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  • Bevorstehendes Online-Seminar: "Erneuerbare Energien in der CDP-Berichterstattung und Zukunftsperspektiven aus Sicht der RE100“

    First Climate präsentiert gemeinsam mit CDP die neuesten Erkenntnisse zu Best Practices in der CDP-Berichterstattung bei der Beschaffung von Erneuerbaren Energien Als CDP-akkreditierter Dienstleister unterstützt First Climate Unternehmen weltweit bei der Umsetzung von Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien. In dem bevorstehenden Online-Seminar am 26. November werden Energieexperten von First Climate aktuelle Erkenntnisse aus der Praxis der Beschaffung erneuerbarer Energien geben. Gemeinsam mit CDP werden dabei neue Möglichkeiten beleuchtet, wie Unternehmen ihre CO2-Emissionen durch den Einsatz erneuerbarer Energien reduzieren und das in der CDP-Berichterstattung optimal berücksichtigen können. Für Unternehmen i n der DACH-Region und auf der ganzen Welt sind EACs (sogenannte "Energy Attribute Certificates") und die Beschaffung erneuerbarer Energien weiterhin die Mittel der Wahl, um ihren energiebezogenen CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Im Rahmen des Online-Seminars werden First Climate-Expertin Lotus Shaheen und Nicholas Fedson von CDP die aktuellen Möglichkeiten der Beschaffung von Erneuerbaren Energien und die relevanten Kriterien für die erfolgreiche CDP-Berichterstattung beleuchten. Das Online-Seminar findet statt am: Dienstag, 26. November 2024 um 15:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit (GMT+01:00) Ein Fokus wird im Rahmen der Veranstaltung auch auf den neuesten Aktualisierungen der CDP- und RE100-Kriterien liegen. In diesem Zusammenhang wird auch die Frage behandelt werden, welche strategischen Ansätze sich dadurch für die Beschaffung erneuerbarer Energien in der Praxis ergeben. In einer Q&A-Runde besteht außerdem die Möglichkeit, Fragen zu klären. Das Online-Seminar ist kostenlos und findet in englischer Sprache statt. Um sich einen Platz zu sichern, registrieren Sie sich bitte hier vorab über Zoom:

  • Sauberes Wasser aus dem Hahn: Impact Water besucht Projekt-Schulen in Kenia und Nigeria

    Eindrücke aus erster Hand von First Climate’s Projektentwicklungs-Partner Seit 2013 hat das Team von Impact Water seine Aktivitäten zur Sicherstellung der Trinkwasserversorgung von Schulen in verschiedenen Regionen Afrikas kontinuierlich ausgebaut. Regelmäßige Vor-Ort-Besuche von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den jeweiligen Teams vor Ort, aber auch aus der internationalen Organisation von Impact Water, sind wichtig für die Dokumentation der Projektarbeit und bieten die Möglichkeit, Vertrauen und Effektivität der Zusammenarbeit auch auf persönlicher Ebene zu stärken. Im Rahmen der fortlaufenden Vor-Ort-Besuche ist aktuell eine Delegation des internationalen Impact W ater-Teams in Kenia und Nigeria unterwegs, um Daten zu den neuesten Fortschritten des Safe Water-Programms zu sammeln und einige der mittlerweile mehr als 62.000 Schulen zu besuchen, die sich bislang de m Projekt angeschlossen haben. Mit dabei sind neben Impact Water-CEO, Evan Haigler, und dem Chief Strategy Officer, Tim Neville, auch zwei neue Mitglieder des globalen Management-Teams von Impact Water, das im Tagesgeschäft von den USA aus agiert: Rebecca Silver Fisher und Liz Grubin sind als Chief Advancement Officer bzw. Chief Impact Officer seit Kurzem Teil des Impact Water-Teams. Für beide ist es der erste Besuch bei den Projektschulen und damit eine wichtige Gelegenheit, Kontakte vor Ort zu knüpfen und die praktischen Aspekte der Projekt-Implementierung kennenzulernen. In den kommenden Wochen wird First Climate das globale Management-Team von Impact Water auf seiner Reise durch die Projektregionen begleiten und regelmäßig von den verschiedenen Stationen der Reise berichten. „Wir freuen uns auf die wertvollen Einblicke, die die am Safe Water-Programm beteiligten Partnerschulen und Regierungsvertreter auf dieser Reise mit uns teilen werden. Der persönliche Austausch ermöglicht es uns, diese wichtigen Partnerschaften zu stärken und hilft uns sowohl bei der Weiterentwicklung unseres Projektes als auch bei der Skalierung des damit verbundenen Impacts“, sagt Tim Neville, der seit 11 Jahren für den Klimap rojektentwickler arbeitet. ©Impact Water/First Climate Mehr zu den Eindrücken und Impressionen, die das Impact Water-Team bei seinem Projektbesuch vor Ort gesammelt hat, erfahren Sie auf dem LinkedIn-Account von First Climate . Dort werden wir in den nächsten Tagen und Wochen Bilder und Videos posten, die im Rahmen des Besuchs entstanden sind. Dabei stellen wir auch einige der Teammitglieder vor, die dafür Sorge tragen, dass die charakteristischen blauen W assertanks des Projekts Schülerinnen und Schüler zuverlässig mit sauberem Wasser versorgen. Und natürlich werden wir auch darüber berichten, wie das Projekt den Alltag von Kindern und Lehrenden nachhaltig verändert. Darüber hinaus wollen wir auch beleuchten, welch wichtige Rolle Aufklärung und Information spielen, um die Kinder vor Ort mit dem richtigen Umgang der Systeme zur emissionsarmen Wasseraufbereitung vertraut zu machen. Einige Eindrücken und Impressionen aus Kenia und Nigeria Bildnachweis: ©Impact Water Bildunterschriften: (1) Mitglieder* des Impact Water (IW)-Teams und nigerianische Regierungspartner mit dem charakteristischen blauen Wassertank in der örtlichen Projektschule; (2) Rebecca Silver Fisher und Liz Grubin (v.l.n.r.), die neuen Mitglieder des globalen IW-Management-Teams beim ersten Treffen mit IW-Mitarbeitern vor Ort; (3) Schulkinder nehmen an dem Aufklärungsprogramm teil; (4) IW-Mitarbeiterin bei einer Schulung im Klassenraum; (5) Schüler füllen Wasserflaschen an einem der blauen Wassertanks auf dem Schulgelände auf; (6) IW-Mitarbeiter erklärt Kindern, wie wichtig der richtige Umgang mit den Wasseraufbereitungs-Systemen ist. Für Fragen zum Projekt und dazu, wie Sie die Arbeit von Impact Water unterstützen und die Reduzierung von Emissionen mit Ihrem Beitrag fördern können, kontaktieren Sie uns gerne unter impact@firstclimate.com . Über Impact Water Impact Water (IW) wird von einem engagierten globalen Team mit Sitz in den USA geleitet und verfügt über drei Länderbüros mit eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Uganda, Kenia und Nigeria. Das multidisziplinäre Team von Impact Water besteht aus engagierten Mitarbeitenden mit Erfahrung unter anderem in den Bereichen Unternehmertum, Projektentwicklung, Sozialwissenschaftlern, Marketing und Projektmanagement. Vor dem Start des Safe Water-Programms von Impact Water war das Abkochen von Wasser oft die einzige Möglichkeit für Schulen, sicheres Trinkwasser für die Schülerinnen und Schüler zur Verfügung zu stellen. Neben den Kosten für die Beschaffung des notwendigen Feuerholzes und dem damit verbundenen Zeitaufwand verursacht das Abkochen auch vermeidbare Treibhausgasemissionen in großem Umfang. Mit aktuell mehr als 62.000 installierten Wasseraufbereitungssystemen in afrikanischen Schulen hat sich Impact Water zum Ziel gesetzt, die flächendeckende und emissionsarme Versorgung mit sicherem Trinkwasser in Schulen in ganz Afrika Wirklichkeit werden zu lassen. *Abgebildet (v.l.n .r ) : Kennedy Yibin, Laure de Margerie, Samuel Odunaya, Liz Grubin, Herr Ogunade Adewumi (sitzend), Bildungsbeauftragter des Obafemi Owode (Local Government Authority, LGA), Rebecca Silver Fisher, Evan Haigler, Christiana Oluyede, Tim Neville, Olabode Odewole, Frau Tolulope Olukayode, Obafemi Owode (LGA), und Herr Fatoki Kayod, Obafemi Owode (LGA).

  • Neuer Standort in Österreich

    First Climate gründet Tochterunternehmen mit Sitz in Wien First Climate setzt den eingeschlagenen Expansionskurs fort: Mit der jetzt erfolgten Gründung der First Climate Austria GmbH komplettiert das Unternehmen seine Präsenz in der DACH-Region. Damit ist First Climate neben Bad Vilbel bei Frankfurt am Main, Hamburg und Zürich ab sofort auch in Wien in der Region mit einem Standort vertreten. Die neue First Climate Austria GmbH wird zukünftig die zentrale Ansprechpartnerin für alle österreichischen Unternehmen sein, die mit First Climate ihre Klimaschutz- und Nachhaltigkeitsziele definieren und erreichen möchten. © Adobestock.com „Wir freuen uns, durch die Gründung der First Climate Austria GmbH unsere Angebote und die Erreichbarkeit für unsere Kunden und Partner in Österreich weiter verbessern und Unternehmen im österreichischen Markt optimal bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen des Klimawandels sowie bei allen Fragestellungen im Bereich ESG unterstützen zu können“, sagt Olaf Bachert, CEO der First Climate AG. „Für uns ist es wichtig, nah an unseren Kunden zu sein und in unseren Kernmärkten persönliche Präsenz zu zeigen – insofern ist die Gründung unseres neuen Tochterunternehmens für uns ein logischer Schritt.“ Ansässig ist die First Climate Austria GmbH aktuell in den Wiener Tuchlauben. Der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft liegt aktuell im Kompetenzbereich Klima- und Nachhaltigkeits-Consulting. Sie bedient damit die steigende Nachfrage nach kompetenter Beratung bei den Herausforderungen, d ie sich für Unternehmen aus der Verpflichtung zur Einführung eines Systems zum Nachhaltigkeits-Reporting gemäß der CSRD-Richtlinie der EU ergeben. Die Klima-Expertinnen und Experten der First Climate Austria GmbH werden zukünftig alle Lösungen und Leistungen der First Climate-Gruppe direkt vom Standort Wien aus abdecken. Das Team der First Climate Austria GmbH ist ab sofort erreichbar unter Tel. . +43 1 928 212 700 oder unter info@firstclimate.com Über First Climate Mit 25 Jahren Erfahrung gehört First Climate zu den führenden Anbietern von Lösungen in den Bereichen Klimaschutz und nachhaltige Energieversorgung für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber weltweit. Das Unternehmen entwickelt und finanziert verifizierte Emissionsminderungs- und CO2-Senkenprojekte auf der ganzen Welt. Mit langjähriger Expertise in der bedarfsgerechten Bereitstellung von erneuerbaren Energien bietet First Climate außerdem individuelle Optionen für die Reduzierung des energiebezogenen CO2-Fußabdrucks. Zudem berät First Climate Organisationen in der EU mit umfangreichen Services zur Nachhaltigkeits-Berichterstattung im Rahmen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). www.firstclimate.com

  • „Unearthed“ – Hinter den Kulissen der Entwicklung von Klimaschutzprojekten

    In einer neuen Blogserie berichten die Projektentwicklungs-Expertinnen und -Experten von First Climate über die Konzeption, Umsetzung und das Management von hochwertigen Klimaschutzprojekten Die Skalierung von effektiven Klimaschutz-Technologien und die Entwicklung neuer Klimaschutzprojekte sind der Schlüssel zur Bewältigung der Klimakrise. Folgen Sie den Expertinnen und Experten von First Climate in der neuen „Unearthed“-Blogserie unseres Projektentwicklungs-Teams, in der sie die Chancen und Herausforderungen von natur- und technologiebasierten Klimaschutzlösungen aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. ©D irk - stock.adobe.com Qualitativ hochwertige Klimaschutzprojekte sind unverzichtbar, um der Klimakrise wirksam zu begegnen. Im Rahmen der Projektentwicklung spielen viele verschiedene Faktoren eine wichtige Rolle für den Erfolg und den Klimanutzen der Projektaktivitäten, wie beispielsweise ein gutes Risikomanagement, regelmäßige Qualitätssicherungen und umfassendes Monitoring, die enge Zusammenarbeit mit lokalen Projektpartnern sowie die Einbindung von Gemeinden in der Projektregion. Die neue „Unearthed“-Blogserie von First Climate nimmt die Qualität von Klimaschutzprojekten in Augenschein und taucht über die Theorie hinaus in die Praxis ein. Die praktische Perspektive bietet Ihnen einen frischen Blick auf die freiwilligen CO2-Märkte – ganz gleich, ob Sie bereits mit diesem Thema vertraut sind oder nicht. „Die Theorie, die Forschung, die Methoden – all das ist bereits vorhanden. Es gibt jedoch immer noch eine Wissenslücke, wenn es um die Frage geht, wie Klimaschutzprojekte in der Praxis funktionieren. Wir wollen den Menschen einen Einblick in unsere tägliche Arbeit geben und zeigen, wie wir als Projektentwickler die Qualität vor Ort sicherstellen und den Unternehmen die nötigen Instrumente an die Hand geben, um ein qualitativ hochwertiges Projekt zu erkennen“, sagt Marisa Kunze, Co-Head des Nature-Based Solutions-Teams bei First Climate Projektentwicklung. „Unsere neue Blogserie ist ein weiterer Schritt, um die praktische Seite der Projektentwicklung transparenter zu machen.“ Wir wollen den Menschen einen Einblick in unsere tägliche Arbeit geben und zeigen, wie wir als Projektentwickler die Qualität vor Ort sicherstellen Häufig können der Fachjargon und die schiere Menge an Informationen überwältigend sein. Begriffe wie „Zusätzlichkeit“, „Baseline“, „Leakage“ oder Abkürzungen wie „MRV“ werden häufig in den Mund genommen, wenn es um die Qualität eines Projekts geht. Dabei handelt es sich um komplexe Themen, die seit Jahrzehnten wissenschaftlich erforscht werden und deren Implikationen von Projekttyp zu Projekttyp und sogar innerhalb eines Projekttyps variieren können. Aber was bedeuten diese Begriffe wirklich in der Praxis? Finden Sie es heraus und erforschen Sie diese Themen praxisnah in unserer „Unearthed“-Blogserie. Melden Sie sich für den First Climate-Newsletter an oder folgen Sie uns auf LinkedIn , um Updates zu erhalten!

  • Weiter steigende Nachfrage nach erneuerbaren Energien

    Bedeutung von Grünstrom-Herkunftsnachweisen nimmt auf den europäischen Energiemärkten weiter zu Die Nachfrage nach Ökostrom-Herkunftsnachweisen nimmt auf den europäischen Energiemärkten weiter zu. Dies geht aus der Halbjahresstatistik der Association of Issuing Bodies (AIB) hervor, die für den Handel mit Herkunftsnachweisen zuständig ist. © AdobeStock.com Wie die Zahlen belegen, wurden 2023 im Rahmen des europäischen Handelssystems Herkunftsnachweise mit einem Volumen von über 786 TWh von den Abnehmern stillgelegt. Auch produktionsseitig verzeichnet die AIB-Statistik neue Rekorde: Mit der Generierung von Herkunftsnachweisen im Volumen von rund 984 TWh kratzte die Grünstrom-Erzeugung im AIB-Netzwerk erstmals an der 1.000-TWh-Marke. Die Zahlen für das erste Halbjahr 2024 zeigen, dass sich dieser Wachstumstrend auf der Erzeugungsseite weiter fortsetzt. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden gemäß der AIB-Statistik bereits GOOs im Volumen von über 653 TWh stillgelegt, was rund 66% des gesamten Vorjahresergebnisses entspricht. Energieexperte, Anton Schön, der bei First Climate den Bereich „Renewable Energy“ leitet, freut sich über diese positive Entwicklung. „Der Ausbau der regenerativen Erzeugungskapazitäten schreitet kontinuierlich voran. Gleichzeitig wächst auch das AIB-Netzwerk immer weiter– zuletzt haben sich so beispielsweise Bulgarien und Georgien dem AIB angeschlossen. In der Gesamtschau sehen wir, dass sich so auch neue und zusätzliche Handelswege etablieren und der Markt sich insgesamt weiterentwickelt und weiter ausdifferenziert.“ Steigende Nachfrage von Seiten der Wirtschaft Zu einem Großteil erklärt sich der steigende Bedar f an Herkunftsnachweisen für Grünstrom durch die nach wie vor wachsende Nachfrage aus der Privatwirtschaft: „Immer mehr Unternehmen setzen im Rahmen ihrer Dekarbonisierungs-Bemühungen auf erneuerbare Energien, um ihre CO2-Effizienz zu verbessern und Emissionen im Betrieb oder ihrer Lieferkette zu reduzieren“, so Anton Schön. „Um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen, sind Grünstrom-Herkunftsnachweise in vielen Fällen eine effektive Lösung. Der Erfolg von Initiativen wie RE100 oder WeMeanBusiness zeigt, wie aktuell das Thema nach wie vor für viele Unternehmen ist.“ Auch in Deutschland, dem größten Energiemarkt im AIB-Gebiet, zeigt sich die weiter steigende Bedeutung der erneuerbaren Energien am Gesamtstrommix deutlich. Wie der zuständige Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) im Juli meldete, lag der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttoinlandsstromverbrauch im ersten Halbjahr 2024 bei 58% und damit so hoch, wie niemals zuvor. Wasserkraft bleibt dominant – Entwicklung im Solarbereich Trotz im Vergleich zu den beiden Vorjahren etwas geringerer Importe von Grünstromzertifikaten bleibt Deutschland auch bei der Betrachtung der Netto-Handelsbilanz mit deutlichem Abstand das größte Käuferland im AIB-Bereich. Der Umfang der insgesamt importierten GOOs lag 2023 bei 194 TWh. Ebenso mit deutlichem Abstand bleibt Norwegen das größte Erzeugerland mit einem Export von GOOs im Umfang von 422 TWh (2023). Positiv zu bewerten ist auch die weiter voranschreitende Diversifizierung im Hinblick auf die genutzten Erzeugungstechnologien, die sich aus der AIB-Statistik ablesen lässt: Zwar stammten 2023 noch gut 50% der insgesamt gehandelten GOOs aus Wasserkraft-Anlagen; die Zahlen zeigten sich im Vergleich zum Vorjahr aber praktisch unverändert. Deutliche Zuwächse gab es hingegen bei der Nachfrage nach GOOs aus Onshore-Windkraft und insbesondere bei solchen aus Solarenergie: Das Plus lag in diesen Fällen bei rund 6% bzw. bei 9%!   Sie haben Fragen zu aktuellen Trends beim Grünstrom-Sourcing für Unternehmenskunden? Die Expertinnen und Experten des First Climate Renewables-Teams beraten Sie gerne zu den passenden Beschaffungslösungen – auch im Hinblick auf die Konformität mit allen maßgeblichen Berechnungs- und Berichterstattungsrichtlinien, wie beispielsweise dem GHG Protocol, SBTi oder RE 100.

