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- CO2- oder Emissionsminderungszertifikate
Erfahren Sie alles rund um das Thema CO2 oder Emissionsminderungszertifikate im Klimaschutz Lexicon von First Climate ✓Definition ✓Kompensation > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht CO2- oder Emissionsminderungszertifikate Companies, organizations, and individuals can purchase an emission reduction certificate to offset one ton of carbon emissions. These verified emission reductions (VER) are issued for audited and appropriately recognized climate protection projects by standard organizations, such as Verra or the Gold Standard . They are issued for each ton of carbon per certificate that is proven to be saved. Emission Reduction Certificates Unternehmen, Organisationen und Privatpersonen können ein CO2- bzw. Emissionsminderungszertifikat erwerben, um eine Tonne CO2-Emissionen zu kompensieren. Diese Zertifikate werden für geprüfte und entsprechend anerkannte Klimaschutzprojekte von internationalen Carbon Standards, sowie Verra oder Gold Standard, ausgestellt – und das für jede nachweislich eingesparte Tonne CO2-Äquivalente pro Zertifikat. Wie funktioniert die Kompensation mit Emissionsminderungszertifikaten? CO2-Zertifikate sind an den Energiebörsen handelbar. I nstitutionen und Privatpersonen können CO2- Zertifikate zur freiwilligen Kompensation ihrer eigenen CO2-Emissionen kaufen. Das kann beispielsweise die Herstellung von Produkten oder Dienstleistungen betreffen, für die keine Reduktionen mehr möglich sind. Hintergrund dieses Mechanismus ist es, dass Treibhausgasemissionen globale Auswirkungen auf das Klima haben. Damit kann deren Kompensation auch unabhängig vom Entstehungsort stattfinden, um eine positive Klimawirkung zu erzielen. Mit der Einlösung eines Emissionsminderungszertifikates wird dieses in den öffentlichen Registern gelöscht. So ist sichergestellt, dass jede Tonne an CO2-Einsparungen nur einmal für die Kompensation genutzt werden kann. How does compensation with emission reduction certificates work? Emission reduction certificates are tradable on the energy exchanges. Institutions and private individuals can buy emission reduction certificates to voluntarily compensate for their own carbon emissions . This is especially relevant, for example for the manufacture of products or services for which reductions are no longer possible. The idea behind this mechanism is that emissions have a global impact on the climate. This means that offsetting, regardless of where these emissions are produced, can have a positive impact. Upon being used, the emission reduction certificate is deleted from the public registers. This ensures that each ton of carbon savings can only be used once for offsetting. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- ESRS – European Sustainability Reporting Standards
Erfahren Sie alles rund um das Thema ESRS--European Sustainability Reporting Standards ✓Definition ✓Ziel ✓ CSRD > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht ESRS – European Sustainability Reporting Standards The European Sustainability Reporting Standards (ESRS) offer a framework for reporting for commercial entities in relation to the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). The 12 Standards in the areas of environmental, social and governance impact were developed by the European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) and must be adhered to by all commercial entities which fall under the CSRD. Here you can find all the relevant pertaining to the European Sustainability Reporting Standards as well as what it means for your company. ESRS – European Sustainability Reporting Standards Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) bieten einen Rahmen für das Reporting von Unternehmen im Rahmen der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD). Die 12 Standards aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung wurden von der European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) entwickelt und müssen von allen Unternehmen eingehalten werden, die der CSRD unterliegen. In unserem Ratgeber erhalten Sie alle wichtigen Informationen über die European Sustainability Reporting Standards und dazu, was diese für Ihr Unternehmen bedeuten. CSRD und ESRS: Hintergründe zur Entstehung der European Sustainability Reporting Standards Die Corporate Sustainability Reporting Directive der Europäischen Union ist die Nachfolgeregelung der zuvor geltenden Non-Financial Reporting Directive (NFRD) und der deutschen Umsetzung in Form des CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes vom März 2016. Ziel der CSRD ist die Erweiterung, Verbesserung und Vereinheitlichung der Europäischen Nachhaltigkeitsberichterstattung. Geltungsbereich der Direktive zur europäischen Nachhaltigkeitsberichterstattung Mit der CSRD wurde der Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen gegenüber den vorher gültigen Regelungen deutlich erweitert. Unter die Berichtspflicht der alten NFRD fielen europaweit ungefähr 11.700 Unternehmen. Die neue CSRD betrifft hingegen allein in Deutschland circa 15.000 Unternehmen, während es EU-weit rund 50.000 Unternehmen sind. Ab dem Geschäftsjahr 2024 tritt die Berichtspflicht nach der CSRD schrittweise für immer mehr Unternehmen in Kraft. Details dazu finden Sie hier . Neuerungen der CSRD gegenüber der Non-Financial Reporting Directive Die Non-Financial Reporting Directive konnte von Unternehmen in unterschiedlichen Formaten umgesetzt werden, während es bei der CSRD ein einheitliches, digitales und maschinell auslesbares Format nach EU-Berichtsstandards gibt. Dadurch sollen relevante Informationen in Zukunft leichter auffindbar und besser vergleichbar sein. Zudem verpflichtet die CSRD Unternehmen dazu, ihre Nachhaltigkeitsberichterstattung extern prüfen zu lassen. Dabei gilt eine begrenzte Prüfsicherheit (limited assurance), welche künftig noch verschärft werden kann (reasonable assurance). CSRD-Beratung durch First Climate Wenn Sie mehr über die neuen Verpflichtungen und Herausforderungen im Bereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen mit Sitz in Europa erfahren möchten, unterstützen wir Sie gern mit unserer CSRD-Beratung . Was sind die European Sustainability Reporting Standards? Die European Sustainability Reporting Standards (ESRS) bilden das Fundament der Nachhaltigkeitsberichterstattung nach der CSRD. Es handelt sich bei den ESRS um klar definierte Standards zu Nachhaltigkeitsinformationen , die im Lagebericht von Unternehmen offengelegt werden. Die ESRS umfassen insgesamt 12 Standards, von denen 2 übergreifender und 10 themenspezifischer Natur – aus den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung – sind. Die Standards sollen die Einheitlichkeit der Berichterstattung zu den genannten Themen sicherstellen und dafür sorgen, dass die langfristigen Nachhaltigkeitsstrategien von Unternehmen bestimmter Größe besser beurteilt werden können. Übergreifende „cross-cutting“ Standards ESRS 1 – allgemeine Anforderungen Anders als die anderen European Sustainability Reporting Standards definiert der ESRS 1 keine konkreten Anforderungen für die Berichterstattung. Er enthält vielmehr allgemeinen die Grundsätze für die Erstellung eines CSRD-konformen Nachhaltigkeitsberichts . Schwerpunkt der Erläuterungen ist dabei das Prinzip der doppelten Wesentlichkeit . Zudem definiert der ESRS 1 die weiteren Berichtserfordernisse sowie geltende Übergangsregelungen . Die Wesentlichkeitsanalyse ist in der Regel der erste Prozess-Schritt bei der Umsetzung der European Sustainability Reporting Standards im Rahmen der CSRD. ESRS 2 – allgemeine Angaben Der ESRS 2 enthält grundsätzliche Regelungen für die Abfrage von Unternehmensdaten und Querschnittsinformationen zur Nachhaltigkeitspolitik bzw.