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  • my.FirstClimate: Upgrade für Ihre Climate Journey

    Unsere Online-Plattform bietet jetzt neue Funktionen und ein frisches Design Wir freuen uns, Ihnen das neue my.FirstClimate vorstellen zu können – unser Portal für digitale Klimalösungen und CO2-Management. Die neugestaltete Plattform bietet nun neben einem optimierten, nahtlosen Nutzererlebnis ein erweitertes Serviceangebot sowie fachkundige Unterstützung auf Knopfdruck. „Mit dem Upgrade unseres my.FirstClimate-Portals möchten wir Unternehmen noch besser dabei helfen, ihre Klimaziele schneller zu erreichen. Der Relaunch bietet für jede Phase der Climate Journey passende Lösungen und umfassende Unterstützung. So können wir jetzt noch besser auf die spezifischen Bedürfnisse unserer Kunden eingehen“, erklärt Sonja Hutzler, Head of Digital Climate Solutions bei First Climate. „Dieses Update spiegelt unser kontinuierliches Engagement wider, eine benutzerfreundliche und effiziente Plattform bereitzustellen, um die Umsetzung wirksamer Klimaschutzmaßnahmen voranzutreiben.“ Unsere neuesten my.FirstClimate -Upgrades auf einen Blick: Optimieren Sie Ihre Climate Journey Ganz gleich, ob Sie Ihren CO2-Fußabdruck berechnen oder CO2-Zertifikate erwerben möchten – unsere verbesserte Menüführung ermöglicht einen schnellen Zugang zu den Tools und Dienstleistungen, die unsere Kunden brauchen. Die Homepage bietet ab sofort einen klaren, strukturierten Überblick über die wichtigsten Phasen der Climate Journey und den direkten Zugriff auf Online- und Offline- Angebote. Wählen Sie die für Sie passende Lösung zur CO2-Fußabdruck-Berechnung Ob Sie Ihre CO2-Bilanz zum ersten Mal ermitteln oder sich auf ein neues Berichtsjahr vorbereiten – wir haben die richtige Lösung für Sie. Unser neuer CO2-Rechner deckt alle Unternehmensanforderungen ab; ganz egal, ob Sie die Berechnung selbst durchführen oder den Komfort eines Online-Tools mit der fachkundigen Beratung durch unser Experten-Team kombinieren möchten. Setzen Sie sich messbare Klimaziele – schnell und unkompliziert  Optimieren Sie das CO2-Management Ihres Unternehmens, indem Sie klare Emissionsreduktionsziele festlegen. Unser Portal bietet jetzt noch intuitivere Abläufe, einschließlich eines verbesserten Start-Tools für die Zielsetzung, das Ihnen hilft, Ihre Klimaziele präzise zu definieren. So schafft Ihr Unternehmen eine fundierte Grundlage für künftige Einreichungen bei der Science-Based Targets Initiative (SBTi). Alles ganz kostenlos. Entdecken Sie unsere zertifizierten Klimaschutzprojekte online Erkunden Sie unser aktualisiertes Projektportfolio mit detaillierten Informationen zu einer Vielzahl von verifizierten Klimaschutzprojekten. Jede Projekt-Detailseite bietet nun umfangreichere Key Facts zum jeweiligen Projekt, sodass Nutzerinnen und Nutzer einen besseren Eindruck von dem Klimanutzen der Projekte erhalten. Expertenberatung auf einen Klick Benötigen Sie fachkundige Beratung im Rahmen unserer exklusiven Workshops oder eine kostenlose Demo durch my.FirstClimate? Dann sind wir für Sie da – nur einen Mausklick entfernt. Buchen Sie eine Demo  oder registrieren Sie sich hier ! Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Unterstützung bei der Nutzung des Portals? Unser Digital Climate Solutions-Teams ist für Sie da!

  • Treffen Sie First Climate auf der E-world 2025

    Präsentation von neuen Lösungen für Nachhaltigkeit und Dekarbonisierung Vom 11.-13. Februar 2025 kommen in Essen bei der E-world energy & water wieder die Vertreterinnen und Vertreter des Energiesektors mit Kunden aus den Bereichen Industrie und Wirtschaft zusammen, um sich zu den neusten Marktentwicklungen und Lösungen zur nachhaltigen Energieversorgung auszutauschen . Unter dem Motto „Solutions for a Sustainable Future“ präsentieren viele nationale und internationale Aussteller nachhaltige Technologien, Produkte und Dienstleistungen. Mit dabei ist auch in diesem Jahr wieder First Climate mit einem umfangreichen Beratungsangebot rund um die Themen saubere Energie, Dekarbonisierung und Nachhaltigkeits-Reporting. Am gewohnten Platz – Stand 322 in Halle 1 – informieren die First Climate- Expertinnen und Experten über die jüngsten Entwicklungen rund um unternehmerischen Klimaschutz, erneuerbare Energien, Nachhaltigkeit und ESG-Reporting und präsentieren Lösungen für die Herausforderungen, die sich in diesen Bereichen für Unternehmen ergeben. Jetzt CSRD-Beratung auf der E-world sichern Ein zentrales Gesprächsthema im Rahmen der diesjährigen E-world wird zweifelsohne die Nachhaltigkeits-Berichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) sein. Seit dem Geschäftsjahr 2024 ist die CSRD bereits in Kraft und verpflichtet europäische Unternehmen als EU-weit gültiges Regelwerk dazu, zusätzlich zum Geschäftsbericht auch einen Nachhaltigkeits-Bericht nach sehr spezifischen Vorgaben zu erstellen. Es ist daher sowohl für Unternehmen als auch für Stadtwerke und Energieversorger wichtig, jetzt zu handeln und sich mit den neuen Berichtspflichten vertraut zu machen. Treffen Sie die First Climate-Expertinnen und Experten bei der E-world 2025, um darüber zu sprechen, was jetzt durch die CSRD auf Stadtwerke und Energieversorger zukommt und wie die neuen Berichtspflichten erfolgreich und fristgerecht umgesetzt werden können. Darüber hinaus berät das First Climate-Team vor Ort natürlich auch dazu, wie Unternehmen von innovativen Klimaschutz-Lösungen profitieren, kosteneffiziente Strategien für die Beschaffung erneuerbarer Energien umsetzen und wie First Climate mit umfassendem ESG-Knowhow Unternehmen bei der Umsetzung der aktuellen Berichtspflichten in diesem Bereich unterstützen kann. Vereinbaren Sie Ihren Wunschtermin für ein persönliches Beratungsgespräch ganz einfach online über den untenstehenden Link. Wir freuen uns auf Sie! Jetzt Beratungs-Termin vereinbaren

  • Wie sich Nachhaltigkeitsanforderungen von Großkunden erfüllen lassen

    5 Tipps für Lieferanten und Produzenten in der Zulieferkette Blog von Vincent Erasmy, Carbon Competence Lead bei First Climate © Yuri Arcurs/peopleimages.com - stock.adobe.com Nicht zuletzt durch die Einführung neuer, strengerer Nachhaltigkeits-Vorschriften legen Großunternehmen und Industriebetriebe in der EU einen immer stärkeren Fokus auf die Analyse der ESG-Auswirkungen ihrer Lieferketten. Zwar sind aktuell noch nicht alle KMU unmittelbar von denselben Vorschriften betroffen, indirekt sehen sich aber auch immer mehr kleine und mittelständische Unternehmen durch entsprechende Anfragen ihrer Kunden und Abnehmer mit ESG-Fragestellungen konfrontiert. Im Laufe der zurückliegenden Monate haben sich vor diesem Hintergrund viele KMU aus unterschiedlichsten Bereichen an uns gewandt, um sich zu informieren und Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Nachhaltigkeitsstrategie und der Optimierung ihrer ESG-Berichterstattung zu erhalten.   Wenn auch Ihr Unternehmen sich aktuell mit entsprechenden Fragen konfrontiert sieht, stellt dies unter Umständen erst einmal eine Herausforderung dar – die richtige Priorisierung und das Aufsetzen von Prozessen zur Gewinnung und Verarbeitung der benötigten Daten ist eine komplexe Aufgabe. In der vertieften Beschäftigung mit ESG-Themen liegt aber auch eine Chance, sich vom Wettbewerb abzusetzen und Ihr Unternehmen als verlässlichen, zukunftsorientierten Partner für Ihre Geschäftskunden zu positionieren. Und: Neben der Erfüllung externer Erwartungen geht es nicht zuletzt auch um ein effektives Risikomanagement für Ihr Unternehmen. ESG- und Klimaanalysen können Effizienzlücken aufzeigen und klimawandelbedingte Auswirkungen auf Ihre Geschäftstätigkeit transparent machen. Das eröffnet Ihnen die Möglichkeit, Ihre operativen Prozesse resilienter zu machen. Wo können Sie also ansetzen, um den neuen Nachhaltigkeitsanforderungen gerecht zu werden, Ihr Unternehmen optimal zu positionieren und sich selbst bestmöglich auf die bevorstehenden Berichtspflichten nach der CSRD und EU-Taxonomie vorzubereiten?     ESG Themen als Wettbewerbsfaktor Es ist ganz klar: Die Erfüllung ESG-bezogener Erwartungen und Anforderungen wird für Unternehmen mehr und mehr zum Wettbewerbsfaktor. Die folgenden fünf Tipps können Ihnen dabei helfen, sich bestmöglich auf die notwendigen Veränderungs- und Anpassungsprozesse einzustellen und es Ihnen ermöglichen, die damit verbundenen Chancen zu nutzen.     Bereiten Sie sich aktiv vor – jetzt! V or allem, wenn zu Ihren Kunden Großunternehmen oder Industriebetriebe zählen, ist es vermutlich nur eine Frage der Zeit, bis Ihre Auftraggeber sich an Sie wenden, um Auskunft über Ihr Nachhaltigkeits-Engagement zu erhalten. Jeder Kunde kann dabei andere Prioritäten setzen und den Fokus zum Beispiel auf den Bereich Dekarbonisierung, auf die Minimierung von Abfall oder die Sicherstellung ethischer Maßstäbe in der vorgelagerten Beschaffungskette legen. Lassen Sie sich davon nicht überraschen und gehen Sie das Thema jetzt aktiv an. Die Benennung eines oder einer Nachhaltigkeitsbeauftragten im Unternehmen ist für viele KMU ein guter Anfang. Diese Person kann intern und extern Kontakt mit den entsprechenden Ansprechpartnern aufnehmen, das Datenmanagement übernehmen und sich um die Erstellung der benötigten Berichte kümmern. Das ist ein wichtiger erster Schritt in Ihrer Vorbereitung.   Nutzen Sie Science-Based Targets, um sich von Ihren Wettbewerbern abzusetzen  Eine der besten Optionen für Ihr Unternehmen, um Ihren Stakeholdern Ihr Engagement im Bereich Klimaschutz zu demonstrieren, ist es, wissenschaftsbasierte Klimaziele, sogenannte Science-Based Targets (SBT) festzulegen und diese validieren zu lassen. SBT zeigen einen klaren Weg zur Emissionsreduktion auf, der mit den neuesten Erkenntnissen der Klimawissenschaft übereinstimmt. Damit signalisieren Sie Ihren Kunden, dass Ihr Unternehmen seine Verantwortung und sein Engagement für den Klimaschutz ernst nimmt, was in Zukunft zu mehr Aufträgen führen kann. Das Festlegen wissenschaftsbasierter Klimaziele kann Ihrem Unternehmen auch helfen, sich positiv von anderen Anbietern in Ihrer Branche abzuheben. Die „Science Based Targets-Initiative“ (SBTi) bietet ein vereinfachtes Verfahren speziell für KMU, das es kleineren und mittelständischen Unternehmen erleichtert, sinnvolle Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen, ohne das Komplexitäts-Niveau abbilden zu müssen, das im Falle großer Unternehmen erforderlich ist.  Berechnen Sie Ihren CO2-Fußabdruck und beginnen Sie mit der Datenerhebung Mit der Einführung strengerer Vorschriften sehen sich viele große Unternehmen mit der Herausforderung konfrontiert, die Scope 1-, 2- und 3-Emissionen ihrer gesamten Wertschöpfung aufzuarbeiten und offenzulegen. Indem sie sich ein Bild der Emissionsbilanz ihrer Lieferkette verschaffen, können die Unternehmen auch ihre eigenen Umweltauswirkungen besser analysieren. Seien Sie als Partner Ihrer Kunden deshalb vorausschauend und berechnen Sie den jährlichen CO2-Fußabdruck Ihres Unternehmens, auch wenn Ihre Geschäftspartner dies zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht explizit einfordern sollten.     