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  • CO2-Äquivalent

    Erfahren Sie alles rund um das Thema CO2-Äquivalent im Klimaschutz Lexicon von First Climate ✓Definition ✓Entstehung >> Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht CO2-Äquivalent CO2 equivalent (CO2e) refers to a unit of measurement that can be used to describe the climate impact of different greenhouse gases on a sound and credible basis. It makes the offsetting of different emissions in comparison to carbon dioxide possible. CO2-Equivalent CO2-Äquivalente (CO2e) bezeichnen eine Maßeinheit, mit der die Klimawirkung unterschiedlicher Treibhausgase auf einer fundierten Basis beschrieben werden kann. Sie ermöglicht die Rechnung der Klimawirkung verschiedener Treibhausgase im Vergleich zu Kohlenstoffdioxid. Wie ist das CO2-Äquivalent entstanden? Das Klima-Expertengremium der Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) definierte das Global Warming Potential (GWP), also das Treibhauspotenzial, um die Klimawirkung unterschiedlicher Treibhausgase vergleichbar zu machen. Ziel des Index ist es, einen Vergleich über einen festgelegten Zeitraum (meist 100 Jahre) zu ermöglichen. Als Einheit des GWPs wurden CO2-Äquivalente festgelegt. Um dem bedeutendsten Treibhausgas für den Menschen Rechnung zu tragen, erhielt CO2 den GWP-Wert 1. Neben Kohlenstoffdioxid (CO2) gibt es weitere klimarelevante Treibhausgase: Methan (CH4) Lachgas (N2O) Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) Schwefelhexafluorid (SF6) Stickstoff-Trifluorid (NF3) Diese Gase haben eine deutlich höhere negative Klimawirkung als Kohlenstoffdioxid. Beispielsweise ist Methan pro Molekül 28-mal schädlicher fürs Klima als CO2. In CO2-Äquivalenten ausgedrückt, hat es ein GWP von 28. How did the CO2 equivalent come about? The United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) defined the Global Warming Potential (GWP) to make the climate impact of different greenhouse gases comparable. The aim of the index is to enable a comparison over a defined period of time (usually 100 years). CO2 equivalents were defined as the unit of GWP. In order to take account of the most significant greenhouse gas for humans, CO2 was given the GWP value 1. In addition to carbon dioxide (CO2), there are other greenhouse gases that are relevant to the climate: Methane (CH4) Nitrous oxide (N2O) Hydrofluorocarbons (HFCs) Perfluorinated hydrocarbons (PFC) Sulfur hexafluoride (SF6) Nitrogen trifluoride (NF3) These gases have a significantly higher negative climate impact than carbon dioxide. For example, methane is 28 times more potent per molecule than CO2. Expressed in CO2 equivalents, it would have a GWP of 28. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel

  • Biogas

    Erfahren Sie alles rund um das Thema Biogas im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Erzeugung ✓Vorteile > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Biogas Biogas is an energy source obtained from organic and renewable raw materials, such as slurry and manure from animal husbandry, green waste and food leftovers from farms and private households, and renewable energy crops such as corn. Biogas Biogas ist ein Energieträger, der aus organischen und erneuerbaren Rohstoffen gewonnen wird. Das können beispielsweise Gülle und Mist aus der Tierzucht sein, Grünabfälle und Speisereste von Betrieben und privaten Haushalten sowie nachwachsende Energiepflanzen wie Mais. Wie wird Biogas erzeugt? Das regenerative Gas wird in speziellen Biogasanlagen gewonnen. Dafür werden die nachwachsenden Rohstoffe bzw. organischen Abfälle vergoren. Die natürliche Zersetzung erfolgt unter Luftabschluss (anaerob) durch Bakterien in sogenannten Fermentern. Das entstandene Roh-Biogas wird anschließend aufgefangen und zu Biogas aufbereitet, das chemisch identisch mit Erdgas ist. Nur so ist es möglich, das Biogas als Alternative zum Erdgas zu nutzen und im Gasnetz zu transportieren. Wofür wird Biogas eingesetzt? Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Biogas eingesetzt werden kann – entweder direkt als Roh-Biogas vor Ort oder methanisiert bzw. aufbereitet zur Einspeisung ins Gasnetz. In der ersten Variante wird das Gas am Erzeugungsort in Blockheizkraftwerken verwertet, um beispielsweise Strom und Wärme für landwirtschaftliche Betriebe zu erzeugen. Bei der zweiten Variante geht der Nutzung des Biogases ein weiterer Produktionsprozess voraus: Dabei wird das Roh-Biogas entschwefelt und anschließend der Methangehalt erhöht, indem CO2 entnommen und abgeschieden wird. Danach kann das Biomethan in unbegrenzten Mengen in das reguläre Gasnetz eingespeist und für Gasheizungen, als Kraftstoff für Fahrzeuge oder in KWK-Anlagen genutzt werden. Welche Vorteile hat Biogas? Biogas zählt zu den erneuerbaren Energien, die sehr gut plan- und regelbar sind . Da die Rohstoffe jederzeit verfügbar sind, kann ganzjährig produziert werden – unabhängig von den Witterungsbedingungen. Das ermöglicht den Einsatz nachhaltiger Energien auch dort, wo sich andere Lösungen (z.B. Wind- oder Solarenergie) technisch nicht realisieren lassen. Biogas ist außerdem ein regionales Produkt , das viele Vorteile mitbringt: Als zweites Standbein für Landwirte stärkt es die heimische Landwirtschaft. Lange Transportwege entfallen, da die nachwachsenden Rohstoffe idealerweise (als Abfallprodukte) direkt am Standort vorhanden sind. Die Artenvielfalt im Energiepflanzenanbau wird gestärkt, da außer Mais mittlerweile auch Szarvasi-Gras, Durchwachsene Silphie und Wickroggen angebaut werden. Der hohe Anteil tierischer Exkremente von ungefähr 50 Prozent gewährleistet die sinnvolle Nutzung von Abfallprodukten aus der landwirtschaftlichen Tierzucht. Gärreste aus der Biogas-Erzeugung werden häufig als organischer Dünger genutzt und somit wird ein nachhaltiger regionaler Wirtschaftskreislauf gefördert. Die Investition in regionale Biogas-Projekte von Kleinbauern bietet Unternehmen die Möglichkeit, aktiv die Reduktion von CO2-Emissionen zu unterstützen – und dabei den Ausbau der Energiegewinnung aus erneuerbaren Rohstoffen zu fördern. Industries that emit large amounts of carbon dioxide could be the biggest beneficiaries of carbon capture and storage technology. These include, for example, fossil fuel power plants such as oil and gas refineries, industrial plants involved in iron and steel production, and power producers that use biomass. How is biogas produced? The regenerative gas is produced in special biogas plants. For this purpose, the renewable raw materials or organic waste are fermented. Natural decomposition takes place in the absence of air (anaerobic) by bacteria in so-called fermenters . The resulting raw biogas is then collected and upgraded to biogas, which is chemically identical to natural gas. Only in this way is it possible to use the biogas as an alternative to natural gas and to transport it in the gas network. What is biogas used for? There are two ways in which biogas can be used - either directly as raw biogas on site or methanated or upgraded to feed into the gas grid. In the first way, the gas is utilized at the point of production in combined heat and power plants to generate electricity and heat for agricultural operations, for example. In the second variant, the use of the biogas (also known as biomethane) is preceded by a further production process: the raw biogas is desulfurized and then the methane content is increased by removing CO2 and capturing it. After that, the biomethane can be fed into the regular gas grid in unlimited quantities and used for gas heating, as fuel for vehicles or in CHP plants. What are the advantages of biogas? Biogas is one of the renewable energies that can be planned and controlled very well. Since the raw materials are available at all times, production can take place all year round - regardless of weather conditions. This makes it possible to use sustainable energy even in places where other solutions are technically impossible. Biogas is also a regional product , that has many advantages: Strengthens domestic agriculture as a second mainstar for farmers. Long transport routes are eliminated because the renewable raw amterials are ideally available (as waste products) directly onsite. The biodiversity in energy crop cultivation is strengthened: Szarvasi grass, through-grown Silphia and vetch rye are now also cultivated. The high proportion of animal excrement of around 50 percent ensures the sensible use of waste products from agricultural animal husbandry. Digestate from biogas production is often used as organic fertilizer, thus promoting a sustainable regional economic cycle. Investing in regional biogas projects run by small farmers offers companies the opportunity to actively support carbon emission reductions while also promoting the expansion of energy production from renewable raw materials. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel

  • First Climate | Kontakt

    Wir stehen Ihnen bei sämtlichen Fragen zu den Themen Grüne Energie und Klimaschutz zur Verfügung.