- Strategie von Unternehmen, die in jedem Fall einzuhalten sind. Damit unterscheidet sich der ESRS 2 von den Regelungen der themenspezifischen Standards, die nur dann zum Tragen kommen, wenn das jeweilige Themenfeld durch die doppelte Wesentlichkeitsanalyse als im speziellen Fall relevant identifiziert wurde. Zudem bestimmt der ESRS 2, dass darüber berichtet werden muss, wie Auswirkungen, Risiken und Chancen in Bezug auf Nachhaltigkeitsaspekte im jeweiligen Unternehmen identifiziert werden. Der ESRS 2 schreibt außerdem vor, dass die entsprechend zur Anwendung kommenden Richtlinien und Maßnahmen definiert und Ziele sowie Kennzahlen , anhand derer der Erfolg der Maßnahmen gemonitort und gesteuert werden kann, veröffentlicht werden. Umweltstandards Ziel der in den Umweltstandards der ESRS niedergelegten Regelungen ist die Bekämpfung des globalen Klimawandels . Doch auch für die Berichterstattung über andere Themengebiete aus dem Bereich des Umwelt- und Naturschutzes, die für Unternehmen wichtig sind, werden durch die Umweltstandards wichtige Regeln definiert. ESRS E1 –Klimawandel Laut ESRS E1 müssen Unternehmen über ihren Übergangsplan für den Beitrag des Unternehmens zum Klimaschutz berichten. Hierzu zählt unter anderem die Überprüfung aller Geschäftsmodelle auf die Anforderungen und Erreichbarkeit der Klimaneutralität. Dabei soll nicht nur der mögliche Beitrag des Unternehmens in Form von Treibhausgasemissionen entlang seiner gesamten Wertschöpfungskette veröffentlicht werden, sondern auch die Risiken, die für das Unternehmen selbst durch den Klimawandel bestehen. ESRS E2 – Umweltverschmutzung Nach ESRS E2 sind Unternehmen verpflichtet, über Grenzwertüberschreitungen bei der Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden zu berichten. Liegen etwaige Umweltverschmutzungen unterhalb der Grenzwerte, müssen Sie im Bericht nicht genannt werden. ESRS E3 – Wasser- und Meeresressourcen ESRS E3 fordert von Unternehmen, die als gemäß dem Ergebnis der durchgeführten Wesentlichkeitsanalyse dazu verpflichtet sind, Angaben zu ihrem Umgang mit Wasser- und Meeresressourcen machen. Hierbei stehen die Aspekte Wasserverbrauch, Wasserentnahme, Ableitung von Wasser, Gewinnung sowie Nutzung von Meeresressourcen im Fokus. ESRS E4 – Biodiversität und Ökosysteme Der Standard ESRS E4 macht Vorgaben darüber, wie Unternehmen hinsichtlich ihres Einflusses auf die biologische Vielfalt und Ökosysteme berichten müssen. Im Mittelpunkt stehen hierbei die Faktoren, die einen direkten Einfluss auf den Verlust der biologischen Vielfalt haben und die sich auf den Zustand der Arten sowie von Ökosystemen auswirken. Außerdem müssen Unternehmen berichten, welche Auswirkungen sie auf Ökosystemdienstleistungen haben und inwieweit sie in Abhängigkeit zu diesen stehen. ESRS E5 – Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft Laut ESRS E5 müssen Unternehmen bestimmte Angaben zu ihrer Ressourcennutzung und zum Thema Kreislaufwirtschaft machen. Im Fokus stehen vor allem die Zu- und -abflüsse von Ressourcen sowie die Abfälle von Unternehmen. Wie bei den meisten ESRS-Regeln soll der Bericht Informationen zum Management der Auswirkungen sowie zu Risiken und Chancen im Zusammenhang mit den genannten Faktoren umfassen und die dazugehörigen Parameter und Ziele des Unternehmens mit einbeziehen. Soziale Standards Mit der Einbeziehung sozialer Kriterien in die European Sustainability Reporting Standards der CSRD unterstreicht die EU die Bedeutung der Einhaltung der Menschenrechte . ESRS S1 – eigene Belegschaft Da die Beschäftigten eines Unternehmens im Rahmen der CSRD als besonders wichtige Stakholder für die Nachhaltigkeitsberichterstattung angesehen werden, ist ESRS S1 mit 13 Offenlegungspflichten der umfangreichste Teil der ESRS. Zu den Bereichen, auf die sich die Standards beziehen, zählen unter anderem die tarifvertragliche Abdeckung, der soziale Dialog, Diversitätsparameter und eine faire Entlohnung bis hin zu Vorfällen, Beschwerden und schwerwiegenden Verstößen im Zusammenhang mit Menschenrechten. ESRS S2 – Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette Neben der Erfüllung der Offenlegungspflichten, die sich auf die Situation der eigenen Beschäftigten von Unternehmen beziehen, müssen diese nach ESRS S2 auch übergeordnete Informationen über Arbeitskräfte in ihrer gesamten Wertschöpfungskette veröffentlichen. Grundsätzlich gelten dabei die gleichen Anforderungen, wie im Zusammenhang mit dem ESRS S1. Beide Sozialstandards sind deshalb sehr ähnlich aufgebaut und unterscheiden sich in ihren Ausführungen lediglich durch einzelne Schlüsselbegriffe. Weil Unternehmen im Zusammenhang mit dem ESRS S2 in hohem Maße von der Bereitschaft zur Bereitstellung von Informationen aus vorgelagerten Teilen der Wertschöpfungskette abhängig sind, stellt dieser in der Nachhaltigkeitsberichterstattung vieler Unternehmen eine besondere Herausforderung dar. ESRS S3 – betroffene Gemeinschaften Der ESRS S3 fordert die Berichterstattung darüber, wie der Prozess zur Identifizierung von relevanten sozialen Gruppen abläuft, die von den Auswirkungen der Geschäftstätigkeit des jeweiligen Unternehmens betroffen sind. Ferner muss geschildert werden, wie diese Gruppen im Rahmen von Unternehmensentscheidungen berücksichtigt werden. ESRS S4 – Verbraucher und Endnutzer Laut ESRS S4 müssen Unternehmen bei entsprechender Wesentlichkeit Verbraucher bzw. Endnutzer über bestimmte Aspekte – etwa zur Einhaltung der Menschenrechte – im Rahmen der Nachhaltigkeitsberichterstattung informieren. Standards im Bereich Unternehmensführung – ESRS G1 Mit der Nachhaltigkeitserklärung hat die Europäische Union ein Werkzeug zur Steuerung geschaffen, das Unternehmen in Richtung einer klimaneutralen sowie umwelt- und sozialverträglichen Corporate Governance entwickeln soll. Den ESRS G1 kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu. Zu den verpflichtenden Angaben im ESRS G1 zählen – bei vorausgesetzter Wesentlichkeit – unter anderem die Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane, Strategien in Bezug auf Corporate Governance und Corporate Culture sowie das Management der Lieferantenbeziehungen. Ferner sind Fälle von Bestechung und Korruption sowie Maßnahmen zur Verhinderung und Aufdeckung derselben berichtspflichtig. Auch politische Einflussnahme und Lobbying-Aktivitäten sowie Zahlungspraktiken sollen im Bericht behandelt werden. ESRS – eine Übersicht Übergreifende „cross-cutting“ Standards ESRS 1 – allgemeine Anforderungen ESRS 2 – allgemeine Angaben Umwelt Soziales Unternehmensführung ESRS E1 – Klimawandel ESRS S1 – eigene Belegschaft ESRS G1 – Unternehmenspolitik ESRS E2 – Umweltverschmutzung ESRS S2 – Arbeitskräfte in der Wertschöpfungskette ESRS E3 – Wasser- und Meeresressourcen ESRS S3 – betroffene Gemeinschaften ESRS E4 – Biodiversität und Ökosysteme ESRS S4 – Verbraucher und Endnutzer ESRS E5 – Ressourcennutzung und Kreislaufwirtschaft Die Umsetzungsleitlinien der EFRAG Die European Financial Reporting Advisory Group veröffentlichte am 31. Mai 2024 drei Implementierungsleitlinien (Implementation Guidance) zur Umsetzung der der ESRS im Rahmen der CSRD. Sie sollen Unternehmen dabei helfen, die komplexen Anforderungen zu erfüllen. EFRAG IG 1 Materiality Assessment Implementation Guidance (MAIG) Die Umsetzungsleitlinie definiert die Anforderungen , die für die Berichterstattung über die Wesentlichkeitseinschätzung gelten. Zur besseren Verständlichkeit umfasst sie ferner FAQ zur doppelten Wesentlichkeitsbewertung. EFRAG IG 2 Value Chain Implementation Guidance (VCIG) In der zweiten Leitlinie zur Umsetzung der ESRS werden die Anforderungen an die Berichterstattung über die Wertschöpfungskette beschrieben. Auch die EFRAG IG 2 enthält FAQ sowie eine „Karte der Wertschöpfungskette“. EFRAG IG 3 Detailed ESRS Datapoints und Accompanying Explanatory Note EFRAG IG 3 umfasst eine vollständige ESRS-Set-1-Liste der detaillierten Anforderungen in jeder Offenlegungsanforderung sowie zugehöriger Anwendungsanforderungen in Form einer Excel-Tabelle. Dank zusätzlicher in der Datei enthaltenen Informationen dient sie Unternehmen als Grundlage für eine Datenlückenanalyse bzw. die Datenerhebung im Rahmen der ESRS. EFRAG IG 4: Implementation Guidance Für die Implementation Guidance 4 hat die EFRAG im November 2024 einen Textentwurf vorgelegt, der nach einer öffentlichen Konsultationsphase Mitte 2025 final veröffentlicht werden soll. Die IG 4 bietet Unterstützung für Unternehmen, die im Rahmen der CSRD zur Erstellung von Klimatransitionsplänen verpflichtet sind. Die enthaltenen Regelungen sind sektorübergreifend formuliert. Der Fokus liegt dabei auf dem Bereich Klimaschutz, berücksichtigt werden jedoch auch Verknüpfungen zu anderen Bereichen, wie Biodiversität und soziale Gerechtigkeit. Dieses Dokument ist nicht bindend, sondern dient als ergänzende Anleitung zu den European Sustainability Reporting Standards (ESRS), insbesondere ESRS E1, das sich auf Klimaberichterstattung konzentriert. European Sustainability Reporting Standards: First Climate berät und unterstützt Ihr Unternehmen Die European Sustainability Reporting Standards stellen Unternehmen vor neue Herausforderungen im Rahmen der CSRD. Durch eine gründliche Planung und die rechtzeitige Vorbereitung der Berichte können Sie Ihr Unternehmen jedoch zukunftssicher und konform zur Direktive aufstellen. First Climate unterstützt Sie gern bei der Umsetzung der neuen Standards – etwa bei der doppelten Wesentlichkeitsanalyse oder der Entwicklung eines konkreten Aktionsplans. Kontaktieren