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  • GHG Protocol: So verstehen Sie den Standard zur Emissionsmessung

    Erfahren Sie alles rund um das Thema GHG Protocol: ✓Struktur ✓Anforderungen ✓ Tipps zur praktischen Umsetzung > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht GHG Protocol: So verstehen Sie den Standard zur Emissionsmessung The Greenhouse Gas (GHG) Protocol is the world’s leading standard for measuring and reporting greenhouse gas emissions. It provides companies with a clear framework for systematically tracking their emissions. If you want to optimize your company’s sustainability strategy and comply with regulatory requirements, the GHG Protocol is indispensable. GHG Protocol Das Treibhausgas-Protokoll – engl. GHG Protocol – ist der weltweit führende Standard zur Messung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen. Es bietet Unternehmen eine klare Grundlage, um ihre Emissionen systematisch zu erfassen. Wenn Sie die Nachhaltigkeitsstrategie Ihres Unternehmens optimieren und gesetzlichen Vorgaben entsprechen möchten, ist das GHG Protocol unverzichtbar. Greenhouse Gas Protocol: ganzheitlicher Ansatz zur Emissionsmessung Ursprünglich vom World Resource Institute (WRI) und dem World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) entwickelt, ist das Greenhouse Gas Protocol, kurz GHG Protocol, eine standardisierte Messmethode für Treibhausgasemissionen, die weltweit anerkannt ist . Dank eines ganzheitlichen Ansatzes – der sowohl direkte als auch indirekte Emissionen einbezieht – gelingt es Akteuren mithilfe des GHG-Protokolls, ihren gesamten Ausstoß von Treibhausgasen darzustellen. Das GHG Protocol ist grundlegend für die Berechnung des CO₂-Fußabdrucks . Während es selbst keine Berichtspflichten vorschreibt , dient es als Grundlage für die meisten CO₂-Bilanzierungsrahmenwerke weltweit . Bedeutungsgewinn durch CSRD Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) macht das GHG Protocol zu einem zentralen Standard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung in der Europäischen Union . Da die Richtlinie eine umfassende und einheitliche Erfassung von Treibhausgasemissionen verlangt, insbesondere für Scope 1, 2 und 3, gewinnt das GHG Protocol durch die CSRD an Bedeutung. Das Greenhouse-Gas-Protokoll stellt Akteuren klare Leitlinien zur Verfügung, die dabei helfen, die Anforderungen der European Sustainability Reporting Standards (ESRS) zu erfüllen. Gleichzeitig fördert das GHG Protocol die Vergleichbarkeit von Berichten auf EU- und globaler Ebene. Da es sich um einen global anerkannten Standard handelt, profitieren Unternehmen und andere internationale Akteure – wie Nichtregierungsorganisationen (NGOs) – davon, ihren CO2-Fußabdruck und Nachhaltigkeitsberichterstattung auf das GHG Protocol auszurichten. Es bietet eine wertvolle Unterstützung dabei, CSRD-Vorgaben zu erfüllen , die Erwartungen von Stakeholdern zu erfüllen und die eigene Klimabilanz glaubwürdig darzustellen. Weiterentwicklung des GHG Protocols Obwohl das GHG Protocol ursprünglich für Unternehmen entwickelt wurde, findet es heute auch im öffentlichen Sektor Anwendung. Vor allem Städte nutzen den Standard, um ihre Emissionen systematisch zu erfassen, Vergleichbarkeit herzustellen und Klimaziele zu erreichen. Aufgrund des erweiterten Anwenderkreises wurde und wird das Greenhouse-Gas-Protokoll fortlaufend weiterentwickelt. Hierfür arbeiten Akteure aus der Privatwirtschaft, dem öffentlichen Sektor und NGOs eng zusammen. Dieser partizipative Ansatz berücksichtigt unterschiedliche Perspektiven und macht das GHG Protocol zu einem vielseitigen und zukunftsorientierten Instrument für die Erreichung von Nachhaltigkeitszielen. GHG Protocol: Scope 1, Scope 2 und Scope 3 Das GHG Protocol unterteilt Treibhausemissionen in drei Kategorien , sogenannte Scopes. Diese helfen Unternehmen und anderen Akteuren, ihre Emissionen besser zu analysieren und stellen Vergleichbarkeit her: Scope 1: Dabei handelt es sich um direkte Emissionen aus Quellen, die vom Akteur unmittelbar kontrolliert werden, wie der Betrieb von Fahrzeugen oder Anlagen. Scope 2: Hierunter fallen indirekte Emissionen, die durch den Energieverbrauch eines Akteurs entstehen, wie beispielsweise Strom oder Fernwärme. Scope 3: Beinhaltet alle weiteren indirekten Emissionen entlang der Lieferkette von Akteuren, wie durch Produktion, Transport oder Geschäftsreisen. Eine präzise Zuordnung der Emissionen ermöglicht es Unternehmen und Organisationen, gezielte Maßnahmen zur Reduktion ihrer Treibhausgasemissionen zu entwickeln und gleichzeitig die Transparenz in ihrer CSRD-Berichterstattung sowie bei der Berechnung ihres CO₂-Fußabdrucks zu erhöhen. Hinweis : Für weiterführende Informationen zum Thema lesen Sie gern unseren Blogbeitrag: Was sind Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen? Die 5 Leitlinien des GHG-Protokolls Das GHG-Protokoll basiert auf 5 grundlegenden Leitlinien , die die Erfassung und Berichterstattung von Emissionen strukturieren. Diese Prinzipien gewährleisten, dass die Daten glaubwürdig, konsistent und aussagekräftig sind. 1. Relevanz Die Berichterstattung sollte die wichtigsten Emissionen abdecken und die Anforderungen von Stakeholdern berücksichtigen. Dabei ist es entscheidend, die für die jeweilige Branche und Geschäftsstrategie relevanten Daten zu identifizieren. 2. Vollständigkeit Alle nennenswerten Emissionen entlang der Wertschöpfungskette sollten erfasst werden . Wesentliche Quellen dürfen nicht ausgelassen werden, und Annahmen sowie Datenquellen sind klar zu dokumentieren. 3. Konsistenz Einheitliche Methoden sorgen dafür, dass Berichte über verschiedene Zeiträume hinweg vergleichbar bleiben. Änderungen in der Methodik sollten nur erfolgen, wenn sie notwendig sind, und müssen nachvollziehbar dokumentiert werden. 4. Transparenz Eine klare und nachvollziehbare Berichterstattung stellt sicher, dass verwendete Datenquellen, Methoden und Annahmen für externe Prüfer und Stakeholder verständlich sind. 5. Genauigkeit Die Berichterstattung sollte auf präzisen Daten basieren , um verlässliche Ergebnisse zu liefern. Über- oder Unterschätzungen, die zu falschen Schlussfolgerungen führen könnten, sind zu vermeiden. GHG Protocol verstehen – mit der Expertise von First Climate First Climate unterstützt Sie dabei, die Messung und Berichterstattung der Treibhausemissionen Ihres Unternehmens oder Ihrer Organisation mithilfe des GHG Protocol umzusetzen . Gern unterstützen wir Sie auch mit unserer CO₂-Fußabdruckberechnung und umfassenden CSRD-Beratung. Nehmen Sie gleich Kontakt zu uns auf! Kontaktieren Sie uns! FAQ – GHG Protocol Was ist die Bedeutung von GHG? GHG steht für Greenhouse Gas, zu Deutsch Treibhausgase . GHG tragen maßgeblich zur Erderwärmung bei, weshalb ihre Erfassung und Reduktion eine zentrale Rolle bei sämtlichen Klimaschutzbestrebungen spielt. Wie unterscheidet sich das GHG Protocol von anderen Standards zur Emissionsberichterstattung? Das GHG-Protokoll bietet eine klare und international anerkannte Grundlage für die Erfassung und Berichterstattung von Treibhausgasemissionen. Im Vergleich zu Standards wie ISO 14064 oder dem Carbon Disclosure Project (CDP) zeichnet es sich durch folgende Eigenschaften aus: Einheitlichkeit : Scope-1-, -2- und -3-Emissionen sind klar definiert und nachvollziehbar kategorisiert. Flexibilität : Der Standard kann an die Anforderungen unterschiedlicher Akteure, Branchen und Dimensionen angepasst werden. globale Akzeptanz : Viele andere Berichtsstandards bauen auf dem GHG-Protokoll auf, was die Bereitstellung international vergleichbarer Daten erleichtert. Welche Herausforderungen können bei der Anwendung des GHG Protocols auftreten? Die Anwendung des GHG-Protokolls bringt einige Herausforderungen mit sich. Besonders die Erfassung vollständiger und genauer Daten ist eine komplexe Aufgabe – vor allem bei Scope-3-Emissionen, da diese die gesamte Lieferkette umfassen. Für eine erfolgreiche Umsetzung ist es entscheidend, Verantwortlichkeiten innerhalb des eigenen Unternehmens bzw. der eigenen Organisation klar zu definieren. Die Anpassung des Treibhausgas-Protokolls an spezifische Branchenanforderungen kann weitere praktische Fragen aufwerfen. Eine professionelle Beratung hilft bei der Vorbereitung und Umsetzung des GHG Protocols. Wie wird das GHG Protocol von Investoren und anderen Stakeholdern wahrgenommen? Investoren und andere Stakeholder schätzen das GHG Protocol als verlässlichen Standard für die Bewertung von Nachhaltigkeitsleistungen. Unternehmen und Organisationen, die Emissionen transparent und konsistent nach dem Protokoll berichten, schaffen Vertrauen und erhöhen ihre Glaubwürdigkeit . Darüber hinaus erleichtert das GHG Protocol die Bereitstellung vergleichbarer Daten , die Investoren und Partner bei ihrer Entscheidungsfindung unterstützen. Nachhaltigkeitsleistungen, die auf dem GHG Protocol basieren, verbessern die Position von Unternehmen in einem zunehmend nachhaltigkeitsorientierten Markt . Welche Kosten entstehen durch die Einführung des GHG Protocols? Die Einführung des GHG Protocols kann mit Kosten verbunden sein, die von der Größe und Komplexität des Akteurs abhängen . Typische Kostenpunkte im Rahmen der Implementierung des GHG Protocols sind: interne Schulungen, externe Beratungen und Tools sowie Datenerhebung. Durch nachhaltige Prozesse und verbesserte Ressourceneffizienz können Unternehmen jedoch langfristig erhebliche Einsparungen erzielen. Greenhouse Gas Protocol: A Holistic Approach to Emissions Measurement Originally developed by the World Resources Institute (WRI) and the World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) , the Greenhouse Gas (GHG) Protocol is a standardized method for measuring greenhouse gas emissions that is recognized worldwide. Thanks to its holistic approach , which includes both direct and indirect emissions, the GHG Protocol enables organizations to accurately assess their total greenhouse gas emissions . The GHG Protocol is fundamental to carbon footprinting . While it does not impose any mandatory reporting requirements, it serves as the foundation for most carbon accounting frameworks globally . Growing Importance Due to the EU's CSRD The CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) has reinforced the role of the GHG Protocol as a key standard for sustainability reporting in the European Union . Since the directive requires comprehensive and standardized tracking of greenhouse gas emissions —especially for Scope 1, 2, and 3 —the GHG Protocol is gaining increased relevance under the CSRD. The GHG Protocol provides organizations with clear guidelines to help them meet the requirements of the European Sustainability Reporting Standards (ESRS) . At the same time, it enhances the comparability of reports at both the EU and global levels . As a globally recognized standard , the GHG Protocol benefits companies, NGOs, and other international stakeholders by providing a structured approach to carbon footprinting and sustainability reporting . It serves as a valuable tool for meeting CSRD requirements, fulfilling stakeholder expectations, and ensuring credible climate disclosures . Evolution of the GHG Protocol Although originally developed for corporate use , the GHG Protocol is now widely applied in the public sector . Cities, in particular, use the framework to systematically track their emissions, ensure comparability, and achieve climate goals . Due to its expanding user base, the GHG Protocol is continuously evolving . This development process involves collaboration between private sector companies, public institutions, and NGOs . The participatory approach ensures that diverse perspectives are integrated , making the GHG Protocol a dynamic and future-oriented tool for achieving sustainability goals . GHG Protocol: Scope 1, Scope 2 and Scope 3 The GHG Protocol categorizes emissions into three scopes , helping companies and other stakeholders analyze their emissions effectively and ensure comparability : Scope 1: Direct emissions from sources owned or controlled by the organization, such as company vehicles or industrial facilities. Scope 2: Indirect emissions from purchased energy, including electricity, heating, and cooling. Scope 3: All other indirect emissions along the supply chain, such as those generated by production, transportation, and business travel. A precise classification of emissions allows companies and organizations to develop targeted reduction strategies , enhance transparency in CSRD reporting , and improve carbon footprint assessments . For further details, read our blog post: What are Scope 1, 2, and 3 emissions? The 5 Principles of the GHG Protocol The GHG Protocol is based on five key principles that structure emissions measurement and reporting. These principles ensure that the data is credible, consistent, and meaningful : 1. Relevance Reporting should cover all significant emissions and meet stakeholder expectations . Identifying the most relevant data for a specific industry and business strategy is essential. 2. Completeness All material emissions along the value chain should be recorded. Significant sources must not be omitted , and assumptions and data sources should be clearly documented . 3. Consistency Standardized methodologies ensure that reports remain comparable over time . Any changes in methodology should be justified and transparently documented . 4. Transparency A clear and traceable reporting structure ensures that external auditors and stakeholders can understand data sources, methodologies, and assumptions . 5. Accuracy Reporting should be based on precise data to ensure reliable results . Over- or underestimations that could lead to incorrect conclusions should be avoided. Understanding the GHG Protocol with First Climate's Expertise First Climate helps businesses and organizations implement the GHG Protocol for emissions measurement and reporting . We also provide carbon footprint assessments and comprehensive CSRD consulting . Contact us today to learn more! Contact us! FAQ – GHG Protocol What does GHG stand for? GHG stands for Greenhouse Gas . These gases significantly contribute to global warming, making their tracking and reduction a critical part of climate action . How does the GHG Protocol differ from other emissions reporting standards? The GHG Protocol provides a clear and internationally recognized framework for tracking and reporting greenhouse gas emissions. Compared to standards like ISO 14064 or the Carbon Disclosure Project (CDP) , it stands out due to: Standardization: Clearly defined Scope 1, 2, and 3 emissions enable consistent categorization. Flexibility: The protocol can be adapted to different industries, company sizes, and operational models . Global Acceptance: Many other reporting standards build on the GHG Protocol , ensuring international comparability . What challenges might arise when applying the GHG Protocol? Implementing the GHG Protocol comes with challenges, particularly in data collection . This is especially true for Scope 3 emissions , as they involve an organization’s entire supply chain. For successful implementation , it is crucial to assign clear responsibilities within the company and tailor the protocol to industry-specific requirements . Professional consulting services can help organizations navigate the complexities of the GHG Protocol . How do investors and stakeholders view the GHG Protocol? Investors and other stakeholders value the GHG Protocol as a trusted standard for evaluating sustainability performance. Companies and organizations that report emissions transparently and consistently based on the protocol enhance credibility and build trust . Additionally, the GHG Protocol facilitates the provision of comparable emissions data , which investors and business partners rely on for decision-making . Companies that adopt the GHG Protocol position themselves competitively in an increasingly sustainability-driven market . What costs are associated with implementing the GHG Protocol? The cost of implementing the GHG Protocol varies depending on the size and complexity of the organization. Typical cost factors include: Internal training programs External consulting and tools Data collection and processing However, investing in sustainable processes and improving resource efficiency can lead to significant cost savings over time . Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel

  • Uganda-Energieeffiziente-Kochoefen

    Das Klimaschutzprojekt fördert und unterstützt die Verbreitung energieeffizienter Kochherde in ✓Uganda ✓Klimaschutzprojekt ✓First Climate ➣Jetzt entdecken Uganda & Nigeria: Energieeffiziente Kochöfen Uganda & Nigeria: Efficient cookstoves Homepage Klimaschutzprojekte Projekttechnologie Energieeffizienz Energy efficiency Emissionsminderung 750.000 t CO2 e p.a. Projektstandard Key facts Standort: Uganda, Nigeria Projekttyp: Energieeffizienz Projektbeginn: Januar 2006 Kampala, Uganda Energy efficiency  January 2006 Download Factsheet Projektportrait Gegenstand des Projektes ist es, die Verbreitung energieeffizienter Kochherde in Uganda zu fördern und zu unterstützen. Die speziell für das Projekt entwickelten Kochöfen sind simpel, aber haltbar und effektiv. Im Vergleich zu traditionellen offenen Feuerstellen ermöglichen die neuen Metallkochherde eine Brennstoffeinsparung von 35 bis 50 Prozent. Ausgehend von der Metropolregion Kampala wird das Projektgebiet sukzessive erweitert. Bis heute wurden bereits mehr als 700.000 effiziente Kochherde an Haushalte in Uganda abgegeben. The project focuses on the Ugandan capital Kampala. To date, the project has promoted the distribution of more than 700,000 improved cookstoves. It does so by offering technical and financial support to manufacturers. It assists in distributing the stoves and raising demand and awareness among consumers. The improved charcoal cookstoves achieve fuel savings of 35% to 50% compared to conventional metal stoves. Users also enjoy a much healthier cooking environment since the cleaner burning stoves cause significantly less smoke and fewer carbon monoxide emissions. Anfrage über my.FirstClimate Kontakt aufnehmen Nachhaltige Entwicklung Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN.  No poverty Dank der energieeffizienten Kochherde können Familien jährlich etwa 300 Kilogramm Holzkohle im Wert von über 100 US-Dollar sparen - laut Weltbank entspricht dies rund einem Siebtel des durchschnittlichen Jahreseinkommens (2014). Good health and well-being Laut WHO führt der Rauch offener Feuerstellen in Uganda jährlich zu rund 20.000 Todesfällen. Die neuen Kocher verringern die Emission rauchbedingter Gase, die Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Augenleiden verursachen. Gender equality Frauen profitieren besonders von den neuen Kochöfen, da sie weniger Rauchbelastung ausgesetzt werden, weniger Zeit für das Holzsammeln aufwenden und die eingesparte Zeit für Bildung oder andere produktive Tätigkeiten nutzen können. Affordable and Clean Energy Energieeffiziente Kochherde ermöglichen Brennstoffeinsparungen von 35 % bis 50 % im Vergleich zu herkömmlichen Metallkochern. Damit trägt das Projekt zu einer allgemeinen Steigerung der Energieeffizienz in Uganda bei. Decent work and economic growth Die Kochherde werden zudem lokal hergestellt und vertrieben, wodurch regionale Wertschöpfung entsteht und Arbeitsplätze gesichert werden. Das Projekt schafft mehr als 230 Arbeitsplätze bei der Herstellung der Kochöfen. Darüber hinaus entstehen mehr als 900 Arbeitsplätze im Bereich Verkauf. Responsible Consumption and Production Das Projekt reduziert die nicht nachhaltige Holzernte und Holzkohleproduktion und trägt so zur Erhaltung der Holzressourcen bei, um Konflikte zwischen den Gemeinden in der Projektregion zu vermeiden. Climate action Im Vergleich zu herkömmlichen Kochmethoden arbeiten die im Rahmen des Projekts vertriebenen Kocher deutlich effizienter und tragen dadurch zur Vermeidung von CO2-Emissionen bei. Die Emissionsminderung liegt bei rund 750.000t CO2 pro Jahr. Life on Land Die effizienten Kochherde reduzieren den Bedarf an Feuerholz und Holzkohle nachhaltig und tragen dadurch zum Schutz des Ökosystems Wald bei. Dadurch wird auch der Erosionsgefahr wirksam vorgebeugt. No poverty The improved cookstoves cut charcoal use by 300 kilograms per year, saving each family an equivalent of about 110 USD. The saving is substantial considering that the per capita income in Uganda is about 600 USD (World Bank).   Good health and well-being In Uganda, indoor pollution contributes to nearly 20,000 annual deaths, according to WHO. The improved cookstoves reduce harmful emissions, lowering the risk of respiratory infections, cardiovascular diseases, and ocular conditions. Gender equality Cooking in Uganda is predominantly done by women. Installing cookstoves reduces the demand for woodfuel. This means women spend less time collecting wood. The time saved can be used for other, more productive tasks. Affordable and Clean Energy Energy-efficient cookstoves achieve fuel savings of 35% to 50% compared to conventional metal stoves. Thus, the project contributes to a general increase in the country’s energy efficiency. Decent work and economic growth The project has also generated about 230 positions for local artisans constructing the stoves and more than 900 retail positions selling them, thereby increasing income for the local population. Responsible Consumption and Production The project reduces unsustainable wood harvest and charcoal production and contributes to the preservation of wood resources to avoid inter-communal conflicts in the project area Climate action Compared to conventional cooking methods, the project‘s stoves operate more efficiently and thus contribute to the avoidance of CO2 emissions. The reduction is around 750,000t CO2 per year. Life on Land In Uganda, only about 8% of the harvested wood originates from renewable sources. Efficient cookstoves reduce demand for wood or charcoal, therefore easing pressure on forest resources in Uganda. This yields direct benefits like slowing soil erosion, the destruction of natural habitats and loss of biodiversity. Projektbilder Projektvideo Project video Projektvideo Project video

