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- CO2-Reduktion
Erfahren Sie alles rund um das Thema CO2-Reduktion im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Eignung > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht CO2-Reduktion Climate change is one of the greatest challenges of our time. In order to limit the global temperature increase to below 2 degrees Celsius, as stipulated in the Paris Agreement, a drastic reduction in CO2 emissions is essential. Companies play a key role in this. First Climate offers you concrete options for action to significantly reduce greenhouse gas emissions. In this guide, we present strategies for CO2 reduction that companies can implement in their daily practice. CO2 Reduction Der Klimawandel stellt eine der größten Herausforderungen der Gegenwart dar. Um den globalen Temperaturanstieg auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, wie es im Pariser Abkommen festgelegt wurde, ist eine drastische Reduktion der CO2-Emissionen unerlässlich. Unternehmen spielen dabei eine Schlüsselrolle. First Climate bietet Ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten, um den Treibhausgasausstoß signifikant zu senken. In diesem Ratgeber stellen wir Strategien zur CO2-Reduktion vor, die Unternehmen in ihrer täglichen Praxis umsetzen können. CO2-Reduktion: konkrete Handlungsmöglichkeiten für Unternehmen 1) CO2-Emissionen messen Der erste Schritt zur CO2-Reduktion ist die genaue Erfassung der eigenen Emissionen. Ohne eine präzise Messung ist es kaum möglich, konkrete Reduktionsziele zu definieren und an den richtigen Hebeln anzusetzen. Unternehmen sollten daher regelmäßig ihre Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen ermitteln. direkte Emissionen (Scope 1) : Sie entstehen aus unternehmenseigenen Prozessen, etwa durch die Nutzung von fossilen Brennstoffen in Produktionsanlagen oder Fahrzeugen. indirekte Emissionen aus dem Energieverbrauch (Scope 2) : Diese ergeben sich aus dem Stromverbrauch, der Wärmeversorgung oder der Nutzung anderer Energiequellen. indirekte Emissionen aus der Lieferkette (Scope 3) : Dabei handelt es sich um Emissionen, die durch die Produkte und Dienstleistungen eines Unternehmens entlang der gesamten Wertschöpfungskette entstehen. 2) Energieeffizienz verbessern Eine der effektivsten Maßnahmen zur Verkleinerung des CO2-Fußabdrucks ist die Verbesserung der Energieeffizienz . Der sparsame Umgang mit Energie ist für Unternehmen nicht nur aus ökologischer Sicht wichtig, sondern führt oft auch zu signifikanten Kostensenkungen und einer besseren Wettbewerbsfähigkeit . Beispielhafte Maßnahmen: energieeffiziente Gebäude: Durch den Einsatz von hochmodernen Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie einer besseren Isolierung können Unternehmen ihren Energieverbrauch erheblich senken. moderne Maschinen und Geräte: Die Investition in energieeffiziente Produktionsmaschinen, Bürogeräte und Beleuchtungssysteme reduziert nicht nur den Stromverbrauch, sondern auch den CO2-Ausstoß. Smart-Grid-Technologie: Unternehmen können durch intelligente Netztechnologien den Energieverbrauch optimieren und so den Bedarf an fossilen Brennstoffen verringern. 3) Nachhaltige Mobilität fördern Ein erheblicher Teil der CO2-Emissionen vieler Unternehmen wird durch den Verkehr verursacht, sei es durch den Transport von Waren oder durch Pendeln der Mitarbeiter . Wenn der CO2-Ausstoß verringert wird, fördert das auch das Wohlbefinden der Mitarbeiter und steigert das Unternehmensergebnis durch geringere Transportkosten. Elektrofahrzeuge: Der Umstieg auf Elektroautos, sowohl für den Fuhrpark als auch für die Mitarbeiter, reduziert die CO2-Emissionen deutlich, besonders wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Carsharing und Mitfahrgelegenheiten: Diese Modelle tragen zur Reduktion des individuellen Fahrzeugverkehrs bei und senken so den CO2-Ausstoß. öffentliche Verkehrsmittel und Fahrradförderung: Unternehmen sollten den öffentlichen Nahverkehr und Fahrradpendeln unterstützen, etwa durch Zuschüsse für Tickets, Job-Räder und die Bereitstellung von Fahrradabstellplätzen. 4) Erneuerbare Energien nutzen Die Umstellung auf erneuerbare Energien ist ein weiterer entscheidender Schritt zur Reduktion von CO2-Emissionen. Unternehmen können entweder auf eigene Solar- oder Windkraftanlagen setzen oder aber grünen Strom beziehen. Das stärkt auch das nachhaltige Unternehmensimage und erfüllt die steigenden Anforderungen von Kunden und Investoren. 5) Klimaschutz durch CO2-Zertifikate unterstützen Nicht alle Emissionen lassen sich sofort vermeiden . Unternehmen können CO2-Zertifikate erwerben, die in regionale, nationale oder weltweite Projekte einzahlen, die nachweislich CO2-Emissionen reduzieren oder binden, wie etwa Aufforstungsprojekte oder Investitionen in erneuerbare Energien . Kontaktieren Sie uns! Nehmen Sie gleich Kontakt zu uns auf und lassen Sie sich von den Experten von First Climate beraten, wie Ihr Unternehmen den CO2-Ausstoß senken kann! Gesetzliche Grundlagen zur CO2-Reduktion CO₂-Reduktion in der EU Die Europäische Union hat sich mit dem Green Deal ehrgeizige Ziele gesetzt: Bis 2030 sollen die Treibhausgasemissionen um mindestens 55 % gegenüber 1990 reduziert werden. Bis 2050 strebt die EU Klimaneutralität an. Die Umsetzung erfolgt durch ein Bündel an Maßnahmen: Emissionshandelssysteme, CO₂-Bepreisung, Förderung erneuerbarer Energien, Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität und verbindliche nationale Ziele für die Mitgliedstaaten. Für Unternehmen bedeutet dies, dass die regulatorischen Anforderungen steigen und die Integration von Klimaschutz in Geschäftsmodelle zunehmend zum Wettbewerbsfaktor wird. CO₂-Reduktion in Deutschland Deutschland hat seine Klimaziele im Bundes-Klimaschutzgesetz verankert: Reduktion der Treibhausgasemissionen um mindestens 65 % bis 2030 (gegenüber 1990) Reduktion um mindestens 88 % bis 2040 Klimaneutralität bis 2045 Im Jahr 2024 hat Deutschland sein eigenes Klimaziel erreicht, indem der Treibhausgas-Ausstoß gegenüber 1990 fast halbiert wurde. Allerdings wurden strengere EU-Vorgaben in einzelnen Sektoren (z. B. Gebäude, Verkehr) nicht vollständig erfüllt. Für Unternehmen ergeben sich daraus spezifische Anforderungen und Chancen , insbesondere durch den Ausbau erneuerbarer Energien und die Optimierung von Energie- und Materialflüssen . First Climate: Lösungen für die CO2-Reduktion von Unternehmen First Climate unterstützt Unternehmen mit einer Vielzahl von Angeboten: Entwicklung und Finanzierung zertifizierter Klimaschutzprojekte weltweit (CO₂-Zertifikate) Beratung und Entwicklung zu Klimastrategien , Science Based Targets, EcoVadis-Rating und CDP-Reporting Umsetzung von Carbon-Insetting-Projekten zur direkten Reduktion von Scope-3-Emissionen in der Lieferkette Jetzt beraten lassen! CO2 Reduction: Concrete actionable options for companies 1) Measuring CO2 emissions The first step towards CO2 reduction is the precise recording of one's own emissions. Without precise measurement , it is hardly possible to define concrete reduction targets and apply the right tools. Companies should therefore regularly revisit their own Scope 1, Scope 2 and Scope 3 emissions . Direct emissions (Scope 1 ): These are generated by the company's own processes, such as the use of fossil fuels in production facilities or fleet vehicles. Indirect emissions from energy consumption (Scope 2): These arise from electricity consumption, heat supply, or the use of other energy sources. Indirect emissions from the supply chain (Scope 3): These are emissions generated by a company's products and services along the entire value chain. 2) Improve energy efficiency One of the most effective measures to reduce the corporate CO2 footprint is to improve energy efficiency . The economical use of energy is not only important for companies from an ecological point of view, but often also leads to significant cost reductions and better competitiveness . Examples of possible measures: Energy-efficient buildings: By using state-of-the-art heating, ventilation, and air conditioning systems, as well as better insulation materials, companies can significantly reduce their energy consumption. Modern machinery and equipment: Investing in energy-efficient production machinery, office equipment, and lighting systems not only reduces electricity consumption, but also lowers CO2 emissions. Smart grid technology: Companies can use smart grid technologies to optimize energy consumption and thus reduce reliance on fossil fuels. 3) Promote sustainable mobility A significant part of the Co2 emissions of many companies are caused by transport, whether through the transport of goods or employees’ commutes . When CO2 emissions are reduced, the well-being of employees is promoted, and the company's bottom line increases through lower transport costs. Electric vehicles: Switching to electric cars, both for the corporate fleet and for employees, significantly reduces CO2 emissions, especially if the associated electricity comes from renewable sources. Car sharing and carpooling: These communal models contribute to the reduction of individual vehicle traffic and thus reduce CO2 emissions. Public transport and bicycle promotion: Companies should support public transport and bicycle commuting, for example through subsidies for tickets, job bikes, and the provision of bicycle parking spaces. 4) Use renewable energies The switch to renewable energies is another decisive step towards reducing CO2 emissions. Companies can either rely on their own solar or wind power plants or purchase green electricity . This also strengthens the sustainable corporate image and meets the increasing demands of customers and investors. 5) Supporting climate action and carbon credits Not all emissions can be avoided immediately . Companies can purchase carbon credits that pay into regional, national, or global projects that demonstrably reduce or bind CO2 emissions, such as reforestation projects or investments in renewable energies . Contact us! Contact us now and ask the carbon experts at First Climate to advise you on how your company can reduce CO2 emissions! Legal basis for CO2 reduction CO2 emission reductions in the EU The European Union has set itself ambitious goals with the Green Deal: By 2030, greenhouse gas emissions are to be reduced by at least 55% compared to 1990. The EU is aiming for climate neutrality by 2050 . Implementation will take place through a bundle of measures: emissions trading systems, carbon market pricing, promotion of renewable energies, expansion of the charging infrastructure for electric mobility and binding national targets for the member states. For companies, this means that regulatory requirements are increasing and the integration of climate protection into business models is increasingly becoming a competitive factor. CO2 emission reductions in Germany Germany has anchored its climate targets in the Federal Climate Protection Act ( Bundes-Klimaschutzgesetz ): Reduce greenhouse gas emissions by at least 65% by 2030 (compared to 1990) Reduction of at least 88% by 2040 Climate neutrality by 2045 In 2024, Germany achieved its own climate target by cutting its greenhouse gas emissions nearly by half compared to 1990. However, stricter EU requirements in individual sectors (e.g. buildings and transport) were not fully met. For companies, this results in specific requirements and opportunities , especially through the expansion of renewable energies and the optimization of energy and material flows . First Climate: Solutions for corporate CO2 emission reductions First Climate supports companies with a variety of offers: Development and financing of certified climate action projects worldwide (carbon credits) Consulting and development of climate strategies , science based targets, EcoVadis ratings , and CDP reporting Implementation of carbon insetting projects for the direct reduction of Scope 3 emissions in the supply chain Get expert advice now! Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Subsahara-Afrika-Brunnen-Instandsetzung
Im Rahmen dieses zertifizierten Klimaschutzprojektes werden defekte Bohrlöcher und Brunnenanlagen in Malawi repariert. ✓Afrika ✓Klimaschutzprojekt Subsahara Afrika: Brunnen-Instandsetzung Sub-Saharan Africa: Improved kitchen regimes Homepage Klimaschutzprojekte Projekttechnologie Brunnen-Instand-setzung Water purification Emissionsminderung 70.000 t CO2 e p.a. Projektstandard Key facts Standort: Subsahara-Afrika Projekttyp: Sauberes Trinkwasser Projektbeginn: Mai 2012 Africa clean drinking water May 2012 Download Factsheet Projektportrait In Zusammenarbeit mit lokalen Kommunen und Dorfgemeinschaften werden im Rahmen des Projekts defekte Bohrlöcher und Brunnenanlagen in Subsahara-Afrika – u.a. in Mosambik und Uganda – identifiziert und repariert. Um einen erneuten Ausfall der Brunnen zu verhindern, werden Einheimische technisch geschult, damit Aufbau, Wartung und Betrieb der Bohrlöcher zukünftig eigenverantwortlich durchgeführt werden können. Darüber hinaus schafft das Projekt einen Finanzierungsmechanismus für Gemeinden, der die langfristige Instandhaltung der Bohrlöcher gewährleistet. In partnership with local communities, defective boreholes and wells are identified and repaired across Sub-Saharan Africa (e.g. in Mozambique and Uganda). The project involves the distribution of various different technologies such as improved cookstoves, household-level water treatment technologies and community boreholes to households and communities to provide safe access to water. End users are trained in the usage and maintenance of the different technologies, and prices for purchase and installation are subsidized using project revenues. Anfrage über my.FirstClimate Kontakt aufnehmen Nachhaltige Entwicklung Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN. Good health and well-being Die Versorgung mit sauberem Wasser und bessere hygienische Zustände sind wirksame Mittel, um die Ausbreitung wasserübertragbarer Krankheiten zu stoppen. Weil das Wasser nicht abgekocht werden muss, werden auch weniger Luftschadstoffe freigesetzt und das Risiko von Atemwegserkrankungen sinkt. Gender Equality Die Brunnen befinden sich in der Regel in Dorfnähe und bieten einen zuverlässigen und sicheren Zugang zu Wasser. Von der Brunnen-Instandsetzung profitieren vor allem Frauen, da sie weniger Zeit für das Wasserholen und das Sammeln von Brennholz für das Abkochen des Wassers aufwenden müssen. So haben sie mehr Zeit für andere produktive Tätigkeiten. Clean water and sanitation Ein wichtiger Baustein des Projektes ist die Installation einfacher Sanitär- und Toilettenanlagen innerhalb der Dörfer – inklusive der Möglichkeit zur Handdesinfektion. In Verbindung mit verlässlichem Zugang zu sauberem Trinkwasser lassen sich infektiöse Krankheiten so wirksam bekämpfen. Climate Action Durch die Senkung des Ausstoßes von CO2-Emissionen trägt das Projekt dazu bei, den Klimawandel zu bremsen. Die Emissionsminderungsleistung des Projekts liegt bei rund 70.000 t CO2e pro Jahr. Good health and well-being Improved access to clean water reduces the occurrence of water-borne diseases. Additionally, boiling water with traditional cookstoves exposes residents to harmful indoor air pollution that causes respiratory diseases. Gender Equality The wells are usually located close to the village and provide reliable and safe access to water. Women and girls, in particular, benefit from the repair of wells, as they have to spend less time fetching water and collecting firewood to boil the water. This gives them more time for other productive activities. Clean water and sanitation As part of the project, basic sanitary facilities, i.e. latrines with tippy-taps for hand disinfection, are installed in the villages. Together with a reliable supply of clean drinking water, this is an efficient measure to prevent infectious diseases. Climate Action The project reduces carbon emissions by eliminating the need to boil water and increasing the efficiency of household cooking, which reduces the release of both carbon emissions and other toxic pollutants. The related emission reductions are around 70,000 t CO2e per year. Projektbilder Projektvideo Project video Projektvideo Project video
