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Projekt für Haushalts-Biogaskraftwerke

Projekttyp: Erneuerbare Energien, Biogas
Projektstandard: Gold Standard
Standort/Gastland: Indien
Vermiedene Emissionen pro Jahr (CO2e): 35,000 t
Projektbetreiber: Integrated Sustainable Energy and Ecological Development Association

Im Rahmen dieses Projekts werden kleine private Biogas-Kraftwerke errichtet, die ineffiziente, mit Holz befeuerte Lehmöfen ersetzen. Dadurch wird die unkontrollierte Abholzung in der Region verhindert. Außerdem werden die Hygienebedingungen verbessert: Familien können ihr Trinkwasser jetzt leichter abkochen und so Infektionskrankheiten vermeiden. Und die Frauen atmen beim Kochen nicht mehr den bei der Verbrennung von Holz entstehenden Rauch ein.

Projekthintergrund

Das Projekt ist Teil eines Programms, das in den Bundesstaaten Rajasthan, Chattisgarh, Bihar, Kerala, Andhra Pradesh, Tamil Nadu, Karnataka, Gujarat and Uttar Pradesh durchgeführt wird. Je nach Bedarf und Möglichkeit haben die Biogas-Kraftwerke eine Kapazität von 1-15 m3. Jeder Haushalt füllt den Dung seiner Kühe in die Vergärungsbehälter. Bei dem anaeroben Vergärungsvorgang entsteht Biogas, das den Familien nach 3-4 Tagen zur Verfügung steht. Damit kann Essen gekocht und Wasser abgekocht werden.

Ziel des Projekts ist der Ersatz von ineffizienten, mit Holz befeuerten Lehmöfen durch saubere, effiziente und nachhaltige Biogasöfen. So wird die nur äußerst langsam nachwachsende Biomasse Holz durch erneuerbares Biogas ersetzt, das aus ohnehin ständig zur Verfügung stehendem Rinderdung hergestellt wird.

Nachhaltige Entwicklung

So trägt das Projekt zur nachhaltigen Entwicklung der
Projektgemeinden und -regionen bei:

  • Minderung von Treibhausgasemissionen durch die Vermeidung von unkontrolliertem Verfeuern der nur sehr langsam nachwachsenden Biomasse Holz.
  • Minderung von Emissionen bei der Verbrennung von Kerosin, das durch den Wechsel zu Biogas ebenfalls ersetzt wird.
  • Verbesserung der Gesundheitssituation von Frauen und Kindern durch die Vermeidung von Rauchentwicklung in der Küche (es sterben mehr Frauen an den Folgen von durch Rauch verursachten Atemwegserkrankungen als durch Malaria).
  • Schutz der lokalen Umwelt, indem die unkontrollierte Abholzung von Wald in der Projektregion reduziert wird.
  • Hilfe für die Frauen durch Zeitersparnis beim Kochen.
  • Verbesserungen der hygienischen Verhältnisse: Trinkwasser kann mit Biogas leichter abgekocht werden.

Projekt Bilder

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Standort

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