  • B2Run Frankfurt 2024: First Climate geht erneut als Klimaschutzpartner an den Start

    Unterstützung des B2Run-Klimaschutzengagements und Teilnahme am Firmenlauf Seit 2020 ist First Climate offizieller Klimaschutz-Partner des Firmenlauf-Veranstalters B2Run. Beim Lauf-Event rund um den Frankfurter Deutsche Bank Park betätigt sich das First Climate-Team auch sportlich und wird am 01. Oktober 2024 mit rund 30 Läuferinnen und Läufern an die Startlinie gehen. Seit 2020 ist First Climate offizieller Klimaschutz-Partner des Firmenlauf-Veranstalters B2Run. Beim Lauf-Event rund um den Frankfurter Deutsche Bank Park betätigt sich das First Climate-Team auch sportlich und wird am 01. Oktober 2024 mit rund 30 Läuferinnen und Läufern an die Startlinie gehen. Deutschlandweit werden in diesem Jahr schätzungsweise 240.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den insgesamt 19 Standorten der B2Run-Laufserie erwartet. Nicht nur bei Team-Kapitänin Heike Natzet, Head of Portfoliomanagement, Sourcing & Backoffice, steigt die Vorfreude auf das Sportevent: „Es ist jedes Jahr immer wieder ein großer Spaß, beim B2Run-Firmenlauf dabei zu sein. Wir – und da spreche ich für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer des First Climate-Teams – können es kaum erwarten, wieder an die Startlinie zu gehen und gemeinsam die sportlichen Leistungen jeder und jedes Einzelnen zu feiern.“ Im Rahmen der Kooperation begleitet First Climate die Veranstaltung, wie bereits in den Jahren zuvor, als offizieller Klimaschutzpartner. So übernimmt First Climate im Auftrag von B2Run die Treibhausgasbilanzierung, bei welcher der CO2-Fußabdruck  der kompletten Laufserie detailliert berechnet wird. Durch den zusätzlichen Erwerb von CO2-Zertifikaten unterstützt B2Run darüber hinaus in enger Zusammenarbeit mit First Climate ein zertifiziertes Erneuerbare-Energien-Projekt in Indien. Sie möchten mehr zum Thema Klimaschutz bei B2Run erfahren? Alle Informationen finden Sie hier .

  • Ready für REDD+

    Was man über REDD+ wissen sollte und w arum Waldschutzprojekte für die Eindämmung des Klimawandels wichtig sind Von Marisa Kunze, Co-Head of Nature-Based Solutions bei First Climate    Das Jahr 2024 war für den größten Wald der Erde bisher eine regelrechte Katastrophe. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres sind 12.000 km2 des Amazonas-Regenwaldes durch Brände zerstört worden . Das entspricht einer Fläche, die größer ist als das Land Katar. Schwere Dürren in der Region haben das Problem weiter verschärft und im August erreichten die anhaltenden Waldbrände einen dramatischen Höchststand, wobei Zehntausende von Bränden wüteten und riesige Gebiete vernichteten . Im September rief Bolivien den nationalen Notstand aus. Da ich im Atlantischen Regenwald in Brasilien lebe, wurde ich selbst indirekt Zeugin der verheerenden Brände. In den vergangenen Wochen hat sich die Luftqualität durch die anhaltende Rauchbildung extrem verschlechtert. Trotz meiner jahrelangen beruflichen Erfahrung im Bereich Klimaschutz und der täglichen Beschäftigung mit den Auswirkungen des Klimawandels erschüttern mich die Verwüstungen, die durch solche Katastrophen verursacht werden, nach wie vor zutiefst.  Der Zustand unserer Wälder ist für mich zweifellos alarmierend. Die FAO hat festgestellt, dass seit 1990 ein dramatischer Verlust von 420 Millionen Hektar Wald zu verzeichnen ist . Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler warnen nun vor einem frühzeitigeren vollständigen Kollaps des gesamten Amazonas-Regenwald-Ökosystems als ursprünglich angenommen . Dabei handelt es sich nicht um „natürliche“ Katastrophen – die Entwaldung ist ein menschengemachtes Problem, das durch Aktivitäten wie Landwirtschaft, Viehzucht, Holzeinschlag, Bergbau und Infrastrukturausbau verursacht wird. Solche großflächigen Waldrodungen tragen zum Verlust von natürlichen Lebensräumen, zum Rückgang der biologischen Vielfalt und nicht zuletzt zu erhöhten Treibhausgasemissionen bei. Natürliche Faktoren wie Waldbrände und Dürren tragen zwar zur Entwaldung bei, doch in erster Linie ist das menschliche Eingreifen die Ursache des Problems. Eines ist sicher: Wir können nicht darauf hoffen, den Klimawandel aufzuhalten, wenn es uns nicht gelingt, unsere Wälder zu schützen. Und das nicht nur um des Klimas willen, sondern auch im Hinblick auf Artenvielfalt, Gesellschaft und Gesundheit. Warum REDD+ entstand und warum wir es brauchen    Die Organisation, Verwaltung und Finanzierung des Waldschutzes ist jedoch keine leichte Aufgabe und erfordert beträchtliche Ressourcen. Aus diesem Grund wurde REDD (engl. Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation) im Jahr 2013 als Lösung eingeführt, um die Klimafinanzierung für den Waldschutz zu mobilisieren. Das „+“ wurde später ergänzt, um zusätzliche Projektaktivitäten zu ermöglichen, die die natürliche Kohlenstoff-Speicherkapazität der Wälder weiter fördern. Die Idee hinter REDD+ war es, den bestehenden Wäldern einen monetären Wert zu verleihen - Länder, Unternehmen und andere Einrichtungen konnten freiwillig zur Erhaltung der Wälder beitragen, indem sie Emissionsminderungsnachweise, auch bekannt als CO2-Zertifikate, kauften. Diese stehen für die Vermeidung von Kohlenstoffemissionen, die ohne die Durchführung der Projektaktivitäten infolge von Abholzungen oder degradierten Waldflächen entstanden wären. Freiwillige Kohlenstoffstandards wie Verra haben Quantifizierungsmethoden und unabhängige Validierungs- und Zertifizierungsverfahren für REDD+ Projekte entwickelt, um sicherzustellen, dass die durch sie erzielten Emissionsminderungen oder CO2-Senkenleistungen messbar, zusätzlich und dauerhaft sind. Die Rolle der Baselines bei REDD+ In der Praxis ist das natürlich nicht so einfach. Bei REDD-Projekten ist die Frage der genauen Berechnung der sogenannten „Projekt-Baseline“ wichtig. Damit ist die Ermittlung der Entwaldungsraten gemeint, die ohne die Durchführung des Projekts eingetreten wären. Die CO2-Zertifikate werden dann auf Grundlage der Differenz zwischen der im Ausgangsszenario erwarteten Abholzung und der im Rahmen der Projektaktivitäten tatsächlich festgestellten Entwaldung erstellt. Die Baselines werden für die beiden Projekttypen, die unter REDD+ fallen, unterschiedlich berechnet:  Avoided Planned Deforestation (APD) Gemeint sind geplante Abholzungen, die durch legale und genehmigte Aktivitäten wie Infrastrukturprojekte oder großflächige Landwirtschaft verursacht werden. CO2-Zertifikate für APD-Projekte werden auf der Grundlage der Kohlenstoffeinsparungen generiert, die durch die Vermeidung oder Modifizierung dieser geplanten Aktivitäten erreicht werden. Da sich diese Art von Projekten auf die geplante Entwaldung konzentrieren, ist es wesentlich einfacher, eine Baseline für sie zu definieren, als das bei AUDD-Projekten der Fall ist. Avoided Unplanned Deforestation (AUD) Hier handelt es sich um die Vermeidung ungeplanter Entwaldung und Waldschädigungen durch Aktivitäten, die häufig nicht genehmigt sind, wie illegaler Holzeinschlag, Brandrodung oder informelle Siedlungen. CO2-Zertifikate für AUD-Projekte werden auf Grundlage der Emissionseinsparungen generiert, die sich, gemessen am Ausgangsszenario, aus der Vermeidung dieser unkontrollierten Aktivitäten ergeben. Bei diesem Projekttyp sind die Berechnungen der Baseline deutlich komplexer. In der Vergangenheit waren Projektentwickler von REDD+ AUDD-Projekten für die Auswahl eines Referenzgebiets verantwortlich, das dem Projektgebiet unter ähnlichen biophysikalischen Bedingungen entsprechen sollte. Einige Kritiker wiesen darauf hin, dass dies in manchen Fällen zu Verzerrungen führen könnte: Manchmal wurden Referenzgebiete mit einem höheren Entwaldungsrisiko als im eigentlichen Projektgebiet ausgewählt, was die Ausgangsemissionen möglicherweise in die Höhe treiben und fehlerhafte Ausschüttungen von CO2-Zertifikaten zur Folge haben könnte. Auch gab es folglich Bedenken hinsichtlich der Zusätzlichkeit solcher Projekte, da sich die Frage stellte, ob derartige Waldschutz-Maßnahmen nicht auch ohne Projektaktivitäten hätten durchgeführt werden können. Dies war sicherlich nicht bei allen Projekten der Fall, reichte aber aus, um REDD+Baselines und auch die Zusätzlichkeit dieser Projekte in Frage zu stellen.  Verra reagierte darauf, indem sie bei der Überarbeitung ihrer REDD+ Baseline-Methoden im Jahr 2023 vom Ansatz der Referenzgebiete abrückte. Heute werden die Baselines von Sachverständigen-Arbeitsgruppen erstellt, die Entwaldungsraten im Verhältnis zur gesamten Entwaldung innerhalb des jeweiligen Hoheitsgebiets ermitteln, um Konsistenz und Genauigkeit zu erhöhen.   Aus meiner Sicht ermöglicht die neue Methode eine klarere Unterscheidung zwischen den Emissionseinsparungen, die tatsächlich aus den Projektaktivitäten resultieren, und denen, die andernfalls eingetreten wären. Das ist ein großer Fortschritt für REDD+ Projekte und den Waldschutz im Allgemeinen. Zwar ist das REDD+ Konzept einerseits nicht perfekt - andererseits ist es derzeit noch unmöglich, unsere heimischen Wälder ohne die finanziellen Einnahmen aus REDD+ Projekten im notwendigen Umfang vor weiterer Abholzung zu schützen. REDD+ aufzugeben hieße, unsere bedrohten Wälder im Stich zu lassen. Stattdessen sollten wir uns darauf konzentrieren, die hohe Qualität und Integrität von Klimaschutzprojekten sicherzustellen. Unternehmen können nun stärker darauf vertrauen, dass die CO2-Zertifikate, die sie aus einem REDD+ Projekt erwerben, die tatsächlich erzielten Emissionseinsparungen genau widerspiegeln. Dennoch sind nicht alle REDD+ Projekte von gleich hoher Qualität. Es gibt immer noch Unterschiede bei den Ansätzen der Projektentwicklung, und nicht alle sind gleichermaßen effektiv. Bei First Climate ergreifen wir als Projektentwickler umfassende Maßnahmen und verfolgen strenge Prozesse, um sicherzustellen, dass unsere Projekte höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Dazu gehören ein detaillierter Projektplan, ein Verständnis für die Haupttreiber der Entwaldung, die Einführung zuverlässiger Monitoring-Systeme, ein effektives Risikomanagement, die direkte Einbindung der betroffenen Gemeinden und anderer lokaler Interessengruppen sowie die Förderung einer nachhaltigen Entwicklung in der Projektregion.   