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  • Praxiswissen zu Science Based Targets

    Kostenloses Online-Seminar von CDP und First Climate am 29. September 2022 In einem gemeinsamen Online-Seminar zeigen First Climate und CDP auf, wie Unternehmen durch die Einführung von Science-Based Targets (SBT) erfolgreiche Klimastrategien umsetzen können. Immer mehr Unternehmen geben sich wissenschaftsbasierte Klimaziele, um das Management ihrer Kohlenstoffemissionen stärker mit der Klimaforschung in Einklang zu bringen. Auch für die Umsetzung ambitionierter Net Zero-Strategien spielt die Einführung von Science-Based Targets eine entscheidende Rolle. Im nächsten gemeinsamen Online-Seminar mit dem Titel „Wissenschaftsbasierte Klimaziele als Eckpfeiler unternehmerischer Klimastrategien“ erläutern CDP und First Climate, wie Unternehmen SBTs ermitteln und definieren können, um ihre Klimaschutzpotentiale optimal zu erschließen. Das Online-Seminar findet statt am: Donnerstag, 29. September 2022, von 14:30 - 15:30 Uhr, Mitteleuropäische Zeit. Das Online-Seminar findet in englischer Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Hier registrieren! First Climate hat als akkreditierter Science-Based Targets-Partner von CDP viele Kunden bei der Entwicklung und Umsetzung von SBTs als Pfeiler ihrer Klimastrategien unterstützt. Während des Online-Seminars werden die First Climate-Experten Priscilla Schönfeld, Jonathan Schwieger und Vincent Erasmy die Kernaspekte aufzeigen, die es auf dem Weg zum Netto-Null-Status zu berücksichtigen gilt. Dabei werden auch mögliche Herausforderungen skizziert, Erfahrungen aus vergangenen Mandaten beleuchtet sowie Maßnahmen und Strategien vorgestellt, mit denen Unternehmen ihre Netto-Null-Ziele erreichen können. Das First Climate-Team wird von Kenza Taoufik, EU regional lead, Transition Accelerator bei CDP, unterstützt.

  • Städte auf Grünkurs

    Weltweit stellen sich Städte den Herausforderungen der Klimakrise. Im Folgenden zeigen wir Ihnen vier Beispiele dafür, wie Städte entsprechende Maßnahmen zur Klimaanpassung ergreifen. Der Klimawandel ist schon lange keine Zukunftsmusik mehr, sondern ein gegenwärtiges Problem, das uns alle betrifft – vor allem aber Menschen, die in Städten leben. Die rekordverdächtigen Hitzewellen, die über die Kontinente hinwegfegen, machen klar: die Klimakrise ist Realität. Im Sommer 2022 stiegen die Temperaturen in Paris, London und Frankfurt auf über 40 Grad Celsius an. Jüngste Studien haben ergeben, dass weltweit 2 Milliarden Menschen, die in Städten leben, von extremer Hitze betroffen sind – und zwar schon jetzt, nicht erst in einem von globaler Erwärmung geprägten Zukunftsszenario, in dem Hitzewellen stetig zunehmen und länger andauern. In Städten sind die Temperaturen sogar noch höher als auf dem Land, was auf die dichte Bebauung zurückzuführen ist, die die Wärme in den Wänden und in der Umgebungsluft speichert. Die Kombination aus hohen, dicht aneinandergebauten Gebäuden, mehr Bürgersteigen, zunehmender Luftverschmutzung und extremen Temperaturen verstärkt den Effekt der sogenannten städtischen Wärmeinseln. In den letzten Jahren loderten in Asien, Afrika, Europa und Amerika Waldbrände, die Hunderte von Städten und Menschen in extreme Gefahr brachten. Schwere Dürreperioden in Europa legten Flussufer und die Unterläufe von Seen frei, und Grasflächen wurden in Städten auf dem ganzen Kontinent von der Sonne versengt. Hitze, Dürre und Waldbrände sind jedoch nicht die einzigen Probleme, mit denen sich Städte aufgrund der Klimakrise auseinandersetzen müssen. Der Anstieg des Meeresspiegels und das erhöhte Überschwemmungsrisiko wurden von Wissenschaftlern seit Langem vorhergesagt und stellen gerade auch für Küstenstädte eine besonders große Herausforderung dar. Doch Städte lernen schnell, wie sie sich am besten an den Klimawandel anpassen – und wie sie ihn abschwächen – können. Wie passen sich Städte an den Klimawandel an? Es gibt viele Möglichkeiten, wie sich Städte an die Erderwärmung anpassen können oder bereits entsprechende Maßnahmen ergreifen. Diese Liste ist keineswegs vollständig, aber hier sind einige innovative und wirksame Beispiele für Städte, die sich zu grünen Arealen entwickeln: 1. Zürich: Die „Schwammstadt“ Ein häufiges Problem in vielen Städten ist, dass es mehr Straßenbelag (Beton, Asphalt und Teer) als natürlichen Boden gibt, was den natürlichen Wasserfluss stört. Das Wasser kann nur in die Straßen oder in die Kanalisation abfließen, da es nicht auf natürliche Weise vom Boden aufgenommen werden kann. Dies kann einerseits zu Sturzfluten führen, wenn es schlagartig oder extrem stark regnet, andererseits wird in trockeneren Jahreszeiten auch dringend benötigtes Wasser verschwendet. Eine Lösung für dieses Problem, die viele Städte anwenden, ist das so genannte „Schwammstadt“-Konzept. Das Konzept der Schwammstadt klingt zunächst abstrakt. Aber der Name verrät bereits, wie es tatsächlich funktioniert: Die Stadt wird so umgestaltet, dass sie wie ein Schwamm fungiert und Wasser speichert. Anstatt das Wasser in die Kanalisation abzuleiten, unterstützt eine Schwammstadt die natürliche Entwässerung und lässt das Wasser im Boden versickern. Eine Schwammstadt kann auf viele verschiedene Arten erreicht werden, z. B. durch wasserdurchlässiges Pflaster, Dachgärten oder unterirdische Wasserspeichersysteme. Die Hauptidee ist es aber, mehr Grünflächen anzulegen und eine Stadt zu schaffen, die im Einklang mit der Natur ist, anstatt diese zu bekämpfen. Zürich ist eine der neuesten Städte, die sich in die Riege der Schwammstädte einreihen will. Sie hat vor kurzem ihre Regenwasserkanäle geschlossen, um das Wasser in eine Schwammzone zu leiten. Zudem hat Zürich die Größe seiner Grünflächen verdoppelt und überall in den Straßen einheimische, insektenfreundliche Pflanzen gepflanzt. Zürich folgt dem Beispiel Stockholms und verstärkt den Schwammeffekt seiner Grünflächen, indem es die Böden der Stadt mit Pflanzenkohle anreichert. Normalerweise wird Pflanzenkohle wegen ihrer nährstoffreichen und wasserspeichernden Wirkung in der Landwirtschaft eingesetzt, aber sie ist auch eine gute Lösung für Städte, die sich zu einer Schwammstadt entwickeln möchten, denn Pflanzenkohle kann bis zu fünfmal mehr Wasser zurückhalten als ihr eigenes Gewicht. Darüber hinaus hat Zürich letzte Woche als erste Schweizer Stadt zu einer Kreislaufwirtschaftsstrategie verabschiedet. 2. London: Die 15-Minuten-Stadt Fast 70 % der weltweiten Emissionen entfallen auf Städte. Eine Möglichkeit zur Verringerung dieser Emissionen und des Wärmeinseleffekts in städtischen Gebieten besteht darin, die unmittelbare Verschmutzung durch übermäßigen Verkehr und zu viele Autos in den Städten zu reduzieren. Während Städte wie Amsterdam bereits gut mit nachhaltigeren Fortbewegungsmethoden wie dem Fahrradfahren gerüstet sind, ist dies in vielen anderen Städten nicht der Fall. Aber das könnte sich ändern: Erst im vergangenen Sommer wurden in Tübingen, einer kleinen Stadt in Süddeutschland, die Fahrradwege in die Mitte der Straße verlegt, um das Fahren für Radfahrer sicherer und einfacher zu machen, während die Busse am Straßenrand halten und Fahrgäste aufnehmen können. In anderen Städten wie London wird die Infrastruktur überarbeitet, um den Verkehr zu reduzieren: Die Städte sollen so dezentralisiert werden, dass alles, was man braucht – Lebensmittelgeschäfte, Apotheken, Arztpraxen usw. – innerhalb von 15 Minuten zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erreichen ist. Das Umdenken rund um die „15-Minuten-Stadt“ ist ursprünglich auf die Corona-Pandemie zurückzuführen, denn es galt, das Virus auf diese Weise einzudämmen. Jedoch hatte dies auch weitere positive Auswirkungen auf die Umwelt zur Folge: reduzierte Verkehrsemissionen und mehr Fußgängerzonen. Eine weitere Option, die in der Stadt immer mehr an Bedeutung gewinnt, sind Initiativen zur gemeinsamen Nutzung von Verkehrsmitteln, die es den Nutzern ermöglichen, Fahrzeuge zu mieten und zusammen zu nutzen. Mehr Initiativen wie diese können für städtische Gebiete, die nachhaltiger werden und Emissionen reduzieren wollen, einen großen Unterschied machen. 3. Genua: Die Solarstadt Das Überdenken der grundlegenden Infrastruktur und eine effizientere Gestaltung von Städten bilden eine weitere Möglichkeit der städtischen Klimaanpassung. Die Nutzung erneuerbarer Energien in neu errichteten Infrastrukturen ist beispielsweise ein intelligenter Weg für Städte, um sich selbst mit Energie zu versorgen und dadurch nachhaltiger zu werden. In Genua, Italien, wurden Solarpaneele entlang der Stützbalken einer neu renovierten Brücke integriert. Durch diese einfache Ergänzung wird der Platz effektiv genutzt und die Brücke kann ihre eigene Beleuchtung, Sensoren und andere Systeme mit Strom versorgen. Da die Brücke selbst Energie erzeugt, entstehen nur minimale Auswirkungen auf die Umwelt. Generell hat die Solarenergie in Italien einen Aufschwung erlebt und bietet Städten wie Genua, eine gute Option, Emissionen zu reduzieren. Fotovoltaikanlagen sind zwar mit hohen Anschaffungskosten verbunden, doch angesichts der exponentiell steigenden Energiekosten könnte sich die Eigenerzeugung erneuerbarer Energie für sonnenreiche Städte lohnen. Jüngsten Berichten zufolge sind die Kosten für Technologien zur Nutzung regenerativer Energien in den letzten zehn Jahren stetig gesunken, was es für Städte realistischer macht, sie in ihre Infrastruktur zu integrieren. 4. Jakarta: Die Mangrovenstadt Überschwemmungen sind für Städte an der Küste eine unvermeidliche Folge der globalen Erwärmung und des steigenden Meeresspiegels. Keine Stadt ist sich dessen mehr bewusst als Jakarta, Indonesien. Die Stadt sinkt – und zwar schnell. Während die Regierung einen Küstenschutzwall errichten will, versuchen Projektentwickler, auch die natürlichen Küstenschutzwälle der Insel wieder aufzubauen: ihre Mangrovenwälder. In der Vergangenheit verließ sich Indonesien auf seine dichten Mangrovenwälder als zuverlässigen Schutz gegen Überschwemmungen, aber in den letzten 30 Jahren sind fast 40 % der Mangroven verschwunden. Die Wiederherstellung der Mangrovenwälder kann Dörfer und Städte wie Jakarta an den Küsten vor extremen Klimaereignissen wie Taifunen schützen. Beispielsweise stellt ein solches Mangrovenprojekt auf Java diese wichtigen Kohlenstoffsenken bereits wieder her. Es ist bekannt, dass Mangrovenwälder mehr Kohlenstoff pro Hektar absorbieren als Wälder im Landesinneren. Sie können entscheidend zur Abschwächung des Klimawandels beitragen. Wenn Städte sich mit den direkten Ursachen befassen, kann dies dazu führen, dass sie naturbasierte Lösungen für den Klimawandel finden. Nachhaltige Städte: Ist es möglich, Großstädte umweltfreundlich zu gestalten? Ja! Die Entwicklungen der letzten Jahre sind vielversprechend, und das Konzept der nachhaltigen Stadt entwickelt sich in eine spannende Richtung. Neben den oben genannten Beispielen gibt es weitere innovative Technologien und kreative Ideen, um städtische Infrastrukturen an den Klimawandel anzupassen und so „klimafit“ zu machen. In den nächsten Jahren könnten städtische Gebiete eine vollständig nachhaltige Umgestaltung erleben. So kann beispielsweise vollständig recycelter, kohlenstoffspeichernder Beton in neu errichteten Gebäuden und Straßen verwendet werden. In Stockholm und Hamburg könnten neue, nachhaltige Elektrofähren für die täglichen Fahrten der Einwohner eingesetzt werden. Um Städte nachhaltig zu gestalten, bedarf es jedoch einer Mischung aus verschiedenen Technologien, Konzepten und wesentlich ehrgeizigere Maßnahmen in allen Bereichen. Und natürlich ist Nachhaltigkeit in Städten nur zu erreichen, wenn die Städte selbst die ersten Schritte unternehmen. First Climate freut sich darauf, Städte bei der Offenlegung ihrer Klimadaten zu unterstützen und sie auf ihrem Weg zu Netto-Null zu begleiten. Kontaktieren Sie unser Consulting-Team, um mehr zu erfahren. Verfasst von: Jonathan Schwieger, Head of Corporate Strategies und Savannah Spotts, Marketing and Communications Specialist