  • CO2-Ausgleich für Unternehmen: Unsere Leistungen | First Climate

    CO2-Ausgleich-Lösungen für Ihr Unternehmen: ✓CO2 kompensieren ✓CO2 neutralisieren ✓Net-Zero-Strategie umsetzen ➣Kontaktieren Sie uns jetzt! CO2-Ausgleich Projektbasierte Klimaschutzlösungen für Unternehmen Eine wirksame Klimaschutzstrategie für Unternehmen sollte immer mit der Reduktion vermeidbarer Treibhausgasemissionen beginnen. Ergänzend dazu können Unternehmen durch die Unterstützung hochwertiger Klimaschutzprojekte Emissionen entweder reduzieren oder langfristig speichern. Das ermöglicht einen schnell wirksamen und effizienten Beitrag zum Klimaschutz. Zielte man früher in diesem Zusammenhang auf den bilanziellen Ausgleich unvermeidbarer Emissionen durch die sogenannte CO2-Kompensation ab, so steht heute die finanzielle Unterstützung von Klimaschutzprojekten im Vordergrund (Contribution-Ansatz). First Climate bietet Ihnen umfangreiche Lösungen zur Förderung projektbasierter Klimaschutzmaßnahmen mithilfe von CO2-Zertifikaten. Jetzt Klimaprojekt unterstützen Kompensation und Neutralisation Im Rahmen des Kyoto-Protokolls wurde die CO2-Kompensation als Verfahren zum Ausgleich von Treibhausgas-Emissionen definiert. Heute sprechen wir, in Übereinstimmung mit den auf dem freiwilligen CO2-Markt aktiven Qualitätsinitiativen wie der Science Based Targets initiative (SBTi), von einem “Klimaschutz-Beitrag”. Der Kauf von verifizierten CO2-Zertifikaten aus hochwertigen Emissionsminderungs- bzw. CO2-Senkenprojekten generiert dringend benötigte Finanzmittel für die Projektförderung. Die freiwillige Förderung von Klimaschutzprojekten ist deshalb ein zentrales Instrument des internationalen Klimaschutzes. Für Projekte, die die aktive Sequestrierung von Kohlenstoff ermöglichen, wurde in der Vergangenheit häufig der Begriff “CO2-Neutralisation” verwendet. Fördern Sie jetzt Klimaprojekte mit CO2-Zertifikaten ! Projekttypen CO2-Minderung Projekttypen CO2-Senken Energieffizienz Erneuerbare Energien Methanvermeidung Biomasse Biogas Trinkwasser-Zugang Aufforstung Verbesserte Waldbewirtschaftung Blue Carbon Landwirtschaft Waldschutz (REDD+) Energieeffizienz Ein Beispiel für Energieeffizienz-Projekte auf Haushaltsebene ist die Verbreitung energieeffizienter Kochöfen. In vielen Teilen der Welt ist das Kochen an offenen Feuerstellen noch weit verbreitet. Das ist sehr ineffizient und dadurch mit einer Vielzahl an Problemen verbunden: Zum einen schreitet die Entwaldung auf Grund des hohen Bedarfs an Feuerholz weiter voran. Zum anderen entsteht viel gesundheitsschädlicher Rauch, der zu schwerwiegenden Augen-, Atemwegs- und Lungenerkrankungen führt. Energieeffiziente Kochöfen erzielen Brennstoffeinsparungen von 30 bis 50 Prozent und tragen so dazu bei, die Umwelt zu entlasten und die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Klimafreundliches Düngerprogramm in der Schweiz Das könnte Sie auch interessieren KlimaKombi+ Mehr erfahren Pflanzenkohle Mehr erfahren Dünger-programm Mehr erfahren CO2 -Management und Net Zero Auch für die Umsetzung von Net Zero-Strategien spielt der richtige Umgang mit unvermeidbaren Emissionen eine wichtige Rolle. Auf dem Weg bis zum Erreichen des Net Zero-Ziels müssen Unternehmen ihre Emissionen reduzieren und können optional Emissionsminderungs- oder CO2-Senkenprojekte durch den Kauf von CO2-Zertifikaten fördern. Ist der Net Zero-Zustand einmal erreicht, sollen die Residualemissionen dann ausschließlich mit Hilfe von CO2-Senkenprojekten dauerhaft gebunden werden. Verwandte Themen Unsere Angebote: CO2 -Zertifikate Entdecken Informationen: „CO2 -Kompensation“ Mehr erfahren Informationen: „CO2 -Neutralisation“ Mehr erfahren

  • First Climate | Karriere

    Unsere Karriere-Seite bietet eine Übersicht der aktuellen Stellenangebote bei First Climate. Eine Karriere mit Sinn Zu unseren Stellenangeboten Die Zukunft ist jetzt. Der Klimawandel ist jetzt. Deine Karriere ist jetzt. Es ist die Sinnhaftigkeit, die einem Beruf Erfüllung verleiht. Mit einer Karriere bei First Climate erreichst Du genau das – und leistest einen wertvollen Beitrag zu einer besseren Zukunft. Du machst Deinen Job mit Leidenschaft, möchtest etwas bewirken und dabei Spaß haben? Dann würden wir Dich gerne kennenlernen! Werde Teil unseres Teams. Unterstütze uns bei der Entwicklung intelligenter Klimalösungen. Ermögliche messbare Klimawirkung. Unterstütze Organisationen auf ihrem Weg zu Netto-Null. Zu unseren Stellenangeboten Das erwartet Dich bei First Climate! Das Miteinander steht im Mittelpunkt der First Climate-Kultur. Nur gemeinsam können wir unser Ziel einer besseren Zukunft erreichen. Dank unseres angenehmen Arbeitsumfeldes ist es ein Leichtes, Kontakte zu knüpfen, kreative Ideen auszutauschen und bei einem Kaffee miteinander zu lachen. Gemeinsame Events bringen unser Team näher zusammen und bieten uns eine willkommene Abwechslung zum Arbeitsalltag – egal ob Firmenlauf, Bowling oder After-Work-Dinner. Wir haben flache Hierarchien, eine offene und innovationsfreudige Einstellung, sind gerne per Du und haben großen Respekt vor den unterschiedlichen Hintergründen, Identitäten, Werten und Kulturen unserer Mitarbeitenden. Bei First Climate können wir uns alle engagiert und leidenschaftlich für die Bekämpfung der Klimakrise einsetzen. 1/1 ©Infront B2Run GmbH ©Infront B2Run GmbH ©Infront B2Run GmbH ©Infront B2Run GmbH 1/1 1/1 ©Infront B2Run GmbH ©Infront B2Run GmbH ©Infront B2Run GmbH ©Infront B2Run GmbH 1/1 1/1 Ergreife Deine Chance „Business-as-usual“-Szenarien sind keine Lösung für das Klima. Das gilt auch für Deine Karriere! Entdecke hier, was das Arbeiten bei First Climate so besonders macht. 1/5 Zu unseren Stellenangeboten Wo wir arbeiten Bad Vilbel, Deutschland Unser Büro in Bad Vilbel ist nur eine U-Bahnfahrt vom lebhaften Frankfurt entfernt. Es ist modern, offen, einladend und – natürlich – grün! Zürich, Schweiz Unser Büro in Zürich liegt im Herzen der Stadt und verfügt über einen schönen Garten und einen Balkon für eine Pause an der frischen Luft. Hamburg, Deutschland Moin, moin. Nur wenige Schritte vom Dom in der Sternschanze entfernt befindet sich unser Hamburger Büro in bester Lage im Herzen dieses gastronomischen und kulturellen Hotspots. Offices Wir treiben den Wandel zur Netto-Null-Gesellschaft voran. Rechtzeitig, um unseren Planeten lebenswert zu erhalten. Und alles begann 1999. Seit der Gründung im Jahr 1999 ist First Climate ein Pionier in Sachen Klimaschutz – mehr als fünfzehn Jahre vor dem Pariser Abkommen! Heute bieten wir umfassende Lösungen in den Bereichen erneuerbare Energien, nachhaltige Investitionen und Klimaschutz an und unterstützen Unternehmen und Organisationen dabei, ihre Klimaziele zu erreichen. Wir sind stolz auf unsere langjährige Erfahrung, mit der wir Unternehmen auf ihrem Weg zu Net Zero begleiten, und wir sind ebenso stolz auf unser Engagement für eine lebenswerte Zukunft. Hilf uns dabei, unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Zu unseren Stellenangeboten Unsere Werte Unsere Grundwerte spiegeln die Identität unseres Unternehmens wider. Sie definieren, was uns wichtig ist und wie wir unsere Arbeit heute, morgen und in Zukunft gestalten möchten. Mehr erfahren Recruiting-Prozess Auch wenn er von Stelle zu Stelle variieren kann, sieht unser üblicher Bewerbungsprozess folgendermaßen aus. 1. Deine Bewerbung Sende uns Deine Bewerbung über unser Online-Stellenportal. Unser Recruiting-Team wird jede Bewerbung persönlich und gründlich prüfen. 4. Bewertung Möglicherweise wirst Du gebeten, eine Aufgabenstellung zu bearbeiten – so lernen wir Deine Arbeitsweise kennen und Du erhältst einen Eindruck von der Tätigkeit, die Dich hier erwartet. 2. Ein kurzes Telefonat Unser Recruiting-Team wird sich mit Dir in Verbindung setzen, um ein kurzes Gespräch zu vereinbaren, bei dem unsere Recruiter Dich kennenlernen können. 5. Unser Angebot Wenn Du gut zu uns passt, unterbreiten wir Dir ein Angebot und nennen Dir Dein Startdatum. Passt aus Deiner Sicht alles und Du akzeptierst, schicken wir Dir Deinen Vertrag! 3. Das Vorstellungsgespräch Du wirst zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen, bei dem Du mehr über die Stelle erfahren wirst, einige Mitglieder Deines künftigen Teams kennenlernst und Fragen stellen kannst. 6. Willkommen im Team Du bist nun offiziell Teil des First Climate-Teams! Du lernst Deine neuen Kolleginnen und Kollegen kennen und wir statten Dich mit allem aus, was Du für einen reibungslosen Start bei uns benötigst. FAQ Wie lange dauert der Bewerbungsprozess? Die Dauer des Bewerbungsverfahrens ist immer unterschiedlich, wir werden Dir so schnell wie möglich eine Rückmeldung geben. Wie kann ich mehr über das Einstiegsdatum einer ausgeschriebenen Stelle erfahren? Sofern in der Stellenbeschreibung nichts anderes angegeben ist, ziehen wir es vor, wenn Du zum nächstmöglichen Zeitpunkt bei uns anfängst. Starttermine sind in der Regel der 1. oder 15. eines bestimmten Monats. Kann ich mich auf mehrere offene Stellen bewerben? Ja, aber um eine schnelle und unkomplizierte Bearbeitung zu gewährleisten, bewirb Dich bitte auf jede Stelle einzeln. Achte bitte auch darauf, für jede Stelle eine vollständige Bewerbung einzureichen. “Wir brauchen die besten Talente, um uns der größten Herausforderung unserer Zeit zu stellen: der Klimakrise. Lass uns über Deine Karriere bei First Climate sprechen – und starte eine Karriere mit Sinn!” Ruth Nurilgne, Human Resources Kontakt Aktuelle Stellenangebote Stellenanzeigen Open-Positions Kontakt Ruth Nurilgne Human Resources Kontakt Daniel Lippok Manager Human Resources Kontakt