- Climate, Community and Biodiversity Standard
Erfahren Sie alles rund um das Thema Climate, Community and Biodiversity Standard im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Vorteile ✓Kriterien Homepage > Zurück zur Übersicht Climate, Community and Biodiversity Standard The Climate, Community and Biodiversity Standard (CCBS) focuses on land management projects that address climate change, support local communities and smallholder farmers, and conserve biodiversity. The standard was developed by the Climate, Community & Biodiversity Alliance (CCBA) - a partnership of non-governmental organizations, businesses and research institutes. The CCBS was first published in 2005, and is now managed by the organization Verra. Climate, Community and Biodiversity Standard (CCBS) Der Climate, Community and Biodiversity Standard (CCBS) fokussiert auf Landbewirtschaftungsprojekte, die sich mit dem Klimawandel befassen, lokale Gemeinschaften sowie Kleinbauern unterstützen und die Biodiversität erhalten. Entwickelt wurde der Standard von der Climate, Community & Biodiversity Alliance (CCBA) – einer Partnerschaft aus Nichtregierungsorganisationen, Unternehmen und Forschungsinstituten. Das CCBS wurde erstmals 2005 veröffentlicht und wird nun von der Organisation Verra verwaltet. Wer kann eine Zertifizierung im Sinne des CCBS beantragen? Der CCBS kann auf jedes Landbewirtschaftungsprojekt angewendet werden, das die definierten Kriterien erfüllt. Das gilt auch für (Wieder-)Aufforstungen, nachhaltige Landwirtschaftsbetriebe und Projekte im Rahmen des Verified-Carbon-Standard-Programms (VCS). Weltweit erstrecken sich die bereits zertifizierten Projekte auf mehr als 60 Länder auf allen Kontinenten, außer der Antarktis. Zu den Kriterien zählen: Identifizierung aller Beteiligten und deren vollständige, effektive Mitarbeit Erkennen und Respektieren von Gewohnheitsrechten und gesetzlichen Ansprüchen Freiwillige Zustimmung aller Projektbeteiligten inkl. detaillierter Information im Vorfeld Bewerten und Überwachen direkter und indirekter Kosten, Vorteile und Risiken Die Zertifizierung mit dem CCBS dient vor allem dazu, Projekte zu identifizieren, die einen positiven Nettonutzen für das Klima, die Gemeinschaft und die Biodiversität aufweisen. Dafür unterzieht die Organisation die Projekte einer unabhängigen Prüfung. Auch die Auswahl geeigneter Rechnungslegungsmethoden, um den Projektnutzen zu quantifizieren, werden genau untersucht. Im Rahmen des CCBS kommt ein Registrierungssystem zum Einsatz, das die Generierung, Stilllegung und Löschung aller Verified Carbon Units (VCU) – die vom VCS ausgestellten Zertifikate – mit CCB-Label verwaltet. So wird sichergestellt, dass die tatsächliche Klimawirkung der Projekte (Emissionsminderungen oder CO2-Senkenleistung) jederzeit korrekt dokumentiert ist. Welche Vorteile bietet der Climate, Community and Biodiversity Standard? Der Fokus auf die Landbewirtschaftung gilt als unabdingbar für die nachhaltige Entwicklung in allen Teilen der Welt. Bei sorgfältiger Planung können entsprechende Projekte die Lebensgrundlage bewahren, Arbeitsplätze schaffen sowie traditionelle Kulturen und gefährdete Arten schützen. Zertifizierte Projekte tragen ebenso dazu bei, den Besitz von Land und Ressourcen zu sichern und die Widerstandsfähigkeit von Ökosystemen zu verbessern. Insgesamt soll jede Maßnahme ihren Beitrag zum globalen Klimaschutz leisten. Für Unternehmen, die Projekte initiieren möchten, eröffnen sich zudem weitere Möglichkeiten: Exzellenz und Innovation werden gefördert – vom Projektdesign über die Projektentwicklung bis zur Implementierung Risiken für Investoren und Offset-Käufer sind minimiert Finanzierungsmöglichkeiten für Projektentwickler verbessern sich Who can apply for CCBS certification? The CCBS can be applied to any land management project that meets the defined criteria . This also applies to (re)afforestation, sustainable farms and projects under the Verified Carbon Standard (VCS) program. Globally, the projects already certified cover more than 60 countries on all continents except Antarctica. Criteria include: Identification of all stakeholders and their full, effective cooperation Recognition and respect of customary rights and legal entitlements Voluntary agreement by all project stakeholders, including detailed information in advance Evaluating and monitoring direct and indirect costs, benefits and risks. The main purpose of CCBS certification is to identify projects that have a positive net benefit for the climate, the community and biodiversity. To do this, the organization subjects them to independent verification. It also closely examines the selection of appropriate accounting methods to quantify project benefits. The CCBS uses a registration system to manage the generation, retirement and cancellation of all Verified Carbon Units (VCUs) with CCB labels. This ensures that the project's climate impact (carbon emission reductions or carbon removal performance) is correctly documented at all times. What are the benefits of the Climate, Community and Biodiversity Standard? A focus on land management is considered essential for sustainable development in all parts of the world. With careful planning, appropriate projects can preserve livelihoods, create jobs, and protect traditional cultures and endangered species. Certified projects likewise help secure ownership of land and resources and improve ecosystem resilience. Overall, each measure is intended to make its contribution to global climate protection. There are also further benefits for companies wishing to initiate projects: Excellence and innovation are supported - from project design to project development to implementation Minimized risks for investors and offset buyers Improved Financing opportunities for project developers Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Certified Emission Reduction
Erfahren Sie alles rund um das Thema Certified Emission Reduction (CER) im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Certified Emission Reduction The term Certified Emission Reduction refers to a type of certificate issued for successfully implemented climate protection projects in developing and emerging countries. It is an emission reduction credit where one CER corresponds to one ton of avoided carbon equivalent. These credits can be sold on the market by the project owners- for example to companies interested in making a voluntary contribution to climate action. The proceeds from the sale of the certificates support the further financing of the climate protection project. Certified Emission Reduction Unter dem Begriff Certified Emission Reduction (CER) ist ein Zertifikatstyp zu verstehen, der für erfolgreich durchgeführte Klimaschutzprojekte in Entwicklungs- und Schwellenländern ausgegeben wird. Es handelt sich dabei um eine Emissionsminderungsgutschrift, bei der ein CER einer Tonne vermiedenem CO2-Äquivalent entspricht. Diese Gutschriften können von den Projekteignern am Markt verkauft werden – zum Beispiel an Unternehmen, die daran interessiert sind, einen freiwilligen Klimaschutzbeitrag zu leisten. Der Erlös aus dem Zertifikatsverkauf unterstützt die weitere Finanzierung des Klimaschutzprojektes. Die Certified Emission Reduction basiert auf dem Clean-Development-Mechanismus, dessen Grundlagen im Kyoto-Protokoll verankert sind. Certified Emission Reduction is based on the Clean Development Mechanism, the fundamentals of which are anchored in the Kyoto Protocol. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Emission Reduction Units
