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- CO2-Neutralisation für Ihr Unternehmen | First Climate
CO2-Neutralisation - naturbasierte Lösungen mit First Climate: ✓NCS-Strategieentwicklung ✓Projekt-Sourcing ✓NCS-Projekte ✓Contracting ➣Jetzt anfragen! Homepage > Kompensieren / Neutralisieren CO2-Neutralisation: Naturbasierte Lösungen First Climate ist Ihr Partner für nachhaltiges CO2 -Management mit Hilfe von CO2-Senkenmaßnahmen. Durch die Unterstützung entsprechender Projekte – in der Vergangenheit wurde dafür häufig der Begriff „CO2-Neutralisation“ verwendet – wird die aktive Sequestrierung von Kohlenstoff ermöglicht. Die Unterstützung entsprechender Projekte ist ein wichtiger Beitrag zur Erreichung internationaler Klimaziele. Jetzt CO2-Senkenprojekt unterstützen Die fortschreitende Entwaldung in vielen Teilen der Erde und die Umwandlung natürlicher oder naturnaher Gebiete in Nutzflächen gehören zu den wichtigsten Quellen von Kohlendioxidemissionen und somit Treibern des globalen Klimawandels. Ohne einen deutlichen Rückgang der fortschreitenden Entwaldung und der Bodendegradation auf der Erde wird es nicht möglich sein, das 1,5°C-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen. Neben dem Rückgang der Emissionen ist auch die Senkenleistung von Wäldern und Böden ein wichtiger Faktor für die Erreichung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens. Naturbasierten Klimaschutzmaßnahmen (engl. = Natural Climate Solutions, NCS), die dem Erhalt und Aufbau natürlicher CO2 -Senken dienen, kommt im Kampf gegen den Klimawandel deshalb ebenfalls eine besondere Bedeutung zu. First Climate unterstützt Sie auf Ihrem Weg zur Klimaneutralität dabei, unvermeidbaren Restemissionen durch die Unterstützung qualitativ hochwertiger CO2-Senkenprojekte zu begegnen. Diese Projekte entziehen der Atmosphäre aktiv Kohlendioxid und speichern den Kohlenstoff langfristig. Wir ermöglichen Ihnen den Bezug von Emissionsminderungs- und Senkennachweisen aus hochwertigen Waldschutz-, Bodenmanagement- und Aufforstungsprojekten in der ganzen Welt. Ihr Weg zur Klimaneutralität mit naturbasierten CO 2 -Senkenprojekten Jetzt CO2-Zertifikate kaufen
- Was bedeutet Net Zero? » Ihre Zukunftsorientierte Strategie
Erfahren Sie mehr über Net Zero und wie Sie die Netto-Null-Strategie für Ihr Unternehmen umsetzten können - mit First Climate. ✓Professionell ✓Effizient Was bedeutet Net Zero? Net Zero. Mehr Klimaschutz. Jetzt beraten lassen Die Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen allein reicht als Beitrag zum Klimaschutz nicht aus. Die aktuellen Erkenntnisse der Klimaforschung zeigen: Wir müssen mehr tun! Immer mehr Unternehmen gehen deshalb einen Schritt weiter und planen, ihre Emissionen bis 2050 oder früher auf Netto Null zu senken. Machen Sie mit und starten Sie jetzt Ihre Reise zu Net Zero . Der Weg zu Net Zero Die Klimaforschung hat deutlich gemacht, dass die Reduktion von CO2-Emissionen allein nicht mehr ausreicht, um den Klimawandel zu stoppen. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müssen die Emissionen zeitnah auf Netto-Null (engl. = Net Zero) gesenkt werden. Ohne drastische Veränderungen wird dies jedoch nicht so schnell möglich sein. Solange der Nettoausstoß von CO2 über Null liegt, wird der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Atmosphäre weiter steigen. Durch die Entwicklung und Umsetzung von Net-Zero-Strategien kann der Anreicherung von klimaaktiven Treibhausgasen in der Atmosphäre entgegengewirkt werden. Das Ziel von Net-Zero-Konzepten ist es, so viel Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen, wie produziert wird. Dabei spielen die Reduzierung vermeidbarer Emissionen sowie die dauerhafte Speicherung von Kohlenstoff mit Hilfe von CO2-Senkenprojekten eine wichtige Rolle. In vielen Branchen lassen sich mit den heute vorhandenen Technologien bereits substanzielle Treibhausgas-Reduktionen erzielen – etwa durch die Nutzung erneuerbarer Energien bzw. die Umstellung auf Grünstrom. Andere Sektoren, wie die Luftfahrt oder die Landwirtschaft, haben jedoch nur begrenzte Möglichkeiten, ihre Emissionen in Richtung Netto-Null zu senken. Dennoch können auch diese Branchen ein Net-Zero-Ziel anstreben. Das Äquivalent der verbleibenden Residualemissionen muss dazu mit Hilfe entsprechender Projekte aus der Atmosphäre entfernt werden, um die Gesamtbilanz wieder auf einen Nullwert zu bringen. Net Zero kann sich speziell auf Kohlendioxid beziehen oder auf alle Treibhausgase, die in Kohlendioxid-Äquivalenten oder CO2e gemessen werden. Beratung Reise Unser Experte zum Thema Vincent Erasmy Carbon Competence Lead CO2-Senken: Wie sie Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernen Kohlenstoffdioxid ist das einzige Treibhausgas, das sich mit den heute vorhandenen Technologien effektiv aus der Atmosphäre entfernen lässt. Dafür werden sogenannte CO2-Senkentechnologien eingesetzt. Eine besondere Rolle spielen dabei naturbasierte Projekte. Diese machen sich das Potenzial von Pflanzen zu nutze, CO2 während der Photosynthese aufzunehmen und Kohlenstoff in der Biomasse zu binden. Beispiele für CO2-Senkentechnologien, die auf diesem Prinzip basieren, sind Aufforstungsprojekte oder das First Climate Pflanzenkohle-Programm . Es sollte beachtet werden, dass CO2-Senken, bei denen CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Brennstoffe gebunden werden, nicht zum CO2-Abbau beitragen, da sie lediglich die Emission von zusätzlichem CO2 vermeiden und Kohlenstoff, der sich bereits in der Atmosphäre befindet, nicht aktiv entfernen. Ob technologie- oder naturbasiert, die Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre ist ein bedeutender Schritt in Richtung eines Netto-Null-Zustands. Langfristig könnte die Entwicklung neuer Technologien dazu führen, dass alle Wirtschaftssektoren emissionsfrei werden. Die Welt könnte dadurch sogar einen Zustand erreichen, in dem es Negativ-Emissionen gibt und in dem mehr Kohlenstoff entfernt als produziert wird. CO2-Zertifikate und Net Zero-Ziele Dekarbonisierung und CO2-Abbau haben für das Erreichen von Net Zero höchste Priorität, dennoch wird es in jedem Fall noch eine Weile dauern, bis ein Netto-Null-Zustand erreicht ist. Es wird erwartet, dass die Sektoren, die nur über wenige praktikable Technologien zur schnellen Dekarbonisierung verfügen, ihre Netto-Null-Ziele für einen späteren Zeitpunkt festlegen als diejenigen, die bereits die Mittel besitzen, um ihre Emissionen deutlich zu reduzieren. Während des Dekarbonisierungs-Prozesses, ob lang- oder kurzfristig, ist es wichtig, die globalen Emissionen weiter zu senken. Neben der Reduktion vermeidbarer Emissionen kann dazu übergangsweise auch die Förderung von CO2-Senkenprojekten zur Bindung und Speicherung von Kohlenstoff einen wichtigen Beitrag leisten. Sie möchten mehr über CO2-Zertifikate und unsere Angebote in diesem Bereich wissen? Hier erfahren Sie mehr In Kombination mit der aktiven Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre sowie zusammen mit Dekarbonisierungsschritten kann die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen den Übergang zu einem Netto-Null-Zustand begleiten. Selbst nachdem ein Net Zero-Zustand erreicht wurde, kann die Projektförderung über CO2-Zertifikate immer noch ein Vorteil für die eigene Nachhaltigkeitsstrategie sein. Der Grund hierfür ist, dass die meisten Klimaschutzprojekte auch vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt vor Ort generieren, der über die bloße Reduzierung von CO2-Emissionen hinausgeht. Diese Vorteile können zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen in den Projektregionen beitragen, eine größere Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien mit sich bringen oder die Schaffung neuer Arbeitsplätze umfassen. Durch den Zusatznutzen tragen Klimaschutzprojekte zum Erreichen der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen bei. Und nicht nur das: Wenn Unternehmen oder Organisationen auch nach dem Erreichen eines Net-Zero-Zustands weiter in Klimaschutzprojekte investieren, können sie zur Erreichung eines Netto-Negativ-Zustands beitragen, in dem mehr Emissionen entfernt werden als neue entstehen. Um die Emissionen entsprechend dem 1,5°C-Ziel des Weltklimarats (IPCC) zu senken, müssen massive Veränderungen vorgenommen werden. Erneuerbare Energien sind bereits gut entwickelt, und ihre zunehmende Einspeisung in die weltweiten Stromnetze wird die CO2-Emissionen erheblich reduzieren. Auch der Wechsel von Brennstoffen und Energieeffizienz-Maßnahmen im Transportsektor können wichtige Schritte bei der Reduktion des CO2-Fußabdrucks eines Landes sein. Technologien wie kohlenstoffarmer Wasserstoff könnten zukünftig helfen, die Emissionen des Wärmesektors zu reduzieren, und könnten erneuerbare Energiequellen so stabilisieren, dass sie besser in die nationalen Stromnetze eingespeist werden können. Neben diesen Maßnahmen werden die CO2-Reduktion und die Bindung sowie Speicherung von Kohlenstoff mithilfe von CO2-Senken als begleitende Maßnahmen auch mittelfristig eine wichtige Rolle im Rahmen von unternehmerischen Netto-Null-Strategien spielen. Die Science Based Targets-Initiative (SBTi) hat vor Kurzem ihren ersten Leitfaden veröffentlicht, der Unternehmen dabei unterstützen soll, Net-Zero-Ziele zu verstehen und festzulegen. Laut der Initiative setzt sich mittlerweile mehr als die Hälfte der Weltwirtschaft mit ihren Netto-Null-Verpflichtungen auseinander. Trotzdem hat ein Mangel an Richtlinien dazu geführt, dass die Ansätze der Unternehmen in Bezug auf Netto-Null-Ziele weitgehend inkonsistent waren. Der Leitfaden wurde verfasst, um mehr Einheitlichkeit zu erreichen, indem er Klarheit über die unternehmerischen Netto-Null-Ziele und deren Festlegung schafft. Das Dokument analysiert verschiedene Strategien für die Festlegung von Net-Zero-Zielen und führt zudem im Einklang mit der aktuellen Forschung Empfehlungen zur Reduktion von Emissionen auf, um einen Ansatz zu schaffen, der über Net Zero hinausgeht. Der Leitfaden betont weiterhin die Bedeutung der finanziellen Unterstützung von CO2-Minderungsprojekten bzw. CO2-Senkenprojekten für die Übergangsphase zu Net Zero und darüber hinaus.
- Subsahara-Afrika-Brunnen-Instandsetzung
Im Rahmen dieses zertifizierten Klimaschutzprojektes werden defekte Bohrlöcher und Brunnenanlagen in Malawi repariert. ✓Afrika ✓Klimaschutzprojekt Subsahara Afrika: Brunnen-Instandsetzung Sub-Saharan Africa: Improved kitchen regimes Homepage Klimaschutzprojekte Projekttechnologie Brunnen-Instand-setzung Water purification Emissionsminderung 70.000 t CO2 e p.a. Projektstandard Key facts Standort: Subsahara-Afrika Projekttyp: Sauberes Trinkwasser Projektbeginn: Mai 2012 Africa clean drinking water May 2012 Download Factsheet Projektportrait In Zusammenarbeit mit lokalen Kommunen und Dorfgemeinschaften werden im Rahmen des Projekts defekte Bohrlöcher und Brunnenanlagen in Subsahara-Afrika – u.a. in Mosambik und Uganda – identifiziert und repariert. Um einen erneuten Ausfall der Brunnen zu verhindern, werden Einheimische technisch geschult, damit Aufbau, Wartung und Betrieb der Bohrlöcher zukünftig eigenverantwortlich durchgeführt werden können. Darüber hinaus schafft das Projekt einen Finanzierungsmechanismus für Gemeinden, der die langfristige Instandhaltung der Bohrlöcher gewährleistet. In partnership with local communities, defective boreholes and wells are identified and repaired across Sub-Saharan Africa (e.g. in Mozambique and Uganda). The project involves the distribution of various different technologies such as improved cookstoves, household-level water treatment technologies and community boreholes to households and communities to provide safe access to water. End users are trained in the usage and maintenance of the different technologies, and prices for purchase and installation are subsidized using project revenues. Anfrage über my.FirstClimate Kontakt aufnehmen Nachhaltige Entwicklung Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN. Good health and well-being Die Versorgung mit sauberem Wasser und bessere hygienische Zustände sind wirksame Mittel, um die Ausbreitung wasserübertragbarer Krankheiten zu stoppen. Weil das Wasser nicht abgekocht werden muss, werden auch weniger Luftschadstoffe freigesetzt und das Risiko von Atemwegserkrankungen sinkt. Gender Equality Die Brunnen befinden sich in der Regel in Dorfnähe und bieten einen zuverlässigen und sicheren Zugang zu Wasser. Von der Brunnen-Instandsetzung profitieren vor allem Frauen, da sie weniger Zeit für das Wasserholen und das Sammeln von Brennholz für das Abkochen des Wassers aufwenden müssen. So haben sie mehr Zeit für andere produktive Tätigkeiten. Clean water and sanitation Ein wichtiger Baustein des Projektes ist die Installation einfacher Sanitär- und Toilettenanlagen innerhalb der Dörfer – inklusive der Möglichkeit zur Handdesinfektion. In Verbindung mit verlässlichem Zugang zu sauberem Trinkwasser lassen sich infektiöse Krankheiten so wirksam bekämpfen. Climate Action Durch die Senkung des Ausstoßes von CO2-Emissionen trägt das Projekt dazu bei, den Klimawandel zu bremsen. Die Emissionsminderungsleistung des Projekts liegt bei rund 70.000 t CO2e pro Jahr. Good health and well-being Improved access to clean water reduces the occurrence of water-borne diseases. Additionally, boiling water with traditional cookstoves exposes residents to harmful indoor air pollution that causes respiratory diseases. Gender Equality The wells are usually located close to the village and provide reliable and safe access to water. Women and girls, in particular, benefit from the repair of wells, as they have to spend less time fetching water and collecting firewood to boil the water. This gives them more time for other productive activities. Clean water and sanitation As part of the project, basic sanitary facilities, i.e. latrines with tippy-taps for hand disinfection, are installed in the villages. Together with a reliable supply of clean drinking water, this is an efficient measure to prevent infectious diseases. Climate Action The project reduces carbon emissions by eliminating the need to boil water and increasing the efficiency of household cooking, which reduces the release of both carbon emissions and other toxic pollutants. The related emission reductions are around 70,000 t CO2e per year. Projektbilder Projektvideo Project video Projektvideo Project video
- 25 Years | First Climate
Einige der bedeutendsten Stationen unserer Unternehmensgeschichte haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt. Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Kunden und Partner, die uns in den vergangenen Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben. 25 Jahre First Climate In diesem Jahr feiert First Climate 25. Firmenjubiläum! Wir werfen einen Blick zurück auf die Anfänge und die wichtigsten Meilensteine unseres Unternehmens auf dem Weg zu einem der weltweit führenden Anbieter effektiver Klimaschutz-Lösungen. Wie alles begann Seit 25 Jahren engagiert für den Klimaschutz „25 Jahre First Climate – das sind 25 Jahre messbarer Klimanutzen und Impact. Wir sind stolz darauf, mit diesem Erfahrungsschatz einer der Pioniere im Bereich Klimaschutz zu sein. Einige der bedeutendsten Stationen unserer Unternehmensgeschichte haben wir auf dieser Seite für Sie zusammengestellt. Ein herzliches Dankeschön an alle unsere Kunden und Partner, die uns in den vergangenen Jahren ihr Vertrauen geschenkt haben. Mehr über unsere ganz persönliche First Climate-Reise erfahren Sie hier.“ – Olaf Bachert, CEO First Climate AG 1999-2007 Gründung und Ausrichtung 2008 2011-2018 2021-Heute Wachstum und Zusammenschluss Fokus und Innovation ONE First Climate 1999 - 2007 Gründung und Ausrichtung Das erste Kapitel in der Geschichte von First Climate beginnt 1999 in der Schweiz mit der Gründung der Factor Consulting + Management AG in Zürich. Von Leistungen in den Bereichen Klimaschutz- und Klimapolitik-Beratung über die ersten Projektentwicklungen bis hin zur Bereitstellung von CO2-Zertifikaten für Unternehmen positioniert sich Factor im Laufe der ersten Jahre zunehmend als Schweizer Pionier im Bereich der Klimaschutzlösungen. Auch in Deutschland werden mit der parallel gegründeten 3C Climate Change Consulting GmbH die ersten Grundsteine gelegt. 1999 „Made in Switzerland“: Gründung der Factor Consulting + Management AG in Zürich 2000 Klima-Fonds für Anleger – der Zeit voraus 2001 Fokus auf der Projektentwicklung 2003 Start der 3C Climate Change Consulting GmbH 2004 Hessen-Tender: Startschuss für den Emissionshandel 2007 Klimaschutz per Fonds-Investitionen 1999 1999-2007 Glückwünsche von unseren Kunden und Partnern Im Namen der Schweizerischen Post gratuliere ich First Climate herzlich zum 25-jährigen Bestehen. Als Teil ihres Klimaziels verfolgt die Post das Ziel, Restemissionen im eigenen Betrieb ab 2030 aus der Atmosphäre zu entfernen und langfristig zu speichern. Bei der Erreichung dieses ambitionierten Ziels unterstützt uns First Climate als Pionier im Bereich der zukunftsweisenden Pflanzenkohle-Technologie. Das Team sorgt zuverlässig für die Überprüfung und Überwachung der CO2-Senkenleistung des Pflanzenkohle-Programms, in das wir im Rahmen unseres Engagements langfristig investieren. Wir wünschen alles Gute zum Jubiläum und freuen uns auf die weitere, vertrauensvolle Zusammenarbeit! Dr. Philipp Mäder Geschäftsführer Post CDR AG 2008 Wachstum und Zusammenschluss Mit der Einführung des verpflichtenden Emissionshandels in der EU sowie später in der Schweiz beginnt für Factor und 3C eine neue Zeitrechnung. Die Nachfrage nach zertifizierten Klimaschutzprojekten steigt rasant. Beide Unternehmen wachsen. Es entstehen zahlreiche Auslandsdependancen, um die Entwicklung neuer Klimaschutzprojekte direkt in den Projektregionen unterstützen und vorantreiben zu können. Zwischen den beiden Unternehmen entwickelt sich eine enge Zusammenarbeit. 