Für eine effiziente Datenerfassung und -auswertung ist es wichtig, sich rechtzeitig mit den passenden Tools vertraut zu machen. Die Tabellenkalkulation mit Excel kann funktionieren, stößt aber in vielen Fällen schnell an ihren Grenzen. Online-Tools für Carbon Management und Reporting wie beispielsweis e unsere Online-Plattform my.FirstClimate  erleichtern den Einstieg in das Thema. Besonders KMU, die (noch) kein eigenes Nachhaltigkeits-Team haben, können von digitalen Lösungen profitieren. Und wenn die Aufgaben umfangreicher werden, steht Ihnen unser Team von Nachhaltigkeitsexperten zur Verfügung, um Sie bei allen Aufgaben rund um das Klima- und ESG-Reporting zu unterstützen.    Freiwillige Berichtsplattformen nutzen, um Daten besser abzugleichen  Freiwillige Berichtsplattformen wie CDP ermöglichen es Zulieferern und Herstellern, ihre ESG-Auswirkungen in Übereinstimmung mit den wichtigsten internationalen Standards zu berichten. Dies kann es für große Unternehmen wesentlich einfacher machen, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu verstehen. Das CDP-Format hilft Ihnen, die relevanten KPIs Ihres Unternehmens klar und vergleichbar darzustellen.  Im Jahr 2024 führte CDP einen Fragebogen speziell für KMU ein , der den betreffenden Unternehmen die freiwillige Offenlegung ihrer Klimaauswirkungen erleichtert. Die Ergebnisse Ihres Reportings können von Ihren Kunden und Auftragnehmern dann leicht in ihre eigene Berichterstattung einbezogen werden, was die Transparenz erhöht. Als CDP-akkreditierter Lösungsanbieter für erneuerbare Energien und Science-Based Targets unterstützt unser Team Ihr Unternehmen bei der CDP-Berichterstattung und stellt sicher, dass Ihre Nachhaltigkeitsinitiativen erfolgreich kommuniziert werden.  Achtung! Wenn Ihr Unternehmen in der EU ansässig ist, rückt die Frist bis zum Inkrafttreten der verpflichtenden Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) auch für die KMUs immer näher, die bislang noch nicht direkt der Berichtspflicht unterlagen. Darüber kann es durchaus sehr sinnvoll sein, die Berichterstattung auf freiwilliger Basis durchzuführen, noch bevor sie verpflichtend wird. Beginnen Sie in jedem Fall unbedingt rechtzeitig damit, sich vorzubereiten. Wichtige erste Schritte: Prozesse für die Datensammlung implementieren und die Auswirkungen Ihres Unternehmens anhand einer doppelten Wesentlichkeitsanalyse erfassen.  Informieren Sie sich hier über die Auswirkungen der CSRD auf Ihr Unternehmen.  Denken Sie strategisch und nutzen Sie die Chancen des ESG-Reportings für sich  Auch wenn es eine Herausforderung sein kann, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass der Weg zu effektivem Klimaschutz und nachhaltigem Handeln eine Reise darstellt. Schritt für Schritt – Erfolge kommen nicht über Nacht. Unternehmen, die sich frühzeitig daran machen, ESG- und Nachhaltigkeitsthemen in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren, werden nicht nur davon profitieren, dass sie die Anforderungen ihrer Kunden erfüllen: Die Suche nach Möglichkeiten zur Emissionsreduzierung geht oft Hand in Hand mit der Identifizierung neuer Effizienzpotenziale und ermöglicht häufig auch finanzielle Einsparungen.   Die richtige Positionierung Ihres Unternehmens kann dazu beitragen, neue Kunden und Investoren zu gewinnen. Da sich die Berücksichtigung von ESG- und Klima-Kriterien häufig positiv auf die langfristige Resilienz eines Unternehmens gegenüber Umwelteinflüssen auswirken, berücksichtigen Investoren und Aktionäre ESG-Faktoren zunehmend bei ihren Entscheidungen.  Handeln Sie jetzt! Die Erfüllung der Nachhaltigkeitsanforderungen von Großkunden kann eine Herausforderung sein, unabhängig davon, wo sich Ihr Unternehmen auf seiner individuellen Klima- und Nachhaltigkeitsreise befindet. Benötigen Sie Unterstützung bei der Planung der nächsten Schritte? Dann sprechen Sie uns an. Unsere erfahrenen Expertinnen und Experten stehen Ihnen bei allen Fragen rund um den unternehmerischen Klimaschutz und das ESG-Reporting zur Verfügung.   Über den Autor Vincent Erasmy ist Carbon Competence Lead bei First Climate. In dieser Funktion unterstützt er Unternehmen auf der ganzen Welt bei ihren Klimaschutzbemühungen, indem er die neuesten Erkenntnisse rund um Klimaschutzstandards, Marktinformationen und regulatorische Anforderungen in praktisch anwendbare Strategien umsetzt. First Climate intern leitet Vincent dynamische Projekte und Trainings, die das Fachwissen zum Thema Klimaschutz innerhalb unserer Teams und darüber hinaus fördern. Bei seiner Arbeit an der Schnittstelle von Innovation, Markt und Nachhaltigkeit legt Vincent den Fokus setzt darauf, messbare Ergebnisse zu erzielen.