  • First Climate - Giving over Gifting

    Weihnachtsaktion „Spende statt Geschenke“ Weihnachtsaktion „Spende statt Geschenke“ 2025 First Climate unterstützt Ashoka Afrika Anstatt zu den Feiertagen Geschenke an Kunden, Partner und Mitarbeitende zu senden, engagieren wir uns bei First Climate traditionell für einen gemeinnützigen Zweck. In diesem Jahr hat unser Team Ashoka Africa als Empfänger unserer Spende im Rahmen unserer Weihnachtsaktion „Spende statt Geschenke“ ausgewählt. Ashoka vereint ein globales Netzwerk sozialer und ökologischer Innovatorinnen und Innovatoren, engagierter junger Changemaker und Partnerorganisationen, die eine gemeinsame Überzeugung teilen: dass in der heutigen Welt jeder Mensch einen Beitrag zum positiven gesellschaftlichen Wandel beitragen kann. Seit 1980 treibt Ashoka die Initiative „Everyone a Changemaker (EACH)“ (dt. „Jeder Mensch kann ein Changemaker sein“) voran, die junge Menschen unter 21 Jahren durch finanzielle Mittel, Mentoring, Networking-Optionen und Sichtbarkeit dabei unterstützt, in ihren Gemeinden positive Veränderungen in verschiedenen Bereichen anzustoßen – von Bildung und Arbeitslosigkeit über Geschlechtergleichstellung und Klimagerechtigkeit bis hin zur Gesundheitsversorgung. Das Netzwerk von Ashoka zählt heute mehr als 4.000 Innovatorinnen und Innovatoren in mehr als 95 Ländern. Bildnachweis: ©Ashoka Africa Positiven Wandel ermöglichen. Changemaker fördern! Unsere Spende unterstützt Ashokas Ansatz, die grundlegenden Ursachen sozialer und ökologischer Ungleichheiten anzugehen und nachhaltige sowie gerechte Lösungen zu entwickeln. Gemeinsam wollen wir junge Menschen stärken, die gesellschaftliche Herausforderungen mit innovativen Ideen und unternehmerischem Mut angehen . Ashokas Mission, Changemaker zu unterstützen, basiert auf der Überzeugung, dass echter Wandel entsteht, wenn Menschen befähigt werden, Herausforderungen selbst zu lösen. Bildnachweis: ©Ashoka Africa „Wir sind dankbar, Empfänger dieser großzügigen Spende zu sein. Die Unterstützung durch First Climate ermöglicht es Ashoka, weiterhin Changemaker auszuwählen, zu fördern und nachhaltige soziale sowie ökologische Wirkung in Afrika zu entfalten!“ Angelou Ezeilo Co-Präsidentin, Ashoka Africa Wirksamkeit durch Bildung, Schulungen, Klimagerechtigkeit und soziales Unternehmertum. Mehr über Ashoka Africa erfahren (nur auf Englisch): Ashoka Africa – Everyone a Changemaker Ansatz & System-Change Innovatoren Lagos Das Team von First Climate wünscht Ihnen frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr. Wir freuen uns darauf, Sie auch 2026 weiterhin bei Ihrem Engagement für Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu unterstützen.