2008 mündet die Kooperation im Zusammenschluss von Factor und 3C. Fortan firmieren beide Unternehmen gemeinsam unter dem heutigen Namen, First Climate. Die beiden Unternehmen ergänzen sich gut – First Climate wächst weiter und entwickelt sich zu einem international agierenden Klimaschutzunternehmen mit rund 130 Mitarbeitenden aus allen Teilen der Welt. 2008 2011 - 2018 Fokus und Innovation Der CO2-Markt entwickelt sich weiter – und mit ihm auch First Climate: weg vom verpflichtenden Emissionshandel hin zum freiwilligen Klimaschutz. Im Laufe der folgenden Jahre passt sich das Unternehmen zunehmend an die dynamischen Veränderungen des Marktes an und leitet verschiedene Veränderungsprozesse ein. 2011 Neuausrichtung und Konzentration auf freiwilliges Klimaschutzengagement 2014 Start des Water Benefit Standard 2017 Energieeffiziente Wohnprojekte Akkreditierung als CDP Solutions Provider 2018 Erneuerbare Energie: Green-e-Zertifizierung und exklusive IRECS-Projektpartnerschaften Durchbruch bei der Kohlenstoffspeicherung durch Pflanzenkohle 2011-2018 2021 - Heute ONE First Climate Um das Service-Angebot von First Climate kontinuierlich zu erweitern und Kunden auch angesichts neuer Herausforderungen des CO2-Marktes für alle Phasen ihrer unternehmerischen Climate Journey innovative Lösungen bieten zu können, baut First Climate zunehmend auf starke, langfristige Partnerschaften und Investitionen. Zusammen mit unseren Partnern verfolgen wir bis heute ein gemeinsames Ziel – die Skalierung globaler Klimaschutzmaßnahmen. 2021 Langfristige Projekt-Partnerschaft mit Impact Carbon und Impact Water Launch der my.FirstClimate-Plattform First Climate Spin-off Coversol Solar Investments startet Fotovoltaik-Projekt in Italien Partnerschaft mit MISES 2022 Einstieg der HANNOVER Finanz Wachstum und strategische Partnerschaften 2023 CARBONITY CO2-Senkenprojekt markiert Meilenstein Gründung der First Climate Consulting und First Climate Projektentwicklung Neue Büros in Bad Vilbel und Hamburg 2024 Kooperation mit Carbono Local+ Mit 25 Jahren Marktpräsenz gehört First Climate zu den erfahrensten Dienstleistern und Projektentwicklern im Bereich des freiwilligen Klimaschutzes überhaupt. Wir freuen uns darauf, Sie auch weiterhin als verlässlicher Partner mit langjähriger Expertise und Markterfahrung bei allen Schritten Ihrer Climate Journey zu unterstützen. 2021
- Was ist ein CO2-Fußabdruck? | First Climate
Lesen Sie über CO2-Fußabdruck für Ihr Unternehmen mit First Climate: ✓Definition ✓Auswirkungen ✓CO2-Fußabdruckberechnung ✓Scope 1, 2 & 3 ➣Jetzt anfragen! Was ist ein CO2-Fußabdruck? CO2 -Fußabdruck – die Basis für die Emissionseinsparung Klimaschutz, Nachhaltigkeit und CO2-Fußabdruck . Diese Begriffe sind oft miteinander verbunden: Wer die eigenen Emissionen senken will, strebt einen CO2-Fußabdruck an, der so klein wie möglich ist. Erfahren Sie hier mehr über die Definition und die Berechnung dieses bedeutsamen Wertes und wie Sie Ihr Nachhaltigkeitsengagement mit First Climate weiter optimieren können. Jetzt Kontakt aufnehmen Was versteht man unter einem CO2 -Fußabdruck? Der CO2-Fußabdruck ist das Ergebnis einer Emissionsberechnung beziehungsweise der sogenannten CO2-Bilanz . Er gibt an, welche Menge von Treibhausgasen durch eine Aktivität, einen Prozess oder eine Handlung freigesetzt wird. Ein CO2-Fußabdruck lässt sich beispielsweise für Geschäfts- oder Produktionsprozesse von Unternehmen angeben. Auch Produkte haben einen CO2-Fußabdruck , der die Summe der Emissionen umfasst, die durch die Herstellung, die Nutzung sowie die Verwertung und Entsorgung des jeweiligen Produktes entstehen. Das gilt für alle erdenklichen Artikel: vom Spielzeug, über technische Geräte, bis hin zu Möbeln und Einrichtungsgegenständen. Ein CO2-Fußabdruck lässt sich darüber hinaus aber auch für viele weitere Aktivitäten und Prozesse berechnen – sowohl für Unternehmen als auch für Privatpersonen. Zum Beispiel für eine Veranstaltung, Hotelübernachtung, eine Dienstreise per Auto, Bahn oder Flugzeug, oder die Bereitstellung einer bestimmten Dienstleistung. Für Unternehmen, die sich im Bereich Nachhaltigkeit engagieren, ist der CO2-Fußabdruck ein wichtiges Instrument zur Bewertung ihrer Klimawirkung und damit zentraler Bestandteil der Ökobilanz und der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Warum ist der CO2-Fußabdruck für Unternehmen wichtig? Der CO2-Fußabdruck zeigt dabei, in welchen Bereichen die meisten Treibhausgase freigesetzt werden und wo das größte Potenzial für Einsparungs- und Effizienzmaßnahmen liegt. Dadurch hat der CO2-Fußabdruck auch eine große wirtschaftliche Bedeutung , denn durch die zielgerichtete Einsparung von Energie und anderen Ressourcen können Unternehmen ihre Betriebskosten nachhaltig senken . Im Rahmen unternehmerischer Strategien zum Klima- und Ressourcenschutz liefert der CO2-Fußabdruck auch die Basis für die Formulierung von begründeten Reduktionszielen und ist damit ein wichtiges Element des Nachhaltigkeitsmanagements. CO2-Bilanzierung für Ihr Unternehmen Unser Experten-Team zum Thema Jonathan Schwieger Head of Carbon Accounting and Reporting Sid Petersen Managing Director First Climate Consulting GmbH Wie wird der CO2-Fußabdruck ange geben? Gewöhnlich wird der CO2-Fußabdruck in sogenannten CO2-Äquivalenten (CO2e ) angegeben. Neben Kohlenstoffdioxid werden auch die Emissionen von anderen Treibhausgasen berücksichtigt, die im Kyoto-Protokoll genannt werden. Dabei handelt es sich um Methan (CH4), Lachgas (N2O), Schwefelhexafluorid (SF6), Fluorkohlenwasserstoffe (FKW), Perfluorcarbone (PFCs) und Stickstoff trifluorid (NF 3). Das Treibhauspotenzial liegt zum Teil deutlich über dem von CO2 – im Falle von Methan beispielsweise um den Faktor 21, im Falle von SF6 um den Faktor 22 800. Was sind Scope 1, Scope 2 und Scope 3? Gemäß der ISO-Norm 14064 sowie der Richtlinien des Greenhouse Gas Protocols werden für die Berechnung des CO2-Fußabdrucks die Emissionen aus drei unterschiedlichen Bereichen, sogenannten Scopes, bilanziert. Zu Scope 1 zählen Emissionen aus dem Betrieb und der Nutzung des firmeneigenen Fuhrparks sowie der Nutzung selbst erzeugter Energie. Scope 2 zeigt die Klimawirkung von zugekaufter Energie, also von Strom, Wärme und Kälte. Unter Scope 3 schließlich versteht man den CO2-Ausstoß von Geschäftsreisen und anderen zugekauften Dienstleistungen und Produkten. In Abhängigkeit des jeweiligen Scopes können unterschiedliche Marktinstrumente wie Grünstrom-Herkunftsnachweise genutzt werden, um die Emissionsbilanz zu