Projekt-Portrait


Durch die Lage am Südrand des Himalayas verfügt Sikkim über ein großes Potenzial für die Wasserkraftnutzung: Viele wasserreiche Flüsse, die den Gletschern des Gebirges entstammen, durchziehen das Land von Nord nach Süd und es gibt bereits mehrere Wasserkraft-Anlagen, die umweltfreundlichen Strom produzieren.

Das Laufwasserkraftwerk der staatlichen NHPC am Fluß Teesta ist mit Abstand die leistungsfähigste dieser Anlagen. Drei 170 MW-Turbinen liefern jährlich rund 2600 GWh an sauberem elektrischem Strom – eine Menge die ausreicht um mehrere Millionen nordindischer Haushalte mit Energie zu versorgen.

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Projekt-Factsheet (PDF)

Indien: Laufwasserkraft am Fuße des Himalayas

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Key Facts

Standort:
Bundesstaat Sikkim, Indien
Projekttyp:
Erneuerbare Energien – Wasser
Projektstandard:
VCS
Projektbeginn:
März 2008

Emissionsminderung:
2,000,000t CO2 p.a.

Nachhaltige Entwicklung – die Sustainable Development Goals


Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Klimaschutzprojekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt. Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDG) der UN.

Durch die Unterstützung dieses Projektes tragen Sie zum Erreichen folgender SDGs bei:

Good health and well-being: Durch die Verbesserung der Luftqualität trägt die Wasserkraftnutzung in Sikkim auch dazu bei, die gesundheitlichen Folgen der Luftverschmutzung zu mildern und die Ursachen für Augen- und Atemwegserkrankungen zu bekämpfen. Dadurch wird die Freisetzung von Luftschadstoffe reduziert.

Affordable and clean energy: Das Teesta-Kraftwerk speist seine Stromproduktion in die öffentlichen Energienetze ein. Der saubere Strom verdrängt dadurch Energien aus anderen Quellen – in Indien sind das vor allem die fossilen und emissionsintensiven Brennstoffe wie Kohle oder Öl. Dadurch werden Luftverschmutzung und CO2-Emissionen reduziert.

Decent work and economic growth: Sowohl während der Bauphase als auch im Rahmen des Betriebs des Kraftwerks sind in der Region neue Beschäftigungsmöglichkeiten für die Bevölkerung in Sikkim entstanden.

Industry, innovation and infrastructure: Durch den Bau neuer Zufahrtsstraßen hat das Projekt dazu beigetragen, die Verkehrsinfrastruktur in der Region zu verbessern. Darüber hinaus wurden im Rahmen des Projekts lokale Schulen und medizinische Versorgungszentren gefördert und durch Spenden unterstützt.

Reduced inequalities: By being based in a rural area, the project brings development to an area that is often left behind whilst the rest of India progresses. The area largely relies economically on agriculture but the project will bring alternative business and employment options for locals, allowing them to develop themselves.

Life on land: By displacing some of the power generated by fossil fuels, India can move to cleaner sources, improving the local air quality. Furthermore, finding more domestic sources that can be adapted to suit local areas, reduces the need to transport fossil fuels to far-away locations. This will also reduce pollution and slow down the process of climate change.