  • First Climate startet mit Blog-Launch in das neue Jahr

    Der First Climate-Blog Green by Choice taucht tiefer in Klimaschutz-Themen ein Neben der regelmäßigen Berichterstattung bietet First Climate jetzt einen Blog als neuen Kanal für aktuelle Neuigkeiten, Einblicke und Erkenntnisse rund um das Thema Klima an. Von Tipps für unternehmerische Klimaschutzmaßnahmen bis hin zu Expertenmeinungen zu den neuesten Entwicklungen im Umweltschutz deckt der Green by Choice-Blog ein breites Spektrum an Klima- und Nachhaltigkeitsthemen ab. Expertenstimmen aus allen Bereichen des Unternehmens, Gastautoren und First Climate-Partner werden im Blog vielfältige Sichtweisen auf relevante Themen vermitteln. Green by Choice Der Blog, der nach dem Firmenslogan „Green by Choice“ benannt ist, soll Unternehmen und andere Akteure zu nachhaltigen Entscheidungen beraten und inspirieren. Darüber hinaus wird er auch Expertenmeinungen zu verschiedenen Aspekten der Klimakrise, sowie „Wussten Sie schon, dass“-Artikel und wertvolle Einblicke in Nachhaltigkeitsthemen umfassen. „Ein Blog bietet unseren Kunden auf ihrer Klimaschutz-Reise einen großen Mehrwert. Er ist aber auch eine Möglichkeit für uns, das Bewusstsein dafür zu schärfen, was im Bereich des unternehmerischen Klimaschutzes getan und erreicht werden kann“, erklärt Benjamin Seitz, Head of Marketing and Communications bei First Climate, die Entscheidung für den Launch eines Unternehmensblog. „Darüber hinaus können wir unseren Kunden nun auch die Sichtweisen und Erkenntnisse unserer Experten in einem anderen Format näherbringen.“ Die Green by Choice-Blogbeiträge werden regelmäßig veröffentlicht und sind neben den Unternehmens-News auf der Homepage zu finden. Neben den News werden die Blog-Beiträge auch fester Bestandteil des First Climate-Newsletter. Der erste Blog-Beitrag „Städte auf Grünkurs“ wird diesen Monat veröffentlicht. Erhalten Sie alle First Climate-News und Blog-Beiträge direkt in Ihrem E-Mail-Postfach – hier gelangen Sie zur Newsletter-Anmeldung: First Climate | Newsletter

  • Rückblick auf die COP27

    Weltklimakonferenz endet mit einem Hauch von Fortschritt Die diesjährige COP27 fand vor dem Hintergrund einer Vielzahl von Krisen statt: Energieunsicherheit, internationale Inflation und geopolitische Spannungen. Der Handlungsbedarf in Bezug auf eine weitere Krise – die Klimakrise – wurde dabei besonders deutlich. Zwar wurden in bestimmten Bereichen Fortschritte erzielt, doch sind noch viele Fragen offen. Im Mittelpunkt der COP27 standen finanzielle Aspekte im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Klimawandels: Vor dem Hintergrund der vielen Naturkatastrophen in diesem Jahr –Überschwemmungen in Pakistan und Nigeria, schweren Dürren in Äthiopien, Kenia und Somalia sowie Waldbränden auf der ganzen Welt – konnten sich die COP-Delegierten aus rund 200 Ländern vorläufig auf den finanziellen Entschädigungsmechanismus, den „Loss and Damage Fund“ , einigen. Dieser Mechanismus, der von den Industriestaaten finanziert werden soll, dient der Unterstützung von Entwicklungsländern, in denen sich extreme Wetterereignisse im Zuge des Klimawandels häufen. Während die allgemeine Einigung auf die Rahmenbedingungen dieses Mechanismus allgemein als Durchbruch angesehen wurde, erfüllte die Konferenz nicht die Erwartungen hinsichtlich greifbarer Ergebnisse zur Eindämmung des Klimawandels und zur Einhaltung der 1,5 Grad-Grenze. Gründung des „Loss and Damage Fund“ Nachdem Entwicklungsländer drei Jahrzehnte lang darum gerungen haben, dass das Thema „Loss and Damage“ in der formellen Agenda der COP aufgenommen wird, war allein dies bereits ein bemerkenswerter Erfolg, vor allem für vulnerable Länder und Entwicklungsländer. In den letzten Stunden der Verhandlungen einigten sich die Unterzeichnerparteien schließlich auf die Einrichtung eines monetären Mechanismus zur Bewältigung von Verlusten und Schäden als Folgen des Klimawandels. Dies ist zwar ein großer Schritt nach vorn, doch besteht nach wie vor grundlegende Unsicherheit hinsichtlich der Festlegung verbindlicher Bedingungen, die klären, welche Entwicklungsländer einen Beitrag leisten sollen, welche Länder davon profitieren werden und wie hoch das künftige Budget sein soll. Zwar wurde nicht endgültig festgelegt, wie der Fonds finanziert werden soll, jedoch wurde vorgeschlagen, dass das Kapital durch Abgaben auf den Luftverkehr, die Frachtschifffahrt oder die Nutzung fossiler Brennstoffe aufgebracht werden könnte. Die nationalen Vertreter und Vertreterinnen einigten sich auch darauf, einen „Übergangsausschuss“ für den „Loss and Damage Fund“ einzurichten, um die Abgabe offizieller Empfehlungen zur Umsetzung der neuen Finanzierungsvereinbarungen und des Fonds bis zur nächsten COP zu verschieben. Die erste Sitzung des Übergangsausschusses wird voraussichtlich vor Ende März 2023 stattfinden. Weitere Einzelheiten zu den Regeln des Fonds und des Übergangsausschusses werden im Laufe des nächsten Jahres erwartet. Allgemeine Klimafinanzierung und die globalen Anpassungsziele Bezüglich den auf der letzten COP diskutierten allgemeinen Zielen der Klimafinanzierung konnten sich die Parteien nicht auf ein Budget einigen, vereinbarten aber, die Frist für die Entscheidungsfindung bis 2024 zu verlängern, und planten, bedarfsorientierte Ziele festzulegen, um Investitionen zu mobilisieren und den Entwicklungsländern die von ihnen benötigten Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Allerdings bleibt die Frage nach dem Umfang der zu erwartenden Finanzierung offen. Unklar ist auch, welche Länder über die bereits einbezogenen Industrieländer hinaus einen Beitrag leisten werden. Obwohl die Beschlüsse auf der COP27 hauptsächlich verfahrenstechnischer Natur waren, wurde die Klimafinanzierung zumindest thematisiert und soll im nächsten Jahr wieder aufgegriffen werden. Somit ist das internationale Klimaziel ein weiteres Thema, das bis zur nächsten COP vertagt wurde. Während der „Loss and Damage Fund“ auf Entschädigungen für die Auswirkungen des Klimawandels ausgerichtet ist, wurde ein zweiter Finanzmechanismus für Anpassungsmaßnahmen eingerichtet. Nach seiner Einführung auf der COP26 wurde der Ausschuss für das Arbeitsprogramm GlaSS („Glasgow-Sharm-El-Sheik“) damit beauftragt, mindestens den doppelten Betrag der Rückstellung für 2021 zu sichern. Dieser Betrag war ursprünglich dafür vorgesehen, Entwicklungsländer bei der Anpassung an extreme Wetterereignisse zu unterstützen, die weltweit und insbesondere im globalen Süden immer häufiger auftreten. Auf der COP27 wurden neue Zusagen in Höhe von mehr als 230 Millionen Euro gemacht. Während einige Länder lautstark ihre Absicht bekundeten, ihre erst vor 12 Monaten eingegangenen Verpflichtungen zurückzunehmen, wurde das Gesamtengagement der Nationen erfolgreich bekräftigt. Ein Rahmen für das globale Ziel soll entwickelt und auf der COP28 vorgestellt werden, der einen Leitfaden für die Bereitstellung von finanziellen Mitteln sowie einen Mechanismus für die Verfolgung von Fortschritten anhand von wissenschaftlich fundierten Indikatoren, Messgrößen und Zielvorgaben enthält. Verstärkte Beteiligung am „Global Methane Pledge“ Hoffnungen im Bereich der Emissionsminderung wecken die über 150 Länder, die einen Pakt zur weltweiten Reduzierung der Methanemissionen unterzeichnet haben. Seit der Global Methane Pledge auf der letzten COP ins Leben gerufen wurde, erklärten sich weitere 50 Länder bereit, ihre Methanemissionen um 30 % zu senken und sich an Science-Based Targets zu halten, um die schlimmsten Szenarien des Klimawandels zu vermeiden. Unter der Führung der EU und der USA konzentrieren sich die Maßnahmen zur Methanreduzierung auf die Emissionen aus dem Öl-, Gas-, Landwirtschafts- und Abfallsektor. Einige Experten und Expertinnen scheinen besonders skeptisch auf Länder mit hohen Methanemissionen wie China, Indien und Russland, zu blicken, die sich nicht verpflichtet haben. Ansonsten wurden nur wenige zusätzliche Entscheidungen über Initiativen zur Emissionsreduzierung getroffen. Ein Kommentar von First Climate „Die COP27 wurde als eine Konferenz angekündigt, die sich auf die kooperative Umsetzung konzentrieren sollte, aber in vielen Bereichen wurde sie diesem Anspruch nicht gerecht – Entscheidungen wurden verschoben und insgesamt brachte die Konferenz keine wesentlichen Fortschritte in Richtung des 1,5-Grad-Ziels. Dennoch bleibt die COP als internationales Diskussionsforum wichtig und rückt globale Klimaschutzmaßnahmen in den Mittelpunkt. Jedoch schließt sich das Zeitfenster für Beratungen rapide und es bleibt keine Zeit zu verlieren. Die Welt muss Wege finden, um schneller zu handeln, und das Engagement des Privatsektors ist eine wichtige und bewährte Komponente, die jetzt einen effektiven Beitrag zum Klimaschutz auf globaler Ebene leisten kann. First Climate wird sich bemühen, dieses Engagement weiterhin zu ermöglichen und neue Lösungen für den Klimaschutz zu entwickeln, etwa im Bereich der Kohlenstoffsenken, um nur ein Beispiel zu nennen.“ – Mike Hatert, COO der First Climate Markets AG

