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CO2-Zertifikate kaufen:
Klimaschutz finanzieren 

Die Förderung zusätzlicher Klimaschutzmaßnahmen ist ein wichtiger Bestandteil unternehmerischer Klimastrategien. First Climate bietet Ihnen viele Möglichkeiten, durch die Unterstützung von zertifizierten CO2-Minderungs- und Senkenprojekten einen schnell wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.  

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Leisten Sie Ihren Beitrag zum internationalen Klimaschutz

Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten aus hochwertigen Klimaschutzprojekten ermöglicht Ihr Unternehmen die Umsetzung und Durchführung von Projekten, die aktiv CO2-Emissionen reduzieren oder CO2 aus der Atmosphäre binden. First Climate bietet Ihnen unterschiedlichste Optionen, zur Unterstützung projektbasierter Klimaschutzmaßnahmen – von der langfristigen Projektförderung über Forward-Verträge und die Kooperation mit Early-Stage-Projekten bis hin zur exklusiven Entwicklung Ihres eigenen Klimaschutzprojektes.

Kontakt
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So entsteht Klimanutzen
über den freiwilligen CO2-Markt

Die Förderung von Maßnahmen und Verfahren zur Reduzierung von CO2-Emissionen oder zur Kohlenstoffspeicherung wird in vielen Wirtschaftsbereichen seit Langem als Instrument des freiwilligen Klimaschutzes eingesetzt. Das Verfahren basiert auf dem Handel von CO2-Zertifikaten über den freiwilligen CO2-Markt.

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Sie haben Fragen? 

Geprüfte und

zertifizierte Projekte

Gezielte

Förderung

Großer

Impact

Unser Experte zum Thema

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Vincent Erasmy

Team Lead

International Sales

Was sind CO2-Zertifikate?

Ein CO2-Zertifikat ist im engeren Sinne ein Datensatz, der in einer speziellen, öffentlich einsehbaren Datenbank hinterlegt ist. Ein CO2-Zertifikat belegt, dass durch ein bestimmtes nach klaren Kriterien zertifiziertes Klimaschutzprojekt CO2-Emissionen vermindert, bzw. Kohlenstoff langfristig gespeichert und damit der Atmosphäre entzogen wurde.
 

CO2-Zertifikate belegen damit in transparenter Weise einen genau definierten Klimanutzen. Ein CO2-Zertifikat steht dabei immer für eine Tonne CO2-Äquivalent.

Wie funktionieren CO2-Zertifikate?

Klimaschutzprojekte, die die Qualitätsanforderungen für den freiwilligen CO2-Markt erfüllen, werden nach international anerkannten Standards zertifiziert und die erzielten Emissionseinsparungen bzw. die erzielte Senkenleistung durch unabhängige Prüfinstitute bestätigt. Entsprechend anerkannte Projekte können für jede von ihnen nachweislich eingesparte Tonne CO2 einen Emissionsminderungs- oder CO2-Senkennachweis ausgeben, der dann über den freiwilligen CO2-Markt gehandelt und von Unternehmen erworben werden kann.

Welchen Nutzen haben CO2-Zertifikate?

CO2-Zertifikate ermöglichen es, ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen gezielt zu fördern. Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb lassen sich dadurch nicht verhindern; das Verfahren ermöglicht es aber, Finanzmittel zu generieren und in Länder des globalen Südens zu transferieren, wo mit jedem Euro viel größere Emissionseinsparungen erzielt bzw. CO2-Senkenpotenziale erschlossen werden können als in Europa oder anderen industrialisierten Regionen der Erde. Indem Ihr Unternehmen CO2-Zertifikate erwirbt, schaffen Sie wirtschaftliche Anreize für die Entwicklung von Emissionsminderungs- und Senkenprojekten, die ohne Ihr Engagement und die entsprechende Förderung nicht umsetzbar wären. 

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Finanzielle Unterstützung benötigt

Die Science Based Targets-Initiative (SBTi) schätzt, dass bis 2030 jährlich mindestens 4,3 Billionen US-Dollar benötigt werden, um die globalen Klimaziele zu erreichen. Dies würde eine Versiebenfachung der heute verfügbaren Mittel bedeuten.

 

Die SBTi empfiehlt Unternehmen deshalb, zusätzlich zur Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung ihrer wissenschaftsbasierten Klimaziele in Klimaschutzmaßnahmen außerhalb der Wertschöpfungskette zu investieren.

CO2-Zertifikate und Netto Null-Strategien 

Auch für die Umsetzung von Net Zero-Strategien spielt der Erwerb von CO2-Zertifikaten eine wichtige Rolle: Als flankierende Maßnahme empfiehlt SBTi auf dem Weg bis zum Erreichen des Netto-Null-Ziels die Förderung von Klimaschutzprojekten (Beyond Value Chain Mitigation). Ihr Unternehmen kann sich dabei wahlweise für die Unterstützung von Emissionsminderungsprojekten entscheiden oder aber alternativ auch CO2-Senkenprojekte fördern. Ist der Netto Null-Zustand dann einmal erreicht, sieht die SBTi-Guideline den Erwerb von Zertifikaten aus Senkenprojekten in einem Umfang vor, der den Residualemissionen aus dem Geschäftsbetrieb entspricht. Die Residualemissionen dürfen dabei maximal 10% der Emissionen im Ausgangsjahr des Reduktionspfades entsprechen.

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„Klimaschutz-Beitrag“ statt „CO2-Kompensation“
– das richtige Claiming

Die Frage, wie sich unternehmerisches Engagement für den Klimaschutz nach innen und außen richtig darstellen lässt, ist von großer Bedeutung. Das richtige Claiming ermöglicht es, die von Ihnen ergriffenen Maßnahmen und Ihren Beitrag zum Klimaschutz auf einprägsame Weise zu kommunizieren. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen auf dem CO2-Markt – vor allem durch das Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens – entsprechen Claims wie „klimaneutral“ oder auch „CO2-kompensiert“ nicht mehr den aktuellen Transparenz-Anforderungen.

 

Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten trägt Ihr Unternehmen dazu bei, Finanzmittel für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zu mobilisieren und leistet damit einen Beitrag zur Erreichung weltweiter Klimaziele. Genau so sollte Ihr Engagement auch benannt werden.

 

Vor diesem Hintergrund unterstützt First Climate den Claim „Klimaschutz-Beitrag“. Dieser ist kompatibel mit den Richtlinien des Pariser Abkommens und stellt insofern eine zukunftssichere Alternative zu den bisherigen Klima-Claims dar. Nutzen Sie den Claim und das von First Climate zur Verfügung gestellte Label, um Ihre Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen außerhalb Ihrer eigenen Wertschöpfungskette zu kommunizieren und transparent zu machen, wie Sie Verantwortung übernehmen.   

Der richtige Umgang mit CO2-Zertifikaten

Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten leistet Ihr Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum internationalen Klimaschutz. Drei Prinzipien sind wichtig, um sicherzustellen, dass Ihr Engagement maximalen Klimanutzen entfaltet:

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Weitere gute Gründe für die Förderung von Klimaschutzprojekten über CO2-Zertifikate:

  • Wie macht man das grüne Attribut der erzeugten Energie geltend, wenn man einen PPA mit einer Anlage für erneuerbare Energien abschließt?
    Bei der Beschaffung von erneuerbarer Energie mit einem grünen PPA ist es von größter Bedeutung, auch die zugrunde liegenden Energieattribut-Zertifikate (EACs) in den Vertrag aufzunehmen. EACs sind die einzige Möglichkeit, die von einem Solar- oder Windpark produzierten Megawattstunden (MWh) glaubwürdig mit dem Energieverbrauch eines Firmenkunden zu verbinden. First Climate unterstützt und berät bei der Suche nach dem richtigen Vertragsmodell für die glaubwürdige und nachhaltige Beschaffung von Ökostrom aus erneuerbaren Energieanlagen.
  • Was kostet eine PPA?
    Die Kosten und Preise für PPA ändern sich auf dem Markt ständig und hängen von verschiedenen Faktoren wie dem aktuellen Angebot und der Energiequelle ab. Die PPA-Kosten für Solarenergie unterscheiden sich beispielsweise von den PPA-Kosten für Windenergie. Da PPA-Verträge von Natur aus komplex sind, gibt es eine große Vielfalt an Preisstrukturen. First Climate unterstützt Unternehmen dabei, die am besten geeigneten PPA-Preise zu finden und ihre Ziele im Bereich der erneuerbaren Energien zu erreichen.
  • Brauche ich eine PPA, um meine Energieversorgung zu 100 % aus erneuerbaren Energien zu decken?
    Die kurze Antwort lautet „Nein“. Die lange Antwort muss lauten: „Nein, aber...“. Neben der Beschaffung von EACs, die bei Einhaltung bestimmter Kriterien auch ein Instrument für die Beschaffung erneuerbarer Energien sind, das von den meisten wichtigen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung anerkannt wird, können PPAs eine zusätzliche Möglichkeit sein, erneuerbare Energien in Ihre Strombeschaffung zu integrieren. Je nach Ihrem Gesamtenergiebedarf können PPA ein integraler Bestandteil Ihrer (grünen) Energiebeschaffungsstrategie sein, da sie nicht nur die Beschaffung erneuerbarer Energien sicherstellen, sondern auch für langfristige Preisstabilität sorgen. Eine integrierte Beschaffungsstrategie für grüne Energie besteht in der Regel aus mehreren Säulen, zu denen auch die Selbsterzeugung gehören kann, um ein Gleichgewicht zwischen Energiesicherheit, Wirtschaftlichkeit und Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung herzustellen.
  • Wie bestimmt man die richtige erneuerbare Technologie und das richtige PPA-Volumen?
    Um die richtige Größe und die am besten geeignete Technologie für eine PPA zu bestimmen, muss das Lastprofil ausgewertet werden, um ein Überangebot an erneuerbarer Energie zu minimieren. Da jedes Lastprofil seine eigene Charakteristik hat, analysieren unsere PPA-Experten diese Daten und gleichen sie mit simulierten Erzeugungsprofilen von Wind- und Solarparks ab. Sobald das geeignete PPA-Volumen sowie die am besten geeignete Technologie (oder eine Kombination von Technologien) definiert sind, unterstützt First Climate seine Unternehmenskunden bei der Durchführung einer Ausschreibung (Request for Proposals, RFP) zur Einholung von PPA-Angeboten, einschließlich modellierter Erzeugungsprofile geplanter Wind- und Solarprojekte, um die am besten geeignete Erzeugungsanlage für einen PPA-Vertrag zu ermitteln.
  • Werden PPAs von den Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung als Beschaffung von erneuerbaren Energien anerkannt, um Scope-2-Emissionen zu reduzieren?
    First Climate arbeitet eng mit globalen Standards für die Nachhaltigkeitsberichterstattung wie der Science Based Targets Initiative (SBTi), dem CDP und der RE100-Initiative zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Kunden nicht nur ihre Scope-2-Emissionen in Übereinstimmung mit diesen Standards messen, sondern auch, dass die Ökostrombeschaffung ihren definierten Kriterien entspricht. PPAs, insbesondere solche, die mit neu errichteten Wind- und Solaranlagen abgeschlossen werden, erfüllen diese Kriterien. PPA zeigen ein hohes Maß an Engagement bei der Unterstützung der Entwicklung neuer Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien und gewährleisten Zusätzlichkeit. Außerdem bieten sie eine hohe Preissicherheit. Um den Verbrauch von erneuerbaren Energien an ihre Erzeugung zu koppeln, müssen EACs in den Energieliefervertrag aufgenommen werden.
  • Are carbon footprints for companies regulated by law?
    In many countries there are legal regulations and obligations to report greenhouse gas emissions. Carbon accounting helps companies to comply with these regulations and minimize legal risks.
  • How often should a company conduct a carbon footprint assessment?
    The frequency of carbon accounting varies depending on company size, sector and objectives. Many companies carry it out annually. Our recommendation is to do it annually to have up-to-date data and track emissions progress. Changes in the activities or infrastructure of the value chain may also require additional assessments. Legal requirements should also be observed, such as the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) in the EU.
  • What standards or guidelines are there for carbon accounting?
    Carbon accounting is carried out in accordance with international standards such as ISO 14064 and the Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol). These standards define the process for measuring and reporting greenhouse gas emissions. In addition, national and regional government guidelines may apply. The choice of the appropriate framework depends on various factors, including company size, industry and objectives. Companies often use a combination of these standards and guidelines to achieve consistent and comparable results and meet sustainability targets.
  • What data is needed for carbon accounting?
    Carbon accounting requires various data to quantify greenhouse gas emissions. This includes energy consumption information, fuel consumption, production data, emission factors, transportation and travel data, information on purchased goods and services, waste and wastewater data, building information and information on CO2 reduction measures. The exact requirements vary depending on company goals and standards. Accurate data collection is crucial for accurate carbon footprints and the identification of emission reduction opportunities.
  • What are the most common challenges in carbon accounting?
    Carbon accounting can present several challenges, including data collection and quality, the complexity of selecting and applying emission factors, data verification, resource constraints for smaller companies and changes in business operations. Different legislation and stakeholder expectations can also pose challenges. Overcoming these requires careful planning, staff training and the use of best practice - ideally accompanied by carbon footprint consulting. Continuous improvement of accounting processes is critical to producing accurate and reliable carbon footprints and minimizing environmental impact.
