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- GRI-Standard – Nachhaltigkeitsberichte transparent und vergleichbar gestalten
Erfahren Sie alles rund um das Thema GRI-Standard Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Nachhaltigkeits-Berichterstattung ✓Global Reporting Initiative ✓doppelte Wesentlichkeitsanalyse > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht GRI-Standard – Nachhaltigkeitsberichte transparent und vergleichbar gestalten Companies are increasingly concerned with the environmental, social and economic impact of their actions. With the GRI standard, the Global Reporting Initiative (GRI) offers a globally recognized framework for transparent sustainability reporting. The GRI Standard – Preparing Transparent and Comparable Sustainability Reports Unternehmen beschäftigen sich immer mehr mit den ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen, die ihr Handeln verursacht. Die Global Reporting Initiative (GRI) bietet mit dem GRI-Standard einen weltweit anerkannten Rahmen für die transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung. Mit einer GRI-konformen Berichterstattung erfüllen Sie nicht nur regulatorische Anforderungen der Europäischen Union, wie die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), sondern stärken auch das Vertrauen Ihrer Stakeholder. Was ist der GRI-Standard? Der GRI-Standard ist ein weltweit anerkannter Rahmen für die Nachhaltigkeitsberichterstattung . Unternehmen und Organisationen aller Branchen nutzen ihn, um ökologische, soziale und wirtschaftliche Effekte ihres Handelns systematisch zu erfassen und transparent offenzulegen. Die Global Reporting Initiative hat den Standard entwickelt, um nachhaltige Geschäftspraktiken zu fördern und die Unternehmen durch eine einheitliche Methode zur Berichterstattung bei der Erreichung ihrer Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen. Warum ist der GRI-Standard wichtig? Transparenz : Einheitliche Berichtsstrukturen machen Nachhaltigkeitsleistungen sichtbar. Vergleichbarkeit : Die standardisierte Erfassung ermöglicht Vergleiche innerhalb der Branche. regulatorische Konformität : Die GRI-Richtlinien erfüllen die Anforderungen der CSRD und anderer Berichtsstandards. Stakeholder-Kommunikation : Nachhaltigkeitsberichte nach dem GRI-Standard stärken das Vertrauen von Investoren, Kunden und Mitarbeitern. Die GRI-Richtlinien im Überblick Die GRI-Richtlinien bestehen aus einer Reihe modularer Standards, die Unternehmen an ihre individuellen Anforderungen anpassen können. 1. Universal-Standards (GRI 1, GRI 2, GRI 3) GRI 1: Foundation 2021 – definiert Grundprinzipien und Berichtspflichten GRI 2: General Disclosures 2021 – enthält allgemeine Angaben zu Governance, Strategie und Geschäftsmodell GRI 3: Material Topics 2021 – hilft bei der Identifikation und Priorisierung relevanter Nachhaltigkeitsthemen 2. Sektor-Standards spezifische Vorgaben für unterschiedliche Branchen – wie Industrie, Finanzwesen oder Landwirtschaft ergänzen die Universal-Standards um sektorspezifische Anforderungen 3. Topic-Standards detaillierte Vorgaben für spezifische Themen wie CO₂-Emissionen, Wasserverbrauch und Menschenrechte Unternehmen wählen die für sie relevanten Themenstandards aus Aktuelle Änderungen: GRI 2021 & GRI 2023 GRI 2021: Überarbeitung der Universal-Standards , stärkere Berücksichtigung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten und Lieferkettenverantwortung GRI 2023: Erweiterung der Sektor-Standards , insbesondere für energieintensive Branchen Diese Updates erleichtern es Unternehmen, relevante Daten zu ESG-Kriterien zu erfassen und regulatorische Anforderungen zu erfüllen. Vorteile einer GRI-Berichterstattung Ein Nachhaltigkeitsbericht nach GRI-Standard bringt zahlreiche Vorteile, von denen auch Ihr Unternehmen profitieren kann. Vorteil Nutzen für Ihr Unternehmen erhöhte Transparenz stärkt das Vertrauen von Investoren, Kunden und Mitarbeitenden Vergleichbarkeit einheitliche Berichterstattung erleichtert den Vergleich mit anderen Unternehmen Rechtssicherheit Unterstützung bei der Erfüllung gesetzlicher Vorgaben wie der CSRD Effizienzsteigerung strukturierte Erfassung nachhaltigkeitsrelevanter Daten erleichtert strategische Entscheidungen bessere ESG-Ratings verbessert die Bewertung durch Nachhaltigkeitsratings und eröffnet neue Finanzierungsmöglichkeiten So erstellen Sie einen GRI-Nachhaltigkeitsbericht Die Erstellung eines GRI-konformen Nachhaltigkeitsberichts erfolgt in mehreren strukturierten Schritten. Eine sorgfältige Planung und präzise Datenerfassung stellen sicher, dass der Bericht den aktuellen GRI-Richtlinien entspricht und die Erwartungen Ihrer Stakeholder erfüllt. 1. Wesentlichkeitsanalyse durchführen Bevor Sie einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen, müssen Sie die wesentlichen Nachhaltigkeitsthemen identifizieren. Die GRI-Richtlinien unterstützen diesen Prozess, indem sie eine doppelte Wesentlichkeitsanalyse vorschlagen: Inside-Out-Perspektive: Welche Auswirkungen hat das Unternehmen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft? Outside-In-Perspektive: Welche finanziellen Risiken und Chancen ergeben sich aus Nachhaltigkeitsaspekten? Zur Durchführung der Analyse können Sie Stakeholder – etwa durch Befragungen oder Workshops – einbeziehen. Diese Phase legt die Grundlage für einen relevanten und zielgerichteten Nachhaltigkeitsbericht . 2. Daten erfassen und auswerten Nachdem Sie die wesentlichen Themen festgelegt haben, müssen Sie die relevanten ESG-Daten erheben. Dazu gehören Umweltkennzahlen, soziale Indikatoren und Governance-Daten wie: CO₂-Emissionen ( Scope 1, 2, 3 ) , Wasser- und Energieverbrauch , Lieferkettenverantwortung , Arbeitsbedingungen und Diversität sowie die Einhaltung von Compliance- und Governance-Richtlinien. Die Nutzung spezialisierter Softwarelösungen erleichtert Ihnen die strukturierte Datenerfassung, -analyse und -verwaltung. 3. Bericht erstellen und veröffentlichen Sobald alle relevanten Daten erfasst sind, erstellen Sie den Nachhaltigkeitsbericht nach den GRI-Standards . Dabei sollten Sie folgende Punkte beachten: Strukturierung des Berichts gemäß den GRI-Universal-Standards (GRI 1, 2, 3) Anwendung der relevanten GRI-Topic- und Sector-Standards klare und verständliche Darstellung der Daten und Analysen Verlinkung des Berichts mit anderen Nachhaltigkeitsstrategien oder ESG-Zielen Nach der Fertigstellung sollten Sie den Bericht auf Ihrer Unternehmenswebsite veröffentlichen, ihn als Teil des Jahres- oder Geschäftsberichts publizieren und an Ihre Investoren sowie andere Stakeholder kommunizieren. Ein gut aufbereiteter Bericht stärkt das Unternehmensimage und zeigt die Fortschritte in der Nachhaltigkeitsstrategie. 4. Externe Validierung einholen Um die Glaubwürdigkeit und Qualität des GRI-Berichts zu erhöhen, können Sie eine externe Prüfung durch unabhängige Auditoren vornehmen lassen. Gern steht Ihnen First Climate auch hierbei zur Seite. Eine externe Validierung steigert das Vertrauen in die Berichterstattung und erleichtert die Erfüllung regulatorischer Anforderungen wie der CSRD . GRI-Standard im Vergleich zu anderen Berichtsstandards Standard Fokus Eignung GRI-Standard ganzheitliche Nachhaltigkeitsberichterstattung Unternehmen aller Branchen ESRS (CSRD) EU-weite regulatorische Berichtsstandards Unternehmen mit Berichtspflicht nach CSRD SASB branchenbezogene Nachhaltigkeitskennzahlen Unternehmen mit Fokus auf Investoren TCFD klimabezogene Finanzrisiken Finanzsektor, klimabezogene Berichterstattung CDP CO₂- und Klimadaten Unternehmen mit strategischer Emissionsreduktion First Climate: Ihre Experten für GRI-Berichterstattung Möchten Sie Ihre GRI-Berichterstattung effizient und professionell umsetzen? First Climate unterstützt Sie bei jedem Schritt – von der Wesentlichkeitsanalyse über die Datenaufbereitung bis hin zur Erstellung und externen Validierung Ihres Nachhaltigkeitsberichts. Setzen Sie auf First Climate als kompetenten Partner für eine transparente, vergleichbare und konforme GRI-Berichterstattung . Kontaktieren Sie uns! FAQ – GRI-Standard Ist die GRI-Standard verpflichtend? Nein, die Anwendung des GRI-Standards ist freiwillig. Allerdings nutzen viele Unternehmen ihn, um Nachhaltigkeitsberichte gemäß den Erwartungen von Stakeholdern und Gesetzgebern zu erstellen. Welche Unternehmen profitieren von GRI? Der GRI-Standard eignet sich für Unternehmen aller Größen und Branchen, insbesondere für Unternehmen mit ESG-Strategien oder Nachhaltigkeitszielen. Wie oft sollte ein GRI-Bericht veröffentlicht werden? Viele Unternehmen veröffentlichen ihre GRI-Berichterstattung jährlich, um Fortschritte und Entwicklungen transparent darzustellen. Welche Neuerungen bringt GRI 2021? GRI 2021 betont verstärkt menschenrechtliche Sorgfaltspflichten und erhöht die Transparenz in der Lieferkette. Welche Kosten entstehen bei der Erstellung eines GRI-Berichts? Die Kosten hängen immer von der Unternehmensgröße, internen Ressourcen und dem Umfang des GRI-Berichts ab. With GRI-compliant reporting, companies not only meet the regulatory requirements of the European Union, such as the Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD), but also strengthen the trust of their stakeholders. What is the GRI Standard? The GRI Standard is a globally recognized framework for sustainability reporting . Companies and organizations in all sectors use it to systematically record and transparently disclose the environmental, social and economic effects of their actions. The Global Reporting Initiative developed the standard to promote sustainable business practices and to support companies in achieving their sustainability goals by providing a uniform method of reporting. Why is the GRI Standard important? Transparency : Standardized reporting structures make sustainability performance more visible. Comparability: Standardized reporting enables comparisons within the industry. Regulatory Conformity: The GRI Standard satisfy the requirements of the CSRD and other reporting standards. Stakeholder Communication : Sustainability reports in accordance with the GRI standard strengthen the trust of investors, customers and employees. An Overview of the GRI Standard The GRI Standard consist of a series of modular standards that companies can adapt to their individual specifications. 1. Universal Standards (GRI 1, GRI 2, GRI 3) GRI 1: Foundation 2021 – defines the foundational principles and reporting requirements GRI 2: General Disclosures 2021 – include the general specifications on Governance, Strategy, and Business model(s) GRI 3: Material Topics 2021 – helps with the identification and prioritization of relevant sustainability topics 2. Sector Standards Specific requirements for various branches such as industry, financing or agriculture Supplement the Universal Standards with sector-specific requirements 3. Topic Standards Detailed requirements for specific topics like carbon emissions , water consumption and human rights Companies select the topic standards which are relevant for their sectors Current Changes: GRI 2021 & GRI 2023 GRI 2021: Modifications of universal standards , greater consideration of human rights due diligence and supply change GRI 2023: Expansion of sector standards , especially in energy-intensive sectors These updates make it easier for companies to collect relevant data related to ESG criteria and fulfill regulatory requirements. Advantages of GRI Reporting A sustainability report according to the GRI Standard brings numerous advantages, from which your business can definitely benefit. Preparing a sustainability report according to the GRI Standard has numerous advantages, from which your company can also greatly benefit. Key Advantages Benefits for your Company Increased Transparency Boosts the confidence of investors, clients/customers, and employees Comparability Standardized reporting facilitates comparison with other companies Legal Compliance Support in fulfilling legal requirements such as the CSRD Increased Efficiency Structured collection of sustainability-related data facilitates strategic decision-making Better ESG Ratings Improve the assessment by sustainability ratings and open up new financing opportunities How to Prepare a GRI Sustainability Report Preparing a GRI-compliant sustainability report involves several structured steps. Careful planning and precise data collection ensure that the report complies with the current GRI Standard and meets the expectations of your stakeholders. 1. Conduct a Materiality Analysis Before you prepare a sustainability report, you need to identify the material sustainability aspects . The GRI Standards support this process by suggesting conducting a double materiality analysis : Inside-Out perspective: What is the company’s impact on the environment, society, and economy? Outside-In perspective: What financial opportunities and risks arise from sustainability aspects? To conduct the analysis, you can involve stakeholders - for example through surveys or workshops. This exploratory phase lays the foundation for a relevant and targeted sustainability report . 2. Data Collection and Evaluation Once the material aspects have been defined, relevant ESG data will need to be collected. This includes environmental indicators, social indicators and governance data such as: Carbon emissions ( Scope 1, 2, 3 ) , Energy and water consumption , Supply chain responsibility , Working conditions and diversity as well as, Adherence to compliance and governance guidelines. The use of specialized software solutions facilitates structured data collection, analysis and management. 3. Preparing and Publishing a Report When all the relevant data has been collected, prepare the sustainability report in accordance with the GRI Standards . In the process, the following points should be considered: Structuring the report in accordance with GRI Universal Standards (GRI 1, 2, 3) Application of the relevant GRI aspects and sector standards Clear and understandable presentation of data and analyses Linking the report to other sustainability strategies or ESG goals Once completed, the report should be published on the company website as part of the annual or business report and communicated to your investors and other stakeholders. A well-prepared report strengthens corporate image and shows the progress made in the sustainability strategy. 4. Obtain External Validation To increase the credibility and quality of the GRI report, you can have an external review carried out by independent auditors. First Climate will gladly assist you with these activities as well. External validation reinforces confidence in the reporting and makes it easier to comply with regulatory requirements such as the CSRD . GRI Standard in Comparison with Other Reporting Standards Standard Focus Recommended for GRI Standard Integrated sustainability reporting Companies in any sector ESRS (CSRD) EU-wide regulatory reporting standards Companies with reporting obligations under CSRD SASB Sector-specific sustainability indicators Companies with a focus on their investors TCFD Climate-related financial risks Financial sector, climate-related reporting CDP Carbon and climate data Companies with strategic emission reduction targets First Climate: Your GRI Reporting Expert Would you like to prepare your GRI report efficiently and professionally? First Climate provides comprehensive support at every step of the reporting journey – from materiality analysis and data preparation to the creation and external validation of your sustainability report. Place your trust in First Climate as a competent partner for transparent, comparable and compliant GRI reporting. Contact us! FAQ – The GRI Standard Is GRI reporting mandatory? No, adoption of the GRI standard is voluntary. However, many companies use it to prepare sustainability reports in line with the expectations of stakeholders and legislators. Which companies can benefit from GRI? The GRI Standard is suitable for companies of all sizes and industries, especially for companies with ESG strategies or sustainability goals. How often should a GRI Report be published? Many companies choose to publish their GRI Report annually to demonstrate progress and developments in a transparent way. What innovations does GRI 2021 include? GRI 2021 strongly emphasizes human rights due diligence and increases transparency in the supply chain. What costs are associated with preparing a GRI Report? The associated costs always depend on the size of the company, internal resources, and the schope of the GRI Report. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- CDP
CDP, früher als Carbon Disclosure Project bekannt, wurde im Jahr 2000 von Akademikerinnen und Akademikern gegründet, die in den Bereichen Wirtschaft und Nachhaltigkeit tätig waren. Das Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, weltweit den Einfluss von großen Unternehmen, Regionen und Städten auf die Umwelt transparent offenzulegen. Homepage > Zurück zur Übersicht CDP CDP, formerly known as the Carbon Disclosure Project, was founded in 2000 by academics working in the fields of business and sustainability. The non-profit organization's goal is to transparently disclose the impact of major corporations, regions and cities on the environment worldwide. CDP CDP, früher als Carbon Disclosure Project bekannt, wurde im Jahr 2000 von Akademikerinnen und Akademikern gegründet, die in den Bereichen Wirtschaft und Nachhaltigkeit tätig waren. Das Ziel der gemeinnützigen Organisation ist es, weltweit den Einfluss von großen Unternehmen, Regionen und Städten auf die Umwelt transparent offenzulegen. CDP geht über die Berichterstattung über Kohlenstoffemissionen hinaus und bildet sämtliche positive und negative Einflüsse auf die Umwelt ab. Das inkludiert beispielsweise die Nutzung von erneuerbaren Energien, um auch eine mögliche Vorbildwirkung zu würdigen. Wie funktioniert CDP? Der Berichterstattungsprozess von CDP besteht aus drei wesentlichen Schritten , die sich auf alle Teilnehmenden übertragen lassen: Im Rahmen von CDP werden Unternehmen, Städte und Länder gebeten, valide Daten über ihren jeweiligen Umwelteinfluss einzusenden. Das kann zum Beispiel den Umgang mit Ressourcen wie Wasser betreffen oder Erhebungen zu selbst verursachten Treibhausgasemissionen. Die Abfrage der Daten erfolgt über standardisierte Fragebögen auf freiwilliger Basis. Die Mitarbeitenden von CDP prüfen die Informationen und analysieren die Einflussfaktoren. Daraus leiten sie wiederum Verbesserungsvorschläge ab. Im Anschluss werden alle Daten veröffentlicht, sodass sie für alle kostenfrei zugänglich sind. Welche Vorteile bietet CDP? Obwohl die Umweltberichterstattung mit CDP auf freiwilliger Basis stattfindet, erteilen bereits mehr als 14 000 Unternehmen, Städte, Regionen und Länder weltweit Auskunft über ihren individuellen Umwelteinfluss. Das zeigt, wie wichtig das Thema Umwelt- und Klimaschutz in diesen Bereichen ist – nicht zuletzt, um Investoren und Investorinnen von einer Investition in die eigenen Projekte zu überzeugen. Denn auch hier gewinnt Nachhaltigkeit an Bedeutung. Darüber hinaus werden durch die Messung der Umwelt- und Klimarisiken in vielen Fällen versteckte Kosten aufgedeckt, die den Unternehmen Tausende von Dollar sparen können. Die geringere Abhängigkeit von begrenzten Ressourcen und der Austausch über Innovationen sind weitere Vorteile, die das Projekt bieten kann. CDP bietet eine fundierte Entscheidungsgrundlage anhand valider Daten. Denn hier werden Umwelteinflüsse auch im großen Maßstab betrachtet und die Wirkung umweltpolitischer Maßnahmen exakt ausgewertet. So lassen sich mithilfe von CDP ökologische Konzepte und grünes Wachstum voranbringen. Nicht zuletzt können die öffentlich verfügbaren Informationen auch als Anregung für neue Regelungen im Umweltschutz genutzt werden oder den berichterstattenden Organisationen die Möglichkeit geben, voneinander zu lernen. The aim is to go beyond carbon emissions reporting and map all positive and negative impacts on the environment. This includes, for example, the use of renewable energies in order to recognize a possible role model effect. How does reporting with CDP work? The CDP reporting process consists of three key steps that can be applied to all participants: As part of the CDP, companies, cities and countries are asked to submit valid data on their respective environmental impact. This can, for example, concern the use of resources such as water or surveys of self-generated greenhouse gas emissions. The data is requested on a voluntary basis via standardized questionnaires. CDP employees critically review the information from the self-report and analyze the influencing factors. From this, they in turn deduce where there is potential for improvement. All data is then published so that it can be accessed by anyone free of charge. What are the benefits of CDP? Although environmental reporting with CDP is entirely voluntary, more than 14,000 companies, cities, regions and countries worldwide already provide information about their individual environmental impact. This shows how important the topic of environmental and climate protection is in these areas - not least to convince investors to invest in their own projects. Because here, too, many are guided by sustainability. In addition to this, measuring the environmental and climate risks often reveals related hidden costs that can save companies thousands of dollars. Reduced dependence on limited resources and the exchange of information on innovations are further advantages that reporting to CDP can offer. The CDP offers a sound basis for decision-making based on valid data. This is because environmental impacts are also considered on a large scale and the effects of environmental policy measures are precisely evaluated. This can be used to promote ecological concepts and green growth. Last but not least, the publicly available information can also be used as a stimulus for new regulations in environmental protection, or provide companies with the opportunity to learn from each other. 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- Biogas-Anlagen-in-Indien
Das Projekt unterstützt arme kleinbäuerliche Haushalte in Indien, indem es die Errichtung de-zentraler Biogas-Anlagen ermöglicht. ✓Indien ✓Klimaschutzprojekt India: Biogas India: Clean Biogas for Rural Households Homepage Klimaschutzprojekte Projekttechnologie Biogas - Heizung Biogas - Heating Emissionsminderung 40.000 t CO2 e p.a. Projektstandard Key facts Standort: Indien Projekttyp: Biogas Projektbeginn: Februar 2020 India Biogas February 2020 Download Factsheet Projektportrait Im Rahmen des vorliegenden Projekts werden 10.400 Biogasanlagen in ländlichen Haushalten installiert, die sich unterhalb der Armutsgrenze befinden. Die Anlagen nutzen Tierdung als Brennstoff und reduzieren so den Bedarf an Feuerholz. Gleichzeitig werden landwirtschaftliche Abfälle entsorgt. Die Rückstände dienen als organischer Dünger für Feldfrüchte und verbessern die Bodenbeschaffenheit. Bauernfamilien verwenden Kuhdung, aus dem Biogas zum Kochen und Erhitzen von Wasser entsteht. Das Biogas-Projekt reduziert CO2-Emissionen und schützt umliegende Waldgebiete vor weiterer Abholzung. This small-scale project installs and operates around 10,400 household biodigesters in rural areas where residents live below the poverty line. The capacity of the biodigesters varies based on the household‘s livestock. The biodigesters are fueled by animal dung, reducing the need for fuelwood and utilizing agricultural waste. The residue from the biodigesters serves as an organic fertilizer, improving soil conditions. This fermented residue is more effective than fresh manure. Farming families feed the digester with dung, which is later converted into biogas for cooking and water heating. The biogas project reduces carbon emissions and preserves forest areas. Anfrage über my.FirstClimate Kontakt aufnehmen Nachhaltige Entwicklung Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN. Good health and well-being In Regionen mit hohem Kohleverbrauch leiden weltweit überdurchschnittlich viele Menschen an Erkrankungen der Atemwege. Durch die Bereitstellung sauberer Energie hilft das Projekt, die Schadstoffbelastung der Atemluft im Haus und damit das Erkrankungsrisiko zu senken. Affordable and clean energy Die zur Biogaserzeugung genutzten organischen Rest- und Abfallstoffe stehen in den Haushalten kostenfrei zur Verfügung. Decent work and economic growth Das Projekt fördert auch das lokale Wirtschaftswachstum, indem es 15 Einheimischen Beschäftigungsmöglichkeiten bietet. Climate action Durch den Einsatz einer innovativen Technologie zur nachhaltigen Bereitstellung von Energie sowie durch die Vermeidung unkontrollierter Verrottungsprozesse trägt das Projekt zur Vermeidung von CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz bei. Good health and well-being Biogas usage reduces household firewood use, which is crucial in preventing toxic gas pollution and respiratory illnesses, the top two causes of adult deaths and responsible for 13% of child deaths under five in India, according to the WHO. Affordable and clean energy By using waste generated by their own household, owners of the biodigesters will be using virtually free energy which is cleaner than the wood alternative. Decent work and economic growth The project also supports economic growth by providing employment opportunities for 15 locals in management and maintenance positions. Climate action As the project reduces the need for firewood, it also supports forest and biodiversity conservation. Per year, it reduces some 40,000 t CO2. Projektbilder Projektvideo Project video Projektvideo Project video
- Biogas
Erfahren Sie alles rund um das Thema Biogas im Klimaschutz Glossar von First Climate ✓Definition ✓Erzeugung ✓Vorteile > Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht Biogas Biogas is an energy source obtained from organic and renewable raw materials, such as slurry and manure from animal husbandry, green waste and food leftovers from farms and private households, and renewable energy crops such as corn. Biogas Biogas ist ein Energieträger, der aus organischen und erneuerbaren Rohstoffen gewonnen wird. Das können beispielsweise Gülle und Mist aus der Tierzucht sein, Grünabfälle und Speisereste von Betrieben und privaten Haushalten sowie nachwachsende Energiepflanzen wie Mais. Wie wird Biogas erzeugt? Das regenerative Gas wird in speziellen Biogasanlagen gewonnen. Dafür werden die nachwachsenden Rohstoffe bzw. organischen Abfälle vergoren. Die natürliche Zersetzung erfolgt unter Luftabschluss (anaerob) durch Bakterien in sogenannten Fermentern. Das entstandene Roh-Biogas wird anschließend aufgefangen und zu Biogas aufbereitet, das chemisch identisch mit Erdgas ist. Nur so ist es möglich, das Biogas als Alternative zum Erdgas zu nutzen und im Gasnetz zu transportieren. Wofür wird Biogas eingesetzt? Es gibt zwei Möglichkeiten, wie Biogas eingesetzt werden kann – entweder direkt als Roh-Biogas vor Ort oder methanisiert bzw. aufbereitet zur Einspeisung ins Gasnetz. In der ersten Variante wird das Gas am Erzeugungsort in Blockheizkraftwerken verwertet, um beispielsweise Strom und Wärme für landwirtschaftliche Betriebe zu erzeugen. Bei der zweiten Variante geht der Nutzung des Biogases ein weiterer Produktionsprozess voraus: Dabei wird das Roh-Biogas entschwefelt und anschließend der Methangehalt erhöht, indem CO2 entnommen und abgeschieden wird. Danach kann das Biomethan in unbegrenzten Mengen in das reguläre Gasnetz eingespeist und für Gasheizungen, als Kraftstoff für Fahrzeuge oder in KWK-Anlagen genutzt werden. Welche Vorteile hat Biogas? Biogas zählt zu den erneuerbaren Energien, die sehr gut plan- und regelbar sind . Da die Rohstoffe jederzeit verfügbar sind, kann ganzjährig produziert werden – unabhängig von den Witterungsbedingungen. Das ermöglicht den Einsatz nachhaltiger Energien auch dort, wo sich andere Lösungen (z.B. Wind- oder Solarenergie) technisch nicht realisieren lassen. Biogas ist außerdem ein regionales Produkt , das viele Vorteile mitbringt: Als zweites Standbein für Landwirte stärkt es die heimische Landwirtschaft. Lange Transportwege entfallen, da die nachwachsenden Rohstoffe idealerweise (als Abfallprodukte) direkt am Standort vorhanden sind. Die Artenvielfalt im Energiepflanzenanbau wird gestärkt, da außer Mais mittlerweile auch Szarvasi-Gras, Durchwachsene Silphie und Wickroggen angebaut werden. Der hohe Anteil tierischer Exkremente von ungefähr 50 Prozent gewährleistet die sinnvolle Nutzung von Abfallprodukten aus der landwirtschaftlichen Tierzucht. Gärreste aus der Biogas-Erzeugung werden häufig als organischer Dünger genutzt und somit wird ein nachhaltiger regionaler Wirtschaftskreislauf gefördert. Die Investition in regionale Biogas-Projekte von Kleinbauern bietet Unternehmen die Möglichkeit, aktiv die Reduktion von CO2-Emissionen zu unterstützen – und dabei den Ausbau der Energiegewinnung aus erneuerbaren Rohstoffen zu fördern. Industries that emit large amounts of carbon dioxide could be the biggest beneficiaries of carbon capture and storage technology. These include, for example, fossil fuel power plants such as oil and gas refineries, industrial plants involved in iron and steel production, and power producers that use biomass. How is biogas produced? The regenerative gas is produced in special biogas plants. For this purpose, the renewable raw materials or organic waste are fermented. Natural decomposition takes place in the absence of air (anaerobic) by bacteria in so-called fermenters . The resulting raw biogas is then collected and upgraded to biogas, which is chemically identical to natural gas. Only in this way is it possible to use the biogas as an alternative to natural gas and to transport it in the gas network. What is biogas used for? There are two ways in which biogas can be used - either directly as raw biogas on site or methanated or upgraded to feed into the gas grid. In the first way, the gas is utilized at the point of production in combined heat and power plants to generate electricity and heat for agricultural operations, for example. In the second variant, the use of the biogas (also known as biomethane) is preceded by a further production process: the raw biogas is desulfurized and then the methane content is increased by removing CO2 and capturing it. After that, the biomethane can be fed into the regular gas grid in unlimited quantities and used for gas heating, as fuel for vehicles or in CHP plants. What are the advantages of biogas? Biogas is one of the renewable energies that can be planned and controlled very well. Since the raw materials are available at all times, production can take place all year round - regardless of weather conditions. This makes it possible to use sustainable energy even in places where other solutions are technically impossible. Biogas is also a regional product , that has many advantages: Strengthens domestic agriculture as a second mainstar for farmers. Long transport routes are eliminated because the renewable raw amterials are ideally available (as waste products) directly onsite. The biodiversity in energy crop cultivation is strengthened: Szarvasi grass, through-grown Silphia and vetch rye are now also cultivated. The high proportion of animal excrement of around 50 percent ensures the sensible use of waste products from agricultural animal husbandry. Digestate from biogas production is often used as organic fertilizer, thus promoting a sustainable regional economic cycle. Investing in regional biogas projects run by small farmers offers companies the opportunity to actively support carbon emission reductions while also promoting the expansion of energy production from renewable raw materials. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- Was bedeutet Net Zero? » Ihre Zukunftsorientierte Strategie
Erfahren Sie mehr über Net Zero und wie Sie die Netto-Null-Strategie für Ihr Unternehmen umsetzten können - mit First Climate. ✓Professionell ✓Effizient Was bedeutet Net Zero? Net Zero. Mehr Klimaschutz. Jetzt beraten lassen Die Reduzierung der globalen Treibhausgasemissionen allein reicht als Beitrag zum Klimaschutz nicht aus. Die aktuellen Erkenntnisse der Klimaforschung zeigen: Wir müssen mehr tun! Immer mehr Unternehmen gehen deshalb einen Schritt weiter und planen, ihre Emissionen bis 2050 oder früher auf Netto Null zu senken. Machen Sie mit und starten Sie jetzt Ihre Reise zu Net Zero . Der Weg zu Net Zero Die Klimaforschung hat deutlich gemacht, dass die Reduktion von CO2-Emissionen allein nicht mehr ausreicht, um den Klimawandel zu stoppen. Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, müssen die Emissionen zeitnah auf Netto-Null (engl. = Net Zero) gesenkt werden. Ohne drastische Veränderungen wird dies jedoch nicht so schnell möglich sein. Solange der Nettoausstoß von CO2 über Null liegt, wird der Kohlenstoffdioxid-Gehalt in der Atmosphäre weiter steigen. Durch die Entwicklung und Umsetzung von Net-Zero-Strategien kann der Anreicherung von klimaaktiven Treibhausgasen in der Atmosphäre entgegengewirkt werden. Das Ziel von Net-Zero-Konzepten ist es, so viel Kohlendioxid aus der Atmosphäre zu entfernen, wie produziert wird. Dabei spielen die Reduzierung vermeidbarer Emissionen sowie die dauerhafte Speicherung von Kohlenstoff mit Hilfe von CO2-Senkenprojekten eine wichtige Rolle. In vielen Branchen lassen sich mit den heute vorhandenen Technologien bereits substanzielle Treibhausgas-Reduktionen erzielen – etwa durch die Nutzung erneuerbarer Energien bzw. die Umstellung auf Grünstrom. Andere Sektoren, wie die Luftfahrt oder die Landwirtschaft, haben jedoch nur begrenzte Möglichkeiten, ihre Emissionen in Richtung Netto-Null zu senken. Dennoch können auch diese Branchen ein Net-Zero-Ziel anstreben. Das Äquivalent der verbleibenden Residualemissionen muss dazu mit Hilfe entsprechender Projekte aus der Atmosphäre entfernt werden, um die Gesamtbilanz wieder auf einen Nullwert zu bringen. Net Zero kann sich speziell auf Kohlendioxid beziehen oder auf alle Treibhausgase, die in Kohlendioxid-Äquivalenten oder CO2e gemessen werden. Beratung Reise Unser Experte zum Thema Vincent Erasmy Carbon Competence Lead CO2-Senken: Wie sie Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernen Kohlenstoffdioxid ist das einzige Treibhausgas, das sich mit den heute vorhandenen Technologien effektiv aus der Atmosphäre entfernen lässt. Dafür werden sogenannte CO2-Senkentechnologien eingesetzt. Eine besondere Rolle spielen dabei naturbasierte Projekte. Diese machen sich das Potenzial von Pflanzen zu nutze, CO2 während der Photosynthese aufzunehmen und Kohlenstoff in der Biomasse zu binden. Beispiele für CO2-Senkentechnologien, die auf diesem Prinzip basieren, sind Aufforstungsprojekte oder das First Climate Pflanzenkohle-Programm . Es sollte beachtet werden, dass CO2-Senken, bei denen CO2-Emissionen aus der Nutzung fossiler Brennstoffe gebunden werden, nicht zum CO2-Abbau beitragen, da sie lediglich die Emission von zusätzlichem CO2 vermeiden und Kohlenstoff, der sich bereits in der Atmosphäre befindet, nicht aktiv entfernen. Ob technologie- oder naturbasiert, die Entfernung von Kohlendioxid aus der Atmosphäre ist ein bedeutender Schritt in Richtung eines Netto-Null-Zustands. Langfristig könnte die Entwicklung neuer Technologien dazu führen, dass alle Wirtschaftssektoren emissionsfrei werden. Die Welt könnte dadurch sogar einen Zustand erreichen, in dem es Negativ-Emissionen gibt und in dem mehr Kohlenstoff entfernt als produziert wird. CO2-Zertifikate und Net Zero-Ziele Dekarbonisierung und CO2-Abbau haben für das Erreichen von Net Zero höchste Priorität, dennoch wird es in jedem Fall noch eine Weile dauern, bis ein Netto-Null-Zustand erreicht ist. Es wird erwartet, dass die Sektoren, die nur über wenige praktikable Technologien zur schnellen Dekarbonisierung verfügen, ihre Netto-Null-Ziele für einen späteren Zeitpunkt festlegen als diejenigen, die bereits die Mittel besitzen, um ihre Emissionen deutlich zu reduzieren. Während des Dekarbonisierungs-Prozesses, ob lang- oder kurzfristig, ist es wichtig, die globalen Emissionen weiter zu senken. Neben der Reduktion vermeidbarer Emissionen kann dazu übergangsweise auch die Förderung von CO2-Senkenprojekten zur Bindung und Speicherung von Kohlenstoff einen wichtigen Beitrag leisten. Sie möchten mehr über CO2-Zertifikate und unsere Angebote in diesem Bereich wissen? Hier erfahren Sie mehr In Kombination mit der aktiven Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre sowie zusammen mit Dekarbonisierungsschritten kann die Förderung von Klimaschutzmaßnahmen den Übergang zu einem Netto-Null-Zustand begleiten. Selbst nachdem ein Net Zero-Zustand erreicht wurde, kann die Projektförderung über CO2-Zertifikate immer noch ein Vorteil für die eigene Nachhaltigkeitsstrategie sein. Der Grund hierfür ist, dass die meisten Klimaschutzprojekte auch vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt vor Ort generieren, der über die bloße Reduzierung von CO2-Emissionen hinausgeht. Diese Vorteile können zur Verbesserung der Gesundheit der Menschen in den Projektregionen beitragen, eine größere Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien mit sich bringen oder die Schaffung neuer Arbeitsplätze umfassen. Durch den Zusatznutzen tragen Klimaschutzprojekte zum Erreichen der Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen bei. Und nicht nur das: Wenn Unternehmen oder Organisationen auch nach dem Erreichen eines Net-Zero-Zustands weiter in Klimaschutzprojekte investieren, können sie zur Erreichung eines Netto-Negativ-Zustands beitragen, in dem mehr Emissionen entfernt werden als neue entstehen. Um die Emissionen entsprechend dem 1,5°C-Ziel des Weltklimarats (IPCC) zu senken, müssen massive Veränderungen vorgenommen werden. Erneuerbare Energien sind bereits gut entwickelt, und ihre zunehmende Einspeisung in die weltweiten Stromnetze wird die CO2-Emissionen erheblich reduzieren. Auch der Wechsel von Brennstoffen und Energieeffizienz-Maßnahmen im Transportsektor können wichtige Schritte bei der Reduktion des CO2-Fußabdrucks eines Landes sein. Technologien wie kohlenstoffarmer Wasserstoff könnten zukünftig helfen, die Emissionen des Wärmesektors zu reduzieren, und könnten erneuerbare Energiequellen so stabilisieren, dass sie besser in die nationalen Stromnetze eingespeist werden können. Neben diesen Maßnahmen werden die CO2-Reduktion und die Bindung sowie Speicherung von Kohlenstoff mithilfe von CO2-Senken als begleitende Maßnahmen auch mittelfristig eine wichtige Rolle im Rahmen von unternehmerischen Netto-Null-Strategien spielen. Die Science Based Targets-Initiative (SBTi) hat vor Kurzem ihren ersten Leitfaden veröffentlicht, der Unternehmen dabei unterstützen soll, Net-Zero-Ziele zu verstehen und festzulegen. Laut der Initiative setzt sich mittlerweile mehr als die Hälfte der Weltwirtschaft mit ihren Netto-Null-Verpflichtungen auseinander. Trotzdem hat ein Mangel an Richtlinien dazu geführt, dass die Ansätze der Unternehmen in Bezug auf Netto-Null-Ziele weitgehend inkonsistent waren. Der Leitfaden wurde verfasst, um mehr Einheitlichkeit zu erreichen, indem er Klarheit über die unternehmerischen Netto-Null-Ziele und deren Festlegung schafft. Das Dokument analysiert verschiedene Strategien für die Festlegung von Net-Zero-Zielen und führt zudem im Einklang mit der aktuellen Forschung Empfehlungen zur Reduktion von Emissionen auf, um einen Ansatz zu schaffen, der über Net Zero hinausgeht. Der Leitfaden betont weiterhin die Bedeutung der finanziellen Unterstützung von CO2-Minderungsprojekten bzw. CO2-Senkenprojekten für die Übergangsphase zu Net Zero und darüber hinaus.
- CORSIA CO2-Zertifikate | First Climate
Ihr CORSIA Angebot: CO2-Zertifikate! ➣Jetzt anfragen! Bauen Sie Ihr CORSIA-konformes Projektportfolio auf Hochwertige, CORSIA-konforme CO2-Zertifikate für Airlines Sichern Sie Ihre CORSIA-Compliance langfristig ab. Unser wachsendes Portfolio bietet Ihnen verifizierte, nachvollziehbare und qualitativ hochwertige CO2-Zertifikate aus unterschiedlichen Projekttypen und Regionen. Handeln Sie jetzt, um sich zukünftige Vintages zu sichern und die Lieferung Ihrer CO2-Zertifikate in einem dynamischen Markt sicherzustellen. Eine vollständige Übersicht aller verfügbaren, für CORSIA Phase 1 zugelassenen CO2-Zertifikate inklusive Preise und Mengen stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung. Angebot für CORSIA-Credits anfordern Vorteile für Fluggesellschaften CORSIA-konform bzw. CORSIA-ready mit stufenweiser Einführung Bewährte Projekte mit verlässlichem Monitoring und regelmäßiger Ausschüttung Planbare Ausschüttungsmengen Skalierbare Verfügbarkeit größerer Volumina Eine vollständige Übersicht aller verfügbaren, für CORSIA Phase 1 zugelassenen CO2-Zertifikate inklusive Preise und Mengen stellen wir Ihnen gerne auf Anfrage zur Verfügung. Sichern Sie sich jetzt Ihr persönliches Angebot für Ihr CORSIA-Projektportfolio Wählen Sie den Weg, der am besten zu Ihnen passt: Direktkauf Online Einfach, schnell und bequem CO2-Zertifikate kaufen. Ohne Wartezeit, und ohne Beratungstermin. ✔ ✔ ✔ Sofort verfügbar direkt nach dem Login Klare Projekt- und Preisübersicht für fundierten Portfolio-Aufbau Individuelle Projektanfragen ist jederzeit und direkt über das Portal möglich Zum Log-In Sie haben noch kein my.FirstClimate Konto? Konto erstellen Empfohlen ab 1.000 t Persönliche Beratung Unsere Experten entwickeln gemeinsam mit Ihnen ein maßgeschneidertes Portfolio. ✔ ✔ ✔ Unverbindlich und individuell a uf Ihr Unternehmen zugeschnitten Maßgeschneidertes Angebotspaket mit optimaler Projektauswahl Expertenberatung: Tipps zu Portfolio-Aufbau und langfristige Strategie Wunschtermin buchen Angebot
- SaubereWindenergieInIndienLight
Saubere Windenergie in Tamil Nadu Key Facts Standort: Projekttyp: Projektstandards: Tamil Nadu, Indien Erneuerbare Energie Goldstandard, CDM Projektbilder Projektportrait Heute leben 18 % der Weltbevölkerung in Indien, und der Energieverbrauch hat sich seit der Jahrtausendwende verdoppelt. Um diesen Bedarf zu decken, ist das Land stark auf fossile Brennstoffe, insbesondere Kohle, angewiesen, was zu einer schlechten Luftqualität geführt hat. Dieses Projekt trägt zur Diversifizierung des indischen Energiemixes und zur Verringerung der CO2-Emissionen bei, indem 14 Windturbinen mit einer Gesamtkapazität von 21 MW im Bundesstaat Tamil Nadu installiert und betrieben werden. Durch die Nutzung der günstigen Windverhältnisse an der südlichsten Spitze Indiens soll der Windpark im Jahresdurchschnitt rund 46 GWh sauberen Strom erzeugen. Berücksichtigt man den durchschnittlichen Strombedarf pro Haushalt, so reicht die Stromproduktion des Windparks aus, um 54.000 Haushalte in Indien nachhaltig mit sauberem Strom zu versorgen. Projektdatenblatt herunterladen Nachhaltige Entwicklung Zurück zur Übersicht
- CO2-Äquivalent
Erfahren Sie alles rund um das Thema CO2-Äquivalent im Klimaschutz Lexicon von First Climate ✓Definition ✓Entstehung >> Jetzt lesen Homepage > Zurück zur Übersicht CO2-Äquivalent CO2 equivalent (CO2e) refers to a unit of measurement that can be used to describe the climate impact of different greenhouse gases on a sound and credible basis. It makes the offsetting of different emissions in comparison to carbon dioxide possible. CO2-Equivalent CO2-Äquivalente (CO2e) bezeichnen eine Maßeinheit, mit der die Klimawirkung unterschiedlicher Treibhausgase auf einer fundierten Basis beschrieben werden kann. Sie ermöglicht die Rechnung der Klimawirkung verschiedener Treibhausgase im Vergleich zu Kohlenstoffdioxid. Wie ist das CO2-Äquivalent entstanden? Das Klima-Expertengremium der Vereinten Nationen (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) definierte das Global Warming Potential (GWP), also das Treibhauspotenzial, um die Klimawirkung unterschiedlicher Treibhausgase vergleichbar zu machen. Ziel des Index ist es, einen Vergleich über einen festgelegten Zeitraum (meist 100 Jahre) zu ermöglichen. Als Einheit des GWPs wurden CO2-Äquivalente festgelegt. Um dem bedeutendsten Treibhausgas für den Menschen Rechnung zu tragen, erhielt CO2 den GWP-Wert 1. Neben Kohlenstoffdioxid (CO2) gibt es weitere klimarelevante Treibhausgase: Methan (CH4) Lachgas (N2O) Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) Perfluorierte Kohlenwasserstoffe (PFC) Schwefelhexafluorid (SF6) Stickstoff-Trifluorid (NF3) Diese Gase haben eine deutlich höhere negative Klimawirkung als Kohlenstoffdioxid. Beispielsweise ist Methan pro Molekül 28-mal schädlicher fürs Klima als CO2. In CO2-Äquivalenten ausgedrückt, hat es ein GWP von 28. How did the CO2 equivalent come about? The United Nations Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) defined the Global Warming Potential (GWP) to make the climate impact of different greenhouse gases comparable. The aim of the index is to enable a comparison over a defined period of time (usually 100 years). CO2 equivalents were defined as the unit of GWP. In order to take account of the most significant greenhouse gas for humans, CO2 was given the GWP value 1. In addition to carbon dioxide (CO2), there are other greenhouse gases that are relevant to the climate: Methane (CH4) Nitrous oxide (N2O) Hydrofluorocarbons (HFCs) Perfluorinated hydrocarbons (PFC) Sulfur hexafluoride (SF6) Nitrogen trifluoride (NF3) These gases have a significantly higher negative climate impact than carbon dioxide. For example, methane is 28 times more potent per molecule than CO2. Expressed in CO2 equivalents, it would have a GWP of 28. Vorheriger Artikel Zurück zur Übersicht Nächster Artikel
- CO2-Ausgleich für Unternehmen: Unsere Leistungen | First Climate
CO2-Ausgleich-Lösungen für Ihr Unternehmen: ✓CO2 kompensieren ✓CO2 neutralisieren ✓Net-Zero-Strategie umsetzen ➣Kontaktieren Sie uns jetzt! CO2-Ausgleich Projektbasierte Klimaschutzlösungen für Unternehmen Eine wirksame Klimaschutzstrategie für Unternehmen sollte immer mit der Reduktion vermeidbarer Treibhausgasemissionen beginnen. Ergänzend dazu können Unternehmen durch die Unterstützung hochwertiger Klimaschutzprojekte Emissionen entweder reduzieren oder langfristig speichern. Das ermöglicht einen schnell wirksamen und effizienten Beitrag zum Klimaschutz. Zielte man früher in diesem Zusammenhang auf den bilanziellen Ausgleich unvermeidbarer Emissionen durch die sogenannte CO2-Kompensation ab, so steht heute die finanzielle Unterstützung von Klimaschutzprojekten im Vordergrund (Contribution-Ansatz). First Climate bietet Ihnen umfangreiche Lösungen zur Förderung projektbasierter Klimaschutzmaßnahmen mithilfe von CO2-Zertifikaten. Jetzt Klimaprojekt unterstützen Kompensation und Neutralisation Im Rahmen des Kyoto-Protokolls wurde die CO2-Kompensation als Verfahren zum Ausgleich von Treibhausgas-Emissionen definiert. Heute sprechen wir, in Übereinstimmung mit den auf dem freiwilligen CO2-Markt aktiven Qualitätsinitiativen wie der Science Based Targets initiative (SBTi), von einem “Klimaschutz-Beitrag”. Der Kauf von verifizierten CO2-Zertifikaten aus hochwertigen Emissionsminderungs- bzw. CO2-Senkenprojekten generiert dringend benötigte Finanzmittel für die Projektförderung. Die freiwillige Förderung von Klimaschutzprojekten ist deshalb ein zentrales Instrument des internationalen Klimaschutzes. Für Projekte, die die aktive Sequestrierung von Kohlenstoff ermöglichen, wurde in der Vergangenheit häufig der Begriff “CO2-Neutralisation” verwendet. Fördern Sie jetzt Klimaprojekte mit CO2-Zertifikaten ! Projekttypen CO2-Minderung Projekttypen CO2-Senken Energieffizienz Erneuerbare Energien Methanvermeidung Biomasse Biogas Trinkwasser-Zugang Aufforstung Verbesserte Waldbewirtschaftung Blue Carbon Landwirtschaft Waldschutz (REDD+) Energieeffizienz Ein Beispiel für Energieeffizienz-Projekte auf Haushaltsebene ist die Verbreitung energieeffizienter Kochöfen. In vielen Teilen der Welt ist das Kochen an offenen Feuerstellen noch weit verbreitet. Das ist sehr ineffizient und dadurch mit einer Vielzahl an Problemen verbunden: Zum einen schreitet die Entwaldung auf Grund des hohen Bedarfs an Feuerholz weiter voran. Zum anderen entsteht viel gesundheitsschädlicher Rauch, der zu schwerwiegenden Augen-, Atemwegs- und Lungenerkrankungen führt. Energieeffiziente Kochöfen erzielen Brennstoffeinsparungen von 30 bis 50 Prozent und tragen so dazu bei, die Umwelt zu entlasten und die Lebenssituation der Menschen zu verbessern. Klimafreundliches Düngerprogramm in der Schweiz Das könnte Sie auch interessieren KlimaKombi+ Mehr erfahren Pflanzenkohle Mehr erfahren Dünger-programm Mehr erfahren CO2 -Management und Net Zero Auch für die Umsetzung von Net Zero-Strategien spielt der richtige Umgang mit unvermeidbaren Emissionen eine wichtige Rolle. Auf dem Weg bis zum Erreichen des Net Zero-Ziels müssen Unternehmen ihre Emissionen reduzieren und können optional Emissionsminderungs- oder CO2-Senkenprojekte durch den Kauf von CO2-Zertifikaten fördern. Ist der Net Zero-Zustand einmal erreicht, sollen die Residualemissionen dann ausschließlich mit Hilfe von CO2-Senkenprojekten dauerhaft gebunden werden. Verwandte Themen Unsere Angebote: CO2 -Zertifikate Entdecken Informationen: „CO2 -Kompensation“ Mehr erfahren Informationen: „CO2 -Neutralisation“ Mehr erfahren
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