Mit REDD+ die Treiber der Entwaldung bekämpfen Die Ursachen der Entwaldung sind vielfältig und können je nach Standort variieren. Dazu gehören die Umwandlung von Wäldern in landwirtschaftliche Nutzflächen durch Brandrodung, Viehzucht, illegaler Bergbau, städtische Entwicklung oder der Brennholzbedarf. Um diese Treiber im Rahmen von REDD+ Projekten zu bekämpfen, müssen zunächst Strategien umgesetzt werden, die auf die eigentlichen Ursachen der Entwaldung abzielen und alternative Einkommensmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung fördern. Das kann jedoch eine komplexe Aufgabe sein: Häufig wird die Abholzung im Amazonasgebiet durch landwirtschaftliche Abolzungs- und Brandrodungs-Praktiken vorangetrieben. Da die Böden in diesen Gebieten jedoch sauer sind und daher für eine nachhaltige Landwirtschaft ungeeignet sind, bringen die umgewandelten Flächen nach ein oder zwei Jahren nicht mehr die gewünschte landwirtschaftliche Ertragskraft. Infolgedessen geben die Gemeinden diese Flächen oft auf und ziehen auf der Suche nach fruchtbarerem Boden in andere Waldgebiete. Ein Projekt kann zwar die Brandrodung in einem Schutzgebiet verbieten, doch das allein reicht nicht aus, um das Kernproblem zu lösen. Wenn keine nachhaltigen Alternativen angeboten werden, können sich solche Abholzungen einfach in ungeschützte Gebiete verlagern. Dieses Phänomen, das als „Leckage“ bezeichnet wird, schmälert die Gesamtwirksamkeit des Projekts und kann Stakeholder hinsichtlich des tatsächlichen Klimanutzens in die Irre führen. Um dies zu vermeiden, müssen Projektentwickler Strategien implementieren, die diese Ursachen gezielt bekämpfen. Um beispielsweise gegen Brandrodungen vorzugehen, richten einige Waldschutzprojekte Agroforstsysteme auf degradierten landwirtschaftlichen Flächen ein, um die Anbaumethoden zu verbessern und die Produktivität der Landflächen zu erhöhen. Die Anpflanzung geeigneter Baumarten kann dazu beitragen, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten, Schatten zu spenden und Ernteerträge zu steigern. Gleichzeitig werden etwa im Rahmen von Schulungen die Methoden des integrierten Pflanzenschutzes vermittelt. Agroforstsysteme speichern nicht nur mehr Kohlenstoff und sind widerstandsfähiger als die Subsistenzwirtschaft - sie verringern auch die Notwendigkeit, neue Waldflächen abzuholzen und schützen so die bestehenden Wälder. Darüber hinaus ist die Einbindung von Interessengruppen in die Projektentwicklung und -umsetzung von entscheidender Bedeutung, um die lokalen Ursachen für die Zerstörung der Wälder zu identifizieren und abzuschwächen. Zuverlässige Monitoring-Systeme spielen ebenfalls eine wichtige Rolle bei der Überwachung von Landnutzungsänderungen und der Gewährleistung der Wirksamkeit von Schutzmaßnahmen. Risikomanagement bei REDD+ Projekten Generell sollte ein Projekt im Rahmen des Validierungs- und Zertifizierungsverfahrens immer einer umfassenden Risikobewertung unterzogen werden. Dazu gehören beispielsweise die Bewertung der sozioökonomischen Treiber der Entwaldung, der Projektmanagementstrukturen und der finanziellen Stabilität des Projekts, sowie die Berücksichtigung möglicher nationaler oder regionaler politischer Veränderungen, Konflikte, Brände, Überschwemmungen und anderer Risiken. Als Projektentwickler können wir Stakeholder-Konsultationen durchführen und arbeiten eng mit den lokalen Gemeinden zusammen, um ihre Bedürfnisse und Bedenken zu verstehen und zu berücksichtigen. Die Zusammenarbeit umfasst auch die Entwicklung robuster Projektmanagementstrukturen mit klaren Rollen und Zuständigkeiten, das Aufstellen eines Finanzierungsplans, der Risikorücklagen und Fonds für unvorhergesehene Ereignisse einschließt, die Entwicklung von Verfahren zur Berechnung des Brandrisikos, von Frühwarnsystemen, Präventions- und Managementschulungen sowie die Einführung von Brandschneisen, das Monitoring von klimawandelbedingten Auswirkungen und die entsprechende Anpassung von Projektstrategien zur Verbesserung der Widerstandsfähigkeit.  Es gibt jedoch auch bestimmte Risiken, die sich der Kontrolle der Projektbeteiligten entziehen. Um die sogenannten Umkehrrisiken, z. B. durch Waldbrände, abzudecken, müssen weltweit alle Waldschutzprojekte, die nach demselben Standard registriert sind, einen Teil ihrer Zertifikate in einen nicht dauerhaften Risikopuffer-Pool einbringen. Diese Zertifikate-Pool dient als Auffangbecken, das sicherstellt, dass selbst bei einem Verlust von Kohlenstoff durch unvorhergesehene Ereignisse die Gesamtintegrität der durch das Projekt erzielten Emissionseinsparungen erhalten bleibt. Fazit: REDD+ ist ein wichtiger Bestandteil eines wirksamen Klimaschutzes Wälder sind eine der bedeutendsten Kohlenstoffsenken der Erde und brauchen Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte, um zu wachsen. REDD+ Projekte spielen eine entscheidende Rolle bei der Abschwächung des Klimawandels, indem sie Wälder schützen und gleichzeitig einen wichtigen Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt und zur sozioökonomischen Entwicklung der lokalen Gemeinden leisten, in denen die Projekte umgesetzt werden. Neue Technologien erleichtern das Monitoring, da sie präzisere Echtzeitdaten über den Zustand der Wälder und die Entwaldungsaktivitäten liefern. Die neuen Ansätze zur Ermittlung der Baseline auf Bezirksebene stärken das Monitoring ferner, indem sie einheitlichere und umfassendere Baselines auf regionaler Ebene festlegen, die Erfassung des Rückgangs der Abholzungen vereinfachen und die Waldschutzmaßnahmen gezielter auf die übergreifenden regionalen Strategien abstimmen.  Klar ist: Bei einem Waldschutzprojekt kann es niemals eine 100-prozentige Garantie für Perfektion oder Vollständigkeit geben. Klar ist aber auch: der Schutz unserer Wälder bleibt eine der wichtigsten Aufgaben dieses Jahrhunderts. Waldschutzprojekte können zwar komplex und risikobehaftet sein; dennoch können sie auch Schutzmechanismen und Pläne zur Risikominimierung umfassen und langfristig zum Klimaschutz beitragen. Neben dem Klimanutzen bieten diese Projekte auch vielfältigen Zusatznutzen, und unterstützen so die Erreichung der Nachhaltigen Entwicklungsziele der UN (SDGs), wie z.B. den Schutz der biologischen Vielfalt, die Schaffung von Arbeitsplätzen und nachhaltigen Einkommensmöglichkeiten oder den Ausbau der Infrastruktur. Als Projektentwickler ist First Climate bestrebt, kontinuierlich hochwertige Projekte zu entwickeln und umzusetzen, die dem Klima zugutekommen und eine nachhaltige Entwicklung fördern. Der Schutz unserer Wälder bildet die Grundlage für wirkungsvollen Klimaschutz. Es ist daher ermutigend zu sehen, dass immer mehr Unternehmen sich durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten aktiv für den Schutz der Wälder engagieren. Die Zukunft unseres Planeten hängt von den Maßnahmen ab, die wir heute ergreifen. Gemeinsam können wir einen Beitrag zum Schutz dieser unersetzlichen Ökosysteme leisten. Über die Autoren und Autorinnen Marisa Kunze ist Co-Head of Nature-Based Solutions bei First Climate. Sie verfügt über fast fünf Jahre Erfahrung als Projektentwicklerin auf dem freiwilligen Kohlenstoffmarkt und hat sich auf Wiederaufforstung, Aufforstung, Mangrovenwiederherstellung und nachhaltige Landwirtschaft spezialisiert. Marisa hat einen Bachelor-Abschluss in International Business und einen Master-Abschluss in Management natürlicher Ressourcen von der Fachhochschule Köln in Deutschland. Derzeit arbeitet ihr Team aktiv an Aufforstungsinitiativen in Madagaskar, Äthiopien und Brasilien, an der Wiederherstellung von Mangroven in Indonesien, Kenia und Brasilien sowie an Projekten zur regenerativen Landwirtschaft in Deutschland, Kenia und Kolumbien.   Carlos Gameros  arbeitet als Senior Project Manager im Nature-Based Solutions Team bei First Climate und entwickelt Klimaschutzprojekte für den freiwilligen Markt. Er hat einen Master-Abschluss in tropischer und internationaler Forstwirtschaft der Technischen Universität Dresden und einen Bachelor-Abschluss in Agroforsttechnik der Universidad Científica del Sur in Lima. Carlos ist spezialisiert auf kommerzielle und technische Due-Diligence-Prüfungen, Risikoanalysen und die Entwicklung von Early-Stage Emissionsminderungs- und/oder CO2-Senkenprojekten für den freiwilligen CO2-Markt. Bevor Carlos bei First Climate einstieg, entwickelte er REDD- und ARR-Projekte insbesondere in Lateinamerika und Afrika.

