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Zukunftsfähige Energieversorgung und freiwilliger Klimaschutz

First Climate COO Mike Hatert diskutierte bei der Flame-Konferenz über Handlungsoptionen für die Gasindustrie


Das Energieversorgungssystem in Europa steht vor großen Umbrüchen. Die Frage, wie die globale Energiewende vorangebracht und sich die Versorgung künftig möglichst klimafreundlich umsetzen lässt, stand in diesem Jahr auch bei der Flame, der Konferenz der internationalen Gasbranche in Amsterdam, im Fokus. Experten aus unterschiedlichen Branchen erörterten dort mögliche Lösungsansätze für den Energiesektor. Mit dabei war auch First Climate COO Mike Hatert, der an einer hochkarätig besetzten Panel-Diskussion teilnahm und dabei die Rolle der Kohlenstoffmärkte und der EU-Regulierung in Bezug auf die Branche beleuchtete.



Der First Climate-Vorstand beschäftigte sich in der Podiumsdiskussion „The carbon market, European regulation and the impact on gas“ (deutsch: der Kohlenstoffmarkt, europäische Regulierungen und die Bedeutung für Gas) an der Seite von Laurent Segalen, Special Adviser to the Board, ICVCM, und Gunnar Steck, Executive Advisor Wholesale Markets bei Eurogas, besonders mit den Instrumenten des freiwilligen Klimaschutzes. Hatert ging dabei vor allem auf die Chancen und Möglichkeiten ein, die diese Instrumente bieten und betonte darüber hinaus auch die besondere Verantwortung, die dem fossilen Energiesektor in Bezug auf den Klimawandel zukommt.


„Mittelfristig kann es sich kein Unternehmen und keine Branche leisten, beim Klimaschutz im Abseits zu stehen“, so Hatert. Staatliche Regelungen zur Besteuerung fossiler Energieprodukte könnten zwar ein wirksames Instrument sein, um CO2-arme Brennstoffquellen attraktiver zu machen und die Nachfrage zu steigern – dies sei jedoch völlig unabhängig von der Verantwortung der Industrie, Dekarbonisierungs-Maßnahmen zu ergreifen und zusätzliche Klimaschutzmaßnahmen zu finanzieren, so der First Climate COO. Hatert verwies dabei auf das breite Servicespektrum, mit dem First Climate Unternehmen unterstützt: von Treibhausgasbilanzierungen über Vermeidungs-, Reduktions- und Kompensationsmaßnahmen, bis hin zum Reporting. Eine große Bedeutung kommt laut Hatert insbesondere der Identifizierung und Umsetzung geeigneter Projektentwicklungs- und Finanzierungsmodelle zu, bei der First Climate Unternehmen ebenfalls beratend zur Seite stehe.



Klimafreundliches Event mit First Climate

Auch außerhalb des Diskussions-Forums am ersten Tag der Flame-Konferenz stand die Energiewende im Fokus des Veranstaltungsprogramms: Das Thema „Nachhaltigkeit der Energieversorgung“ mit zahlreichen Angeboten rund um die Entwicklung kohlenstoffarmer bzw. CO2-freier Energieträger wie Biogas, Biomethan oder Wasserstoff bestimmte in diesem Jahr die Agenda. Passend dazu hatten die Veranstalter auch selbst aktiv Maßnahmen umgesetzt, um einen klimaschonenden Ablauf der Veranstaltung zu ermöglichen. Neben der Umstellung des Stromverbrauchs auf erneuerbare Energiequellen, der Einführung eines rein digitalen Event-Guides zur Einsparung von Papierressourcen sowie der Reduktion von Müll, setzte die Veranstaltung auch auf die Kompensation der Restemissionen, die trotz aller Emissionsminderungs-Maßnahmen unweigerlich entstehen – etwa durch die Reiseaktivitäten der Besucherinnen und Besucher.


Unterstützt von First Climate als offiziellem Dekarbonisierungs-Partner der Veranstaltung gleichen die Veranstalter der Flame dazu den CO2-Fußabdruck über zwei Gold Standard-zertifizierte Klimaschutzprojekte aus und fördert so die nachhaltige Entwicklung in Afrika: das Global Safe Water-Programm, das sich für eine bessere Trinkwasserversorgung an Schulen in Nigeria, Kenia und Uganda einsetzt, sowie das Uganda Cookstoves-Projekt, welches sich Verteilung energieeffizienter Kochöfen an Haushalte in Uganda verschrieben hat.


Über Flame

Flame ist die größte europäische Gaskonferenz, die sich der Dekarbonisierung des Energiesektors verschrieben hat. Während der dreitägigen Veranstaltung diskutieren Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger der Energiebranche kritische Faktoren, die sich auf den Sektor auswirken: Energieversorgungssicherheit, Finanzierbarkeit und eine kohlenstoffarme Energieversorgung.

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