verbessern. Bedeutsam für die Außenwirkung: CO2-Fußabdruck und Stakeholder-Relations Auf Unternehmensebene ist der CO2-Fußabdruck eine wichtige Maßzahl für die Weiterentwicklung des Nachhaltigkeits-Engagements. Darüber hinaus prägt er aber auch die Außenwirkung von Unternehmen und ihre Wahrnehmung durch unterschiedliche Anspruchsgruppen . So verlangen Kunden immer häufiger nach umweltgerechten Produkten und Dienstleistungen und beziehen diese Aspekte zunehmend in ihre Kaufentscheidung mit ein. Auch für andere Anspruchsgruppen spielt das Nachhaltigkeits-Engagement von Unternehmen eine wichtige Rolle: Investoren analysieren Klimarisiken in ihren Portfolios, Einkäufer machen strenge Vorgaben bezüglich der Ökobilanz der zugelieferten Waren und Anteilseigner erwarten die Einhaltung anspruchsvoller Umwelt- und Klimaschutzstandards. Im Hinblick auf die Stakeholder Relations sind der aktive Umgang mit dem Thema Nachhaltigkeit und die transparente Kommunikation der entsprechenden Maßnahmen für Unternehmen heute deshalb unverzichtbar. Immer mehr Unternehmen gehen deshalb dazu über, ihren CO2-Fußabdruck öffentlich zu machen und die entsprechende Bilanz im Rahmen der Berichterstattung an eine Reporting-Initiative zu berichten - zum Beispiel an CDP . Mehr über Klimastrategien erfahren Treibhausgasbilanzen und daraus resultierende CO2-Fußabdrücke lassen sich im Rahmen einer umfassenden Klimastrategie für verschiedenste Produkte und Dienstleistungen, Wertschöpfungsketten und sogar Investments berechnen. Wollen Sie dazu mehr erfahren? First Climate ist Ihr erfahrener Anbieter rund um Lösungen für Klimaschutz und nachhaltige Energieversorgung . Aktiv werden und CO2-Fußabdruck berechnen lassen CO2-Fußabdruck – was ist das? Der CO2-Fußabdruck beschreibt, wie viele Treibhausgase bei einer Handlung, einer Aktivität oder einem Prozess freigesetzt werden. Um welche Emissionen geht es beim CO2-Fußabdruck? Anders als der Begriff vermuten lässt, wird bei der Berechnung eines CO2-Fußabdrucks nicht nur Kohlenstoffdioxid berücksichtigt. Auch Methan, Lachgas, Schwefelhexafluorid, Fluorkohlenwasserstoffe, Perfluorcarbone und Stickstofftrifluorid werden erfasst. Wie kann ein CO2-Fußabdruck verkleinert werden? Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten im Rahmen einer individuellen Klimastrategie. Denkbar ist beispielsweise der Kauf von Grünstrom-Herkunftsnachweisen oder die Entwicklung eines Klimaschutzprojekts entlang Ihrer Wertschöpfungskette. Die drei häufigsten Fragen und Antworten
- First Climate | Mediathek
Unsere Mediathek bietet eine Vielzahl an Erklärfilmen und Videos zu unseren Klimaschutzprojekten. Top of page Mediathek Homepage Video abspielen Video abspielen 05:46 First Climate CarbonoVivo: Growing a Livable Future, From the Ground Up For centuries, farmers and ranchers in Colombia have worked and lived on rich and fertile land. But industrial-style livestock and land management are exacerbating climate change. Soil quality and ecosystems are suffering. The once-fertile paddocks and fields have lost nutrients, lush forages, and their ability to function as natural carbon sinks. The CarbonoVivo Project is reversing these harmful practices. By moving towards regeneration and empowering farmers to make a difference through sustainable land management, the project transforms the way they care for their land, their animals, their communities, and our planet. Video abspielen Video abspielen 04:35 First Climate Clean Water for Brighter Futures: The Global Safe Water Program Millions of children lack access to safe drinking water, putting their health and education at risk. Our partner, Impact Water provides affordable, sustainable solutions to schools across Africa through its Safe Water Program. Our vision: Safe water for every child, in every school. Join us in creating better futures with safe water! Find out more at firstclimate.com Video abspielen Video abspielen 53:46 First Climate Webinar: Energy Attribute Certificates as Tools for Climate Action Für viele Unternehmen sind die Erreichung von Klimazielen und die Suche nach entsprechend nachhaltigen Lösungen wesentliche Bestandteile der Net-Zero-Reise. In einem Online-Seminar werden CDP und First Climate Best-Practice-Beispiele für den Einsatz von Grünstrom-Herkunftsnachweisen (EACs) als wichtigem Bestandteil effektiver unternehmerischer Klimaschutzmaßnahmen vorstellen. (Webinar vom 5. Juli 2022) English: CDP and First Climate will elaborate on best-practices in making use of Energy Attribute Certificates (EACs) as a fundamental component of effective corporate climate action. (Webinar from July 5 2022) Video abspielen Video abspielen 01:05:22 First Climate Webinar: Science-Based Targets as a Cornerstone of Corporate Climate Strategy DE: Immer mehr Unternehmen geben sich wissenschaftsbasierte Klimaziele, um das Management ihrer Kohlenstoffemissionen stärker mit der Klimaforschung in Einklang zu bringen. Auch für die Umsetzung ambitionierter Net Zero-Strategien spielt die Einführung von Science-Based Targets (SBTs) eine entscheidende Rolle. In diesem gemeinsamen Online-Seminar erläuterten CDP und First Climate, wie Unternehmen SBTs ermitteln und definieren können, um ihre Klimaschutzpotentiale optimal zu erschließen und so erfolgreiche Klimastrategien umzusetzen. (vom 29. September 2022) EN: A growing number of companies are setting Science-Based Targets (SBTs) as a tool to bring the management of their carbon emissions more in line with climate research. The introduction of science-based targets also plays a decisive role in the implementation of ambitious net zero strategies. In “Science-based targets as a cornerstone of corporate climate strategy,” a joint online seminar, CDP and First Climate explained how companies can quantify and qualify trusted SBTs to safeguard corporate climate action as well as implement successful climate strategies by adopting these targets. Video abspielen Video abspielen 58:39 First Climate Webinar: Towards a Greener Supply Chain DE: Im Rahmen von zeitgemäßen unternehmerischen CO2-Management-Strategien rücken Emissionen aus der Lieferkette immer mehr in den Fokus. Denn die Scope-3-Emissionen, also die Emissionen aus der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette eines Unternehmens, sind bis zu elfmal höher als Scope 1- und 2-Emissionen zusammen. Wie Unternehmen Reduktionsstrategien in diesem Bereich umsetzen können und welche entscheidende Rolle dabei die Beschaffung nachhaltig erzeugter Energie spielt, zeigten CDP und First Climate in ihrem gemeinsamen Online-Seminar am 25. November 2021 EN: In the context of contemporary corporate carbon management strategies, emissions from the supply chain are increasingly coming into focus. This is because Scope 3 emissions, i.e. emissions from a company's upstream and downstream value chain, are up to eleven times higher than Scope 1 and 2 emissions combined. In their joint online seminar on 25 November 2021, CDP and First Climate showed how companies can implement reduction strategies in this area and what decisive role the procurement of sustainably generated energy plays in this.