  • Auszeichnung für nachhaltiges Engagement

    First Climate begleitete den 15. Deutschen Nachhaltigkeitspreis erneut als Klimaschutzpartner Zum 15. Mal prämierte der Deutsche Nachhaltigkeitspreis (DNP) Anfang Dezember in Düsseldorf wieder Unternehmen, Organisationen und engagierte Einzelpersonen, die sich für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft und Gesellschaft einsetzen. First Climate war auch in diesem Jahr als Kompensationspartner der Veranstaltung vor Ort. Die zwei Kongresstage sowie die begleitende Verleihung des Nachhaltigkeitspreises fanden in diesem Jahr unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsidentin Bärbel Bas statt. Rund 130 Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Politik, Forschung und Zivilgesellschaft tauschten sich mit den Kongressteilnehmenden in Podiumsdiskussionen zu zentralen Themen wie Klimaschutz, Energiesicherheit, Kreislaufwirtschaft und nachhaltiges Bauen aus. Auch dieses Jahr wurde der renommierte Preis in zahlreichen Kategorien verliehen, darunter Unternehmen, Forschung, Design, Verpackung, Start-ups und Architektur. Seit 2020 werden für die Verleihung innerhalb der Kategorien fünf „Transformationsfelder“ genutzt, die für eine nachhaltige Transformation unerlässlich sind: Klima, Biodiversität, Ressourcen, Gesellschaft und Lieferketten. Mit dem Ehrenpreis wurden zudem wieder Persönlichkeiten prämiert, die sich für soziale und ökologische Belange einsetzen. Zu den Ehrenpreisträgern gehört etwa der Sänger Michael Patrick Kelly, der für soziales Engagement im Rahmen seines Projekts #PeaceBell gewürdigt wurde, das gesellschaftlichen Spaltungen entgegenwirkt und derzeit etwa Menschen in der Ukraine sowie ukrainische Flüchtlinge in Deutschland unterstützt. Den Ehrenpreis erhielt auch Prof. Dr. Michael Braungart, der als Begründer des Cradle-to-Cradle-Ansatzes einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaft geleistet hat. Mit gutem Beispiel voran in puncto Nachhaltigkeit und Klimaschutz Jede Veranstaltung verursacht Emissionen. Als größte europäische Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement geht der DNP, den die Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis jährlich verleiht, in puncto Nachhaltigkeit und Klimaschutz deshalb seit 2008 mit gutem Beispiel voran. Unter dem Motto „Rethink, Reduce, Reuse“ trifft der DNP diverse Maßnahmen, um die Veranstaltung so umweltschonend und nachhaltig wie möglich auszurichten. So wurden bei der Organisation des Events insbesondere Punkte wie Umweltverträglichkeit, Energie- und Ressourceneffizienz, sinnvolle Logistik und soziale Standards berücksichtigt. Neben diesen Maßnahmen war auch das Thema CO2-Ausgleich wieder fester Bestandteil des Klimaschutzengagements des DNP. Wie bereits im vergangenen Jahr arbeitete der DNP vor diesem Hintergrund mit First Climate zusammen, um den verbleibenden CO2-Fußabdruck des Events durch die Unterstützung eines zertifizierten Klimaschutzprojekts aus dem First Climate-Portfolio zu kompensieren. Unser First Climate Expertenteam rund um Alina Juncker, Laura Ann Lüdtke, Erik Bergmann und Michael Sachs (v. l.) standen den Besucherinnen und Besuchern am First Climate-Stand beratend zur Seite. Das Uganda Cookstoves-Projekt fördert die Verbreitung energieeffizienter Kochöfen in Uganda. Konkret übernahm First Climate die Berechnung und Kompensation der Scope-3-Emissionen, also der unvermeidbaren Emissionen, die der Lieferkette des DNP entstammen, sowie der Reiseemissionen auf Teilnehmerseite. Sowohl Lieferanten als auch Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihren an- und abreisebedingten CO2-Fußabdruck bereits im Vorfeld des Events über einen bereitgestellten Link erfassen. Auch vor Ort konnten Besucherinnen und Besucher des DNP die entsprechenden Emissionen am First Climate-Stand direkt und unkompliziert ermitteln. First Climate gleicht die entstandenen Emissionen für den DNP über die CO2-Management-Plattform my.FirstClimate aus. Nähere Informationen zum Klimaschutz- und Nachhaltigkeits-Engagement des DNP erhalten Sie unter https://www.nachhaltigkeitspreis.de/dnp/sustainable-event/. Eine Übersicht zu den Preisträgerinnen und Preisträgern finden Sie hier.

