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- „Es ist eine tolle Chance, ein Zukunftsthema so aktiv mitzugestalten“
Fünf Fragen an die neuen First Climate-Aufsichtsräte Nach ihrem Einstieg als Investor entsendet die HANNOVER Finanz zwei Mitglieder in den First Climate-Aufsichtsrat. Wir haben Goetz Hertz-Eichenrode, Sprecher der Geschäftsführung bei der HANNOVER Finanz, sowie Investment Manager Mirco Thelen nach den Zielen ihrer Aufsichtsratstätigkeit und den Potenzialen, die sie in der Zusammenarbeit mit First Climate sehen, befragt. V.l. Goetz Hertz-Eichenrode und Mirko Thelen Interview mit Goetz Hertz-Eichenrode und Mirco Thelen Welche Chancen und Möglichkeiten sehen Sie in der Kooperation von HANNOVER Finanz und First Climate? Goetz Hertz-Eichenrode (GHE): „Durch die Beteiligung an First Climate haben wir die Chance, nicht nur selbst einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sondern aktiv ein Unternehmen zu unterstützen, das in diesem Bereich spezialisiert ist. Das ist für uns hochspannend. Wir glauben, dass wir First Climate beim Wachstum und der strategischen Weiterentwicklung sehr gut unterstützen können. Und das nicht nur im organischen Bereich: Als Finanzinvestor sind wir auch immer dann ein guter Sparringspartner, wenn es um mögliche Zukäufe oder um Kooperationen geht.“ Was inspiriert, was reizt Sie persönlich an der neuen Partnerschaft mit First Climate? GHE: „Aus meiner persönlichen Sozialisierung heraus spielt Nachhaltigkeit für mich eine wichtige Rolle. Ich freue mich deshalb sehr über die Zusammenarbeit mit First Climate. Dieses sehr innovative Unternehmen verfügt über ein professionelles und hochmotiviertes Team, das das Thema des unternehmerischen Klimaschutzes als Pionier von Anfang an geprägt hat und nach wie vor ganz wesentlich vorantreibt. Das ist für uns auch deshalb spannend, weil wir in diesem Bereich sicher auch noch viel dazulernen können. Ich freue mich deshalb auf die Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass sie uns allen viel Spaß machen wird.“ Mirco Thelen (MT): „Ja, es ist eine tolle Chance, ein Zukunftsthema so aktiv mitzugestalten. Mit der Klimakrise stehen wir gesellschaftlich aktuell vor einer der größten Herausforderungen überhaupt. Deshalb werden wir unsere Anstrengungen zur Reduzierung und Vermeidung von Emissionen weiter verstärken und dabei auch technologisch alles in die Wege leiten müssen, was möglich ist – bzw. was in Zukunft möglich sein wird. Zudem wird es darum gehen, Klimaschutzmaßnahmen und Projekte in weniger entwickelten Gebieten zu ermöglichen und nachhaltig zu stärken. Ich bin überzeugt, dass First Climate eines der besten Unternehmen ist, um das zu erreichen.“ Der neue Aufsichtsrat der First Climate AG, v.l. Jürgen Heilbock, Jochen Knoesel (AR-Vorsitzender), Matthias Werner, Goetz Hertz-Eichenrode, Mirko Thelen und Olaf Bachert, CEO der First Climate Markets AG Wo liegen Ihre Prioritäten als Mitglieder des First Climate-Aufsichtsrats? MT: „Der Aufsichtsrat ist als strategisches Gremium ein wichtiger Sparringspartner für das Management und kann Wachstumsstrategien unterstützen. Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz stehen inzwischen praktisch in allen Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Natürlich gibt es für First Climate in diesem Markt viele wichtige Entscheidungen zu treffen und strategische Weichenstellungen vorzunehmen. Dabei im Aufsichtsratsgremium mitzudiskutieren, das wird unsere Aufgabe sein.“ GHE: „Wir haben die Erfahrung gemacht: In einem sich schnell entwickelnden Marktumfeld muss in besonderem Maße Sorge dafür getragen werden, dass das Unternehmen gesund mitwachsen kann. Nur so kann sein Wert erhalten und nachhaltig gesteigert werden. Dafür bringen wir natürlich ein immenses Know-how mit, weil wir seit über 40 Jahren Unternehmen in solchen Wachstumsphasen begleiten und diese Herausforderungen in allen Facetten immer wieder miterlebt haben. Unser Ziel ist, First Climate in diesem Prozess bestmöglich zu unterstützen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Natürlich werden wir dabei auch unser Unternehmens-Netzwerk und unsere Investoren einbringen, um auch auf dieser Ebene Zusammenarbeit und Wachstum zu fördern und zu unterstützen.“ Welchen Beitrag kann in Ihren Augen die Wirtschaft zum freiwilligen Klimaschutz leisten? Wie sehen Sie den Stellenwert des Themas bei den Unternehmen, mit denen Sie zusammenarbeiten? GHE: „In der Öffentlichkeit wird Klimaschutz häufig als ein Thema der jungen Generation wahrgenommen. Auf der anderen Seite sehen wir gerade im Bereich der Familienunternehmen, dass das Thema längst auch bei der Elterngeneration angekommen ist. Klimaschutz wird in den Unternehmen nicht nur als Herausforderung oder als Last gesehen, sondern auch als große Chance. Es ist ein wichtiger Baustein, um auch zukünftig nachhaltig und profitabel wirtschaften zu können. Was das Engagement der Unternehmen angeht, so erkenne ich – gerade in Deutschland – wichtige Beiträge in den Bereichen Innovation, Innovationsmanagement und bei den neuen Technologien. Vor allem innerhalb unserer Portfolio-Unternehmen sehen wir ganz viele hochinteressante Ansätze, beispielsweise im Bereich der erneuerbaren Energien. Das ist für mich einer der zentralen Wertbeiträge der Wirtschaft – neben dem eigenen Engagement, das selbstverständlich jedes Unternehmen zeigen muss.“ Welche Schwerpunkte und Ziele setzt sich die HANNOVER Finanz mit Blick auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit für die kommenden Jahre? Wird sich diese Ausrichtung auch im Beteiligungsportfolio widerspiegeln? GHE: „Wie viele Unternehmen in unserem Beteiligungs-Portfolio ist auch die HANNOVER Finanz ein mittelständisches, stark familiär geprägtes Unternehmen. Und wie unsere Beteiligungs-Unternehmen planen und handeln wir langfristig. Werte wie Nachhaltigkeit und soziales Engagement spielen für uns eine wichtige Rolle. Natürlich richten wir auch unsere Anlageentscheidungen entsprechend aus. Viele Unternehmen in unserem Beteiligungs-Portfolio agieren heute bereits klimaneutral. Zudem folgen wir den Principles for Responsible Investment, PRI, einer Initiative der UN. PRI hat zum Ziel, ESG-Themen aktiv im Analyse- und Entscheidungsprozess über Investments und Finanzanlagen zu berücksichtigen.“ MT: „Ein ganz konkretes Beispiel: Eines unserer Portfoliounternehmen entwickelt gerade eine softwarebasierte Lösung, mit der wir in Zukunft ein automatisiertes ESG-Assessment unseres Portfolios vornehmen werden. Damit können wir den Status quo erheben und danach ein turnusmäßiges Reporting umsetzen. Damit werden wir das Thema ESG als Teil unserer Value Creation, also der Wertsteigerung unseres Portfolios, fest verankern. Zukünftig werden wir diesen Faktor genauso wie andere unternehmensspezifische KPIs verfolgen und erwarten auch eine kontinuierliche Verbesserung in allen Parametern.“ GHE: „Aber natürlich kann man beim Klimaschutz immer noch mehr tun, und wir motivieren ‚unsere‘ Unternehmen und uns selbst kontinuierlich dazu, ihr und unser Engagement weiter auszubauen.“ Details zu den Hintergründen der Kooperation zwischen der HANNOVER Finanz und First Climate erhalten Sie hier. Mehr zur HANNOVER Finanz: www.hannoverfinanz.de
- Gemeinsam aktiv für den Klimaschutz: Kooperation mit B2Run
First Climate übernimmt den CO2-Ausgleich für die B2Run-Laufserie und den BASF FIRMENCUP 2022 2022 unterstützt First Climate den Firmenlauf-Veranstalter B2Run als Sponsor und Klimaschutz-Partner. Im Rahmen der Zusammenarbeit ermittelt First Climate den CO2-Fußabdruck der Laufserie und übernimmt den Ausgleich der unvermeidbaren Emissionen, die durch die Laufevents entstehen. Am B2Run Frankfurt, der am 14. Juni 2022 stattfindet, wird auch das First Climate-Team an den Start gehen. B2Run organisiert Firmenlaufevents in Deutschland und bietet Online-Programme zur Gesundheitsförderung an. Seit nunmehr 22 Jahren veranstaltet B2Run Deutschlands größte Laufserie mit derzeit 19 Austragungsorten inklusive dem in der Saison 2022 neu hinzugekommenen Standort Koblenz und dem BASF Firmencup am Hockenheimring in Baden-Württemberg. In den vergangenen zwei Jahren mussten aufgrund der Corona-Pandemie sämtliche Läufe der Saison abgesagt werden. Umso motivierter und mit dem doppelten Maß an Vorfreude blickt man bei B2Run deshalb der diesjährigen Saison entgegen, deren Startschuss am 24. Mai 2022 in Stuttgart fällt. Auf der Zielgeraden – B2Run ist eine grüne Laufserie Bei Laufveranstaltungen kommt es sowohl in der Vorbereitungsphase als auch bei der An- und Abreise der Teilnehmer zu einem erhöhten Verbrauch von Kraftstoff, Wärme und Strom, welcher wiederum zu einem höheren Ausstoß von Treibhausgasen führt. Dessen ist man sich bei B2Run bewusst und unternimmt mit First Climate als Klimaschutzpartner entsprechende Gegenmaßnahmen: „Dass bei unseren Laufevents CO2-Emissionen entstehen, ist leider unvermeidbar. Umso wichtiger ist es für uns, die Umweltbelastung im Zusammenhang mit unseren Läufen so niedrig wie möglich zu halten, denn bei B2Run werden Klima- und Umweltschutz großgeschrieben. Deshalb freuen wir uns sehr darüber, dass wir mit First Climate einen Experten mit langjähriger Erfahrung auf diesem Gebiet an unserer Seite haben, der uns bei unserem Klimaschutz-Engagement unterstützt“, erläutert Lars Gerling, Managing Director bei B2Run. Die Kompensation des B2Run CO2-Fußabdrucks, also der Ausgleich unvermeidbarer Emissionen durch die Unterstützung zertifizierter Klimaschutzprojekte, erfolgt über Emissionsminderungsnachweise aus dem Waldschutzprojekt Rimba Raya Biodiversity Reserve REDD+ im Südosten Borneos, Indonesien. Durch die lokalen Projektaktivitäten werden 64.000 Hektar natürlichen Regenwalds vor der Abholzung bewahrt, was so zur Erhaltung des Waldes als CO2-Senke beiträgt. Auf die Plätze, fertig, los: First Climate geht in Frankfurt an den Start Auch das First Climate-Team wird sich dieses Jahr mit 25 passionierten Läuferinnen und Läufern am Standort Frankfurt am Main der Lauf-Challenge stellen; am 14. Juni 2022 ist es so weit. Da für das Unternehmen Teambuilding und eine bestmögliche Gesundheitsförderung wichtig sind, freut man sich ganz besonders über die Kooperation, wie First Climate CEO, Olaf Bachert, betont: „Es geht darum, als Team aktiv zu sein, den Zusammenhalt zu stärken, gemeinsam über die Ziellinie zu laufen, dabei gleichzeitig physische Gesundheit zu fördern und das Klima zu schonen. Es ist toll, dass der Sport Spaß, Teamgeist und Klimaschutz-Engagement miteinander vereinen kann. Deswegen sind wir froh, die B2Run-Laufserie zu unterstützen.“ Weitere Informationen zu B2Run sowie Termine und Details zu den Läufen finden Sie auch hier.
- Launch der KlimaHumus-Website setzt neuen Meilenstein des Programms
klimahumus.de ist Anlaufstelle für Landwirte und Unternehmen, die sich für den Klimaschutz engagieren möchten Der Website-Launch ist ein wichtiger Schritt für das Joint Venture, das Landwirte und Unternehmen für gemeinsames Klimaschutz-Engagement zusammenbringt. Die Website bietet Informationen über die Vorteile des KlimaHumus-Programms, nachhaltige Landwirtschaft, und darüber, wie Landwirte an dem Programm teilnehmen und Unternehmen, Kommunen und weitere Interessierte es fördern können. Die neu eingerichtete KlimaHumus-Homepage ist in zwei Bereiche unterteilt: Der obere Teil erklärt, wie die nachhaltige Entwicklung in der Landwirtschaft unterstützt werden kann. Im unteren Bereich erfahren Landwirte alles Wissenswerte über die Teilnahme an dem Projekt. Interessierte Unterstützer oder Teilnehmer finden auf der Seite außerdem ein Kontaktformular vor, über das sie für konkrete Fragen mit den Programmverantwortlichen in Kontakt treten können. „Wir haben bereits feststellen können, dass es ein breites Interesse an KlimaHumus gibt. Der Start der Website ist ein sehr spannender nächster Schritt für das Projekt“, so Konstantin Pauly, Geschäftsführer der KlimaHumus GmbH. „Alle wichtigen Informationen für Landwirte sowie Unterstützer sind nun auf einer Seite gebündelt verfügbar. Ich lade alle an regenerativer Landwirtschaft und dem Humusaufbau sowie an regionalem Klimaschutz Interessierten ein, Kontakt zu uns aufzunehmen und sich einzubringen!“ Gesunde Böden für ein gesundes Klima Vom Getreidewechsel bis zum Weidemanagement – Landwirte und andere potenzielle Interessenten können sich auf der neuen Website einen Eindruck von der Methodik des Programms verschaffen. Zu jeder nachhaltigen Bodenbewirtschaftungs-Technik gibt es beispielsweise eine kurze Beschreibung, die erklärt, welche Maßnahmen die Teilnehmer auf ihrem eigenen Land umsetzen können. Des Weiteren finden Interessierte auf der Seite Details zu dem vierstufigen Teilnahmeverfahren, den Prämien für die Humusanreicherung, häufig gestellte Fragen und einen Link für anstehende Seminartermine. Unterstützung von Klimamaßnahmen in der Landwirtschaft Die Vorteile des Programms und die Personen, die von dem Projekt profitieren, sind auf der Website transparent aufgelistet, sodass Unternehmen, Kommunen und weitere Interessierte genau erfahren, wie ihre Unterstützung sowohl den Landwirten als auch dem Klima helfen kann. KlimaHumus.de ist eine einzigartige Informationsquelle für Unternehmen, die den Klima- und Naturschutz in der Region unterstützen wollen. Das Projekt soll künftig KlimaHumus-Zertifikate - CO2-Zertifikate - ausschütten, die verkauft werden, sobald eine Zertifizierung des Projekts erfolgt ist. Durch den Kauf der Zertifikate können Interessierte dann ihre unvermeidbaren betriebsbedingten Treibhausgasemissionen kompensieren. Über das KlimaHumus-Programm Das KlimaHumus-Programm ist ein Joint Venture zwischen drei Partnern: Stiftung Lebensraum, Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG und First Climate. Im Rahmen des gemeinsamen Projekts arbeiten die Partner eng mit Landwirten zusammen, um die Humusbildung zu fördern und so die Bodenfruchtbarkeit und die langfristige Speicherung von CO2 als Bodenkohlenstoff zu ermöglichen. KlimaHumus-Website: www.klimahumus.de Weitere Informationen über das KlimaHumus-Programm: Startschuss fuer Klimaschutz-Joint Venture in der Landwirtschaft (firstclimate.com)
- Klimaschutz plus lokales Engagement gleich KlimaKombi+
Lokale Naturschutzmaßnahmen in Kooperation mit Bergwaldprojekt e.V. KlimaKombi+ ist das Angebot von First Climate für Unternehmen, die den Ausgleich unvermeidbarer Emissionen durch zertifizierte globale Projekte mit regionalem Klimaschutz verbinden wollen. In Zusammenarbeit mit dem Partner Bergwaldprojekt e.V. ermöglicht First Climate Kunden die Unterstützung eines von vier konkreten Klimaschutzprojekten des Vereins in verschiedenen Teilen Deutschlands. Im Rahmen der freiwilligen CO2-Kompensation ermöglicht es First Climate Unternehmen und Organisationen seit vielen Jahren, zertifizierte und innovative Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt zu unterstützen und Emissionsminderungen zu realisieren. Mit dem neuen Angebot KlimaKombi+ ist es jetzt möglich, zusätzlich konkrete Umweltprojekte direkt in Deutschland zu fördern und damit lokalen Umweltnutzen zu erzeugen. KlimaKombi+ ermöglicht den Ausgleich eines unternehmerischen CO2-Fußabdrucks mit Hilfe von Emissionsminderungen aus dem Rimba Raya Biodiversity Reserve REDD+ Projekt, einem zertifizierten Waldschutzprojekt in Indonesien. Gleichzeitig geht bei KlimaKombi+ eine zusätzliche Spende an eine von vier Bergwaldprojekt-Naturschutzmaßnahmen in Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen. An welches der vier Projekte die Spende fließt, können die KlimaKombi+ Kunden im Einzelfall selbst entscheiden. „Wir haben festgestellt, dass immer mehr unserer Kunden die Frage stellen: Wie können wir unser Engagement für den Klimaschutz in unserem direkten Umfeld verstärken? Deshalb haben wir eine Option entwickelt, mit der wir zertifizierte, internationale Emissionsreduktionen mit regionalen Umweltprojekten bündeln können. Mit KlimaKombi+ ermöglichen wir das Engagement unserer Kunden auf globaler und lokaler Ebene”, sagt Mike Hatert, COO, First Climate Markets AG. Mehr Grünflächen und Bäume; mehr intakte Natur Der Naturschutzpartner von First Climate, das Bergwaldprojekt, führt überall in Deutschland Projektwochen mit freiwilligen Helferinnen und Helfern durch und hat dabei bis heute die Pflanzung von rund vier Millionen Bäumen, die Pflege von mehr als 1.000 Hektar Bergwäldern, die Wiedervernässung von fast 200 Hektar Moorfläche sowie das Anlegen von rund 350 Kilometern Bergwegen ermöglicht. Im Rahmen der praktischen Projektarbeit lernen die Freiwilligen viel über den Wald- und Ökosystemschutz und können sich an aktiven Pflege- und Renaturierungsmaßnahmen beteiligen - all das fördert das Engagement für die Umwelt und das Klima. Mehr Informationen zum Thema KlimaKombi+ auf unserer Website. Über Bergwaldprojekt e.V. Das Bergwaldprojekt wurde 1987 im Zusammenhang mit der Debatte um das Waldsterben gegründet. Es ist eine unabhängige Organisation und ist in mehreren europäischen Ländern vertreten. Der deutsche Verein Bergwaldprojekt e.V. wurde 1993 als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Würzburg gegründet. Er hat 25 ehrenamtlichen Mitglieder und unabhängig, überparteilich und weltanschaulich neutral.
- Grünstrom-Herkunftsnachweise als wirksame Klimaschutz-Instrumente
Kostenloses Online-Seminar von CDP und First Climate am 5. Juli 2022 Für viele Unternehmen sind die Erreichung von CO2-Neutralitätszielen und die Suche nach entsprechend nachhaltigen Lösungen wesentliche Bestandteile der Net-Zero-Reise. In einem Online-Seminar werden CDP und First Climate Best-Practice-Beispiele für den Einsatz von Grünstrom-Herkunftsnachweisen (EACs) als wichtigem Bestandteil effektiver unternehmerischer Klimaschutzmaßnahmen vorstellen. In dem 60-minütigen Online-Seminar mit dem Titel „Grünstrom-Herkunftsnachweise als Klimaschutz-Instrumente: die Rolle von Gütesiegeln und CDP-Qualitätskriterien“ werden die First Climate-Experten für erneuerbare Energien (RE), Lotus Shaheen, Anton Schön und Steven Krawietz aufzeigen, wie man Grünstrom-Herkunftsnachweise (EACs) als nützliche Komponenten für wirksamen Klimaschutz einsetzen kann. Das First Climate-Team wird von Nicholas Fedson, Senior Analyst - Renewable Energy bei CDP, begleitet, der einen Einblick in die bestehenden Anforderungen an Unternehmen geben sowie die Anpassungen und Erweiterungen der Kriterien beleuchten wird. Im Anschluss daran wird First Climate einen Überblick über die verschiedenen EAC-Gütesiegel und die verschiedenen Angebote im Bereich Erneuerbare Energien geben. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden erfahren, wie sie erneuerbare Energien beschaffen können, ohne die Wertschöpfung aus den Augen zu verlieren und die CDP-Anforderungen zu erfüllen. Eine ausführliche Fragerunde am Ende des Seminars bietet den Teilnehmenden Raum für Austausch und Erklärungen. Das Online-Seminar findet statt am: Dienstag, 5. Juli 2022, um 14:30 Uhr Mitteleuropäische Zeit. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Online-Seminar findet in englischer Sprache statt. Interessierte werden gebeten, sich vorab über Zoom hier zu registrieren.
- Climate Transformation Summit 2022
Online-Konferenz schafft Raum für den Austausch zur Umsetzung von Klimazielen Am 2. und 3. Juni 2022 kommen Klimaexperten, Entscheidungsträger und Unternehmen zum dritten Climate Transformation Summit zusammen, um gemeinsam die Klimatransformation voranzutreiben. Die virtuelle Konferenz bietet Unternehmen ein Forum für Vernetzung sowie Austausch darüber, wie sie ihre Klimaziele wirksam umsetzen können. First Climate nimmt als Sponsor und Aussteller teil. In diesem Jahr stehen die konkreten Erfahrungen engagierter Unternehmen mit der Umsetzung von Klimazielen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Fokus der interaktiven Konferenz, die vom Berliner Start-Up The Climate Choice organisiert wird. Das Ziel des Start-Ups: Unternehmen aus den verschiedensten Branchen mit transparenter und praxisnaher Expertise bei ihrem Engagement für die Klimatransformation unterstützen, um die Dekarbonisierung der Wirtschaft weiter zu fördern. Beim CTS 2022 geht es vor allem um Unternehmen, die bereits Klimaschutzmaßnahmen anwenden, welche Erfahrungen sie bei der bisherigen Umsetzung von Netto-Null-Zielen entlang ihrer Lieferkette gemacht haben, mit welchen Herausforderungen sie dabei konfrontiert wurden und welche bewährten Verfahren sie angewendet haben. Bei einer Online-Messe sowie in interaktiven Panels, Einzelgesprächen und Workshops tauschen sich Klimaexperten, Anbieter von Klimaschutzlösungen und Unternehmen aus diversen Branchen über entsprechende Handlungsmaßnahmen aus. Klimaschutz-Dienstleister stellen Lösungen zur Messung, Reduktion und zum Ausgleich von CO2-Emissionen sowie Best-Practices vor. Im Rahmen des Events werden Unternehmen mit Experten in diesen Bereichen zusammengebracht und können darüber hinaus ihr Netzwerk erweitern. First Climate gestaltet Klimatransformation mit Auch in diesem Jahr nimmt First Climate wieder als Sponsor und Aussteller am CTS teil. Bei der digitalen Podiumsdiskussion „Wie man Klimaneutralität erreichen kann“ (orig. „Becoming truly climate neutral“) setzen sich Redner aus verschiedenen Sektoren mit einer zentralen Frage auseinander: Wie kann die Klimatransformation in Unternehmen angestoßen werden? Moderatorin Sandra Broschat (Futurewoman) wird sich zusammen mit Therese Seiringer (Vodafone), Steffen Kück (Ørsted) und Mike Hatert, COO der First Climate Markets AG, in einer Diskussionsrunde mit diesem Thema beschäftigen. Die Experten werden dabei vor allem ihre Expertise beim Umgang mit den Folgen des Klimawandels in ihren Unternehmen, etwa der Reduktion von Treibhausgasen, sowie über damit verbundene Risiken und Chancen teilen. Im Anschluss an die Diskussion gibt es auch Gelegenheit für Zuschauerfragen an die Podiumsgäste. Zeitpunkt der Podiumsdiskussion: 2. Juni 2022, 15-16 Uhr. First Climate wird darüber hinaus mit einem virtuellen Stand auf der Online-Messe vertreten sein. In Einzel-Chats können sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den First Climate-Experten Alina Juncker und Vincent Erasmy austauschen und über die innovativen Klimaschutzlösungen des Anbieters sowie Best Practices informieren. Der Stand wird von 9-18 Uhr durchgehend geöffnet und besetzt sein. Zeitpunkt der offiziellen Online-Messe: 13:30-15 Uhr. Wann findet der CTS 2022 statt? Die Veranstaltung findet statt von Donnerstag, 2. Juni 2022, bis Freitag, 3. Juni 2022, 09:00 bis 18:00 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit, (GMT+01:00). Der Summit wird ausschließlich virtuell und in englischer Sprache ausgetragen. Jetzt Tickets sichern Mit jedem Ticketkauf werden ausgewählte Klimaprojekte unterstützt. Sichern Sie sich jetzt Ihr Ticket und seien Sie beim CTS 2022 dabei! Zum Ticketkauf Weitere Informationen rund um den Climate Transformation Summit finden Sie hier: https://www.climatesummit.de/
- Investition in die Sonnenstrom-Erzeugung in Europa
First Climate Spin-off entwickelt 29 MWp-Fotovoltaik-Projekt in Italien Startschuss für ein zukunftsweisendes Erneuerbare-Energie-Projekt in Südeuropa: In Italien errichtet die First Climate Solar Investments GmbH (FCSI) derzeit 51 Dachflächen-Fotovoltaikanlagen auf bestehenden Gewerbegebäuden in den Regionen Piemont, Apulien und Basilikata. Nach der Fertigstellung bis zum Winter 2022/23 werden die Anlagen rund 35 GWh sauberen Sonnenstrom pro Jahr erzeugen. Neben den Vorteilen für den Klima- und Umweltschutz erzeugt das Projekt auch einen direkten Nutzen für die Unternehmen, die ihre Dachflächen im Rahmen des Projektes an die FCSI vermieten und so die Errichtung der Solaranlagen ermöglichen. Sie haben die Möglichkeit, den regenerativ erzeugten Strom im Rahmen von Eigennutzungskonzepten direkt abzunehmen, um dadurch Lastspitzen abzufedern, sich langfristig gegen steigende Strompreise abzusichern und einen direkten Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Ermöglicht wird das Projekt durch das „FER1“- Förderprogramm der italienischen Regierung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Ausbau der erneuerbaren Energien im Land voranzutreiben und so die umweltfreundliche Stromerzeugung mit Fotovoltaik durch die Gewährung entsprechender Einspeisevergütungen zu unterstützen. 51 Anlagen—bis 0,99 MWp Erzeugungsleistung Initiiert wurde das sogenannte „Barolo-Portfolio“ durch die SI Solar Investments GmbH zusammen mit First Climate. Um die gemeinsamen Ziele, die Entwicklung, die Realisierung und den Betrieb von Aufdach-Fotovoltaik-Portfolien in Italien zu erreichen, haben die beiden Unternehmen gemeinsam die FCSI gegründet. Mit rund 29 MWp Erzeugungskapazität ist das Barolo-Projekt eines der größten der in Italien aktuell geplanten Aufdach-Portfolien im Rahmen des „FER1“. In der finalen Ausbaustufe wird das Projekt genug Strom erzeugen, um damit rechnerisch 10.000 Haushalte mit einem Durchschnittsstromverbrauch von 3.500 kWh mit sauberer Energie zu versorgen. Für die Umsetzung des Projekts in den drei Regionen arbeitet First Climate mit dem italienischem Partnerunternehmen ARPEX, einem erfahrenen Entwickler und Generalunternehmer für Solarprojekte, zusammen. Win-Win-Situation mit Klimanutzen Neben der umweltfreundlichen Energieversorgung leistet das Projekt auch einen wichtigen Beitrag zur umweltgerechten Sanierung der bestehenden Gebäudesubstanz. Viele der Unternehmen, von denen die FCSI im Rahmen des Projektes Dachflächen anmietet, verfügen noch über Dächer, auf denen künstliche Mineralfasern wie Asbest verbaut sind, von denen Gesundheitsgefahren ausgehen können oder sind anderweitig sanierungsbedürftig. In Zusammenarbeit mit erfahrenen Spezialunternehmen lässt die FCSI GmbH in diesen Fällen die fachgerechte Sanierung der Alt-Dächer durchführen, bevor die Installation der Solaranlagen durch ARPEX erfolgt. „Für unsere Partnerunternehmen entfällt damit die Notwendigkeit, in die erforderlichen Baumaßnahmen zu investieren. Gleichzeitig erhalten sie ohne eigenen Kapitalaufwand Zugang zu einer stabilen, umweltfreundlichen und wirtschaftlichen Energiequelle“, zählt Julian Schirm, Business Development Manager bei der FCSI, die Vorteile des Projektes aus Unternehmenssicht auf. „Umgekehrt bekommen wir auf diese Weise Zugang zu hervorragend geeigneten Standorten für die Sonnenstrom-Erzeugung, ohne dadurch einen zusätzlichen Flächenverbrauch und lange Genehmigungsfristen in Kauf nehmen zu müssen, wie sie bei der alternativen Errichtung von Freiflächen-Anlagen anfallen würden“, freut sich Projektinitiator Thomas Stetter von SI Solar Investments über diese Win-Win-Konstellation. Ihm sind die langwierigen Planungsprozesse im Freiflächen-Bereich aus seiner beruflichen Tätigkeit gut bekannt. Möglichkeiten für langfristiges Preis-Hedging Ein weiterer Vorteil der Konzentration auf die Errichtung von Dachflächen-Anlagen: Die Erzeugung erfolgt dort, wo die erzeugte Energie auch benötigt wird. „Angesichts der aktuell stark steigenden Preise im Bereich der regenerativen Energieversorgung ist es für viele Unternehmen eine sehr attraktive Option, sich durch den Bezug der auf ihren Dächern umweltfreundlich erzeugten Energie gegen Preisrisiken abzusichern und sich die aktuellen Bezugskonditionen langfristig garantieren zu lassen. Die erzeugte Energie liefern wir deshalb in der Regel im Rahmen eines sogenannten Power Purchase Agreements, also eines Strom-Direktabnahmevertrages, an unsere Partnerunternehmen“, erklärt Julian Schirm. Das gewährleiste zudem eine Entlastung der öffentlichen Stromnetze, gerade in Zeiten hoher Netznutzung. „Die höchsten PV-Erträge am Tag fallen in der Regel zur Mittagszeit an, in welcher regelmäßig auch die höchste Stromnachfrage besteht“, erläutert Julian Schirm. Nach der Unterzeichnung aller notwendigen Verträge geht das Projekt Barolo I jetzt in die Umsetzungsphase. Bis zum Winter soll die Errichtung der aktuell 51 geplanten Dachflächen-Anlagen abgeschlossen sein. Parallel dazu sind die Planungen für einen zusätzlichen zweiten Projektabschnitt bereits weit vorangeschritten. Das Fotovoltaik-Projekt „Barolo II“ soll voraussichtlich 2023 in die Umsetzung gehen. Der aktuelle Projektbestand von über 10 MWp soll in den nächsten Monaten deutlich erweitert werden. Ferner gibt es zahlreiche Anfragen von energieintensiven Unternehmen aus Italien, die ihre Dachflächen gerne mit einer Fotovoltaik-Anlage ausrüsten lassen würden und den günstigen Strom erwerben möchten. FCSI plant daher den Aufbau eines Portfolios von Anlagen für energieintensive Unternehmen, welches rein auf PPAs basiert und ohne staatliche Subventionen auskommt. Über die First Climate Solar Investments GmbH Die First Climate Solar Investments GmbH wurde als unabhängiges Unternehmen durch die Partner SI Solar Investments und First Climate gegründet. Gemeinsames Ziel ist die Umsetzung von Aufdach-Fotovoltaik-Anlagen in Italien. Zusammen mit lokalen Partnern werden die Anlagen geplant und genehmigt sowie im Anschluss gebaut, betrieben und der Strom vermarktet. Für die Vermarktung des erneuerbar erzeugten Stroms arbeitet FCSI eng mit First Climate zusammen. Das Unternehmen FCSI ist mittlerweile jedoch eigenständig und wurde aus der First Climate-Gruppe ausgegliedert. FCSI verfügt über ein multidisziplinäres Team mit langjährigem Erfahrungsschatz in den Bereichen Solar-Technik, Ingenieurwissenschaften und finanziell-juristische Fähigkeiten. Die Mitarbeiter arbeiten von den Standorten Zürich, Frankfurt und Mailand aus.
- Neue Impulse für die regenerative Landwirtschaft
KlimaHumus-Programm präsentiert bei DLG Feldtagen Lösungen für nachhaltigen Ackerbau und Klimaschutz Vom 14. bis 16. Juni 2022 fanden im baden-württembergischen Mannheim die DLG Feldtage statt – ein Treffpunkt für Landwirte, ausstellende Unternehmen und Kunden. Im Fokus der Messe stand der Austausch zu Themen wie nachhaltige Bodenbewirtschaftung und Pflanzenbau. Die KlimaHumus GmbH stellte in diesem Rahmen ihr zukunftsweisendes Programm vor. Mehr als 380 Unternehmen, Verbände und Institutionen aus 20 Ländern sowie rund 15.000 Besucher nahmen an der internationalen Freiluftmesse auf dem Gelände des Versuchsguts Kirschgartshausen bei Mannheim teil, die von der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) veranstaltet wurde. Zu den Besuchern der Messe zählten auch etwa 130 internationale Fachjournalisten sowie Agrar-Blogger, die sich über die neusten Entwicklungen im Agrarsektor informierten. KlimaHumus-Programm als innovative Lösung für mehr Bodenfruchtbarkeit und Klimaschutz Im Rahmen des Themas „Mein Pflanzenbau. Meine Zukunft.“ bot die Messe ein vielseitiges Ausstellungs- und Fachprogramm, das sich insbesondere mit modernen Strategien und Lösungen für die umweltschonende und nachhaltige Bodenbewirtschaftung beschäftigte. Im Rahmen der DLG-Fachforen gaben Unternehmen Einblicke in ihre Innovationen und teilten ihre Erfahrungen. Dazu zählte auch die KlimaHumus GmbH, die vor Ort von Konstantin Pauly (s. Beitragsbild oben), Geschäftsführer des Unternehmens, und Felix Graf von Nesselrode, Key Account Manager, repräsentiert wurde. Gemeinsam stellten die beiden Referenten das KlimaHumus-Programm vor, ein Joint Venture, das die Stiftung Lebensraum, die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG und First Climate im November 2021 ins Leben gerufen hatten. Auch am Stand informierten Pauly und Nesselrode im direkten Gespräch über die Möglichkeiten, die das Programm bietet. So zielt es insbesondere auf eine verstärkte Humusbildung, erhöhte Bodengesundheit und langfristige CO2-Speicherung ab, die durch regenerative Bewirtschaftungsmaßnahmen erreicht werden sollen. Solche Maßnahmen können etwa eine flache bis minimale Bodenbearbeitung, eine reduzierte Düngung sowie der Einsatz von Pflanzenkohle, Komposttee oder Mikroorganismen sein. Landwirte erhalten im Rahmen des Programms intensive Schulungen sowie Humusaufbau-Prämien und können durch die Ausrichtung ihres Betriebs hin zur nachhaltigeren Landwirtschaft neue Einnahmequellen erschließen, um so die Zukunft ihres Betriebs und ihre Erträge zu sichern. Bei der KlimaHumus GmbH zeigt man sich erfreut über die Möglichkeit der Teilnahme an der Messe, die eine wichtige Plattform bot. „Die DLG Feldtage markierten einen weiteren wichtigen Schritt für unser neues Projekt. Es war die erste große Veranstaltung, auf der wir das KlimaHumus-Programm einer breiteren Öffentlichkeit nahebringen konnten. Wir freuen uns sehr über das Interesse und die tolle Resonanz, die uns vor Ort entgegengebracht wurden und hoffen, dass wir in Zusammenarbeit mit engagierten Landwirtinnen und Landwirten die nachhaltige Entwicklung im Agrarsektor zügig vorantreiben können. Wir danken der RWZ für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung dieses Events“, erläutert Konstantin Pauly, Geschäftsführer der KlimaHumus GmbH. In einem gesonderten Forum hatte er gemeinsam mit Herrn Dr. Thorsten Krämer seitens der RWZ das Programm bei einer Podiumsdiskussion interessierten Besuchern vorgestellt. Das KlimaHumus-Programm Durch die Aktivitäten der KlimaHumus GmbH sollen Böden widerstandsfähiger gegen Ernteausfälle, Bodenverluste, Dürreschäden oder Überschwemmungen gemacht werden. Da in den letzten 20 Jahren insbesondere die Humusgehalte deutscher Ackerböden deutlich abgenommen haben, fördert das Programm den Humusaufbau. Darüber hinaus kann das KlimaHumus-Programm einen messbaren Beitrag dazu leisten, den neuen politischen Regularien, die dem Agrarsektor etwa durch den Green Deal auferlegt wurden, gerecht zu werden. Dazu zählt beispielsweise, dass 25% der landwirtschaftlichen Nutzflächen bis 2030 biologisch bewirtschaftet werden und der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel um 50% und die Verwendung von Düngemitteln um mindestens 20% reduziert werden soll. Im KlimaHumus-Programm wird auf Basis von Bodenanalysen vor und nach dem Einsatz der humusfördernden Maßnahmen die erzeugte CO2-Senkenleistung ermittelt. Mittelfristig werden im Rahmen des Programms zertifizierte Emissionsminderungsnachweise erzeugt, die beispielsweise zur freiwilligen Kompensation unternehmerischer Treibhausgasemissionen genutzt werden können. Erfahren Sie mehr über die DLG Feldtage unter www.dlg-feldtage.de sowie über das KlimaHumus-Programm unter www.klimahumus.de.
- „Gemeinsam aktiv“ beim B2Run Frankfurt 2022
23 First Climate-Teammitglieder liefen beim 5 km langen Firmenlauf ins Ziel Bei strahlend blauem Himmel und Sonnenschein liefen am 14. Juni 2022 insgesamt 23 First Climate-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter beim B2Run Firmenlauf in Frankfurt über die Ziellinie im Deutsche Bank Park. Insgesamt gingen mehr als 2.600 Läuferinnen und Läufer an den Start, angefeuert von jubelnden Fans und inmitten eines Meers aus Firmen-Trikots der 130 teilnehmenden Unternehmen. Im Rahmen der Partnerschaft mit B2Run wird First Climate den veranstaltungsbezogenen CO2-Fußabdruck der ganzen Laufserie berechnen – inklusive des letzten Firmenlaufs in Köln im September 2022. Passend zum Thema Klimaneutralität waren alle Gäste angehalten, öffentliche Verkehrsmittel oder Großraum-Shuttlebusse zu nutzen. Auch das First Climate-Team reiste zum After-Work-Event mit einem Shuttle-Bus an. Auf die Plätze, fertig, ...Net Zero! Unter dem Motto „Auf die Plätze, fertig, ...Net Zero!“ (engl. „Ready, Set, ...Net Zero!“) trugen die First Climate-Läuferinnen und -Läufer nachhaltige hergestellte Trikots aus recycelten Plastikflaschen. „First Climate trägt dazu bei, dass alle B2Run-Veranstaltungen klimaneutral werden, indem wir den CO2-Fußabdruck berechnen und die entstehenden Emissionen über das Rimba Raya-Klimaschutzprojekt in Indonesien ausgleichen. Unser Sponsoring ist somit eine gute Mischung aus Klimaschutz und Gesundheitsförderung für unsere Mitarbeitenden“, sagt Mike Hatert, Chief Operating Officer bei First Climate und Kapitän des First Climate Laufteams.
- Angleichung der Klimapläne für die COP27
Internationale politische Entscheidungsträger treffen sich zum Petersberger Klimadialog Deutschland hat das Konzept eines „globalen Schutzschildes“ eingeführt, um konkrete Maßnahmen für die Klimaanpassung, den Übergang zu erneuerbaren Energien und den Schutz gefährdeter Länder zu entwickeln. Kritische Stimmen bemängeln jedoch, die Ergebnisse der Konferenz seien insgesamt nicht konkret genug. Hochrangige politische Entscheidungsträgerinnen und -träger aus rund 40 Ländern trafen sich diese Woche zum 13. Petersberger Klimadialog. Er geht der COP27 voraus, die im November dieses Jahres in Sharm el-Sheikh, Ägypten, stattfinden soll. Bei dem Treffen handelt es sich zwar nicht um eine offizielle Konferenz, es soll aber den Anstoß zu Diskussionen über internationale Klimaschutzabkommen geben, die auf der COP27 weiterentwickelt, oder gar bestätigt werden sollen. Deutschland stellte offiziell sein Konzept eines neu definierten „globalen Schutzschirms“ vor, um die Klimaschutzverhandlungen voranzutreiben. So sollen die Länder besser darauf vorbereiten werden, effizienter auf zukünftige Klimakatastrophen zu reagieren. Außenministerin Annalena Baerbock, die die Verhandlungen leitete, wies die Delegierten auf die Dringlichkeit der Klimaschutzmaßnahmen hin, die man trotz anderer globaler Probleme nicht vernachlässigen dürfe: „Wir können die Klimakrise nicht aufschieben“, erklärte sie hinsichtlich des Klimawandels, der unentwegt fortschreite. „Deshalb können wir den Kampf nicht aufschieben, weil andere Krisen wichtiger erscheinen“. Baerbock betonte in ihrer Rede auch die Bedeutung der internationalen Zusammenarbeit und die Notwendigkeit, mehr Mittel für technische Hilfe bei klimabedingten Verlusten und Schäden bereitzustellen. Die ganze Welt „in Bereitschaft“ Die Vorstellung des Konzepts des „globalen Schutzschilds“, das bereits auf dem G7-Gipfel im Juni angekündigt wurde, unterstrich Annalena Baerbocks Aufruf zum Handeln. Die grundlegende Idee ist, ein Sicherheitsnetz zu schaffen, das als Frühwarnsystem bzw. als Offensivmaßnahme fungiert, um auf bevorstehende Naturkatastrophen vorbereitet zu sein. Im Mittelpunkt stehen eine koordinierte und strukturierte Vorsorgeplanung, die von den Ländern des Globalen Südens entwickelt wird, sowie hinreichende Finanzierungssysteme, die durch die Unterstützung der Industrieländer ermöglicht werden sollen. Der Petersberger Klimadialog 2022 griff einige der umstrittensten Diskussionspunkte des letztjährigen Klimadialogs wieder auf, nämlich Verluste und Schäden im Zusammenhang mit dem Klimawandel sowie die Frage, wie diese durch fortschrittliche Maßnahmen besser gemildert werden könnten. Der Fokus lag auf dem Aufruf an die Partnerländer, ihre Zusagen im Bereich Klimafinanzierung zu erweitern, um das Ziel finanzieller Mittel von 100 Milliarden Dollar bis 2023 zu erreichen, den Globalen Süden beim Übergang zu erneuerbaren Energien zu unterstützen und die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen weiter zu verringern. Trotz der aktuellen Energiekrise betonten die deutschen Regierungsvertreter, dass Deutschland nicht von seinen nationalen Klimazielen abweichen wird. Konkrete Beschlüsse oder Verpflichtungen gab es auf der Konferenz nicht, sodass angesichts der bevorstehenden COP27 noch viele Punkte offenbleiben.