Erfahren Sie alles rund um das Thema Emission Reduction Units im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Multiplikator ✓Handel mit CERs > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Emission Reduction Units Under the Joint Implementation (JI) of the Kyoto Protocol, it is possible for an Annex B country to purchase Emission Reduction Units (ERUs) from another Annex B country. One ERU corresponds to one ton of CO2. The basic idea behind this: No matter where greenhouse gases are produced, the main thing is that emissions are reduced - even if this happens in another country. Emission Reduction Units Unter der Joint Implementation (JI) des Kyoto-Protokolls ist es einem Staat aus dem Annex B möglich, sogenannte Emission Reduction Units (ERU) bzw. Emissionsminderungs-Zertifikate in einem anderen Annex-B-Staat zu erwerben. Eine ERU entspricht einer Tonne CO2. Der Grundgedanke dahinter: Entscheidend ist die Reduktion von Emissionen, unabhängig davon, wo Treibhausgase entstehen und ob die Emissionsreduktionen in einem anderen Land erfolgen. Multiplikator für das Treibhauspotenzial Damit das funktioniert, hat die Wissenschaft für verschiedene Gase, die den Treibhauseffekt begünstigen, jeweils einen Faktor errechnet, um sie mit CO2 vergleichbar zu machen. Ein Beispiel: Biogase, die auf Deponien entstehen, haben auf 100 Jahre gesehen einen 25-mal höheren Einfluss auf unsere Atmosphäre als Kohlenstoffdioxid. Der Handel mit CERs (Certified Emission Reduction Units) Für Staaten, die unvermeidbare Treibhausgase produzieren, ist der Erwerb von ERUs hilfreich. Umgekehrt verdienen Staaten daran, ihre Projekte zu verkaufen, mit denen Treibhausgase eliminiert werden. Damit diese Programme offiziell als ERU gelten und überhaupt gehandelt werden dürfen, existieren CDM-Kriterien (Clean Development Mechanism), die die UNFCCC im Kyoto-Protokoll festgelegt hat. Erfüllen sie die CDM-Richtlinien, erhalten ERUs ihre offizielle Zertifizierung. Greenhouse potential multiplier To make this work, scientists have calculated a factor for each of the various gases that contribute to the greenhouse effect to make them comparable to CO2. For example, biogases produced in landfills have 25 times more impact on our atmosphere over the course of 100 years than carbon dioxide does. Trading CERs (Certified Emission Reduction Units) For countries that produce unavoidable greenhouse gases, the purchase of Emission Reduction Units is helpful. Conversely, countries earn money by selling their projects that eliminate greenhouse gases. In order for these programs to officially qualify as ERUs and be traded at all, there are CDM (Clean Development Mechanism) criteria set by the UNFCCC in the Kyoto Protocol. If they meet the CDM guidelines, Emission Reduction Units receive their official certification. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- GHG Protocol: So verstehen Sie den Standard zur Emissionsmessung
Erfahren Sie alles rund um das Thema GHG Protocol: ✓Struktur ✓Anforderungen ✓ Tipps zur praktischen Umsetzung > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht GHG Protocol: So verstehen Sie den Standard zur Emissionsmessung The Greenhouse Gas (GHG) Protocol is the world’s leading standard for measuring and reporting greenhouse gas emissions. It provides companies with a clear framework for systematically tracking their emissions. If you want to optimize your company’s sustainability strategy and comply with regulatory requirements, the GHG Protocol is indispensable. GHG Protocol Das Treibhausgas-Protokoll – engl. GHG Protocol – ist der weltweit führende Standard zur Messung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen. Es bietet Unternehmen eine klare Grundlage, um ihre Emissionen systematisch zu erfassen. Wenn Sie die Nachhaltigkeitsstrategie Ihres Unternehmens optimieren und gesetzlichen Vorgaben entsprechen möchten, ist das GHG Protocol unverzichtbar. Greenhouse Gas Protocol: ganzheitlicher Ansatz zur Emissionsmessung Ursprünglich vom World Resource Institute (WRI) und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) entwickelt, ist das Greenhouse Gas Protocol, kurz GHG Protocol, eine standardisierte Messmethode für Treibhausgasemissionen, die weltweit anerkannt ist . Dank eines ganzheitlichen Ansatzes – der sowohl direkte als auch indirekte Emissionen einbezieht – gelingt es Akteuren mithilfe des GHG-Protokolls, ihren gesamten Ausstoß von Treibhausgasen darzustellen. Das GHG Protocol ist grundlegend für die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks . Während es selbst keine Berichtspflichten vorschreibt , dient es als Grundlage für die meisten CO₂-Bilanzierungsrahmenwerke weltweit . Bedeutungsgewinn durch CSRD Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) macht das GHG Protocol zu einem zentralen Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Europäischen Union . Da die Richtlinie eine umfassende und einheitliche Erfassung von Treibhausgasemissionen verlangt, insbesondere für Scope 1, 2 und 3, gewinnt das GHG Protocol durch die CSRD an Bedeutung. Das Greenhouse-Gas-Protokoll stellt Akteuren klare Leitlinien zur Verfügung, die dabei helfen, die Anforderungen der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) zu erfüllen. Gleichzeitig fördert das GHG Protocol die Vergleichbarkeit von Berichten auf EU- und globaler Ebene. Da es sich um einen global anerkannten Standard handelt, profitieren Unternehmen und andere internationale Akteure – wie Nichtregierungsorganisationen (NGOs) – davon, ihren CO2-Fußabdruck und Nachhaltigkeitsberichterstattung auf das GHG Protocol auszurichten. Es bietet eine wertvolle Unterstützung dabei, CSRD-Vorgaben zu erfüllen , die Erwartungen von Stakeholdern zu erfüllen und die eigene Klimabilanz glaubwürdig darzustellen. Weiterentwicklung des GHG Protocols Obwohl das GHG Protocol ursprünglich für Unternehmen entwickelt wurde, findet es heute auch im öffentlichen Sektor Anwendung. Vor allem Städte nutzen den Standard, um ihre Emissionen systematisch zu erfassen, Vergleichbarkeit herzustellen und Klimaziele zu erreichen. Aufgrund des erweiterten Anwenderkreises wurde und wird das Greenhouse-Gas-Protokoll fortlaufend weiterentwickelt. Hierfür arbeiten Akteure aus der Privatwirtschaft, dem öffentlichen Sektor und NGOs eng zusammen. Dieser partizipative Ansatz berücksichtigt unterschiedliche Perspektiven und macht das GHG Protocol zu einem vielseitigen und zukunftsorientierten Instrument für die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen. GHG Protocol: Scope 1, Scope 2 und Scope 3 Das GHG Protocol unterteilt Treibhausemissionen in drei Kategorien , sogenannte Scopes. Diese helfen Unternehmen und anderen Akteuren, ihre Emissionen besser zu analysieren und stellen Vergleichbarkeit her: Scope 1: Dabei handelt es sich um direkte Emissionen aus Quellen, die vom Akteur unmittelbar kontrolliert werden, wie der Betrieb von Fahrzeugen oder Anlagen. Scope 2: Hierunter fallen indirekte Emissionen, die durch den Energieverbrauch eines Akteurs entstehen, wie beispielsweise Strom oder Fernwärme. Scope 3: Beinhaltet alle weiteren indirekten Emissionen entlang der Lieferkette von Akteuren, wie durch Produktion, Transport oder Geschäftsreisen. Eine präzise Zuordnung der Emissionen ermöglicht es Unternehmen und Organisationen, gezielte Maßnahmen zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen zu entwickeln und gleichzeitig die Transparenz in ihrer CSRD-Berichterstattung sowie bei der Berechnung ihres CO₂-Fußabdrucks zu erhöhen. Hinweis : Für weiterführende Informationen zum Thema lesen Sie gern unseren Blogbeitrag: Was sind Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen? Die 5 Leitlinien des GHG-Protokolls Das GHG-Protokoll basiert auf 5 grundlegenden Leitlinien , die die Erfassung und Berichterstattung von Emissionen strukturieren. Diese Prinzipien gewährleisten, dass die Daten glaubwürdig, konsistent und aussagekräftig sind. 1. Relevanz Die Berichterstattung sollte die wichtigsten Emissionen abdecken und die Anforderungen von Stakeholdern berücksichtigen. Dabei ist es entscheidend, die für die jeweilige Branche und Geschäftsstrategie relevanten Daten zu identifizieren. 