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Investition in digitale Plattformlösung zur EU-Taxonomie

First Climate steigt bei Software- und Beratungs-Start-up VIRIDAD ein


First Climate investiert in eine digitale Plattformlösung zur EU-Taxonomie und beteiligt sich an der österreichischen VIRIDAD GmbH. Durch die Kooperation erweitert First Climate das Dienstleistungsangebot des hauseigenen Beratungsteams um eine anpassbare Softwarelösung, die Zugriff auf eine Vielzahl von Services im Zusammenhang mit der EU-Taxonomie bietet. Dem Start-up ermöglicht die Beteiligung die Weiterentwicklung der eigenen Plattform und das Unternehmenswachstum im DACH-Markt.


First Climate Viridad

Für First Climate ist die Beteiligung an VIRIDAD ein weiterer wichtiger Baustein der Entwicklung hin zum vollintegrierten Klimaschutz-Servicedienstleister für die Privatwirtschaft und öffentliche Auftraggeber: „Unser Ziel ist es, First Climate zum zentralen Ansprechpartner für alle Aspekte rund um den unternehmerischen Klimaschutz zu machen, und unsere Kunden auf allen Stationen ihrer individuellen Climate Journey mit innovativen Lösungen zu begleiten“, so First Climate-CEO, Olaf Bachert. „Wir freuen uns deshalb sehr darüber, unsere Partner durch die Kooperation mit VIRIDAD zukünftig auch dabei unterstützen zu können, auf die Herausforderungen bei der Umsetzung der EU-Taxonomie zu reagieren, die schon heute viele Unternehmen innerhalb der EU direkt betrifft und in naher Zukunft zu einem echten Megathema werden wird.“


EU-Taxonomie erhöht Handlungsdruck für Unternehmen


Die EU-Taxonomie legt als europäisches Regulativ Kriterien für die Bewertung der Nachhaltigkeit von Wirtschaftstätigkeiten fest. Ziel ist es, Transparenz- und Vergleichbarkeitsmaßstäbe zu schaffen, um Investitionen und Kapitalflüsse stärker an Umweltgesichtspunkten auszurichten. Mit der EU-Taxonomie wird stufenweise eine Berichtspflicht für Unternehmen und Kapitalmarktteilnehmer eingeführt: Aktuell gilt diese bereits für große börsennotierte Unternehmen und Finanzdienstleister. Bis 2026 wird mit der Einführung der sogenannten Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) die Pflicht zur Nachhaltigkeitsberichterstattung nach den Vorgaben der EU-Taxonomie weiter ausgedehnt. Langfristig wird das alle Unternehmen in der Europäischen Union betreffen.


Digitale Lösung zur kosteneffizienten Umsetzung der EU-Taxonomie


Im Rahmen des Software-as-a-Service-Modells von VIRIDAD können Kunden auf der web-basierten Plattform nach individuellem Bedarf ihre Geschäftsaktivitäten auf Konformität mit den Vorgaben der EU-Taxonomie analysieren, Nachhaltigkeitsbewertungen vornehmen und digitale Lösungen für die nicht-finanzielle Berichterstattung nutzen. Für komplexere Aufgaben mit individuellem Beratungsbedarf bietet die VIRIDAD-Plattform, die in Zusammenarbeit mit dem AIT Austrian Institute of Technology entwickelt wurde, außerdem Zugriff auf einen umfangreichen Pool erfahrener Fachexperten, die über die VIRIDAD mit der Bearbeitung individueller Aufgabenstellungen beauftragt werden können.

Bei der Unterzeichnung der Verträge in Wien (v.l.n.r): Wolfgang Hribernik, AIT; Andreas Pointvogl, Klemens Marx (beide VIRIDAD) und First Climate-CEO, Olaf Bachert.


Kooperation schafft Win-Win-Situation in einem Wachstumsmarkt


„Die primären Herausforderungen der EU-Taxonomie für die Unternehmen bestehen in dem Management der ungeheuren Komplexität der Regeln und der umfangreichen Nachweisführung. Hinzu kommt, dass vielen betroffenen Unternehmen der Handlungsdruck noch gar nicht richtig bewusst ist. Dadurch läuft in vielen Fällen die Zeit davon, die es bräuchte, um sich aktiv auf die EU-Taxonomie-Anforderungen vorzubereiten“, erläutert Dr. Klemens Marx, CEO und Co-Founder von VIRIDAD. Häufig könne das dann nur noch mithilfe teurer Beratungsmandate durch spezialisierte Experten ausgeglichen werden. An dieser Stelle setzt die Softwarelösung von VIRIDAD an, die Unternehmen bei der Umsetzung der verpflichtenden Anforderungen der EU-Taxonomie unterstützt sowie eine effiziente und damit zeit- und kostensparende Bearbeitung aller dafür relevanten Prozesse ermöglicht.


„Aufbauend auf unserer bestehenden Plattform, werden wir unsere digitalen Lösungen jetzt Schritt für Schritt weiterentwickeln und im Markt wachsen“, so Marx. „Die Investition und die Zusammenarbeit mit First Climate ermöglichen es uns, den nächsten wichtigen Schritt zu gehen und gemeinsam mit unserem Partner langfristigen Mehrwert für unsere Kunden bei der Umsetzung ihrer Klima- und Nachhaltigkeitsstrategien zu schaffen.“


Nach den Investitionen in das Hamburger Nachhaltigkeitsberatungs- und Projektentwicklungsunternehmen everi sowie in das Wiener Start-up Glacier, einem Anbieter IT-gestützter Klima-Weiterbildungsprogramme, ist die Kooperation mit VIRIDAD bereits das dritte Beteiligungsprojekt, das First Climate innerhalb weniger Monate erfolgreich abschließen konnte.


Über VIRIDAD

VIRIDAD macht mit seiner digitalen Plattform durch standardisierte Prozesse und intuitive Oberflächen die EU-Taxonomie einfach, verständlich und beschleunigt die Umsetzung. Die Plattform umfasst alle relevanten Anwendungsfelder der EU-Taxonomie und technische Experten sämtlicher Bereiche stehen in einem Pool zur Lösung individueller Fragestellungen zur Verfügung. VIRIDAD hat seinen Hauptsitz in Wien und seine Mitarbeiter und Partner verbindet die Mission, die nachhaltige Transformation des Wirtschaftssystems mittels innovativer Lösungen und Dienstleistungen weiter zu beschleunigen.


Über First Climate

First Climate ist ein weltweit führender Anbieter von Lösungen in den Bereichen CO2-Management und regenerative Energieversorgung für Unternehmen und öffentliche Auftraggeber. Das Unternehmen entwickelt und finanziert verifizierte Klimaschutzprojekte auf der ganzen Welt. Durch die Unterstützung dieser Projekte können Unternehmen zum Ausgleich eigener Emissionen beitragen und nachhaltige Entwicklung in den Projektregionen fördern.


Durch den Zugang zu einem breiten Netzwerk von globalen Partnern und mit Expertise in der bedarfsgerechten Bereitstellung von erneuerbaren Energien bietet First Climate Unternehmen außerdem individuelle Optionen für die Reduzierung ihres energiebezogenen CO2-Fußabdrucks.

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