlines for completing the compulsory reporting apply depending on size of the individual company as well as various other factors. As part of the EU Commission's "Omnibus" initiative, the bundling of various sustainability regulations is being discussed; possible impacts on the implementation of the EU sustainability directives including the EU Taxonomy Regulation are not foreseeable at this point. What are the objectives of the EU Taxonomy? What are the criteria for determining whether an activity is sustainable? An activity is considered sustainable if it makes a significant contribution to one of six defined environmental objectives while not causing significant harm to any of these objectives. These criteria are specified in technical evaluation guidelines. What are the six environmental goals of the Taxonomy? The six environmental goals include climate change mitigation, climate change adaptation, sustainable use and protection of water and marine resources, transition to a circular economy, pollution prevention and control, and protection and restoration of biodiversity and ecosystems. How does the EU Taxonomy Regulation affect investments? The taxonomy provides a clear definition of green investments, allowing investors to target investments to projects and companies that make a positive contribution to the environment. This is meant to lead to an increase in capital flows to sustainable sectors. Do small businesses have to comply with the EU Taxonomy? Small and medium-sized enterprises (SMEs) are also subject to the rules of the EU Taxonomy, provided that they do not fall below a certain minimum size. Micro-enterprises with fewer than 20 employees and below a certain turnover threshold or balance sheet total are exempt from direct application of the EU Taxonomy, unless they are active in certain high-impact environmental sectors or wish to actively participate in the sustainable finance market. How will the Taxonomy be reported on? Companies that fall under the rules of the EU Taxonomy Regulation must report in detail on how their activities contribute to the defined environmental objectives. Non-financial reporting has to show transparently what proportion of company’s revenues, investments and operating expenses are in line with the criteria of the EU Taxonomy. What happens if a company does not comply? Failure to comply with the taxonomy may result in regulatory sanctions. In addition, the company may lose creditworthiness and investment attractiveness, which can have a negative financial impact. Will the Taxonomy change over time? The EU taxonomy is dynamic and may be adapted to reflect technological developments and new scientific knowledge. Such adjustments are necessary to ensure that the Regulation continues to provide relevant and effective criteria for environmental sustainability. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel

  • Sonnenstrom-Erzeugung auf Mauritius

    Sonnenstrom-Erzeugung auf Mauritius Sonnenstrom-Erzeugung auf Mauritius Solar Power Generation on Mauritius Key Facts Standort: Projekttyp: Projektstandard: Eau Bonne, Mauritius Erneuerbare Energien Renewable Energy Verified Carbon Standard Projektbilder Projektportrait Bei dem La Ferme Bambous Solarpark handelt es sich um eine Freiflächen-Fotovoltaikanlage mit einer installierten Gesamtkapazität von 15,2 MW. Damit ist der Solarpark eine der ersten großen PV-Anlagen auf der Insel. Das Projekt besteht in der Errichtung von insgesamt 60.800 PV-Modulen, die jährlich rund 23 GWh sauberen Sonnenstrom erzeugen. Die Energieproduktion wird komplett in das örtliche Übertragungssystem eingespeist und trägt dazu bei, Strom aus konventioneller Erzeugung zu verdrängen. The La Ferme Bambous solar park is a free-field photovoltaic system with a total installed capacity of 15.2 MW. This makes the solar park one of the first large PV systems on the island. The project consists of installing a total of 60,800 PV modules, which will generate around 23 GWh of clean solar power annually. The energy production is completely fed into the local transmission system and helps to displace electricity from conventional generation. Projektportrait Projektdatenblatt herunterladen Download project datasheet Nachhaltige Entwicklung Zurück zur Übersicht