- CO2-Zertifikate kaufen: Klimaschutz finanzieren
Leisten Sie Ihren Beitrag zum internationalen Klimaschutz mit CO2-Zertifikate. ✓Zertifizierte Projekte ✓Gezielte Förderung ✓Großer Impact ➣Jetzt CO2-Zertifikate kaufen! CO2-Zertifikate kaufen: Klimaschutz finanzieren Die Förderung zusätzlicher Klimaschutzmaßnahmen ist ein wichtiger Bestandteil unternehmerischer Klimastrategien. First Climate bietet Ihnen viele Möglichkeiten, durch die Unterstützung von zertifizierten CO2-Minderungs- und Senkenprojekten einen schnell wirksamen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Angebot einholen Leisten Sie Ihren Beitrag zum internationalen Klimaschutz Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten aus hochwertigen Klimaschutzprojekten ermöglicht Ihr Unternehmen die Umsetzung und Durchführung von Projekten, die aktiv CO2-Emissionen reduzieren oder CO2 aus der Atmosphäre binden. First Climate bietet Ihnen unterschiedlichste Optionen, zur Unterstützung projektbasierter Klimaschutzmaßnahmen – von der langfristigen Projektförderung über Forward-Verträge und die Kooperation mit Early-Stage-Projekten bis hin zur exklusiven Entwicklung Ihres eigenen Klimaschutzprojektes . Kontakt So entsteht Klimanutzen über den freiwilligen CO2-Markt Die Förderung von Maßnahmen und Verfahren zur Reduzierung von CO2-Emissionen oder zur Kohlenstoffspeicherung wird in vielen Wirtschaftsbereichen seit Langem als Instrument des freiwilligen Klimaschutzes eingesetzt. Das Verfahren basiert auf dem Handel von CO2-Zertifikaten über den freiwilligen CO2-Markt. Sie haben Fragen? Kontakt Geprüfte und zertifizierte Projekte Gezielte Förderung Großer Impact Unser Experte zum Thema Vincent Erasmy Carbon Competence Lead Geprüfte Qualität Die Dienstleistungen von First Climate rund um die Lieferung und Stilllegung von CO2-Zertifikaten zur Förderung von zusätzlichen Klimaschutzmaßnahmen werden jährlich durch den TÜV Rheinland geprüft. Was sind CO2-Zertifikate? Ein CO2-Zertifikat ist im engeren Sinne ein Datensatz, der in einer speziellen, öffentlich einsehbaren Datenbank hinterlegt ist. Ein CO2-Zertifikat belegt, dass durch ein bestimmtes nach klaren Kriterien zertifiziertes Klimaschutzprojekt CO2-Emissionen vermindert, bzw. Kohlenstoff langfristig gespeichert und damit der Atmosphäre entzogen wurde. CO2-Zertifikate belegen damit in transparenter Weise einen genau definierten Klimanutzen. Ein CO2-Zertifikat steht dabei immer für eine Tonne CO2-Äquivalent. Wie funktionieren CO2-Zertifikate? Klimaschutzprojekte, die die Qualitätsanforderungen für den freiwilligen CO2-Markt erfüllen, werden nach international anerkannten Standards zertifiziert und die erzielten Emissionseinsparungen bzw. die erzielte Senkenleistung durch unabhängige Prüfinstitute bestätigt. Entsprechend anerkannte Projekte können für jede von ihnen nachweislich eingesparte Tonne CO2 einen Emissionsminderungs- oder CO2-Senkennachweis ausgeben, der dann über den freiwilligen CO2-Markt gehandelt und von Unternehmen erworben werden kann. Welchen Nutzen haben CO2-Zertifikate? CO2-Zertifikate ermöglichen es, ausgewählte Klimaschutzmaßnahmen gezielt zu fördern. Emissionen aus dem Geschäftsbetrieb lassen sich dadurch nicht verhindern; das Verfahren ermöglicht es aber, Finanzmittel zu generieren und in Länder des globalen Südens zu transferieren, wo mit jedem Euro viel größere Emissionseinsparungen erzielt bzw. CO2-Senkenpotenziale erschlossen werden können als in Europa oder anderen industrialisierten Regionen der Erde. Indem Ihr Unternehmen CO2-Zertifikate erwirbt, schaffen Sie wirtschaftliche Anreize für die Entwicklung von Emissionsminderungs- und Senkenprojekten, die ohne Ihr Engagement und die entsprechende Förderung nicht umsetzbar wären. Jetzt Projekte online auswählen my.FirstClimate Finanzielle Unterstützung benötigt Die Science Based Targets-Initiative (SBTi) schätzt, dass bis 2030 jährlich mindestens 4,3 Billionen US-Dollar benötigt werden, um die globalen Klimaziele zu erreichen. Dies würde eine Versiebenfachung der heute verfügbaren Mittel bedeuten. Die SBTi empfiehlt Unternehmen deshalb, zusätzlich zur Umsetzung von Maßnahmen zur Erreichung ihrer wissenschaftsbasierten Klimaziele in Klimaschutzmaßnahmen außerhalb der Wertschöpfungskette zu investieren. CO2-Zertifikate und Netto Null-Strategien Auch für die Umsetzung von Net Zer o-Strategien spielt der Erwerb von CO2-Zertifikaten eine wichtige Rolle: Als flankierende Maßnahme empfiehlt SBTi auf dem Weg bis zum Erreichen des Netto-Null-Ziels die Förderung von Klimaschutzprojekten (Beyond Value Chain Mitigation). Ihr Unternehmen kann sich dabei wahlweise für die Unterstützung von Emissionsminderungsprojekten entscheiden oder aber alternativ auch CO2-Senkenprojekte fördern. Ist der Netto Null-Zus tand dann einmal erreicht, sieht die SBTi-Guideline den Erwerb von Zertifikaten aus Senkenprojekten in einem Umfang vor, der den Residualemissionen aus dem Geschäftsbetrieb entspricht. Die Residualemissionen dürfen dabei maximal 10% der Emissionen im Ausgangsjahr des Reduktionspfades entsprechen. „Klimaschutz-Beitrag“ statt „CO2-Kompensation“ – das richtige Claiming Die Frage, wie sich unternehmerisches Engagement für den Klimaschutz nach innen und außen richtig darstellen lässt, ist von großer Bedeutung. Das richtige Claiming ermöglicht es, die von Ihnen ergriffenen Maßnahmen und Ihren Beitrag zum Klimaschutz auf einprägsame Weise zu kommunizieren. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen auf dem CO2-Markt – vor allem durch das Inkrafttreten des Pariser Klimaabkommens – entsprechen Claims wie „klimaneutral“ oder auch „CO2-kompensiert“ nicht mehr den aktuellen Transparenz-Anforderungen. Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten trägt Ihr Unternehmen dazu bei, Finanzmittel für zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zu mobilisieren und leistet damit einen Beitrag zur Erreichung weltweiter Klimaziele. Genau so sollte Ihr Engagement auch benannt werden. Vor diesem Hintergrund unterstützt First Climate den Claim „Klimaschutz-Beitrag“. Dieser ist kompatibel mit den Richtlinien des Pariser Abkommens und stellt insofern eine zukunftssichere Alternative zu den bisherigen Klima-Claims dar. Nutzen Sie den Claim und das von First Climate zur Verfügung gestellte Label, um Ihre Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen außerhalb Ihrer eigenen Wertschöpfungskette zu kommunizieren und transparent zu machen, wie Sie Verantwortung übernehmen. Jetzt informieren Der richtige Umgang mit CO2-Zertifikaten Mit dem Erwerb von CO2-Zertifikaten leistet Ihr Unternehmen einen wichtigen Beitrag zum internationalen Klimaschutz. Drei Prinzipien sind wichtig, um sicherzustellen, dass Ihr Engagement maximalen Klimanutzen entfaltet: Weitere gute Gründe für die Förderung von Klimaschutzprojekten über CO2-Zertifikate: CO2-Zertifikate schaffen Anreize für zusätzliche Emissionsminderungen: Durch den Erwerb von Emissionsminderungsnachweisen oder CO2-Senkenzertifikaten setzen Unternehmen einen internen CO2-Preis und schaffen damit finanzielle Anreize, vermeidbare Treibhausgasemissionen in Betrieb und Lieferkette weiter zu reduzieren. Der interne CO2-Preis erleichtert so beispielsweise Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen, um Emissionen weiter zu reduzieren und Reduktionsziele zu erreichen. CO2-Zertifikate ermöglichen zusätzlichen Klimaschutz: Es ist vielfach durch Studien belegt, dass Unternehmen, die Emissionsgutschriften kaufen, sich auch überdurchschnittlich stark für die Umsetzung von Emissionsreduktionen im eigenen Betrieb einsetzen. CO2-Zertifikate werden so also zusätzlich zu Reduktionen eingesetzt und nicht stattdessen. Eine aktuelle Auswertung von Trove Research kommt zu dem Ergebnis, dass Unternehmen, die CO2-Zertifikate gekauft haben, ihre Scope-1- und Scope-2-Emissionen gleichzeitig um 6,2 % pro Jahr reduzierten. Unternehmen, die keine Zertifikate nutzten, reduzierten ihre betriebsbedingten Emissionen hingegen nur um 3,4 % pro Jahr. CO2-Zertifikate fördern innovative Klimaschutztechnologien: Ein gutes Beispiel hierfür ist die von First Climate vorangetriebene natürliche Kohlenstoffspeicherung durch Pflanzenkohle. Die Entwicklung und der verstärkte Einsatz solcher innovativen CO2-Senkentechnologien sind wichtige Instrumente, um CO2 aktiv aus der Atmosphäre zu entfernen und damit von hoher Bedeutung für den Klimaschutz. Ohne Förderung durch den freiwilligen CO2-Markt wäre die Entwicklung solcher vielversprechenden innovativen Klimaschutztechnologien finanziell nicht tragfähig. CO2-Zertifikate fördern nachhaltige Entwicklung: Der aktuelle IPCC-Klimabericht unterstreicht, wie wichtig eine ausreichende Finanzierung ist, um der Klimakrise entschlossen begegnen zu können. Leider aber klafft noch immer eine riesige Klimafinanzierungslücke und nach wie vor fehlen dringend benötigte Investitionen für die Transformation zu mehr Nachhaltigkeit. Der CO2-Markt kann dazu beitragen, Einnahmen zu generieren und Gesellschaften des Globalen Südens beim Klimaschutz und der Anpassung an den Klimawandel zu unterstützen. Investitionen, Technologietransfer und Beschäftigungsmöglichkeiten ermöglichen darüber hinaus Wirtschaftswachstum und aktive Armutsbekämpfung. Auf diese Weise leisten CO2-Zertifikate nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern unterstützen auch andere ökologische oder sozioökonomische Belange. 1. Einbindung des Zertifikate-Kaufs in eine umfassende Klimastrategie Die Projektförderung über CO2-Zertifikate sollte nur im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen – insbesondere der engagierten Reduktion aller vermeidbaren Emissionen im Betrieb und in der Wertschöpfungskette – angewendet werden; sie ist ein zusätzlicher Beitrag zum Klimaschutz. 3. Wahrung der einschlägigen Qualitätsrichtlinien Um die Qualität der unterstützten Emissionsminderungs- oder CO2-Senkenprojekte sicherzustellen, müssen erworbene CO2-Zertifikate nach einem anerkannten Qualitätsstandard (zum Beispiel Gold Standard, VERRA etc.) zertifiziert sein. 2. Berücksichtigung aller relevanten Emissionen Der Erwerb von CO2-Zertifikaten sollte in einem direkten Zusammenhang mit den anhand einer gemäß einschlägiger Standards (ISO 14064, GHG Protocol) durchgeführten, vollumfassenden Treibhausgas-Bilanzierung erfolgen, die alle Emissionsquellen einschließt. Sofern dennoch einzelne Emissionsquellen bei der Betrachtung ausgespart werden, soll dies transparent und öffentlich zugänglich kommuniziert werden. Die so ermittelte Emissionsbilanz ist maßgeblich für die Menge der zu erwerbenden CO2-Zertifikate (Tonne-für-Tonne-Prinzip). Damit ist sichergestellt, dass ein äquivalenter Klimanutzen entsteht und außerdem Anreize für weitere Reduktionsmaßnahmen geschaffen werden. Wie können Unternehmen CO2-Zertifikate richtig einsetzen? und vier weitere Fragen zur CO2-Zertifikaten „Unternehmen sollten ambitionierte Ziele verfolgen und Wert auf die Qualität der unterstützten Klimaschutz-projekte legen." -Vincent Erasmy Carbon Competence Lead Was sind aus Sicht von First Climate die wichtigsten Regeln zum Umgang mit CO2-Zertifikaten? First Climate hat dazu ganz klare Kriterien definiert. Besonders wichtig ist es zu verstehen, dass die finanzielle Unterstützung von projektbasierten Maßnahmen eine wichtige Ergänzung einer unternehmerischen Klima- und Umweltstrategie sind, aber diese eben nur begleiten und nicht ersetzen können. Das gilt heute bereits für die Unterstützung von Klimaschutzprojekten und das wird sich in Zukunft auch auf andere Bereiche übertragen lassen – beispielsweise auf die Unterstützung von Projekten zur Bewahrung der biologischen Vielfalt mittels sogenannter Biodiversity Credits oder vergleichbarer Instrumente. Transparenz ist ein weiteres wichtiges Kriterium beim Umgang mit CO2-Zertifikaten. Darüber hinaus müssen Unternehmen ambitionierte Ziele verfolgen und Wert auf die Qualität der unterstützten Klimaschutzprojekte legen. Aus unserer Sicht ergibt sich aus dem Zusammenspiel dieser Faktoren ein deutliches Muster dazu, wie unternehmerischer Klimaschutz ausgestaltet sein muss und wir beraten unsere Kunden dementsprechend bei der Planung ihrer Klimastrategie. Was heißt das genau? Was ist, wenn Kunden spezifische Anforderungen haben? Wir erkennen an, dass die unternehmerische Klima-Reise ein sehr individueller Prozess ist. Unser Ziel ist es, unsere Kunden in allen Phasen dieses Prozesses zu begleiten und immer die jeweils beste Klima-Lösung zur Verfügung zu stellen. Entscheidet sich beispielsweise ein Unternehmen, das eigene Klima-Handeln an den spezifischen Kriterien und Empfehlungen der Science Based Targets-Initiative oder einer anderen Marktinitiative auszurichten, so werden wir selbstverständlich alle benötigten Instrumente für eine erfolgreiche Zertifizierung zur Verfügung stellen. Soweit gewünscht, werden wir aber immer auch unsere eigenen Empfehlungen aussprechen und den Kunden entsprechend beraten. Gilt das auch für den Umgang mit Corresponding Adjustments? Ja, ganz klar. First Climate wird auf Wunsch gerne CO2-Zertifikate mit Corresponding Adjustments liefern – vorausgesetzt natürlich, dass diese überhaupt am Markt verfügbar sein werden. Bei allen Diskussionen, die es aktuell zu diesem Thema gibt, wird nämlich häufig übersehen, dass es bislang gar keine CO2-Zertifikate gibt, für die tatsächliche Corresponding Adjustments vorliegen. Auch zur konkreten Anwendung von Corresponding Adjustments in der Praxis sehen wir noch viele offene Fragen. Vor diesem Hintergrund rät First Climate seinen Kunden aktuell davon ab, ihre Klimastrategie an Corresponding Adjustments auszurichten. Wir empfehlen stattdessen, den Erwerb von Emissionsminderungs-Nachweisen oder CO2-Senkenzertifikaten als Beitrag zur Erreichung internationaler Klimaziele auszuweisen und auf das Aufrechnen der ermöglichten Emissionsminderungen oder Senkenleistungen gegen den eigenen Fußabdruck zu verzichten. Dieses Vorgehen schafft konkreten Klimanutzen, ohne dass Corresponding Adjustments benötigt werden würden. Und wie ist es mit CO2-Zertifikaten, die aus der Kyoto-Ära stammen? Lässt sich mit diesen ein Kompensations-Claim begründen? Wir sind der Meinung, dass es im Sinne der Transparenz wichtig ist, ein einheitliches Claiming zu verfolgen. First Climate unterstützt deshalb ausschließlich den Claim „Klimaschutz-Beitrag“ und stellt keine anderslautenden Label mehr aus. Fragen Sie uns nach CO2-Zertifikate
- Clean Development Mechanism (CDM)
Erfahren Sie alles rund um das Thema Clean Development Mechanism (CDM) im Klimaschutz Lexicon von First Climate ✓Definition ✓Voraussetzungen ✓Vorteile > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Clean Development Mechanism (CDM) The Clean Development Mechanism (CDM), is defined in Article 12 of the 1997 Kyoto Protocol on Climate Change and is considered the first global environmental investment and credit program of its kind, providing a standardized tool for reducing greenhouse gas emissions. The mechanism, which is recognized under the UN Framework Convention on Climate Change, enables climate protection projects to be carried out under defined conditions in newly industrializing and developing countries. Clean Development Mechanism Der Clean Development Mechanism (CDM), auch Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung genannt, ist im Artikel 12 des Kyoto-Protokolls zum Schutz des Klimas aus dem Jahr 1997 definiert und gilt als erstes globales Umweltinvestitions- und Kreditprogramm seiner Art, das ein standardisiertes Instrument zur Reduktion von Treibhausgasemissionen bereitstellt. Der von der UN-Klimarahmenkonvention anerkannte Mechanismus ermöglicht es, Klimaschutzprojekte unter definierten Bedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern durchzuführen. Wie funktioniert der Clean Development Mechanism? Im Rahmen des Clean Development Mechanism lassen sich in Schwellen- und Entwicklungsländern verschiedene Projekte zum Klimaschutz umsetzen . Das kann beispielsweise eine ländliche Elektrifizierung mit Sonnenkollektoren sein oder eine Installation energieeffizienter Kochöfen. Mithilfe von diesen