  • Maji Bora: Projektpartner bereiten sich auf Gold Standard Registrierung vor

    Kenianisches Wasser-Projekt erreicht mit Validierungsaudit nächsten Meilenstein In Vorbereitung der bevorstehenden finalen Phase des Gold Standard-Registrierungsprozesses besuchte Ipek Topuz, Projektmanagerin bei First Climate, das Partnerprojekt Maji Bora in Kenia, wo Hunderte von Bohrlöchern neu installiert oder wieder instandgesetzt werden. Während ihres Besuchs führten Ipek und der Projekt-Partner Griot Consulting mehrere Treffen mit Stakeholdern durch, nahmen technische Überprüfungen vor und analysierten verschiedene Aspekte der geplanten WASH-Komponente des Projektes (WASH = Water, Sanitation, Hygiene). First Climate Carbon Project Manager, Ipek Topuz, trifft Familien während eines Besuchs eines Brunnenprojekts in Turkana, Kenia. © Griot Consulting Das Maji Bora-Projekt erleichtert den Menschen in den Bezirken Turkana und Kilifi in Kenia den Zugang zu sauberem Trinkwasser durch die Installation und Sanierung von fast 300 Bohrlöchern in den beiden Bezirken. Das Projekt adressiert aber nicht nur das Problem der Wasserknappheit in der Region, es trägt auch zum Klimaschutz bei, indem das ineffiziente und emissionsintensive Abkochen von unsicherem Wasser überflüssig gemacht wird. Durch eine Verbesserung der Wasserversorgung ergibt sich auch die Möglichkeit, Hygiene-Maßnahmen in unterschiedlichen Bereichen umzusetzen und damit die Gesundheitsvorsorge in den Dörfern und Gemeinden des Projektgebiets deutlich zu verbessern: Durch den zuverlässigen Zugang zu sauberem Wasser leistet das Maji-Bora-Projekt damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsvorsorge sowie zur Verringerung der ökologischen und sozialen Herausforderungen, die mit Wasserknappheit verbunden sind. Aufgrund der Klimaschutz- und Projektentwicklungs-Expertise wurde First Climate beauftragt, den Validierungs- und Registrierungsprozess für die Gold Standard-Registrierung zu entwickeln sowie umzusetzen und damit die Zertifizierung als Klimaschutz-Projekt zu leiten. Bei ihrem jüngsten gemeinsamen Besuch vor Ort führten Griot und First Climate verschiedene Treffen mit lokalen Stakeholdern des Projektes durch. Sie begleiteten die Entnahme von Wasserproben und informierten sich über die Fortschritte bei den laufenden WASH-Trainings. Zum Teil wurden sie dabei auch von externen Auditoren begleitet. „Es war wichtig für uns, bei diesem Meilenstein der Entwicklung des Maji-Bora-Projektes persönlich dabei zu sein und die unabhängige Verifizierung vor Ort zu begleiten. Sie sorgt für zusätzliche Transparenz, und ist ein wichtiger Nachweis der faktischen Wirksamkeit des Projektes. Damit ist der Prozess auch eine wichtige Basis zur Gewährleistung der Integrität der erzielten Emissionsminderungen, die zu einem späteren Zeitpunkt die Ausschüttung von CO2-Zertifikaten durch das Maji Bora-Projekt ermöglichen wird“, sagt Ipek Topuz, Projektmanagerin für naturbasierte Lösungen bei First Climate. Im Rahmen des Maji Bora-Projekts wurden bislang rund 290 Bohrlöcher neu errichtet oder erfolgreich saniert, so dass die lokale Bevölkerung nun über eine sichere und nachhaltige Wasserversorgung verfügt. Zuvor war es nicht selten so, dass die Menschen bis zu 20 Kilometer laufen mussten, um sauberes Wasser zum Trinken, zum Waschen oder für die Tierhaltung zu holen. Die Bezirke Turkana und Kilifi gehören zu den trockensten und ärmsten Regionen Kenias, und leiden unter lang anhaltenden Dürren, die die Wasserknappheit verschärfen und zu sehr schwierigen Gesundheits- und Lebensbedingungen für die Menschen führen. Unter anderem beherbergt die Region auch das größte Flüchtlingslager Kenias, in dem rund 200.000 Menschen aus Konfliktgebieten im Sudan, der Demokratischen Republik Kongo und Äthiopien leben. Das Maji Bora-Projekt zur Sanierung von Brunnen ist ein wichtiger Baustein zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation, durch die die Belastung der Menschen durch das Wasserholen reduziert, die Bekämpfung wasserübertragbarer Erkrankungen aktiv vorangetrieben und die Lebensumstände insgesamt deutlich verbessert werden. Credit: ©Griot Consulting Bildunterschriften: (1) Frauen und Mütter aus der örtlichen Gemeinde versammeln sich, um das Maji Bora-Team zu begrüßen; (2) Ipek Topuz und Hywel George (v.l.n.r.) bei der Ankunft an einem Bohrloch; (3) In der Projektregion sind hauptsächlich Frauen für die Suche nach Wasserquellen, das Wasserholen und die Viehzucht zuständig; (4) Das Griot-Team reinigt die Umgebung eines Bohrlochs; (5) sauberes Wasser fließt aus einem instandgesetzten Bohrloch in Turkana; (5) eine Einheimische testet den neuen Wasserfluss; (6) eine Frau füllt sauberes Wasser ab; (7) Ipek mit einer Einheimischen in Turkana. Bewertung und Nachvollziehbarkeit Die Generierung von verifizierten CO2-Zertifikaten schafft eine wichtige zusätzliche Finanzierungsgrundlage für das Projekt, die es ermöglicht, die Projektmaßnahmen mittel- und langfristig fortzuführen und weiter auszubauen. Die jetzt bevorstehende Validierungs-Phase ist deshalb ein wichtiger Schritt der Projektentwicklung. Die mit der Validierung beauftragten Prüfer untersuchten und bewerteten vor Ort eine Stichprobe verschiedener Bohrlöcher, um sicherzustellen, dass die Brunnen und das geförderte Wasser allen für das Projekt definierten Standards entsprechen. In erster Linie wurden dabei natürlich Qualität und Geschmack des geförderten Wassers untersucht, aber auch die einwandfreie Funktion sowie die Förderleistung der Anlagen und viele andere Aspekte. Ipek erklärt: „Der Validierungsbericht ist eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Zertifizierung des Projektes. Wir rechnen damit, dass diese im ersten Quartal 2025 abgeschlossen sein wird. Im Anschluss daran, kann das Projekt damit beginnen, die Grundlagen für die Generierung von CO2-Zertfikaten zu schaffen, die dann die weitere Skalierung der Projektaktivitäten ermöglichen wird.“ Neben der Sanierung der Brunnen wird im Rahmen des Projekts ein umfassendes Programm für Wasser, sanitäre Einrichtungen und Hygiene (WASH) gestartet, das im kommenden Jahr umgesetzt werden soll. „Bei den Treffen mit Stakeholdern haben uns Ärztinnen und Ärzte noch einmal berichtet, wie dringend es auch aus medizinischer Sicht ist, die Qualität des verfügbaren Wassers in der Region zu verbessern, und welche katastrophalen Folgen die aktuelle Versorgungslage für die Gesundheit der Menschen hat“, berichtet Ipek. WASH-Schulungen sind eine proaktive Maßnahme, um die Gemeinden in die Lage zu versetzen, ihre Wasserressourcen eigenständig und nachhaltig zu bewirtschaften und die Gesundheitsrisiken zu verringern, die mit einer unzureichenden Abwasserentsorgung verbunden sind. Einbeziehung der lokalen Gemeinden für langfristige Wirksamkeit Eine der zentralen Säulen des Maji Bora-Projekts ist die enge Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren auf verschiedenen Ebenen, darunter Gemeindemitglieder, medizinische Experten und lokale Führungspersönlichkeiten. Im Einklang mit dem Projektkonzept bereiten sich nun lokale Experten und Gemeindevorsteher darauf vor, die weitere Verwaltung und Wartung der Brunnenanlagen zu übernehmen, um die Nachhaltigkeit der Projektwirkung sicherzustellen. Mit den instandgesetzten Brunnen und dem strukturierten WASH-Programm wird das Maji Bora-Projekt die Lebensgrundlage der Gemeinden, den Zugang zu sauberem Wasser, und die Erhaltung der Gesundheit der Menschen langfristig unterstützen. „Wer Maji Bora einmal aus Sicht der Familien vor Ort gesehen hat weiß, dass das Projekt das Potenzial hat, das Leben von Hunderttausenden von Menschen in Kenia positiv zu verändern – die Begleitung des Prüf-Prozesses hat uns das erneut sehr eindrücklich deutlich gemacht“, sagt Hywel George, CEO und Gründer von Griot. First Climate wird weiterhin über die Fortschritte des Maji Bora-Projekts berichten.

