Klimaschutz mit REDD+


Die fortschreitende Abholzung von Wäldern ist eine der Hauptursachen für die Klimaerwärmung. Nach Zahlen der UN ist die Entwaldung für rund 17 Prozent der weltweiten anthropogenen Kohlenstoffemissionen verantwortlich und damit die zweitgrößte Quelle von Treibhausgasemissionen – direkt hinter dem Energiesektor. Damit steht fest: Ohne die Entwaldung zu stoppen, wird es nicht gelingen, das im Pariser Klimaschutzabkommen formulierte 2°C-Ziel zu erreichen.

Das ist der Hintergrund für die Entwicklung des REDD+ Mechanismus‘ durch die Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC). REDD+ steht dabei für „Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation” und stellt ein Modell dar, um dem Klimawande durch den Schutz von Wäldern entgegenzutreten, die ohne besonderen Schutz abgeholzt und dadurch von einer Kohlenstoff-Senke zur Quelle von CO2-Emissionen würden.

In ihrem Ansatz sind REDD + Projekte durchaus vergleichbar mit vielen anderen Klimaschutzprojekten auf dem freiwilligen Kohlenstoffmarkt, die darauf abzielen, die Menge an Treibhausgasen in der Atmosphäre zu reduzieren oder deren Freisetzung zu vermeiden. REDD + Projekte leisten jedoch mehr als Klimaschutz: Alles Leben auf der Erde hängt direkt oder indirekt von Bäumen ab und die Wälder der Welt gehören zu den artenreichsten Lebensräumen auf dem Planeten. Wälder zu schützen heißt deshalb, das Leben zu schützen.

Darüber hinaus bietet der Wald eine breite Palette von Ökosystemleistungen. Wälder sind eine wichtige Energiequelle, sie liefern Holz, Nahrung und Schatten, sie tragen zur Verhinderung von Erosion bei und sind entscheidend für die Aufrechterhaltung von funktionierenden Wasserkreisläufen.

Ziel des REDD + Modells ist es, gesunden Bäumen einen finanziellen Wert zu verschaffen, der höher ist, als die Gewinne, die sich durch seine Abholzung erzielen lassen. Dadurch werden Anreize für eine verantwortungsvolle und nachhaltige Waldbewirtschaftung geschaffen. Auf diese Weise bietet das REDD + Modell Waldgemeinschaften und ganzen Ländern ein neues Modell für nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung, von dem sowohl die Menschen vor Ort als auch die Erde selbst profitieren können. Die Unterstützung eines REDD + -Projekts ist daher wohl die wirkungsvollste und direkteste Maßnahme zur Minderung des Klimawandels.

Unser REDD+ Projekt in Sambia

First Climate und der Projektentwickler BioCarbon Partners kooperieren ab sofort im Rahmen einer exklusiven REDD+ Partnerschaft. Gemeinsam setzen wir uns für die Bewahrung der einzigartigen Waldlandschaften an den Flussystemen von Sambesi und Luangwa in Sambia ein. Dort entsteht derzeit eines der weltgrößten REDD Projekte.

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Unser REDD+ Projekt in Peru

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Kontakt und Information:

Projektbroschüre

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Dr. Jochen Gassner
Tel.: +49 6101 55 658 55
Mail: jochen.gassner@firstclimate.com