Sie uns noch heute und fragen Sie unsere CSRD-Beratung an ! CSRD and ESRS: Background to the Resulting European Sustainability Reporting Standards The Corporate Sustainability Reporting Directive for the European Union is the successive regulation to the previously valid Non-Financial Reporting Directive (NFRD) and the German adaptation in the form of the “ CSR-Richtlinie-Umsetzungsgesetzes ” (March 2016). The CSRD aims to expand, improve and standardize of sustainability reporting in Europe. Scope of the Directive on European Sustainability Reporting The CSRD has significantly expanded the group of companies subject to reporting requirements compared to the previous regulations. Around 11,700 companies across Europe were subject to the reporting obligation under the former NFRD. The new CSRD, on the other hand, affects around 15,000 companies in Germany alone, while around 50,000 companies across the EU are included. Starting in FY 2024, the reporting obligation under the CSRD will gradually take effect for a growing number of companies. Details can be found here . New Features of the CSRD as compared to the Non-Financial Reporting Directive The Non-Financial Reporting Directive may be implemented by companies in different formats, whereas the CSRD has a uniform, digital, and electronically readable format in line with the EU reporting standards. This should make it easier to find and compare relevant information in future. Additionally, the CSRD requires companies to have their sustainability disclosures undergo an external audit. A limited assurance applies, which may be made more stringent in the future. CSRD Consultation with First Climate If you would like to learn more about the obligations and challenges related to sustainability reporting for companies headquartered in Europe, we would be happy to assist you further with your CSRD Reporting . What are the European Sustainability Reporting Standards? The European Sustainability Reporting Standards (ESRS) forms the foundation of sustainability reporting in accordance with the CSRD. The ESRS are clearly defined standards on sustainability information that are disclosed in the management report of companies. The ESRS comprise a total of 12 standards, 2 of which are overarching and 10 of which are topic-specific - from the areas of environment, social, and corporate governance. The standards are intended to standardize reporting on these topics and ensure that the long-term sustainability strategies of companies of a given size can be better assessed. Comprehensive „cross-cutting“ Standards ESRS 1 – General Requirements Unlike other European Sustainability Reporting Standards, ESRS 1 does not define any specific requirements for reporting. Instead, it contains general principles for the preparation of a CSRD-compliant sustainability report . The explanations focus on the principle of double materiality . ESRS 1 also defines all other reporting requirements and applicable interim regulations. The double materiality assessment is typically the first step in the process of implementing the European Sustainability Reporting Standards as part of the CSRD. ESRS 2 – General Disclosures ESRS 2 contains basic rules for the disclosure of company data and cross-cutting information on sustainability policy and strategy that must be complied with in all cases. This distinguishes ESRS 2 from the requirements of the topic-specific standards, which only apply if the topic has been identified as relevant in a specific case through the dual materiality assessment. ESRS 2 also requires disclosure of how impacts, risks, and opportunities related to sustainability aspects are identified within the company. ESRS 2 also requires disclosure of the policies and measures that will be applied and the targets and key performance indicators that will be used to monitor and manage the success of the measures. Climate Standards The purpose of the climate standards within the ESRS sub-regulations is to combat global climate change. However, the climate standards also define important rules for reporting on other climate and biodiversity conservation issues that are important for companies. ESRS E1 –Climate Change According to ESRS E1, companies have to report on their transition plans for their corporate contributions to climate action . This includes reviewing all business models with regard to the requirements and achievability of climate neutrality. The aim is to publish not only the company's potential contribution in the form of greenhouse gas emissions along its entire value chain, but also the risks the company itself faces as a result of climate change. ESRS E2 – Pollution According to ESRS E2, companies are obliged to report any breaches of threshold values for air, water, and soil pollution . If any environmental impact is below the limits, it is not necessary to mention it in the report. ESRS E3 – Water and Marine Resources ESRS E3 requires companies that have been identified as having a responsibility to report on their use of water and marine resources based on the results of the materiality assessment. The focus here is on the aspects of water consumption, water withdrawal, water discharge, extraction, and use of marine resources. ESRS E4 – Biodiversity and Ecosystems The ESRS E4 standard specifies how companies must report on their impact on biodiversity and ecosystems. The focus here is on the factors that have a direct influence on the loss of biodiversity and that have an impact on the status of species and ecosystems . Companies must also report on their impact on ecosystem services and the extent to which they are dependent on them. ESRS E5 – Use of Resources and Circular Economy According to ESRS E5, companies must provide certain information on their resource use and circular economy . The focus is primarily on the inflows and outflows of resources and the waste generated by companies because of them. As with most ESRS rules, the report should include information on the management of impacts, risks and opportunities associated with these factors and include the company's associated parameters and targets. Social Standards By including social criteria in the European Sustainability Reporting Standards of the CSRD, the EU emphasizes the importance of the respect of human rights . ESRS S1 – Own Workforce Since a company's employees are regarded as particularly important stakeholders for sustainability reporting under the CSRD, ESRS S1 is the most comprehensive part of the ESRS and has 13 disclosure requirements. The areas covered by the standards range from collective bargaining coverage, social dialog, diversity parameters and fair remuneration to incidents, grievances and serious violations related to human rights. SRS S2 – Workforce in the Value Chain In addition to fulfilling the disclosure requirements relating to the situation of a company's own employees, ESRS S2 also requires companies to publish comprehensive information on workers across their entire value chain . In principle, the same requirements apply as in connection with ESRS S1. Both social standards are therefore structured very similarly and only differ in their explanations through individual key terms. Given that companies are highly dependent on upstream segments of the value chain and their willingness to provide information in connection with ESRS S2, this poses a particular challenge for the sustainability reporting of many companies. ESRS S3 – Affected Communities ESRS S3 requires reporting on how the process for identifying relevant social groups affected by the impacts of the company's business activities is carried out. It must also describe how these groups are considered in the context of corporate decisions. ESRS S4 – Consumers and End-Users According to ESRS S4, companies must inform consumers and/or end users about certain aspects –such as compliance with human rights - as part of sustainability reporting if they are material. Standards in the Area of Corporate Governance – ESRS G1 By creating a sustainability reporting requirement, the European Union has developed a tool for steering companies towards climate-neutral and environmentally and socially responsible corporate governance . The ESRS G1 is therefore of particular importance. The mandatory disclosures in ESRS G1 include - assuming materiality - the role of the administrative, management and supervisory bodies, strategies relating to corporate governance and corporate culture as well as the management of supplier relationships. Furthermore, cases of bribery and corruption as well as measures to prevent and detect them must