Im Rahmen dieses Projekts werden kleine private Biogas-Kraftwerke errichtet, die ineffiziente, mit Holz befeuerte Lehmöfen ersetzen. Dadurch wird die unkontrollierte Abholzung in der Region verhindert. Außerdem werden die Hygienebedingungen verbessert: Familien können ihr Trinkwasser jetzt leichter abkochen und so Infektionskrankheiten vermeiden. Und die Frauen atmen beim Kochen nicht mehr den bei der Verbrennung von Holz entstehenden Rauch ein.
Das Projekt ist Teil eines Programms, das in den Bundesstaaten Rajasthan, Chattisgarh, Bihar, Kerala, Andhra Pradesh, Tamil Nadu, Karnataka, Gujarat and Uttar Pradesh durchgeführt wird. Je nach Bedarf und Möglichkeit haben die Biogas-Kraftwerke eine Kapazität von 1-15 m3. Jeder Haushalt füllt den Dung seiner Kühe in die Vergärungsbehälter. Bei dem anaeroben Vergärungsvorgang entsteht Biogas, das den Familien nach 3-4 Tagen zur Verfügung steht. Damit kann Essen gekocht und Wasser abgekocht werden.
Ziel des Projekts ist der Ersatz von ineffizienten, mit Holz befeuerten Lehmöfen durch saubere, effiziente und nachhaltige Biogasöfen. So wird die nur äußerst langsam nachwachsende Biomasse Holz durch erneuerbares Biogas ersetzt, das aus ohnehin ständig zur Verfügung stehendem Rinderdung hergestellt wird.
So trägt das Projekt zur nachhaltigen Entwicklung der
Projektgemeinden und -regionen bei: