Die 3C-Tochter tritt vornehmlich als Dienstleister für amerikanische Unternehmen auf, welche Klimaneutralität erreichen wollen und deshalb Emissionszertifikate aus weltweiten Klimaschutzprojekten nachfragen. Björn D. Fischer, ehemals Mitarbeiter von The Climate Trust, wird die Dependance leiten.
Solange die USA und Kanada sich keinem verpflichtenden Emissionshandelssystem unterwerfen, werden dort hauptsächlich freiwillige CO2-Zertifikate (Verified Emission Reductions, VER) gehandelt. Es entspreche der Philosophie von 3C, nur solche Zertifikate anzubieten, die aus transparenten und damit glaubwürdigen Emissionsvermeidungsprojekten hervorgegangen sind, erklärte Vorstandsmitglied Dr. Sascha Lafeld anlässlich der Eröffnung. Zusammen mit dem weltweit tätigen Zertifizierer TÜV SÜD hat 3C deshalb den VER+-Standard entwickelt. Daneben verwendet das Unternehmen für seine Kunden den Gold Standard des World Wildlife Fund (WWF) für VER und Emissionszertifikate des Clean Development Mechanism, sog. Certified Emission Reductions (CER).
Zum Kundenstamm von 3C zählen unter anderem die FIFA, Credit Suisse, die Deutsche Telekom, die Deutsche Bank oder die Allianz Gruppe.