be reported. Political influence and lobbying activities as well as payment practices should also be covered in the report. ESRS – An Overview Comprehensive “cross-cutting“ Standards ESRS 1 – General Requirements ESRS 2 – General Disclosures Environment Social Corporate Governance ESRS E1 – Climate Change ESRS S1 – Own Workforce ESRS G1 – Corporate Code of Conduct ESRS E2 – Pollution ESRS S2 – Workers in the Supply Chain ESRS E3 – Water and Marine Resources ESRS S3 – Affected Communities ESRS E4 – Biodiversity and Ecosystems ESRS S4 – Consumers and End-Users ESRS E5 – Use of Resources and Circular Economy The EFRAG Implementation Guidance On May 31, 2024, the European Financial Reporting Advisory Group (EFRAG) published three Implementation Guidance documents for the implementation of the ESRS as section of the CSRD. These documents are intended to help companies comply with complex requirements. EFRAG IG 1 Materiality Assessment Implementation Guidance (MAIG) The implementation guidance defines the requirements for reporting on the materiality assessment. For greater clarity, it also includes FAQs on double materiality assessment . EFRAG IG 2 Value Chain Implementation Guidance (VCIG) The second implementation guidance for the ESRS describes the requirements for reporting on the value chain. EFRAG IG 2 also contains FAQs and a “value chain map”. EFRAG IG 3 Detailed ESRS Datapoints and Accompanying Explanatory Note EFRAG IG 3 provides a complete ESRS Set 1 list with the detailed requirements in each disclosure requirement and related application requirements as an Excel spreadsheet. The additional information provided in the spreadsheet allows entities to use it as a basis for data gap analysis or data collection under the ESRS. EFRAG IG 4: Implementation Guidance EFRAG issued a draft Implementation Guidance 4 in November 2014, which is expected to be published in mid-2025 following a public consultation period. IG 4 provides support to entities required to prepare climate change transition plans under the CSRD. The regulations will be formulated across all sectors. The focus is on climate change, but links to other areas such as biodiversity and social equity. This document is non-binding and serves as complementary guidance to the European Sustainability Reporting Standards (ESRS), in particular ESRS E1, which focuses on climate change reporting. European Sustainability Reporting Standards: First Climate supports your company with expert advice The European Sustainability Reporting Standards pose new challenges for companies in the context of CSRD. However, thorough planning and timely preparation of reports will enable your company to be future-proof and compliant. First Climate provides advice on the implementation of the new standards – for example, through a double materiality assessment or the development of a concrete action plan. Contact us today and find out more about our CSRD consultation services! Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Strategische Klima-Analysen für Ihre Firma | First Climate
Unsere Klima-Analysen helfen bei der strategischen Ausrichtung von Unternehmensprozessen: ✓Gap- ✓Chancen & Risiko- ✓Benchmarking- ✓Hotspot-Analysen Homepage >Klimastrategien Strategische Klima-Analysen Die Klimaerwärmung beeinflusst in vielfacher Weise die Geschäftstätigkeit von Unternehmen überall auf der Welt. Sie sehen sich dabei mit der Herausforderung konfrontiert, die vorhandenen Wertschöpfungsmodelle an sich verändernde Rahmenbedingungen anzupassen. Nutzen Sie unsere Analyseergebnisse als wichtige Entscheidungsgrundlage für die strategische Ausrichtung Ihrer Unternehmensprozesse sowie für Investitions- und Managemententscheidungen. Strategische Klima-Analysen- Die Leistungen von First Climate Gap-Analysen Das First Climate Consulting-Team unterstützt Sie mit professionellem Service bei der Erfassung des Klimaschutz Ist-Zustands in Ihrem Unternehmen und dem Abgleich mit dem durch Ihre Klimastrategie definierten Soll-Zustand. Die First Climate Gap-Analysen ermöglichen es Ihnen dadurch, ggf. vorhandenes Handlungspotenzial aufzudecken und bei Bedarf entsprechend umzusetzen. Erstellung von Chancen und Risikoprofilen First Climate unterstützt Sie mit fundierten Analysen dabei, die Auswirkungen des Klimawandels für Ihr Unternehmen zu erfassen. Bei unseren Analysen orientieren wir uns an den Empfehlungen der Task Force on Climate-Related Financial Disclosure (TCFD). Benchmarking-Untersuchungen First Climate führt für Sie Benchmarking-Analysen zum Vergleich Ihrer CO 2 -Performance mit anderen Unternehmen Ihrer Branche anhand relevanter KPIs durch. Hotspot-Analysen Auf Basis von sogenannten Scope 3-Screenings legen wir relevante Emissionsquellen in Ihrem Unternehmen und innerhalb Ihrer Lieferketten offen. Die Hotspot-Analyse liefert dadurch wichtige Ansatzpunkte für eine kosteneffiziente Erschließung von CO2 -Reduktionspotenzialen. Unser Experte zum Thema Sid Petersen Managing Director First Climate Consulting GmbH
- First Climate | Pflanzenkohleprogramm
Zukunftsweisendes Kohlenstoff-Senkenprojekt - CO2-Speicherung durch Pflanzenkohle - Klimaschutz direkt in Ihrer Lieferkette. Top of page Effektiver Klimaschutz mit Pflanzenkohle Mit dem First Climate Pflanzenkohleprogramm erwerben Sie verifizierte Carbon-Removal-Zertifikate aus einer der am weitesten entwickelten, voll skalierbaren, CO₂-Senkentechnologien--dauerhafte Kohlenstoff-Speicherung mit messbarem ökologischem Zusatznutzen. Was ist Pflanzenkohle? Pflanzenkohle ist ein kohlenstoffreiches Material aus Restbiomasse, das durch Pyrolyse hergestellt wird und Kohlenstoff in einem stabilen Produkt für Jahrhunderte bis Jahrtausende speichert. Verifizierte CO2-Zertifikate belegen die dauerhafte CO₂-Entnahme. Mit dem Erwerb dieser Zertifikate trägt Ihr Unternehmen zum Klimaschutz bei. Hochwertige Carbon Dioxide Removals (CDR) sind entscheidend für glaubwürdige Netto-Null-Ziele. Mit unserem Pflanzenkohleprogramm machen wir sie umsetzbar. Von Pflanzenkohle zu verifizierter Klimawirkung Robustes Projektsetup Produktion und Anwendung der Pflanzenkohle sind in ein Klimaschutzprojekt eingebettet. Verifizierte Senkenleistung Der dauerhaft gebundene Kohlenstoff wird nach internationalen Standards quantifiziert. Unternehmen unterstützen das Projekt durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten. Skalierbare Wirkung Erlöse aus Carbon-Removal-Zertifikaten ermöglichen die Ausweitung der Pflanzenkohleproduktion und fördern nachhaltige Landwirtschaft. Fragen Sie uns nach CO2-Zertifikate Das First Climate Pflanzenkohleprogramm First Climate ist ein Pionier der Pflanzenkohle-basierten Kohlenstoffspeicherung und betreibt eines der führenden Biochar-Programme in Europa und weltweit. Mit Wurzeln in der Schweiz und einem wachsenden Projektportfolio zeigt das Programm, wie Pflanzenkohle dauerhaft Kohlenstoff bindet und gleichzeitig messbaren Nutzen für Landwirtschaft, Industrie und lokale Gemeinschaften schafft. Beispiele aus unserem Pflanzenkohleprogramm CARBONITY Wegweisendes Pflanzenkohle-Projekt mit SUEZ in Kanada INKoh Hochwertige Pflanzenkohle aus Graubünden, Schweiz APD Pflanzenkohle-Pionier aus Flaach, Schweiz Odisha Kleinbäuerliche Pflanzenkohle-Produktion in Odisha, Indien Pflanzenkohleprogramm unterstützen Fragen zu Pflanzenkohle? Wir beraten Sie gern. Kontakt Ihr Weg zur CO₂-Entnahme mit Pflanzenkohle Steigen Sie jetzt ein in den Klimaschutz mit Pflanzenkohle – unser First Climate Experten-Team begleitet Sie Schritt für Schritt dabei, Ambitionen in effektiven Klimaschutz umzusetzen. 01 Klimaziele definieren Bestimmen Sie, ob Sie Restemissionen adressieren, erste Schritte im Bereich Carbon Removals machen oder sich langfristige Lieferverträge sichern möchten 02 Geeigneten Projekttyp wählen Von industrieller Pflanzenkohleherstellung bis hin zu handwerklich geprägten Projekten überall auf der Welt – die Optionen sind vielfältig. 03 Umfang Ihres Engagements festlegen Vom ersten Pilotprojekt über den Erwerb von Carbon Removal-Zertifikaten bis hin zu mehrjährigen Offtake-Vereinbarungen – gemeinsam finden wir die Lösung, die optimal zu Ihrer Klimastrategie passt. 