Die wesentlichen Vorteile fasste dazu heute Allianz-Unternehmenssprecher Christian Weishuber wie folgt zusammen: "AvD-Mitglieder erhalten künftig ein differenzierteres Versicherungsangebot und unsere Allianz Kunden eine AvD-Mitgliedschaft als Mehrwert."
Die noch im Vormonat offiziell geschlossene Kooperation beinhalte eine umfassende Zusammenarbeit zwischen dem AvD und der Allianz im Versicherungsgeschäft. Die Allianz stelle dem AvD zwei in Leistung und Beitrag unterschiedliche Auto-Versicherungen zur Verfügung. Zusätzlich sei eine Mitversicherung des Kindes ohne Mehrbeitrag im Modellversuch "Begleitendes Fahren ab 17" in der Autoversicherung möglich, so Weishuber. Im nächsten Jahr sollen dann spezielle Versicherungsprodukte für Wohnmobil-, Motorrad- und Oldtimerbesitzer hinzukommen.
Der AvD kann seinen Mitgliedern somit künftig "ein weitaus differenzierteres Versicherungsangebot" anbieten. Neben den Versicherungsprodukten beinhalte die Kooperation umfangreiche Serviceleistungen rund um das Thema Mobilität, die in den nächsten Jahren kontinuierlich erweitert werden sollen. Ab sofort stehe dem AvD-Mitglied auf der AvD-Web-Seite außerdem der Service der Allianz Autowelt für das Suchen und Finden von Autos zur Verfügung. Weitere Angebote befänden sich in Vorbereitung.
Breites Feld gemeinsamer Projekte
Erste gemeinsame Projekte der beiden Partner sind eine Zusammenarbeit beim AvD-Fahrschulinitiative und im Bereich Forschung und Schadenverhütung mit der AZT Automotive GmbH, dem Allianz Zentrum für Technik in Ismaning. "Das AvD-Fahrschulprojekt und die Forschung des Allianz Zentrums für Technik haben das gemeinsame Ziel, Unfälle zu vermeiden oder in ihrer Schwere zu mindern und die Anzahl der Verkehrstoten zu senken. Mit diesen Aktionen können wir unsere Bemühungen um mehr Sicherheit im Straßenverkehr für die AvD-Mitglieder und für die Allianz Kunden künftig noch besser erlebbar machen", erklärte dazu heute ergänzend Dr. Karl-Walter Gutberlet, Vorstand der Allianz Versicherungs-AG.
"Autofahrer wollen umfassende Hilfe nach Panne oder Unfall"
Eine AvD-Mitgliedschaft wird künftig auch über die Allianz Vertreter angeboten. "Wir verknüpfen den Automobilclub-Gedanken mit der Allianz Welt und können damit den Allianz Kunden einen attraktiven Mehrwert bieten. Ich bin davon überzeugt, dass die Mitgliedschaft in einem Automobilclub langfristig dem Wunsch unserer Kunden nach einer möglichst umfassenden Hilfe nach Unfall oder Panne, bei Fragen rund um die Mobilität und auf Reisen in vielen Fällen eine attraktivere Alternative zum klassischen Schutzbrief ist", so Gutberlet. "Für die Zukunft versprechen wir uns aus der Kooperation die Entwicklung neuer Services rund um das mobile Leben, um die Kundenbindung langfristig zu stärken. Darüber hinaus bietet die Zusammenarbeit mit einem Automobilclub die Chance – über die Leidenschaft zum Fahrzeug – attraktive Kundengruppen systematisch zu erschließen."
Allianz stellt AvD-Fahrzeugflotte CO2-neutral
Ab 2009 fahren zudem die 334 AvD-Fahrzeuge CO2-neutral und entlasten dadurch die Umwelt jährlich von einer Emissionsmenge von knapp 1.900 Tonnen CO2. Möglich wird das laut Sprecher Weishuber "durch CO2-Minderungszertifikate der Allianz, die direkt in Klimaschutzprojekte investiert werden". Die First Climate Group, Kooperationspartner der Allianz und eines der europaweit führenden Emissionshandels- und CO2-Asset-Management-Unternehmen, prüft und wählt hochwertige Klimaschutzprojekte aus, die den Anforderungen des weltweit anerkannten und vom WWF mitentwickelten "Gold Standards" entsprechen. "Für den AvD haben wir in das Windkraftprojekt Maharashtra in Indien investiert, das die Installation von acht Windkraftturbinen mit einer Einzelkapazität von 1,25 Megawatt umfasst und der Elektrifizierung eines ländlichen Gebietes im Bezirk Dhule mit einer Fläche von über 8.000 Quadratkilometern dient", konkretisiert Vorstand Gutberlet. Die Zusammenarbeit zwischen der Allianz und dem Autoclub habe im Übrigen eine lange Tradition. Als die Allianz 1918 ihre Autoversicherung gründete, war unter den Kapitalgebern auch der AvD, der sich damals noch "Kaiserlicher Automobilclub" nannte. "Wir freuen uns deshalb sehr, dass der AvD die Allianz als neuen Partner für eine umfassende Zusammenarbeit gewählt hat. Wir sehen in der Kooperation eine gute Perspektive für die Zukunft. Es gilt jetzt, das vorhandene Potential zum Mehrwert für die AvD-Mitglieder und Allianz Kunden zu entwickeln", so Gutberlet. Er wird übrigens exklusiv auf dem 4. AUTOHAUS-Schadenforum in Potsdam (27. und 28. Oktober 2008) als einer der dortigen Top-Referenten auch zum Allianz-Konzept Fairplay Stellung nehmen.
Weitere Informationen zum 4. AUTOHAUS-Schadenforum und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Die hochkarätigen Referenten werden hier vorgestellt. (wkp)
Source: www.autohaus.de/sixcms/detail.php