Klimaschutzprojekten können die jeweiligen Projektinitiatoren, wie Länder und Unternehmen, verkaufsfähige zertifizierte Emissionsgutschriften ( CERs ) verdienen. Dabei entspricht 1 CER jeweils 1 Tonne vermiedenen oder entfernten CO2-Äquivalenten. Ein Land kann sich diese Gutschriften zur Erfüllung seiner Klimaziele anrechnen, auch wenn die CO2-Einsparungen in einem anderen Land erfolgen. Welche Vorteile bietet der Clean Development Mechanism? Der CDM ist so konzipiert, dass alle beteiligten Parteien einen Nutzen aus den Klimaschutzprojekten ziehen können. Unter anderem bietet er folgende Vorteile: Stimuliert die nachhaltige Entwicklung und Emissionsminderung Fördert den Technologietransfer in Entwicklungsländer Gewährt Industrieländern eine gewisse Flexibilität bei der Erfüllung ihrer Emissionsminderungs-/Begrenzungsziele Als Fortsetzung vom Kyoto-Protokoll bietet das Klimaabkommen von Paris unter Artikel 6 ähnliche Möglichkeiten der Emissionsminderung auf internationaler Ebene. Damit sollen die bisherigen Bemühungen unter angepassten Rahmenbedingungen fortgesetzt werden. Welche Voraussetzungen gelten für ein CDM-Projekt? Wichtig ist, dass CDM-Projekte immer an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sind. Projekte müssen standardisierte Baselines verwenden, um sicherzustellen, dass das Projekt auch tatsächlich zum Klimaschutz beiträgt. Außerdem können Projekte im Sinne des CDM laut Kyoto-Protokoll nur in Ländern umgesetzt werden, die nicht als Industriestaaten genannt sind – die Rede ist von „weniger entwickelten Ländern“. Folgende Kriterien gelten für Länder, welche Emissionsminderungsprojekte über den Kauf von CERs aus CDM-Projekten unterstützen: Das Land muss das Kyoto-Protokoll ratifiziert haben. Eine Berechnung der Ausstattung mit zugeteilten Emissionsrechten (Assigned-Amount-Units) muss vorgelegt werden. Ein nationales System zur Abschätzung der eigenen Treibhausgasemissionen bzw. zur möglichen Speicherung von CO2 in Senken muss etabliert sein. Es muss ein nationales Treibhausgasregister geführt werden. Das Treibhausgasinventar muss jedes Jahr rechtzeitig eingereicht werden. Zur Ausstattung mit zugeteilten Emissionsrechten müssen zusätzliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Das Land, in dem das Projekt umgesetzt werden soll, muss ein "weniger entwickeltes Land" sein und das erste Kriterium erfüllen. How does the Clean Development Mechanism work? Under the Clean Development Mechanism, various climate protection projects can be implemented in emerging and developing countries. These can include, for example, rural electrification with solar panels or the installation of energy-efficient cooking stoves. With the help of these climate protection projects, the respective project initiators, such as countries and companies, can earn saleable certified emission reduction credits (CERs) . In each case, 1 CER corresponds to 1 metric ton of avoided or removed CO2 equivalents . A country can count these credits toward meeting its climate targets, even if the carbon savings occur in another country. Welche Vorteile bietet der Clean Development Mechanism? The CDM is designed so that all parties involved can benefit from climate protection projects. It also has the following benefits: stimulates sustainable development and emissions reduction promotes technology transfer in developing countries Grants industrialized countries some flexibility in meeting their emission reduction/mitigation targets As a continuation of the Kyoto Protocol, the Paris Climate Agreement under Article 6 offers similar possibilities for reducing emissions at the international level. This is intended to continue the previous efforts under adapted framework conditions. What are the requirements for a CDM Project? It is important to note that CDM projects are always subject to certain conditions. Projects must use standardized baselines to ensure that the project actually contributes to climate protection. Furthermore, according to the Kyoto Protocol, projects under the CDM can only be implemented in countries that are not listed as industrialized countries but as "least developed countries". The following criteria apply to countries that want financial support with CERs from CDM projects: The country must have ratified the Kyoto Protocol. A calculation of the allocation of emission rights (Assigned-Amount-Units) must be submitted. A national system for estimating the country's own greenhouse gas emissions or for the possible storage of carbon in sinks must be established. A national greenhouse gas registry must be maintained. The greenhouse gas inventory must be submitted on time each year. Additional information must be made available for the provision of allocated emission rights. The project's host country must be a "least developed country" and meet the first criterion. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Carbon Insetting Projekte mit First Climate
Was ist Carbon Insetting? Erfahren Sie mehr über Klimaschutz in der Wertschöpfungskette mit Carbon Insetting Projekte. ✓Persönliche Beratung ✓Scope 3 Emissionen reduzieren ✓Großer Impact ➣ Jetzt anfragen ! Carbon Insetting Projekte Im Rahmen von zeitgemäßen Strategien zum CO2-Management von Unternehmen geraten die Lieferketten mehr und mehr in den Fokus der Betrachtung. First Climate unterstützt Sie dabei, durch die Umsetzung von Emissionsminderungs- oder CO2-Senkenprojekten innerhalb Ihrer Lieferkette (Insetting) die Klimarisiken in Ihrer Wertschöpfung zu minimieren. Mehr erfahren Scope-3-Emissionen mit Insetting reduzieren Bei der Bilanzierung von Treibhausgasemissionen zeigt sich regelmäßig, dass die Emissionen, die sich aus der Geschäftstätigkeit eines Unternehmens ergeben, sehr ungleich verteilt sind: Die Emissionen, die außerhalb der Unternehmensgrenzen entlang der Wertschöpfungskette entstehen – die sogenannten Scope-3-Emissionen-, übersteigen die Emissionen aus den eigenen Aktivitäten eines Unternehmens (Scope-1 und -2) zumeist deutlich: Die Ergebnisse einer CDP-Umfrage zeigen, dass die Emissionen der Wertschöpfungskette je nach Branche die direkten Unternehmensemissionen um den Faktor 10 bis 28 übersteigen können . Die Reduzierung von Treibhausgasemissionen in der Lieferkette durch projektbasierte Maßnahmen ist deshalb ein wichtiger Baustein effektiver Dekarbonisierungsstrategien. First Climate ist Ihr erfahrener Partner für die Planung und Umsetzung sogenannter Insetting-Projekte. Sprechen Sie uns an und erfahren Sie mehr dazu, wie Sie durch zielgerichtete Insetting-Maßnahmen wirksamen Klimaschutz in Ihrer Wertschöpfungskette umsetzen und einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung von Lieferketten und Wettbewerbsfähigkeit leisten können. Kontakt Jetzt Angebot anfordern Kontakt Unser Experten-Team zum Thema Marisa Kunze Head of Nature-Based Climate Solutions Wolfgang Brückner Managing Director First Climate Projektentwicklung GmbH (Project Development) Was ist Carbon Insetting? Beim Carbon Insetting geht es um die Reduktion von CO2-Emissionen innerhalb der unternehmenseigenen Wertschöpfungskette. Carbon Insetting kann beispielsweise über ein Klimaschutzprojekt am Produktionsstandort im In- oder Ausland abgebildet werden. Ein mögliche Option des Carbon-Insettings ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sowohl die wirtschaftlichen als auch die ökologischen und sozialen Herausforderungen berücksichtigen kann. Gegensatz zur Entwicklung externer Klimaschutzprojekte bzw. der Unterstützung von zertifizierten existierenden Projekten durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten, wirkt sich die Entwicklung eines Carbon Insetting-Projektes direkt emissionsmindernd auf die die Scope-3-Bilanz Ihres Unternehmens aus. Wie funktioniert Carbon-Insetting in der Praxis? Beim Carbon Insetting müssen alle Maßnahmen auf den individuellen Scope-3 Emissionen zugeschnitten sein. Das bedeutet vor allem, dass Klimaschutzprojekte innerhalb der Wertschöpfungskette eines Unternehmens angesiedelt und umgesetzt werden müssen. Mögliche