  • China-Aufforstung-in-Guizhou

    Die Projektaktivität besteht in der Aufforstung von insgesamt 23.700 ha ehemals unfruchtbarem Land in der Provinz Guizhou. ✓China ✓Klimaschutzprojekt China: Aufforstung in Guizhou China: Community Afforestation Homepage Klimaschutzprojekte Projekttechnologie Aufforstung Afforestation Emissionsminderung 347.000 t CO2 e p.a. Projektstandard Key facts Standort: Provinz Guizhou, China Projekttyp: Aufforstung Projektbeginn: April 2015 Provinz Guizhou, China Afforestation April 215 Download Factsheet Projektportrait Die Projektaktivität besteht in der Aufforstung von insgesamt 23.700 ha Ödland in der Provinz Guizhou. Bei den gepflanzten Bäumen handelt es sich überwiegend um einheimische Arten. The project activity consists in the afforestation of a total of 23,700 ha of formerly barren land in Guizhou Province. The trees planted are predominantly native species. Anfrage über my.FirstClimate Kontakt aufnehmen Nachhaltige Entwicklung Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN.  No poverty Das monatliche Durchschnittseinkommen der Dorfbewohner im Projektgebiet liegt bei etwa 230€. Projektteilnehmer erhalten etwa 7€ pro Tag für das Baumpflanzen; Technikerinnen und Techniker (in Teilzeit) erhalten etwa 25€ pro Monat. Für die Beteiligten bedeutet das Projekt eine erhebliche Aufstockung ihres verfügbaren Einkommens. Gender equality Das Projekt bezieht Frauen aktiv in die Entscheidungsfindung ein und bietet ihnen Beschäftigungsmöglichkeiten. Von allen Projektbeteiligten sind etwa 70% Frauen. Decent work and economic growth Insgesamt werden über 15.000 Menschen im Rahmen der Projektaktivitäten beschäftigt. Alle erhalten Fortbildungsangebote. Die Pflanzung von Bäumen trägt dazu bei, die Gefahr von Muren und Erdrutschen zu vermindern und schützt dadurch landwirtschaftliche Anbauflächen und Ernteerträge. Industry, innovation and infrastructure Teile des Projekts befinden sich in bergigen Regionen, in denen die Gemeinden oft isoliert und nur eingeschränkt über Straßen erreichbar sind. Das Projekt unterstützt den Bau und die Verbesserung von Straßenverbindungen und verbessert dadurch die lokale Verkehrsinfrastruktur. Reduced inequalities Im Projektgebiet leben rund 30 ethnische Gruppen, darunter Han, Yi und Miao. Das Projekt fördert die Gleichberechtigung und bietet Chancen für alle, unabhängig von ethnischem Hintergrund, Geschlecht oder sozialem Status. Climate action Durch die Wiederaufforstung von Ödland trägt das Projekt zur Erhöhung der Kohlenstoffspeicherkapazität bei. Abgetragene Böden können Kohlendioxid nur schlecht binden. Die erhöhte Qualität und Quantität der Vegetation werden einen deutlichen Einfluss auf die lokale Sequestration haben. Life on Land Die Verbesserung der Bodenqualität wird dazu beitragen, lokale Erosion und Wüstenbildung zu verhindern. Die Wiederaufforstung wird auch das Risiko von Schlammlawinen verringern. Partnerships for the goals Das Projekt fördert eine engere Interaktion zwischen Gemeinden, Einzelpersonen und anderen Akteuren mit dem gemeinsamen Ziel, die Waldfläche zu vergrößern. Zudem sollen die neuen und verbesserten Straßen den sozialen Gemeindezusammenhalt stärken. No poverty The average monthly income of the villagers in the project area is around €230. The project pays approximately €7 per day for tree planting or €25 per month for part-time technicians. For those involved, this provides a significant boost to their normal income. Gender equality The project actively involves women in decision making and employment opportunities. Of all those involved in the project, around 70% are women. Decent work and economic growth Over 15,000 people have been employed in project activities. All those employed by the project receive training. In addition to this, tree planting reduces risk of landslides that could affect agriculture and lead to reduced crop yields. Projektbilder Projektvideo Project video Projektvideo Project video