2. Vollständigkeit Alle nennenswerten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette sollten erfasst werden . Wesentliche Quellen dürfen nicht ausgelassen werden, und Annahmen sowie Datenquellen sind klar zu dokumentieren. 3. Konsistenz Einheitliche Methoden sorgen dafür, dass Berichte über verschiedene Zeiträume hinweg vergleichbar bleiben. Änderungen in der Methodik sollten nur erfolgen, wenn sie notwendig sind, und müssen nachvollziehbar dokumentiert werden. 4. Transparenz Eine klare und nachvollziehbare Berichterstattung stellt sicher, dass verwendete Datenquellen, Methoden und Annahmen für externe Prüfer und Stakeholder verständlich sind. 5. Genauigkeit Die Berichterstattung sollte auf präzisen Daten basieren , um verlässliche Ergebnisse zu liefern. Über- oder Unterschätzungen, die zu falschen Schlussfolgerungen führen könnten, sind zu vermeiden. GHG Protocol verstehen – mit der Expertise von First Climate First Climate unterstützt Sie dabei, die Messung und Berichterstattung der Treibhausemissionen Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation mithilfe des GHG Protocol umzusetzen . Gern unterstützen wir Sie auch mit unserer CO₂-Fußabdruckberechnung und umfassenden CSRD-Beratung. Nehmen Sie gleich Kontakt zu uns auf! Kontaktieren Sie uns! FAQ – GHG Protocol Was ist die Bedeutung von GHG? GHG steht für Greenhouse Gas, zu Deutsch Treibhausgase . GHG tragen maßgeblich zur Erderwärmung bei, weshalb ihre Erfassung und Reduktion eine zentrale Rolle bei sämtlichen Klimaschutzbestrebungen spielt. Wie unterscheidet sich das GHG Protocol von anderen Standards zur Emissionsberichterstattung? Das GHG-Protokoll bietet eine klare und international anerkannte Grundlage für die Erfassung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen. Im Vergleich zu Standards wie ISO 14064 oder dem Carbon Disclosure Project (CDP) zeichnet es sich durch folgende Eigenschaften aus: Einheitlichkeit : Scope-1-, -2- und -3-Emissionen sind klar definiert und nachvollziehbar kategorisiert. Flexibilität : Der Standard kann an die Anforderungen unterschiedlicher Akteure, Branchen und Dimensionen angepasst werden. globale Akzeptanz : Viele andere Berichtsstandards bauen auf dem GHG-Protokoll auf, was die Bereitstellung international vergleichbarer Daten erleichtert. Welche Herausforderungen können bei der Anwendung des GHG Protocols auftreten? Die Anwendung des GHG-Protokolls bringt einige Herausforderungen mit sich. Besonders die Erfassung vollständiger und genauer Daten ist eine komplexe Aufgabe – vor allem bei Scope-3-Emissionen, da diese die gesamte Lieferkette umfassen. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist es entscheidend, Verantwortlichkeiten innerhalb des eigenen Unternehmens bzw. der eigenen Organisation klar zu definieren. Die Anpassung des Treibhausgas-Protokolls an spezifische Branchenanforderungen kann weitere praktische Fragen aufwerfen. Eine professionelle Beratung hilft bei der Vorbereitung und Umsetzung des GHG Protocols. Wie wird das GHG Protocol von Investoren und anderen Stakeholdern wahrgenommen? Investoren und andere Stakeholder schätzen das GHG Protocol als verlässlichen Standard für die Bewertung von Nachhaltigkeitsleistungen. Unternehmen und Organisationen, die Emissionen transparent und konsistent nach dem Protokoll berichten, schaffen Vertrauen und erhöhen ihre Glaubwürdigkeit . Darüber hinaus erleichtert das GHG Protocol die Bereitstellung vergleichbarer Daten , die Investoren und Partner bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützen. Nachhaltigkeitsleistungen, die auf dem GHG Protocol basieren, verbessern die Position von Unternehmen in einem zunehmend nachhaltigkeitsorientierten Markt . Welche Kosten entstehen durch die Einführung des GHG Protocols? Die Einführung des GHG Protocols kann mit Kosten verbunden sein, die von der Größe und Komplexität des Akteurs abhängen . Typische Kostenpunkte im Rahmen der Implementierung des GHG Protocols sind: interne Schulungen, externe Beratungen und Tools sowie Datenerhebung. Durch nachhaltige Prozesse und verbesserte Ressourceneffizienz können Unternehmen jedoch langfristig erhebliche Einsparungen erzielen. Greenhouse Gas Protocol: A Holistic Approach to Emissions Measurement Originally developed by the World Resources Institute (WRI) and the World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) , the Greenhouse Gas (GHG) Protocol is a standardized method for measuring greenhouse gas emissions that is recognized worldwide. Thanks to its holistic approach , which includes both direct and indirect emissions, the GHG Protocol enables organizations to accurately assess their total greenhouse gas emissions . The GHG Protocol is fundamental to carbon footprinting . While it does not impose any mandatory reporting requirements, it serves as the foundation for most carbon accounting frameworks globally . Growing Importance Due to the EU's CSRD The CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) has reinforced the role of the GHG Protocol as a key standard for sustainability reporting in the European Union . Since the directive requires comprehensive and standardized tracking of greenhouse gas emissions —especially for Scope 1, 2, and 3 —the GHG Protocol is gaining increased relevance under the CSRD. The GHG Protocol provides organizations with clear guidelines to help them meet the requirements of the European Sustainability Reporting Standards (ESRS) . At the same time, it enhances the comparability of reports at both the EU and global levels . As a globally recognized standard , the GHG Protocol benefits companies, NGOs, and other international stakeholders by providing a structured approach to carbon footprinting and sustainability reporting . It serves as a valuable tool for meeting CSRD requirements, fulfilling stakeholder expectations, and ensuring credible climate disclosures . Evolution of the GHG Protocol Although originally developed for corporate use , the GHG Protocol is now widely applied in the public sector . Cities, in particular, use the framework to systematically track their emissions, ensure comparability, and achieve climate goals . Due to its expanding user base, the GHG Protocol is continuously evolving . This development process involves collaboration between private sector companies, public institutions, and NGOs . The participatory approach ensures that diverse perspectives are integrated , making the GHG Protocol a dynamic and future-oriented tool for achieving sustainability goals . GHG Protocol: Scope 1, Scope 2 and Scope 3 The GHG Protocol categorizes emissions into three scopes , helping companies and other stakeholders analyze their emissions effectively and ensure comparability : Scope 1: Direct emissions from sources owned or controlled by the organization, such as company vehicles or industrial facilities. Scope 2: Indirect emissions from purchased energy, including electricity, heating, and cooling. Scope 3: All other indirect emissions along the supply chain, such as those generated by production, transportation, and business travel. A precise classification of emissions allows companies and organizations to develop targeted reduction strategies , enhance transparency in CSRD reporting , and improve carbon footprint assessments . For further details, read our blog post: What are Scope 1, 2, and 3 emissions? The 5 Principles of the GHG Protocol The GHG Protocol is based on five key principles that structure emissions measurement and reporting. These principles ensure that the data is credible, consistent, and meaningful : 1. Relevance Reporting should cover all significant emissions and meet stakeholder expectations . Identifying the most relevant data for a specific industry and business strategy is essential. 