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Neuseeland: Windkraft in Te Apiti

Die neuseeländische Regierung betont ihren Einsatz für erneuerbare Energien. Der Energiemix des Landes nutzt diese bereits intensiv, doch große Distanzen und zeitliche Unterschiede zwischen der Energieerzeugung und dem Energieverbrauch geben dem Te Apiti Windprojekt dennoch hohe Relevanz.

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Neuseelands Energiemix wird zur Zeit von Wasserkraftwerken dominiert, die nur eine geringe Speicherkapazität haben. Die meisten dieser Kraftwerke liegen auf der Südinsel. Der höchste Energiebedarf ist jedoch auf der Nordinsel zu verzeichnen, welche auch die mehr Einwohner hat.Durch die unterschiedliche Verfügbarkeit der Wasserkraft werden flexible thermische Anlagen benötigt, insbesondere um zu Verbrauchsspitzen abzudecken, aber auch um zu Regelzeiten die Energielieferung zu unterstützen. Derzeit gibt es jeweils eine duale Anlage und ein Kohlekraftwerk, die dem neuseeländischen Energiemarkt diese Flexibilität bieten. Daher leistet jede neue erneuerbare Energieanlage einen wichtigen Beitrag zu einer Reduktion der Nutzung von Kohle.

Das Te Apiti Windkraftprojekt, das in der Manawatu/Ruahine Region liegt, trägt zur Strategie der Regierung bei, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Abhängigkeit des Landes von nicht-erneuerbaren Energiequellen zu reduzieren. Das Projekt ersetzt die Energiegewinnung aus Gas- oder Kohleverbrennung und reduziert somit die Mengen an CO2, Sulphur und Lachgas, die in die Atmosphäre freigesetzt werden. Das Projekt unterstützt zudem die Bevölkerung vor Ort durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze, sowohl in der Bauphase als auch während seiner operativen Phase.

Auf einen Blick

Emissionsminderungen 
180.000 000 t CO2e (900.000 t CO2e über 5 Jahre)

Projektstatus   
implementiert, verifiziert

Validierer / Verifizierer   
DNV

Projektbeginn   
Mitte 2005

Projektpartner  
Meridian Energy

Ökologische Vorteile
Minderung der THG Emissionen,
Diversifizierung des Energiemixes

Soziale Vorteile   
Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze,
Förderung der erneuerbaren Technologien.

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