  • Green PPA Consulting | First Climate

    Nutzen Sie die Expertise von First Climate zur Green Power Purchase Agreements (PPAs) ✓Analysen ✓ Technische Beratung ✓Erneuerbaren-Energien Aktionsplan ➣ Jetzt beraten lassen ! Green Power Purchase Agreements (PPAs) Grünstrom-Direkt-Abnahmeverträge (sog. Green Power Purchase Agreements, PPAs) bieten Ihrem Unternehmen die Möglichkeit, Ihren Grünstrombedarf langfristig abzudecken und gleichzeitig direkt zur Entwicklung neuer Projekte im Bereich erneuerbarer Energien beizutragen. PPAs können damit eine wichtige Säule Ihrer Strategie zur Ökostrom-Beschaffung sein. Unsere Expertinnen und Experten unterstützen Sie dabei, das für Sie am besten geeignete PPA-Modell zu finden und optimal an Ihren Bedarf anzupassen. Jetzt beraten lassen – Grünstrom- und PPA-Consulting contact Was ist ein „Green PPA“? Ein Green Power Purchase Agreement oder „Green PPA“ ist ein Vertrag über die Lieferung bzw. die Abnahme von Grünstrom zwischen einem Unternehmen und einem Entwickler oder dem Eigentümer einer Anlage zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien. Green PPAs sind langfristige Verträge, die in der Regel eine Laufzeit von 5 bis 15 Jahren haben. Sie beziehen sich zumeist auf Solar- und Windenergie , können aber auch andere Technologien zur Stromerzeugung aus regenerativen Quellen umfassen. Unternehmen entscheiden sich in der Regel für PPAs, um ihre Scope-2-Emissionen im Einklang mit den Anforderungen globaler Nachhaltigkeitsstandards wie CDP oder SBTi nachhaltig zu reduzieren . PPAs können aber nicht zuletzt auch dazu beitragen, die oft volatilen Energiepreise abzufedern und sich langfristig gegen steigende Strompreise abzusichern. Green PPAs bedarfsgerecht ausgestalten Ein PPA-Vertrag ist eine langfristige Verpflichtung. Die Vorteile sind enorm, aber es gibt auch einige Herausforderungen, denen es aktiv zu begegnen gilt. Die richtige Vorbereitung ist deshalb eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche PPA-Gestaltung. First Climate unterstützt Sie als erfahrener PPA-Consultant dabei - wir analysieren für Sie den Markt, entwickeln und managen Ausschreibungsprozesse, beraten Sie bei der Vertragsgestaltung und unterstützen Sie bei den Verhandlungen. Sie haben Zugang zu unserer Energieexpertise und unserem Netzwerk von Energieversorgern und Projektentwicklern, das wir in den vergangenen 25 Jahren aufgebaut haben. First Climate PPA-Consulting Services für Sie: Entwicklung, Durchführung und Überwachung von Ausschreibungsverfahren (RFQ/RFP) Internationale Markt- und Projektanalysen (RFI) Technische Beratung bei Vertragsgestaltung und -verhandlung Ein PPA lohnt sich für viele Unternehmen. Lassen Sie uns über Ihre Grüne Energie-Strategie sprechen. Sprechen Sie uns an Unser Grünstrom und PPA Expert Nutzen Sie ein First-Climate-Siegel oder kommunizieren Sie Klimaschutzbeiträge gegenüber Verbrauchern in der EU? Seit dem 27. September 2026 gelten neue Anforderungen an Umweltaussagen und Nachhaltigkeitssiegel. Bitte prüfen Sie jetzt, ob Ihre Kommunikation angepasst werden muss. EmpCo: Wichtiger Hinweis für Kunden Hinweise und Checkliste ansehen Anton Schön Team Lead Renewables Welche Vorteile bieten Green PPAs? Für Unternehmen sind Green PPAs ein wichtiger Bestandteil ihrer Dekarbonisierungsstrategie zur Erreichung des Netto-Null-Emissionsziels. PPAs bieten aber noch viele weitere Vorteile. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, wie volatil die Preise für den Grünstrom-Bezug auf dem Energiemarkt sein können. Insbesondere für energieintensive Unternehmen können diese Preisschwankungen ein unternehmerisches Risiko darstellen. Durch den Abschluss von Grünstrom PPAs lässt sich der Preis-Unsicherheit entgegenwirken indem durch den Abschluss des Energieliefervertrags ein langfristiger Festpreis für den bezogenen Strom vereinbart wird. Gleichzeitig vermeiden Unternehmen durch den Abschluss eines Green PPAs die Notwendigkeit von Vorabinvestitionen oder Betriebs- und Wartungskosten für den Bau eigener Erneuerbare-Energien-Anlagen. Weitere Vorteile für Ihr Unternehmen: Mit einem Green PPA sichern Ihrem Unternehmen langfristig eine zuverlässige und wirtschaftliche Versorgung mit erneuerbarer Energie und können sich dadurch auf die geschäftlichen Kerntätigkeiten konzentrieren. Vorteile für Erneuerbare Energien Anlagen: Auch die Betreiber der Erneuerbare-Energien-Anlagen profitieren, denn sie erhalten im Rahmen des Green PPAs sicheres, regelmäßiges Einkommen und eine finanzielle Sicherheit , die langfristige Investitionen in zukunftsweisende Technologie zur sauberen Stromerzeugung ermöglicht. Green PPA: Eine Win-Win-Situation für das Klima, für die Betreiber von Solar- und Windparks und für Ihr Unternehmen! Jetzt starten Green PPA Best Practice Beispiel Erneuerbare Energien sind für viele Unternehmen ein zentrales Element auf dem Weg zum Klimaschutz. Nach der gemeinsamen Erarbeitung einer maßgeschneiderten Grünstom-Beschaffungsstrategie begleitete das First Climate Renewables-Team die Wieland-Gruppe auch beim Abschluss eines zukunftssicheren PPA-Vertrags, der es unserem Kunden ermöglichte, seine Scope 2-Emissionen um rund 18.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr zu reduzieren. Lesen Sie hier mehr über das erfolgreiche Projekt. „PPAs ermöglichen eine zuverlässige Versorgung mit nachhaltig erzeugter Energie und bieten langfristige Preissicherheit“. Anton Schön Team Lead Renewable Energy First Climate So läuft Green PPA Consulting mit First Climate: 1. Ziele definieren Ausgangspunkt des Weges zum optimalen Green Power Purchase Agreement ist immer die Definition der relevanten Zielwerte. Unser Team wird deshalb zunächst die Vorgaben und Rahmenbedingungen Ihres Unternehmens in Bezug auf Energiebeschaffung und Nachhaltigkeit mit Ihnen besprechen. Anschließend definieren wir gemeinsam mit Ihnen die spezifischen Kriterien für die Strombeschaffung über ein Green PPA. Gut zu Wissen: Die Verschiedene Arten von PPAs Abhängig von der zugrundeliegenden Struktur unterscheidet der Markt üblicherweise zwischen zwei Arten von Stromabnahmeverträgen: Physischen und Virtuellen PPAs Physische PPAs Es gibt verschiedene Arten von physischen PPAs, von On-site bis Off-site. In beiden Fällen vereinbaren die Parteien eine feste Strommenge, die im Rahmen des PPA verkauft und geliefert werden soll. Ein On-Site-PPA sichert in der Regel eine direkte physische Stromlieferung. Bei einem Off-site-PPA verpflichtet sich das Unternehmen, im Rahmen seines Strombezugs, eine im Rahmen des PPA festgelegte Strommenge abzunehmen, die entweder von einem bestimmten Projekt oder einem Portfolio von Projekten erzeugt wird. Der Strom aus der Erneuerbare-Energien-Anlage wird dabei jedoch nicht über eine direkte Leitung an das Unternehmen geliefert, sondern in das öffentliche Netz eingespeist. Virtuelle PPAs Im Gegensatz zu einem physischen PPA sind virtuellen, synthetische oder finanzielle PPAs reine Finanzverträge, die keine physische Stromlieferung oder damit verbundene Übertragungsentgelte beinhalten. Aus diesem Grund werden sie manchmal auch als synthetische oder finanzielle PPA bezeichnet. Ziel eines virtuellen PPA ist es, sowohl für den Lieferanten als auch für den Abnehmer ähnliche wirtschaftliche Effekte wie bei einem physischen PPA-Vertrag zu generieren, auch wenn sie keinen gemeinsamen Zugang zu demselben Netz haben. Die zugrunde liegende Struktur basiert häufig auf einem Differenzkontrakt-Modell. Green PPA FAQ – Fragen und Antworten rund um Stromabnahmeverträge Wie macht man das Umweltattribut der erzeugten Energie geltend, wenn man ein PPA mit einer Anlage für erneuerbare Energien abschließt? Bei der Beschaffung von erneuerbarer Energie im Rahmen eines PPA ist es von entscheidender Bedeutung, auch die zugrunde liegenden Herkunftsnachweise - kurz HKN - (engl. Energy Attribute Certificates, EACs) in den Vertrag aufzunehmen. HKN sind die einzige Möglichkeit, die von einem Solar- oder Windpark erzeugten Megawattstunden (MWh) glaubwürdig zu belegen und mit dem Stromverbrauch eines Unternehmenskunden in Verbindung zu bringen. First Climate unterstützt und berät bei der Suche nach dem richtigen Vertragsmodell für die glaubwürdige und nachhaltige Beschaffung von Ökostrom aus erneuerbaren Energieanlagen. Werden PPAs von den Qualitätsstandards für Nachhaltigkeits-Berichterstattung als Instrument für die Beschaffung erneuerbarer Energien zur Reduzierung von Scope 2-Emissionen anerkannt? First Climate arbeitet eng mit globalen Standards für die Nachhaltigkeits-Berichterstattung wie der Science Based Targets-Initiative (SBTi), CDP und der RE100-Initiative zusammen. So können wir sicherstellen, dass unsere Kunden ihre Scope-2-Emissionen nicht nur in Übereinstimmung mit diesen Standards messen, sondern auch, dass die Beschaffung von Ökostrom die von den Standards festgelegten Kriterien erfüllt. PPAs, insbesondere solche, die in Verbindung mit neu errichteten Wind- und Solaranlagen abgeschlossen werden, erfüllen diese Kriterien. PPAs zeigen ein hohes Maß an Engagement bei der Unterstützung von neuen Projekten im Bereich der erneuerbaren Energien und gewährleisten Zusätzlichkeit. Außerdem bieten sie eine hohe Preisstabilität. Um den Bezug von erneuerbarer Energie an ihre Erzeugung zu koppeln, müssen HKN in den Energieliefervertrag aufgenommen werden. Wie bestimmt man die geeignete Technologie und das richtige PPA-Volumen? Um den richtigen Umfang und die am besten geeignete Technologie eines PPA zu bestimmen, ist es unabdingbar, das Lastprofil zu prüfen, um eine Überversorgung mit erneuerbarer Energie zu vermeiden. Da jedes Lastprofil seine eigene Besonderheit hat, analysieren unsere PPA-Expertinnen und Experten diese Daten und gleichen sie mit simulierten Erzeugungsprofilen von Wind- und Solarparks ab. Sobald das geeignete PPA-Volumen sowie die am besten geeignete Technologie (oder eine Kombination von Technologien) definiert sind, unterstützt First Climate Unternehmen bei der Durchführung einer Ausschreibung (Request for Proposal, RFP) zur Einholung von PPA-Angeboten, einschließlich modellierter Erzeugungsprofile von geplanten Wind- und Solarprojekte, um die am besten geeignete Erzeugungsanlage für einen PPA-Vertrag zu ermitteln. Braucht man ein PPA, um die Energieversorgung zu 100 % mit erneuerbaren Energien zu decken? Die kurze Antwort lautet „Nein“. Die lange Antwort muss lauten: „Nein, aber...“. Neben der Beschaffung von HKN, die bei Einhaltung bestimmter Kriterien auch ein Instrument für die Beschaffung erneuerbarer Energien sind, das von den meisten wichtigen Standards für die Nachhaltigkeits-Berichterstattung anerkannt wird, können PPAs eine zusätzliche Möglichkeit sein, erneuerbare Energien in die Strombeschaffung zu integrieren. Je nach Energiebedarf können PPAs ein integraler Bestandteil der Energiebeschaffungs-Strategie sein, da sie nicht nur die Lieferung regenerativer Energien gewährleisten, sondern auch eine langfristige Preisstabilität sicherstellen. Eine integrierte Beschaffungsstrategie besteht in der Regel aus mehreren Komponenten, zu denen auch die Eigenversorgung mit Strom gehören kann, um ein Gleichgewicht zwischen Energiesicherheit, Wirtschaftlichkeit und Einhaltung der Kriterien für Nachhaltigkeits-Berichterstattung zu schaffen. Was kostet ein PPA? Die Kosten und Preise für PPA ändern sich auf dem Markt ständig und hängen von verschiedenen Faktoren wie dem aktuellen Angebot und der Energiequelle ab. Die PPA-Kosten für Solarenergie unterscheiden sich beispielsweise von den PPA-Kosten für Windenergie. Da PPA-Verträge von Natur aus komplex sind, gibt es eine große Vielfalt an Preisstrukturen. First Climate unterstützt Unternehmen dabei, die am besten geeigneten PPA-Preise zu finden und ihre Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien zu erreichen. Noch Fragen? Kontaktieren Sie uns