Ansätze für Carbon Insetting in der Lieferkette (Beispiele): Maßnahmen, um Ausschüsse und Abfälle in der Produktion zu reduzieren Maßnahmen, um den Energieverbrauch zu senken Umstellung auf nachhaltige Formen der Land- und Bodennutzung Durchführung von Agroforstprogrammen Welche Insetting-Lösung für Ihr Unternehmen infrage kommt, finden wir gemeinsam im Rahmen einer ausführlichen Analyse heraus. In der weitergehenden Entwicklung Ihrer Insetting Strategie definieren wir anschließend detaillierte Projektvorhaben und beleuchten Methoden zur Umsetzung sowie zur Evaluierung der durchgeführten Maßnahmen. Start Insetting-Projekt entwickeln: Unser Angebot für Sie Mit den Insetting-Lösungen von First Climate leisten Sie einen direkten Beitrag zum Klimaschutz und gleichzeitig können weiter positive Effekte für die Menschen und die Natur in den Projektregionen entlang Ihrer Lieferkette erreicht werden. Hier ist der typische 4-Schritte-Prozess zur Entwicklung eines Insetting-Projekts: 1. Scoping- Analyse 2. Durchführbarkeits-studie 3. Projektinitiierung und -umsetzung 4. Monitoring und Verifizierung 1. Scoping-Analyse Wo ist ein Intervention entlang Ihrer Lieferkette am sinnvollsten? Im ersten Schritt, unterstützen wir Ihr Unternehmen, die Prioritäten für Scope-3-Interventionen in Ihrer Lieferkette zu identifizieren. Welche mögliche Vorteile bietet Carbon Insetting? Je nach Projekt gibt es viele mögliche Vorteile des Carbon Insettings. Unternehmen, die sich im Insetting engagieren, können nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern tragen auch dazu bei, positive Auswirkungen auf die Umwelt und die Menschen in den Projektregionen zu erzielen. Außerdem bietet Carbon Insetting den Vorteil, dass die unternehmenseigene Lieferkette langfristig resilienter, qualitativ besser und kostengünstiger wird. Klimaschutz und Reduzierung von Scope 3-Emissionen Erhöhtes Resilienz Ihrer Lieferkette Verbesserung relevanter ESG-Rating Scores (CSRD, EU-Taxonomie, CDP, etc.) Jetzt anfragen Insetting-Projekt Beispiel: Reduzierung von CO2-Emissionen in der Shea-Lieferkette Beiersdorf, AAK und First Climate implementieren Projekt für klimaeffizientes Kochen in Ghana und Burkina Faso Beiersdorf hat in Zusammenarbeit mit dem schwedischen Pflanzenöl-Spezialunternehmen AAK und First Climate ein zukunftsweisendes CO2-Insetting-Projekt in Ghana und Burkina Faso entwickelt. Das Projekt reduziert die Emissionen aus der Lieferkette für Sheabutter, eines wichtigen Rohstoffs für kosmetische Produkte. Mehr über das Projekt erfahren. Mehr über Carbon Insetting Projekte Passt ein Insetting-Projekt in die Klimastrategie meines Unternehmens? Grundsätzlich haben Unternehmen mit langen oder komplexen Lieferketten ein hohes Emissionsreduktionspotenzial durch ein Insetting-Projekt. Wenn die CO2-Bilanz Ihres Unternehmens einen Scope-3-Hotspot zeigt, ist ein Insetting-Projekt wahrscheinlich eine gute Wahl. Der beste Weg, um herauszufinden, ob ein Insetting-Projekt für Sie in Frage kommt, ist eine enge Zusammenarbeit mit First Climate. Zusammen können wir eine erste Beratung und eine Scoping-Studie durchführen, um prioritäre Bereiche für Scope-3-Maßnahmen in Ihrer Wertschöpfungskette zu identifizieren. Was ist der Unterschied zwischen Offsetting und Insetting? Der Begriff „Offsetting“ beschreibt im Englischen den Ausgleich unvermeidbarer Treibhausgasemissionen durch die Unterstützung externer Klimaschutzprojekte. Insetting bezeichnet hingegen die Umsetzung von Emissionsminderungsprojekten innerhalb der eigenen Lieferkette. Dadurch können Klimarisiken in der Wertschöpfung minimiert werden. Insetting-Projekte können beispielsweise die Umstellung auf nachhaltige Formen der Land- und Bodennutzung sowie die Durchführung von Agroforstprogrammen sein. Gibt es bei Carbon-Insetting Nachteile? Carbon Insetting ist ein sehr gutes Instrument für wirksame Klimaschutzmaßnahmen von Unternehmen. Folgende Faktoren spielen für die Umsetzung von Insetting-Projekten generell eine wichtige Rolle und müssen im Rahmen der Projektentwicklung individuell geprüft werden: Zeit: Ein Insetting-Projekt muss speziell auf die Wertschöpfungskette eines Unternehmens zugeschnitten werden. Die Gewährleistung von Qualität und Effizienz der Projektentwicklung setzt dabei große Sorgfalt voraus, wodurch der Entwicklungs-Prozess entsprechend zeitaufwändig ist – zwischen einem Jahr und mehreren Jahren sind realistisch zu veranschlagen. Dafür erhalten Unternehmen ein maßgeschneidertes Klimaschutz-Projekt mit maximaler Effizienz, messbarem Klimanutzen und direkten Einflussmöglichkeiten. Kosten: Die Entwicklung eines eigenen Klimaschutzprojektes ist immer mit Investitionen verbunden. Neben der Reduktion von Scope 3 Emissionen, können sich Investitionen in die eigene Wertschöpfungskette in der Zukunft auszahlen, z.B. durch resilientere Lieferketten und eine grössere Versorgungssicherheit
- CO2-Kompensation für Unternehmen & Firmen | First Climate
Die CO2-Kompensation - Klimaschutzlösung für Ihr Unternehmen - mit First Climate: Strategie ➤ Projektentwicklung ➤ Emissionsminderungszertifikate Homepage > Kompensieren / Neutralisieren Angesichts der globalen Klimakrise setzen sich immer mehr Unternehmen für wirksame Klimaschutzmaßnahmen ein. Dazu gehören die Reduzierung und Vermeidung von Emissionen im Geschäftsbetrieb — aber was ist mit den unvermeidbaren Emissionen? Durch die finanzielle Förderung hochwertiger, zertifizierter Klimaschutzprojekte über den Kauf von CO2-Zertifikaten kann diesen Emissionen ein gleichwertiger Klimanutzen gegenüber gestellt werden. In diesem Zusammenhang wurde in der Vergangenheit zumeist von „CO2-Kompensation“ gesprochen. Jetzt Klimaschutzprojekt unterstützen CO 2 -Kompensation als Klimaschutzlösung für Unternehmen Was ist „CO2-Kompensation?“ Im Rahmen des Kyoto-Protokolls wurde die Kompensation als Verfahren zum Ausgleich von CO2-Emissionen definiert, die auf dem Prinzip der weltweiten Klimabalance basiert. Die Idee: Für das Klima ist es unerheblich, wo auf der Welt Emissionen entstehen und wo sie eingespart werden. Leider lassen sich in der Praxis aber häufig nicht alle Emissionen vollständig vermeiden. Auch nach der Durchführung der zur Verfügung stehenden Klimaschutzmaßnahmen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks verbleiben oft unvermeidbare Emissionen. Diese unvermeidbaren Restemissionen, die an einem Standort entstehen, können Unternehmen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten an einem anderen Ort der Erde einen äquivalenten Klimanutzen durch Emissionseinsparungen bzw. die Speicherung von CO2 gegenüberstellen. Früher war das Verfahren vor allem unter dem Begriff der „CO2-Kompensation“ bekannt. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen durch das Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens und dem Streben nach mehr Transparenz in der Klimakommunikation spricht First Climate in diesem Zusammenhang heute präziser von einem Klimaschutz-Beitrag im Sinne des sogenannten Contribution-Ansatzes. Klimaschutz-Beitrag statt „CO2-Kompensation“ In Übereinstimmung mit den auf dem freiwilligen CO2-Markt aktiven Qualitätsinitiativen wie der Science Based Targets initiative (SBTi) und den Richtlinien des Pariser Abkommens sprechen wir heute, anstatt von „ CO2-Kompensation“ , von einem „ Klimaschutz-Beitrag“ . Dieser basiert auf der Finanzierung von projektbasierten Klimaschutzmaßnahmen durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten. Als Übergangslösung bis zur Entwicklung neuer CO2-armer Technologien oder Energieträger ist das Fördern von Klimaschutzprojekten ein wichtiges Instrument für unternehmerischen Klimaschutz, insbesondere in Bereichen, in denen eine substanzielle Reduktion von Treibhausgasemissionen mit anderen Mitteln nicht kurzfristig zu erreichen ist. Wir unterstützen Sie auf dem Weg zu mehr Klimaschutz! Erfahren Sie mehr über unsere Angebote im Bereich der Förderung von Klimaschutzprojekten durch CO2-Zertifikate . Weitere Informationen zum Claiming nach dem Contribution-Ansatz: Jetzt mehr erfahren