  • Entwicklung von Klimaschutzprojekten

    First Climate ist Ihr zuverlässiger Partner für die Entwicklung von exklusiven und wirkungsvollen Klimaschutzprojekten. Entwicklung von Klimaschutzprojekten Mit der Entwicklung Ihres eigenen Klimaprojektes schaffen Sie eine zusätzliche Säule für Ihre unternehmerische CSR-Strategie. Direkter Klimanutzen, Unterstützung nachhaltiger Entwicklung, volle Transparenz und ein attraktiver Business Case: Erfahren Sie mehr dazu, wie Sie mit First Climate von der Projektentwicklung profitieren. Jetzt starten Machen Sie den nächsten Schritt auf Ihrem Weg zum Netto Null-Ziel Die Welt braucht mehr ambitionierten Klimaschutz und Ihr Unternehmen kann dabei vorangehen. Investieren Sie jetzt in die Entwicklung Ihres eigenen, exklusiven Klimaschutzprojekts und ermöglichen Sie dadurch ganz konkreten Klimanutzen. First Climate bietet Ihnen maßgeschneiderte Projektoptionen, die genau zu Ihrer Klimastrategie passen – sei es die Entwicklung von Emissionsminderungsprojekten innerhalb Ihrer Lieferkette oder die Umsetzung von Maßnahmen mit einem direkten Bezug zu Ihren individuellen Unternehmenszielen und -werten. Mit Ihrem Engagement erreichen Sie maximalen Klimanutzen. Wenn die Unterstützung eines bestehenden Projekts Ihren aktuellen Anforderungen eher entspricht, können Sie sich hier über unser umfangreiches Portfolio informieren. Kontakt Sie haben Fragen? Kontakt Unser Experten-Team zum Thema Marisa Kunze Head of Carbon Asset Development Yves Keller Head of Community-based & Article 6 Projects Ihr Engagement, Ihr Klimaprojekt Stärkere Regulierung, mehr Transparenzauflagen, steigende Preise – der Weg zu mehr Klimaschutz-Engagement kann für Unternehmen verschiedene Herausforderungen mit sich bringen. Die Verwirklichung Ihres eigenen Projektvorhabens ist die richtige Lösung, um Hemmnisse abzubauen. Mit der Investition in Ihr eigenes, langfristiges Projektvorhaben sind Sie direkt in alle relevanten Entscheidungsprozesse involviert und bestimmen den Kurs für die Projektentwicklung; volle Transparenz schafft die Voraussetzung für direktes Engagement. Als erfahrener Partner steht Ihnen First Climate in allen Phasen der Entwicklung Ihres eigenen Klimaprojekts zur Seite. Als einer der führenden Dienstleister im freiwilligen CO2-Markt und mit rund 25 Jahren Erfahrung begleitet First Climate Sie durch alle relevanten Schritte des Projektentwicklungs-Prozesses. Kontaktieren Sie uns Start Arbeiten Sie mit uns zusammen, um: durch eine professionelle Analyse das Projekt zu finden, das am besten zu Ihrem Unternehmen passt sicherzustellen, dass Ihr Projekt höchsten Qualitätsstandards entspricht von der Expertise des First Climate-Teams bei der Entwicklung von Klimaprojekten zu profitieren eine starke Klimapartnerschaft aufzubauen und echten Klimanutzen zu generieren Kontaktieren Sie uns Sie möchten mehr über die Entwicklung eines Klimaprojekts erfahren? Unser Expertenteam ist für Sie da. First Climate kann Ihnen helfen, Ihre Klimaziele zu erreichen! Wir entwickeln maßgeschneiderte Klimastrategien und -lösungen für Unternehmen weltweit. Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über die Projektentwicklung mit First Climate zu erfahren. In 3 Schritten zu Ihrem Klimaschutzprojekt First Climate unterstützt Sie in allen relevanten Phasen des Projektentwicklungs-Prozesses. Von der Auswahl Ihres Wunschprojekts bis hin zum Abschluss der Projektentwicklung sind wir Ihr zuverlässiger Partner. Phase 1. Wählen Sie aus einer Liste von potenziellen Projekten Phase 2. First Climate führt eine individuelle Machbarkeitsstudie durch Phase 3. Sind Sie startklar? Wir stoßen den Projektentwicklungsprozess an Phase 1: Auswahl Ihres Projekts In der ersten Phase besprechen wir gemeinsam alle Optionen, um Ihr Projekt optimal in Ihre Klimastrategie einzupassen. Anhand einer umfangreichen Liste mit geeigneten Projektvorhaben wählen Sie Ihr Wunschprojekt aus. Auf der Grundlage unseres Gesprächs liefert First Climate Informationen und indikative Daten zu allen wichtigen Projekt-Parametern wie dem voraussichtlichen Investitionsbedarf, der Zeitplanung der Projektumsetzung und dem generellen Projektumfang. Kontinuierliche Unterstützung für Ihr Klimaschutzprojekt Nach Abschluss von Phase 3 ist die Projektentwicklung beendet – Ihr Projekt generiert den gewünschten Mehrwert: quantifizierbaren Nutzen im Sinne der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN sowie zertifizierte Emissionsminderungs- oder CO2-Senkenzertifikate. Selbstverständlich unterstützt First Climate Sie auf Wunsch gerne bei der Vermarktung der generierten CO2-Zertifikate sowie bei der Stilllegung als Maßnahme im Rahmen Ihrer unternehmerischen Klimastrategie. Key Facts 200+ Projekte entwickelt Projekttypen: Naturbasierte Lösungen, Energieeffizienz, Technische Senkenlösungen, Erneuerbare Energien Projektstandards: Gold Standard, Verra, Puro.Earth etc. 20-köpfiges Expertenteam 5 gute Gründe für die Entwicklung eigener Klimaschutzprojekte 1. Aktiver Beitrag zur Lösung der Klimakrise: Mit Ihrem eigenen Projekt schaffen Sie konkreten Klimanutzen und fördern nachhaltige Entwicklung. 4. Stärkung Ihrer Lieferkette: Die Klimakrise ist auch ein unternehmerisches Risiko, denn sie kann negative Folgen für die Zuverlässigkeit Ihrer Lieferketten haben. Durch die Umsetzung entsprechend ausgerichteter Klimaschutzprojekte können Sie dazu beitragen, die Klima-Resilienz Ihrer Lieferkette zu stärken. 2. Image und Marke stärken: Ihre Investition in die Entwicklung eines eigenen Klimaschutzprojektes unterstreicht Ihr unternehmerisches Engagement für mehr Klimaschutz. 3. Kosteneinsparungen: Die Entwicklung eines Klimaprojektes ist ein Investitionsvorhaben – anfänglichen Kosten stehen, neben dem erzeugten Klimanutzen, langfristige Einsparungen und eine attraktive Kapitalrendite gegenüber. 5. Volle Transparenz: Die Entwicklung eines exklusiven Klimaprojekts schafft Entscheidungsspielraum und Transparenz bei allen relevanten Prozessen. FAQs zur Projektentwicklung Wie lange dauert der Projektentwicklungsprozess? In Abhängigkeit des Projekt-Vorhabens und den Verzögerungen auf Seiten des Standards und der Zertifizierungsstellen kann der Entwicklungsprozess bis zu zwei Jahre in Anspruch nehmen. Auch nach Abschluss der Entwicklungsphase unterstützen wir Sie kontinuierlich beim Monitoring und bei der Steuerung Ihres Projekts. Warum sollte mein Unternehmen ein Projekt entwickeln, wenn es auch ein bereits existierendes unterstützen könnte? Die Entscheidung, ein bereits existierendes Projekt zu unterstützen oder ein neues Projekt zu entwickeln, hängt letztlich von der langfristigen Klimastrategie und den Zielen Ihres Unternehmens ab. Die Investition in ein Early-Stage-Projekt gibt Ihrem Unternehmen jedoch mehr Kontrolle über das Design und den Entwicklungsprozess des Projekts und verschafft Ihnen vollen Handlungsspielraum. Zudem zeigt es, dass sich Ihr Unternehmen nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig für den Klimaschutz einsetzt. Mit der Entwicklung Ihres eigenen Klima-Projektes nehmen Sie eine Vorreiterrolle beim Klimaschutz ein! Wenn die Unterstützung eines bestehenden Projekts Ihren aktuellen Anforderungen eher entspricht, können Sie sich hier über unser umfangreiches Portfolio informieren!