  • Anschubinvestition für neues Kochofenprojekt in Nigeria

    First Climate intensiviert Zusammenarbeit mit Projektentwickler Impact Carbon First Climate und Impact Carbon bauen ihre Zusammenarbeit aus. Künftig setzen die Unternehmen ihre Bestrebungen für Klimaschutzmaßnahmen im Rahmen eines neuen Projektes zur Verbreitung energieeffizienter Kochöfen auch in Nigeria um. Als exklusiver Vermarktungspartner investiert First Climate in Form einer Vorauszahlung in das Projekt und übernimmt damit die Anschubfinanzierung. Im Rahmen eines Projektbesuchs hatten Yves Keller und Delia Brändli aus dem First Climate-Team jetzt Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild von der Herstellung, dem Vertrieb und der Nutzung der verbesserten Kochöfen zu machen, die für Familien in Nigeria eine zeit- und kostensparende Alternative zu den traditionellen Öfen darstellen. Nachdem bei einem Schwester-Projekt in Uganda bereits hunderttausende verbesserter Kochöfen verteilt werden konnten, steht nun Nigeria im Fokus von Impact Carbon und ihrer Mission, lokaler Abholzung entgegenzuwirken und die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern. Bei ihrem Besuch konnten Yves und Delia sich über den Stand der bereits angelaufenen Projektaktivitäten und die ersten Ergebnisse informieren. „Als soziales Unternehmen, das in mehreren einkommensschwachen Ländern Afrikas tätig ist, möchte Impact Carbon verbesserte Kochöfen erschwinglich und damit allen Menschen zugänglich machen“, sagte Tim Neville, COO von Impact Carbon und Verantwortlicher für die Durchführung des Projekts. Neville erklärte: „Wir sehen in Nigeria riesiges Potenzial, durch die Förderung verbesserter Kochöfen, positive Auswirkungen zu erzielen, und wir sind unglaublich stolz darauf, zu einer nachhaltigeren Energienutzung in diesem Land beitragen zu können. Unser Ziel ist es, in den nächsten fünf Jahren über 500.000 Kochherde zu verteilen und damit eine Emissionsreduzierung von etwa 5 Millionen Tonnen Kohlendioxid zu ermöglichen.“ Projekt mit doppeltem Nutzen: Klimaschutz und verbesserter Lebensstandard „Neben der gesteigerten Produktionskapazität waren wir beeindruckt von der Leidenschaft, mit der Impact Carbon und seine lokalen Partner ihre tägliche Arbeit angehen, immer mit dem Ziel, das Leben der Menschen zu verbessern“, sagten Delia und Yves übereinstimmend. Neben dem Besuch der Produktionsstätten und der Märkte, auf denen die effizienten Kochöfen verkauft werden, nutzten die beiden auch die Gelegenheit, um vor Ort mit den Nutzerinnen der Kochöfen ins Gespräch zu kommen. Die Frauen berichteten, dass sie in erster Linie schätzen, dass die neuen Kochöfen ihnen im Vergleich zu den herkömmlichen Kochmethoden viel Zeit und Geld sparten; da sie bis zu 50% weniger Holzkohle oder Holz benötigen und Wärme viel effizienter speichern – und das Kochen dadurch schneller geht. Hohes Potenzial zur Verbesserung der Energieeffizienz In Nigeria, dem bevölkerungsreichsten Land Afrikas, kochen rund 90 Millionen Menschen ihre Familienmahlzeiten immer noch in traditionellen, ineffizienten Kochöfen mit Feuerholz oder Holzkohle. Dies beschleunigt nicht nur die ohnehin schon alarmierende Abholzung der Wälder, sondern hat auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen – insbesondere Frauen und Mädchen –, die dem Rauch ausgesetzt sind, der beim ineffizienten Kochen in Innenräumen entsteht. Darüber hinaus verschärfen ineffiziente Kochmethoden die weitverbreitete Armut, da die Haushalte einen erheblichen Teil ihres Einkommens für Brennmaterial aufwenden müssen. Auf diese Weise trägt die Bereitstellung von verbesserten Kochöfen zur Erreichung gleich mehrerer globaler Entwicklungsziele bei: der Verringerung der Armut, der Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden, der Förderung des Wirtschaftswachstums und natürlich der Bekämpfung des Klimawandels. Ausweitung der Produktion von sauberen Kochlösungen Mit dem Ziel, möglichst vielen Menschen den Zugang zu energieeffizienter Kochtechnologie zu erleichtern, unterstützt Impact Carbon lokale Hersteller und Verkäufer von verbesserten Kochöfen dabei, die Qualität und Kosteneffizienz der Öfen zu steigern und ihr Geschäft zu skalieren. Dank der Einnahmen aus der freiwilligen CO2-Kompensation durch Unternehmen können die effizienten Kochöfen zu einem subventionierten Preis verkauft und so jene Bevölkerungsschicht erreicht werden, die sie am dringendsten benötigt. Bis heute haben Impact Carbon und die lokalen Kooperationspartner des Projektentwicklers bereits über zwanzigtausend Haushalte mit verbesserten Kochöfen versorgt und damit die Vermeidung von über 100.000 Tonnen Treibhausgasemissionen ermöglicht. Noch ist die Adoptionsrate effizienter Kochöfen im Vergleich zur Gesamtzahl der Haushalte in Nigeria relativ gering. Auch dank des gemeinsamen Projektes von Impact Carbon und First Climate wächst bei vielen Haushalten aber das Bewusstsein für die Vorteile energieeffizienter Kochmethoden – die größte Herausforderung der Projektpartner besteht aktuell darin, genügend Kochöfen herzustellen, um die hohe Nachfrage zu decken. Um die Herstellung und den Vertrieb von Kochöfen zu ermöglichen, hat First Climate in das Projekt investiert, um die Arbeit von Impact Carbon vor Ort zu unterstützen und so die Umsetzung des Projekts vorzufinanzieren. „Es ist beeindruckend, zu sehen, welche positive Wirkung dieses Projekt bereits erzielt hat, und wir freuen uns, gemeinsam mit unseren Freunden und Partnern von Impact Carbon zu diesen positiven Entwicklungen beitragen zu können“, sagte Yves Keller, Portfoliomanager bei First Climate.

  • Klima-Workshops bieten Know-how für Ihre Klimastrategie

    Individuelle Schulungen über my.FirstClimate buchbar Immer mehr Unternehmen möchten sich für den Klimaschutz engagieren. Doch gerade für kleine und mittlere Unternehmen kann dies eine Herausforderung darstellen, da sie oftmals nicht über das nötige Praxis- und Hintergrundwissen verfügen. Auf my.FirstClimate bieten wir daher nun Workshops zu klimarelevanten Themen, um Unternehmen bei der Entwicklung effizienter Klimastrategien zu unterstützen. Das neue Buchungssystem ist direkt über die my.FirstClimate-Plattform abrufbar und Teil des Service-Angebots „Klima-Engagement planen“. Es bietet Nutzerinnen und Nutzern, die sich auf my.FirstClimate registrieren, die Möglichkeit, kostenpflichtige Einführungs-Workshops mit Klimabezug zu buchen und auf digitalem Wege unkompliziert und ortsunabhängig an den Workshops teilzunehmen. Das Angebot richtet sich primär an Unternehmen, die sich einerseits für den Klimaschutz engagieren und eine Klimastrategie entwickeln möchten, andererseits noch nicht über dafür notwendige Vorkenntnisse verfügen. „Im Rahmen der interaktiven, bedarfsgerechten Schulungen werden die notwendigen Grundlagen vermittelt, die für eine Vorbereitung auf die Anforderungen des unternehmerischen Klimaschutz-Managements wichtig sind“, erläutert Barbara Mettler, Head of Climate Engagement Programs bei First Climate. Es handelt sich um individuelle Schulungen: Pro Workshop kann ein Unternehmen mit beliebig vielen Mitarbeitenden teilnehmen. Die Einführungs-Workshops können auf die individuellen Bedürfnisse von kleinen und mittleren Unternehmen sowie für Teilnehmende aus dem öffentlichen Sektor zugeschnitten werden. Zunächst können Workshops zu den folgenden zwei Themen über die Plattform gebucht werden: Workshop 1: Klimawandel und unternehmerisches Klimaschutz-Engagement Workshop 2: Unternehmerische Klimaziele definieren – Einführung in die Welt der Science-Based Targets (SBTs) Workshop 1 gibt einen ersten thematischen Einblick in die Themen Klimawandel und Klima-Engagement und beleuchtet deren Relevanz für Unternehmen. In Workshop 2 erforschen Unternehmen gemeinsam mit unseren Expertinnen und Experten die Grundlagen rund um Science-Based Targets (SBTs). Das Online-Angebot soll in Zukunft um weitere Workshops ergänzt werden. Wann finden die Klima-Workshops statt? Die Online-Workshops mit unseren Expertinnen und Experten sind ab dem 8. November 2022 wöchentlich buchbar und finden in der Regel immer dienstags von 10:00 - 11:30 Uhr, Mitteleuropäische Zeit (MEZ) statt. Aus organisatorischen Gründen muss die Buchung eines Workshop-Termins mindestens eine Woche im Voraus erfolgen. Nach erfolgter Buchung erhalten Nutzer eine MS-Teams Einladung. Alternativ können gesonderte Anfragen für individuelle Wunschtermine im Buchungsbereich der Workshops der my.FirstClimate-Plattform gestellt werden. Dies muss mit einer Vorlaufzeit von zwei Wochen erfolgen. Unser Consulting-Team wird versuchen, einen Workshop zum gewünschten Termin zu ermöglichen und sich zeitnah per E-Mail mit Nutzern in Verbindung setzen, um den Termin zu bestätigen oder einen alternativen Termin zu finden. Alle Workshops werden von Expertinnen und Experten aus den First Climate Consulting-Teams geleitet, die für allgemeine Fragen zu den Workshop-Inhalten gerne zur Verfügung stehen. „Wir freuen uns auf den direkten Austausch mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern und darauf, sie bei den ersten Schritten ihrer Klimaschutz-Reise zu beraten und zu unterstützen“, so Barbara Mettler. Alle Details finden Sie hier.

