Projekt-Porträt


Das Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu, die Trinkwasserversorgung von Schulen in Afrika zu verbessern und gleichzeitig Emissionen aus der Nutzung von Festbrennstoffen zu reduzieren. Die Bereitstellung von sauberem Wasser ist eine tägliche Herausforderung für viele Schulen in aller Welt. Das ineffiziente Abkochen von Wasser ist oft die einzige Option, um die Versorgung der Schülerinnen und Schüler sicherzustellen.

Unser Partner Impact Water ist ein sozial orientiertes und global agierendes Unternehmen, das sich der Bereitstellung von sauberem Trinkwasser für Schulen verschrieben hat. Mit dem Projekt liefert Impact Water zuverlässige, kostengünstige Wasseraufbereitungstechnologien an öffentliche und private Schulen in Afrika. Bis heute wurden über 10.000 Schulen und mehr als 3 Millionen Schülerinnen und Schüler erreicht. Im Laufe der Zeit soll das Projekt erweitert werden, um mehr als 100.000 Schulen dabei zu unterstützen, das Menschenrecht auf Zugang zu sauberem Trinkwasser umzusetzen und nachhaltige Entwicklung zu ermöglichen.


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Projekt-Factsheet (PDF)

Nigeria, Kenia & Uganda: Sauberes Trinkwasser für Schulen

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Key Facts

Standort:
Nigeria, Kenia, Uganda
Projekttyp:
Energieeffizienz
Projektstandard:
Gold Standard
Projektbeginn:
September 2014

Emissionsminderung:
600,000t CO2 p.a.

Nachhaltige Entwicklung – die Sustainable Development Goals


Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Klimaschutzprojekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDG) der UN.

Durch die Unterstützung dieses Projektes tragen Sie zum Erreichen folgender SDGs bei:

Good health and well-being: Sauberes Wasser ist eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden.

Quality education: Ein effektives Lernumfeld ist nur möglich, wenn es sicher ist. Sauberes Wasser muss vorhanden sein, um sicherzustellen, dass die Schüler die Schule regelmäßig besuchen können, gesund bleiben und ihr Menschenrecht auf Bildung garantiert wird.

Gender equality: Das Projekt trägt zu einem ausgeglicheneren Geschlechterverhältnisses bei. Durch die bessere Versorgung sanitärer Einrichtungen mit sauberem Wasser trägt es dazu bei, dass Mädchen auch während der Menstruation die Schule besuchen können.

Clean water and sanitation: Es wird geschätzt, dass mehr als 40% der Durchfallerkrankungen auf eine Ansteckung im Schulumfeld zurückzuführen sind. Die Schülerinnen und Schüler müssen Flüssigkeit zu sich nehmen, aber den Schulen fehlen die Mittel, ihr Wasser effektiv aufzubereiten und so die Sauberkeit des Wassers sicherzustellen.

Decent work and economic growth: Das Projekt trägt durch die Senkung von Fehlzeiten in der Schule zum sozioökonomischen Fortschritt bei. Zudem werden Kosten für das Abkochen und den Kauf von abgefülltem Wasser gespart. Laut der WHO bringt eine Investition in Wasser und sanitäre Einrichtungen 4,3 US-Dollar Ertrag für jeden investierten Dollar. Gründe sind geringere Gesundheitskosten für den Einzelnen und die Gesellschaft, sowie höhere Produktivität und mehr Engagement am Arbeitsplatz dank des besseren Zugangs zu Trinkwasser und sanitären Einrichtungen.

Reduced inequalities: Durch die Sicherstellung des Menschenrechts auf sauberes Trinkwasser werden Ungleichheiten auf lokaler, nationaler und globaler Ebene verringert.

Climate action: Das Projekt trägt zu einem geringeren Biomasseverbrauch und einer entsprechenden Reduktion der Luftverschmutzung in Innenräumen bei, da die Wassersysteme das Abkochen ersetzen. Das führt zu einer erhöhten Reduktion der CO2-, Methan-, Kohlenmonoxid- und Feinstaubemissionen führt.