  • CO2-Bepreisung

    Die CO2-Bepreisung ist eine Methode, um Unternehmen einen Anreiz zu geben, ihre Kohlendioxidemissionen zu verringern. Derzeit ist es für Unternehmen oft günstiger, Energiequellen sowie Produktions- und Transportmethoden zu nutzen, die hohe Emissionen verursachen. Die CO2-Bepreisung soll diesem Phänomen entgegenwirken, indem sie einen Preis für diese Emissionen festlegt. Homepage > Zurück zur Übersicht CO2-Bepreisung Carbon pricing is one method designed to give companies an incentive to reduce their carbon emissions. Currently it is often cheaper for companies to use energy sources, and production and transportation methods that cause a high amount of emissions. Carbon pricing seeks to counter this phenomenon, by putting a price on these emissions. Carbon Pricing Die CO2-Bepreisung ist eine Methode, um Unternehmen einen Anreiz zu geben, ihre Kohlendioxidemissionen zu verringern. Derzeit ist es für Unternehmen oft günstiger, Energiequellen sowie Produktions- und Transportmethoden zu nutzen, die hohe Emissionen verursachen. Die CO2-Bepreisung soll diesem Phänomen entgegenwirken, indem sie einen Preis für diese Emissionen festlegt. Welche Arten der CO2-Bepreisung gibt es? Das Ziel der CO2-Bepreisung ist es, klimafreundliche Anreize zu schaffen und damit langfristig den menschengemachten Kohlendioxidausstoß zu reduzieren. Um das möglich zu machen, ist die konsequente Erfassung aller Emissionen die wichtigste Basis. Darauf aufbauend werden vor allem zwei Varianten der CO2-Bepreisung genutzt: die CO2-Steuer und der Emissionshandel. Beide Möglichkeiten der CO2-Bepreisung lassen sich auch auf andere klimaschädliche Gase übertragen. Mithilfe des CO2-Äquivalents können beispielsweise auch Methan oder Fluorkohlenwasserstoffe in der CO2-Steuer oder dem Emissionshandel berücksichtigt werden. CO2-Steuer Sogenannte CO2-Steuern werden verwendet, um eine Versteuerung von Produkten festzulegen, bei deren Herstellung oder Nutzung CO2-Emissionen entstanden sind. Die Steuereinnahmen, die der Staat dadurch generiert, können entweder für allgemeine Zwecke oder zweckgebunden genutzt werden. Zu Letzteren zählen zum Beispiel konkrete Klimaschutzmaßnahmen, Förderungen für die Energieforschung oder die energetische Sanierung von Gebäuden. Emissionshandelssystem Emissionshandelssysteme hingegen dienen dazu, die maximal vertretbaren CO2-Emissionen festzulegen und diese durch einen Marktmechanismus zu begrenzen. Somit werden die Emissionsrechte handelbar und es entsteht ein Marktpreis, der die Knappheit der Emissionsrechte widerspiegelt. Bei einem "Cap-and-Trade"-Emissionshandelssystem wird jedem Unternehmen (in der Regel sind solche Systeme nur für große Unternehmen oder Unternehmen in Branchen mit hohen Emissionen obligatorisch) eine bestimmte Menge an Emissionen als "Allowance" zugeteilt. Liegen die Emissionen eines Unternehmens unter der zugeteilten Menge, kann es seinen Überschuss verkaufen. Übersteigen die Emissionen jedoch die erlaubte Menge, müssen die Unternehmen Gutschriften kaufen. Diese Gutschriften können gegen den Überschuss eines anderen ETS-Unternehmens eingetauscht werden. Das Emissionshandelssystem erhöht indirekt die Preise für umweltschädliche Waren und Dienstleistungen und bietet einen Anreiz zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen. Anfang 2023 erreichten die Kohlenstoffpreise in der EU ein Rekordhoch von über 100 Euro pro Tonne Kohlenstoff - ein Meilenstein für die Wirksamkeit des Systems zur Reduktion von Emissionen. What are the options for carbon pricing? The goal of carbon pricing is to create climate-friendly incentives and thus reduce man-made carbon dioxide emissions in the long term. To make this possible, the consistent recording of all emissions is the most important basis. Based on this, two main variants of carbon pricing are used: the carbon tax and emissions trading. Both options for carbon pricing can also be applied to other climate-damaging gases. With the help of the CO2 equivalent, methane or hydrofluorocarbons, for example, can also be taken into account in the carbon tax or emissions trading. Carbon tax A carbon tax is a levy on products that cause CO2 emissions through their production or use. The tax revenue generated by the state as a result can either be used for general purposes or earmarked for specific purposes. The latter could include specific climate measures, subsidies for energy research or the energy-efficient refurbishment of buildings. Emissions trading system Emissions trading systems (ETS) on the other hand, specify the maximum justifiable CO2 emissions as “allowances”. In a “cap-and trade” emissions trading system, each company (typically such systems are only mandatory for companies that are large or in a heavy emission industry) is given a certain amount of emissions as an “allowance”. If a company’s emissions are lower than the allowance, it can sell its surplus. Once emissions go over that allowance however, companies are then required to purchase credits. These credits can be traded for another ETS company’s surplus. The emissions trading system indirectly raises the prices of goods and services that are harmful to the environment and provides an incentive to reduce carbon emissions. In early 2023, carbon prices in the EU hit a record high above 100 euros per carbon ton, a landmark moment in the effectiveness of the system to reduce emissions. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel

  • Unsere Klima-Partnerschaften

    First Climate legt großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Partnern und Beteiligungsunternehmen. Wir sind überzeugt: Durch die Bündelung von Kompetenzen lässt sich mehr für den Klimaschutz bewegen. Unsere Klima-Partnerschaften Gemeinsam mehr für den Klimaschutz erreichen Die globale Klimakrise lässt sich nicht im Alleingang bewältigen – vielmehr bedarf es eines breiten Netzwerks und enger Kooperationen. Bei First Climate sind wir uns dessen bewusst und legen daher großen Wert auf die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Beteiligungsunternehmen. Wir sind überzeugt: Durch die Bündelung von Kompetenzen lässt sich mehr für den Klimaschutz bewegen. Strategische Partnerschaften: Win-Win für effektiven Klimanutzen Alle Leistungen für effektiven Klimaschutz aus einer Hand – dafür stehen wir als First Climate. Engagierte Unternehmen unterstützen wir in allen Phasen Ihrer Klima-Reise. Dafür bieten wir Leistungen und Lösungen rund um die Erfassung und Analyse von Emissionsbilanzen. Wir planen Dekarbonisierungs-Strategien, bieten vielfältige Optionen für die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen und unterstützen in den Bereichen Kommunikation und Reporting. Durch die Zusammenarbeit mit unseren Partnern und Beteiligungsunternehmen können wir Ihnen darüber hinaus weitere Angebote für individuelle Klimaschutzlösungen machen: von hochspezialisierten Beratungs-Lösungen im Bereich Klima-Consulting, über IT-Lösungen zur effizienten Umsetzung der Vorgaben der EU-Taxonomie bis hin zu Weiterbildungsmöglichkeiten im Bereich Klima-Wissen für Unternehmensbelegschaften. Erfahren Sie mehr zu unseren Beteiligungsunternehmen Die everi GmbH aus Hamburg entwickelt zertifizierte Klimaschutzprojekte. Zusätzlich bietet das Unternehmen spezialisierte Beratungslösungen für die Entwicklung und Umsetzung unternehmerischer Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien. Durch eine Mehrheitsbeteiligung gehört die everi GmbH heute zur First Climate-Familie. Das österreichische Unternehmen Glacier mit Sitz in Wien verankert seit 2020 den Nachhaltigkeitsgedanken in Unternehmen. Glacier ermöglicht es Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen mit der Climate Academy, Klimaschutz-Fortbildungen in den Arbeitsalltag zu integrieren und das neugewonnene Wissen direkt anzuwenden. Neben unseren Beteiligungsunternehmen arbeiten wir mit zahlreichen weiteren Unternehmen und Kooperationspartnern zusammen. Eine Auswahl sehen Sie hier. Stimmen unserer Kunden und Partner Als Teil ihres Klimaziels verfolgt die Post das Ziel, Restemissionen im eigenen Betrieb ab 2030 aus der Atmosphäre zu entfernen und langfristig zu speichern. Bei der Erreichung dieses ambitionierten Ziels unterstützt uns First Climate als Pionier im Bereich der zukunftsweisenden Pflanzenkohle-Technologie. Das Team sorgt zuverlässig für die Überprüfung und Überwachung der CO2-Senkenleistung des Pflanzenkohle-Programms, in das wir im Rahmen unseres Engagements langfristig investieren. Dr. Philipp Mäder Geschäftsführer Post CDR AG

  • my.FirstClimate - Workshops

    Wir bieten Ihnen bedarfsgerechte und interaktive Workshops zu unterschiedlichen klimarelevanten Themen an, die Sie auf die Anforderungen des unternehmerischen Klimaschutz-Managements vorzubereiten. Workshop-Angebote Homepage Klima-Workshops online buchen Über unsere my.FirstClimate-Plattform können Sie jetzt auf digitalem Wege an unseren Klima-Workshops teilnehmen – unkompliziert, komfortabel und ortsunabhängig. Um einen Workshop zu buchen, müssen Sie sich lediglich auf der my.FirstClimate-Plattform registrieren . Aktuell können wir Ihnen Klima-Workshops zu den folgenden Themen anbieten: Klimawandel und Klimaschutz-Engagement Einführung in die Welt der Science-Based Targets (SBTs) Know-how für Ihre Klimastrategie Sie möchten sich für das Klima engagieren und eine Klimastrategie für Ihr Unternehmen entwickeln, haben aber das Gefühl, dass Sie dafür noch Hintergrundwissen benötigen? Möchten Sie sich einen ersten thematischen Überblick verschaffen oder haben Sie bereits erste theoretische Kenntnisse auf dem Gebiet des Klimaschutzes und möchten nun tiefer in die Praxis eintauchen? Wir bieten Ihnen bedarfsgerechte, kostenpflichtige Workshops zu unterschiedlichen klimarelevanten Themen an, die Ihnen wichtige Aspekte, Begriffsdefinitionen und Hintergrundinformationen praxisnah vermitteln. Unser erfahrenes Consulting-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung, um Sie im Rahmen der interaktiven Schulungen auf die Anforderungen des unternehmerischen Klimaschutz-Managements vorzubereiten. Dabei haben Sie die Möglichkeit, sich direkt mit unseren Expertinnen und Experten auszutauschen und ihnen allgemeine Fragen zu den jeweiligen Workshop-Inhalten zu stellen. Es handelt sich um individuelle Schulungen: Pro Workshop kann ein Unternehmen mit beliebig vielen Mitarbeitenden teilnehmen . Aus organisatorischen Gründen muss die Buchung eines Workshop-Termins mindestens eine Woche im Voraus erfolgen. Nach erfolgter Buchung erhalten Nutzer eine MS-Teams Einladung. Alternativ können gesonderte Anfragen für individuelle Wunschtermine im Buchungsbereich der Workshops der my.FirstClimate-Plattform gestellt werden. Dies muss mit einer Vorlaufzeit von zwei Wochen erfolgen. Unser Consulting-Team wird versuchen, einen Workshop zum gewünschten Termin zu ermöglichen und sich zeitnah per E-Mail mit Nutzern in Verbindung setzen, um den Termin zu bestätigen oder einen alternativen Termin zu finden. Workshop 1 Workshop 1: Klimawandel und unternehmerisches Klimaschutz-Engagement Worum geht es? Unser individueller Online-Workshop „Klimawandel und unternehmerisches Klimaschutz-Engagement“ bringt Ihnen die notwendigen Grundlagen und das Basiswissen zu den Themen Klimawandel und Klima-Engagement näher, die für die Planung Ihrer unternehmerischen Klimastrategie wichtig sind. Was kann ich von diesem Workshop und my.FirstClimate erwarten? 