  • „Green by Choice“-Produkte von First Climate erneut durch TÜV Rheinland zertifiziert

    Positiver Klimanutzen mit zertifizierten Grünstromlösungen  First Climate hat auch im Jahr 2024 den Rezertifizierungsprozess für seine Ökostromangebote der Produktlinie „Green by Choice“ erfolgreich abgeschlossen. Das unabhängige Audit, welches jährlich von der TÜV Rheinland Energy & Environment GmbH durchgeführt wird, bestätigt, dass die nachhaltigen First Climate-Produkte aus erneuerbaren Energiequellen stammen. © stock.adobe.com In den vergangenen Jahren ist die Nachfrage nach Energie aus nachhaltiger Erzeugung in Deutschland stark angestiegen, da Verbraucherinnen und Verbraucher zunehmend mehr Wert auf das Thema Nachhaltigkeit legen. Seit Februar 2019 führt der TÜV Rheinland jährlich technische Qualitätsprüfungen für die Ökostromprodukte von First Climate durch. Im Frühsommer 2024 hat First Climate das Audit für sein Baukastensystem „Green by Choice“ erneut erfolgreich abgeschlossen. Das Audit umfasst eine detaillierte Überprüfung der Herkunftsnachweise (z.B. GoO, I-RECs, RECs, etc.) in Übereinstimmung mit den geltenden Vorschriften des jeweiligen nationalen Zertifizierungssystems bzw. Energiemarktes. Die Durchführung dieses Prüfverfahrens und die Auszeichnung mit den Prüfsiegeln des TÜV unterstreichen das Qualitätsniveau der First Climate Grünstrom-Lösungen. Folgende „ Green by Choice  (v1.1)“ Produkte werden im Rahmen der Qualitätskontrolle geprüft: „Naturstrom BASIS“, „Naturstrom Wasser und Wald“‚ „Naturstrom ReInvest lokal“ und „Naturstrom Kind und Zukunft“. Die Gütesiegel „Green by Choice (v1.1)“ (im Folgenden „Green by Choice“) werden anhand spezifischer Qualitätskriterien ausgegeben, die erfüllt werden müssen, darunter die nachweisliche saubere Energieerzeugung aus 100% regenerativen Quellen. Diese zusätzlichen Kontrollmaßnahmen dienen dazu, einerseits die Glaubwürdigkeit und Qualität der Produkte zu gewährleisten und andererseits die Forderungen der Verbraucherinnen und Verbrauchern nach Transparenz, regionaler Beschaffung und Umweltverträglichkeit zu erfüllen. Transparente Ökostromprodukte mit anpassbaren Zusatzeigenschaften Verbraucherinnen und Verbraucher erwarten ein höheres Maß an Flexibilität und Produkt-Anpassungsmöglichkeiten. 2019 führte First Climate einen umfassenden Kriterienkatalog ein, um die Glaubwürdigkeit und Transparenz seiner Ökostromprodukte zu sichern, die nachhaltige Alternativen zu Strom und Gas aus fossilen Brennstoffen bieten. In der Vergangenheit beschränkten sich diese attraktiven Optionen zunächst auf kommunale Energieversorger. Im Laufe des vergangenen Jahres schuf First Climate jedoch eine Möglichkeit, diese innovativen Energiequellen für alle Arten von Herkunftsnachweisen weltweit zu öffnen. Firmenkunden haben zusätzlich die Möglichkeit, aus einer Reihe von optionalen Produkteigenschaften zu wählen und die Ökostrompakete ganz einfach an ihre individuellen Bedürfnisse und Anforderungen anzupassen. Bei bestimmten Optionen können Kundinnen und Kunden etwa einen finanziellen Beitrag zur Unterstützung regionaler Naturschutzprojekte leisten. „Die Rezertifizierung durch den TÜV Rheinland unterstreicht unser Bestreben nach Qualität und Transparenz unserer Green by Choice -Ökostromprodukte. Wir beobachten, dass immer mehr Unternehmen und Energieversorger bei ihrer Beschaffungsstrategie für erneuerbare Energien bewusst auf Ökostromprodukte setzen. “ – Anton Schön, Team Lead Renewables „Die Rezertifizierung durch den TÜV Rheinland unterstreicht unser Bestreben nach Qualität und Transparenz unserer Green by Choice -Ökostromprodukte. Wir beobachten, dass immer mehr Unternehmen und Energieversorger bei ihrer Beschaffungsstrategie für erneuerbare Energien bewusst auf Ökostromprodukte setzen. Und mit der Möglichkeit, im Rahmen unserer Produkte nachhaltige Energielieferung mit der Förderung sozialer Einrichtungen oder regionaler Naturschutzprojekte zu kombinieren, können unsere Kundinnen und Kunden einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz leisten“, erklärt Anton Schön, Team Lead Renewables bei First Climate. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie First Climate Ihnen und Ihrem Unternehmen helfen kann, die Herausforderungen der Energiewende zu meistern, wenden Sie sich bitte an renewables@firstclimate.com .