  • CO2-Kompensation für Unternehmen & Firmen | First Climate

    Die CO2-Kompensation - Klimaschutzlösung für Ihr Unternehmen - mit First Climate: Strategie ➤ Projektentwicklung ➤ Emissionsminderungszertifikate Homepage > Kompensieren / Neutralisieren Angesichts der globalen Klimakrise setzen sich immer mehr Unternehmen für wirksame Klimaschutzmaßnahmen ein. Dazu gehören die Reduzierung und Vermeidung von Emissionen im Geschäftsbetrieb — aber was ist mit den unvermeidbaren Emissionen? Durch die finanzielle Förderung hochwertiger, zertifizierter Klimaschutzprojekte über den Kauf von CO2-Zertifikaten kann diesen Emissionen ein gleichwertiger Klimanutzen gegenüber gestellt werden. In diesem Zusammenhang wurde in der Vergangenheit zumeist von „CO2-Kompensation“ gesprochen. Jetzt Klimaschutzprojekt unterstützen CO 2 -Kompensation als Klimaschutzlösung für Unternehmen Was ist „CO2-Kompensation?“ Im Rahmen des Kyoto-Protokolls wurde die Kompensation als Verfahren zum Ausgleich von CO2-Emissionen definiert, die auf dem Prinzip der weltweiten Klimabalance basiert. Die Idee: Für das Klima ist es unerheblich, wo auf der Welt Emissionen entstehen und wo sie eingespart werden. Leider lassen sich in der Praxis aber häufig nicht alle Emissionen vollständig vermeiden. Auch nach der Durchführung der zur Verfügung stehenden Klimaschutzmaßnahmen zur Verringerung des CO2-Fußabdrucks verbleiben oft unvermeidbare Emissionen. Diese unvermeidbaren Restemissionen, die an einem Standort entstehen, können Unternehmen durch die Unterstützung von Klimaschutzprojekten an einem anderen Ort der Erde einen äquivalenten Klimanutzen durch Emissionseinsparungen bzw. die Speicherung von CO2 gegenüberstellen. Früher war das Verfahren vor allem unter dem Begriff der „CO2-Kompensation“ bekannt. Vor dem Hintergrund veränderter Rahmenbedingungen durch das Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens und dem Streben nach mehr Transparenz in der Klimakommunikation spricht First Climate in diesem Zusammenhang heute präziser von einem Klimaschutz-Beitrag im Sinne des sogenannten Contribution-Ansatzes. Klimaschutz-Beitrag statt „CO2-Kompensation“ In Übereinstimmung mit den auf dem freiwilligen CO2-Markt aktiven Qualitätsinitiativen wie der Science Based Targets initiative (SBTi) und den Richtlinien des Pariser Abkommens sprechen wir heute, anstatt von „ CO2-Kompensation“ , von einem „ Klimaschutz-Beitrag“ . Dieser basiert auf der Finanzierung von projektbasierten Klimaschutzmaßnahmen durch den Erwerb von CO2-Zertifikaten. Als Übergangslösung bis zur Entwicklung neuer CO2-armer Technologien oder Energieträger ist das Fördern von Klimaschutzprojekten ein wichtiges Instrument für unternehmerischen Klimaschutz, insbesondere in Bereichen, in denen eine substanzielle Reduktion von Treibhausgasemissionen mit anderen Mitteln nicht kurzfristig zu erreichen ist. Wir unterstützen Sie auf dem Weg zu mehr Klimaschutz! Erfahren Sie mehr über unsere Angebote im Bereich der Förderung von Klimaschutzprojekten durch CO2-Zertifikate . Weitere Informationen zum Claiming nach dem Contribution-Ansatz: Jetzt mehr erfahren