  • „Die Zeit der Absichtserklärungen ist vorbei – die COP29 muss jetzt konkrete Beschlüsse liefern“

    Wolfgang Brückner, Managing Director First Climate Projektentwicklung GmbH, blickt auf Schlüsselthemen, Herausforderungen und Erwartungen an den bevorstehenden Klimagipfel © terovesalainen - stock.adobe.com In wenigen Wochen richten sich wieder alle Augen auf die globalen Klimaverhandlungen der mittlerweile 198 Vertragsstaaten im Rahmen der COP29 , welche dieses Jahr vom 11. bis 22. November in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku stattfindet . Die Erwartungen an die UN-Weltklimakonferenz sind hoch – die negativen Folgen des Klimawandels überschlagen sich und zur Erreichung der ambitionierten globalen Klimaziele bedarf es konkreter Ergebnisse und Lösungen.   Bei First Climate erhoffen wir uns deshalb von dem bevorstehenden Klimagipfel, dass sowohl Regierungen, Privatsektor und Zivilgesellschaft geschlossen verbindliche Entscheidungen treffen, die die Klimaschutz-Maßnahmen auf globaler Ebene vorantreiben. Die Zeit der Absichtserklärungen ist vorbei – die COP29 muss jetzt konkrete Beschlüsse liefern. Welche Kernthemen aus First Climate-Sicht im Mittelpunkt des Klimagipfels stehen sollten, erfahren Sie hier. Umsetzung des Artikel 6 und die Skalierung der CO2-Märkte    Die freiwilligen Kohlenstoffmärkte bieten großes Potenzial für die weltweite Reduzierung von Emissionen – sie sind nach wie vor eines der wenigen bestehenden Instrumente zur Erreichung eines skalierbaren Klimanutzens. Die öffentliche Diskussion über Integrität und Qualität der Märkte der jüngeren Vergangenheit haben einen Reformprozess angestoßen, an dessen Ende wir eine verbesserte Transparenz und Qualität des Gesamtmarktes erwarten . Gefordert ist nun mehr Tempo! Im Fokus der diesjährigen COP steht für First Climate allerdings die Festlegung eines formellen und anerkannten methodischen Rahmens mit klareren, umsetzbaren Vorschriften und Standards für Klimaschutzprojekte und -programme gemäß Artikel 6 des Pariser Abkommens . Besonders in Anbetracht der Tatsache, dass die Gespräche über die Umsetzung der in Artikel 6.2 bzw. Artikel 6.4 enthaltenen Impulse im Jahr 2023 ohne Konsens endeten , stehen nun konkrete Inhalte zur Abstimmung, die bislang nicht umsetzbar waren. Ganz entscheidend dabei: Die Implementierung eines zentralisierten multilateralen Markts gemäß Artikel 6 als Basis für robuste, hoch-qualitative und transparente Kohlenstoffmärkte . COP28 in Dubai, 2023 „Finanz“-COP: Klimafinanzierung und Erweiterung des Loss and Damage-Fonds im Fokus Öffentlich ist im Rahmen der diesjährigen Konferenz derzeit häufig von einer „finance COP“, also „Finanz-COP“ die Rede. Die Schließung der Finanzierungslücke bei der Klimaanpassung wird zweifelsohne ein Kernthema in Baku sein. Die Entscheidung des globalen Nordens für die Einrichtung eines monetären Mechanismus zur Bewältigung von Verlusten und Schäden als Folgen des Klimawandels im Jahr 2022 war wichtig und richtig. Da die Vereinbarung, dass die Industriestaaten jährlich 100 Milliarden US-Dollar für vulnerable Länder mobilisieren, jedoch 2025 ausläuft , und es bis heute keine Einigung darüber gibt, wie stark betroffene Länder Zugang zu den dringend benötigten finanziellen Mitteln erhalten sollen, muss bei der Klimakonferenz über neue Finanzierungsziele gesprochen werden. Es bedarf dabei der Festlegung zielgerichteter Schritte, um eine faire Handhabung und schnelle Umsetzung des Fonds zu gewährleisten . Dabei ist es besonders wichtig, dass der Privatsektor einbezogen wird, denn das Einfließen privater Finanzmittel trägt entscheidend zur Skalierung des Fonds bei. Neue nationale Klimaschutzpläne ab 2025 Darüber hinaus muss geklärt werden, wie die Vertragsstaaten ihre Zusagen im Rahmen der national festgelegten Beiträge (engl. Nationally Determined Contributions, NDCs ) konkret erfüllen wollen. Schließlich sind die überarbeiteten NDCs bereits im Februar 2025 fällig. Damit die teilnehmenden Länder im nächsten Jahr neue ehrgeizige Klimapläne vorlegen können, muss auf der COP29 jedoch zunächst geklärt werden, welche Finanzmittel ihnen dafür zur Verfügung stehen werden. Es ist folglich zu erwarten, dass sich ein Großteil der Debatte darum drehen wird, die finanziellen Zusagen der Staaten im Rahmen des sogenannten „Neuen Kollektiven Quantifizierten Ziels“ (engl. New Collective Quantified Goal, NCQG ) zur Unterstützung vulnerabler Länder bei der Klimaanpassung zu erhöhen. Nur so kann Entwicklungs- und Schwellenländern im Schadensfall, z.B. bei verheerenden Überflutungen oder Dürren, effektiv geholfen werden. Mehr Anreize für die Dekarbonisierung der Unternehmen schaffen Der Privatsektor spielt beim Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft eine Schlüsselrolle. Freiwillige Marktakteure, die im Bereich der Dekarbonisierung vorangehen, können eine wichtige Vorbildunktion für andere Unternehmen einnehmen und so zur Skalierung ambitionierter, globaler Klimaschutz-Maßnahmen beitragen. Für eine erfolgreiche Dekarbonisierung der Wirtschaft bedarf es aber nicht nur Umstellungen seitens des Privatsektors, sondern auch entsprechender staatlicher Anreizstrukturen, um das Engagement auf Unternehmensseite zu unterstützen . © 昊 周 - stock.adobe.com Wir hoffen deshalb, dass die COP29 dazu beitragen wird, auch in diesem Bereich für langfristige Klarheit zu sorgen. Insbesondere bei der CO2-Bepreisung brauchen wir Marktmechanismen, die die tatsächlichen Kosten von CO2-Emissionen realistisch widerspiegeln. Derzeit ist es für Unternehmen nämlich oft günstiger, Energiequellen sowie Produktions- und Transportmethoden zu nutzen, die hohe Emissionen verursachen. Die CO2-Bepreisung , z.B. in Form des Emissionshandels oder der CO2-Steuer , wirkt dem entgegen, indem sie einen Preis für die verursachten Emissionen festlegt. Solche Modelle erhöhen die Anreize für Unternehmen, in erneuerbare und effizientere Technologien zu investieren. Die COP29 bietet die Gelegenheit, die Dekarbonisierung in Unternehmen stärker als zentrale Säule weltweiter Klimaschutzmaßnahmen zu etablieren . Richtungweisende klimapolitische Regularien, Rahmenwerke und Richtlinien, beispielsweise gemäß CDP oder der CSRD , sind dabei essenziell, um Unternehmen dabei zu unterstützen, ihre Klimastrategien  und Klimaziele ( Science-based Targets ) so anzupassen, dass sie mit dem Wandel hin zur Umstellung auf erneuerbare Energien und nachhaltigere Betriebsabläufe vereinbar sind. Überblick: Was steht auf der Agenda? Auf der COP29 wird es Thementage geben , die die Auswirkungen des Klimawandels auf unterschiedliche Sektoren und die damit verbundenen spezifischen Herausforderungen beleuchten. Hier ein Überblick über die aus unserer Sicht wichtigsten Thementage: 14. November: Finanzierung, Investitionen und Handel:  Welche Rolle nachhaltigen Finanzierungen bei der Skalierung von Klimaschutzlösungen zukommt 15. November: Energie/Frieden, Hilfe und Wiederaufbau:  Wie erneuerbare Energien zu Frieden und Resilienz in Konfliktgebieten und in von Umweltkatastrophen betroffenen Regionen beitragen können 16. November: Wissenschaft, Technologie und Innovation/Digitalisierung: Wie technologische Innovation den Klimaschutz weltweit voranbringen kann 18. November: Menschliche Entwicklung/Kinder und Jugendliche/Gesundheit/Bildung:  Ein Ausblick auf die Einflüsse des Klimawandels auf kommende Generationen, Gesundheit und Bildung   19. November: Nahrung, Wasser und Landwirtschaft:  So dringend ist der Bedarf nach klimagerechten Ernährungssystemen und nachhaltigem Wassermanagement 21. November: Indigene Völker/Gleichstellung der Geschlechter/Natur und biologische Vielfalt/Ozeane und Küstengebiete:  Die Bedeutung indigenen Wissens und des Schutzes der Artenvielfalt bei der Bekämpfung des Klimawandels Unsere Vision für die COP29 Zusammengefasst erwarten wir bei First Climate von den diesjährigen Verhandlungen: Klarere Rahmenwerke und Vorschriften zur Skalierung der globalen Kohlenstoffmärkte Konkrete Verpflichtungen und Mechanismen zur Finanzierung von „Loss and Damage“, insbesondere für vulnerable Länder Stärkere Anreize und Förderung für die Dekarbonisierung der Wirtschaft Feststeht : Die in Baku getroffenen Entscheidungen werden die Zukunft des globalen Klimaschutzes prägen. Es ist daher dringend notwendig, dass auf der COP29 echte Fortschritte erzielt werden. First Climate in Baku Wolfgang Brückner, Managing Director First Climate Projektentwicklung GmbH, und Yves Keller, Head of Community-Based and Article 6 Projects bei First Climate, werden die Geschehnisse und Entscheidungen im Rahmen der COP29 vor Ort für First Climate verfolgen. Treffen Sie Wolfgang und Yves in Baku! Unsere Experten würden sich über einen persönlichen Austausch vor Ort sehr freuen. Vereinbaren Sie gerne noch heute einen Gesprächstermin! Über den Autor Wolfgang Brückner ist Geschäftsführer der First Climate Solutions GmbH und der First Climate Projektentwicklung GmbH. Er leitet ein globales Team, das die Entwicklung innovativer Klimaschutzprojekte innerhalb der First Climate Gruppe verantwortet. Seine Tätigkeiten erstrecken sich über sechs Kontinente, wobei der Schwerpunkt seiner Arbeit auf hochqualitativen Early-Stage-Klimaschutzprojekten liegt. Dazu zählen etwa CO2-Senkenprojekte, Projekte im Bereich der nachhaltigen Landwirtschaft oder Projekte zur Vermeidung von Methan und Lachgas.   Mit seinem umfangreichen Hintergrund im Bereich International Affairs und Economics bringt Wolfgang umfassendes Fachwissen entlang aller Phasen der Projektentwicklung mit. Bevor er bei First Climate einstieg, war er Mitbegründer der everi GmbH im Jahr 2020 mit dem Ziel, nachhaltige Lösungen weltweit voranzutreiben.