04 Integration in Ihre Nachhaltigkeitsstrategie Wir unterstützen Sie bei Reporting (GHG Protocol, SBTi, ESG-Frameworks) sowie Kommunikation und Stakeholder-Engagement. Steigen Sie jetzt ein Klare Vorteile von CO2-Zertifikaten aus Pflanzenkohle-Projekten First Climate verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung, Finanzierung und Zertifizierung hochwertiger Projekte zur CO₂-Entnahme. Unser Pflanzenkohleprogramm verbindet technisches Know-how, strenge Zertifizierungsstandards und langjährige Partnerschaften mit Projektentwicklern in Europa und weltweit. Verifizierte, langfristige Kohlenstoffsenken Flexible Projektformate und Einkaufsmodelle Transparenten Methoden und unabhängige Prüfungen Fachliche Unterstützung bei der Integration in Lieferketten, Net Zero Roadmaps, ESG Strategien und Reporting Standards " Viele Klimaschutzmaßnahmen zielen darauf ab, Emissionen zu vermeiden oder zu reduzieren. Die Pflanzenkohle-Technologie geht einen Schritt weiter und entfernt aktiv CO2 aus der Atmosphäre – und das dauerhaft. " Nino Berta Senior Project Manager Technical Removal Solutions Entdecken Sie Erfolgsgeschichten mit Pflanzenkohle SUEZ und First Climate schließen Forward-Vertrag mit Microsoft über Lieferung von CO2-Senkenzertifikaten aus Carbonity-Projekt 22. Mai 2024 Unterstützung für eine zukunftsweisende Klimaschutz-Technologie 7. Nov. 2023 Schweizer CO2-Senkenprojekt erhält „A“-Rating 22. Sept. 2023 Anwendung und Vorteile von Pflanzenkohle Pflanzenkohle-Projekte bieten vielfältigen ökologischen und landwirtschaftlichen Zusatznutzen über die Kohlenstoffspeicherung hinaus – insbesondere im Bereich der Landwirtschaft und der Tierhaltung. Landwirtschaft Steigerung der Bodenfruchtbarkeit, verbesserte Wasser- und Nährstoffaufnahme-Kapazität, mehr Humus-Bildung und höhere Ernteerträge Erhöhte Düngerwirksamkeit und Reduzierung von Treibhausgasemissionen Verbesserung der Tiergesundheit und des Stallklimas sowie Verringerung von Methanemissionen Baubranche und Baustoffindustrie Dauerhafte Kohlenstoffspeicherung in langlebigen Baumaterialien Verbesserte Materialeigenschaften , z. B. bessere Wärmedämmung und Feuchtigkeitsregulierung Unterstützung nachhaltiger und zirkulärer Bauweisen Reduktion des unternehmerischen CO₂‑Fußabdrucks, ohne Kompromisse bei Leistung oder Haltbarkeit Gebäude und Infrastruktur tragen aktiv zur CO2-Entnahme bei Starten Sie noch heute Ihre Carbon Removal-Reise mit First Climate Pflanzenkohle bietet bereits heute einen bewährten Weg zur dauerhaften CO₂-Entnahme. Arbeiten Sie mit First Climate zusammen, um hochwertige Pflanzenkohle‑Lösungen in Ihre Klimastrategie zu integrieren – gestützt auf Erfahrung, Integrität und messbaren Klimanutzen. Nino Berta Senior Project Manager Technical Removal Solutions Kontakt Unsere Pflanzenkohle-Partner Mehr erfahren Mehr erfahren Mehr erfahren FAQs zur Pflanzenkohle Was ist Pflanzenkohle? Pflanzenkohle ist ein kohlenstoffreiches, holzkohleähnliches Material, das aus Restbiomasse durch Pyrolyse hergestellt wird, einem thermochemischen Prozess, der energieautark unter Ausschluss von Sauerstoff abläuft. Dabei wird der Kohlenstoff aus dem Ausgangsmaterial in einem stabilen Produkt über einen Zeitraum von Jahrhunderten bis Jahrtausende langfristig gespeichert: Pflanzenkohle. Das Produkt – die Pflanzenkohle – kann vielfältig eingesetzt werden, etwa in der Landwirtschaft. Eingebracht in den Boden, verbessert Pflanzenkohle die Wasser- und Nährstoffaufnahme-Kapazität, was die Bodenfruchtbarkeit steigert. Diese Eigenschaften machen Pflanzenkohle zu einer attraktiven Lösung nicht nur für die Kohlenstoffbindung, sondern auch für die Förderung einer nachhaltigen Landwirtschaft. Neben der Anwendung im Boden hat Pflanzenkohle auch in anderen Bereichen ein erhebliches Potenzial. Sie kann beispielsweise als Futterzusatz in der Tierhaltung oder in der Bauindustrie als Zusatzstoff für Baumaterialien dienen. Kurz gesagt: Pflanzenkohle kombiniert langfristige Kohlenstoffspeicherung mit echten Vorteilen für die Umwelt. Wie entfaltet die Investition in Pflanzenkohle messbaren Klimanutzen? Pflanzenkohle wird zu einer effektiven CO2-Senke, wenn Produktion und Anwendung in ein robustes, verifiziertes Klimaschutzprojekt eingebettet ist. Im First Climate Pflanzenkohleprogramm wird der in der Pflanzenkohle gebundene Kohlenstoffgehalt nach international anerkannten Standards quantifiziert, überwacht und unabhängig verifiziert. Nur der Anteil des Kohlenstoffs, der nachweislich über lange Zeiträume in der Pflanzenkohle stabil gebunden bleibt, wird als Senkenleistung angerechnet. Die Einnahmen aus dem Verkauf von Carbon Removal-Zertifikaten ermöglichen es Pflanzenkohleproduzenten sowie Landwirtinnen und Landwirten, die Produktion zu skalieren, bewährte Verfahren anzuwenden und die Verwendung von Pflanzenkohle auszuweiten – so wird sichergestellt, dass der Klimanutzen mit einer nachhaltigen Landwirtschaft einhergeht. Wie wird Pflanzenkohle aus Restbiomasse zu einer effektiven CO₂-Senke? Restbiomasse wird umgewandelt In Bäumen oder Pflanzen enthaltener organischer Kohlenstoff wird vor der Zersetzung oder Verbrennung bewahrt, wodurch Emissionen in die Atmosphäre freigesetzt würden. Anwendung einer bewährten Technologie Ein energieautarker Pyrolyse-Prozess wandelt den Kohlenstoff in der Biomasse in ein stabiles Produkt um – Pflanzenkohle. Eine dauerhafte CO2-Senke Eingebracht in den Boden oder in langlebige Materialien, bleibt der Kohlenstoff über Jahrhunderte hinweg gespeichert. Zusatznutzen über die Kohlenstoffspeicherung hinaus Pflanzenkohle verbessert die Bodenfruchtbarkeit und verleiht einer Vielzahl von Produkten hochwertige Eigenschaften. Welche Arten von Pflanzenkohle-Projekten gibt es? Pflanzenkohleprojekte können industrielle oder handwerklich geprägte Produktionsansätze verfolgen, die sich in puncto Methodik, Größe und Klimawirkung unterscheiden. Pflanzenkohle-Projekte im industriellen Maßstab betreiben meist zentralisierte Pyrolyse-Großanlagen mit standardisierten Verfahren, verlässlicher Rohstoffversorgung und hohen Produktionsmengen. Sie eignen sich besonders für Käuferinnen und Käufer, die Wert auf Skalierbarkeit, planbare Volumina und langfristige Abnahmeverträge für CO₂ Zertifikate legen. Handwerkliche, kleinbäuerliche Pflanzenkohleprojekte dagegen sind häufig dezentral organisiert gemeinschaftsgetragen. Sie sind kleiner angelegt und greifen auf lokal vorhandene Biomasse zu. Solche Projekte schaffen einen starken sozialen Zusatznutzen in ländlichen Regionen, insbesondere im Globalen Süden. First Climate arbeitet weltweit sowohl mit kleinbäuerlichen Projekten als auch mit Projekten im industriellen Maßstab zusammen. So können Käuferinnen und Käufer genau die Lösungen wählen, die am besten zu ihrer Klimastrategie, ihrem Risikoprofil und ihren gewünschten Wirkungszielen passen. Warum in das Pflanzenkohleprogramm von First Climate investieren? First Climate verfügt über umfassende Erfahrung in der Entwicklung, Finanzierung und Zertifizierung hochwertiger Projekte zur CO₂‑Entnahme. Unser Pflanzenkohleprogramm verbindet technisches Know-how, strenge Zertifizierungsstandards und langjährige Partnerschaften mit Projektentwicklern in Europa und weltweit. Führende Unternehmen – darunter Microsoft und die Schweizerische Post – setzen die Pflanzenkohle-Lösungen von First Climate bereits als festen Bestandteil ihrer Klimastrategie ein. Bereits 2018 entwickelte First Climate das weltweit erste Zertifizierungsprogramm für Pflanzenkohleprojekte – bis heute ein wichtiger Meilenstein für die Anwendung des Verfahrens. Seitdem haben wir unser Programm kontinuierlich weiterentwickelt und zertifizieren lassen – und damit Maßstäbe für glaubwürdige und hochwertige Carbon Removals gesetzt. Ursprünglich nach dem Standard ISO 14-064‑2 akkrediiert, umfasst unser Pflanzenkohleprogramm heute Projekte, deren zertifizierte CO2-Zertifikate zusätzlich von führenden internationalen Standards wie Puro.Earth, Biochar & Artisan C‑Sink, dem Verified Carbon Standard (VCS) und Isometrics ausgestellt werden. Die messbare CO2-Senkenwirkung der First Climate Pflanzenkohle-Projekte wird periodisch durch unabhängige Prüfstellen verifiziert. Wo entwickelt und betreibt First Climate Biochar-Projekte? First Climate betreibt eines der führenden Programme für Kohlenstoffspeicherung durch Pflanzenkohle in Europa. Mit starken Wurzeln in der Schweiz und einem stetig wachsenden Portfolio hochwertiger Projekte in der Region zeigt das Programm, wie effektiv Pflanzenkohle dauerhaft Kohlenstoff binden kann – und gleichzeitig messbaren Nutzen für Landwirtschaft, Industrie und lokale Gemeinschaften schafft. Auch über Europa hinaus unterstützt First Climate Pflanzenkohleprojekte weltweit. Dazu gehören groß angelegte Projekte im industriellen Maßstab wie Carbonity in Kanada – eine der größten Pflanzenkohle‑Produktionsstätten in Nordamerika, ebenso wie gemeinschaftsbasierte, handwerklich geprägte Projekte in Ländern wie Indien, Simbabwe und Kolumbien. Gemeinsam stehen diese Projekte für einen globalen Ansatz der CO₂‑Entnahme durch Pflanzenkohle – mit unterschiedlichen Technologien, Größenordnungen und regionalen Rahmenbedingungen.