  • Science-Based-Targets-Lösungen für Klimaschutz | First Climate

    First Climate bietet Unterstützung bei der Einführung von wissenschaftsbasierten Klimazielen in Ihrem Unternehmen: ✓Zielsetzung ✓SBT-Initiative ✓Monitoring Homepage > Leistungen Science-Based Targets Ihr Unternehmen übernimmt beim Klimaschutz eine Pionierrolle und will sich beim klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft an die Spitze der Bewegung setzen? Dann sollten Sie sich für die Einführung eines wissenschaftsbasierten Klimaziels (engl. Science-Based Target, kurz SBT) nach der Science Based Targets Initiative (SBTi) in Ihrem Unternehmen entscheiden. Jetzt beraten lassen! First Climate unterstützt Sie bei der Entwicklung und Umsetzung von Science-Based Targets, die zu Ihrem Unternehmen und Ihrer Strategie passen. Science-Based Targets – die Leistungen von First Climate Einführungs-Workshops Im Rahmen eines interaktiven Workshops zum Thema „Unternehmerische Klimaziele definieren – Einführung in die Welt der Science-Based Targets“ erforschen wir gemeinsam die Grundlagen von Science-Based Targets. Hier haben Sie die Möglichkeit, sich direkt mit unseren Expertinnen und Experten auszutauschen und ihnen allgemeine Fragen zu den Workshop-Inhalten zu stellen. Jetzt Klima-Workshops buchen Zielpfadentwicklung Science-Based Targets bilden die Grundlage für jede solide Klimastrategie. Profitieren Sie von unserer Expertise und nutzen Sie das Potenzial von Science-Based Targets, um Ihr CDP-Scoring zu verbessern sowie Ihre Marke und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Wir helfen Ihnen dabei, einen individuellen Reduktionszielpfad für Ihr Unternehmen zu entwickeln. Dieser zeigt klar auf, in welchem Maße und Zeitraum Emissionen reduziert werden müssen und macht Ihre Net-Zero-Strategie somit quantifizierbar und greifbar. Spezifische Beratung zu komplexeren Themeninhalten Neben der Entwicklung eines Reduktionszielpfads gibt es noch viele weitere Anliegen und Themen rund um Science-Based Targets. Mit den folgenden und weiteren Services unterstützen wir Sie gerne dabei, die komplexe Welt der Science-Based Targets zu durchdringen und zu verstehen: Benchmarking Szenario-Analysen Methodenvergleich Finale Prüfung der gesetzten Klimaziele vor Übermittlung an die Science Based Targets Initiative (SBTi) Quelle: https://www.mcc-berlin.net/fileadmin/data/clock/carbon_clock.htm?i=3267263 Was sind Science-Based Targets? Nach wissenschaftlichen Schätzungen verfügt die Menschheit über ein jede Sekunde schwindendes Budget an CO2-Emissionen, die ausgestoßen werden können, bevor die 1,5°C-Grenze überschritten wird. Diese Menge darf demnach nicht zunehmen, wenn es gelingen soll, die Klimaerwärmung in den vom Pariser Klimaabkommen definierten Grenzen zu halten. Firmen können den globalen Kampf gegen den Klimawandel idealerweise unterstützen, indem sie durch Klimaschutzmaßnahmen ihre eigenen Emissionsreduktionsziele mit dem verbleibenden Kohlenstoffbudget abstimmen. Die Science Based Targets Initiative (SBTi) ermöglicht es Unternehmen, Net-Zero-Ziele festzulegen, die auf den jüngsten Erkenntnissen der Klimawissenschaft basieren und somit zur Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens beitragen. Ein „Science-Based Target“ ist somit ein wissenschaftsbasiertes Klimaziel, das Unternehmen einen klar definierten Weg zur Verringerung ihrer Treibhausgasemissionen vorgibt und es ermöglicht, den „fairen Anteil“ jedes Unternehmens am verbleibenden Kohlenstoffbudget als nachhaltige Alternative zu einem „Business As Usual“-Szenario zu bestimmen. Entwicklung von Science-Based Targets Basisjahr Kann sich das Basisjahr für das kurzfristige Klimaziel von dem Basisjahr für das langfristige Klimaziel unterscheiden? Es sollte sowohl für das kurzfristige als auch für das langfristige Klimaziel dasselbe Basisjahr ausgewählt werden. Kann das Basisjahr für das Science-Based Target für Scope 1 und 2 ein anderes sein als für Scope 3? Für das Science-Based Target ist es zwar erlaubt, verschiedene Basisjahre für das Scope 1- und 2-Ziel und das Scope 3-Ziel zu wählen, es wird allerdings nicht empfohlen. Scope 3-Inventar und Zielerfassung Muss ein Unternehmen ein Klimaziel für Scope 3 festlegen? Ein Scope 3-Ziel muss festgelegt werden, wenn die Scope 3-Emissionen Ihres Unternehmens 40% oder mehr der Gesamtemissionen in der Treibhausgas-bilanzierung Ihres Unternehmens ausmachen. Welche Scope 3-Kategorien sollten bei der Entwicklung von Science-Based Targets abgedeckt und berechnet werden? Die SBTi verlangt von Unternehmen, dass sie ein vollständiges Scope 3-Screening durchführen, um alle relevanten Emissionsquellen in der Wertschöpfungskette zu identifizieren. Abhängig von der Branche, in der Ihr Unternehmen aktiv ist, variiert das Emissionsprofil in den Scope 3-Kategorien stark. Zudem verlangt die SBTi, dass 67% aller Scope 3-Emissionen bei der Zielsetzung unter der SBTi abgedeckt werden. First Climate kann Sie dabei unterstützen, die für Ihr Unternehmen relevanten Kategorien zu identifizieren und ein mit den Ansprüchen der SBTi übereinstimmendes Scope 3-Ziel zu entwickeln. Nach der Festlegung von Science-Based Targets CO2-Zertifikate Kann mein Unternehmen CO2-Zertifikate verwenden, um die jährlichen Reduktionsziele zu erreichen, bevor es einen Netto-Null-Zustand erreicht? CO2-Zertifikate können nicht an die Erfüllung Ihrer wissenschaftsbasierten Klimaziele angerechnet werden. Der Kauf von CO2-Zertifikaten ist eine Option für Unternehmen, um zusätzliche Emissionsreduktionen oder CO2-Senkenleistungen (engl. „Removals“) außerhalb ihrer Wertschöpfungskette zu finanzieren und wird von der SBTi als „Beyond Value Chain Mitigation“ bezeichnet. Energiezertifikate Kann man sich Grünstrom-Herkunftsnachweise anrechnen lassen? Unternehmen können Grünstrom-Herkunftsnachweise (RECs) als Maßnahme zur Reduzierung der marktbasierten Scope 2-Emissionen verwenden.