  • Solarenergie für die COP27

    First Climate entwickelt in Scharm El-Scheich Solarprojekte unter dem Gold Standard Zeitgleich mit der Eröffnung der COP27 wurden in der Gastgeberstadt Scharm El-Scheich neue Solarstromanlagen in Betrieb genommen. First Climate wird exklusiver Vermarktungspartner für die Emissionsminderungen aus den Projekten, die aktuell unter dem Gold Standard registriert werden. Im Einklang mit den Zielen Ägyptens, die Nutzung sauberer Energiequellen exponenziell auszubauen, wurde die Bauphase der Süd-Sinai-Solarstromprojekte in Scharm El-Scheich kürzlich abgeschlossen. Die Projekte, die nach dem Gold Standard zertifiziert werden sollen, unterstreichen die vom Ministerium für Elektrizität und erneuerbare Energien des Landes geförderten Prioritäten im Bereich der Nachhaltigkeit und der Reduzierung der Kohlenstoffemissionen. Insgesamt umfassen die Süd-Sinai-Solarstromprojekte vier unabhängige Fotovoltaik-Anlagen, die erneuerbare Energie für die COP27 sowie Tausende Haushalte in Ägypten liefern. Die Anlagen sind Teil eines Solar-Großprojekts, das in einer Rekordzeit von knapp vier Monaten abgeschlossen wurde. Gemeinsam vermeiden sie die Freisetzung von rund 28.500 Tonnen CO2 pro Jahr. Die von ihnen erzeugte Energiemenge von 72.000 MWh entspricht dabei dem durchschnittlichen Energiebedarf von rund 20.000 Menschen in Ägypten. „Es ist aufregend, Teil des Projekts zu sein und Ägypten bei der Umstellung auf regenerative Energiequellen zu unterstützen – insbesondere zu einem Zeitpunkt, an dem Menschen weltweit die Entwicklungen bei der COP27 in Scharm El-Scheich verfolgen", sagt Yves Keller, Head of CO2 Trading Desk and Portfolio Management, der bei First Climate für die Umsetzung des Projektes verantwortlich ist. Großes Potenzial für Solarenergie in Ägypten Aufgrund seiner geografischen Lage und seiner Topografie eignet sich Ägypten hervorragend für die Entwicklung effizienter Solarparks, da die Sonne dort für eine lange Zeit ungehindert scheint. Die Projekte in Scharm El-Scheich sind ein wichtiger Baustein der Energiewende in Ägypten. Allein dieses Projekt bietet mehr als 40 Arbeitsplätze für Ingenieure, Techniker und andere Fachkräfte und sorgt für eine effizientere lokale Energieinfrastruktur. First Climate engagiert sich auch für die Förderung und die Entwicklung von Erneuerbare-Energien-Projekte in anderen Teilen des Landes. Ein herausragendes Beispiel ist die Entwicklung des riesigen Solarparks in Benban, der nach seiner Fertigstellung das größte Solarprojekt Afrikas sein wird. Mit einer Erzeugungskapazität von rund 1.500 MW hat dieses Projekt das Potenzial, 1,5 Millionen Haushalte pro Jahr mit Strom zu versorgen. First Climate hat aktiv zur Validierung des Benban-Projekts durch den GCC-Standard beigetragen, der vor kurzem von der ICROA, einem der anerkanntesten internationalen Gremien zur Überprüfung von Standards, formell genehmigt wurde. Das Benban-Projekt, das seit 2019 Energie in das nationale Stromnetz einspeist, ist ein Leuchtturmprojekt das erfolgreich demonstriert, wie großangelegte Fotovoltaik-Anlagen erfolgreich den sicheren und effektiven Übergang zu nachhaltigen, modernen Energiequellen fördern können.