1. Mit diesem Einführungsworkshop werden Ihnen die Themen Klimawandel und Klima-Engagement sowie deren Relevanz für Ihr Unternehmen nähergebracht. 2. In einem zweiten Schritt lernen Sie, welche Möglichkeiten es bei der Planung Ihres Klima-Engagements gibt. Benötige ich Vorkenntnisse, um an diesem Workshop teilnehmen zu können? Nein, für die Teilnahme an diesem Workshop müssen Sie keine Vorkenntnisse mitbringen. Wenn Sie bereits auf der my.FirstClimate-Plattform registriert sind, können Sie diesen und weitere Klima-Workshops über den untenstehenden Button buchen: Workshop buchen Sie haben noch keinen my.FirstClimate-Account? Hier geht es zur kostenlosen Registrierung: Jetzt anmelden Workshop 2: Unternehmerische Klimaziele definieren –Einführung in die Welt der Science-Based Targets (SBTs) Worum geht es? SBT, SBTi, Net-Zero-Standard – im Zusammenhang mit dem unternehmerischen Klimaschutz werden diese Begriffe heutzutage immer häufiger auch im öffentlichen Diskurs genutzt. Doch was bedeuten sie eigentlich und welche Relevanz haben sie für Ihr Unternehmen? Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, über unsere my.FirstClimate-Plattform an unserem digitalen Workshop „Unternehmerische Klimaziele definieren – Einführung in die Welt der Science-Based Targets (SBTs)“ teilzunehmen, der Ihnen wissenswerte Informationen rund um das Thema wissenschaftsbasierte Klimaziele) näherbringt. Es handelt sich hierbei um eine sektorunabhängige Einführung, in der Ihnen sowohl der Net-Zero Standard der Science Based Targets Initiative (SBTi) als auch das allgemeine Verfahren bei der Festlegung von SBTs vorgestellt wird. Workshop2 Was kann ich von diesem Workshop und my.FirstClimate erwarten? 1. Der Workshop erklärt Begrifflichkeiten und den Kontext rund um SBTs und beleuchtet, warum Sie sich für die Einführung von kurz- und langfristigen wissenschaftsbasierten Zielen in Ihrem Unternehmen entscheiden sollten. 2. Eine Demo des my.FirstClimate-Services „Plan your Climate Journey“, zeigt Ihnen, wie ein linearer Reduktionspfad für Ihr Unternehmen mithilfe der berechneten CO2-Fußabdruck-Daten aussehen könnte. 3. Basierend auf dem erlernten Wissen und der Einführung in die Nutzung der my.FirstClimate-Plattform können Sie als Unternehmen noch einen Schritt weitergehen und neben der eigenen Zielpfadentwicklung der Science Based Targets-Initiative (SBTi) beitreten. Als zuverlässiger Partner unterstützen wir Sie bei Fragen und Unklarheiten.* *Bitte beachten Sie: Über die my.FirstClimate-Plattform können Sie einen möglichen Reduktionspfad ermitteln, allerdings können Sie diesen nicht für den SBTi-Validierungsprozess nutzen. Letzteres bieten wir im Falle einer weiteren Zusammenarbeit als separate Dienstleistung an. Benötige ich Vorkenntnisse, um an diesem Workshop teilnehmen zu können? Für die Teilnahme an diesem Workshop müssen Sie keine Vorkenntnisse mitbringen. Wenn Sie bereits auf der my.FirstClimate-Plattform registriert sind, können Sie diesen und weitere Klima-Workshops über den untenstehenden Button buchen: Workshop buchen Sie haben noch keinen my.FirstClimate-Account? Hier geht es zur kostenlosen Registrierung: Jetzt anmelden Kontaktieren Sie uns! Jetzt Workshop buchen

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