  • CSRD und die EU-Taxonomie: Neue Lösungen von First Climate

    Das First Climate Consulting-Team bietet von den neuen EU-Regelungen betroffenen Unternehmen Unterstützung für effiziente Nachhaltigkeits-Berichterstattung Mit der CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) greifen neue Berichtspflichten für Unternehmen; im Bereich der EU-Taxonomie gelten diese bereits für die erste Unternehmensgruppe. Die Frist für die zweite Gruppe (große Unternehmen, auf die mindestens zwei der folgenden Kriterien zutreffen: Mehr als 250 Mitarbeitende; Nettoumsatz von 50+ Mio.; Bilanzsumme von 25+ Mio.) rückt nun näher. Um Unternehmen dabei zu unterstützen, die mit der CSRD und der EU-Taxonomie verbundenen Herausforderungen zu meistern, bietet First Climate Lösungen für beide Säulen der Green-Deal-Gesetzgebung: individuelle Beratungsleistungen für die CSRD-Berichterstattung und – in Zusammenarbeit mit dem Partner VIRIDAD – eine kombinierte Beratungs- und Softwarelösung für die EU-Taxonomie. Die komplexe CSRD wurde entwickelt, um die Nachhaltigkeitsleistung eines Unternehmens zu messen und gemäß der ESRS (European Sustainability Reportings Standards) zu berichten. Sie verlangt von Unternehmen, relevante Daten zu Nachhaltigkeitsthemen wie Klimawandel, Biodiversität, Kreislaufwirtschaft und Wasserressourcen zu erfassen, zu sammeln und offenzulegen – für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Das neue Beratungsangebot von First Climate erleichtert die Umsetzung der relevanten Berichterstattungs-Pflichten mit Workshops zu den Themen Nachhaltigkeits-Berichterstattung, doppelter Wesentlichkeitsbetrachtung und einem umfangreichen Beratungsangebot zum Thema ESRS E1. „Die CSRD ist weit mehr als bloß ein weiterer Punkt, den Unternehmen am Ende des Jahres abhaken müssen – sie bietet ihnen eine wichtige Gelegenheit, ihre Nachhaltigkeits-Performance zu verstehen und kontinuierlich zu verbessern. Allerdings können das Zusammentragen und das Handling aller benötigten Daten auch große Herausforderungen für Unternehmen darstellen.First Climate kann Unternehmen dabei helfen, eine prägnante Strategie für die Berichterstattung zu entwickeln und die Umsetzung der Berichtspflichten vorzubereiten. Mit Expertise in den Bereichen Klimaschutz und Taxonomie bietet First Climate zudem effektive Lösungen in diesen Bereichen der CSRD“, erklärt Sid Petersen, Geschäftsführer der First Climate Consulting GmbH. Kombination von Software und Beratung für die EU-Taxonomie Im Bereich der EU-Taxonomie arbeitet First Climate mit der VIRIDAD GmbH zusammen, einem in Wien ansässigen Software-Start-up, mit dem First Climate über eine Beteiligung verbunden ist. Die von VIRIDAD entwickelte Software-Lösung erstellt automatisiert Berichte für die EU-Taxonomie und bietet Funktionen, die den Nachhaltigkeitsbewertungs- und Reporting-Prozess vereinfachen. Ähnlich wie bei der CSRD-Lösung stellt das Beratungsangebot von First Climate im Bereich EU-Taxonomie sicher, dass Unternehmen das Beste aus ihrer EU-Taxonomie-Berichterstattung herausholen. Berichtende Unternehmen erhalten dadurch ein Verständnis für die Anforderungen an die Berichterstattung, können entsprechend effektive Strategien entwickeln und das erlangte Wissen nutzen, um ihre Nachhaltigkeits-Performance zu optimieren. „ Mit unserer Software und der Beratungsexpertise von First Climate wird der gesamte EU-Taxonomie-Berichtsprozess effizienter. So erhalten Unternehmen den erforderlichen Bericht und ein Verständnis dafür, was die EU-Taxonomie für ihr Geschäft bedeutet. Nicht zuletzt können Unternehmen durch die vereinfachte Umsetzung Zeit und Kosten bei der Umsetzung der Berichtspflichten der EU-Taxonomie sparen “, sagt Dr. Klemens Marx, CEO und Mitbegründer von VIRIDAD. Die Fristen für die CSRD und die EU-Taxonomie mögen jetzt noch weit entfernt erscheinen. Beide greifen jedoch umfassend in interne Prozesse und Risikomanagementsysteme ein und die Relevanz und Dringlichkeit der Umsetzung sollte nicht unterschätzt werden. First Climate-Expertinnen und Experten empfehlen Unternehmen, sich schon jetzt mit der CSRD vertraut zu machen und ihre CSRD- und EU-Taxonomie-Strategie zu planen, um optimal vorbereitet zu sein. Erfahren Sie hier mehr über die CSRD und die EU-Taxonomie. Oder kontaktieren Sie unser Experten-Team für Nachhaltigkeits-Berichterstattung unter impact@firstclimate.com .

  • Die zwei Lichtblicke der COP 29: Entscheidungen zur Klimafinanzierung und den Regeln für den CO2-Handel

    Zusagen über 300 Milliarden US-Dollar für den globalen Klima-Fonds und Finalisierung der Artikel 6-Vereinbarung signalisieren Fortschritte trotz anhaltender Kritik Auf der COP29 in Baku kamen auch in diesem Jahr wieder fast 200 Staaten zusammen, um über die großen Fragen des internationalen Klimaschutzes zu diskutieren. Zu den wichtigsten Ergebnissen zählt die Zusage, die jährliche Klima-Finanzierung für besonders vom Klimawandel betroffene Regionen bis 2035 auf 300 Milliarden US-Dollar gegenüber den bisher im Raum stehenden Summen verdreifachen zu wollen. Einen wichtigen Meilenstein stellt außerdem die Finalisierung der Regeln für den Artikel 6 des Pariser Abkommens dar, der die zukünftige Ausgestaltung des internationalen CO2-Handels regelt. Die Einigung auf die neuen Finanzzusagen kamen für viele Beobachter durchaus überraschend. Gleichzeitig stellt die Einigung auf die Summe von 300 Milliarden US-Dollar jährlich an finanzieller Unterstützung zwar einen großen Fortschritt dar, allerdings bleibt auch dieser Betrag weit hinter den 1,3 Billionen US-Dollar zurück, die nach Ansicht einiger Verhandlungsführer zur Bewältigung der Klimafolgen notwendig sind. Darüber hinaus warnen Kritiker, dass die mit der Einigung einhergehende Verlängerung relevanter Zeitpläne zu einer verzögerten Umsetzung dringend benötigter Maßnahmen und zu einem weiteren Auflaufen zusätzlicher klimawandelbedingter Kosten führen könnten.   Der Kern aller Klimaschutzbemühungen ist die sofortige und substanzielle Reduktion des globalen Treibhausgas-Ausstoßes , wie Wolfgang Brückner, Geschäftsführer der First Climate Project Development GmbH, unterstreicht, der die COP-Verhandlungen in Baku als Besucher direkt mitverfolgt hat. „Diese Reduktionen können vor allem durch den massiven Ausbau erneuerbarer Energien , den Stopp der Entwaldung und verstärkte Aufforstungsmaßnahmen erreicht werden. Die Finanzierung dieser und anderer Maßnahmen erfordert mehr Ehrgeiz und eine solide Klimafinanzierung durch den öffentlichen und privaten Sektor. Selbst mit dem Hoffnungsschimmer, den die COP 29 gebracht hat, sind diese Fragen noch nicht in dem Maße gelöst, wie es für eine wirksame Umsetzung erforderlich wäre.“   Wichtige Entscheidungen zum Artikel 6-Regelwerk Eine von vielen Beobachtern als positiv bewertete Entwicklung auf COP war die Verabschiedung des Artikel 6-Regelwerks und die Annäherung in der Frage, wie der internationale CO2-Handel nach den Maßgaben des Pariser Abkommens in Zukunft ausgestaltet werden soll. Artikel 6.4 führt einen zentralisierten, standardisierten und von den Vereinten Nationen überwachten Zertifizierungs-Mechanismus ein („Paris Agreement Crediting Mechanism“) ein, der strenge Standards für Transparenz und Umweltintegrität des Verfahrens festlegt. Auf diese Weise sollen nicht zuletzt die Staaten bei der Erfüllung ihrer Reduktionsverpflichtungen, den so genannten Nationally Determined Contributions  (NDCs), unterstützt werden. Artikel 6.2 befasst sich mit dem internationalen CO2-Handel auf bilateraler und multinationaler Ebene. Die getroffenen Vereinbarungen stellen sicher, dass Transaktionen von CO2-Zertifikaten im Rahmen des Artikel 6.2 durch ein neues internationales Registrierungssystem kontrolliert und erfasst werden. Dadurch sollen Investitionen in hochqualitative Klimaschutzprojekte – insbesondere in besonders vulnerablen Ländern und Regionen – beschleunigt werden. Auch wenn insbesondere bei der Finanzierung von Klimaschutz- und Anpassungsmaßnahmen noch erhebliche Lücken bestehen, bilden die Beschlüsse der COP 29 eine Grundlage für die Skalierung kooperative Klimaschutzmaßnahmen und eröffnen damit neue Chancen, den Beitrag der CO2-Märkte und der globalen Klimafinanzierung bestmöglich mit der Erreichung internationaler Klimaziele in Einklang zu bringen. Bildnachweis: © First Climate Bildunterschriften: (1) Wolfgang Brücker und Yves Keller (v.l.n.r.) von First Climate in Baku, November 2024; (2) Wolfgang Brückner, Michael Ivenso von der National Council on Climate Change (NCCC) in Nigeria; (  Bilder 3-8) weitere Impressionen aus Baku. Darüber hinaus sollen die Artikel-6-Mechanismen die Transparenz erhöhen, das Vertrauen stärken und die Umweltintegrität gewährleisten, während sie gleichzeitig skalierbare und innovative Initiativen zur Kohlenstoffreduktion auf globaler Ebene erleichtern.    Wolfgang Brückner betont: "Damit Artikel 6 zu einem echten Erfolg wird und sowohl die Staaten als auch die Privatwirtschaft ihre Klimaverpflichtungen tatsächlich einhalten, müssen sie die Chancen, die der CO2-Handel bietet, aktiv nutzen und darüber die Umsetzung konkreter Emissionsminderungs- und CO2-Senkenprojekte entschieden vorantreiben.“