- Carbon Capture and Storage (CCS)
Erfahren Sie alles rund um das Thema Carbon Capture and Storage im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Rechtslage ✓Risiken > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Carbon Capture and Storage (CCS) Carbon Capture and Storage (CCS) technology describes the capture and storage of carbon or carbon dioxide underground. The aim of this measure is to reduce carbon emissions in the atmosphere and thus contribute to protecting the climate. CCS is one of many ways to reduce greenhouse gas emissions. However, it is not suitable as a substitute for the other measures, because only limited technical sinks for permanent carbon storage are available globally, the technology has associated environmental risks, and the process is energy-intensive. Carbon Capture and Storage Die Technologie Carbon Capture and Storage (CCS) beschreibt die Abscheidung und Speicherung von Kohlenstoff bzw. Kohlendioxid im Untergrund. Ziel dieser Maßnahme ist es, die CO2-Emissionen in der Atmosphäre zur verringern und damit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. CCS ist eine von vielen Maßnahmen, Treibhausgasemissionen zu senken. Sie ist jedoch nicht als Ersatz der anderen Maßnahmen geeignet, da global nur begrenzt technische Senken zur dauerhaften CO2-Speicherung zur Verfügung stehen, die Technologie mit Umweltrisiken verbunden und außerdem sehr energieintensiv ist. In welchen Bereichen kann das CCS-Verfahren angewendet werden? Industriezweige, die große Mengen an Kohlendioxid ausstoßen, könnten die größten Nutznießer der Carbon-Capture-and-Storage-Technologie sein. Dazu gehören beispielsweise fossile Energieversorgungsanlagen wie Öl- und Gasraffinerien, Industrieanlagen aus der Eisen- und Stahlproduktion sowie Energieerzeuger, die Biomasse einsetzen. Wie wird das CO2 abgeschieden? Es gibt zwei Möglichkeiten, um Kohlendioxid abzuscheiden : in Form einer nachgeschalteten Gaswäsche direkt beim Industrieprozess oder später aus der Luft. Die erste Option ist die einfachste, denn sie erfolgt nach der Entschwefelung der Abgase als letzter Schritt noch im Unternehmen. Etablierte Verfahren sind die Carbonat-Wäsche und die Amin-Wäsche . Beide sind jedoch mit einem vergleichsweise hohen Energieaufwand verbunden. Die Alternative zur nachgeschalteten Gaswäsche nennt sich Direct Air Capture (DAC) und wird derzeit noch in Forschungsprojekten geprüft. Auch sie verbraucht hohe Energiemengen. Um in Zukunft nachhaltig damit zu arbeiten, ist die Technologie auf Energie und Wasserstoff aus regenerativen Quellen angewiesen. Wo kann CO2 gespeichert werden? Modellrechnungen aus der Wissenschaft zeigen, dass zwischen 65 und 80 % des ausgestoßenen Kohlendioxids aus der Atmosphäre ferngehalten werden kann, wenn es unterirdisch gespeichert wird. Infrage kommen dafür sogenannte Senken wie ausgebeutete Gas- und Erdöllagerstätten, bestimmte Bereiche im Meeresgrund und saline Aquiferen (salzwasserführende Grundwasserleiter). Welche Risiken birgt die CCS-Technologie? Das Carbon-Capture-and-Storage-Verfahren bringt einige Herausforderungen mit sich. Dazu zählen: Abscheidung, Transport und Speicherung fordern einen enormen zusätzlichen Energieaufwand CO2 muss dauerhaft in den Speichern verbleiben, um einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten Auch während der Speicherung sind vielfältige Risiken nicht auszuschließen, vor allem wenn bei Unfällen Kohlendioxid entweicht oder das Treibhausgas allmählich aus dem Speicherkomplex freigesetzt wird. Schadstoffe können in den Untergrund gelangen. Salzige Grundwässer könnten aus tieferen Aquiferen verdrängt werden. Durch verdrängte saline Grundwässer könnte es zu Versalzungen von Grundwasser, Oberflächengewässern und Böden kommen. Oberirdische Anlagen für den Transport und die Speicherung von CO2 bergen auch Risiken für Flora, Fauna, Landschaft und Biodiversität . Zudem wird in Zukunft eine unterirdische Raumordnung erforderlich sein, um Nutzungskonflikte mit Geothermie und Speicherung von Erdgas bzw. regenerativ erzeugtem Methan zu vermeiden. Eine der wichtigsten Voraussetzungen für den Einsatz von CCS ist jedoch ein effektives Monitoring , das mögliche Risiken frühzeitig erkennt und ein Gegensteuern ermöglicht. CCS in Deutschland: Wie ist die Rechtslage? Carbon Capture and Storage ist auch in Deutschland möglich. Eine der Grundvoraussetzungen ist jedoch, dass das CO2 vollständig und dauerhaft im Untergrund verbleiben muss. Das deutsche Recht regelt alle Glieder der CCS-Kette: Das Bundesimmissionsschutzgesetz beschäftigt sich mit der Abscheidung des Kohlendioxids, während das Kohlendioxid-Speicherungsgesetz (KSpG) die Richtlinien der EU zum Transport und der Speicherung von CO2 umsetzt. So können einheitliche Mindestanforderungen an die CCS-Technologie gewährleistet werden. In which sectors can CCS be applied? Industries that emit large amounts of carbon dioxide could be the biggest beneficiaries of carbon capture and storage technology. These include, for example, fossil fuel power plants such as oil and gas refineries , industrial plants involved in iron and steel production , and power producers that use biomass . How is carbon captured? There are two ways of capturing carbon dioxide : either with downstream gas scrubbing directly in the industrial process or from the air. The first option is the simplest, because it takes place after the desulfurization of the exhaust gases as the last step still in the company. Established processes are carbonate scrubbing and amine scrubbing . However, both involve a comparatively high energy input. The alternative to gas scrubbing is called Direct Air Capture (DAC) and is currently still being tested in research projects. It, too, consumes high amounts of energy. For future sustainable use, the technology relies on energy and hydrogen from renewable sources. Where can carbon be stored? Scientists’ model calculations show that if stored underground, between 65 and 80 % of the carbon dioxide emitted can be kept out of the atmosphere. Potential storage sites include depleted gas and oil reservoirs, certain areas of the ocean floor, and saline aquifers. Does CCS Technology pose any risks? The carbon capture and storage process poses some challenges. These include: Capture, transport and storage require enormous additional energy inputs Carbon must remain in storage permanently to effectively protect the climate Even during storage, a variety of risks cannot be ruled out, especially if carbon dioxide escapes in the event of accidents or if the greenhouse gas is gradually released from the storage complex. Pollutants could seep into the subsurface. Saline groundwaters could be displaced from deeper aquifers. Displaced saline groundwaters could cause salinization of groundwater, surface waters, and soils. Above-ground facilities for carbon transport and storage also pose risks to flora, fauna, landscape, and biodiversity . In addition, underground land use planning will be required in the future to avoid conflicts of use with geothermal energy and storage of natural gas or renewably produced methane. One of the most important prerequisites for the use of CCS, however, is effective monitorin g that identifies possible risks at an early stage and enables countermeasures to be taken. CCS in Germany: What is the legal situation? Carbon capture and storage is also possible in Germany. However, one of the basic requirements is that the carbon must remain completely and permanently underground. German law regulates all links along the CCS chain : the Federal Emission Control Act deals with the capture of carbon dioxide, while the Carbon Dioxide Storage Act (KSpG) implements EU directives on the transport and storage of carbon. In this way, uniform minimum requirements for CCS technology can be ensured. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- CO2-Budget
Erfahren Sie alles rund um das Thema CO2-Budget im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Emissionen ✓Globales vs. nationales CO2-Budget > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht CO2-Budget The carbon budget describes the maximum total amount of carbon dioxide (CO2) that may be emitted over a given period of time to ensure that global warming does not exceed the 1.5-degree limit. The term is primarily to be understood in the context of global climate protection measures in order to quantify their effect. Research considers the beginning of industrialization as an important reference point for the global carbon budget. Carbon Budget Das CO2-Budget beschreibt die maximale Gesamtmenge an Kohlenstoffdioxid (CO2), die über einen bestimmten Zeitraum emittiert werden darf, damit die globale Erwärmung die 1,5-Grad-Grenze nicht überschreitet. Der Begriff ist vor allem im Kontext globaler Klimaschutzmaßnahmen zu verstehen, um deren Wirkung quantitativ zu bestimmen. In der Forschung wird aktuell der Beginn der Industrialisierung als wichtiger Referenzzeitpunkt für das globale CO2-Budget betrachtet. Welche Emissionen zahlen auf das CO2-Budget ein? Im Fokus des CO2-Budgets stehen zunächst die vom Menschen verursachten Emissionen. Da natürliche CO2-Emissionen in der Regel innerhalb eines geschlossenen Kreislaufs auftreten, verursachen sie im Jahresmittel keine Veränderung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Neben Kohlenstoffdioxid – dem wichtigsten menschlich verursachten Treibhausgas – muss auch der Einfluss anderer klimawirksamer Gase wie Methan beim CO2-Budget berücksichtigt werden. Dies ist ein Weg, um zuverlässige Aussagen über mögliche Klimaveränderungen in der Zukunft zu treffen. Globales vs. nationales CO2-Budget Da sich die Atmosphäre ständig durchmischt, konzentriert sich die Wissenschaft auf das sogenannte globale Emissionsbudget. Dadurch ist es möglich, einen Überblick über die maximal zulässigen Emissionen weltweit zu erhalten, um