  • B.A.U.M.-Umwelt- und Nachhaltigkeitspreis in Hamburg

    First Climate ist Klimaschutz-Partner der Veranstaltung Im Rahmen des ExtremWetterKongresses findet am 23. September die Verleihung des renommierten B.A.U.M.-Umwelt- und Nachhaltigkeitspreises in Hamburg statt. Als Klimaschutzpartner des B.A.U.M. übernimmt First Climate den Ausgleich von Treibhausgasemissionen, die im Zusammenhang mit der Veranstaltung entstehen. Seit 1993 wird der B.A.U.M.-Umweltpreis vom Bundesdeutschen Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management e. V., dem Netzwerk für nachhaltiges Wirtschaften, verliehen. Der Preis zeichnet herausragendes Nachhaltigkeits-Engagement aus und richtet sich an Einzelpersonen wie Gründerinnen und Gründer oder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich in besonders hohem Maße beispielhaft für Nachhaltigkeit einsetzen. Unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel stehen in diesem Jahr wieder die Themen Klimatransformation, Nachhaltigkeit und Umweltschutz im Vordergrund der Preisverleihung. Die von der Jury ausgewählten Preisträgerinnen und Preisträger werden in diesem Jahr für ihren besonders hohen Einsatz bei zukunftsgerichteten Themen wie etwa produktbezogenes Nachhaltigkeitsmanagement, Kreislaufwirtschaft in der Mode- und Textilbranche, nachhaltige Mobilität, oder Nachhaltigkeit in der Digitalisierung ausgezeichnet. CO2-Ausgleich mit First Climate Nachhaltigkeit und Umweltschutz ziehen sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung. So werden etwa die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorab über emissionsfreie, umweltschonende und dadurch klimafreundliche Anreisemöglichkeiten informiert und die Anmeldung erfolgt online – ganz ohne Papier. Zudem wird darauf geachtet, dass Werbemittel möglichst wiederverwendbar sind, und sowohl beim Catering als auch bei der Dekoration wird auf die Verwendung saisonaler, regionaler und möglichst ökologisch erzeugter Produkte oder Fair-Trade-Produkte gesetzt. Dabei legt B.A.U.M. als Veranstalter insbesondere auf die Kooperation mit regionalen Partnern großen Wert. Im Rahmen des Nachhaltigkeitskonzepts der Preisverleihung arbeitet der B.A.U.M. e. V. mit First Climate zusammen. Als Klimaschutz-Partner und Unterstützer der Veranstaltung kümmert sich das Unternehmen im Auftrag des B.A.U.M. um die Berechnung des CO2-Fußabdrucks des Events und die Kompensation der entstehenden Treibhausgasemissionen. Der Ausgleich der Emissionen, die beispielsweise aus der An- und Abreise sowie durch die Übernachtungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer entstehen, erfolgt mit Hilfe eines zertifizierten Waldschutzprojektes in Indonesien. Die Preisverleihung ist als hybrides – teils physisches, teils virtuelles – Event geplant. Sie findet von 17:00 bis 21:30 Uhr statt und wird per Livestream auf www.baumev.de übertragen; die Teilnahme ist kostenlos. Hier finden Sie nähere Informationen rund um Eckdaten, Programm sowie Preisträgerinnen und Preisträger.

  • Startschuss fuer Klimaschutz-Joint Venture in der Landwirtschaft

    Nachhaltige Bodenbewirtschaftung fördert Bindung von CO2 Die Stiftung Lebensraum, die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG und die First Climate AG geben die Initiierung eines Joint Ventures bekannt. Das Ziel des gemeinsamen Projektes ist es, die Landwirtschaft im Bereich Humusaufbau auf dem Weg zu einer nachhaltigen, regenerativen Bodenbewirtschaftung zu unterstützen. Die neue KlimaHumus-Initiative bietet dazu Trainings- und Bildungsprogramme, um über den Transfer neuester Erkenntnisse gemeinsam mit der Landwirtschaft Maßnahmen zur verstärkten Humusbildung umzusetzen und die langfristige Speicherung von CO2 zu ermöglichen. Konstantin Pauly, designierter Geschäftsführer des Joint Ventures, sagt zu diesem Vorhaben: „Gemeinsam mit allen teilnehmenden Landwirten und Landwirtinnen wird die KlimaHumus-Initiative ihren Beitrag zu einer regionalen und effektiven CO2-Speicherung leisten. Die Vermittlung der notwendigen Kenntnisse über die regenerative Landwirtschaft wird hierbei als Bildungsauftrag verstanden und ist ein wichtiger Bestandteil des Programms.“ Attraktives Angebot für Landwirte und kompensationswillige Unternehmen Mithilfe von klimaförderlichen Maßnahmen in der Bodenbewirtschaftung, die durch Schulungen vermittelt werden, kann eine Steigerung des Humusanteils auf den landwirtschaftlichen Nutzflächen erreicht werden. Eine solche Humuszunahme impliziert eine bessere Bodengesundheit und CO2 wird so signifikant aus der Atmosphäre gebunden – eine der wenigen Möglichkeiten, CO2 langfristig zu speichern. Auf Basis von Bodenanalysen vor und nach dem Einsatz der humusfördernden Maßnahmen wird die CO2-Senkenleistung ermittelt und als KlimaHumus-Zertifikat gehandelt werden. Unternehmen, die sich für den Klimaschutz engagieren möchten, können die Zertifikate über das Joint Venture erwerben und auf diese Weise ihre verbleibenden Treibhausgasemissionen ausgleichen. Drei Partner mit komplementären Stärken Das KlimaHumus-Joint Venture fungiert als Bindeglied zwischen kompensationswilligen Unternehmen und den Landwirten, welche entsprechende Maßnahmen auf ihren landwirtschaftlichen Flächen umsetzen wollen. Die drei Joint Venture-Partner arbeiten im Rahmen der Initiative eng zusammen. Die Stiftung Lebensraum wird aufbauend auf der gemeinsamen Initiative das „Kompetenzzentrum Boden und regenerative Landnutzung“ betreiben, welches neben Vernetzung, Forschung und Entwicklung zukünftig auch flächendeckend in Deutschland praxisnahe Schulungen für Bodennutzer anbieten wird. Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) bietet den teilnehmenden Landwirtinnen und Landwirten das erforderliche Equipment, die Betriebsmittel und das Know-how zur Umsetzung der Maßnahmen. First Climate wird die erzielte CO2-Senkenleistung nach anerkannten Methoden quantifizieren und durch unabhängige Dritte zertifizieren lassen. Das Unternehmen übernimmt auch die Vermittlung der resultierenden Zertifikate an Käufer des freiwilligen CO2-Marktes, welche damit ihre unvermeidbaren Treibhausgasemissionen kompensieren. Urs Brodmann, CEO der First Climate (Switzerland) AG und Vorstandsmitglied des Joint Ventures erklärt dazu: “Die Kompensation unvermeidbarer Emissionen ist ein wesentlicher Bestandteil des betrieblichen Klimaschutzes moderner Unternehmen. Zertifikate aus dem Aufbau von Bodenkohlenstoff sind im Kompensationsmarkt besonders begehrt, weil sie mit dem langfristigen, globalen Netto-Null-Ziel des Pariser Klimavertrages im Einklang stehen.“

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