  • Biomasse

    Erfahren Sie alles rund um das Thema Biomasse im Klimaschutz Lexicon von First Climate ✓Definition ✓Bedeutung für Mensch und Klima > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Biomasse The general definition of biomass includes all organic matter produced by plants, animals and humans in one or more ecosystems. If used in the context of renewable energy, this definition narrows down to all organic matter of animal or plant origin that can be used as an energy source. Biomass Die allgemeine Definition von Biomasse umfasst die gesamte organische Substanz, die durch Pflanzen, Tiere und Menschen in einem oder mehreren Ökosystemen anfällt. Im Kontext erneuerbarer Energien reduziert sich dieser Anteil auf alle organischen Stoffe tierischen oder pflanzlichen Ursprungs, die als Energieträger genutzt werden können. Welche Bedeutung hat Biomasse für Mensch und Klima? Für den Menschen spielt Biomasse eine entscheidende Rolle in vielen Lebensbereichen. Denn sie ist unter anderem Lebensmittel für uns selbst und Futtermittel für die Tierzucht. Außerdem ist sie ein nachwachsender Rohstoff, dem auch als Energieträger eine wichtige Funktion zukommt. Obwohl der Mensch einen großen Teil der verfügbaren Biomasse nutzt, haben auch die nicht von uns verwendeten organischen Substanzen ihre Berechtigung im Ökosystem – beispielsweise als Nährstoff oder Lebensraum für andere Organismen. In Bezug auf das Klima zeigt sich ebenfalls, wie wichtig die Biomasse ist. Denn in ihr sind große Mengen an Kohlenstoff gespeichert, welche im Falle eines Abbaus der Biomasse in Form von CO2 freigesetzt werden – beispielsweise bei Brandrodungen von Wäldern. Wie wird Biomasse als Energiequelle nutzbar gemacht? Biomasse kann in verschiedenen Aggregatzuständen als Energieträger dienen – in festem, flüssigem oder gasförmigem Zustand – und ist seit jeher eine wichtige Energiequelle. Klassisches Scheitholz beispielsweise dient dem Menschen schon seit Jahrhunderten als Energiequelle für den heimischen Kamin. Je nach Produktionsprozess lassen sich aus Biomasse Wärme, Strom und Kraftstoffe gewinnen. Energiepflanzen, Gülle und andere organische Abfallprodukte können beispielsweise in Biogasanlagen fermentiert und zu Roh-Biogas und Biomethan weiterverarbeitet werden. In einigen Betrieben, wie z. B. in Holzwerken oder Papierfabriken, fallen oft große Mengen an Biomasseabfällen an, die nicht weiterverwendet werden können. Die Nutzung dieser Abfälle, z. B. Holzpellets, zur Energiegewinnung, anstatt sie zu entsorgen, bietet eine kreislauforientierte, nachhaltige Energieoption mit weniger Treibhausgasemissionen. What is the importance of biomass for humans and the climate? For humans, biomass plays a crucial role in many areas of life. It provides food for us and livestock. It also is a renewable raw material that also has an important function as an energy source . Although humans use a large part of the available biomass, the organic substances that we do not use also have their place in the ecosystem - for example, as nutrients or habitats for other organisms. With regard to the climate, it is undeniable how important biomass is. This is because biomass stores large amounts of carbon, and when degraded, this carbon is released in the form of CO2 as a greenhouse gas. This happens for example, when forests are cleared by fire. How is biomass harnessed as an energy source? Biomass has historically been an important energy source. Classic logs have long served people for centuries as a source of energy for the fireplace at home. Biomass can serve as an energy source in its different aggregate states - in solid, liquid or gaseous form. Depending on the production process, it can be used to generate heat, electricity and fuels. Energy crops, liquid manure and other organic waste products can, for example, be fermented in biogas plants and processed into raw biogas and biomethane. Some plants, such as wood plants or paper mills often have large amounts of biomass waste left over that cannot be used for much. By using this waste, such as wood pellets, for energy instead of getting rid of them, it offers a circular, sustainable energy option with less carbon emissions. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel

  • KlimaKombi+: Klimaschutzprojekte in Deutschland | First Climate

    Unser Angebot KlimaKombi+ kombiniert globales Klimaschutz-Engagement mit regionalem Umweltnutzen. ✓Professionell ✓Effizient ➣Jetzt mehr erfahren! Top of page KlimaKombi+ Klimaschutz-Angebot mit regionalem Umweltnutzen Die Unterstützung internationaler Klimaschutzprojekte bietet Unternehmen ein etabliertes und wirksames Instrument für die aktive Förderung von Klimaschutzmaßnahmen. Projekte, die dafür in Frage kommen, befinden sich vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern. Dort kann pro investiertem Euro deutlich mehr für das Klima erreicht werden, als hierzulande. Unser Angebot KlimaKombi+ kombiniert globales Klimaschutz-Engagement mit regionalem Umweltnutzen. Im Rahmen von KlimaKombi+ unterstützen Sie das Waldschutzprojekt Rimba Raya Biodiversity Reserve REDD+ in Indonesien. Zusätzlich fließt für jedes erworbene Emissionsminderungs-Zertifikat ein fester Betrag an eines von vier Naturschutzprojekten in Deutschland. Sie wählen selbst, welches Projekt Sie unterstützen möchten. Internationaler Klimaschutz und regionales Engagement Internationaler Klimaschutz Durch die Unterstützung des Waldschutzprojektes Rimba Raya Biodiversity Reserve REDD+ tragen Sie zur Schaffung von zusätzlichem Klimanutzen bei. Es handelt sich dabei um das erste REDD-Projekt, das mit dem Dreifach-Gold-Zertifikat nach dem anerkannten CCB Standard ausgezeichnet wurde. Das Projekt schützt 64.000 Hektar natürlichen Regenwald vor der Abholzung und trägt dadurch zur Bewahrung des Waldes als wichtigem Kohlenstoffspeicher bei. Klimaprojekte in Deutschland Unser Partner für die Naturschutzmaßnahmen in Deutschland ist der gemeinnützige Verein Bergwaldprojekt e. V., mit dem First Climate seit vielen Jahren eng zusammenarbeitet. Der Verein organisiert Wald- und Naturschutzmaßnahmen in Deutschland und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz unseres heimischen Waldes, der durch den Klimawandel zunehmend unter Druck gerät. Vier Projekte stehen zur Auswahl, die mit der Unterstützung des Klimaschutzprojektes in Indonesien kombiniert werden können. Adamswalde Waldumbau und Moor- renaturierung Sauerland Wiederaufforstung Bayerische Rhön Moorwiedervernässung Oberammergau Biotoppflege und Schutzwaldsanierung Adamswalde Sauerland Oberammergau Biosphärenreservat Rhön Bildnachweis: Titelbild und Projektbilder © Bergwaldprojekt e.V. Broschüre herunterladen Kontaktieren Sie uns! Kontakt

