
Wasserkraftwerke nutzen eine saubere und erneuerbare Energiequelle: die Strömungsenergie von Wasser. Das Projekt expandiert die Kapazitäten eines bestehenden Wasserkraftwerkes im Staate Espirito Santo in Brasilien und verbessert dadurch die Effizienz des Werkes, das somit auch in Zeiten mit unterdurchschnittlichem Niederschlag Strom erzeugen kann.
Mehr als 30% der in Brasilien erzeugten Energie stammt bereits aus Wasserkraftwerken. Das Land steht damit international an dritter Stelle in der Stromerzeugung aus Wasserkraft.
Wasserkraftwerke erzeugen Strom ohne dabei Treibhausgase freizusetzen, sie sind jedoch stark von der vorhandenen Wassermenge abhängig, wichtig ist daher die Effizienz des Kraftwerkes. In Jahren mit geringerem Niederschlag, wie in den letzten Jahren zum Beispiel durch das El-Nino Phänomen hervorgerufen, ist es besonders wichtig, dass das Kraftwerk die vorhandene Wasserkraft so effizient wie möglich nutzt. Der Ausbau der Kapazitäten, den das Projekt beinhaltet ermöglicht es dem bestehenden Kraftwerk Wasserströme zur Energigewinnung zu nutzen, die bisher ungenutzt abflossen. Mittels dem Projekt werden zusätzliche Turbinen installiert und somit neue Arbeitstellen im Bau und der Wartung der Anlage geschaffen.
Emissionsminderungen
50,466 t CO2e pro Jahr (353,262 t CO2e über 7 Jahre)
Projektstatus
implementiert, verifiziert
Validierer / Verifizierer
TÜV Nord
Projektbeginn
März 2002 – Juni 2005
Projektpartner
Frontline Corporatio Ltd.
Ökologische Vorteile
Minderung der THGemissionen, Luft- und Umweltverschmutzung der mit fossilen Brennstoffen befeuerten Kraftwerke. Verbesserung und Effizienzsteigerung des bestehenden Wasser-kraftwerks ohne zusätzliche ökologische Auswirkungen.
Soziale Vorteile
Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze, sowohl im Bau als auch während des Betriebs und in der Wartung der Anlage.