Bei der Verbrennung von 1.000 m3 Erdgas entstehen ca. 2,5 Tonnen klimaschädliche Treibhausgase.
Bezogen auf einen Passagier ist dies auch die Menge an Treibhausgasen, die bei einem Linienflug von Frankfurt nach Miami freigesetzt wird. Und wer 12.000 km mit einem Mittelklassewagen gefahren ist, hat im gleichen Umfang Emissionen verursacht.
Da die schädigende Wirkung von Treibhausgasen geografisch nicht begrenzt ist, aber auch der Nutzen von Klimaschutzprojekten sich immer global entfaltet, können die durch den Gasverbrauch entstehenden Emissionen gegen tatsächlich vermiedene Emissionen aufgerechnet werden, unabhängig vom Ort des Geschehens.
Mit dem „grünen“ Tarif haben Gaskunden die Möglichkeit, die beim Gasverbrauch zwangsläufig anfallenden Emissionen zu kompensieren. Die Emissionen werden nicht vermieden. Sie können aber im vollen Umfang neutralisiert werden.
Ein Zertifizierungsprozess, den unabhängige Umweltgutachter begleiten, die auch im Rahmen des Kyoto-Protokolls aktiv sind, sorgt dafür, dass hinter den Projekten auch tatsächlich Klimaschutz steht. Register, in denen die nachweislich vermiedenen Emissionen verbucht werden, machen alle Transaktionen transparent.