2. Completeness All material emissions along the value chain should be recorded. Significant sources must not be omitted , and assumptions and data sources should be clearly documented . 3. Consistency Standardized methodologies ensure that reports remain comparable over time . Any changes in methodology should be justified and transparently documented . 4. Transparency A clear and traceable reporting structure ensures that external auditors and stakeholders can understand data sources, methodologies, and assumptions . 5. Accuracy Reporting should be based on precise data to ensure reliable results . Over- or underestimations that could lead to incorrect conclusions should be avoided. Understanding the GHG Protocol with First Climate's Expertise First Climate helps businesses and organizations implement the GHG Protocol for emissions measurement and reporting . We also provide carbon footprint assessments and comprehensive CSRD consulting . Contact us today to learn more! Contact us! FAQ – GHG Protocol What does GHG stand for? GHG stands for Greenhouse Gas . These gases significantly contribute to global warming, making their tracking and reduction a critical part of climate action . How does the GHG Protocol differ from other emissions reporting standards? The GHG Protocol provides a clear and internationally recognized framework for tracking and reporting greenhouse gas emissions. Compared to standards like ISO 14064 or the Carbon Disclosure Project (CDP) , it stands out due to: Standardization: Clearly defined Scope 1, 2, and 3 emissions enable consistent categorization. Flexibility: The protocol can be adapted to different industries, company sizes, and operational models . Global Acceptance: Many other reporting standards build on the GHG Protocol , ensuring international comparability . What challenges might arise when applying the GHG Protocol? Implementing the GHG Protocol comes with challenges, particularly in data collection . This is especially true for Scope 3 emissions , as they involve an organization’s entire supply chain. For successful implementation , it is crucial to assign clear responsibilities within the company and tailor the protocol to industry-specific requirements . Professional consulting services can help organizations navigate the complexities of the GHG Protocol . How do investors and stakeholders view the GHG Protocol? Investors and other stakeholders value the GHG Protocol as a trusted standard for evaluating sustainability performance. Companies and organizations that report emissions transparently and consistently based on the protocol enhance credibility and build trust . Additionally, the GHG Protocol facilitates the provision of comparable emissions data , which investors and business partners rely on for decision-making . Companies that adopt the GHG Protocol position themselves competitively in an increasingly sustainability-driven market . What costs are associated with implementing the GHG Protocol? The cost of implementing the GHG Protocol varies depending on the size and complexity of the organization. Typical cost factors include: Internal training programs External consulting and tools Data collection and processing However, investing in sustainable processes and improving resource efficiency can lead to significant cost savings over time . Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Kochofen-Programm-BGD
Kochofen-Programm-BGD Kochofen-Programm-BGD Bangladesh - Cookstoves Program Key Facts Standort: Projekttyp: Projektstandard: Bangladesch Energieeffizienz Energy efficiency CDM Projektbilder Projektportrait Dieses Projekt ist Teil eines sogenannten „Programme of Activities“ (PoA), d.h. eines übergreifenden Projektansatzes, der zahlreiche Teilprojekte an verschiedenen Standorten in Bangladesch vereint. Ziel des PoA ist die Verteilung von optimierten und energieeffizienten Kochherden an Haushalte und kleine sowie mittlere Unternehmen in Bangladesch. Durch den Einsatz dieser neuen Herde wird die Rauchentwicklung deutlich reduziert und der Brennstoffverbrauch um 50% gesenkt. Die Herde erreichen eine höhere Verbrennungseffizienz durch geringere Wärmeverluste und eine bessere Wärmeübertragung auf den Kochtopf. Das PoA wird den Lebensstandard der Menschen vor Ort erheblich verbessern, da es die Luftverschmutzung und damit verbundene Gesundheitsrisiken verringert. This project is part of a so-called Programme of Activities (PoA), i.e. an overarching project approach that combines numerous sub-projects and initiatives in various locations in Bangladesh. The aim of the PoA is the dissemination of optimized energy efficient biomass-based improved cooking stoves to households and small as well as medium-sized enterprizes in Bangladesh. Using these new stoves will significantly reduce smoke production and reduce fuel consumption by 50%. The stoves achieve a higher combustion efficiency through reduced heat loss and increased heat transfer to the cooking pot. The PoA will significantly improve the living standards of the local people, as it will decrease air pollution and the risks of connected health issues an will have benefits for the environment. Projektportrait Projektdatenblatt herunterladen Download project datasheet Nachhaltige Entwicklung Zurück zur Übersicht
- CO2-Speicherung-durch-Pflanzenkohle
Ziel des Programms ist es, Produktion und Vertrieb von Pflanzenkohle als langfristigen Kohlenstoffspeicher zu fördern. CO2-Speicherung durch Pflanzenkohle Carbon Sequestration through Biochar Homepage Klimaschutzprojekte Projekttechnologie Pflanzenkohle Biochar Emissionsminderung ~ 20,000 t CO2 e p.a. Projektstandard Key facts Standort: Diverse Standorte in der Schweiz Projekttyp: Pflanzenkohle-Programm Projektbeginn: November 2019 Various sites across Europe Biochar Program November 2019 Download Factsheet Projektportrait In Europa wird Pflanzenkohle in der Landwirtschaft aufgrund der hohen Verkaufspreise derzeit nur von wenigen Pionieren angewandt. Ziel des vorliegenden Programms ist es, Produktion und Vertrieb von Pflanzenkohle als langfristigen Kohlenstoffspeicher zu fördern und den Einsatz von Pflanzenkohle somit zu verstärken. Dies geschieht mithilfe des Einsatzes von CO2-Zertifikaten. Dadurch können die Kosten für Landwirte maßgeblich gesenkt werden; gleichzeitig kann eine ausreichende Rendite für Schweizer Produzenten von Pflanzenkohle gewährleistet werden. Als Abnehmer der Produkte stehen landwirtschaftliche Betriebe im Vordergrund; weitere mögliche Abnehmer sind z.B. der Gartenbau und die Baubranche, in welcher Pflanzenkohle in Baustoffen eingesetzt wird und ebenfalls ein stabiler Kohlenstoffspeicher ist. Als erstes Programm seiner Art erhielt das Pflanzenkohle-Programm von First Climate in der Schweiz eine “A”-Bewertung der globalen Rating-Agentur Be Zero Carbon. In Europe as well as globally, only a few agricultural pioneers currently apply biochar. A wider application is impeded by cost- and information barriers. Against this background, First Climate initiated a program in 2018 to promote the production of biochar and its application to agricultural soils as a long-term sink for atmospheric carbon. Under the program, proceeds from the sale of certified carbon removals are used to lower the sales price of biochar while ensuring an adequate return for biochar producers. The program also promotes innovative uses of biochar in non-agricultural contexts, always with long-term carbon storage. For urban forestry and gardening, biochar is an ideal co-substrate. In construction, biochar has shown promising results as a light-weight insulation material. Participating producers must conform with the quality standards of the European Biochar Certificate. As the first carbon removal project to be evaluated by global ratings agency, Be Zero Carbon, First Climate’s biochar program was awarded an “A” rating. Anfrage über my.FirstClimate Kontakt aufnehmen Nachhaltige Entwicklung Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN. Good Health and Well-Being Pflanzenkohle hat die Fähigkeit, Schwermetalle zu absorbieren. Dadurch kann sie dazu beitragen die Gesundheitsgefahren durch diese Stoffe zu reduzieren. Clean Water and Sanitation Der Einsatz von Pflanzenkohle erhöht das Wasserrückhaltevermögen des Bodens. Sie trägt dazu bei, Schadstoffe im Boden zu binden und die Auswaschung von Dünger zu reduzieren. Damit hat sie positive Wirkung auf die Grundwasser-Qualität. Affordable and Clean Energy Einmal gestartet, läuft der Pyrolyseprozess energieautark ab. Ausgekoppelte Wärmeenergie aus dem Prozess steht außerdem für die weitere nachhaltige Nutzung zur Verfügung. Decent Work and Economic Growth Die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Pflanzenkohle machen sie zu einem attraktiven Produkt, das dazu beitragen kann, Profitabilität in den unterschiedlichsten Branchen - wie beispielsweise der Landwirtschaft, der verarbeitenden Industrie oder dem Bausektor zu steigern. Industry, Innovation and Infrastructure Biomasseabfälle werden in Pflanzenkohle umgewandelt und in der Landwirtschaft oder in langlebigen Materialien verwendet, um eine dauerhafte Kohlenstoff-Senke zu schaffen. Der Einsatz von Pflanzenkohle trägt dazu bei, Nachhaltigkeit und Innovation in der Wirtschaft zu stärken. Sustainable Cities and Communities Stadtverwaltungen können Pflanzenkohle ausbringen und in den Boden einarbeiten, um Regenwasser leichter und effektiver zurückzuhalten und damit die Pflanzen und das städtische Leben widerstandsfähiger gegen extreme Hitze zu machen.und damit die Pflanzen und das städtische Leben widerstandsfähiger gegen extreme Hitze zu machen. Responsible Consumption and Production Die Anwendung von Pflanzenkohle in der Landwirtschaft verbessert die Düngeraufnahme und trägt zur Bodengesundheit bei. Das führt zu höheren und stabileren Erträgen im Anbau. Climate Action Pflanzenkohle stellt eine dauerhafte Kohlenstoffsenke dar. Aufgrund ihrer porösen Struktur bietet Pflanzenkohle auch Lebensraum für nützliche Bodenmikroorganismen und fördert so gesündere und produktivere Böden. Good Health and Well-Being Biochar has the ability to absorb harmful heavy metals. In this way, it can reduce the damaging effects of these and other pollutants to the health and well-being of living creatures. Clean Water and Sanitation The application of biochar increases water retention capabilities in soil and helps capture and immobilize soil contaminants, limits fertilizer run-off, and thereby enhancing groundwater quality. Affordable and Clean Energy The pyrolysis process is self-sustaining and provides a surplus of renewable energy. The produced renewable energy can be used to continually provide energy to the pyrolyisis equipment. Decent Work and Economic Growth The vast application possibilities of biochar create various sustainable economic opportunities, adding to profitability and multi-usage in the agriculture, manufacturing, and building industry sectors. Industry, Innovation and Infrastructure Biomass waste is converted biochar and applied in agriculture or long-lived materials to generate a permanent carbon sink. Biochar from this project adds unique properties to concrete, supporting a resilient infrastructure and promoting sustainable industrialization and innovation. Sustainable Cities and Communities Municipal authorities can apply and mix biochar into soil to retain rainwater more easily and effectively, making plants and ultimately urban life more resilient to extreme heat conditions. Responsible Consumption and Production Applying biochar improves in agriculture limits fertilizer run-off and contributes to soils regeneration and resilience. Improved nutrient availability and soil health may result in higher and more stable crop yields in agricultural applications. Climate Action Biochar provides a permanent carbon sink. With its porous nature, biochar also provides a habitat for beneficial soil microorganisms, fostering healthier and more productive soils. Projektbilder Projektvideo Project video Projektvideo Project video
- First Climate - Giving over Gifting
Weihnachtsaktion „Spende statt Geschenke“ Weihnachtsaktion „Spende statt Geschenke“ 2025 First Climate unterstützt Ashoka Afrika Anstatt zu den Feiertagen Geschenke an Kunden, Partner und Mitarbeitende zu senden, engagieren wir uns bei First Climate traditionell für einen gemeinnützigen Zweck. In diesem Jahr hat unser Team Ashoka Africa als Empfänger unserer Spende im Rahmen unserer Weihnachtsaktion „Spende statt Geschenke“ ausgewählt. Ashoka vereint ein globales Netzwerk sozialer und ökologischer Innovatorinnen und Innovatoren, engagierter junger Changemaker und Partnerorganisationen, die eine gemeinsame Überzeugung teilen: dass in der heutigen Welt jeder Mensch einen Beitrag zum positiven gesellschaftlichen Wandel beitragen kann. Seit 1980 treibt Ashoka die Initiative „Everyone a Changemaker (EACH)“ (dt. „Jeder Mensch kann ein Changemaker sein“) voran, die junge Menschen unter 21 Jahren durch finanzielle Mittel, Mentoring, Networking-Optionen und Sichtbarkeit dabei unterstützt, in ihren Gemeinden positive Veränderungen in verschiedenen Bereichen anzustoßen – von Bildung und Arbeitslosigkeit über Geschlechtergleichstellung und Klimagerechtigkeit bis hin zur Gesundheitsversorgung. Das Netzwerk von Ashoka zählt heute mehr als 4.000 Innovatorinnen und Innovatoren in mehr als 95 Ländern. Bildnachweis: ©Ashoka Africa Positiven Wandel ermöglichen. Changemaker fördern! Unsere Spende unterstützt Ashokas Ansatz, die grundlegenden Ursachen sozialer und ökologischer Ungleichheiten anzugehen und nachhaltige sowie gerechte Lösungen zu entwickeln. Gemeinsam wollen wir junge Menschen stärken, die gesellschaftliche Herausforderungen mit innovativen Ideen und unternehmerischem Mut angehen . Ashokas Mission, Changemaker zu unterstützen, basiert auf der Überzeugung, dass echter Wandel entsteht, wenn Menschen befähigt werden, Herausforderungen selbst zu lösen. Bildnachweis: ©Ashoka Africa „Wir sind dankbar, Empfänger dieser großzügigen Spende zu sein. Die Unterstützung durch First Climate ermöglicht es Ashoka, weiterhin Changemaker auszuwählen, zu fördern und nachhaltige soziale sowie ökologische Wirkung in Afrika zu entfalten!“ Angelou Ezeilo Co-Präsidentin, Ashoka Africa Wirksamkeit durch Bildung, Schulungen, Klimagerechtigkeit und soziales Unternehmertum. Mehr über Ashoka Africa erfahren (nur auf Englisch): Ashoka Africa – Everyone a Changemaker Ansatz & System-Change Innovatoren Lagos Das Team von First Climate wünscht Ihnen frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr. Wir freuen uns darauf, Sie auch 2026 weiterhin bei Ihrem Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu unterstützen.
- CDP-Reporting mit First Climate ✅ Ihr CDP-Partner
First Climate unterstützt Sie dabei, das Scoring Ihres Unternehmens in der Berichterstattung bei CDP nachhaltig zu verbessern. ✓CDP-Reporting ✓Score-Optimierung ➣ Jetzt anfragen ! CDP-Reporting und Score-Optimierung First Climate unterstützt Sie dabei, das Scoring Ihres Unternehmens in der Umwelt-Berichterstattung bei CDP nachhaltig zu verbessern. Mehr erfahren Ihr CDP-Partner für die Verbesserung Ihres CDP-Scores Seit 2016 hat First Climate viele Kunden im Laufe der Jahre beim CDP-Reporting betreut und ihre Scoring-Ergebnisse verbessert. Bei uns steht die langfristige Zusammenarbeit im Vordergrund, um die besten Ergebnisse zu erzielen. Mit einem verbesserten CDP-Score können Sie verschiedene Ziele erreichen: die Erwartungen Ihrer Stakeholder erfüllen, transparente Kommunikation mit TCFD- und ISSB-Kompatibilität gewährleisten, Ihre Fortschritte im Klimaschutz messen und Teil einer wichtigen globalen Datenbank im Bereich Klimaschutz zu sein. Zusammen mit First Climate zum A-Score von CDP Unsere Partnerschaft umfasst nicht nur einen ausgefüllten CDP-Fragebogen. Wir arbeiten mit Ihnen zusammen, um Sie als Vorreiter im Bereich Klimaschutz für Unternehmen zu positionieren und einen verbesserten Score zu erreichen. So unterstützen wir Sie bei der Festlegung und Messung von Science-Based Targets und helfen Ihnen, passende Lösungen zur Reduzierung von Emissionen zu finden. Kontakt Jetzt beraten lassen und Ihren CDP-Score verbessern. Kontakt Science-Based Targets Chancen- und Risiko-Profile CDP-Berichterstattung Score-Optimierung Unser Experten-Team zum Thema Jonathan Schwieger Head of Carbon Accounting and Reporting Sid Petersen Managing Director First Climate Consulting Was ist CDP? CDP unterstützt die verpflichtende Berichterstattung und arbeitet eng mit Regierungen sowie Aufsichtsbehörden zusammen, um qualitativ hochwertige Reporting-Systeme zu entwickeln. Dabei kann CDP auf mehr als 20 Jahre an Datensätzen, Erkenntnissen und Expertise zurückgreifen. Durch die Übereinstimmung mit Rahmenwerken und Standards im Bereich des Reportings spielt CDP eine entscheidende Rolle bei deren Umsetzung und stellt sicher, dass sie zu konkreten Maßnahmen führen. CDP setzt Standards und Rahmenwerke in vergleichbare und nutzbare Datensätze um und stellt Investoren und Unternehmen die Daten zur Verfügung, die sie benötigen, um fundierte geschäftsrelevante und zukunftsfähige Entscheidungen zu treffen. 2024 wird sich CDP an den ISSB-Klimastandard anpassen und bis Ende des Jahres den ersten ISSB-konformen Datensatz auf den Markt bringen. CDP-Reporting: Ihre Vorteile Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung. O bwohl die Umweltberichterstattung mit CDP auf freiwilliger Basis stattfindet, erteilen bereits mehr als 21.000 Unternehmen, Städte, Regionen und Länder weltweit Auskunft über ihre individuellen Umweltauswirkungen. Das zeigt, wie wichtig das Thema Umwelt- und Klimaschutz in diesen Bereichen ist – nicht zuletzt, um Investoren und Investorinnen von einer Investition in die eigenen Projekte zu überzeugen. Aufdeckung verborgener Risiken und Kosten Verbesserte Kommunikation mit Investoren und Stakeholdern Stärkung der Unternehmensmarke Vorbereitung auf die Berichtspflicht Tipps und Beratung rund um Ihr CDP-Reporting: Unsere k ostenlose Online-Seminare First Climate bietet exklusive Online-Seminare zu aktuellen Fragen des unternehmerischen Klimaschutzes an. Unter anderem haben CDP und First Climate in der Vergangenheit Best-Practice-Beispiele für den Einsatz von Grünstrom-Herkunftsnachweisen (EACs) als wichtigen Bestandteil effektiver unternehmerischer Klimaschutzmaßnahmen vorgestellt. Melden Sie sich für den First Climate-Newsletter an , um sich frühzeitig über neue Online-Seminar-Termine zu informieren und dafür zu registrieren. FAQs zum CDP-Reporting Welche Vorteile bietet das CDP-Reporting? Durch die Messung der Umwelt- und Klimarisiken werden in vielen Fällen versteckte Kosten aufgedeckt, die den Unternehmen Tausende von Dollar sparen können. Die geringere Abhängigkeit von begrenzten Ressourcen und der Austausch über Innovationen sind weitere Vorteile, die das Reporting bieten kann. CDP bietet eine fundierte Entscheidungsgrundlage anhand valider Daten. Denn hier werden Umwelteinflüsse auch im großen Maßstab betrachtet und die Wirkung umweltpolitischer Maßnahmen exakt ausgewertet. So lassen sich mithilfe von CDP ökologische Konzepte und nachhaltiges Wachstum voranbringen. Nicht zuletzt können die öffentlich verfügbaren Informationen auch als Anregung für neue Regelungen im Umweltschutz genutzt werden oder den berichterstattenden Organisationen die Möglichkeit geben, voneinander zu lernen. Wie kann ich meinen CDP-Score verbessern? Unter anderem kann man Science-Based Targets setzen, eine detaillierte Klimastrategie festlegen und die Emissionen in allen Bereichen (Scopes 1, 2, und 3) reduzieren. Wie funktioniert der Berichterstattungs-Prozess von CDP? Der Berichterstattungs-Prozess von CDP besteht aus drei wesentlichen Schritten, die sich auf alle Teilnehmenden übertragen lassen: Im Rahmen von CDP werden Unternehmen, Städte und Länder gebeten, valide Daten über ihren jeweiligen Umwelteinfluss einzusenden. Das kann zum Beispiel den Umgang mit Ressourcen wie Wasser betreffen oder Erhebungen zu selbst verursachten Treibhausgasemissionen. Die Abfrage der Daten erfolgt über standardisierte Fragebögen auf freiwilliger Basis. Die Mitarbeitenden von CDP prüfen die Informationen und analysieren die Einflussfaktoren. Daraus leiten sie wiederum Verbesserungsvorschläge ab. Im Anschluss werden alle Daten veröffentlicht, sodass sie für die Öffentlichkeit kostenfrei zugänglich sind. Welche Vorteile bietet mir das CDP-Reporting mit First Climate? Die Expertinnen und Experten von First Climate Consulting arbeiten eng mit Kunden aus den verschiedensten Bereichen zusammen, um Klimaziele und eine ergänzende Strategie zu definieren, Gap-Analysen durchzuführen, potenzielle Ansatzpunkte für verstärkte Klimaschutzmaßnahmen zu identifizieren, Chancen- und Risikoprofile zu erstellen, Hotspots und Emissionsquellen zu analysieren und einen optimierten Abschlussbericht zu erstellen. Zusätzlich verschaffen die Expertise und die Lösungen von First Climate im Bereich Erneuerbare Energien sowie bei der Klimazielsetzung nach der Science-Based Targets-Initiative (SBTi) berichtenden Unternehmen besondere Vorteile beim CDP-Reporting.