  • Fazit zur COP28: Wenig Fortschritt, viele offene Fragen

    War die Klimakonferenz in Dubai ein Erfolg oder sind wir weiter vom 1,5°C-Ziel entfernt als je zuvor? Die diesjährige COP in den Vereinigten Arabischen Emiraten endete mit einigen „ersten Schritten“, blieb aber in vielerlei Hinsicht hinter den Erwartungen und dringlichen Entscheidungen zurück. Aus Sicht von First Climate gibt es wenig Anlass, um positive Bilanz zu ziehen. Mit fast 100.000 Teilnehmenden war die 28. COP die bisher bestbesuchte Konferenz, was vermutlich nicht zuletzt an den besonders hohen öffentlichen Erwartungen lag. Während die zehntägige Konferenz mit der formellen Einführung des „Loss and Damage Fund“ bereits am ersten Veranstaltungstag vielversprechend startete, wurden andere entscheidende Themen vertagt - viele andere blieben bis zum Ende der Konferenz ungeklärt. Loss and Damage Fund:  Mit der Entscheidung des globalen Nordens für die Einrichtung eines monetären Mechanismus zur Bewältigung von Verlusten und Schäden als Folgen des Klimawandels, wurde ein wichtiger Meilenstein gesetzt. Wie erwartet und im Vorjahr zugesagt, erhielt der Loss and Damage Fund ein Startkapital in Höhe von rund 393 Millionen Euro, wobei die Vereinigten Arabischen Emirate und Deutschland jeweils rund 91 Millionen Euro zugesichert haben. Die Auswirkungen des Klimawandels werden jedoch umgerechnet auf jährlich über 365 Mrd. EUR geschätzt – es bedarf also einer Einigung darüber, wie stark betroffene Länder Zugang zu den dringend benötigten finanziellen Mitteln erhalten sollen. Nun, da die meisten finanziellen Zusagen im Rahmen der Konferenz verbindlich wurden, müssen die nächsten Schritte zielgerichtet sein, um eine faire Handhabung und schnelle Umsetzung des Fonds zu gewährleisten. Inaugural Global Stocktake   (dt. weltweite Bestandsaufnahme): Gemäß den 2018 im Pariser Klimaabkommen getroffenen Vereinbarungen wurde in Dubai die allererste globale Bestandsaufnahme (GST) durchgeführt. Diese findet in einem Fünfjahreszyklus statt und verpflichtet alle teilnehmenden Länder, Angaben zu ihren national festgelegten Beiträgen (engl. Nationally Determined Contributions, NDCs) als Teil eines globalen Klimaschutzplans zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen und zur Anpassung an den Klimawandel zu machen. First Climate sieht die globale Bestandsaufnahme als einen der wichtigsten Meilensteine an, die während der gesamten Agenda der Konferenz immer wieder thematisiert wurde. Sie soll Nationen, die ihre NDCs in den vergangenen fünf Jahren nicht erreicht haben, bei der Umsetzung ihrer Ziele unterstützen. Bedauerlicherweise zeigen die im Rahmen der GST offengelegten Zahlen, dass die Mitgliedstaaten trotz ihrer anfänglichen ambitionierten Zielsetzungen insgesamt weit von ihrem Kurs abgewichen sind. Anstatt das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, stehen die globalen Temperaturen nur ein halbes Jahrzehnt später kurz davor, den Schwellenwert zu überschreiten und liegen eher bei 2,7°C über dem vorindustriellen Niveau. Wenn der derzeitige Klimakurs beibehalten wird, wird das Jahr 2023 als das wärmste Jahr in die Geschichte der Menschheit eingehen. First Climate hält fest: Die Bestandsaufnahme wurde zwar durchgeführt; die nationalen Maßnahmen bleiben jedoch weit hinter den Erwartungen zurück und reichen nicht aus, um die angestrebten globalen Klimaziele zu erreichen. Ernüchternde Ergebnisse zur Eindämmung des globalen Klimawandels Fossile Brennstoffe: Die Tatsache, dass die Frage des Ausstiegs aus fossilen Brennstoffen erneut aufgegriffen wurde, betrachteten viele als einen wichtigen Schritt. Jedoch endeten die Diskussionen mit sehr unterschiedlichen Meinungen über die Ernsthaftigkeit der Ambitionen der Parteien und führten zu weiteren Forderungen nach verstärkten Maßnahmen in allen Bereichen, um den Folgen des Klimawandels wirksam gegenzusteuern. Die Gespräche über die "unverminderte" Nutzung fossiler Brennstoffe mündeten in einer unverbindlichen Formulierung, die keine spürbaren Veränderungen nach sich ziehen würde. Das ließ viele Beteiligte mit der Frage zurück, ob ein Ausstieg aus der Nutzung von Gas, Öl und/oder Kohle in absehbarer Zeit möglich sei. Artikel 6-Verhandlungen:  Aus Sicht von First Climate besteht der größte Rückschlag nach der COP im Scheitern der Verhandlungen zu Artikel 6. Vermutlich aufgrund der hochgradig politisierten und manchmal brisanten Art der Verhandlungen, gingen die Gespräche mit einem fehlenden Konsens zu Ende. Ohne die Festlegung eines formellen und anerkannten Rahmens liegt die Verantwortung für die Umsetzung der in Artikel 6.2 bzw. Artikel 6.4 enthaltenen Impulse nun bei den einzelnen Staaten und den Initiatoren des Privatsektors - sie sind damit bei der Durchführung eigener Maßnahmen auf sich gestellt.  Trotz mangelnder Richtlinien und Prognosen hat etwa die Schweiz ein bilaterales Abkommen zur Umsetzung einer Reihe von Projekten unterschrieben. Das Scheitern von Artikel 6.4 bedeutet allerdings einen schweren Rückschlag für Akteure, die sich für freiwillige Klimaschutzmaßnahmen einsetzen. First Climate hält die weitere Konvergenz der Artikel 6-Mechanismen und des freiwilligen Kohlenstoffmarktes, der nach wie vor eines der wenigen bestehenden Instrumente zur Erreichung eines skalierbaren Klimanutzens ist, für eine verpasste Chance. Mit dem vorläufigen Scheitern von Artikel 6 ist es aus unserer Sicht umso entscheidender, dass der private Sektor mehr Eigenverantwortung bei der Bekämpfung des Klimawandels übernimmt. Eine verbindliche Vorgabe im Rahmen der COP hätte zur Förderung des freiwilligen Klimaschutz-Engagements beitragen können. Auf dem Kurs bleiben, um globale Ziele noch rechtzeitig zu erreichen Anfang Dezember nahmen Lene Keerberg, Carbon Sourcing & Trading, und Yves Keller, Head of Community-based and Article 6 Projects, für First Climate an der COP28 teil. Angesichts des Mangels an richtungweisende n klimapolitischen Entscheidungen kommt dem Networking und dem internationalen Austausch eine umso bedeutendere Rolle zu. Durch neue Partnerschaften können Synergien genutzt werden, um notwendige Klimaschutzmaßnahmen effektiv umzusetzen. „Zwar begrüße ich die ambitionierten Bemühungen um den Ausbau erneuerbarer Energien bis 2030 und die Umsetzung des Loss and Damage-Fonds. Dennoch ist das Ergebnis der diesjährigen COP ein enormer Rückschlag für die Marktmechanismen, die gemäß der Artikel 6.2. und 6.4. etabliert werden sollen, und damit auch für die Skalierung der globalen Kohlenstoffmärkte. In Zukunft können wir auf die freiwilligen Akteure auf dem Kohlenstoffmarkt setzen, die bereits wirkungsvolle Initiativen zur Verbesserung der Qualität, Stabilität und Integrität des Marktes ergreifen. Freiwillige Marktakteure können durch den VCM weiterhin einen wichtigen Beitrag zur globalen Dekarbonisierung leisten“, kommentiert Wolfgang Brückner, Managing Director, First Climate Projektentwicklung GmbH, den Ausgang der Konferenz. Wir werden auch künftig über die weiteren Entwicklungen nach der COP berichten.

