Innovative und zielgerichtete Klimaschutzprogramme – ein Erfolgsmodell


First Climate entwickelt und betreut mehrjährige Programme für die Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen im In- und Ausland. Die Förderung erfolgt überwiegend erfolgsabhängig über den Kauf von CO2-Zertifikaten. Dadurch wird höchste Effizienz beim Einsatz der Fördermittel gewährleistet.

Klimafreundliche Düngung – Minderung von Lachgasemissionen in der Landwirtschaft

Der Einsatz von Stickstoffdüngern ist mit erheblichen Emissionen von Lachgas verbunden. Dieses entsteht als Nebenprodukt bei der Umwandlung des Stickstoffs durch Bodenbakterien. Lachgas ist ein starkes Treibhausgas.

In der Schweiz betreut First Climate ein mehrjähriges Programm zur Minderung der landwirtschaftlichen Lachgasemissionen. Die Erlöse aus dem Verkauf der erzielten Emissionsminderungen werden verwendet, um klimafreundliche Stickstoffdünger verbilligt an Landwirte abzugeben.

Stickstoffdüngung als Quelle von Treibhausgasen

Lachgasemissionen aus der Anwendung von Stickstoffdüngern sind die zweitwichtigste Quelle von Treibhausgasen in der Schweizer Landwirtschaft.

Das Lachgas entsteht als Nebenprodukt bei der bakteriellen Umwandlung des Stickstoffs in landwirtschaftlichen Böden, der sogenannten Nitrifikation und Denitrifikation. Weitere Emissionen resultieren indirekt aus Stickstoff, welcher nach der Ausbringung der Dünger durch Verflüchtigung und Auswaschung verloren geht, insbesondere in Form von Ammoniak und Nitrat.

Klimaschutz in der Schweizer Landwirtschaft – mit modernsten Mitteln


Moderne Zusatzstoffe für Dünger stabilisieren den Stickstoff in seiner Ammoniumform und vermindern dadurch die Lachgasemissionen markant. Aus Kostengründen fristen diese Nitrifikationshemmer aber in Europa wie auch weltweit ein Nischendasein.

In der Schweiz betreibt First Climate ein weltweit einzigartiges Programm, in dem solche klimafreundlichen Dünger vergünstigt in Verkehr gebracht werden. Das Programm zielt darauf ab, den heute sehr geringen Marktanteil der klimafreundlichen Düngemittel zu steigern. Durch die Senkung des Verkaufspreises wird der Einsatz von Nitrifikationshemmern für die Landwirte attraktiver.

Das Programm nutzt den Kompensationsmechanismus des Schweizer CO2-Gesetzes. Dieser erlaubt es, Treibhausgas-Emissionsminderungen unter gewissen Bedingungen zu bescheinigen und an Dritte zu übertragen.

Welche Düngemittel werden gefördert?

Zur Zeit beschränkt sich die Förderung auf das Produkt ENTEC 26. Ein Programm zur Bescheinigung der mit ENTEC 26 erzielten Emissionsminderungen wurde im September 2016 vom Schweizer Bundesamt für Umwelt genehmigt und anschliessend gestartet.

Weitere Teilprogramme sind derzeit in Entwicklung, unter anderem für die Förderung des Einsatzes von Nitrifikationshemmern in Verbindung mit organischen Düngern (Gülle).

Wie kann ich vom Programm ENTEC 26 profitieren?

Das Programm ENTEC 26 richtet sich an die Schweizer Importeure von ENTEC 26. Abnehmer und Landwirte in der Schweiz profitieren seit Oktober 2016 direkt und ohne weiteres Zutun vom vergünstigten Preis für ENTEC 26.

Die Partner im Programm ENTEC 26

Das Programm ENTEC 26 wird durch die Stiftung KliK finanziert. Weitere Informationen zur Stiftung KliK >> www.klik.ch/duenger

Die folgenden Firmen nehmen bereits am Programm teil und vertreiben ENTEC 26 in der Schweiz zu einem vergünstigten Preis:

Ihr Ansprechpartner


Dr. Jochen Gassner

  jochen.gassner@firstclimate.com
  +49 (0) 6101 – 55 658-55

TÜV-Zertifikat "Geprüfte Kompensation"

Urs Brodmann

  consulting@firstclimate.com
  +41 (0) 44 298 28 00

Deponiegasprogramm Lateinamerika der Stiftung Klimarappen


Aufgrund der tiefen Marktpreise für CO2-Zertifikate können CDM-Projekte zur Reduktion von Deponiegas nicht mehr kostendeckend betrieben werden. Auf zahlreichen Abfalldeponien in Lateinamerika sowie anderen Regionen wurden diese Projekte daher gestoppt. In der Folge entweichen die stark klimaschädlichen Treibhausgase wieder in die Atmosphäre.

Um eine kontinuierliche Verminderung von Treibhausgasemissionen aus diesen Projekten zu gewährleisten, hat die Schweizer Stiftung Klimarappen First Climate mit der Durchführung eines Förderprogrammes beauftragt. Das Programm läuft von 2016 bis 2020 und richtet sich an kleine bis mittlere Deponien in Lateinamerika. Dabei kauft First Climate im Auftrag der Stiftung die durch den Betrieb von Fackeln erzielten Emissionsreduktionen (CER) zu einem kostendeckenden Preis.

Weitere Angaben zum Klimaschutzprogramm und zur Stiftung Klimarappen finden Sie hier.>>

Deponiegasprogramm Schweiz der Stiftung KliK

Die Deponierung von Abfällen mit organischen Anteilen wie Hausmüll und Klärschlamm ist in der Schweiz seit dem Jahr 2000 verboten. An einer Vielzahl von Standorten entweicht jedoch weiterhin klimaschädliches Methan aus dem Abbau des bereits deponierten Materials. Die energetische Nutzung dieses Gases und die Vernichtung in einer gewöhnlichen Deponiegasfackel sind aufgrund der geringen Methankonzentrationen häufig weder möglich noch gesetzlich vorgeschrieben.

Im Rahmen eines maßgeschneiderten Förderprogramms ermöglicht die Stiftung KliK die Minderung dieser Emissionen auf zahlreichen Deponien durch den Kauf von zertifizierten Emissionsminderungen. Dabei kommen zwei Technologien zur Anwendung: die verstärkte Belüftung des Deponiekörpers zur Verminderung der Methanbildung sowie die Verbrennung des Methans in speziellen Schwachgasfackeln. First Climate hat die Stiftung Klik bei Entwicklung des Klimaschutzprogrammes methodisch unterstützt und begleitet nun dessen Umsetzung.

Weitere Angaben zum Förderprogramm und zur Stiftung Klik finden Sie hier. >>

Ihre Ansprechpartner


International

Schweiz

Michael Brennwald

  consulting@firstclimate.com
  +41 (0) 44 298 28 00

Luzia Bieri

  consulting@firstclimate.com
  +41 44 298 28 00

Urs Brodmann

  consulting@firstclimate.com
  +41 (0) 44 298 28 00