  • Wissen-Glossar | First Climate

    First Climate hat hier die wichtigsten Begriffe zusammengetragen und erklärt, damit Sie sich in allen Fragen rund um das Thema Klima zurechtfinden. Top of page Glossar Homepage First Climate Glossar Manchmal sind der Klimaschutz und die Carbon-Märkte mit einer Vielzahl von verwirrenden Begriffen überfrachtet. Keine Sorge: First Climate hat hier die wichtigsten Begriffe zusammengetragen und erklärt, damit Sie sich in allen Fragen rund um das Thema Klima zurechtfinden. 0-10 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z 1,2,3 ... 1,5-Grad-Limit B Biodiversität Biogas Biomasse C Carbon Capture and Storage Carbon Insetting CDP Certified Emission Reduction Clean Development Mechanism Climate, Community and Biodiversity Standard CO2-Äquivalent CO2-Ausgleich CO2-Bepreisung CO2-Budget CO2-Emissionen CO2-Fußabdruck CO2-Kompensation CO2-Neutralisation CO2-Reduktion CO2-Steuer CO2-Vermeidungskosten CO2-Zertifikate Corporate Social Responsibility (CSR) CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) D Dekarbonisierung Doppelte Wesentlichkeit E Emission Reduction Units Emissionsfaktor Erdgas+ EU-Taxonomie European Sustainability Reporting Standards (ESRS) G Gold Standard Greenwashing GRI-Standard Grünstrom-Herkunftsnachweise K N Net Zero O Ökostrom R REDD+ S Science Based Targets Science Based Targets Initative Scope-1,-2,-3 Emissionen Social Carbon Standard Sustainable Development Goals T Treibhauseffekt V Voluntary Carbon Standard A-B C-D D E F G J K M N O P Q R S T V W Anchor 1

  • Das First Climate Team

    First Climate das sind rund 100 Expertinnen und Experten unterschiedlichster Fachrichtungen mit einer gemeinsamen Vision – gemeinsam mehr für den Klimaschutz zu bewegen. Mit Büros in Bad Vilbel, Hamburg, Zürich, Wien und Santiago de Chile sind wir international präsent. Das First Climate-Team Engagiert für den Klimaschutz seit 1999 Gemeinsam mit engagierten Unternehmen auf der ganzen Welt einen Beitrag zur Bekämpfung der Klimakrise leisten – dafür steht First Climate. Lernen Sie unser Team kennen! First Climate – das sind rund 100 Expertinnen und Experten unterschiedlichster Fachrichtungen mit einer gemeinsamen Vision: zusammen mehr für den Klimaschutz zu bewegen. Mit Büros in Bad Vilbel, Hamburg, Zürich, Wien und Santiago de Chile sind wir international präsent. Teamwork ist für uns der Schlüssel zu erfolgreichem Arbeiten und Zusammenhalt eine wichtige Komponente unseres Handelns – ob online oder in Präsenz, ob beim Arbeitsmeeting oder bei gemeinsamen Veranstaltungen. Stellvertretend für alle unsere Mitarbeitenden stellen wir Ihnen hier unser Management und die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner der einzelnen Abteilungen vor. Management CEO First Climate AG Olaf Bachert Managing Director First Climate (Switzerland) AG Linda Manieram Dr. Susanne Peindl Managing Director First Climate Markets GmbH Legal Counsel First Climate AG Sid Petersen Managing Director First Climate Consulting GmbH Managing Director First Climate Projektentwicklung GmbH Wolfgang Brückner Heads und Team Leads Marika Stocker Head of Impact Investing and Carbon Financing Lene Keerberg Team Lead Carbon Sourcing & Trading Anton Schön Team Lead Renewables Carbon Competence Lead Vincent Erasmy Marisa Kunze Head of Carbon Asset Development Head of Marketing & Communications Benjamin Seitz Head of Digital Climate Solutions Sonja Hutzler Yves Keller Head of Community-Based & Article 6 Projects Haben Sie eine Frage? Kontakt Werden Sie Teil unseres Teams Helfen Sie uns dabei, unsere Vision Wirklichkeit werden zu lassen. Zu unseren Stellenangeboten

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