Das Kreditkartenunternehmen Barclaycard hat mit der Barclaycard Green eine nach eigenen Angaben "umweltfreundliche" Kreditkarte vorgestellt. Wie das Kreditinstitut in Hamburg mitteilt, kommen 0,5 Prozent aller Kreditkarten-Umsätze insgesamt drei Umweltprojekten zugute, die sich für die Reduzierung der CO2-Emmissionen einsetzen.
Auch spendet der Hamburger Kreditkartenemittent neben den Umsätzen die vom Kunden gezahlte Jahresgebühr von 19 Euro ab einem Vorjahresumsatz von 1.200 Euro an ausgewählte Umweltprojekte. Gegenwärtig werden damit ein Projekt des Klima-Bündnis e.V. in Deutschland sowie je ein Projekt in Indien und Brasilien unterstützt. Letztere wurden vom europäischen Emissionshandelsunternehmen "First Climate" ausgewählt und ersetzen veralte Methoden der Energiegewinnung mit regenerativen Energiemaßnahmen.
Bereits bei der Produktion der Kreditkarte sowie im Kundenservice wird nach eigenen Angaben auf die Umwelt geachtet: So wird die Barclaycard Green Kreditkarte aus recyclingfähigem PETG-Plastik hergestellt und Kunden können Papier sparen, indem sie Kontoauszüge auf Wunsch statt per Post online erhalten.
Zudem erhalten Besitzer einer Barclaycard Green Vergünstigungen, wenn sie sich für die umweltfreundlichen Produkte und Services beteiligter Partnerunternehmen entscheiden. Zum Beispiel kostet ein Jahresabonnement der GEO mit der Barclaycard Green statt 72 Euro nur noch 63,60 Euro. Auch beim Ökostromanbieter LichtBlick erhalten Kreditkarteninhaber bei einem Wechsel 25 Euro Startguthaben.
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