  • Prämierung von beispielhaftem Nachhaltigkeits-Engagement

    Am 28. November wird zum 17. Mal der Deutsche Nachhaltigkeitspreis verliehen / First Climate ist erneut Servicepartner der Veranstaltung Bei der Transformation in eine nachhaltigere Zukunft spielen Akteure, die eine engagierte Vorreiterrolle übernehmen und damit Leitbild für andere sind, eine wichtige Rolle. Im Rahmen des Deutschen Nachhaltigkeitstages (DNT) am 28. und 29. November wird 2024 zum 17. Mal der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) verliehen, um herausragendes ökologisches und soziales Engagement zu ehren. Bei der Veranstaltung in Düsseldorf werden rund 3.000 Teilnehmende erwartet. First Climate begleitet das Event erneut als Servicepartner und übernimmt unter anderem die Berechnung des veranstaltungsbedingten CO2-Fußabdrucks. Jedes Jahr wird der zweitägige Kongress zum Treffpunkt für Vertreterinnen und Vertreter von Unternehmen aus verschiedensten Branchen, die sich für eine nachhaltige Transformation engagieren. 150 Speakerinnen und Speaker aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Gesellschaft teilen dabei ihre Expertise und Erfahrungen im Rahmen von Keynotes, Panel-Diskussionen sowie Interviews. Bei den abendlichen Preisverleihungen werden Akteurinnen und Akteure aus 100 Branchen in verschiedenen Kategorien gewürdigt, die sich mit besonders ambitionierten und wirksamen Beiträgen in vorbildlichem Maße für eine nachhaltigere Zukunft einsetzen. Die Transformationsfelder Klima, Ressourcen, Natur, Wertschöpfungskette und Gesellschaft stehen dabei in diesem Jahr besonders im Mittelpunkt. Über die Vergabe der Preise entscheidet beim DNP eine Fachjury mit 224 Mitgliedern. Ermittlung des Event-CO2-Fußabdrucks mit First Climate Wie in den Vorjahren wird First Climate auch 2024 zu einer nachhaltigen Umsetzung der Veranstaltung beitragen und im Auftrag des DNP den CO2-Fußabdruck berechnen. Im Foyer-Bereich rund um den Kongressaal des MARITIM Hotels Düsseldorf werden Mitglieder des First Climate-Teams dazu mit einem Stand präsent sein. Lieferanten und Besucher können ihre Reiseemissionen vorab mittels einer speziellen App über einen bereitgestellten Link oder vor Ort am First Climate-Stand erfassen und so die Ermittlung des veranstaltungsbedingten CO2-Fußabdrucks unterstützen. Der Veranstalter stellt darüber hinaus sicher, dass die Vorbereitungsphase, die Austragung der Wettbewerbe und die Preisverleihung auf Basis einer nachhaltigen Event-Produktion ausgerichtet werden. Hier erfahren Sie, welche konkreten Maßnahmen der DNP im Bereich Nachhaltigkeits- und Klimaengagement durchführt: https://www.nachhaltigkeitspreis.de/dnp/sustainable-event

  • COP16: Weltnaturkonferenz endet ohne Klärung der Finanzierungsfrage

    Gemischte Bilanz beim Gipfel in Kolumbien Im kolumbianischen Cali brachte die 16. UN-Biodiversitätskonferenz in den vergangenen zwei Wochen Delegierte aus rund 200 Ländern zusammen, um über die entscheidende Rolle der biologischen Vielfalt für die Klimaanpassung zu sprechen und den Maßnahmen zum Artenschutz voranzutreiben. Nach zähen Verhandlungen und mehrmaliger Verlängerung wurde die Konferenz, die in diesem Jahr unter dem Motto „Peace with Nature“ stattfand, am 2. November abgebrochen. Was bleibt, sind kleine Teilerfolge, aber auch große Fragezeichen. Die Bilanzen, die Beobachtende der Konferenz ziehen, fallen gemischt aus. Fest steht, die Zahl konkreter Entscheidungen, die auf der Konferenz getroffen wurden, ist überschaubar. So beschlossen die mehr als 20.000 Delegierten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft etwa die Gründung eines Gremiums, das die Interessen indigener Völker beim Artenschutz offiziell vertreten soll. Dadurch sollen lokale Gemeinschaften im Rahmen der Konvention künftig stärker in die Diskussionen und Entscheidungen rund um Biodiversität und Naturschutz einbezogen werden. Das ist vor allem deshalb wichtig, da ihr wertvolles traditionelles Wissen maßgeblich zur Bekämpfung des Klimawandels und zum Erhalt des Gleichgewichts der globalen Ökosysteme beitragen kann. Ebenso stand die Rolle genetischer Datenbanken auf der Agenda der COP16. Die Delegierten verständigten sich darauf, dass Unternehmen, etwa aus der Pharma- oder Kosmetikindustrie, die zur Entwicklung und Herstellung von Medikamenten oder Kosmetika genetische Daten von Pflanzen und Tieren aus vulnerablen Ländern verwenden, in Zukunft einen Ausgleich an jene Länder zahlen müssen. Zudem traf die Staatengemeinschaft einen Beschluss zur stärkeren Verzahnung von Klima- und Artenschutz.  Dazu sollen der UN-Biodiversitätsrat (engl. Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services, kurz IPBES) und der UN-Weltklimarat (engl. Intergovernmental Panel on Climate Change, kurz IPCC) enger zusammenarbeiten, um Synergien bei der Umsetzung von nationalen Biodiversitäts-Strategien und Klimaschutzbeiträgen besser zu nutzen.  Rückschlag für die Finanzierung des globalen Natur- und Artenschutzes Uneinigkeit herrschte hingegen bei einem der wichtigsten Punkte auf der Tagesordnung: der Finanzierung. Eigentlich sollte das Rahmenabkommen von Montreal, das die Staaten im Rahmen der Konferenz vor 2 Jahren in Kanada verabschiedet hatten, umgesetzt werden. Das sogenannte „Kunming-Montreal Global Biodiversity Framework“ (GBF) von 2022 ist eines der bisher bedeutendsten Naturschutzabkommen. Als eines der Kernziele sieht es vor, bis 2030 mindestens 30% der weltweiten Land- und Meeresflächen unter wirksamen Schutz zu stellen. Eine Umsetzung kann jedoch nicht ohne die dafür nötigen finanziellen Mittel erfolgen. Zwar wurde 2022 die Einrichtung eines für die Finanzierung gedachten Fonds, des „Global Biodiversity Fund“, beschlossen, der globale Investitionen in den Artenschutz fördern soll. Doch ist weiterhin nicht klar, wie die für 2025 bereits vereinbarten 20 Milliarden Dollar der Industrienationen verfügbar gemacht und verteilt werden sollen, die den vulnerablen Ländern des globalen Südens ursprünglich zugesagt wurden. Ungeklärt ist auch der Finanzierungs-mechanismus, denn die vulnerablen Länder fordern einen neuen Biodiversitätsfonds, durch den sie mehr Mitspracherecht erhalten würden. Die EU blockierte die Entscheidung für einen solchen neuen Fonds. Letztlich endete die Konferenz also ohne erhoffte Verabschiedung einer klaren Finanzierungsstrategie. Offen ist darüber hinaus die Frage nach den Kontroll-mechanismen, mit denen die Überprüfung der landesspezifischen Fortschritte beim Schutz der Artenvielfalt erfolgen soll. Da die Nachverhandlungen der Staatengemeinschaften zu lange andauerten und zahlreiche Delegierte bereits abreisen mussten, mussten die Gespräche vertagt werden. Erst bei der Konferenz in Armenien 2026 soll weiterverhandelt werden. Angesichts der bevorstehenden Weltklimakonferenz in Baku, Aserbaidschan, ist dieser Ausgang wenig zufriedenstellend. Was wir bei First Climate jetzt von der COP29 erwarten, lesen Sie in unserem Blogbeitrag zum Thema .

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