Ähnlich dem Gold Standard trägt auch das Konzept „Social Carbon“ der Forderung Rechnung, dass Klimaschutzprojekte einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung vor Ort leisten sollen. Dies bedeutet, dass transparente Methoden zur Bewertung der Leistungen für die lokale Bevölkerung zur Anwendung kommen müssen, und der ökologische und soziale Beitrag der Bevölkerungsgruppen angemessen bewertet werden muss. Social Carbon deckt die eigentliche Minderung von Treibhausgasemissionen der Projekte nicht ab, und wird daher mit VER-Standards wie VCS oder Q27 kombiniert.
Der Ansatz ist in besonderem Maß gemeindebezogen. Die lokale Bevölkerung wird direkt in die Projektentwicklung und -umsetzung einbezogen, und die Gemeinden werden dabei unterstützt, ihre eigenen Bedürfnisse und Ziele zur erreichen. Die sozialen und ökologischen Auswirkungen des Projekts werden über die gesamte Projektlaufzeit kontinuierlich beobachtet und verbesser