Die sechs wichtigsten erneuerbaren Energiequellen sind Wasser, Wind, Biomasse, Biogas, Sonne und Erdwärme. Daraus gewonnener sauberer Strom ersetzt Elektrizität, die aus stark kohlenstoffhaltigen Energieträgern erzeugt wird. Oft wird bei erneuerbaren Energieprojekten mehr Strom erzeugt als vor Ort gebraucht wird, so dass überschüssige Energie ins regionale oder nationale Stromnetz eingespeist werden kann.
Technologische und organisatorische Verbesserungen können die Energieeffizienz steigern. Gleichzeitig können dadurch der Bedarf an fossil erzeugtem Strom aus dem nationalen oder regionalen Netz gesenkt und die Stromkosten verringert werden. Dies führt letztlich auch zu einer Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit.
Trotz seiner kurzen Halbwertszeit ist Methan 21mal klimaschädlicher als Kohlendioxid. Methan wird auf natürliche Weise von Nutztieren und in Feuchtgebieten produziert, entsteht jedoch auch in Mülldeponien. Durch Deponiegasverbrennung wird Methan in das wesentlich weniger schädliche Kohlendioxid umgewandelt. Methanvermeidungsprojekte reduzieren z.B. das Entweichen von Methan aus Mülldeponien oder Kohlebergwerken. Darüber hinaus kann das aufgefangene Methan in Biogasanlagen als Brennstoff verwendet werden
Ca. 20 bis 25 % der weltweiten jährlichen Treibhausgas-Emissionen werden durch Abholzung verursacht. Deswegen müssen entwaldete Landstriche wieder aufgeforstet und deren nachhaltige Nutzung sichergestellt werden. Aufforstung und Wiederaufforstung sowie die Vermeidung von Abholzung sind im Kampf gegen den Klimawandel von zentraler Bedeutung. Um den langfristigen Nutzen von Forstprojekten für das Klima zu gewährleisten, verlangen wir einen überprüfbaren Nachweis für die Menge und die Nachhaltigkeit der CO2-Bindung durch die entsprechenden Waldflächen. Alle unsere Forstprojekte sind gemäß den Standards der Climate, Community and Biodiversity Alliance (CCBA) verifiziert.
Der größte Teil des weltweit erzeugten Stroms wird durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe gewonnen. Die Menge der dabei freigesetzten Treibhausgase hängt vom verwendeten Energieträger ab. Während Braunkohle einen sehr hohen CO2-Gehalt hat und nur eine vergleichsweise geringe Menge Energie liefert, wird bei der Verbrennung von Erdgas pro erzeugter Strommengeneinheit wesentlich weniger CO2 freigesetzt. Für die Erzeugung der gleichen Strommenge werden bei der Verbrennung von Erdgas 30% weniger CO2 freigesetzt als bei der Verbrennung von Öl und sogar 45% weniger als bei der Verbrennung von Kohle. Mit der Förderung von Projekten, die zu einem Wechsel von kohlenstoffintensiven Brennstoffen zu kohlenstoffärmeren Brennstoffen führen, wird ein wichtiger Beitrag zur Minderung der globalen Treibhausgas-Emissionen geleistet.
Trotz des großen Anteils des Transportsektors am weltweiten CO2-Ausstoß ist dieser bisher kaum reguliert und kaum von Verpflichtungen zur Erhöhung der Energieeffizienz betroffen. Die Finanzierung von Projekten durch den Verkauf von Emissionszertifikaten kann erheblich dazu beitragen, das Emissionsminderungspotential im Transportsektor zu erschließen und nachhaltige Mobilität zu fördern. Dazu gehören beispielsweise auf eigenen Fahrspuren verkehrende Bus-Rapid-Transit-Systeme und moderne Straßenbahnen. Auf diesem Weg erzielte Emissionsminderungen können als Zertifikate verkauft werden und so zur Finanzierung solcher Projekte beitragen.
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