  • EUA-Bericht mahnt zur engeren Zusammenarbeit bei Bekämpfung des Klimawandels

    Laut Bericht steigen die Klimarisiken schneller als die Gegenmaßnahmen der EU wirken können Ein kürzlich veröffentlichter Klimabericht der Europäischen Umweltagentur (EUA) warnt davor, dass die Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen der EU-Mitgliedstaaten nicht ausreichen, um den Folgen des Klimawandels wirksam gegenüber zu treten. Dem Bericht zufolge ist Europa mit Abstand der von der Erderwärmung am stärksten betroffene Kontinent. Die Erderwärmung habe dabei bereits kritische Werte erreicht, die eine erhebliche Bedrohung für Wirtschaft, Ökosysteme, Ernährungssicherheit, Gesundheit und Infrastruktur darstellen. Diese Woche hat die Europäische Umweltagentur mit Sitz in Kopenhagen ihren ersten Bericht zur Klimarisikobewertung (European Climate Risk Assessment, kurz EUCRA), zum Klimawandel in Europa veröffentlicht. Die globale Erwärmung – hauptverantwortlich für extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, langanhaltende Dürren, Waldbrände, exorbitante Regenfälle und steigende Meeresspiegel – erreichte in diesem Jahr laut Bericht neue Rekorde: 2023 sei das bisher wärmste Jahr seit mehr als 100.000 Jahren. Speziell für Europa beschreibt der Bericht 36 primäre Klimarisiken innerhalb von fünf Kategorien: Energie- und Ernährungssicherheit, Ökosysteme, Lebensmittel, Gesundheit und Infrastruktur. Der Bereich „Ökosysteme“ sei dabei besonders von den Folgen des Klimawandels betroffen, so die Studienergebnisse. Einen besonderen Risikoschwerpunkt sieht das Autoren-Team in der Region Südeuropa, die aufgrund von Stressfaktoren wie Sommertourismus, landwirtschaftlicher Produktion und häufigen Bränden als besonderes Hotspot-Gebiet gilt.   Obwohl der Bericht anerkennt, dass die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten erhebliche Fortschritte bei der Vorbereitung auf die Klimarisiken gemacht haben, kritisiert er den anhaltenden Mangel an tragfähigen Strategien und ihrer Umsetzung. Viele der in dem Bericht genannten Risiken seien als Gesamtverantwortung der EU, ihrer Mitgliedstaaten oder anderen Regierungsebenen zu betrachten und müssten angesichts akuter Bedrohungen und zum Schutz künftiger Generationen gemeinsam bewältigt werden. Um die Klimarisiken in Europa wirksam zu mindern und möglich Klimafolgen  abzumildern sowie die Klimaanpassung zu fördern, unterstreicht der Bericht die Notwendigkeit einer engeren Zusammenarbeit innerhalb der EU – lokal und regional – bei dringenden und koordinierten Maßnahmen. Da die derzeitigen Bemühungen nicht ausreichen, ist laut EUA eine „engere Zusammenarbeit“ von zentraler Bedeutung, um die mit dem Klimawandel verbundenen Schäden rückgängig zu machen.   Aufruf zum „Systemansatz“ Die Autorinnen und Autoren des Berichts fordern die EU-Mitgliedstaaten auf, das in den vergangenen Jahrzehnten gewonnene Wissen zu nutzen, um gemeinsam Lösungen zu finden und umzusetzen, mit denen die Auswirkungen der vom Menschen verursachten Klimarisiken eingedämmt werden können. Dabei wird ein Systemansatz empfohlen, um stärkere politische Maßnahmen zu ergreifen, die Risikoanalyse zu verbessern sowie Gesetzgebung, Überwachung, Finanzierung und technische Unterstützung zu verstärken. So sollen neue und schnellere Wege der „Kooperation über die verschiedenen Regierungsebenen hinweg“ gefunden werden“. Leena Ylä-Mononen, Executive Director der EUA, warnt weiter: „Unsere neue Analyse zeigt, dass Europa mit dringenden Klimarisiken konfrontiert ist, die sich schneller entwickeln als unsere gesellschaftliche Vorsorge. Um die Widerstandsfähigkeit unserer Gesellschaften sicherzustellen, müssen die europäischen und nationalen politischen Verantwortlichen jetzt handeln, damit die Klimarisiken sowohl durch rasche Emissionssenkungen als auch durch entschlossene Anpassungsstrategien und -maßnahmen verringert werden.“ Zum vollständigen 425-seitigen Bericht (derzeit ausschließlich in englischer Sprache verfügbar) gelangen Sie hier .   Über den EUCRA-Bericht Der EUCRA-Bericht der EUA baut auf dem vorhandenen Wissen über Klimaauswirkungen und -risiken für Europa auf und nimmt Ergänzungen vor. Als Basis dienen die neuesten Berichte des Zwischenstaatlichen Ausschusses für Klimaänderungen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC), des Copernicus-Dienstes zur Überwachung des Klimawandels (Copernicus Climate Change Service, C3S) und der Gemeinsamen Forschungsstelle (Joint Research Centre, JRC) der Europäischen Kommission sowie die Ergebnisse EU-finanzierter Forschungs- und Entwicklungsprojekte und nationaler Klimarisikobewertungen. Dieser Bericht ist der erste seiner Art. Das darin enthaltene Wissen wird zusammengefasst, um eine strategische Politikgestaltung zu unterstützen.

  • Unterwegs mit Carbono Local+

    Begleiten Sie Nataly und Laura bei der Validierung ihres Rotationsweide-Projekts und ihrem Besuch vor Ort in Kolumbien Im Rahmen des Validierungsprozesses durch den Verified Carbon Standard (VCS) für das Carbono Local+ Projekt werden die Gründerinnen des Projekts in die regionalen Verwaltungsgebiete reisen. Unter anderem stehen für die Schwestern Treffen mit dem Validierer, Schulungen mit Projektteilnehmern und viele weitere Termine auf dem Programm. First Climate lädt Sie ein, uns auf LinkedIn zu folgen , wenn wir die Gründerinnen des Projekts, Laura und Nataly Cubillos, auf ihrer Projekt-Tour durch Kolumbien im Juni und Juli begleiten. Von den positiven Effekten des Projekts auf den Boden und die Artenvielfalt in der Projektregion bis hin zu den Vorteilen für die lokalen Gemeinden werden wir während ihrer Reise mit regelmäßigen Updates und Posts in das Projekt eintauchen. Die beiden werden beteiligte Farmen besuchen - allen voran in den kolumbianischen Departamentos (Verwaltungsgebieten) Meta und Santander. „Wir freuen uns darauf, unsere lokalen Projektpartner - Viehzüchter und Experten vor Ort - zu treffen. Der Abschluss dieses Validierungsmeilensteins ist ein wichtiger Schritt, um zu zeigen, wie nachhaltige Praktiken die Bodenqualität verbessern und den Lebensunterhalt zahlreicher Farmerfamilien in Kolumbien sichern können. Mit großer Freude werden wir die First Climate-Community auf dem Laufenden halten", sagt Laura Cubillos, CEO und Leiterin des Projektmanagements bei Carbono Local+. Um in diesem Sommer spannende Einblicke in das Projekt zu erhalten, folgen Sie First Climate auf LinkedIn und seien Sie unter den Ersten, die über die neusten Projekt-Updates informiert werden!

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