Der Guanting Windpark besteht aus 33 Windrädern, die ca. 98,9 GWh Strom pro Jahr erzeugen. Der Strom wird ins regionale Netz eingespeist, um aus CO2-intensiver Kohle erzeugten Strom zu ersetzen. Das Projekt vermeidet nicht nur den Ausstoß von Kohlendioxid (CO2), sondern auch den von Schwefeldioxid (SO2), Stickstoffdioxid (N2O) und anderen Stickstoffverbindungen (NOx).
Der Windpark umfasst 33 von einem chinesischen Anbieter hergestellte Windräder mit einer Kapazität von 1,5 MW pro Einheit. Jährlich werden 98,9 GWh sauberer Strom ins nordchinesische Stromnetz eingespeist, die die entsprechende Menge Energie ersetzen, die sonst aus Kohle gewonnen worden wäre. Der Windpark von Guanting ist Pekings erstes großes Windkraftprojekt und war einer der Lieferanten, der die Olympischen Spiele mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen versorgt hat.
Der Bau der Anlage begann im Sommer 2007. Bis Januar 2008 waren alle Windräder installiert und ans Stromnetz angeschlossen. Die Realisierung des Projekts fördert die heimischen Fertigung moderner Windkraftanlagen und führt zu einem Wissenstransfer in den Bereichen Montage, Installation, Betrieb und Wartung. Angesichts der hohen Luftverschmutzung in China hat das Land sich verpflichtet, bis 2020 15% seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen zu erzeugen.
So trägt der Guanting-Windpark zur nachhaltigen Entwicklung Chinas bei: