First Climate vereinbart Zusammenarbeit mit Impact Water-Programm

First Climate ist ab sofort exklusiver Kooperationspartner des Projektentwicklers Impact Water, der Schulen in Nigeria, Kenia und Uganda mit Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung ausstattet. Durch die langfristige Projekt-Partnerschaft bündeln die Unternehmen ihre spezifischen Kompetenzen, um sich gemeinsam noch effektiver für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung einzusetzen. Durch die Kooperation sichert sich First Climate das Vermarktungsrecht für Emissionsminderungs-Nachweise aus dem Impact Water-Projekt. Die Partnerschaft ist Teil einer umfassenden Initiative, mit der First Climate den weiter wachsenden Bedarf an CO2-Reduktionen aus hochwertigen Klimaschutzprojekten langfristig absichert. Dazu entwickelt das Unternehmen auch eigene Projekte.

Sauberes Trinkwasser für Schulen in Afrika

„Wir sehen unsere Initiative als einen wichtigen Beitrag, um auch zukünftig die Finanzierung von hochqualitativen, zusätzlichen Klimaschutzprojekten im globalen Süden und den am wenigsten entwickelten Ländern der Welt zu unterstützen. Unser Engagement ist vor diesem Hintergrund auch ein Bekenntnis zu den Prinzipien der freiwilligen CO2-Kompensation“, betont First Climate CEO Jochen Gassner. „Wir glauben an das Prinzip des markbasierten Klimaschutzes und an den freiwilligen CO2-Markt unter den zukunftsgerichteten Maßgaben des Pariser Klimaschutz-Abkommens.“

Impact Water – Sauberes Trinkwasser für Schulen in Afrika

Der Projektentwickler Impact Water engagiert sich seit vielen Jahren für die Umsetzung nachhaltiger Klimaschutzprojekte in Afrika. Das Schwesterunternehmen Impact Carbon arbeitet im Rahmen eines großangelegten Haushalts-Energieeffizienz-Projektes in Uganda bereits seit längerem intensiv mit First Climate zusammen. Auch für dieses Projekt ist First Climate schon seit geraumer Zeit exklusiver Vermarktungspartner. Durch die neue Kooperation mit dem Impact Water-Projekt weiten beide Unternehmen ihre Zusammenarbeit aus. Die Zusammenarbeit läuft zunächst bis Ende 2025.

Impact Water ermöglicht mit Mitteln aus der freiwilligen CO2-Kompensation die Installation und den Betrieb von Wasseraufbereitungsanlagen an Schulen in Uganda, Kenia und Nigeria. Dabei wird verunreinigtes Wasser durch den Einsatz von UV-Systemen, Wasserfiltern oder durch die Zugabe von Chlor aufbereitet. Es steht dann als Trinkwasser oder für den Betrieb von sanitären Einrichtungen an den Schulen zur Verfügung. Die Aufbereitung konnte bis dato nur durch Abkochen und den damit verbundenen Einsatz klimaschädlicher Festbrennstoffe gewährleistet werden. Dieser Praxis gegenüber vermeidet das Gold Standard-zertifizierte Klimaschutzprojekt die Emission von rund 600.000 t CO2 e pro Jahr.

„Wir freuen uns sehr über die Kooperation mit First Climate, durch die wir die Finanzierung unserer Projekte und den dadurch generierten Nutzen für die Menschen und die Umwelt vor Ort langfristig sicherstellen können“, sagt Evan Haigler, Chief Executive Officer von Impact Water. „Durch unsere bisherige Zusammenarbeit haben wir First Climate als einen verlässlichen Partner kennen und schätzen gelernt, mit dem wir unsere Projektaktivitäten in Afrika zusammen weiterführen möchten.“

Ziel: Klimaschutz-Engagement langfristig ermöglichen

„Nach dem Inkrafttreten des Pariser Klimaschutzabkommens sehen wir derzeit auf Seiten der Unternehmen einen Trend zur Umsetzung von Net Zero-Strategien und eine verstärkte Bereitschaft, sich im Rahmen langfristig angelegter Strategien für den Klimaschutz zu engagieren“, erklärt Jochen Gassner. „Der Bedarf an Emissionsminderungszertifikaten aus hochwertigen Klimaschutzprojekten wird dadurch hoch bleiben oder sogar weiter steigen. Durch die Kooperation mit Impact Water erhalten wir direkten Zugang zum Projekt und sind in der Lage, diese Nachfrage auch langfristig zu bedienen, um das Engagement unserer Kunden und Partner weiterhin in vollem Umfang zu ermöglichen.“

Eigene First Climate-Projektentwicklungen in Indien und Lateinamerika

Zusätzlich zu der Kooperationspartnerschaft steht aktuell die Entwicklung eines von First Climate selbst initiierten Projekts zur Versorgung von Haushalten mit sauberem Biogas im nordindischen Uttarakhand kurz vor dem Abschluss. Im Rahmen des Projektes werden rund 10.000 kleinbäuerliche Haushalte mit Biogasanlagen zur sauberen Energiegewinnung ausgerüstet. Beschickt werden können die Anlagen mit Dung aus der Tierhaltung und weiterer Biomasse wie beispielsweise Küchenabfällen. Durch die Nutzung nachhaltiger Biomasse und die Verdrängung nicht-nachhaltiger Formen der Energiegewinnung trägt das Projekt direkt zur Vermeidung von CO2-Emissionen bei. Es wird nach dem Gold Standard zertifiziert – Emissionsminderungsnachweise aus dem Projekt werden ab kommendem Jahr zur Verfügung stehen.

Ebenfalls für das kommende Jahr ist die Fertigstellung eines REDD-Projektes in Mexiko angestrebt, das First Climate derzeit in Zusammenarbeit mit einem Kunden entwickelt.

Dr. Jochen Gassner
„Durch die Kooperation mit Impact Water sowie mit unseren aktuellen Aktivitäten zur Projektentwicklung sind wir in der Lage, die zukünftige Entwicklung des freiwilligen Marktes zu unterstützen und aktiv mitzugestalten. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren Partnern, weiterhin einen positiven Beitrag zum freiwilligen Klimaschutz zu leisten.“

Dr. Jochen Gassner, CEO First Climate