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Kenia: Nachhaltige Bewirt-schaftung von Weideland 

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Projekttechnologie

Nachhaltige Graslandbe-wirtschaftung  

Nordkenia

Nachhaltige Graslandbewirtschaftung  

Dezember 2012

Standort
Projekttyp
 

Projektbeginn

Key facts

Projektportrait

Mit über 2 Millionen Hektar gelten 86% der Projektfläche als geeignete Böden für das Speichern von CO2. Das Projekt arbeitet mit Gemeinden zusammen, die ihr Land bei der Regierung als Naturschutzgebiete registrieren lassen. Dadurch dürfen sie finanziell von den Erhaltungsmaßnahmen profitieren. In den 15 Schutzgebieten wird eine rotierende Beweidung eingeführt, bei der das Vieh in Gruppen gehalten wird und täglich weiterzieht. Die Tiere werden in jeder Saison nur einmal am selben Ort grasen, damit sich die Vegetation erholen kann. Dies wird wiederum das Futterangebot für das Vieh vergrößern. Außerdem werden so gleichzeitig die Auswirkungen von Dürreperioden minimiert. Es wird geschätzt, dass jeder Hektar wiederhergestellter Boden eine Tonne CO2 binden kann. 

Projektstandard

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Emissionsminderung

1.8 Mio. t
COe p.a.

Nachhaltige Entwicklung

Neben der Reduktion von CO2-Emissionen erzeugen alle unsere Projekte vielfältigen Zusatznutzen für Mensch und Umwelt.  Damit ermöglichen unsere Projekte Ihr Engagement im Sinne der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN.  

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No poverty  

Die Projektregion zeichnet sich durch hohe Armutsraten aus. Das Projekt schafft Beschäftigungsmöglichkeiten und unterstützt den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Außerdem werden Zuschüsse zur Unterstützung von Lehrern und Pflegekräften gewährt. 

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Zero hunger

Die Projektregion zeichnet sich durch hohe Armutsraten aus. Das Projekt schafft Beschäftigungsmöglichkeiten und unterstützt den Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung. Außerdem werden Zuschüsse zur Unterstützung von Lehrern und Pflegekräften gewährt. 

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Clean water and sanitation  

Das Projekt umfasst die Installation von Anlagen zum Auffangen und Speichern von Regenwasser, was bisher eine Zeitersparnis von 20% bringt. Außerdem wird durch die Verbesserung des Bodens dessen Wasserrückhaltevermögen erhöht, wodurch die Auswirkungen von Dürren gemildert werden.  

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Decent work and economic growth  

Bislang haben fast 11.000 Kenianer finanziell von dem Projekt profitiert. Rund 45% aller Projektmitarbeiter sind Mitglieder lokaler Naturschutzbehörden, und auf Gemeindeebene werden Mikrofinanzierungsaktivitäten zur Diversifizierung der Einkommensquellen über die Landwirtschaft hinaus unterstützt. 

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Responsible consumption and production  

Durch die Förderung nachhaltiger Verfahren verbessert das Projekt die landwirtschaftliche Produktion sowie auch den biologischen Zustand der lokalen Umwelt.  

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Climate action 

Durch die Wiederherstellung degradierter Flächen trägt das Projekt zur Förderung der Kohlenstoffsenken bei. Degradierte Böden können Kohlendioxid nur schlecht binden, sodass eine höhere Qualität und Quantität der Vegetation die CO2-Bindung erheblich verbessern wird. 

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Life on land 

Wildhüter werden ausgebildet, um in Schutzgebieten zu patrouillieren und Wilderei zu verhindern. Seit Projektbeginn ist die Zahl der illegal getöteten Elefanten stark zurückgegangen. Das Gebiet ist auch die Heimat des Östlichen Spitzmaulnashorns – der seltensten der verbleibenden drei Spitzmaulnashornarten. 

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Partnerships for the goals  

Wildhüter werden ausgebildet, um in Schutzgebieten zu patrouillieren und Wilderei zu verhindern. Seit Projektbeginn ist die Zahl der illegal getöteten Elefanten stark zurückgegangen. Das Gebiet ist auch die Heimat des Östlichen Spitzmaulnashorns – der seltensten der verbleibenden drei Spitzmaulnashornarten.