die Klimarisiken auf ein Minimum zu reduzieren. Außerdem lässt sich aus diesem Budget ableiten, wie umfangreich die Maßnahmen sein müssen, damit die Klimaschutzziele aus dem Pariser Abkommen erreicht werden können. Das globale CO2-Budget kann auch in nationale Budgets aufgeteilt werden. Es gibt hierfür Methoden, die auf verschiedenen nationalen Faktoren, wie der Industrialisierung und Wohlstand, basieren. In Deutschland gibt beispielsweise der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) ein Gutachten dazu ab, welcher Wert aus wissenschaftlichen und ethischen Gründen gerechtfertigt ist. Daraus wiederum werden die Maßnahmen der nationalen Klimapolitik abgeleitet. Which emissions are in the carbon budget? The carbon budget initially focuses on man-made emissions. Since natural CO2 emissions generally take place within a closed cycle, they do not cause any change in the CO2 concentration in the atmosphere on an annual average. In addition to carbon dioxide - the most important human-caused greenhouse gas - the influence of other climate-impacting gases such as methane must also be taken into account in the carbon budget. This is one way to make reliable statements about possible climate changes in the future. Global vs. national carbon budget Since the atmosphere is constantly mixing, scientists focus on what is known as the global carbon budget. This makes it possible to obtain an overview of the maximum permissible emissions worldwide in order to reduce climate risks to a minimum. In addition, this budget can be used to derive how much action needs to be taken to achieve the climate goals of the Paris Climate Agreement. The global carbon budget can also be divided into national budgets. There are methods to caclulate this based on various country factors such as industrialization, and wealth. In Germany, for example, the German Advisory Council on the Environment (SRU) provides their own assessment on what value is justified on scientific and ethical grounds. National climate policy is often based off of the national carbon budget. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Clean Development Mechanism (CDM)
Erfahren Sie alles rund um das Thema Clean Development Mechanism (CDM) im Klimaschutz Lexicon von First Climate ✓Definition ✓Voraussetzungen ✓Vorteile > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Clean Development Mechanism (CDM) The Clean Development Mechanism (CDM), is defined in Article 12 of the 1997 Kyoto Protocol on Climate Change and is considered the first global environmental investment and credit program of its kind, providing a standardized tool for reducing greenhouse gas emissions. The mechanism, which is recognized under the UN Framework Convention on Climate Change, enables climate protection projects to be carried out under defined conditions in newly industrializing and developing countries. Clean Development Mechanism Der Clean Development Mechanism (CDM), auch Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung genannt, ist im Artikel 12 des Kyoto-Protokolls zum Schutz des Klimas aus dem Jahr 1997 definiert und gilt als erstes globales Umweltinvestitions- und Kreditprogramm seiner Art, das ein standardisiertes Instrument zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bereitstellt. Der von der UN-Klimarahmenkonvention anerkannte Mechanismus ermöglicht es, Klimaschutzprojekte unter definierten Bedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern durchzuführen. Wie funktioniert der Clean Development Mechanism? Im Rahmen des Clean Development Mechanism lassen sich in Schwellen- und Entwicklungsländern verschiedene Projekte zum Klimaschutz umsetzen . Das kann beispielsweise eine ländliche Elektrifizierung mit Sonnenkollektoren sein oder eine Installation energieeffizienter Kochöfen. Mithilfe von diesen Klimaschutzprojekten können die jeweiligen Projektinitiatoren, wie Länder und Unternehmen, verkaufsfähige zertifizierte Emissionsgutschriften ( CERs ) verdienen. Dabei entspricht 1 CER jeweils 1 Tonne vermiedenen oder entfernten CO2-Äquivalenten. Ein Land kann sich diese Gutschriften zur Erfüllung seiner Klimaziele anrechnen, auch wenn die CO2-Einsparungen in einem anderen Land erfolgen. Welche Vorteile bietet der Clean Development Mechanism? Der CDM ist so konzipiert, dass alle beteiligten Parteien einen Nutzen aus den Klimaschutzprojekten ziehen können. Unter anderem bietet er folgende Vorteile: Stimuliert die nachhaltige Entwicklung und Emissionsminderung Fördert den Technologietransfer in Entwicklungsländer Gewährt Industrieländern eine gewisse Flexibilität bei der Erfüllung ihrer Emissionsminderungs-/Begrenzungsziele Als Fortsetzung vom Kyoto-Protokoll bietet das Klimaabkommen von Paris unter Artikel 6 ähnliche Möglichkeiten der Emissionsminderung auf internationaler Ebene. Damit sollen die bisherigen Bemühungen unter angepassten Rahmenbedingungen fortgesetzt werden. Welche Voraussetzungen gelten für ein CDM-Projekt? Wichtig ist, dass CDM-Projekte immer an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sind. Projekte müssen standardisierte Baselines verwenden, um sicherzustellen, dass das Projekt auch tatsächlich zum Klimaschutz beiträgt. Außerdem können Projekte im Sinne des CDM laut Kyoto-Protokoll nur in Ländern umgesetzt werden, die nicht als Industriestaaten genannt sind – die Rede ist von „weniger entwickelten Ländern“. Folgende Kriterien gelten für Länder, welche Emissionsminderungsprojekte über den Kauf von CERs aus CDM-Projekten unterstützen: Das Land muss das Kyoto-Protokoll ratifiziert haben. Eine Berechnung der Ausstattung mit zugeteilten Emissionsrechten (Assigned-Amount-Units) muss vorgelegt werden. Ein nationales System zur Abschätzung der eigenen Treibhausgasemissionen bzw. zur möglichen Speicherung von CO2 in Senken muss etabliert sein. Es muss ein nationales Treibhausgasregister geführt werden. Das Treibhausgasinventar muss jedes Jahr rechtzeitig eingereicht werden. Zur Ausstattung mit zugeteilten Emissionsrechten müssen zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Das Land, in dem das Projekt umgesetzt werden soll, muss ein "weniger entwickeltes Land" sein und das erste Kriterium erfüllen. How does the Clean Development Mechanism work? Under the Clean Development Mechanism, various climate protection projects can be implemented in emerging and developing countries. These can include, for example, rural electrification with solar panels or the installation of energy-efficient cooking stoves. With the help of these climate protection projects, the respective project initiators, such as countries and companies, can earn saleable certified emission reduction credits (CERs) . In each case, 1 CER corresponds to 1 metric ton of avoided or removed CO2 equivalents . A country can count these credits toward meeting its climate targets, even if the carbon savings occur in another country. Welche Vorteile bietet der Clean Development Mechanism? The CDM is designed so that all parties involved can benefit from climate protection projects. It also has the following benefits: stimulates sustainable development and emissions reduction promotes technology transfer in developing countries Grants industrialized countries some flexibility in meeting their emission reduction/mitigation targets As a continuation of the Kyoto Protocol, the Paris Climate Agreement under Article 6 offers similar possibilities for reducing emissions at the international level. This is intended to continue the previous efforts under adapted framework conditions. What are the requirements for a CDM Project? It is important to note that CDM projects are always subject to certain conditions. Projects must use standardized baselines to ensure that the project actually contributes to climate protection. Furthermore, according to the Kyoto Protocol, projects under the CDM can only be implemented in countries that are not listed as industrialized countries but as "least developed countries". The following criteria apply to countries that want financial support with CERs from CDM projects: The country must have ratified the Kyoto Protocol. A calculation of the allocation of emission rights (Assigned-Amount-Units) must be submitted. A national system for estimating the country's own greenhouse gas emissions or for the possible storage of carbon in sinks must be established. A national greenhouse gas registry must be maintained. The greenhouse gas inventory must be submitted on time each year. Additional information must be made available for the provision of allocated emission rights. The project's host country must be a "least developed country" and meet the first criterion. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- CO2-Bepreisung