  • What advantages do I have with First Climate's CDP Reporting services?
    First Climate’s sustainability consultants work closely with clients to determine goals and a complementary strategy, conduct gap analyses to identify potential areas for increased climate action, create opportunity and risk profiles, analyze hotspots and emission sources, and prepare a final report. First Climate’s expertise and solutions for renewable energy and science-based targets specifically gives its clients an edge when disclosing through CDP. In addition to this, First Climate and CDP will continue to offer joint online seminars on essential topics throughout the year.
  • What are the advantages of disclosing with CDP?
    By measuring environmental and climate risks, hidden costs are uncovered in many cases, which can save companies thousands of dollars. The reduced dependence on limited resources and the exchange of innovations are further advantages that the project can offer. CDP provides a sound basis for decision-making based on valid data. This is because environmental influences are also considered on a large scale and the impact of environmental policy measures is precisely evaluated. In this way, CDP can be used to promote ecological concepts and green growth. Last but not least, the publicly available information can also be used as a stimulus for new regulations in environmental protection or give the reporting organizations the opportunity to learn from each other.
  • How does CDP work?
    The CDP reporting process consists of three main steps that can be applied to all participants: As part of CDP, companies, cities and countries are asked to submit valid data on their respective environmental impact. This can, for example, relate to the use of resources such as water or surveys on self-caused greenhouse gas emissions. The data is collected using standardized questionnaires on a voluntary basis. CDP employees check the information and analyze the influencing factors. They then derive suggestions for improvement. All data is then published so that it is accessible to everyone free of charge.
  • How can I improve my CDP Score?
    Among other things, you can set science-based targets, define a detailed climate strategy and reduce emissions in all areas (Scopes 1, 2 and 3). For the best CDP score results, it is recommended to work with a CDP Accredited Solutions Provider. As a silver CDP renewable energy and science-based targets solutions provider in the DACH region, First Climate can help you to complete your CDP report and optimize your company's CDP score.
  • What is the difference between offsetting and insetting?
    The term "offsetting" describes the compensation of unavoidable greenhouse gas emissions by supporting external climate projects. Insetting, on the other hand, refers to an emission reduction project directly along a company's own value chain. This minimizes climate risks in the value chain. For example, insetting projects can include using sustainable soil and land-use techniques or the implementation of agroforestry programs.
  • Does an insetting project fit into my company's climate strategy?
    In principle, companies with long or complex supply chains have a high emission reduction potential with an insetting project. If your company's carbon footprint shows a Scope 3 hotspot, an insetting project could be a good choice. ​The best way to find out if an insetting project is right for you is to work closely with First Climate. Together we can conduct an initial consultation and scoping study to identify priority areas for Scope 3 measures in your value chain.
  • Are there any cons to carbon insetting?
    Carbon insetting is a very good instrument for effective corporate climate action climate. The following factors generally play an important role in the implementation of insetting projects and must be examined individually during project development: Time: An insetting project must be tailored specifically to a company's value chain. Ensuring the quality and efficiency of project development requires great care, which makes the development process correspondingly time-consuming. A realistic estimate places the project development between one year and several years. In return, companies receive a tailor-made climate project with maximum efficiency, measurable climate benefits and direct opportunities to influence its development. Costs: Developing your own climate project always involves investment. However, in addition to reducing Scope 3 emissions, investments in our own value chain can pay off in the future, e.g. through more resilient value chains and improved supply security.
  • Wo werden Aufforstungsprojekte durchgeführt?
    Die Aufforstung erfolgt auf Flächen, die seit langem stark degradiert sind, oft durch Abholzung oder Landwirtschaft. Aufforstungsprojekte können weltweit durchgeführt werden, abhängig von den Bedürfnissen und Zielen des Unternehmens. Es gibt Projekte in verschiedenen Ländern und Regionen, die unterschiedliche ökologische Herausforderungen angehen. Die Wahl des Standorts kann auch mit der Verbindung zum eigenen Unternehmen oder der Kundenbasis in Einklang gebracht werden.
  • Wie lange dauert es, bis Aufforstungsprojekte positive Auswirkungen zeigen?
    Die nachhaltige Wirkung von (Wieder-)Aufforstungen ist langfristig angelegt. Es dauert mehrere Jahre, bis die gepflanzten Bäume heranwachsen und ihre volle ökologische Funktion erfüllen. Unternehmen sollten solche Projekte deshalb als langfristige Investition betrachten, die über die Jahre hinweg positive Auswirkungen haben wird.
  • Carbon Footprint - what is it?
    The carbon footprint describes how many greenhouse gases are released during an action, activity, or process.
  • Carbon credits are incentives for additional emission reductions:
    By purchasing emission reduction certificates or carbon sink credits, companies effectively put an internal price on carbon, and  thus, create financial incentives to find additional ways to reduce the greenhouse gas emissions in their operations and supply chain. In this way, the internal carbon price makes it easier for business, for example, to invest in cleaner technologies and sustainable practices to reduce emissions and meet reduction targets.
  • How can a carbon footprint be reduced?
    There are various options for this as part of an individual climate strategy. For example, the purchase of green electricity certificates of origin or the development of a climate protection project along your value chain is conceivable.
  • What emissions are included in a carbon footprint?
    Contrary to what the term suggests, carbon dioxide is not the only emission taken into account when calculating a carbon footprint. Other greenhouse gases, such as methane, nitrous oxide, sulfur hexaflouride, hydrofluorocarbons, perfluorocarbons and nitrogen trifluoride are also included.
  • Why are some REDD+ projects criticized and what’s First Climate’s position?
    Recently, there have been criticisms from newspapers and other stakeholders alleging that REDD+ projects verified by VERRA do not fully deliver on their claimed climate impact. As a result, projects could overestimate the deforestation rate of what’s known as the “baseline scenario”, or the assumed development of the forest’s state without the project. In this sense, the alleged “baseline inflation” could lead to a project issuing more carbon credits than justified. Climate projects in the area of forestry conservation can be particularly challenging due to their complexity regarding implementation and verification. While it can therefore not be ruled out with certainty that baselines might have been overestimated in the past, First Climate deems the methods and certification procedures applied by the VERRA standard as sound and valid. First Climate welcomes the reporting and the debate it encourages as a vital component of the ongoing advancement of the REDD+ methodologies in the voluntary carbon market. In this sense, we also acknowledge VERRA’s ongoing efforts to further refine their respective methodologies. However, it is important not to lose sight of the bigger picture. We are in dire need of accelerated global climate action and forest protection is one of the most important pillars. REDD+ projects can play a key role in achieving the climate goals set by the Paris Agreement.
  • What is the aim of REDD+ Projects?
    REDD+ is a mechanism developed by the UN to help countries in the Global South conserve their forests. Through financial incentives, REDD+ promotes forest conservation, helps reduce greenhouse gas emissions, and supports economic diversification without clearing the forest.
  • What are the benefits of forest conservation and REDD+ projects?
    Forest conservation and REDD+ projects reduce greenhouse gas emissions by storing carbon, protect biodiversity by conserving forests, and improve the living conditions of local people by creating jobs and income.
  • How are forest conservation and REDD+ projects implemented?
    The implementation of these projects requires careful planning and collaboration with local communities. They go through several phases, including planning, implementation, and evaluation, to ensure that project objectives are achieved and the rights and needs of the local population are taken into account.
  • What are Energy Attribute Certificates (EACs)?
    The aim of Energy Attribute Certificates (EACs) is to provide information about the quantity and origin of electricity from renewable energy sources. However, this does not assess the ecological quality of the energy production.
  • Who can use Energy Attribute Certificates?
    Energy Attribute Certificates are particularly interesting for electricity producers who generate energy from renewable sources that are not subsidized by the EEG. These can be, for example, operators of mixed combustion plants (e.g. waste-to-energy plants) who want to market green electricity. Likewise, wind power and solar energy plants and pumped storage power plants that feed renewable or biogenic electricity into the grid can be registered in the guarantees of origin register.
  • Who issues energy attribute certificates?
    Electricity producers in Germany can obtain Guarantees of Origin (GoOs) from the Federal Environment Agency for the amount of electricity they produce from renewable sources and feed into the grid, insofar as it is not subsidized under the Renewable Energy Sources Act (EEG).
  • What are the benefits of guarantees of origin for green electricity?
    Electricity producers have the option of voluntarily participating in the register of guarantees of origin and selling their guarantees of origin to energy supply companies - regardless of the origin of the electricity. This enables additional financial profits for the generator and a positive effect on their own image, as customers and investors are placing increasing value on green power generation.
  • Is green electricity more expensive than normal electricity?
    In Germany, green electricity is on average no more expensive than electricity generated from fossil resources. In some cases, more favorable price for green energy compared to basic tarifs. One reason for this is that renewable energy technology, such as from solar and wind, is already widely used. Thanks to the widespread use of wind and solar farms, green electricity is thus becoming increasingly affordable. In Germany and many other countries, there are also subsidy programs for companies and private individuals that offer incentives for the installation of green power technologies.
  • Can every company source green electricity?
    There are several ways to benefit from green electricity. For example, companies can buy certificates that provide information about energy type, megawatts, and more.
  • Was ist der Unterschied zwischen Strom und Naturstrom von First Climate?
    Herkömmlicher Strom wird vorrangig durch die Verbrennung von Kohle, Gas und anderen fossilen Brennstoffen erzeugt. Im Gegensatz dazu stehen erneuerbare Energiequellen wie Sonne, Wasser oder Wind, die mithilfe entsprechender Technologien in Naturstrom umgewandelt werden. Der besondere Nutzen von Ökostrom liegt darin, dass bei seiner Gewinnung keine klimaschädlichen Treibhausgase erzeugt werden. Außerdem sind die Erzeuger nicht auf endliche Ressourcen wie Kohle und Öl angewiesen. Der Ausbau erneuerbarer Energien schafft auch in Zukunft Arbeitsplätze und kann damit die lokale Wirtschaft unterstützen. Denn die Erzeugung von Ökostrom erfolgt größtenteils standortnah für die eigene Region – so sieht zumindest die Idealvorstellung aus.
  • What are the benefits of green electricity for companies?
    Green electricity offers a number of advantages for companies, as it can help reduce a company's own impact on the environment. Because it is generated from renewable energy sources such as solar and wind, it does not cause harmful emissions like conventional electricity from fossil fuels. As a result, green electricity can help your business reduce its environmental footprint and improve its public image. Another advantage of green electricity can be the cost factor. In many German regions, renewable energy is already cheaper than electricity from fossil fuels. This means that your company can save cash by switching to green power. Finally, green electricity can help your business become more sustainable. By using solar, wind, and the like, you can reduce your dependence on finite resources like oil and coal, and instead rely on cleaner, renewable energy sources. In this way, you actively contribute to reducing the negative impact on the environment in the long term and become more sustainable overall.
  • What does green electricity mean?
    Green electricity - also natural electricity or green power - is generally defined as electrical energy generated from renewable energy plants. There are various certificates, seals of approval and guarantees of origin to identify the individual electricity products as green electricity.
  • What are Science-Based Targets?
    According to scientific projections, we have a limited amount of CO2 emissions that can be emitted every second until we exceed the 1.5°C limit. Therefore, this amount must not be exceeded if the world wants to keep global warming within the limits defined by the Paris Climate Agreement. Companies can ideally support the global fight against climate change by aligning their climate protection measures and emission reduction targets with the remaining carbon balance. The Science-Based Targets initiative (SBTi) allows companies to set net zero targets based on the latest climate science to support achieving the goals of the Paris Climate Agreement. A “science-based target” is thus a science-based climate goal that sets a clearly defined path for companies to reduce their greenhouse gas emissions and allows each company's "fair share" of the remaining carbon footprint to be determined as a sustainable alternative to a "business as usual" scenario.
  • Was ist ein FAQ-Abschnitt?
    Ein FAQ-Abschnitt beantwortet häufig gestellte Fragen zu deinem Unternehmen, z.B. „Wohin kann geliefert werden?“, „Was sind die Öffnungszeiten?“ oder „Wie buche ich eine Dienstleistung?“. Mit FAQ erleichterst du Besuchern die Navigation auf deiner Website und verbesserst gleichzeitig deine SEO.
  • Can the base year for scopes 1 and 2 targets deviate from the base year for the scope 3 target?
    Different base years may be used for the scope 1 and 2 targets and scope 3 target, however, we do not recommend it.
  • Can the base year deviate for the near-term and long-term targets?
    The base year should be consistent for the near- and long-term targets.
  • Which Scope 3 categories should be calculated and covered when developing SBTs?
    SBTi requires companies to carry out a full scope 3 screening to identify all its relevant value chain emission sources. Depending on in which industry your company operates, the emissions profile in scope 3 categories varies widely. First Climate can support you in carrying out a qualitative scope 3 screening and support you in figuring out which categories to cover in your scope 3 target.
  • Does my company need to set a scope 3 target?
    A scope 3 target must be set for all companies whose scope 3 emissions make up 40% or more of the overall emissions of the company’s corporate carbon footprint.
  • Can my company use carbon credits to meet annual reduction targets, ahead of reaching net zero?
    Carbon credits cannot be accounted toward meeting your science-based decarbonization targets. The purchase of carbon credits is an option for companies to finance additional emission reductions or removals beyond their value chain. The SBTi refers to these purchases as Beyond Value Chain Interventions.
  • Do energy certificates count towards SBTi?
    Companies may use Renewable Energy Certificates (RECs) as a measure to reduce scope 2 market-based emissions.
  • What types of green energy are there?
    Renewable energy sources that produce so-called green energy include wind energy, hydropower, solar energy, geothermal energy and biomass.
  • How does green energy work?
    Green energy comes from sustainable or renewable energy sources. This means that, in contrast to fossil fuels, this resource is not depleted. It is important for a sustainable energy supply to combine different renewable energy sources so that the demand for electricity can be met at all times.
  • Why should companies switch to green energy?
    There are several reasons why green energy makes sense for companies. One of the most important is effective climate action, which is becoming increasingly important to both clients and investors. Additional reasons include the decrease in raw material imports and thus, a reduction in dependency, more diversity in power generation and functioning competition. In addition, green energy is seen as an engine of innovation that drives the development of technologies and creates new jobs.
  • How can I tell if a position I'm interested in has already been filled and until when can I still apply?
    Our job postings are updated regularly, so all advertised positions on our careers page are still vacant. As long as it is on our site, you can apply!
  • How can I find out more about the start date of a posted job?
    Unless otherwise stated in the job description, we prefer if you start at the earliest possible date. Start dates are typically the 1st or 15th of a given month.
  • Can I apply to multiple open positions?
    Yes, but in order to ensure quick and uncomplicated processing, please apply for each position separately. Please make sure to submit a complete application for each position.
  • How long does the application process take?
    The length of the application process is individual and not always the same.We will provide you with feedback as quickly as possible.
  • Build a Partnership
    If your project is eligible, we will reach out to you with an offer for a partnership agreement. Together, we will define cornerstones like pricing, volumes, and a delivery plan and sign a Carbon Removal Purchase Agreement.
  • Project Registration
    Time to register your project at a carbon standard! At First Climate, we select the carbon standard that best fits your project and take care of all necessary registration steps, such as creating the Project Design Document and managing the validation process.
  • Carbon Removal Credits
    Once your project is registered, we handle the full cycle of carbon credit issuance, marketing, sale, and retirement. Thanks to our wide and global network of partners and clients, you benefit from the highest quality carbon credit management.
  • Eligibility Check
    Not sure if your project is a good fit for carbon credits? Use our online tool to check your project’s eligibility for a carbon standard or to get in touch with us. Just enter your project’s key information!
  • Monitoring and Reporting
    For continuous successful issuance of credits and transparency for our clients, we ensure that your project continually undergoes rigorous monitoring and reporting. This step is crucial to keeping track of the updates or progress of the project metrics, ensuring project quality and guaranteeing long-term revenue streams for your project.
  • How long does the project development process take?
    The project development process can take between 1 ½ to 2 years. We will be your partner after that too, continuously monitoring the project after the development phase is complete. 
  • Why should my company develop a project when it could support an already existing project?
    Choosing to support an existing project or developing a new project depends ultimately on your organization’s long-term climate strategy and goals. However, investing in an early-stage project enables your company to get involved in all important decisions to determine the future development of the project and gives you full access in every respect. It can also showcase your company’s commitment to climate action in the long-term, not just the short-term. If supporting an existing project fits your company’s needs right now, you can explore our portfolio here!
  • Mehr Erfahren
    Klimaschutzprojekte, die die Qualitätsanforderungen für den freiwilligen CO2-Markt erfüllen, werden nach international anerkannten Standards zertifiziert und die erzielten Emissionseinsparungen bzw. die erzielte Senkenleistung durch unabhängige Prüfinstitute bestätigt. Entsprechend anerkannte Projekte können für jede von ihnen nachweislich eingesparte Tonne CO2 einen Emissionsminderungs- oder CO2-Senkennachweis ausgeben, der dann über den freiwilligen CO2-Markt gehandelt und von Unternehmen erworben werden kann. CO2-Zertifikate ermöglichen es deshalb, ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen gezielt zu fördern. Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb lassen sich dadurch nicht verhindern; das Verfahren ermöglicht es aber, Finanzmittel zu generieren und in Schwellen- und Entwicklungsländer zu transferieren, wo mit jedem Euro viel größere Emissionseinsparungen erzielt werden können als in Europa. Indem Ihr Unternehmen CO2-Zertifikate erwirbt, schaffen Sie wirtschaftliche Anreize für die Entwicklung von Emissionsminderungs- und Senkenprojekten, die ohne Ihr Engagement und die entsprechende Förderung nicht umsetzbar wären.
  • Carbon credits support climate technology innovation:
    The natural carbon storage capabilities of biochar, an innovation promoted by First Climate, is an excellent example of such technologies. The development and increasing usage of similar carbon sink technologies are important instruments to proactively remove carbon dioxide from the atmosphere, and therefore, they have a significant role in climate action. Without the support made possible by the voluntary carbon market, the further development of such promising, innovative climate action technologies would not be financially viable.
  • Carbon credits promote sustainable development
    The latest IPCC Climate Report underscores the urgent need for sufficient financing to tackle the climate crisis decisively. Unfortunately, however, there is still a wide gap in climate financing and there is still a lack of much needed investments for the transformation to increased sustainable development. The voluntary carbon market can help generate revenue and support communities in the Global South to mitigate and adapt to climate change. Investment, technology transfer and employment opportunities also enable economic growth and active poverty reduction. In this way, carbon credits not only contribute to climate mitigation, but also support other environmental and socio-economic concerns.
  • Carbon credits are incentives for additional emission reductions:
    By purchasing emission reduction certificates or carbon sink credits, companies effectively put an internal price on carbon, and  thus, create financial incentives to find additional ways to reduce the greenhouse gas emissions in their operations and supply chain. In this way, the internal carbon price makes it easier for business, for example, to invest in cleaner technologies and sustainable practices to reduce emissions and meet reduction targets.
  • Carbon credits enable additional climate action
    It has been proven in numerous studies that companies which purchase emission credits are more committed to implementing emission reductions in their own operations than their corporate peers which do not make similar investments. Carbon credits thus function as an added measure, not an alternative. A recent evaluation by Trove Research concludes that companies that invested in carbon credits reduced their Scope 1 and Scope 2 emissions simultaneously by 6.2% per year. In contrast, companies that did not purchase credits reduced their operational emissions by only 3.4% per year.
  • Klemens, what is the concept behind VIRIDAD?
    At VIRIDAD, our mission is to drive the sustainable transformation of the economic system with innovative solutions and services. We have set ourselves the goal of helping companies achieve sustainable success in a rapidly changing environment. How do we do this? By providing them with the knowledge and tools they need to keep pace with the challenges and dynamics of ESG reporting.
  • What makes VIRIDAD unique?
    With our partner First Climate, we offer clients a cloud-based digital platform that, thanks to standardized processes and intuitive interfaces, is not only secure and easy to use, but also saves time. We combine our technical and regulatory expertise to support our clients with comprehensive data management solutions and consulting expertise in fulfilling their reporting obligations under the EU Taxonomy and efficiently mastering the challenges of ESG reporting.
  • What benefits do clients get from First Climate and VIRIDAD’s partnership?
    Building on our existing platform, we will develop our digital solutions incrementally and scale up our services. Our partnership with First Climate gives us the capacity to take the next important step and collectively create added value for companies in the implementation of their climate and sustainability strategies. Through our collaboration with First Climate, companies benefit from an all-in-one solution for their corporate climate journey.

1. Einbindung des Zertifikate-Kaufs in eine umfassende Klimastrategie 

Die Projektförderung über CO2-Zertifikate sollte nur im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen – insbesondere der engagierten Reduktion aller vermeidbaren Emissionen im Betrieb und in der Wertschöpfungskette – angewendet werden; sie ist ein zusätzlicher Beitrag zum Klimaschutz.

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3. Wahrung der einschlägigen

Qualitätsrichtlinien

Um die Qualität der unterstützten Emissionsminderungs- oder CO2-Senkenprojekte sicherzustellen, müssen erworbene CO2-Zertifikate nach einem anerkannten Qualitätsstandard (zum Beispiel Gold Standard, VERRA etc.) zertifiziert sein. 

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2. Berücksichtigung aller 

relevanten Emissionen

Der Erwerb von CO2-Zertifikaten sollte in einem direkten Zusammenhang mit den anhand einer gemäß einschlägiger Standards (ISO 14064, GHG Protocol) durchgeführten, vollumfassenden Treibhausgas-Bilanzierung erfolgen, die alle Emissionsquellen einschließt. Sofern dennoch einzelne Emissionsquellen bei der Betrachtung ausgespart werden, soll dies transparent und öffentlich zugänglich kommuniziert werden. Die so ermittelte Emissionsbilanz ist maßgeblich für die Menge der zu erwerbenden CO2-Zertifikate (Tonne-für-Tonne-Prinzip). Damit ist sichergestellt, dass ein äquivalenter Klimanutzen entsteht und außerdem Anreize für weitere Reduktionsmaßnahmen geschaffen werden. 

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Wie können Unternehmen CO2-Zertifikate richtig einsetzen?
Vier Fragen zur Position von First Climate an COO Mike Hatert

„Unternehmen sollten ambitionierte Ziele verfolgen und Wert auf die Qualität der unterstützten Klimaschutz-projekte legen."

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Was sind aus Sicht von First Climate die wichtigsten Regeln zum Umgang mit CO2-Zertifikaten?

First Climate hat dazu ganz klare Kriterien definiert. Besonders wichtig ist es zu verstehen, dass die finanzielle Unterstützung von projektbasierten Maßnahmen eine wichtige Ergänzung einer unternehmerischen Klima- und Umweltstrategie sind, aber diese eben nur begleiten und nicht ersetzen können. Das gilt heute bereits für die Unterstützung von Klimaschutzprojekten und das wird sich in Zukunft auch auf andere Bereiche übertragen lassen – beispielsweise auf die Unterstützung von Projekten zur Bewahrung der biologischen Vielfalt mittels sogenannter Biodiversity Credits oder vergleichbarer Instrumente. Transparenz ist ein weiteres wichtiges Kriterium beim Umgang mit CO2-Zertifikaten. Darüber hinaus müssen Unternehmen ambitionierte Ziele verfolgen und Wert auf die Qualität der unterstützten Klimaschutzprojekte legen. Aus unserer Sicht ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser Faktoren ein deutliches Muster dazu, wie unternehmerischer Klimaschutz ausgestaltet sein muss und wir beraten unsere Kunden dementsprechend bei der Planung ihrer Klimastrategie.

Was heißt das genau? Was ist, wenn Kunden spezifische Anforderungen haben?
Wir erkennen an, dass die unternehmerische Klima-Reise ein sehr individueller Prozess ist. Unser Ziel ist es, unsere Kunden in allen Phasen dieses Prozesses zu begleiten und immer die jeweils beste Klima-Lösung zur Verfügung zu stellen. Entscheidet sich beispielsweise ein Unternehmen, das eigene Klima-Handeln an den spezifischen Kriterien und Empfehlungen der Science Based Targets-Initiative oder einer anderen Marktinitiative auszurichten, so werden wir selbstverständlich alle benötigten Instrumente für eine erfolgreiche Zertifizierung zur Verfügung stellen. Soweit gewünscht, werden wir aber immer auch unsere eigenen Empfehlungen aussprechen und den Kunden entsprechend beraten. 

Gilt das auch für den Umgang mit Corresponding Adjustments? 
Ja, ganz klar. First Climate wird auf Wunsch gerne CO2-Zertifikate mit Corresponding Adjustments liefern – vorausgesetzt natürlich, dass diese überhaupt am Markt verfügbar sein werden. Bei allen Diskussionen, die es aktuell zu diesem Thema gibt, wird nämlich häufig übersehen, dass es bislang gar keine CO2-Zertifikate gibt, für die tatsächliche Corresponding Adjustments vorliegen. Auch zur konkreten Anwendung von Corresponding Adjustments in der Praxis sehen wir noch viele offene Fragen. 
Vor diesem Hintergrund rät First Climate seinen Kunden aktuell davon ab, ihre Klimastrategie an Corresponding Adjustments auszurichten. Wir empfehlen stattdessen, den Erwerb von Emissionsminderungs-Nachweisen oder CO2-Senkenzertifikaten als Beitrag zur Erreichung internationaler Klimaziele auszuweisen und auf das Aufrechnen der ermöglichten Emissionsminderungen oder Senkenleistungen gegen den eigenen Fußabdruck zu verzichten. Dieses Vorgehen schafft konkreten Klimanutzen, ohne dass Corresponding Adjustments benötigt werden würden. 

Und wie ist es mit CO2-Zertifikaten, die aus der Kyoto-Ära stammen? Lässt sich mit diesen ein Kompensations-Claim begründen?
Wir sind der Meinung, dass es im Sinne der Transparenz wichtig ist, ein einheitliches Claiming zu verfolgen. First Climate unterstützt deshalb ausschließlich den Claim „Klimaschutz-Beitrag“ und stellt keine anderslautenden Label mehr aus. 

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