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29. März 2022

Nach ihrem Einstieg als Investor entsendet die HANNOVER Finanz zwei Mitglieder in den First Climate-Aufsichtsrat. Wir haben Goetz Hertz-Eichenrode, Sprecher der Geschäftsführung bei der HANNOVER Finanz, sowie Investment Manager Mirco Thelen nach den Zielen ihrer Aufsichtsratstätigkeit und den Potenzialen, die sie in der Zusammenarbeit mit First Climate sehen, befragt.

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Fünf Fragen an die neuen First Climate-Aufsichtsräte

„Es ist eine tolle Chance, ein Zukunftsthema so aktiv mitzugestalten“

Interview mit Goetz Hertz-Eichenrode und Mirco Thelen


V.l. Goetz Hertz-Eichenrode und Mirko Thelen


Welche Chancen und Möglichkeiten sehen Sie in der Kooperation von HANNOVER Finanz und First Climate?


Goetz Hertz-Eichenrode (GHE): „Durch die Beteiligung an First Climate haben wir die Chance, nicht nur selbst einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, sondern aktiv ein Unternehmen zu unterstützen, das in diesem Bereich spezialisiert ist. Das ist für uns hochspannend. Wir glauben, dass wir First Climate beim Wachstum und der strategischen Weiterentwicklung sehr gut unterstützen können. Und das nicht nur im organischen Bereich: Als Finanzinvestor sind wir auch immer dann ein guter Sparringspartner, wenn es um mögliche Zukäufe oder um Kooperationen geht.“


Was inspiriert, was reizt Sie persönlich an der neuen Partnerschaft mit First Climate?


GHE: „Aus meiner persönlichen Sozialisierung heraus spielt Nachhaltigkeit für mich eine wichtige Rolle. Ich freue mich deshalb sehr über die Zusammenarbeit mit First Climate. Dieses sehr innovative Unternehmen verfügt über ein professionelles und hochmotiviertes Team, das das Thema des unternehmerischen Klimaschutzes als Pionier von Anfang an geprägt hat und nach wie vor ganz wesentlich vorantreibt. Das ist für uns auch deshalb spannend, weil wir in diesem Bereich sicher auch noch viel dazulernen können. Ich freue mich deshalb auf die Zusammenarbeit und bin überzeugt, dass sie uns allen viel Spaß machen wird.“


Mirco Thelen (MT): „Ja, es ist eine tolle Chance, ein Zukunftsthema so aktiv mitzugestalten. Mit der Klimakrise stehen wir gesellschaftlich aktuell vor einer der größten Herausforderungen überhaupt. Deshalb werden wir unsere Anstrengungen zur Reduzierung und Vermeidung von Emissionen weiter verstärken und dabei auch technologisch alles in die Wege leiten müssen, was möglich ist – bzw. was in Zukunft möglich sein wird. Zudem wird es darum gehen, Klimaschutzmaßnahmen und Projekte in weniger entwickelten Gebieten zu ermöglichen und nachhaltig zu stärken. Ich bin überzeugt, dass First Climate eines der besten Unternehmen ist, um das zu erreichen.“


Der neue Aufsichtsrat der First Climate AG, v.l. Jürgen Heilbock, Jochen Knoesel (AR-Vorsitzender), Matthias Werner, Goetz Hertz-Eichenrode, Mirko Thelen und Olaf Bachert, CEO der First Climate Markets AG


Wo liegen Ihre Prioritäten als Mitglieder des First Climate-Aufsichtsrats?


MT: „Der Aufsichtsrat ist als strategisches Gremium ein wichtiger Sparringspartner für das Management und kann Wachstumsstrategien unterstützen. Die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz stehen inzwischen praktisch in allen Unternehmen ganz oben auf der Agenda. Natürlich gibt es für First Climate in diesem Markt viele wichtige Entscheidungen zu treffen und strategische Weichenstellungen vorzunehmen. Dabei im Aufsichtsratsgremium mitzudiskutieren, das wird unsere Aufgabe sein.“


GHE: „Wir haben die Erfahrung gemacht: In einem sich schnell entwickelnden Marktumfeld muss in besonderem Maße Sorge dafür getragen werden, dass das Unternehmen gesund mitwachsen kann. Nur so kann sein Wert erhalten und nachhaltig gesteigert werden. Dafür bringen wir natürlich ein immenses Know-how mit, weil wir seit über 40 Jahren Unternehmen in solchen Wachstumsphasen begleiten und diese Herausforderungen in allen Facetten immer wieder miterlebt haben. Unser Ziel ist, First Climate in diesem Prozess bestmöglich zu unterstützen und gemeinsam weiterzuentwickeln. Natürlich werden wir dabei auch unser Unternehmens-Netzwerk und unsere Investoren einbringen, um auch auf dieser Ebene Zusammenarbeit und Wachstum zu fördern und zu unterstützen.“


Welchen Beitrag kann in Ihren Augen die Wirtschaft zum freiwilligen Klimaschutz leisten? Wie sehen Sie den Stellenwert des Themas bei den Unternehmen, mit denen Sie zusammenarbeiten?


GHE: „In der Öffentlichkeit wird Klimaschutz häufig als ein Thema der jungen Generation wahrgenommen. Auf der anderen Seite sehen wir gerade im Bereich der Familienunternehmen, dass das Thema längst auch bei der Elterngeneration angekommen ist. Klimaschutz wird in den Unternehmen nicht nur als Herausforderung oder als Last gesehen, sondern auch als große Chance. Es ist ein wichtiger Baustein, um auch zukünftig nachhaltig und profitabel wirtschaften zu können.


Was das Engagement der Unternehmen angeht, so erkenne ich – gerade in Deutschland – wichtige Beiträge in den Bereichen Innovation, Innovationsmanagement und bei den neuen Technologien. Vor allem innerhalb unserer Portfolio-Unternehmen sehen wir ganz viele hochinteressante Ansätze, beispielsweise im Bereich der erneuerbaren Energien. Das ist für mich einer der zentralen Wertbeiträge der Wirtschaft – neben dem eigenen Engagement, das selbstverständlich jedes Unternehmen zeigen muss.“


Welche Schwerpunkte und Ziele setzt sich die HANNOVER Finanz mit Blick auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit für die kommenden Jahre? Wird sich diese Ausrichtung auch im Beteiligungsportfolio widerspiegeln?


GHE: „Wie viele Unternehmen in unserem Beteiligungs-Portfolio ist auch die HANNOVER Finanz ein mittelständisches, stark familiär geprägtes Unternehmen. Und wie unsere Beteiligungs-Unternehmen planen und handeln wir langfristig. Werte wie Nachhaltigkeit und soziales Engagement spielen für uns eine wichtige Rolle. Natürlich richten wir auch unsere Anlageentscheidungen entsprechend aus. Viele Unternehmen in unserem Beteiligungs-Portfolio agieren heute bereits klimaneutral. Zudem folgen wir den Principles for Responsible Investment, PRI, einer Initiative der UN. PRI hat zum Ziel, ESG-Themen aktiv im Analyse- und Entscheidungsprozess über Investments und Finanzanlagen zu berücksichtigen.“


MT: „Ein ganz konkretes Beispiel: Eines unserer Portfoliounternehmen entwickelt gerade eine softwarebasierte Lösung, mit der wir in Zukunft ein automatisiertes ESG-Assessment unseres Portfolios vornehmen werden. Damit können wir den Status quo erheben und danach ein turnusmäßiges Reporting umsetzen. Damit werden wir das Thema ESG als Teil unserer Value Creation, also der Wertsteigerung unseres Portfolios, fest verankern. Zukünftig werden wir diesen Faktor genauso wie andere unternehmensspezifische KPIs verfolgen und erwarten auch eine kontinuierliche Verbesserung in allen Parametern.“


GHE: „Aber natürlich kann man beim Klimaschutz immer noch mehr tun, und wir motivieren ‚unsere‘ Unternehmen und uns selbst kontinuierlich dazu, ihr und unser Engagement weiter auszubauen.“


Details zu den Hintergründen der Kooperation zwischen der HANNOVER Finanz und First Climate erhalten Sie hier.


Mehr zur HANNOVER Finanz: www.hannoverfinanz.de

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