  • GRI-Standard – Nachhaltigkeitsberichte transparent und vergleichbar gestalten

    Erfahren Sie alles rund um das Thema GRI-Standard Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Nachhaltigkeits-Berichterstattung ✓Global Reporting Initiative ✓doppelte Wesentlichkeitsanalyse > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht GRI-Standard – Nachhaltigkeitsberichte transparent und vergleichbar gestalten Companies are increasingly concerned with the environmental, social and economic impact of their actions. With the GRI standard, the Global Reporting Initiative (GRI) offers a globally recognized framework for transparent sustainability reporting. The GRI Standard – Preparing Transparent and Comparable Sustainability Reports Unternehmen beschäftigen sich immer mehr mit den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die ihr Handeln verursacht. Die Global Reporting Initiative (GRI) bietet mit dem GRI-Standard einen weltweit anerkannten Rahmen für die transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung. Mit einer GRI-konformen Berichterstattung erfüllen Sie nicht nur regulatorische Anforderungen der Europäischen Union, wie die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), sondern stärken auch das Vertrauen Ihrer Stakeholder. Was ist der GRI-Standard? Der GRI-Standard ist ein weltweit anerkannter Rahmen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung . Unternehmen und Organisationen aller Branchen nutzen ihn, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Effekte ihres Handelns systematisch zu erfassen und transparent offenzulegen. Die Global Reporting Initiative hat den Standard entwickelt, um nachhaltige Geschäftspraktiken zu fördern und die Unternehmen durch eine einheitliche Methode zur Berichterstattung bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen. Warum ist der GRI-Standard wichtig? Transparenz : Einheitliche Berichtsstrukturen machen Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar. Vergleichbarkeit : Die standardisierte Erfassung ermöglicht Vergleiche innerhalb der Branche. regulatorische Konformität : Die GRI-Richtlinien erfüllen die Anforderungen der CSRD und anderer Berichtsstandards. Stakeholder-Kommunikation : Nachhaltigkeitsberichte nach dem GRI-Standard stärken das Vertrauen von Investoren, Kunden und Mitarbeitern. Die GRI-Richtlinien im Überblick Die GRI-Richtlinien bestehen aus einer Reihe modularer Standards, die Unternehmen an ihre individuellen Anforderungen anpassen können. 1. Universal-Standards (GRI 1, GRI 2, GRI 3) GRI 1: Foundation 2021 – definiert Grundprinzipien und Berichtspflichten GRI 2: General Disclosures 2021 – enthält allgemeine Angaben zu Governance, Strategie und Geschäftsmodell GRI 3: Material Topics 2021 – hilft bei der Identifikation und Priorisierung relevanter Nachhaltigkeitsthemen 2. Sektor-Standards spezifische Vorgaben für unterschiedliche Branchen – wie Industrie, Finanzwesen oder Landwirtschaft ergänzen die Universal-Standards um sektorspezifische Anforderungen 3. Topic-Standards detaillierte Vorgaben für spezifische Themen wie CO₂-Emissionen, Wasserverbrauch und Menschenrechte Unternehmen wählen die für sie relevanten Themenstandards aus Aktuelle Änderungen: GRI 2021 & GRI 2023 GRI 2021: Überarbeitung der Universal-Standards , stärkere Berücksichtigung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten und Lieferkettenverantwortung GRI 2023: Erweiterung der Sektor-Standards , insbesondere für energieintensive Branchen Diese Updates erleichtern es Unternehmen, relevante Daten zu ESG-Kriterien zu erfassen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Vorteile einer GRI-Berichterstattung Ein Nachhaltigkeitsbericht nach GRI-Standard bringt zahlreiche Vorteile, von denen auch Ihr Unternehmen profitieren kann. Vorteil Nutzen für Ihr Unternehmen erhöhte Transparenz stärkt das Vertrauen von Investoren, Kunden und Mitarbeitenden Vergleichbarkeit einheitliche Berichterstattung erleichtert den Vergleich mit anderen Unternehmen Rechtssicherheit Unterstützung bei der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben wie der CSRD Effizienzsteigerung strukturierte Erfassung nachhaltigkeitsrelevanter Daten erleichtert strategische Entscheidungen bessere ESG-Ratings verbessert die Bewertung durch Nachhaltigkeitsratings und eröffnet neue Finanzierungsmöglichkeiten So erstellen Sie einen GRI-Nachhaltigkeitsbericht Die Erstellung eines GRI-konformen Nachhaltigkeitsberichts erfolgt in mehreren strukturierten Schritten. Eine sorgfältige Planung und präzise Datenerfassung stellen sicher, dass der Bericht den aktuellen GRI-Richtlinien entspricht und die Erwartungen Ihrer Stakeholder erfüllt. 1. Wesentlichkeitsanalyse durchführen Bevor Sie einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen, müssen Sie die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen identifizieren. Die GRI-Richtlinien unterstützen diesen Prozess, indem sie eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse vorschlagen: Inside-Out-Perspektive: Welche Auswirkungen hat das Unternehmen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft? Outside-In-Perspektive: Welche finanziellen Risiken und Chancen ergeben sich aus Nachhaltigkeitsaspekten? Zur Durchführung der Analyse können Sie Stakeholder – etwa durch Befragungen oder Workshops – einbeziehen. Diese Phase legt die Grundlage für einen relevanten und zielgerichteten Nachhaltigkeitsbericht . 2. Daten erfassen und auswerten Nachdem Sie die wesentlichen Themen festgelegt haben, müssen Sie die relevanten ESG-Daten erheben. Dazu gehören Umweltkennzahlen, soziale Indikatoren und Governance-Daten wie: CO₂-Emissionen ( Scope 1, 2, 3 ) , Wasser- und Energieverbrauch , Lieferkettenverantwortung , Arbeitsbedingungen und Diversität sowie die Einhaltung von Compliance- und Governance-Richtlinien. Die Nutzung spezialisierter Softwarelösungen erleichtert Ihnen die strukturierte Datenerfassung, -analyse und -verwaltung. 3. Bericht erstellen und veröffentlichen Sobald alle relevanten Daten erfasst sind, erstellen Sie den Nachhaltigkeitsbericht nach den GRI-Standards . Dabei sollten Sie folgende Punkte beachten: Strukturierung des Berichts gemäß den GRI-Universal-Standards (GRI 1, 2, 3) Anwendung der relevanten GRI-Topic- und Sector-Standards klare und verständliche Darstellung der Daten und Analysen Verlinkung des Berichts mit anderen Nachhaltigkeitsstrategien oder ESG-Zielen Nach der Fertigstellung sollten Sie den Bericht auf Ihrer Unternehmenswebsite veröffentlichen, ihn als Teil des Jahres- oder Geschäftsberichts publizieren und an Ihre Investoren sowie andere Stakeholder kommunizieren. Ein gut aufbereiteter Bericht stärkt das Unternehmensimage und zeigt die Fortschritte in der Nachhaltigkeitsstrategie. 4. Externe Validierung einholen Um die Glaubwürdigkeit und Qualität des GRI-Berichts zu erhöhen, können Sie eine externe Prüfung durch unabhängige Auditoren vornehmen lassen. Gern steht Ihnen First Climate auch hierbei zur Seite. Eine externe Validierung steigert das Vertrauen in die Berichterstattung und erleichtert die Erfüllung regulatorischer Anforderungen wie der CSRD . GRI-Standard im Vergleich zu anderen Berichtsstandards Standard Fokus Eignung GRI-Standard ganzheitliche Nachhaltigkeitsberichterstattung Unternehmen aller Branchen ESRS (CSRD) EU-weite regulatorische Berichtsstandards Unternehmen mit Berichtspflicht nach CSRD SASB branchenbezogene Nachhaltigkeitskennzahlen Unternehmen mit Fokus auf Investoren TCFD klimabezogene Finanzrisiken Finanzsektor, klimabezogene Berichterstattung CDP CO₂- und Klimadaten Unternehmen mit strategischer Emissionsreduktion First Climate: Ihre Experten für GRI-Berichterstattung Möchten Sie Ihre GRI-Berichterstattung effizient und professionell umsetzen? First Climate unterstützt Sie bei jedem Schritt – von der Wesentlichkeitsanalyse über die Datenaufbereitung bis hin zur Erstellung und externen Validierung Ihres Nachhaltigkeitsberichts. Setzen Sie auf First Climate als kompetenten Partner für eine transparente, vergleichbare und konforme GRI-Berichterstattung . Kontaktieren Sie uns! FAQ – GRI-Standard Ist die GRI-Standard verpflichtend? Nein, die Anwendung des GRI-Standards ist freiwillig. Allerdings nutzen viele Unternehmen ihn, um Nachhaltigkeitsberichte gemäß den Erwartungen von Stakeholdern und Gesetzgebern zu erstellen. Welche Unternehmen profitieren von GRI? Der GRI-Standard eignet sich für Unternehmen aller Größen und Branchen, insbesondere für Unternehmen mit ESG-Strategien oder Nachhaltigkeitszielen. Wie oft sollte ein GRI-Bericht veröffentlicht werden? Viele Unternehmen veröffentlichen ihre GRI-Berichterstattung jährlich, um Fortschritte und Entwicklungen transparent darzustellen. Welche Neuerungen bringt GRI 2021? GRI 2021 betont verstärkt menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und erhöht die Transparenz in der Lieferkette. Welche Kosten entstehen bei der Erstellung eines GRI-Berichts? Die Kosten hängen immer von der Unternehmensgröße, internen Ressourcen und dem Umfang des GRI-Berichts ab. With GRI-compliant reporting, companies not only meet the regulatory requirements of the European Union, such as the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), but also strengthen the trust of their stakeholders. What is the GRI Standard? The GRI Standard is a globally recognized framework for sustainability reporting . Companies and organizations in all sectors use it to systematically record and transparently disclose the environmental, social and economic effects of their actions. The Global Reporting Initiative developed the standard to promote sustainable business practices and to support companies in achieving their sustainability goals by providing a uniform method of reporting. Why is the GRI Standard important? Transparency : Standardized reporting structures make sustainability performance more visible. Comparability: Standardized reporting enables comparisons within the industry. Regulatory Conformity: The GRI Standard satisfy the requirements of the CSRD and other reporting standards. Stakeholder Communication : Sustainability reports in accordance with the GRI standard strengthen the trust of investors, customers and employees. An Overview of the GRI Standard The GRI Standard consist of a series of modular standards that companies can adapt to their individual specifications. 1. Universal Standards (GRI 1, GRI 2, GRI 3) GRI 1: Foundation 2021 – defines the foundational principles and reporting requirements GRI 2: General Disclosures 2021 – include the general specifications on Governance, Strategy, and Business model(s) GRI 3: Material Topics 2021 – helps with the identification and prioritization of relevant sustainability topics 2. Sector Standards Specific requirements for various branches such as industry, financing or agriculture Supplement the Universal Standards with sector-specific requirements 3. Topic Standards Detailed requirements for specific topics like carbon emissions , water consumption and human rights Companies select the topic standards which are relevant for their sectors Current Changes: GRI 2021 & GRI 2023 GRI 2021: Modifications of universal standards , greater consideration of human rights due diligence and supply change GRI 2023: Expansion of sector standards , especially in energy-intensive sectors These updates make it easier for companies to collect relevant data related to ESG criteria and fulfill regulatory requirements. Advantages of GRI Reporting A sustainability report according to the GRI Standard brings numerous advantages, from which your business can definitely benefit. Preparing a sustainability report according to the GRI Standard has numerous advantages, from which your company can also greatly benefit. Key Advantages Benefits for your Company Increased Transparency Boosts the confidence of investors, clients/customers, and employees Comparability Standardized reporting facilitates comparison with other companies Legal Compliance Support in fulfilling legal requirements such as the CSRD Increased Efficiency Structured collection of sustainability-related data facilitates strategic decision-making Better ESG Ratings Improve the assessment by sustainability ratings and open up new financing opportunities How to Prepare a GRI Sustainability Report Preparing a GRI-compliant sustainability report involves several structured steps. Careful planning and precise data collection ensure that the report complies with the current GRI Standard and meets the expectations of your stakeholders. 1. Conduct a Materiality Analysis Before you prepare a sustainability report, you need to identify the material sustainability aspects . The GRI Standards support this process by suggesting conducting a double materiality analysis : Inside-Out perspective: What is the company’s impact on the environment, society, and economy? Outside-In perspective: What financial opportunities and risks arise from sustainability aspects? To conduct the analysis, you can involve stakeholders - for example through surveys or workshops. This exploratory phase lays the foundation for a relevant and targeted sustainability report . 2. Data Collection and Evaluation Once the material aspects have been defined, relevant ESG data will need to be collected. This includes environmental indicators, social indicators and governance data such as: Carbon emissions ( Scope 1, 2, 3 ) , Energy and water consumption , Supply chain responsibility , Working conditions and diversity as well as, Adherence to compliance and governance guidelines. The use of specialized software solutions facilitates structured data collection, analysis and management. 3. Preparing and Publishing a Report When all the relevant data has been collected, prepare the sustainability report in accordance with the GRI Standards . In the process, the following points should be considered: Structuring the report in accordance with GRI Universal Standards (GRI 1, 2, 3) Application of the relevant GRI aspects and sector standards Clear and understandable presentation of data and analyses Linking the report to other sustainability strategies or ESG goals Once completed, the report should be published on the company website as part of the annual or business report and communicated to your investors and other stakeholders. A well-prepared report strengthens corporate image and shows the progress made in the sustainability strategy. 4. Obtain External Validation To increase the credibility and quality of the GRI report, you can have an external review carried out by independent auditors. First Climate will gladly assist you with these activities as well. External validation reinforces confidence in the reporting and makes it easier to comply with regulatory requirements such as the CSRD . GRI Standard in Comparison with Other Reporting Standards Standard Focus Recommended for GRI Standard Integrated sustainability reporting Companies in any sector ESRS (CSRD) EU-wide regulatory reporting standards Companies with reporting obligations under CSRD SASB Sector-specific sustainability indicators Companies with a focus on their investors TCFD Climate-related financial risks Financial sector, climate-related reporting CDP Carbon and climate data Companies with strategic emission reduction targets First Climate: Your GRI Reporting Expert Would you like to prepare your GRI report efficiently and professionally? First Climate provides comprehensive support at every step of the reporting journey – from materiality analysis and data preparation to the creation and external validation of your sustainability report. Place your trust in First Climate as a competent partner for transparent, comparable and compliant GRI reporting. Contact us! FAQ – The GRI Standard Is GRI reporting mandatory? No, adoption of the GRI standard is voluntary. However, many companies use it to prepare sustainability reports in line with the expectations of stakeholders and legislators. Which companies can benefit from GRI? The GRI Standard is suitable for companies of all sizes and industries, especially for companies with ESG strategies or sustainability goals. How often should a GRI Report be published? Many companies choose to publish their GRI Report annually to demonstrate progress and developments in a transparent way. What innovations does GRI 2021 include? GRI 2021 strongly emphasizes human rights due diligence and increases transparency in the supply chain. What costs are associated with preparing a GRI Report? The associated costs always depend on the size of the company, internal resources, and the schope of the GRI Report. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel

  • Online Seminar von CDP SBTs | First Climate AG

    Rückblick: Wissenschaftsbasierte Klimaziele als Eckpfeiler unternehmerischer Klimastrategien Homepage Videomitschnitt des Online-Seminars von First Climate und CDP jetzt verfügbar Informationen zur Veranstaltung vom 29. September 2022 Immer mehr Unternehmen geben sich wissenschaftsbasierte Klimaziele, um das Management ihrer Kohlenstoffemissionen stärker mit der Klimaforschung in Einklang zu bringen. Auch für die Umsetzung ambitionierter Net Zero-Strategien spielt die Einführung von Science-Based Targets (SBTs) eine entscheidende Rolle. In diesem gemeinsamen Online-Seminar erläuterten CDP und First Climate, wie Unternehmen SBTs ermitteln und definieren können, um ihre Klimaschutzpotentiale optimal zu erschließen und so erfolgreiche Klimastrategien umzusetzen. Sehen Sie hier die Aufzeichnung der Veranstaltung Weiterführende Informationen Die Präsentationsfolien inklusiv Q & A aus dem Online-Seminar stehen Ihnen hier zum Download zur Verfügung (nur auf Englisch). Sie haben Fragen zur Veranstaltung oder möchten mehr zum Thema Science-Based Targets erfahren? Schreiben Sie uns! Unser Experten-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung. Kontakt Registrieren Sie sich für unseren Newsletter! Mit unserem First Climate-Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über unsere Klimaschutzprojekte sowie aktuelle Entwicklungen im Bereich erneuerbare Energien und unternehmerisches Nachhaltigkeitsmanagement. Vollständiger Name E-Mail-Adresse Sprachversion des Newsletters Deutsch English Ich akzeptiere die allgemeinen Datenschutzbestimmungen Danke fuers abschicken! Registrieren