Die CO2-Bepreisung ist eine Methode, um Unternehmen einen Anreiz zu geben, ihre Kohlendioxidemissionen zu verringern. Derzeit ist es für Unternehmen oft günstiger, Energiequellen sowie Produktions- und Transportmethoden zu nutzen, die hohe Emissionen verursachen. Die CO2-Bepreisung soll diesem Phänomen entgegenwirken, indem sie einen Preis für diese Emissionen festlegt. Homepage > Zurück zur Übersicht CO2-Bepreisung Carbon pricing is one method designed to give companies an incentive to reduce their carbon emissions. Currently it is often cheaper for companies to use energy sources, and production and transportation methods that cause a high amount of emissions. Carbon pricing seeks to counter this phenomenon, by putting a price on these emissions. Carbon Pricing Die CO2-Bepreisung ist eine Methode, um Unternehmen einen Anreiz zu geben, ihre Kohlendioxidemissionen zu verringern. Derzeit ist es für Unternehmen oft günstiger, Energiequellen sowie Produktions- und Transportmethoden zu nutzen, die hohe Emissionen verursachen. Die CO2-Bepreisung soll diesem Phänomen entgegenwirken, indem sie einen Preis für diese Emissionen festlegt. Welche Arten der CO2-Bepreisung gibt es? Das Ziel der CO2-Bepreisung ist es, klimafreundliche Anreize zu schaffen und damit langfristig den menschengemachten Kohlendioxidausstoß zu reduzieren. Um das möglich zu machen, ist die konsequente Erfassung aller Emissionen die wichtigste Basis. Darauf aufbauend werden vor allem zwei Varianten der CO2-Bepreisung genutzt: die CO2-Steuer und der Emissionshandel. Beide Möglichkeiten der CO2-Bepreisung lassen sich auch auf andere klimaschädliche Gase übertragen. Mithilfe des CO2-Äquivalents können beispielsweise auch Methan oder Fluorkohlenwasserstoffe in der CO2-Steuer oder dem Emissionshandel berücksichtigt werden. CO2-Steuer Sogenannte CO2-Steuern werden verwendet, um eine Versteuerung von Produkten festzulegen, bei deren Herstellung oder Nutzung CO2-Emissionen entstanden sind. Die Steuereinnahmen, die der Staat dadurch generiert, können entweder für allgemeine Zwecke oder zweckgebunden genutzt werden. Zu Letzteren zählen zum Beispiel konkrete Klimaschutzmaßnahmen, Förderungen für die Energieforschung oder die energetische Sanierung von Gebäuden. Emissionshandelssystem Emissionshandelssysteme hingegen dienen dazu, die maximal vertretbaren CO2-Emissionen festzulegen und diese durch einen Marktmechanismus zu begrenzen. Somit werden die Emissionsrechte handelbar und es entsteht ein Marktpreis, der die Knappheit der Emissionsrechte widerspiegelt. Bei einem "Cap-and-Trade"-Emissionshandelssystem wird jedem Unternehmen (in der Regel sind solche Systeme nur für große Unternehmen oder Unternehmen in Branchen mit hohen Emissionen obligatorisch) eine bestimmte Menge an Emissionen als "Allowance" zugeteilt. Liegen die Emissionen eines Unternehmens unter der zugeteilten Menge, kann es seinen Überschuss verkaufen. Übersteigen die Emissionen jedoch die erlaubte Menge, müssen die Unternehmen Gutschriften kaufen. Diese Gutschriften können gegen den Überschuss eines anderen ETS-Unternehmens eingetauscht werden. Das Emissionshandelssystem erhöht indirekt die Preise für umweltschädliche Waren und Dienstleistungen und bietet einen Anreiz zur Verringerung der Kohlenstoffemissionen. Anfang 2023 erreichten die Kohlenstoffpreise in der EU ein Rekordhoch von über 100 Euro pro Tonne Kohlenstoff - ein Meilenstein für die Wirksamkeit des Systems zur Reduktion von Emissionen. What are the options for carbon pricing? The goal of carbon pricing is to create climate-friendly incentives and thus reduce man-made carbon dioxide emissions in the long term. To make this possible, the consistent recording of all emissions is the most important basis. Based on this, two main variants of carbon pricing are used: the carbon tax and emissions trading. Both options for carbon pricing can also be applied to other climate-damaging gases. With the help of the CO2 equivalent, methane or hydrofluorocarbons, for example, can also be taken into account in the carbon tax or emissions trading. Carbon tax A carbon tax is a levy on products that cause CO2 emissions through their production or use. The tax revenue generated by the state as a result can either be used for general purposes or earmarked for specific purposes. The latter could include specific climate measures, subsidies for energy research or the energy-efficient refurbishment of buildings. Emissions trading system Emissions trading systems (ETS) on the other hand, specify the maximum justifiable CO2 emissions as “allowances”. In a “cap-and trade” emissions trading system, each company (typically such systems are only mandatory for companies that are large or in a heavy emission industry) is given a certain amount of emissions as an “allowance”. If a company’s emissions are lower than the allowance, it can sell its surplus. Once emissions go over that allowance however, companies are then required to purchase credits. These credits can be traded for another ETS company’s surplus. The emissions trading system indirectly raises the prices of goods and services that are harmful to the environment and provides an incentive to reduce carbon emissions. In early 2023, carbon prices in the EU hit a record high above 100 euros per carbon ton, a landmark moment in the effectiveness of the system to reduce emissions. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- CORSIA CO2-Zertifikate | First Climate
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- CDP
CDP, früher als Carbon Disclosure Project bekannt, wurde im Jahr 2000 von Akademikerinnen und Akademikern gegründet, die in den Bereichen Wirtschaft und Nachhaltigkeit tätig waren. Das Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, weltweit den Einfluss von großen Unternehmen, Regionen und Städten auf die Umwelt transparent offenzulegen. Homepage > Zurück zur Übersicht CDP CDP, formerly known as the Carbon Disclosure Project, was founded in 2000 by academics working in the fields of business and sustainability. The non-profit organization's goal is to transparently disclose the impact of major corporations, regions and cities on the environment worldwide. CDP CDP, früher als Carbon Disclosure Project bekannt, wurde im Jahr 2000 von Akademikerinnen und Akademikern gegründet, die in den Bereichen Wirtschaft und Nachhaltigkeit tätig waren. Das Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, weltweit den Einfluss von großen Unternehmen, Regionen und Städten auf die Umwelt transparent offenzulegen. CDP geht über die Berichterstattung über Kohlenstoffemissionen hinaus und bildet sämtliche positive und negative Einflüsse auf die Umwelt ab. Das inkludiert beispielsweise die Nutzung von erneuerbaren Energien, um auch eine mögliche Vorbildwirkung zu würdigen. Wie funktioniert CDP? Der Berichterstattungsprozess von CDP besteht aus drei wesentlichen Schritten , die sich auf alle Teilnehmenden übertragen lassen: Im Rahmen von CDP werden Unternehmen, Städte und Länder gebeten, valide Daten über ihren jeweiligen Umwelteinfluss einzusenden. Das kann zum Beispiel den Umgang mit Ressourcen wie Wasser betreffen oder Erhebungen zu selbst verursachten Treibhausgasemissionen. Die Abfrage der Daten erfolgt über standardisierte Fragebögen auf freiwilliger Basis. Die Mitarbeitenden von CDP prüfen die Informationen und analysieren die Einflussfaktoren. Daraus leiten sie wiederum Verbesserungsvorschläge ab. Im Anschluss werden alle Daten veröffentlicht, sodass sie für alle kostenfrei zugänglich sind. Welche Vorteile bietet CDP? Obwohl die Umweltberichterstattung mit CDP auf freiwilliger Basis stattfindet, erteilen bereits mehr als 14 000 Unternehmen, Städte, Regionen und Länder weltweit Auskunft über ihren individuellen Umwelteinfluss. Das zeigt, wie wichtig das Thema Umwelt- und Klimaschutz in diesen Bereichen ist – nicht zuletzt, um Investoren und Investorinnen von einer Investition in die eigenen Projekte zu überzeugen. Denn auch hier gewinnt Nachhaltigkeit an Bedeutung. Darüber hinaus werden durch die Messung der Umwelt- und Klimarisiken in vielen Fällen versteckte Kosten aufgedeckt, die den Unternehmen Tausende von Dollar sparen können. Die geringere Abhängigkeit von begrenzten Ressourcen und der Austausch über Innovationen sind weitere Vorteile, die das Projekt bieten kann. CDP bietet eine fundierte Entscheidungsgrundlage anhand valider Daten. Denn hier werden Umwelteinflüsse auch im großen Maßstab betrachtet und die Wirkung umweltpolitischer Maßnahmen exakt ausgewertet. So lassen sich mithilfe von CDP ökologische Konzepte und grünes Wachstum voranbringen. Nicht zuletzt können die öffentlich verfügbaren Informationen auch als Anregung für neue Regelungen im Umweltschutz genutzt werden oder den berichterstattenden Organisationen die Möglichkeit geben, voneinander zu lernen. The aim is to go beyond carbon emissions reporting and map all positive and negative impacts on the environment. This includes, for example, the use of renewable energies in order to recognize a possible role model effect. How does reporting with CDP work? The CDP reporting process consists of three key steps that can be applied to all participants: As part of the CDP, companies, cities and countries are asked to submit valid data on their respective environmental impact. This can, for example, concern the use of resources such as water or surveys of self-generated greenhouse gas emissions. The data is requested on a voluntary basis via standardized questionnaires. CDP employees critically review the information from the self-report and analyze the influencing factors. From this, they in turn deduce where there is potential for improvement. All data is then published so that it can be accessed by anyone free of charge. What are the benefits of CDP? Although environmental reporting with CDP is entirely voluntary, more than 14,000 companies, cities, regions and countries worldwide already provide information about their individual environmental impact. This shows how important the topic of environmental and climate protection is in these areas - not least to convince investors to invest in their own projects. Because here, too, many are guided by sustainability. In addition to this, measuring the environmental and climate risks often reveals related hidden costs that can save companies thousands of dollars. Reduced dependence on limited resources and the exchange of information on innovations are further advantages that reporting to CDP can offer. The CDP offers a sound basis for decision-making based on valid data. This is because environmental impacts are also considered on a large scale and the effects of environmental policy measures are precisely evaluated. This can be used to promote ecological concepts and green growth. Last but not least, the publicly available information can also be used as a stimulus for new regulations in environmental protection, or provide companies with the opportunity to learn from each other. 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