  • CO2-Minderungsprogramme von | First Climate

    First Climate betreibt innovative und zielgerichtete CO2-Minderungsprogramme in der Schweiz und Lateinamerika. ➣Erfahren Sie jetzt mehr! Top of page CO 2 -Minderungsprogramme Innovative und zielgerichtete Klimaschutzprogramme – ein Erfolgsmodell Lachgasemissionen aus der Anwendung von Stickstoffdüngern sind die zweitwichtigste Quelle von Treibhausgasen in der Schweizer Landwirtschaft. Das Lachgas entsteht als Nebenprodukt bei der bakteriellen Umwandlung des Stickstoffs in landwirtschaftlichen Böden, der sogenannten Nitrifikation und Denitrifikation. Weitere Emissionen resultieren indirekt aus Stickstoff, welcher nach der Ausbringung der Dünger durch Verflüchtigung und Auswaschung verloren geht, insbesondere in Form von Ammoniak und Nitrat. Klimaschutz in der Schweizer Landwirtschaft – mit modernsten Mitteln Düngerprogramme Moderne Zusatzstoffe für Dünger stabilisieren den Stickstoff in seiner Ammoniumform und vermindern dadurch die Lachgasemissionen markant. Aus Kostengründen fristen diese Nitrifikationshemmer aber in Europa wie auch weltweit ein Nischendasein. In der Schweiz betreibt First Climate ein einzigartiges Programm, in dem solche, Ammonium-stabilisierten Dünger vergünstigt in Verkehr gebracht werden. Das Programm zielt darauf ab, den sehr geringen Marktanteil dieser stabilisierten Düngemittel zu steigern. Durch die Senkung des Verkaufspreises wird der Einsatz von Nitrifikationshemmern für die Landwirte attraktiver. Das Programm nutzt den Kompensationsmechanismus des Schweizer CO2 -Gesetzes. Dieser erlaubt es, Treibhausgas-Emissionsminderungen unter gewissen Bedingungen zu bescheinigen und auf Dritte zu übertragen. Welche Düngemittel werden gefördert? Zurzeit werden die folgenden stabilisierten Stickstoffdünger gefördert: Entec 26 Novatec 26 Landor Nitrotec 26 AM-TEC 26%N-ASS Über dasselbe Programm können auch weitere Produkte gefördert werden, welche eine identische Zusammensetzung wie Entec 26 aufweisen. Weniger Wie kann ich vom Programm profitieren? Das Programm zur Reduktion von Lachgas-Emissionen in der Schweizer Landwirtschaft mittels Ammonium stabilisierter Mineraldünger richtet sich an die Schweizer Importeure von stabilisierten Stickstoffdüngern (Entec 26, Novatec 26, Landor Nitrotrec 26, AM-TEC 26%N-ASS). Abnehmer und Landwirte in der Schweiz profitieren seit Oktober 2016 direkt und ohne weiteres Zutun vom vergünstigten Preis für den stabilisierten Stickstoffdünger. Weniger Die Partner im Programm Das Programm zur Reduktion von Lachgas-Emissionen in der Schweizer Landwirtschaft mittels Ammonium-stabilisierter Mineraldünger wird durch die Stiftung KliK finanziert.   Die folgenden Firmen nehmen bereits am Programm teil und vertreiben die vom Programm geförderten stabilisierten Stickstoffdünger in der Schweiz zu einem vergünstigten Preis: Omya (Schweiz) AG Agro Mittelland GmbH Landor fenaco Genossenschaft Weniger

  • Was ist ein CO2-Fußabdruck? | First Climate

    Lesen Sie über CO2-Fußabdruck für Ihr Unternehmen mit First Climate: ✓Definition ✓Auswirkungen ✓CO2-Fußabdruckberechnung ✓Scope 1, 2 & 3 ➣Jetzt anfragen! Was ist ein CO 2 -Fußabdruck? CO2 -Fußabdruck – die Basis für die Emissionseinsparung Klimaschutz, Nachhaltigkeit und CO 2 -Fußabdruck . Diese Begriffe sind oft miteinander verbunden: Wer die eigenen Emissionen senken will, strebt einen CO 2 -Fußabdruck an, der so klein wie möglich ist. Erfahren Sie hier mehr über die Definition und die Berechnung dieses bedeutsamen Wertes und wie Sie Ihr Nachhaltigkeitsengagement mit First Climate weiter optimieren können. Jetzt Kontakt aufnehmen Was versteht man unter einem CO2 -Fußabdruck? Der CO2-Fußabdruck ist das Ergebnis einer Emissionsberechnung beziehungsweise der sogenannten CO2-Bilanz . Er gibt an, welche Menge von Treibhausgasen durch eine Aktivität, einen Prozess oder eine Handlung freigesetzt wird. Ein CO2-Fußabdruck lässt sich beispielsweise für Geschäfts- oder Produktionsprozesse von Unternehmen angeben. Auch Produkte haben einen CO2-Fußabdruck , der die Summe der Emissionen umfasst, die durch die Herstellung, die Nutzung sowie die Verwertung und Entsorgung des jeweiligen Produktes entstehen. Das gilt für alle erdenklichen Artikel: vom Spielzeug, über technische Geräte, bis hin zu Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Ein CO2-Fußabdruck lässt sich darüber hinaus aber auch für viele weitere Aktivitäten und Prozesse berechnen – sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen. Zum Beispiel für eine Veranstaltung, Hotelübernachtung, eine Dienstreise per Auto, Bahn oder Flugzeug, oder die Bereitstellung einer bestimmten Dienstleistung. Für Unternehmen, die sich im Bereich Nachhaltigkeit engagieren, ist der CO2-Fußabdruck ein wichtiges Instrument zur Bewertung ihrer Klimawirkung und damit zentraler Bestandteil der Ökobilanz und der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Warum ist der CO2-Fußabdruck für Unternehmen wichtig? Der CO2 -Fußabdruck zeigt dabei, in welchen Bereichen die meisten Treibhausgase freigesetzt werden und wo das größte Potenzial für Einsparungs- und Effizienzmaßnahmen liegt. Dadurch hat der CO2 -Fußabdruck auch eine große wirtschaftliche Bedeutung , denn durch die zielgerichtete Einsparung von Energie und anderen Ressourcen können Unternehmen ihre Betriebskosten nachhaltig senken . Im Rahmen unternehmerischer Strategien zum Klima- und Ressourcenschutz liefert der CO2 -Fußabdruck auch die Basis für die Formulierung von begründeten Reduktionszielen und ist damit ein wichtiges Element des Nachhaltigkeitsmanagements. CO2-Bilanzierung für Ihr Unternehmen Unser Experte zum Thema Sid Petersen Managing Director First Climate Consulting GmbH Wie wird der CO 2 -Fußabdruck angegeben? Gewöhnlich wird der CO2-Fußabdruck in sogenannten CO 2 -Äquivalenten (CO 2 e) angegeben. Neben Kohlenstoffdioxid werden auch die Emissionen von anderen Treibhausgasen berücksichtigt, die im Kyoto-Protokoll genannt werden. Dabei handelt es sich um Methan (CH 4 ), Lachgas (N 2 O), Schwefelhexafluorid (SF 6 ), Fluorkohlenwasserstoffe (FKW), Perfluorcarbone (PFCs) und Stickstofft rifluorid (NF 3 ). Das Treibhauspotenzial liegt zum Teil deutlich über dem von CO2 – im Falle von Methan beispielsweise um den Faktor 21, im Falle von SF 6 um den Faktor 22 800. Was sind Scope 1, Scope 2 und Scope 3? Gemäß der ISO-Norm 14064 sowie der Richtlinien des Greenhouse Gas Protocols werden für die Berechnung des CO2-Fußabdrucks die Emissionen aus drei unterschiedlichen Bereichen, sogenannten Scopes, bilanziert. Zu Scope 1 zählen Emissionen aus dem Betrieb und der Nutzung des firmeneigenen Fuhrparks sowie der Nutzung selbst erzeugter Energie. Scope 2 zeigt die Klimawirkung von zugekaufter Energie, also von Strom, Wärme und Kälte. Unter Scope 3 schließlich versteht man den CO2 -Ausstoß von Geschäftsreisen und anderen zugekauften Dienstleistungen und Produkten. In Abhängigkeit des jeweiligen Scopes können unterschiedliche Marktinstrumente wie Grünstrom-Herkunftsnachweise genutzt werden, um die Emissionsbilanz zu verbessern. Bedeutsam für die Außenwirkung: CO2 -Fußabdruck und Stakeholder-Relations Auf Unternehmensebene ist der CO2 -Fußabdruck eine wichtige Maßzahl für die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeits-Engagements. Darüber hinaus prägt er aber auch die Außenwirkung von Unternehmen und ihre Wahrnehmung durch unterschiedliche Anspruchsgruppen . So verlangen Kunden immer häufiger nach umweltgerechten Produkten und Dienstleistungen und beziehen diese Aspekte zunehmend in ihre Kaufentscheidung mit ein. Auch für andere Anspruchsgruppen spielt das Nachhaltigkeits-Engagement von Unternehmen eine wichtige Rolle: Investoren analysieren Klimarisiken in ihren Portfolios, Einkäufer machen strenge Vorgaben bezüglich der Ökobilanz der zugelieferten Waren und Anteilseigner erwarten die Einhaltung anspruchsvoller Umwelt- und Klimaschutzstandards. Im Hinblick auf die Stakeholder Relations sind der aktive Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit und die transparente Kommunikation der entsprechenden Maßnahmen für Unternehmen heute deshalb unverzichtbar. Immer mehr Unternehmen gehen deshalb dazu über, ihren CO2 -Fußabdruck öffentlich zu machen und die entsprechende Bilanz im Rahmen der Berichterstattung an eine Reporting-Initiative zu berichten - zum Beispiel an CDP . Mehr über Klimastrategien erfahren Treibhausgasbilanzen und daraus resultierende CO2 -Fußabdrücke lassen sich im Rahmen einer umfassenden Klimastrategie für verschiedenste Produkte und Dienstleistungen, Wertschöpfungsketten und sogar Investments berechnen. Wollen Sie dazu mehr erfahren? First Climate ist Ihr erfahrener Anbieter rund um Lösungen für Klimaschutz und nachhaltige Energieversorgung . Aktiv werden und CO2 -Fußabdruck berechnen lassen CO2-Fußabdruck – was ist das? Der CO2-Fußabdruck beschreibt, wie viele Treibhausgase bei einer Handlung, einer Aktivität oder einem Prozess freigesetzt werden. Um welche Emissionen geht es beim CO2-Fußabdruck? Anders als der Begriff vermuten lässt, wird bei der Berechnung eines CO2-Fußabdrucks nicht nur Kohlenstoffdioxid berücksichtigt. Auch Methan, Lachgas, Schwefelhexafluorid, Fluorkohlenwasserstoffe, Perfluorcarbone und Stickstofftrifluorid werden erfasst. Wie kann ein CO2-Fußabdruck verkleinert werden? Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten im Rahmen einer individuellen Klimastrategie. Denkbar ist beispielsweise der Kauf von Grünstrom-Herkunftsnachweisen oder die Entwicklung eines Klimaschutzprojekts entlang Ihrer Wertschöpfungskette. Die drei häufigsten Fragen und Antworten

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